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Donnerstag, 7. April 2011

Prof. Dr. Max Otte in Ohle

(Der Westen - WR vom 7.4.2011; Bernd Maus (Foto u. Text)

Der Kölner Wirt- schafts- wissen- schaftler und gebürtige Pletten- berger Max Otte referierte im Ohler Saal der Gaststätte zur Post zum Thema Wirtschaftskrise.





Plettenberg. Mehr als 300 Besucher wollten gestern Abend Prof. Dr. Max Otte hören. Der Saal der Gaststätte Zur Post in Ohle platzte aus allen Nähten. Und Ratsherr Uwe Boese, der den aus Ohle stammenden und heute weltweit als Börsianer, Wirtschaftsexperten, Hedgefonds-Manager und Künder der Finanzkrise renommierten Otte im Namen des SPD-Ortsverbands zum „Heimspiel“ gebeten hatte, durfte gewiss sein, einen Volltreffer gelandet zu haben. „Es ist schon etwas Besonderes, einen Vortrag in seinem Heimatdorf zu halten“, versicherte der prominente Gast, während er viele alte Bekannte aus seiner Jugend in Plettenberg persönlich begrüßte, allen voran seine Mutter Lore, seinen Patenonkel Gerhard Otte und Onkel Kurt Schubert sowie seine früheren Freunde aus der gemeinsamen Schülerband „Täuschung“. Lore Otte zeigte gar mehr Lampenfieber als ihr solche Auftritte gewohnter Filius. Zwar hat sie ihren Sohn bereits bei einem Auftritt in Meinerzhagen live erlebt, doch gestern in Ohle gestand sie offen ein: „Für eine Mutter ist so etwas halt immer wieder aufregend.“ In seinem knapp einstündigen Vortrag nahm der 46-jährige Max Otte, der heute in Köln und in der Eifel lebt, die Nacht auf heute aber trotz Termindrucks im elterlichen Haus am Stübel verbrachte, in der ihm eigenen Art klar und zum Teil provokant Stellung zur aktuellen Weltwirtschaftslage. Kühne Thesen scheut er nicht. Dabei bleibt Otte nie bei der Analyse stehen, sondern gibt auch Tipps, wie jeder persönlich einer Krise begegnen kann, ohne dabei finanziellen Schiffbruch zu erleiden. „Das ist echt multi-kulti hier. Alles vertreten – von Himmelmert bis Ohle“, scherzte Otte über die Zusammensetzung des Publikums. Als Sohn des verstorbenen früheren CDU-Ratsherrn Max Otte war er übrigens einer SPD-Einladung gern gefolgt. Otte schätzt den Kontakt zur Basis und beantwortete bereitwillig und kompetent Nachfragen aus dem Publikum. Schließlich signierte er am Stand der Buchhandlung Plettendorff, an dem Inhaberin Esther Saalborn die aktuellen vier von Ottes bislang 15 erschienenen Büchern anbot, die gekauften Exemplare persönlich.

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