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Montag, 22. August 2016

Sorge um Eric Claptons Gitarrenkunst

Sorge um Eric Clapton: Wie lange kann er noch Gitarre spielen?

Sein virtuoses Gitarrenspiel hat der Blues- und Rocklegende Eric Clapton den Spitznamen “Slowhand” eingebracht. Bereits seit den 1960er-Jahren streichelt der Brite die Gitarre wie kaum ein Zweiter und wurde mit Songs wie “Layla”, “Tears in Heaven” und “Cocaine” zum gefeierten Weltstar. Diese beispiellose Erfolgskarriere könnte jetzt aber ein Ende finden: Wie mehere Magazine schon im Juni 16 berichtet haben, leidet Clapton an einer Nervenkrankheit, die ihm immer größere Probleme beim Zupfen der Saiten bereitet.
 
“Es fühlt sich an, als wenn dir Stromschläge ins Bein fahren”
 
Eric Clapton selbst gab einem Magazin ein Interview, in dem er von seinen gesundheitlichen Problemen berichtet. Laut eigener Aussage leide der 71-Jährige unter peripherer Neuropathie, also Schäden des peripheren Nervensystems. Dies ist dafür zuständig, Informationen aus dem Gehirn durch das Rückenmark in andere Körperteile weiterzuleiten. Clapton habe in den letzten Jahren häufiger Schmerzen bekommen, die zunächst im unteren Rücken begannen. “Es fühlt sich an, als wenn dir Stromschläge ins Bein fahren”, beschreibt der Künstler seine Symptome.
 
Es ist noch nicht ganz geklärt, wodurch diese Krankheit hervorgerufen wird. In den 70er Jahren litt Eric Clapton an Heroin- und Alkoholabhängigkeit. Vielleicht Spätfolgen?
 
Ist die Krankheit der Beginn einer Abschiedstournee?
 
Genau diese Schmerzen haben immer mehr Auswirkungen auf sein Gitarrenspiel, wie Clapton offen erklärt: “Es ist harte Arbeit Gitarre zu spielen. Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich mich auf jeden Fall nicht mehr verbessern werde.” Für die Rocklegende selbst und für die Fans könnte die Krankheit der Beginn einer Abschiedstournee sein. Bereits 2013 hatte das Nervenleiden dazu geführt, dass Clapton mehrere Konzerte absagen musste. Noch soll das Karriereende aber nicht bevorstehen. Der Gitarrist gibt sich kämpferisch, räumt allerdings auch ein, dass er nicht so lange weitermachen möchte, bis es ihm peinlich ist.
 
Erst vor einigen Wochen hat Eric Clapton sein neues Album “I Still Do” veröffentlicht. Laut dem "Rolling Stone" gehört Eric Clapton bis heute nach Jimi Hendrix zu den besten Gitarristen der Rockmusik aller Zeiten.
Als einziger Musiker überhaupt wurde Clapton dreimal in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Den Grammy, den wichtigsten Musikpreis der Welt, konnte der Sänger sage und schreibe 20 Mal einsacken und dank über 280 Millionen verkauften Platten, gehört der Brite zu den erfolgreichsten Musikern überhaupt.
 
Da ich ihn selbst viele Male live erlebt habe, wäre sein Rentnerdasein ein großer Verlust für viele Gitarrenfans. Es bleibt mir nur, ihm alles Gute zu wünschen und dass Eric Clapton auch Freude am Leben hat, wenn es mit dem Gitarrenspiel doch nicht mehr funktionieren sollte.
Muss an die Tragödie um Keith Emerson denken, der sich das Leben nahm, nachdem er feststellte, dass er nie wieder Keyboard spielen könnte.

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