Riding fpr the son

Riding fpr the son
Riding for the Son...unterwegs

Samstag, 29. Mai 2010

Ein Missionsabend mit Jörg u. Birgit Bardy

Ich habe schon an anderer Stelle berichtet, dass Freunde von uns in einem Missionskrankenhaus in Peru unter den Quechua Indianer arbeiten. Seit Dezember sind Jörg und Birgit in Deutschland und besuchen christliche Gemeinden, Freunde und Unterstützer ihrer Arbeit in Peru. Es war für beide ein Reisedienst quer durch Deutschland. Ein Leben aus dem PKW. Viele Vorträge und viele Begegnungen mit Menschen. Nach einem kurzen Besuch im Dezember bei uns, hatten wir gestern Abend die Gelegenheit in einem kleinen Kreis bei uns im Wohnzimmer, von ihnen zu hören und zu sehen, wie sich die Arbeit in Peru gestaltet.



(Birgit und Jörg während einem kleinen Waldsparziergang)

Ein Motto steht über dem Leben und der Arbeit von Jörg und Birgit. JESUS spricht: "Was ihr getan habt, einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan." (Matth. 25,40)
Es war ein bewegender Abend, ja vielleicht auch stellenweise schockierender Abend. Die Quechua Indianer, Nachfahren der Inkas, leben in so einer Hoffnungslosigkeit und Trostlosigkeit, das es einen unendlich traurig macht. Wir sehen unseren Wohlstand in Deutschland, denken an unser Klagen auf hohem Niveau und nehmen Einblick in eine Arbeit bei Menschen, die keine Lobby haben. Wir erfahren, dass der christliche Glaube den Menschen dort Hoffnung und Würde gibt. Er sprengt die Fesseln des Alkoholismus und der Gewalt.
Wir hatten viel Zeit für Gespräch und Rückfragen, aber auch Zeit für das Gebet. Wie gehen wir jetzt mit dem "Erlebten" um?
Birgit und Jörg werden im Juni wieder nach Peru ausreisen, um dort medizinisch zu helfen, aber auch um von der Liebe JESU zu den Menschen, zu berichten. Ziele der Arbeit von Diospi Suyana sind: Verbesserung der medizinischen Versorgung, Förderung des indianischen Kulturerbes und Verkündigung des christlichen Glaubens.


(bei uns im Wohnzimmer)

Wir Deutschen können auf eine lange Kulturgeschichte mit Höhen und Tiefen zurückblicken. Wir haben "große" Persönlichkeiten in dem Stammbaum des dt. Volkes, wie z.B. Goethe, Schiller, Bach, Luther, Beethoven. Die Quechua Indianer haben gar nichts. Die Spanier mit der Katholischen Kirche haben das Inkareich zerstört, die Menschen zwangsmissioniert und versklavt, den Reichtum an Gold nach Europa transportiert, um dort Paläste und Kathedralen zu schmücken. Welch ein Wahn im Namen des christlichen Glaubens. "HERR vergib ihnen, denn sie wußten nicht, was sie taten."

http://www.diospi-suyana.org/

http://www.bardy.lima-city.de/

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen