Riding fpr the son

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Riding for the Son...unterwegs

Freitag, 27. Dezember 2013

Geburtsstunde der Musikkassette

Bandsalat und Hitmix: Vor 50 Jahren kamen die ersten Musikkassetten auf den Markt.

Sie kamen aus Holland und waren nicht überall gerne gesehen. Vor einem halben Jahrhundert lagen die ersten Musik-Kassetten unter dem Tannenbaum. In deutschen Haushalten sorgten sie 1963 erstmals für Unterhaltung zum Jahreswechsel, in der Branche für Entsetzen.

Problemlos ließen sich Schallplatten nun günstig duplizieren. „Aufnehmen tötet die Musik“, warnten die Firmen, aufhalten konnten sie die kleine Schwester des Tonbands nicht. Das gelang erst mehr als 20 Jahre später der bespielbaren CD.

Der Mann, der das Aufnahmeband in der Hülle – und das dazu passende Abspielgerät – erfunden hat, heißt Lou Ottens und ist damals Ingenieur bei Philips in den Niederlanden. Ein Tüftler, der das Leben ganzer Generationen verändert. Denn vor der Kassette gibt es nur das Tonband. Viel zu teuer ist das für die meisten Menschen und sehr unpraktisch. Nichts für unterwegs, umständlich zu bedienen.

299 Mark für die ersten Geräte
Ottens macht die Technik kleiner, steckt das Band in ein Plastikgehäuse. Das erste Abspielgerät kostet 299 D-Mark, die Nachfolger sind bald schon für die Hälfte zu haben. Das ist offenbar günstig genug. Denn nur ein paar Jahre später haben Kassettenrecorder Kinder- und Jugendzimmer erobert, sind aus den Autos nicht mehr wegzudenken. Mit Bändern, die oft schon ab Werk bespielt sind, noch lieber aber leer gekauft werden.

Denn das ist es ja, was die Kassette so besonders macht. Kaum ein Junge, der seine Freundin in den 1970er-Jahren nicht mit einem „nur für sie aufgenommenen“ Tape beeindruckt hätte. Nur noch Hits oder „Schmusesongs“ kann man hintereinander schneiden, und endlich muss niemand mehr bei der Party hinter dem Plattenteller stehen, wenn er nicht will.Immer besser wird die Qualität der Bänder, immer länger die Aufnahmemöglichkeit. Bei Bandsalat steckt man einen Kugelschreiber in die Spule und wickelt alles wieder auf. Und wer sichergehen will, dass er sein Lieblingsband nicht versehentlich löscht, bricht oben eine kleines Plastikstück heraus. Hat man sich die Songs dann doch mal leid gehört, lässt sich das herausgebrochene Teil durch ein Stück Tesafilm ersetzen.

Walkman mach Musik mobil
Die Hochzeit der Kassette sind die späten 70er- und frühen 80er-Jahre. Ob auf dem Schulhof, am Strand oder beim Joggen, überall ist sie dabei. Denn der Walkman, den Sony 1979 vorstellt, macht sie so transportabel wie nie. Bis 1999 verkaufen die Japaner eigenen Angaben zufolge 186 Millionen Geräte.Doch mit dem Aufkommen der CD beginnt der Niedergang der Kassette. Und seit die Silberlinge sich auch selber brennen lassen, ist es ganz vorbei mit den Magnetbändern. Selbst die meisten Kinderhörspiele gibt es längst ausschließlich als CD oder MP3-Download. Nur Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg und die Drei ??? sind noch als Kassette erhältlich.

(Auszüge von Andreas Brehme aus derwesten.de)

Ich habe mich heute über diesen Artikel bzw. Auszüge des Artikels gefreut. Ja, die Kassette hat auch einen Teil meiner Jugend geprägt. Ja, auch ich habe Songs für meine erste Freundin zusammengestellt. Es ist beruhigend zu sehen, dass andere Menschen es ähnlich erlebt haben. Einen Walkman hatte ich auch. Mit dem Kassettenrecorder im Führerhaus sind wir ins Manöver gefahren. Der LKW hatte natürlich kein eingebautes Radio. Tolle Erlebnisse mit den Kassetten. Nur brauche ich jetzt keine blöde abendfüllende Show von RTL dafür.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Rock....

....ein eclipsed-Buch.                                                                    Mit Weihnachtsgeschenken habe ich es ja nicht so. Aber dieses Mal wurde mein Geschmack getroffen. Wie auch immer das zu Stande kam ist eigentlich unerheblich. Ich bin ein regelmäßiger Leser von der Zeitschrift eclipsed.                                                        Es hat natürlich ein paar Jahre gedauert bis ich mit den Artikeln der Zeitschrift klar kam. Im allgemeinen bedienen sie den Fan des Prog Rock. Was aber auch nicht mehr so ganz stimmt. Die Rockmusik ist so vielfältig und präsentiert sich in den unterschiedlichsten Sparten, dass ich/man gar nicht alles wissen und kennen kann. In jeder Ausgabe bekommt man einen Einkaufszettel über einen bestimmten Musiker oder einer Band. Alle Alben werden vorgestellt und bewertet. Natürlich ist da auch manches Geschmacksache. Aber aus dieser Idee heraus wurde dann dieses hervorragende Buch erarbeitet. Über die Zusammenstellung der ersten 20 Künstler und Bands kann man geteilter Meinung sein. Wer kennt noch die Band Can?
Aber ich kann mir die Zeit nehmen, um in diesem Buch zu lesen und meine eigene LP/CD Sammlung zu durchforsten. Habe ich das scheinbar "beste" Album überhaupt im Schrank? Langfristig werden auch Künstler dabei sein, die ich erst noch entdecken möchte. Ausgabe 2 ist schon in Planung. Denn es fehlen ja noch so viele große Künstler, wie z. B. Bruce Springsteen, The Beatles, Allman Brothers oder gar Johnny Cash.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Weihnachten 2013

Als ich heute morgen mir die Tageszeitung schnappte, war der Anteil der Werbung doppelt so groß wie die Zeitung mit all den Nachrichten. Es ist an Weihnachten zum Zornigwerden. Werbung und Kaufrausch bis zum Schluss.
Jetzt auf eine einsame Insel und nichts hören und sehen von diesem Wahn und Run.
Weihnachten verkommt zum Fest des Kommerzes.
 
Der Ursprung von Weihnachten liegt in der Nähe von Bethlehem, dass damals zu einer römische Provinz gehörte. Judäa war von den Römern besetzt. Das Volk Israel in fremder Hand. Maria bringt das Kind zur Welt, dass sie JESUS nennt. Armselig, vermutlich in einer Art Höhle, denn zur Zeit der Volkszählung waren alle Quartiere ausgebucht, fand die Geburt statt. Über die Jahrhunderte hat sich das zu einer Art Stall entwickelt. Aber egal wie der Geburtsort aussah, JESUS war auf die Welt gekommen.
 
Die Engel aus dem Himmel verkündigten den Hirten bei ihren Schafen, diese unmögliche, aber wichtige Geburt. "Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute  der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids." (Lukas Evangelium 2, 10+11)
 
Unser so genannter aufgeklärter Verstand kann und will es manchmal nicht glauben. Engel die verkündigen und singen. Hirten die staunen und anbeten, als sie Maria und Josef mit dem Kind sehen.
Aber das ist der Ursprung von dem Weihnachtsfest. Jesus Christus, der Retter und Heiland für alle Menschen und Völker kommt auf die Welt. Leider können unendlich viele Menschen damit nichts mehr anfangen oder wissen gar nicht um diesen Hintergrund.
Weihnachten ist Geburtstagsparty für JESUS, mein Retter. Ist er dein Retter? Er will es gerne werden.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Dwight Lyman Moody

Heute vor 114 Jahren starb der größte Evangelist des 19. Jahrhunderts.
Nach seiner Bekehrung eröffnete Moody 1858 in Chicago eine Sonntagsschule. Von 1860 an widmete er sich ganz der Evangelisation. Durch die Einrichtung einer Bibelkonferenz sowie die Gründung des Bibelinstituts in Chicago sorgte er für die Ausbildung geschulter Evangelisten. Seine tiefe Frömmigkeit, sein Eifer und sein Organisationstalent machten ihn zu einem Bahnbrecher der Evangelisation.
 
 
Wir können uns ja heute fragen, was aus dem Land der Reformation geworden ist? Was haben wir als Volk noch für christliche Einsichten und Werte? Heute erscheint alles gleichwertig und somit gleichgültig. Viele Errungenschaften die im Moment fast absterben möchten sind durch den christlichen Glauben und dem christlichen Menschenbild hervorgebracht worden. Fernöstliche Religionen und Meditationtechniken wirken anziehend, aber schaffen sie einen wirklichen Frieden? Frieden mit GOTT. Die ersten Jünger der christlichen Gemeinden in Judäa konnten noch rufen "Lasst Euch versöhnen mit GOTT". JESUS CHRISTUS war im täglichen Leben real. Was ist aus unserer kirchlichen und gemeindlichen Landschaft geworden? Auch wenn sich Zeiten ändern, es fehlt an Menschen wie z.B. Dwight Lyman Moody die zutiefst vom Heiligen Geist Gottes und JESUS bewegt worden sind.


http://de.wikipedia.org/wiki/Dwight_Lyman_Moody

Donnerstag, 19. Dezember 2013

weibliche Gesangsstimmen II.

Layla Zoe
 Vor ein paar Jahren habe ich einmal einen Artikel geschrieben, der sich mit den weiblichen Gesangsstimmen befasste. Noch besser ausgedrückt, welche Stimme ich aus der Rock-, Blues- & Countrymusik am meisten mag.
Bei mir waren damals die ersten 12. Plätze schnell vergeben. In den letzten 2 Jahren habe ich noch zwei weitere Sängerinnen entdeckt, an deren Stimmen ich als Rock- & Bluesfan nicht mehr vorbei komme. Ein wenig, oder auch mehr, schimmert das Erbe von Janis Joplin durch.

Layla Zoe aus Kanada, die im Moment in Deutschland lebt, habe ich über mein Blues News Magazin entdeckt. "Sleep little Girl" wurde für Deutschland von Henrik Freischlader produziert. Er selbst ist eigenständiger Bluesgitarrist und gehört auch zu ihrer Tourband. Im Moment ist ihre zweite Produktion mit "The Lily" erschienen. Von Rock bis Blues und Gospel ist alles vertreten. Bin gespannt wie ihre Entwicklung weitergeht.
Die nächste Künstlerin habe ich auch erst durch einen Gitarristen kennengelernt. Beth Hart brachte 2 Produktionen mit Joe Bonamassa zusammen heraus. Alte Blues- und Jazzstandards wurden nachgespielt und gesungen. Bei ihrer Stimme kam es mir vor als wenn ich einen Schüttelfrost bekommen hätte. Auch einfach genial. Sie wurde am 24.1.1972 in Los Angeles geboren. Seit 1993 bringt sie eigene Songs heraus und hat mittlerweile 10 Alben veröffentlicht. "Don´t explain" (2011) und "See saw" (2013) mit Joe Bonamassa sind herausragend. Beim letzten Album interpretiert sie einen Song von Tina Turner ("Nutbush City Limits") neu. Wenn ich den Song im Auto höre, gebe ich einfach mehr Gas. Das sagt schon alles aus.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Keith Richards

Nach dem in den letzten Jahren mancher Rockmusiker zu früh verstorben ist... erleben wir heute das eigentliche Wunder: Keith Richards feiert seinen 70. Geburtstag. Das hätte er vermutlich vor 45 Jahren selbst nicht gedacht... Ein Wunder der Gnade - hoffentlich nimmt er das wahr.
Die Drogen, der Alkohol, all die anderen Eskapaden hat er überlebt. "Der lässige an der Gitarre" so formulierte es eine Heimatzeitung zu seinem Geburtstag. Die Stones sind ohne ihn nicht denkbar. Die sparsamen Riffs an der Gitarre, wer hätte das sonst hinbekommen?
Herzlichen Glückwunsch!

Dienstag, 17. Dezember 2013

Americana

Seit einigen Jahren geistert der Musikbegriff AMERICANA durch den Äther. Wie auch immer?
Die letzten Aufnahmen von Johnny Cash zählen dazu. Er hat viele Songs von anderen Künstlern neu interpretiert. Stylitisch manchmal recht unterschiedlich. Von daher liegt der Ursprung dieser Musikrichtung im Countrybereich.
Mein America Journal hat eine Story mit dem Titel "Soundtrack für Roadmovies" herausgebracht.
Auch sie spüren diesem Begriff nach und kommen zu dem Schluß, dass vermutlich alles mit der Band The Eagles angefangen hat, als diese den Hit "Take it easy" hatten. Aber das war schon in den 70er Jahren.
So möchte ich feststellen, dass selbst nach einigen Recherchen meinerseits im Internet nicht viel brauchbares dabei herauskam. Letztendlich ist es ein Stilmix der die Folk-, Blues- & Countrymusik aus der USA zusammenfasst bzw. unterschiedlichste Gewichtung hervorbringt. So genannte kritische Liedermacher finden sich mit ihren Songs stellenweise auch wieder. Manche bündeln den Musikstil auch in dem Namen "Roots Rock". So ist die mögliche Interpretenliste lang.
Emmylou Harris, Mary Chapin Carpenter, Joe Ely, Ryan Adams, Gram Parson (Vorreiter Anfang der 70er Jahre), The Byrds, Johnny Cash und John Fogerty. Ich persönlich würde auch vereinzelte Aufnahmen von Neil Young dazu zählen.

Jütland

Endloser Strand
Im Sommer war ich ein paar Tage in ein Ferienhaus in Jütland eingeladen worden. Da Jüdland recht groß ist (ich meine das eigentliche Festland von Dänemark - dass an Schleswig Holstein angrenzt)beziehe ich mich auf die Gegend, die an die Nordsee grenzt. Also der Westen von Jütland. Mit dabei hat ich mein Rad. Es ist immer schlecht wenn man Urlaubsgegenden miteinander vergleicht. In der Vergangenheit war ich im Herbst ein paar Mal in Zeeland gewesen. Natürlich kann man dort im Umkreis von einer Stunde Fahrzeit doch einige Orte und Städtchen sich ansehen. Die Westküste von Jüdland liegt dagegen schon einiges einsamer. Aber egal - ich suchte ja Erholung, Wasser, Wind und Strandsparziergänge - und dafür ist Jütland gut geeignet. 5 Tage Erholung pur.


Viel Einsamkeit - also Ruhe
Das "alte" Wikingerstädtchen Ribe kann ich sehr empfehlen. Hat mir einfach sehr gut gefallen, dieses Städtchen abzugehen.
Sonnenuntergang

Ein langer Radweg entlang der Dünen


Der Vestkyststien ist ein Fahrradweg durch Westjütland, der gut 560 km mißt. Zwischen Nymindegab und Hvide Sande lag unser Ferienhaus. Am Ringkobing Fjord konnte ich Surfer beobachten. Einfach schön.

unterwegs mit dem Rad...

Hvide Sande - Hafen

Samstag, 14. Dezember 2013

Plettenberger Geschäftsleben....

.....stirbt.

Ich bin heute morgen einmal wieder durch die Innenstadt (Wilhelmstr. ect) gegangen. Es fällt auf, dass drei Geschäfte im Ausverkauf stehen. Am Ende des Jahres ist Schluss - Geschäftsaufgabe.

Obwohl sich die Geschäftsleute regelmäßig zusammen setzen um über die Belebung der Innenstadt nachzudenken, stirbt diese weiter. Dafür hat die Innenstadt mittlerweile 5 Dönerbuden zu bieten, die alle überleben. Außer Döner scheint nichts los zu sein.

Ich selbst kann durch mein Einkaufsverhalten die Innenstadt nicht retten. Wenn ich alle 2 Jahre mal eine Hose kaufe oder 2 T-shirts, dann geschieht das in irgendeiner größeren Stadt. Heute morgen wollte ich nach "neuen" DVD´s Ausschau halten, aber die Preise waren zu hoch. Ich muss sparen.

Letzteres ist vermutlich das Problem generell, denn das Geld sitzt nicht mehr so locker. Alles wird mehr oder weniger spürbar teurer.

Ja wohin geht es mit der Innenstadt? Supermärkte und Dönerbuden haben wir zu genüge.

Im Wald und auf der Heide

Im Moment ist die Wetterlage im Sauerland ja so wechselhaft, so dass man jeden sich anbahnenden schönen Tag nutzen sollte.
Gesagt und getan. Um Urlaub im zu ende gehenden Jahr abzubauen, hatte ich den Freitag frei. Die Wettervorhersage sprach von anfänglichem Nebel und dann von aufkommenden Sonnenschein ab 600 m Höhe.
zart erkennt man die Straße nach Birnbaum
So ging es mit innerer Hoffnung auf gutes Wetter gegen 11.00 h los. Bei uns im Tal liegen wir nur auf einer Höhe um die 220 m. Mein Hausberg geht auf über 520 m hoch.
 
 
Mit leichten Temperaturen über dem Gefrierpunkt (+ 1 Grad) ging ich in meinen Wanderstiefel den Berg hoch. Ich wollte einmal eine neue Strecke ausprobieren. So ging es erst einmal nur Bergan, so um die 2 KM. Ich sah die Straße, die nach Birnbaum und Affeln führt. Holzfällaktion auf dem Kopf des Berges, der oben in ein Plateau übergeht. Ein vollbeladener Langholzlaster quälte sich durch den Berg zur Straße hin.
Ich bog aber vorher rechts in einen anderen Weg ab. Je höher ich unterwegs war, desto nebeliger und eisiger war es eigentlich. Vermutlich war es auch hier in der Nacht einige Grade kälter gewesen.









Eisig weiß




Winterwanderungen mache ich wegen der kühlen und frischen Luft sehr gerne. Hier oben kommt  mein Kreislauf wieder zur Ruhe. Ich war schon etwas geschafft nach dem langen Aufstieg. Es fehlt das ständige Lauftraining.





Das Licht ändert sich häufig. Zwielichtmäßig tun sich tolle Blicke vor mir auf. Es ist ruhig im Wald. Die Baumrodungsgeräusche sind weit weg. Aber ich sehe kein Wild, noch höre ich einen Vogel singen. Aber warum sollte der auch bei dem Frost singen?

Ich ging den ganzen Bergkamm entlang und stellte fest, dass ich vorher noch nie so hoch gewesen war. Hatte bei den letzten Touren nicht damit gerechnet, dass ein Stück oberhalb noch ein Weg war. Ich sah auf Affeln (?) in der Ferne.
Dann stand ich vor der nächsten Straße. Diese Streckenführung ging nach Allendorf. So war ich eigentlich auf meiner Wanderung schon weit an Eiringhausen vorbei.
So ging es jetzt langsam Bergab. Die Sonne kam langsam heraus. Einfach wundervoll unterwegs zu sein. Ein Geschenk, dass ich diesen Tag so zur Wanderung nutzen konnte.
Wieder im Tal angekommen schien die Sonne kräftig. Der Nebel hatte sich verzogen. Beim Blick auf die Uhr zu hause stellte ich fest das ich fast 3 Stunden unterwegs gewesen war. Jetzt hatte ich Hunger - bis auf dem Kaffee am Morgen war ich noch nüchtern. Wieviel KM bin ich wohl gewandert? Schätze mal knapp über 12 KM.


Ach ja, ich denke gerade an den gewählten Titel in der Überschrift. Heide hat es hier nicht.

Freitag, 13. Dezember 2013

Nightingales & Bombers

Habe ich wieder einmal letztens neu entdeckt. Aufnahme ist von 1975. Ich habe noch die LP - gute Qualität - letztens über Kopfhörer komplett gehört. Wirklich etwas für die Sinne. Rock-Progrock und gute Effekte. 4 Instrumentalsongs sind dabei. Manfred Mann hatte mit seiner Earth-Band damals eine tolle Zeit. Ab den 80er Jahren verflachte dann seine Musik. Aber vermutlich lag das auch an dem musikalischen Geschmack der Zeit. Punk, New Wave und AOR waren in.



Wieder einmal letztens neu entdeckt. Aufnahme von 1975. Ich habe noch die LP - gute Qualität - letztens über Kopfhörer komplett gehört. Wirklich etwas für die Sinne . Rock-Progrock und gute Effekte. 4 Instrumentalsongs sind dabei.
Das Cover


01:Spirits In The Night (6:27)
02:Countdown (3:06)
03:Time Is Right (6:32)
04:Crossfade (3:38)
05:Visionary Mountains (5:42)
06:Nightingales & Bombers (4:54)
07:Fat Nelly (3:20)
08:As Above So Below (Recorded Live) (4:18)


Donnerstag, 12. Dezember 2013

Hilfe für Ureinwohner Kanadas

Neil Young singt für Ureinwohner Kanadas
10.12.2013 - 15:13 Uhr

Der kanadische Rocksänger Neil Young will den Ureinwohnern seines Landes im Kampf gegen Erdölkonzerne helfen. Die Einnahmen aus vier Konzerten im Januar sollen komplett an die bedrohte Volksgruppe der Athabasca Chipewyan gehen. Porträt Der kanadische Rocksänger Neil Young will Ureinwohnern seines Landes im Kampf gegen Erdölkonzerne helfen. Young werde ab Mitte Januar vier Konzerte im Westen Kanadas geben, deren Erlöse komplett an die Angehörigen der Volksgruppe Athabasca Chipewyan gingen, teilte die Plattenfirma Reprise Record mit. An den Konzerten werde auch die Jazzsängerin Diana Krall mitwirken. Young engagiert sich seit Jahren für Umweltpolitik. Die Athabasca Chipewyan First Nation waren vor Gericht gezogen, um einem im 19. Jahrhundert mit der kanadischen Regierung unterzeichneten Abkommen Geltung zu verschaffen. Danach gehören ihnen rund 220.000 Hektar Land, das ihnen aber nach eigener Darstellung durch großflächige Ölbohrungen streitig gemacht wird.
Fredrik Varfjell / 10.12.13 / AFP (aus: Thüringische Landeszeitung)

Ich bin dankbar, dass Neil zu seinen Idealen steht und den Ureinwohnern Kanadas hilft. Letztendlich würde eine zerstörte Landschaft zurückbleiben.

Wittenberg (Lutherstadt)

 
Schloßkirche

Auf meiner "Luther-Reise" im Oktober kam ich auch nach Wittenberg - offiziell heißt die Stadt Lutherstadt Wittenberg (seit 1938). Wittenberg - große Bauten der Stadt gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Und in der Tat: Im 16. Jahrhundert erlangte das damalige Städtchen Berühmheit in Sachen Politik, Kulturgeschichte und Religiösität. Zu Wittenberg gerhören bekannte Persönlichkeiten wie Dr. Martin Luther, Phillip Melanchton und Lucas Cranach d. Ä. Viele andere Persönlichkeiten haben hier gelebt, gewirkt und studiert. So war ich auf diese Stadt mit ihren knapp 50.000 Einwohnern gespannt. Das Wetter war naßkalt und nebelig. Vielleicht nicht so einladend - aber da kann die Stadt nicht dafür. Die Schloßkirche und auch die Stadtkirche stecken bis zum angekündigten Lutherjubiläum 2017 voll in Renovierungsarbeiten. Die Schloßkirche ist fast leergeräumt. Die Wandmalereien werden im Moment aufwendig und langvierig renoviert. Wir starten mit dem Stadtrundgang an der Schloßkirche. Ein Prediger i. R. führt uns. Als Christen werden wir in dieser Stadtführung auch von ihm hinterfragt, was wir denn alles aus der Reformationszeit wissen und was wir denn geistlich ausleben. Für die Informationen und die Fragestellung bin ich dankbar. In der heutigen Zeit wird ja oft manches des damaligen Erkenntnisse plattgewalzt oder als untolerant abgetan.

Schloßkirche in Arbeit

Unter Friedrich der Weise wurde Wittenberg kurfürstliche Residenz. (1486) 1502 entschied sich der Kurfürst dafür, eine Universität in Wittenberg einzurichten. Es war die erste Universität, die von einem Landesfürsten gegründet worden war. Bisher hatte dabei die Kirche die Vormachtstellung. Die Stadt (damals etwas mehr als 2000 Menschen) zog Gelehrte an. Lucas Cranach d.Ä. kam 1505 in die Stadt. Martin Luther etwa 1508. Als Luther am 31.10.1517 seine 95 Thesen veröffentlichte, wurde die Anziehungskraft der Universiät und der Stadt verstärkt. Es gilt aber inzwischen als Unbewiesen, dass Luther die Thesen an die Schloßkirche genagelt haben soll. So wurde Wittenberg die Geburtsstunde der Reformation. Es ist bewiesen, dass Luther die gegen ihn, von Papst Leo X., gerichtete Bannandrohungsbulle vor dem Elstertor in der Stadt verbrannt hat.




Stadtkirche
Nach dem Tode Friedrich des Weisen büßte Wittenberg den Status der sächsischen Haupstadt ein. Die Stellung als Stadt der Reformation blieb.


Leider gibt es in der Geschichtsschreibung der Stadt nicht nur positive Dinge zu berichten. Ab 1540 bis 1577 kam es in der Stadt zu so genannten Hexenprozeßen.
Im 30 jährigen Krieg blieb Wittenberg zum Teil verschont. Aber in der Stadt wütete die Pest.
Zur Zeit Napoleons, der auch die Stadt besichtigte, war Sachsen Verbündeter Napoleons.



Natürlich reicht nicht ein Tag, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu genießen. Bis auf die Schloßkirche konnte ich mir viele Baudenkmäler nur von außen betrachten.

Also noch einmal, irgendwann, nach Wittenberg fahren.

Das Melanchtonhaus, die Universität "Leucorea", die Stadtkirche, Cranachhöfe und das Augusteum mit dem Lutherhaus sind wohl sehenswert.


Melanchtonhaus

Eines der vielen Schilder an den Häuserfronten

 
Werkstatt Lucas Cranach d.Ä.
Am 2. Wochenende im Juni findet alljährlich ds Stadtfest zum Gedenken der Hochzeit Luthers statt. Ein Fest an den Originalschauplätzen, dass an die Vermählung Martin Luthers mit Katharina von Bora, 1525, erinnert.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Custom Bike 2013

Der Andrang am Samstagmorgen gegen 10.30 h war schon recht groß - obwohl wir nicht am Haupteingang standen reichte die Reihe fast 200 m weit.
Guter Andrang am Samstagmorgen
Hank Davison
Es schien mir, als wären an diesem Samstag mehr Menschen auf den Beinen. 320 Aussteller wurden angepriesen auf 3 Hallen verteilt. Wir waren bis gegen 18.00 h vor Ort. Aber habe ich alles gesehen bzw. wahrgenommen. Manches war schon wieder spektakulär. Ich frage mích nur, wer für Showbikes so viel Geld ausgeben will, wie es oft gefordert wird? Was ist ein Motorrad, wenn man nicht mit ihm fährt?

The King - Elvis gewidmet

Die längste Gabel vor Ort

Skurril


Mittwoch, 4. Dezember 2013

Sara Lorenz in Plettenberg

Konzert mit Sara Lorenz / Klub 33 im Gemeindezentrum der Landeskirchlichen Gemeinschaft Holthausen

Datum: 07.12.2013, 19:30 Uhr
CD Königskind
www.klub33.de/
Einlass ab 18.30 Uhr ; Karte: 10 €
(im Vorverkauf); Abendkasse: 12 € Vorverkaufsstellen: Postagentur Ohle; Postagentur Holthausen; Christliche Bücherstube - Am Kobbenrod 3

Skyline

Skyline - es ist nicht schwer zu erkennen, dass dieses Wort aus dem Englischen kommt und bedeutet soviel wie Horizont oder Silhouette. Es wird oft im Blick auf Großstädte verwendet, wo deren Skyline sich vor dem Horizont abzeichnet und wo ein geübter Blick, sofort die mögliche Stadt benennen kann. Ein Beispiel: die leider zerstörten Tower von New York prägten das Stadtbild der Insel Manhattan. Die Stadt Köln wird vermutlich ohne den großen Dom nicht von weitem erkannt werden. München wird von der Frauenkirche geprägt, Hamburg vom  Michel und Dresden vom Zwinger und der Frauenkirche. Wenn ich das Wort Skyline verwende, dann eher in Richtung Hochhausmeer und Hochhaussilhouetten.
Ein Teil der Skyline von einer Brücke über den Main aus gesehen

Blick vom Dachcafe der Galerie Kaufhof
Was die reine Hochhauskultur und Skyline angeht, hat eigentlich nur
Frankfurt am Main eine ausgeprägte.

Ich hatte schon ein paar Jahre im Blick mir die Skyline genauer anzusehen. Vom Süden kommend fährt man immer über die A5 in gebührendem Abstand vorbei. In der Stadt selber war ich bisher allerdings noch nicht.

Deswegen wurden gestern mehrere Fliegen mit einem Schlag erlegt. Das Wetter war toll, ein Weihnachtsmarktbummel stand an - also warum nicht einmal nach Frankfurt fahren? Die Fahrzeit beträgt knapp über 2 Stunden. Parken in einer Tiefgarage am Römer. Einfach Klasse.

Die Altstadt mit dem Dom und dem Römer (Rathaus) ist nicht sehr groß. Aber die Altstadt gefällt mir mit ihren alten roten Fachwerkhäusern. Dahinter sieht man schnell die Silhouette des Commerzbank Towers, 259 m hoch ist.

Der Weihnachtsmarkt hat mir gefallen. Ein Gang zum Main war auch sehr schön. Das haben manche Städte ja nicht unbedingt zu bieten. Im 7. Stockwerk der Galerie Kaufhof gibt es ein Panoramarestaurant mit Außenbiergarten. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Skyline von Frankfurt.
Messeturm im Hintergrund mit der Spitze

mittig der Commerzbank Tower
Der Messeturm misst nur 257 m Höhe. So ist der Commerzbank Tower Europaweit im Moment das höchste Gebäude. (Türme werden ja in einer anderen Kategorie gezählt)





Hat mich doch sehr gefreut, endlich einmal Mainhattan zu entdecken. Der Gang allerdings durch die Häuserschluchten steht noch aus. Vielleicht sollte ich einmal auf dem Fersehturm hochfahren, der 337,5 m hoch ist.