Riding fpr the son

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Riding for the Son...unterwegs

Dienstag, 31. Mai 2016

Virago XV 125

Das ich einmal auf das Motorrad gekommen bin, dass war nicht vorher zu sehen oder zu erwarten.
XV 125
Auf dem Hänger ins neue Zuhause
Vor ein paar Jahren machte meine Frau spontan den Motorradführerschein und kaufte sich eine Honda CB 500 - gebraucht.


Über Besuche bei Motorradgottesdiensten lernte ich immer mehr Biker kennen. In dem letzten 3/4 Jahr waren auch Biker dabei, die mir Mut machten auch im fortgeschrittenden Alter ein Motorrad zu fahren.


Ich habe noch den "alten" Führerschein Klasse 3, der vor 1980 ausgestellt worden ist. Mit dem darf ich ein Motorrad mit 126 cbm fahren.

Motorradfahren lernen über den 2. Bildungsweg.


Ich benötige dann später nur noch eine Fahrprüfung und darf dann bis 50 PS fahren.



Also ein "kleines" Motorrad besorgen. Schnell wurde ich fündig. Eine Yamaha XV125, Baujahr 1997. Sehr gut gepflegt und erst knapp über 4000 km auf dem Tachometer.


Liebe auf dem ersten Blick. Schöne Lackierung und schöne Verzierung, gute Sitzbank mit Sissybar.



Gut 400 Km bin ich schon mit dem Motorrad
gefahren. Meine Frau gibt mir viele nützliche Tipps.

Sonntag, 29. Mai 2016

Eroberung von Konstantinopel

Wir schreiben den 29.05.1453: Die Kaiserstadt des fast 1000-jährigen Byzantinischen Reiches, Konstantinopel, fiel heute vor 563 Jahren in die Hände der türkischen Eroberer unter Sultan Mehmed II.
Damit wurde die Islamisierung Kleinasiens abgeschlossen und auch die Hagia Sophia, die größte Kirche der Welt damals, wurde zur Moschee. Streit unter den Christen in Europa, Erschöpfung der Christen im Orient und der Eroberungsdrang der Osmanen hatten das Ende der Stadt besiegelt.  


Samstag, 28. Mai 2016

Next Blues Generation in Halle 32

Seit gut 5 Jahren kenne ich die Band Next Blues Generation aus dem Großraum Gummersbach.
Frank Backhaus, Drums und Gesang
Sam Backhaus, Gitarre und Gesang

Hans Werner Backhaus, Gitarre und Ansagen

Michael Seibel, Bass

Ich selbst stehe total auf den Blues und so war und ist es für mich eine große Freude, eine heimische Band entdeckt zu haben, die den Blues verkörpert. Ein 4 Generationen Projekt - wenn man sich die Musiker einmal vornimmt.
 
 
Die Songs sind alle in eigener Arbeit entstanden und werden in deutscher und englischer Sprache präsentiert.
 
 
 
 
Die Musiker machen nicht irgendeine Musik - denn vermutlich wurden alle von Eric Clapton und B.B.King geprägt. Entscheidend ist aber auch, dass alle 4 Musiker Christen sind. Das spiegelt sich dann in den Texten wunderbar wieder. Texte über JESUS und den christlichen Glauben.
 
Aber manch ein Konzertbesucher kann dann Hoffnung für sich in den Texten entdecken.
Wieder einmal mehr ein wundervoller Abend mit der Band in der Halle 32 in Gummersbach.

Das einzige Manko: Sauerstoffprobleme.....


Dankbar und Zufrieden nach der getanen Arbeit

Huxflux in Concert

Huxflux - ein interessanter Name für eine deutsche Rockband aus Gummersbach.
 
Bei dem Konzert in der Halle 32 (Gummersbach)am gestrigen Abend kam es zu einem Doppelkonzert.
 
Aber der Reihe nach. Ein Freund machte mich auf diese Band aufmerksam und ich bin dankbar, dass ich den Termin wahrgenommen habe.
Die Band mit dem ungewöhnlichen Namen wurde 2007 in Gummersbach gegründet. Namenspatron war der Bowlingspitzname von Sänger Michael. Uns so haben die Musiker ihre bürgerlichen Namen abgelegt und sich Pseudonyme zugelegt. Das lässt mich an die Hagener Rockband Grobschnitt denken, die Anfang der 70er Jahre Anfangs ihre "echten" Namen auch nicht preisgab.

Reverend Huxflux an Gitarre und Gesang

Hololius Huxflux an den Drums
Die Band steht für den dt. Krautrock, hat aber auch Einflüsse durch die englischen Bands Camel, Pink Floyd und Deep Purple.

Alles eigene Songs bis auf ein Cover der Band UFO aus den 70er Jahren ("Prince Kajuku").


Erinnerungen wurden wach. Bei dem Gesang dachte ich an Birth Control. Erfrischend einmal eine Band zu erleben, die sich der guten "alten" Rockmusik verschrieben hat.
Als Konzerttipp unbedingt zu empfehlen.
Leider gibt es noch keine Aufnahmen für den eigenen Gebrauch.
Lutz Huxflux, Keyboard, Bass




Jacksen Huxflux, Bass, Gitarre, Gesang

Freitag, 27. Mai 2016

Kurt Cobain + Aberdeen ?

Ich lese seit vielen Jahren regelmäßig das AMERICA Journal - ein Muss als USA und Kanadafan.

In der Ausgabe 3/2016 wird über die Kleinstadt Aberdeen im Bundesstaat Washington berichtet.
Der berühmte,  hier viele Jahre lebende Sohn und Rockmusiker Kurt Cobain, ist in seiner Heimatstadt fast vergessen. Nur langsam erinnert man sich  an ihn, wie Marion Hahnfeldt in dem Artikel "Come as you are" beschreibt.    
 
Vermutlich ist der GRUNGE als Rockmusik nicht jedermanns Sache. Kann mich selbst noch sehr gut an den Videoclip von Nirvana und dem Song "Smells like Teen Spirit" erinnern. Roh, hart, laut und ungeschliffen.
Hatte ihn diese Stadt so schlimm geprägt, dass er sich am 5.4.1994 erschießen musste? Kurt ist hier zur Schule gegangen und hatte aber auch schon in jungen Jahren Drogen genommen.
 
In der Kleinstadt gibt es jetzt aber inzwischen einen kleinen Kurt Cobain Memorial Park - allerdings ist er durch eine private Initiative entstanden.  

Donnerstag, 26. Mai 2016

Glörtalsperre

 Bei Superwetter bin ich mit dem Motorrad unterwegs gewesen. Das Sauerland bietet viele schöne Strecken und Ziele. Die Asphalttauglichkeit ist an manchen Stellen zwar etwas bescheiden..... aber trotzdem lohnte heute der Abstecher zur kleinen Glörtalsperre, die an der Grenze vom Märkischen Kreis und dem Ennepe-Ruhr-Kreis liegt.
 
Am 17.11.1904 wurde die Talsperre in den Betrieb genommen.
 
Überregional dürfte die Talsperre bekannt sein, da seit Kriegsende hier an Pfingsten immer ein großer Open Air Gottesdienst stattfindet.
 
 Der angelegte Rundweg (ca. 3,5 km) ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Eine Jugendherberge ist vor Ort, außerdem das Restaurant Haus Glörtal und ein Schnellimbiss.


Am Schnellimbiss grüßt ein Filmgemälde die Ankommenden. Marlon Brando als Rocker.


Ja, hier treffen sich auch die Biker - ein Bikertreffpunkt am Schnellimbiss.
http://www.biker-treff.de/treff/Gl%C3%B6rtalsperre,+Imbiss%7CParkplatz+an+der+Staumauer.html
32 Meter hoch - die Staumauer

"Der Wilde" 1953

Samstag, 21. Mai 2016

Kommentar zu den 96 Thesen von Dr. Gassmann

Ich habe in meinem Block einen Artikel von Dr. Lothar Gassmann weitergegeben: 96 Thesen zum Austritt aus der EKD. (Evangelische Kirche Deutschlands).
 
Da der Artikel schon sehr umfangreich, informativ und lehrreich war, hatte ich es unterlassen diesen Artikel sofort zu kommentieren.
 
Das will ich jetzt gerne nachholen.
 
In meiner Pubertät schlug mein Herz politisch links. Anti-Atombewegung, Friedensbewegung und die "Grünen" waren meine Heimat. Es gibt bis heute noch "linke" Positionen, die ich überzeugend vertrete und ich bin auch noch Gewerkschaftsmitglied.
 
In meinem damaligen Lebenschaos und in einer Krise habe ich JESUS CHRISTUS als real erlebt und seit dem sehr gerne in der Bibel gelesen. Mein Weltbild und meine Ethik wurden seit dem verändert. Nein, keine Gehirnwäsche - das studieren der Bibel veränderte mein Leben. Die reformatorischen Werte von Luther wurden von mir entdeckt, später auch der Pietismus. Aber zeitgleich spürte ich auch, dass viele Pfarrer die Bibel weniger bis gar nicht Ernst nahmen. Ich war ja schließlich oft in den Kirchlichen Gottesdiensten von Westfalen unterwegs und hatte mich auch einer Landeskirchlichen Gemeinschaft angeschlossen.
Das Neue Testament bezeugt, das der christliche Glaube nur über eine persönliche Herzensbeziehung zu JESUS und die Nachfolge zu ihm funktioniert. Konsequenz: JESUS ist der Sohn des lebendigen Vaters im Himmel und kein Religionsstifter.  Mancherorts nehmen sich Kirchen Freiheiten heraus, die sich mit den Aussagen der Bibel gar nicht decken.
So erlebte ich auch einen Prozeß in mir, dass die Landeskirche mir theologisch immer fragwürdiger wurde - auch wenn ich das nie so ausführlich hätte beschreiben können, wie Dr. Lothar Gassmann.
 
Ich bin dann an Buß- und Bettag 2011 aus der Kirche ausgetreten - auch nach einem längeren Briefwechsel mit dem Kirchenamt in Bielefeld. Nach dem Austritt aus der Kirche bin ich aber in meiner Landeskirchlichen Gemeinschaft geblieben, die ein freies Werk innerhalb der Landeskirche ist. Hier gelten andere Maßstäbe.
Jetzt im Jahre 2016 bemerke ich aber, dass in meiner Landeskirchlichen Gemeinschaft die Menschen zunehmen, die die Aussagen der Bibel nicht mehr so Ernst nehmen wollen. Vielleicht hat es auch etwas mit dem Zeitgeist zu tun, oder sie kennen die Bibel zu wenig. Das geistliche Leben tut sich immer schwerer mit dem Gestalten.
So ist der Tag nicht mehr ferne, dass ich auch die Gemeinschaft verlassen werde und in Richtung Freikirche tendieren werde. Diese Entscheidung tut weh... aber ich will ja JESUS nachfolgen und seine Aussagen Ernst nehmen. Das dient mir zum Heil.
 

Thesen zum Austritt aus der EKD

96 Thesen zum Austritt aus der EKD


Austritt aus Glauben

1. Ich trete aus der Evangelischen Kirche als Institution aus, aber nicht aus der Gemeinschaft der Glaubenden, dem Leib Jesu Christi.
2. Mein Austritt geschieht aus Glauben, nicht aus Glaubenslosigkeit.
3. Ich respektiere entschiedene Christen, die diesen Schritt im Glauben (noch) nicht vollziehen, dennoch als meine Brüder und Schwestern in Jesus Christus, und bitte sie, auch meine Entscheidung zu respektieren.
4. Mein auf Gottes Wort gegründetes Gewissen läßt mir selber aber nach meinem jetzigen Erkenntnisstand keine andere Wahl.

Taubheit der Verantwortlichen

5. Mein Austritt erfolgt nicht leichtfertig, sondern nach vielen Jahren des Leidens in und an der Kirche und des lauten Rufens nach Erneuerung und Reformation.
6. Dieser Ruf ist von meiner Seite durch zahlreiche Appelle, Vorträge und Schriften und zuletzt durch die Veröffentlichung von neuen „95 Thesen zur Situation von Kirche und Gesellschaft im Lutherjahr 1996” erfolgt.
7. Während es außerhalb der Grenzen Deutschlands zahlreiche Reaktionen von Kirchen auf die Thesen gab, haben die Verantwortlichen der Evangelischen Kirche in Deutschland mit keiner Silbe dazu und zu inhaltlich ähnlichen Appellen anderer Christen Stellung genommen, geschweige denn sich korrigieren lassen.
8. Im Gegenteil: Die Mißstände in Kirche und Gesellschaft sind - fast wie zum Trotz - seither noch schlimmer geworden. Die nachfolgend genannten Mißstände stellen nur die Spitze des Eisbergs dar.

Zerstörung von Gottesdienst, Sakramenten und Liedgut

9. An vielen (nicht allen) Orten erfolgt keine bibelgemäße Predigt im Gottesdienst. Die Pfarrer und Pfarrerinnen folgen ihrer eigenen Phantasie und stellen politische, ökonomische, ökologische, soziologische oder psychologische Analysen an, die nicht oder nicht in erster Linie in einen Gottesdienst gehören.
10. Kindertaufe und Konfirmation sind an vielen Orten zu einem Ritual der Mitgliederwerbung und -Stabilisierung verkommen, in dem der heilsnotwendige Glaube eine untergeordnete oder gar keine Rolle mehr spielt.
11. Die Austeilung des Abendmahls erfolgt an vielen Orten in oberflächlicher und mißbräuchlicher Form, so etwa wenn es zu einem „Feierabendmahl” verfälscht wird oder die Selbstprüfung und Reue über die Sünden unterbleibt.
12. Neue Gottesdienstmodelle werden ausprobiert, die eher Show- und Volksfestcharakter tragen, aber mit der Heiligkeit Gottes und seines Wortes nichts mehr gemeinsam haben.
13. In das neue Evangelische Gesangbuch wurden - neben vielen wertvollen Liedern und Gebeten - auch Texte von Atheisten und Angehörigen nichtchristlicher, heidnischer Religionen aufgenommen.

Zulassung von Gotteslästerung

14. In offiziellen und steuerlich bezuschußten Kirchenzeitungen werden in zunehmender Häufigkeit geschmacklose und gotteslästerliche Bilder und Berichte veröffentlicht.
15. So wurde z.B. an Karfreitag (!) 1998 auf der Titelseite des „Deutschen Allgemeinen Sonntagsblattes” der gekreuzigte Jesus in splitternackter Gestalt abgebildet, zusammen mit weiteren nackten Männern in eindeutiger erotischer Stellung. Auf Seite 3 derselben Ausgabe fand sich ein Interview mit der feministischen „Theologin” Christa Mulack unter der fettgedruckten Überschrift „Für mich hätte Jesus nicht sterben brauchen.”
16. Mit solchen von der Evangelischen Kirche in Deutschland zugelassenen, subventionierten und verbreiteten Veröffentlichungen wird das Zentrum des christlichen Glaubens, die Rechtfertigung des Sünders allein aus Gnaden durch das Kreuzesopfer und die Auferstehung Jesu Christi, angetastet und verlästert.

Gutheißen von Sünde

17. Überhaupt wird immer mehr verdunkelt, was Sünde und Erlösung bedeuten.
18. Sünde wird namenlos gemacht, indem sie mit dem Einverständnis höchster kirchlicher Stellen toleriert oder sogar „gesegnet” werden soll.
19. So wird ernsthaft und massiv in Synoden und Kirchenkreisen über die kirchliche Segnung homosexueller und lesbischer Partnerschaften nachgedacht und diese auch zunehmend praktiziert.
20. Gleichzeitig bröckelt in den evangelischen Kirchen der Schutz des ungeborenen Lebens immer mehr ab, was skandalöse Synodenbeschlüsse (seit Rosenheim 1991) beweisen.

Zulassung feministischer Irrlehren

21. Eine feministische „Theologie” gewinnt in evangelischen Fakultäten, Kirchenleitungen und Gemeinden schleichend die Oberhand und bringt neuheidnisches Denken in die Kirche ein.
22. So werden in vielen „Gottesdiensten” bereits „Vater und Mutter im Himmel” angerufen oder mancherorts sogar heidnische Muttergottheiten neben den Schöpfer des Himmels und der Erde gestellt.

Ökumenisierung, Politisierung, Religionsvermischung, okkulte Praktiken

23. Die Evangelische Kirche, die einmal Kirche der Reformation eines Martin Luther, Philipp Melanchthon, Huldreich Zwingli und Johannes Calvin war, gibt zunehmend ihre Identität durch die Annäherung an Rom preis (z.B. durch die Unterzeichnung der „Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre”) und droht dadurch von der römisch-katholischen Hierarchie vereinnahmt zu werden.
24. In vielen Kirchengemeinden ist ein politisch einseitiger und religionsvermischender ”Konziliarer Prozeß für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung” - als ein neuer, innerweltlicher Pseudo-Heilsweg - an die Stelle des Evangeliums von der Rechtfertigung des Sünders allein aus Gnaden getreten.
25. Die Vermischung der Religionen und sogar die Duldung und Verbreitung okkulter, magischer und schamanischer - also satanisch inspirierter! – Praktiken schreitet fast ungebremst in allen großen Kirchen voran.

Mobbing

26. Bibeltreue Christen, Pfarrer und kirchliche Mitarbeiter werden zunehmend ausgegrenzt und oftmals durch “Mobbing” mundtot gemacht.
27. Irrlehrer wie Lüdemann dagegen werden viel zu lange geduldet.

Weitere Mißstände

28. An die Stelle biblischer Seelsorge ist zunehmend psychologische Beratung getreten.
29. Evangelischer Religionsunterricht, der schon längst durch Bibelkritik und einseitige Politisierung unterhöhlt worden war, droht nun völlig durch LER (Lebensgestaltung - Ethik - Religionskunde) ersetzt zu werden.
30. Die biblische Lehre von der Erschaffung der Welt und des Menschen durch Gott wurde - auch im Religionsunterricht bzw. in LER - durch unbiblische und auch naturwissenschaftlich nicht haltbare Evolutionshypothesen aufgeweicht und verdrängt.
31. Vor allem aber ist weithin an die Stelle der biblischen Lehre von Gottes Liebe und Heiligkeit sowie der Notwendigkeit einer radikalen Umkehr des Sünders zu Gott ein Pseudo-Evangelium vom „lieben Gott” und einer „billigen Gnade” getreten. Dadurch geraten Menschen in Gefahr, ewig verloren zu gehen.
32. „Denn die Zeit ist da, daß das Gericht anfängt am Hause Gottes. Wenn aber zuerst an uns, was wird es für ein Ende nehmen mit denen, die dem Evangelium Gottes nicht glauben?” (1. Petr 4,17).

Dankbarkeit für bibeltreue Gemeinden

33. Die Mißstände begegnen - das sei ausdrücklich betont - nicht in jeder Kirchengemeinde mit gleicher Intensität und Wucht.
34. An einzelnen Orten gibt es sogar noch bibel- und glaubenstreue Gemeinden innerhalb der Evangelischen Kirche, mit denen ich mich weiterhin geistlich verbunden weiß und deren Gottesdienste ich gerne besuchen würde.
35. Diese Gemeinden stehen aber je länger je mehr auf einsamem Posten und werden - regional unterschiedlich - zunehmend in ihrer Arbeit beschränkt.
36. Der Grund dafür ist, daß die Kirchenleitungen in so gut wie allen Landeskirchen zunehmend eine glaubenszerstörende Haltung tolerieren, ja zum Teil bereits selber einnehmen.

Der Hauptgrund für die Glaubenszerstörung

37. In den Kirchenleitungen ist - wie in anderen Bereichen von Staat und Gesellschaft - inzwischen die neomarxistisch geprägte 68er-Generation an die Macht gelangt, was etwa die Besetzung von Bischofsstühlen und Synoden beweist.
38. Die 68er-Generation der Frankfurter Schule erstrebt die Auflösung bestehender - vor allem biblisch-christlicher - Werte und propagiert den autonom über sich selbst bestimmenden Menschen in einer „Gesellschaft nach dem Tode Gottes”.
39. Zwischen der Zerstörung der Kirche durch die „Deutschen Christen” während des „Dritten Reiches” und der Zerstörung der Kirche durch die 68er-Generation heute gibt es durchaus Parallelen.
40. Der innere Keim für die Glaubenszerstörung wurde jedoch bereits viel früher gelegt, nämlich durch die seit dem Zeitalter der Aufklärung aufgekommene und zunehmend in die Kirchen eingedrungene Kritik der gefallenen menschlichen Vernunft am heiligen Wort Gottes.
41. Das fast ausschließliche Monopol bibelkritischer Theologen an den staatlich und kirchlich anerkannten Theologischen Fakultäten Deutschlands, wie wir es heute als Folge davon vorfinden, ist eine Ungerechtigkeit und ein himmelschreiender Skandal.
42. Dieses Monopol trägt maßgeblich zur Selbstzerstörung der Evangelischen Kirche bei, da es ihr das Fundament, nämlich das glaubensweckende Wort Gottes in Gestalt der Heiligen Schrift, relativiert oder völlig raubt.
43. Alle Mißstände, unter denen die Evangelische Kirche heute leidet, lassen sich somit zurückführen auf die Relativierung der Heiligen Schrift und die in der Regel daraus folgende Zerstörung des Glaubens durch die Bibelkritik.
44. Aus der Bibelkritik folgt im einzelnen die Relativierung oder Zerstörung der Lehre von Gott, von Christus, vom Heiligen Geist, von der Sünde und Erlösung, von der Gemeinde und den letzten Dingen, wie dies an anderer Stelle, nämlich in den 95 Thesen aus dem Jahre 1996, dargestellt wurde.
45. Nicht nur extreme Formen der Bibelkritik - etwa in Gestalt eines Bultmann oder Lüdemann - , sondern auch die gemäßigten Formen stellen für die Studenten eine Verführung dar, die oft weit gefährlicher, weil subtiler ist.

Die Ignorierung der Glaubensbekenntnisse in der Praxis

46. Zwar stehen die Glaubensbekenntnisse in der Evangelischen Kirche noch auf dem Papier, aber in der kirchlichen Praxis haben sie bundesweit und an vielen Orten kaum noch irgendeine Bedeutung.
47. Hätten sie irgendeine Bedeutung, dann müßten die Kirchenleitungen das, was an den Theologischen Fakultäten und in den Kirchengemeinden geschieht, daran messen und Lehren und Lebensweisen, die im Widerspruch dazu stehen, verbieten.
48. Dies tun sie jedoch in der Regel nicht, sondern - es sei ausdrücklich wiederholt - sie tolerieren unbiblische Lehr- und Lebensäußerungen großenteils, ja sie fördern diese sogar noch oder propagieren sie selber.

Das Ende der Kirche

49. Wo dies geschieht, ist jedoch der Punkt erreicht, an dem Kirche als Institution sich zunehmend von der Kirche entfernt, wie Jesus Christus sie gewollt hat und die Apostel sie begründet haben.
50. Wo dies geschieht, wird Kirche zur Anti-Kirche und verändert sich Kirche Jesu Christi zur Institution des Antichristen.
51. Dieser Prozeß hat sich in den letzten Jahrzehnten unmerklich eingestellt und in den letzten Jahren ständig beschleunigt. Eine Kurskorrektur ist zur Zeit schwer vorstellbar.
52. Würde sich die Evangelische Kirche auf ihre Grundlagen besinnen, dann würde sie einen großen Schatz entdecken: den Schatz des Heils und ewigen Lebens im Glauben an Jesus Christus auf der Basis des unverkürzten und unverfälschten Wortes Gottes.
53. Diesen Schatz hat sie heute gegen ein Linsengericht innerweltlich-politischer Programme, psychologischer Selbsterfahrungsprozesse, esoterischer New-Age-Praktiken und religionsvermischender Weltverbrüderungsversuche eingetauscht.
54. Indem sie mit innerweltlich-politischen Programmen und heidnischen Religionen buhlt, schält sich immer deutlicher die Gestalt der Babylon-Kirche (Offb 13 u. 17-19) heraus, die in Gegensatz zur Brautgemeinde der Erlösten tritt.

Braut contra Babel

55. Die Babylon-Kirche der Endzeit stellt sich der Welt gleich und vertauscht Gottes Geist mit dem Zeitgeist (Offb 17,2; 18,3).
56. Die Brautgemeinde der Erlösten dagegen paßt sich dem Zeit- und Weltgeist nicht an, sondern ist Salz und Licht der Welt (Mt 5,13 ff.; Röm 12,1; 1. Joh 2,15-17).
57. Die Babylon-Kirche der Endzeit betreibt „Hurerei”, das heißt: sie setzt heidnische Götzen mit dem Gott der Bibel gleich und vermischt die Religionen und Ideologien (Offb 17,2.5.15).
58. Die Brautgemeinde der Erlösten dagegen hält Jesus Christus als dem einzigen Herrn und Erlöser die Treue und lehnt jede Religionsvermischung ab (Joh 14,6; Apg 4,12).
59. Die Babylon-Kirche der Endzeit bringt die wahrhaft Gläubigen zunehmend in Bedrängnis (Offb 17,6).
60. Die Brautgemeinde der Erlösten dagegen setzt sich zusammen aus Gläubigen aus allen Denominationen, die nur Gott wirklich kennt (1. Sam 16,7; Joh 17,20-26).
61. Die Babylon-Kirche der Endzeit lenkt durch falsche Zeichen und Wunder von den rettenden Wunden Jesu ab (Mt 24,24; 2. Thess 2,9; 0ffb 13,13).
62. Die Brautgemeinde der Erlösten dagegen fallt nicht auf falsche Zeichen und Wunder herein, sondern orientiert sich allein am Wort der Heiligen Schrift (Jer 23,28; 2. Tim 3,14-17).
63. Die Babylon-Kirche der Endzeit ist auf Geld und Macht aus; sie ist äußerlich prachtvoll, aber innerlich tot (Offb 3,1; 17,4.18; 18,7.9-19).
64. Die Brautgemeinde der Erlösten dagegen geht durch irdische Niedrigkeit, Verachtung und Verfolgung hindurch zur himmlischen Herrlichkeit (Mt 10,9 f.; 24,9-13; 2. Tim 3,12).
65. Die Babylon-Kirche der Endzeit bereitet dem Antichristen den Weg, der sie zunehmend für sein religiöses Gaukelwerk mißbraucht, um sie anschließend fallenzulassen (Offb 17,3.16).
66. Die Brautgemeinde der Erlösten dagegen bereitet Christus den Weg, indem sie viele Menschen in seine Nachfolge ruft (Mt 24,14).

Die Blindheit vieler „Frommer”

67. Es ist erschütternd, daß die Herausbildung dieses Gegensatzes vor unseren Augen von vielen Vertretern „frommer” Kreise nicht erkannt wird.
68. Zum Teil mag diese Blindheit damit zu entschuldigen sein, daß manche nur die kirchliche Situation vor Ort sehen, die zum Teil noch besser sein mag als in der Gesamtkirche.
69. Auf Dauer lassen sich jedoch die Augen vor der gesamtkirchlichen Lage nicht verschließen.

Der Zeitpunkt des Kirchenaustritts

70. Der Zeitpunkt des Kirchenaustritts ist für gläubige Christen spätestens dann erreicht, wenn sie sich durch ihre Mitgliedschaft der Teilhabe an fremden Sünden und Irrlehren schuldig machen, die von den Verantwortlichen nicht nur toleriert, sondern auch offensiv propagiert werden.
71. Da dies immer häufiger und deutlicher der Fall ist und da bislang alle Rufe zur Reformation und Erneuerung in den Wind geschlagen wurden, ist der Austritt für mich und viele andere unvermeidbar.

Die neue Bekennende Kirche in Deutschland

72. Die Frage, wohin man austreten soll - z.B. in eine Freikirche - ist gar nicht so leicht zu beantworten, da auch viele Freikirchen zunehmend vom Zeit- und Weltgeist erfaßt werden.
73. Dennoch tritt derjenige, der eine Landeskirche der Institution EKD verläßt und sich nicht (oder nicht sogleich) einer Freikirche anschließt, nicht ins Leere, sondern bleibt - wenn er es möchte - als Mitglied der Bekennenden Kirche evangelischer Christ.
74. Die Bekennende Kirche wurde - in der Tradition der Bekennenden Kirche im Dritten Reich - in Deutschland wieder gegründet.
75. Sie erhebt den Anspruch, die wahre Evangelische Kirche in Deutschland in der Nachfolge der Reformation zu sein.
76. Ihr gehöre ich seit dem 31.10.1996 (Gründung der Bekennenden Evangelischen Gemeinde Neuwied vier Tag nach dem Thesenanschlag zu Wittenberg) an.

Das kirchliche Notrecht

77. Aufgrund der genannten Mißstände in der EKD gilt das Notrecht.
78. „Das kirchliche Notrecht ist das geistliche Recht der Gemeinden oder einzelner Glieder der Kirche, eine schrift- und bekenntnismäßige Ordnung in der Kirche zu schaffen, wenn die an sich dafür berufene Kirchenleitung ihr Amt nicht mehr in Bindung an Schrift und Bekenntnis ausübt” (H. Brunotte, Präsident der Kirchenkanzlei der EKD, in: Ev. Staatslexikon, Bd. 2, hg. v. Roman Herzog, Stuttgart, 3. Aufl. 1987, Sp. 2251).
79. Nachdem alle jahrzehntelangen Appelle, Mahnungen und Bußrufe an Kirchenleitungen nichts genutzt haben, bleibt den Gläubigen nur noch das eigene Handeln im Vertrauen auf Gott - auch im Entzug der Steuergelder an die Landeskirchen und in der Bildung neuer kirchlicher Strukturen unabhängig von der EKD.
80. Nicht die Ausbreitung und Mitgliederzahl einer Kirche ist das Kennzeichen ihrer Wahrheit, sondern allein ihr Verankertsein in Gottes Wort.
81. Allein der auf Gottes Wort gegründeten Gemeinde gilt die Verheißung Jesu Christi: „Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen” (Mt 16,18).

Kein Verstummen

82. Indem ich als Mitglied der Bekennenden Kirche weiterhin evangelischer Christ bin, weiß ich mich berechtigt und verpflichtet, auch weiterhin zu Entwicklungen in Kirche und Gesellschaft meine Stimme zu erheben.
83. Das werde ich mit Gottes Hilfe und gemeinsam mit weiteren Christen tun um der einzelnen Gläubigen willen, die Wegweisung und Hilfestellung erbitten.
84. Das werde ich mit Gottes Hilfe auch um der Verantwortlichen in den Kirchen willen tun, die ebenfalls Wegweisung und Hilfestellung vom Wort Gottes her brauchen, auch wenn sie es momentan nicht alle erkennen können.
85. Letztere sind zum Teil blinde Blindenleiter und verführte Verführer (vgl. Mt 15,14).
86. Als Christen haben wir auch an ihnen noch einen Auftrag zu erfüllen, nämlich sie zu Christus, wie er in der Bibel bezeugt wird, einzuladen und für sie zu beten.
87. Irgendwann gibt es auch für Kirchen und deren Führer ein „Zu spät”, aber es liegt nicht an uns zu sagen, wann dieses eintritt.
88. Daß wir nicht wissen, wann das “Zu spät” für eine Kirche und deren Führer erreicht ist, bedeutet nicht, daß es für den Einzelnen ein “Zu spät” geben kann, um eine Kirche zu verlassen.
89. Er muß diese Kirche verlassen, um - vielleicht noch in letzter Minute - ein Zeichen zu setzen und so - laut oder leise - zur Umkehr zu rufen.
90. Ob dieser Ruf gehört wird oder nicht, liegt nicht mehr in seiner Hand, sondern in der Hand Gottes.

Ausblick

91. Alles hängt an der Frage, ob Gott sein Gericht, das am Hause Gottes beginnt, noch einmal aufhält oder es mit voller Wucht losbrechen läßt.
92. Die Zeichen stehen auf Sturm.
93. Das Haus der Kirche brennt - und sie selber hat das Feuer gelegt.
94. Das Schiff der Kirche kentert - und sie selber bat es mit dem Müll des Zeitgeistes überladen.
95. „Absonderung von solchen, die grundlegenden Irrtum dulden oder untergehenden Seelen das ´Brot des Lebens` vorenthalten, ist nicht Spaltung, sondern das, was die Wahrhaftigkeit und das Gewissen und Gott von allen verlangt, die treu erfunden werden wollen” (Charles Haddon Spurgeon, Sword and Trowel, 1888, S. 249).
Die 96. These
96. Wer mich beerdigt, ist mir egal. Wichtig ist nur der, der mich von den Toten auferweckt. Amen.

Dr. theol. Lothar Gassmann

Mittwoch, 18. Mai 2016

Mitten im Pott

Pfingstmontag kam ich vom Gasometer in Oberhausen. Die Besucherschlange war viel zu lang - also machte ich einen Bummel entlang des Rhein-Herne-Kanals.

Zum Abendessen kam ich auf die Idee das Lokal von "Ente" Lippens aufzusuchen. Wer kennt noch Willi Lippens als Fußballer bei RW Essen oder dem BVB?
 
 
In den 70er Jahren hatte ich oft des Samstagnachmittag am Radio verbracht um der Fußballbundesliga zu lauschen. "Ente" Lippens war ein Original damals bei RW Essen. Der Verein war damals erstklassig. In den letzten Jahrzehnten leider nicht mehr.
 Am Ende seiner Karriere - auch wenn keine Titel gewonnen wurden - verbrachte er noch ein Jahr in den damals neugegründeten Soccer Liga in den USA. Gerd Müller war zeitgleich auch drüben gewesen.



Vor ein paar Jahren hatte ich dann erfahren. dass Ente Lippens ein Lokal mit Pension in Bottrop unterhalten würde. (http://www.mitten-im-pott.de/)

Also einen Tisch bestellen - denn wir waren zu viert. Ein tolles Anwesen mit viel Platz in der Natur und für jede Menge Biergartenathmosphäre. Leider war das Wetter zu kühl.

Ein gemütliches Lokal - guter Service und das Essen schmeckte lecker. Beim Gang zum WC kommt man an vielen Fotos aus der Fußballhistorie vorbei. Ein großes Highlight ist ein Autogramm von "Stan" Libuda - der damals bei Schalke 04 stürmte.
Einfach schön.

Als wir das Lokal verließen kam uns der Hausherr entgegen. Ein freundlicher Fußballrentner und er nahm sich Zeit für einen  kleinen Plausch mit uns. Dankeschön.

Montag, 16. Mai 2016

Pfingsten mit Fritz Rienecker

Pfingsten 2016 - Der vorgegebene Bibeltext an Pfingstsonntag kam aus dem Brief des Paulus an die "Epheser". Kapitel 1, die Verse 3 bis 14.
Ich hatte Zeit und Muße, da der für mich geplante Gottesdienst begann erst um 11.30 h. So nahm ich zu meinem Bibellesen auch den Kommentar von Fritz Rienecker zur Hand. Ich muss gestehen, das ich nicht über den Vers 3 hinauskam.
"Gesegnet sei GOTT und Vater unseres HERRN Jesu Christi, der uns in jeder Art von geistlichem Segen in den Himmeln droben gesegnet hat in Christus."

Die Ausführungen von Herrn Rienecker trafen mich in der Tiefe. Ja, ich lebe schon viele Jahre gerne als Christ. JESUS begleitet und lebt durch seinen Geist in mir.
Aber ich hatte das tiefe Gefühl, dass sich bei mir und in meiner Gemeinde manches eingeschlichen hatte, was da gar nicht hingehörte. Der Zeitgeist prägt vermutlich auch mich. Strömungen von Philosophie und Psychologie werden in der Gemeinde ausgemacht. Fritz Rienecker war nun auch ein Pastor und Christ der von der historisch-kritischen Exegese gar nichts hielt. Auch das hält Einzug.

Beim Christsein geht es um die Nachfolge zu JESUS CHRISTUS. Ich folge JESUS nach. Natürlich kann ich das auch gut und schlecht machen, da mein eigenes Wesen und die eigenen Wünsche ja nicht einfach automatisch absterben. Die Welt mir ihren mannigfachen Möglichkeiten steht ja dem Erlösungswerk Christi eher kritisch im Wege.

Um so mehr ist mir wieder deutlich geworden, doch die Bibel in meinem Leben reden zu lassen. Sie soll ihre Gültigkeit behalten, damit der Herr auch durch sie zu mir reden kann.

Interessiert versuchte ich dann herauszufinden, was der Fritz Rienecker für ein Mensch und Christ war.
Geboren wurde er 1897 und starb am 15.8.1965. Schlicht wird berichtet, dass er ein ev. Theologe und Pädagoge gewesen war. 1941 erhielt er im 3. Reich Berufsverbot. Nach dem Krieg war er in der Braunschweiger Landeskirche im Pfarrdienst. Er war theologischer Lehrer im Predigerseminar von St. Chrischona (Nähe Basel) und am Ende Herausgeber der Wuppertaler Studienbibel.

Sein klares Fundament in Sachen christlichem Glaubens fasziniert mich. Aber eigentlich ist das auch das reformatorische Erbe von Martin Luther, das leider in der ev. Volkskirche immer mehr verloren geht.

Dienstag, 10. Mai 2016

Chris Stapleton - Traveller



Manchmal ist es schon interessant wie ich an neue Infos komme aus dem Countrybereich.

Im America Journal 3/2016 fand sich ein langer Bericht über den Musiker aus den Staaten und seine Produktion aus dem Jahre 2015.

Eine Stimme die manchmal an den großen Bruce Springsteen erinnert. Aber Chris Stapleton ist eine Art Grenzgänger in Sachen Country, Americana und dem Rock. (Gitarren, Mandoline, Vocals)

Die 14 Songs sind stellenweise recht ruhig und verhalten. Sie verleiten mich zum träumen:
Lagerfeuerromantik irgendwo in den Rockys, eine Dose Canadian und der sternenklare Himmel über mir.
 
Einfach schön - auch wenn er ab und an das Tempo anzieht. Anspieltipps: "Traveller", "Tennessee Whiskey", "More of you", "When the stars come out" und "Might as well get stoned". 


Aber neben seiner Musik ist er auch ein genialer Songwriter für viele andere Künstler innerhalb und außerhalb der Countryszene (Tim MacGraw, Sheryl Crow, Vince Gill oder Peter Frampton).
 

Montag, 9. Mai 2016

Motorradgottesdienst Rudersdorf

Bei traumhaft schönen Motorradwetter, aber auch super Wetter für andere Ausflüge, fand am gestrigen Muttertag der jährliche Motorradgottesdienst im und um das Haus Heimat herum, statt.  
 
Auch in der Konkurrenz zum Muttertag machten sich in diesem Jahr etwas weniger Motorradbegeisterte auf den Weg. 103 Maschinen wurden vor Ort gezählt.
 
Das Mogo-Team und die CMA-Germany veranstalteten diesen Gottesdienst mit Bikertreff. Der Begrüßungskaffee war gratis. Für den Kuchen und die kräftige Gulaschsuppe zum Mittagessen konnte eine Spende abgegeben werden.
 
Gegen 10.00 h waren schon viele Motorradfreaks vor Ort und brachten Zeit für Meet and Greet mit.      




Das Thema des Gottesdienstes lautete: "Programmänderung".
Programmänderung in deinem Leben. Wie lebst du dein Leben gerade in Zeiten von Krisen und Nöten?

 Es wurde an vier Christen erinnert, die in den letzten 2 Jahren verstorben waren, aber immer sehr gerne in der Motorradarbeit mitgewirkt hatten.

Hans-Jürgen der Presi der CMA-Germany erzählte aus seinem Leben wie er vor über 40 Jahren JESUS CHRISTUS kennengelernt hatte und seit dem in Höhen und Tiefen mit IHM unterwegs ist. Dieser Bericht traf ins Mark, da er vor 5 Wochen seine 27 jährige Tochter durch eine plötzliche Krankheit verloren hatte.









 Nach dem Mittagessen gab es auch die Möglichkeit einer gemeinsamen Ausfahrt.
Das Treffen endete mit dem gemeinsamen Kaffeetrinken nach der Rückkehr der Ausfahrer.

Freitag, 6. Mai 2016

Meine erste Ausfahrt

Das Thema erinnerte mich an ein altes Foto aus der Kindheit. Meine erste Tour in dem Kinderwagen. So oder ähnlich lautete die Überschrift in einem alten Fotoalbum.
 
 
 
Jetzt weit über 50 Jahre spälte galt es wieder: Meine erste Tour mit dem Motorrad.
 
 
Ich besitze noch den alten Führerschein vor 1980 und darf daher eine 125er fahren.
Praktisch auf dem 2. Bildungsweg bringe ich mir jetzt zusammen mit meiner Frau das Motorradfahren bei. Meine kleine Virago ist da bestens für geeignet.
 
Wenn alles klappt folgt dann eine Fahrprüfung. Ich könnte dann die nächstgrößeren Modelle bis 48 PS fahren.
 
 
 
 
Die erste stolze Leistung der Strecke ging über 72 km. Von Plettenberg an den Biggesee zum Biggegrill, einem Bikertreffpunkt. 

zufrieden?

zu Hause

Hemelfaartsdag CMA NL

Traditionell veranstalten die CMA Nederlande in und an ihrem Clubhaus in Hardenberg ein Himmelfahrtstreffen für interessierte Biker.
 
Ich war jetzt das 3. Mal vor Ort und genieße immer wieder die Begegnung mit den Menschen dort und die gute und fröhliche Stimmung.
 
 
 
Damit wir mehr Muße und Zeit vor Ort hatten, reisten wir den Abend vorher schon zu dritt aus Deutschland an.
Lach doch, Gott liebt dich!
Wir sind fröhlich begrüßt worden. Die liebevollen Gastgeber warfen am Abend gleich ihre Fritteuse an und servierten holl. Fritten und Frikandel.


Die Feuertonne loderte vor dem Clubhaus und wir saßen noch lange draußen. Zweisprachig, aber durchaus witzig.




Am anderen Morgen tauchten gegen 8.00 h die einzelnen Member aus der CMA zum Vorbereiten und Aufbau auf. Das eigentliche Programm sollte ab 12.00 h losgehen.

Start natürlich mir gemeinsamen Gebet. Zu unserer Überraschung erlebten wir eine Memberaufnahme in den Niederlanden. Bewegend.

Einige Stände waren aufgebaut und die unterschiedlichsten Artikel wurden angeboten. Patches und Pins, Karikaturen vor Ort gemalt, Schmuck und andere Accessoires, Eis und deftige Verpflegung.

Zwei Bands spielten auf. Als Bühne diente ein LKW Auflieger.


Ein Kommen und Gehen. Die Holländer fahren verstärkt Maschinen der Marke Harley. So gab es auch manches originelle Motorrad zu bestaunen.
Die unterschiedlichsten Clubs waren auch vor Ort. "God Squad", "Api Injil Maluku MM", "Son of God", "Bikers for Christ" und "CMA Germany".
Gegen 16.00 h hieß es für uns Abschiednehmen, da die Heimreise wieder fast 4 Stunden dauerte.