Riding fpr the son

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Riding for the Son...unterwegs

Samstag, 8. Januar 2011

Puhdys, oder was?

Da sitze ich doch am Freitagabend am Tresen bei einem Arbeitskollegen im Wohnzimmer und wir genehmigen uns ein Krombacher. Wer hat schon einen Tresen im Wohnzimmer?
Nach all der Charts- und Diskomucke horche ich auf:

"Alt wie ein Baum möchte ich werden,
genau wie der Dichter es beschreibt.
Alt wie ein Baum mit einer Krone,
die weit,weit,weit,weit,die weit über Felder zeigt.

Alt wie ein Baum möchte ich werden,
mit Wurzeln,die nie ein Sturm bezwingt.
Alt wie ein Baum,der alle Jahre so weit,
weit,weit,weit kühlende Schatten bringt.

Alle meine Träume,
fang ich damit ein,
YEAH,
alle meine Träume,
YEAH,
zwischen Himmel und Erde zu sein,
zwischen Himmel und Erde zu sein."




Ein Lachen huscht mir durchs Gesicht. Ich erkenne die Band sofort. Die Puhdys aus der damaligen DDR. Überrascht war ich dann, als mir der Kollege bestimmt 8 Lp´s in die Hand drückte und diese noch sein Eigen nannte. Einmal im Jahr machen sie einen Langspielplattenabend. Toll.
Puhdys hatte ich schon irre lange nicht mehr gehört. Am Samstag zu hause kramte ich die LP´s heraus. Puhdys 1, 3 und 5 hatte ich. Die erschienenen Originale der DDR Zeit hatten andere Titel. In Westdeutschland vertrieb das HANSA Label über Ariola die Langspielplatten. Die ersten Scheiben wurden einfach mit 1 bis 6 nummeriert.
Puhdys 1 wurde 1976, Puhdys 3 wurde 1977 und Puhdys 5 1979 veröffentlicht.
Im Moment bin ich überhaupt am Grübeln, durch wen oder durch was ich die Band in den 70er Jahren kennengelernt hatte. Persönliche Kontakte nach Ostdeutschland hatte ich nicht. Ich komme einfach nicht darauf?


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