Riding fpr the son

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Riding for the Son...unterwegs

Montag, 3. Januar 2011

Bäume

Ich hatte einmal Freunde in Süddeutschland, die in ihrem hohen Treppenhaus vielen Fotos hängen hatten. Ein Motiv zog sich durch alle Bilderrahmen. Es waren Bäume, an spektakulären Orten selbst fotografiert, oder einfach Bäume, die ungewöhnlich, manchmal fast bizarr aussahen.

Auf jeden Fall waren das beeindruckende und inspirierende Fotos für mich. Ich habe Jahre danach immer wieder versucht ähnliche Fotos zu schießen, aber manchmal fehlte mir einfach der passende Blick für die Situation. Beim Gang durch die Fotos der letzten Jahre sind doch ein paar Motive hängengeblieben, die für sich sprechen.

Die Kiefer hinter unserem Haus. Alleinstehend und dem Wind trotzend. Mit Schnee bedeckt vor einem blauen Himmel - einfach Klasse. Das Foto entstand im Januar 2010.


Wieder eine Kiefer, noch klein, aber schon manchen Stürmen und harten Lebensbedingungen trotzend. Der kleine Baum steht hoffentlich noch im Yellowstone Nationalpark, aufgenommen im Juli 2009.

Hier stehe ich 2009 in Mitten des Ortes Revelstoke. Vor was für einem Baum? Gute Frage! Eine Zeder.
Beim Spaziergang durch den ausgedehnten Wald hinter unserem Haus finde ich immer interessante Motive. Drei Buchen, ganz nah bei einander, fast wärmend und mit Moos bewachsen. Oder ist es vielleicht doch nur ein Baum mit drei Stämmen? Ich müsste noch einmal nachsehen. Die Aufnahme entstand im Oktober 2010.

Die Kiefer ist eigentlich kein typischer Baum im Sauerland. Eher Fichte und Tanne und ab und an die Lerche als Nadelgewächse. So fällt mir die Kiefer immer schnell auf. Wenn der Holzeinschlag erfolgt, dann bleibt meistens eine Kiefer stehen. So auch in diesem Fall am Wegesrand. (Oktober 2010)



Jetzt komme ich zu 2 Fotos aus einem kleinen Park in Britisch Columbia. Zedern - groß und schön, die aber auch viel Feuchtigkeit und Regen brauchen. Die Fotos sind 2003 entstanden. Wenn mich nicht alles täuscht, dann müssten die Bäume am Hwy 1 in der Nähe von Revelstoke stehen.
"Giant Cedars"



















Bäume brauchen aber wichtige Grundstoffe zum Leben. Einen vernünftigen Standort, Wasser bzw. Feuchtigkeit.In diesem Falle ist der Baum abgestorben, weil die heißen Quellen in seiner Nähe sein Wurzelwerk zerstört haben.Natürlich können auch verheerende Brände ganze Wälder auslöschen. (Yellowstone NP, Juli 2009)



Dann fanden wir eines Morgens im Oktober 2010 einen kleinen Platz am Straßenrand auf der Strecke von Herrnhut in Richtung Stolpen. Hier stehen 7 "alte" Linden. Ein wunderschöner Ort mit Bänken zum Verweilen. Wir packten unseren Frühstückskorb aus. Einfach beeindruckend, wie manche Linde überlebte. Manche Bäume waren schon ausgehöhlt und hatten innerlich gebrannt.

Zum Abschluß noch ein einzelner Baum (Eiche) im Nebel auf dem Feld in Ruppersdorf. Gegenüber steht das Wasserschloss, das YWAM (Youth with a Mission) angemietet haben.













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