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Sonntag, 13. Dezember 2015

3. Advent - Johannes d. Täufer

Wir haben heute den 3. Advent. Im Kirchenjahr wird dann besonders auf Johannes demTäufer geblickt. Warum eigentlich nur an diesem Tag?
Generell war die Adventszeit in früheren Jahrhunderten eine Fasten- und Bußzeit. Die Verknüpfung mit Johannes d. Täufer macht schon großen Sinn.
Er war der letzte Prophet vor dem Kommen JESU in Israel (Galiläa). Viele Jahrhunderte vorher war er von Jesaja und Maleachi angekündigt worden. Sein Name war da noch nicht sichtbar, aber seine Aufgabe.
"Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig"  (Jesaja 40, 3 + 10)
"Siehe, ich will meinen Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll." (Maleachi 3,1)
 
Das erste Kapitel im Markusevangelium beschreibt sehr gut das Wirken von Johannes dem Täufer.
Er predigte in der Wüste und alle Menschen, die zu ihm kamen, hörten seinen Bußruf. Die Menschen sollten umkehren, einen neuen Weg einschlagen, Sünden aufgeben und verlassen, wieder den Blick auf GOTT richten. Als Zeichen dieser persönlichen Buße wurden sie im Jordan untergetaucht (Taufe). Eine reine Bußtaufe.
Wir würden heute fragen, warum denn Johannes in der Wüste predigte? Die Wüste galt als Ort der Läuterung, der Veränderung und Prüfung. So gingen die Menschen in die Wüste zu Johannes. Jesus selbst, unser HERR, ging in die Wüste vor seinem Dienstantritt. (Matthäusevangelium Kapitel 4)
 
Christsein heißt: ich lebe in einer Beziehung zu dem HERRN JESUS. Ihm will ich gehören, nachfolgen und gehorchen. Das ist kein Automatismus und manchmal auch kein Zuckerschlecken. Ich lebe, wenn nötig und möglich, auch von der täglichen Buße, Umkehr und Neuausrichtung. Das ist allerdings zwingend notwendig, wenn ich bei JESUS bleiben will. Er sorgt für mich und gibt den Weg vor.

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