Riding fpr the son

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Riding for the Son...unterwegs

Montag, 29. Oktober 2012

1. Deutsche Messe

Am 29.Oktober 1525 wurde in Wittenberg die erste "deutsche Messe" in der Stadtkirche gefeiert.
Die Ausarbeitung dazu legte Dr. Martinus Luther vor.
 
Fast 500 Jahre später lässt sich so eine geschichtliche Situation schlecht bewerten. Vor der Reformation wurde der Gottesdienst der Römisch-Katholischen Kirche in Latein gefeiert. Latein war vermutlich die Sprache der gebildeten Bürger, Kirchenfürsten und anderer Würdenträger. Das einfache Volk wird Schwierigkeiten beim Verstehen der  "Heiligen Messe" gehabt haben. Orgel und Kirchengesang sind erst im Folge der Reformation entstanden. In wieweit es Unterweisungen in verständlicher Form für die einfachen Kirchenmitglieder gab, lässt sich schwerlich für mich feststellen. Vielleicht gibt die "Luther"Verfilmung, die vor ein paar Jahren ins Kino kam, die damalige Wirklichkeit gut wieder. Luther wollte die Römisch-Katholische Kirche reformieren. Aber Papsttum und Kirche ließen dies nicht zu und so entstand viele Jahren später und durch große Zeiten der politische Unruhe eine neue Kirche mit einer neuen Ordnung.
 
Durch Luthers Übersetzung der Bibel in die Deutsche Sprache und dem gleichzeitigen Aufkommen des Buchdruckes ermöglichte eine schnelle Verbreitung der Bibel, Bibelteile und Gesangstücke.

Zitat: Die Neuordnung des Gottesdienstes ist ihm (Martin Luther) für den Fortgang der Reformation wichtiger als militärische Ränke und Pläne. Anfang 1526 gibt er die neue Liturgie samt einer Vorrede in den Druck. Er ist nicht der Meinung, daß das ganze deutsche Land gerade unsere Wittenberger Ordnung annehmen müsste...., fein wäre es, wenn in einer jeglichen Herrschaft der Gottesdienst auf einerlei Weise vor sich ginge." Überhaupt ist eine Gottesdienstordnung nichts Zwingendes. Sie ist aber Ausdruck der Liebe und der Nützlichkeit. Sie dient den Einfältigen sowie der Jugend, damit diese sich ans Evangelium gewöhnen. (Armin Sierszyn, 2000 Jahre Kirchengeschichte, Band 3)


In der Landeskirchlichen Gemeinschaft zu der ich gehöre, steht im allgemeinen die Predigt (Wortverkündigung) im Mittelpunkt. Wir singen als Gemeinde viel und gerne und werden von Klavier, aber auch Gitarre, Schlagzeug und Bass begleitet. Das Abendmahl wird einmal im Monat gefeiert und an alle ausgeteilt (Brot und Traubensaft), die mit ganzem Ernst und Liebe JESUS nachfolgen wollen. Im Einleitungsteil können auch kurze Theaterszenen stattfinden, die die nachfolgende Predigt ergänzen sollen. Wir genießen viel Freiheit und ich bin mir sehr bewußt, dass diese durch die Reformation erstritten worden sind.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Erasmus von Rotterdam

Erasmus von Rotterdam (*28.10.1466-11.7.1536)
Im Oktober 2008 war ich einen Tag in der City von Rotterdam. Seightseeing war angesagt. Plötzlich stand ich vor einer Statur, einem Denkmal von dem großen holl. Humanisten und Theologen Erasmus von Rotterdam.
 
Ich kramte in meinem Gedächtnis und wusste, dass Erasmus ein Zeitgenosse Martin Luthers war, aber zu einer unterschiedlichen Erkenntnis kam in Bezug zum "freien Willen" eines jeden Menschen.
 
In meinem Andachtsbüchlein wird heute dem Geburtstag von Erasmus gedacht. Zitat: Er wurde vor 546 Jahren geboren und war ein hochangesehener Forscher mit biblisch fundierter Frömmigkeit. 1516 erschien seine berühmte Ausgabe des griechischen Neuen Testaments. Luther gegenüber nahm er zunächst einen vermittelnden Standpunkt ein, wendete sich aber 1524 mit seinem Traktat "Vom freien Willen" gegen den Reformator, auf das Luther mit seiner wichtigen Schrift "Vom unfreien Willen" reagierte.
 
Das Erasmus zu einem anderen Ergebnis oder Erkenntnis kam, lag vermutlich an seiner idealistischen Art zu denken. Es ehrt auch deN Menschen, wenn er sagen kann, ich habe mich entschieden JESUS CHRISTUS nachzufolgen. Wenn ich auf mein eigenes Leben zurückblicke, dann hatte ich auch eine Zeit, wo ich von mir behauptete, ich habe mich zu CHRISTUS hingewandt und bekehrt. Dieses menschlich gesprochene "JA" erfreut und erwartet auch unser Heiland. Wenn ich die Erkenntnisse der Heiligen Schrift Ernst nehmen will, dann komme ich aber zu dem Ergebnis, zu dem Martin Luther kam. Die Bibel bezeugt einmal den Heiligen Geist, den Geist von GOTT und auf der anderen Seite den bösen Geist, den Geist der Welt, den Geist des Gegenspielers Gottes (Teufel).  

Ich kann nur Glauben und GOTT nachfolgen, weil JESUS mit seinem Geist schon vieles vorbereitet hat. Er gibt dann auch den Mut und die Kraft zu diesem "JA".

 
 
 

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Road Stop - Hohensyburg

Road Stop - Hohensyburg

http://dortmund.roadstop.de/
Eine Harley an der Wand

Thekenbereich

Farmers Burger mit Fries

leckere HEINZ Tomato soup

Toilettenschild



Der güldene Herbst

Am 21.10., 9.00 h zwischen Windhausen und Attendorn

Im Moment können wir uns überhaupt nicht beklagen im oft Regenreichen Sauerland. Die güldene Sonne lacht herzlich. Indian Summer im Sauerland. Vielleicht eine kleine Entschädigung für den "miesen" Juli in diesem Jahr.

1.) Die güldne Sonne,
Voll Freud und Wonne
Bringt unsern Grenzen
Mit ihrem Glänzen
Ein herzerquickendes,
Liebliches Licht.
Mein Haupt und Glieder,
Die lagen darnieder;
Aber nun steh ich,
Bin munter und fröhlich,
Schaue den Himmel
Mit meinem Gesicht.

2.) Mein Auge schauet,
Was Gott gebauet
Zu seinen Ehren
Und uns zu lehren,
Wie sein Vermögen
Sei mächtig und groß
Und wo die Frommen
Dann sollen hinkommen,
Wann sie mit Frieden
Von hinnen geschieden
Aus dieser Erde
Vergänglichem Schoß.

(Paul  Gerhardt)

Donnerstag, 18. Oktober 2012

CHRISTUS - der Einzige

ER ist nicht nur ein Leuchtender, sondern das Licht.

ER ist nicht nur ein Wegweiser, sondern der Weg.

ER ist nicht nur ein Wahrhaftiger, sondern die Wahrheit.

ER ist nicht nur ein Lebendiger, sondern das Leben.

ER ist nicht nur ein Großer, sondern der HERR.

ER ist der Einzige, in dem wir GOTT schauen können, wie er ist.

ER ist der Einzige, von dem wir völlig durchschaut und dennoch geliebt sind.

ER ist der Einzige, bei dem ein Mensch die Schuld seines Lebens loswerden kann.

ER ist der Einzige, der einen völligen Neuanfang des Lebens ermöglicht.

ER ist der Einzige, der unserem Leben Sinn gibt und unser volles Vertrauen verdient.



(Konrad Eißler)

Darum liebe ich IHN, lebe mit IHM und bete IHN an.




Dienstag, 16. Oktober 2012

Malala Yousufzai

Die "WR", aber auch andere Tageszeitungen, berichten über das 14-jährige Mädchen aus dem Swat Tal im Norden von Pakistan. Sie wurde ein Opfer der Taliban, da sie als pakistanisches Mädchen zu westlich eingestellt wäre und und und...."Sie gehe gerne zur Schule und wolle später einmal studieren.", das berichtet sie in einem Film, der von der BILD veröffentlicht wurde. Ich bin ja nun überhaupt kann Fan der BILD, aber es ist schon schwierig an Material über Malala Yousufzai heranzukommen.
Endlich regt sich auch zaghafter Widerstand innerhalb des Islams in Pakistan. Für mich ist der Islam schwierig einzuschätzen. Er verfügt über viele Strömungen und Untergruppen. Im Namen "Allah" zu töten, dass erschreckt uns humanistsich denkende Menschen im Westen (Europa und Amerika).
Erst einmal wünsche ich, dass Malala überlebt und vollkommen gesund wird. Nach Pakistan kann sie vermutlich so schnell nicht zurück, oder sie hat weiterhin Mut ihr Leben zu riskieren, für Ideale die ihr wichtig sind. Generell wirkt der Islam auf mich wie eine Religion, die noch keine Aufklärungszeit erlebt oder zugelassen hat. Das Christentum musste sich ja auch so einer Zeit stellen.
 
Die Fragen werden sich langfristig stellen: Wie gestaltet sich ein Staat im arabischen Frühling, der den Islam als Grundlage haben will? Welche Freiheiten sind möglich und welche nicht? Wie geht ein Staat mit Andersdenkenden um? Welche Freiheiten genießen Menschen mit anderen religiösen Überzeugungen? Speziell für Pakistan wird es wichtig sein, die Taliban kontrollieren zu können bzw. sie ganz zerschlagen zu können!

Montag, 15. Oktober 2012

Ein Hippie Traum

Bisher war noch keine Autobiografie von Neil Young erschienen. Es gab mache Bücher und Bildbände im Englischen. Das Musikmagazin "Rolling Stone" hat einmal aus den vielen Interviews mit Neil Young ein kleines Buch incl. Plattenkritiken veröffentlicht (Hannibal). Das war es schon.
Um so größer meine Freude, als ich mitbekam das der Verlag "Kiepenheuer & Witsch" die Rechte zur Verlegung bekam. "Waging heavy Peace" heißt die Ausgabe im Original. In der Spiegel Bestseller Liste steht das Buch im Moment auf Platz 22. Ist Neil wirklich so weit bekannt? Gibt es vielleicht noch so viele Hippies?  Ich bin auf jeden Fall erfreut, das Buch bald in meinen Händen zu halten.

Samstag, 13. Oktober 2012

Wanderwochenende

Manchmal brauchen Männer auch eine Auszeit - Auszeit vom Beruf, Auszeit von der Familie - einfach mal unter Männern sein.
Zeit für das Wandern, Gespräche, Humor und Grillen. Alles geht auch innerhalb einer Familie, aber unter Männern ist das anders.
Ich brauche das. Mir tut das sehr gut.


Wir waren rund 18 Männer. Das Haus war sehr Spartanisch. Ein Stromgenerator musste an geschmissen und versorgt werden. Die Helligkeit des Lichtes erinnerte eher an die 60er Jahre. Urig und ungewohnt. Die Öfen mussten mit Holz und Kohle gestocht werden. Nette Übung. Kaffee kochen mit Filter und heißem Wasser - also etwas eher aufstehen. Aber die Teamgemeinschaft war gut und es hat viel Freude gemacht. Man geht auch wieder dankbar nach hause.


In der Höhe der Wilde Wiese


Haus vom Altenaer Skiclub

Samstag, 6. Oktober 2012

Intermot, Köln

Vom 3.10. bis 7.10. geht die Intermot auf dem Messegelände in Köln. 5 Hallen voll mit Motorrädern, Kleidung, Zubehör, Urlaubsreisen ect.
http://motorradreisender.de/..... am Stand bei Erik Peters


Der Beiwagen als Kanu nutzen....verrückt, aber geht


Die Holy Riders waren auch mit einem Stand vor Ort


entgegen man´ch anderer Messe, hier konnten man Probesitzen...

Die "neue" Honda im 70er Retrolook


Freitag, 5. Oktober 2012

Kürbismarkt Rärin


Ansturm bevor der Regen kam
Die junge Sägekünstlerin Claudia Grote aus Sundern kreierte mit einer Motorsäge aus einem dicken Holzstamm einen Bären.Foto: Monika Wiegelmann


Für mich das Highlight auf dem Kürbismarkt - die Künstlerin Claudia Grote. Ich habe oft und lange an ihrem Stand gestanden und zugesehen. Klasse. Den Bären hätte ich gerne gehabt (war vermutlich nicht billig) - dachte oft an Kanada.


Dienstag, 2. Oktober 2012

4. National Run

Biker die sich in Clubs (MC) oder Vereinigungen organisieren, halten im allgemeinen einmal im Jahr einen so genannten NATIONAL RUN (bereits an anderer Stelle erklärt) ab.

Bei uns war es wieder so weit. So verbrachten wir ein Wochenende in einem Camp in  Hessen.

Das Wetter war wiedererwartend sehr gut. Die Gemeinschaft war sehr gut. Einmal nicht auf die Uhr sehen zu müssen, Zeit haben für Gespräche, Klönsnack und einen oder mehrere Kaffee trinken. Das war einfach gut.

Da wir als Christen unterwegs sind, steht der Glaube auch im Mittelpunkt. Zeit zum Nachdenken und Beten. Aber auch Zeit zum Lachen. Fröhlich und gestärkt ging es dann nach 2 Tagen wieder in Richtung Heimat.
unser Transportmittel für die groben Dinge


Dankbar konnten wir als CMA auf das 10- jährige Jubiläum zurückblicken. Unser HERR tut Wunder.

Ausfahrt

Klönsnack mit und ohne Kaffee