Riding fpr the son

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Riding for the Son...unterwegs

Montag, 17. Mai 2010

Pfingsten

Andacht: Von Gottes Geist beauftragt
Wenn das Wunder von Pfingsten geschieht, dann werden noch immer Menschen befreit vom gnadenlosen und verführerischen Zeitgeist. Wir empfangen den Heiligen Geist, der uns bewegt und begleitet, der uns beauftragt und befähigt, der uns mit Frieden beschenkt und mit Vollmacht begabt. Jesus kommt auch in die verschlossenen Räume der Angst und Sorgen, der Eitelkeit und Gleichgültigkeit, der Gier und Dummheit, der Verführung und Vertuschung, der Vorurteile und Selbstrechtfertigung. Jesus betritt all unsere Lebensräume und bringt Frieden.
" Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen. Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den heiligen Geist! "(Johannes 20, 19-22 )

Wenn Jesus in unsere verschlossenen Räume und Herzen kommt, bringt er vier wunderbare Geschenke mit. Den Frieden und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! Zweimal spricht Jesus den Jüngern Friede zu. Wo der göttliche Friede regiert ist die Angst entmachtet. Jesus nimmt die Angst vor den Feinden, vor dem Versagen, vor der Blamage, vor Pleiten Pech und Pannen. Jesu Friede ist höher als alle Vernunft und auch höher als alle Unvernunft. Jesu Friede gibt Ruhe, Gelassenheit und Geborgenheit. O, komm du Geist des Friedens! Gerade dann, wenn wir verschlossen und Gefangene unserer Angst sind. Die Erinnerung an sein Leiden und Sterben Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Jesus zeigt uns sein Versöhnungs-Werk. Er lenkt den Blick aufs Kreuz, dorthin, wo er alles vollbracht hat. Er zeigt ihnen seine Sterbeurkunde. Das alles hat er für dich und mich getan. Beim Anblick der Wunden erkennen die Jünger ihren Herrn und wurden froh! Ich wünsche uns dieses Pfingstwunder, dass wir froh werden weil wir wieder den gesehen haben der für uns gestorben ist. Es bleibt dabei: Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten. Den Auftrag für die Welt Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Was für eine Würde: "Gleich wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." Diesen Auftrag erhalte ich nicht, weil ich mich gemeldet habe. Es ist mehr als die Berufung in die Nationalmannschaft oder ein Ministeramt. Ich werde nicht berufen, weil ich durch besondere Leistungen oder Erfolge aufgefallen bin. Dann hätte ich und Petrus keine Chance gehabt. Nicht, weil ich die richtigen Beziehungen oder den richtigen Pietistenblick habe. Ich werde hineingestellt in die gleiche Sendungsaufgabe wie Jesus. Aber ich muss nicht das gleiche vollbringen wie Jesus, denn er hat alles vollbracht ein für alle mal am Kreuz! Das soll ich und alle Berufenen der Welt sagen: „Christ der Retter ist da!“ Den Heiligen Geist Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den heiligen Geist! Gott gibt zum Auftrag die Ausrüstung. Er kennt meine Ausreden und meine Schwächen, er gibt, damit wir geben können. "Nehmt hin den Heiligen Geist." Der Heilige Geist ist nicht die verzierende Sahne. Der Heilige Geist, das ist die Grundausrüstung und Grundausrichtung. Ohne ihn können wir nichts tun. Ich habe die Geistesgegenwart. Also nicht der Heilige Geist und ich, sondern der Heilige Geist durch mich. Ich kann nur staunen. Was für eine Würde. Was für eine Ausrüstung. In seinem Namen gehen wir, denn von seinem Wort her sind wir gesandt. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, in seinem Namen unterwegs.

Meine erste „evangelistische Predigt“
Als Elfjähriger wurde ich auf dem Schulhof vom Rektor beauftragt, dem Klassenlehrer auszurichten, dass die 5. Stunde ausfällt. Ich sollte den Anderen nichts verraten, ich war stolz und hatte ein Evangelium eine gute Botschaft. Was kann man Schülern schöneres sagen, als eine Stunde fällt aus. Klar richtete ich die Botschaft aus. Dann wurde ich vom Lehrer aufgefordert, es der Klasse zu sagen, ich war wieder stolz. Vor allem über den Beifall der Klasse. Ich hab es im Namen des Rektors gesagt. Fertig. Ob mir die Kameraden glaubten oder nicht, das war nicht mehr mein Problem. Wenn ich diese gute Nachricht verschwiegen hätte, dann wäre ich schuldig geworden an allen Anderen. Wenn ich nur für mich in der letzten Stunde nach Hause gegangen wäre hätte es vermutlich tags drauf Klassenkeile gegeben. Ich hatte eine Nachricht. Eine Botschaft vom Rektor und an seiner Stelle sollte ich sagen: frei in der letzten Stunde. Wir sollen der Welt sagen: Nicht nur die 5. Stunde fällt aus, sondern der Tod fällt aus, denn der Tod ist tot. (Eugen Reiser von 1999 bis 2008 Direktor der Evangelischen Missionsschule Unterweissach)

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