Samstag, 30. Dezember 2017

Jahresabschluss / Lobpreisabend

 
Traditionell findet schon seit einigen Jahren zwischen Weihnachten und Silvester ein Jahresabschlusstreffen der christlichen Bikergruppen statt.
In diesem Jahr hatten der HOLY RIDERS MC ins Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde nach Lüdenscheid-Brüninghausen eingeladen.
Das Treffen begann gegen 18.00 h und endete kurz nach 23.00 h. Es gab eine Zeit zum Ankommen bei einer Tasse Kaffee, bevor gegen 18.30 h der Lob- und Dankgottesdienst begann. Viele Lieder hatten dafür Raum und die Band der HOLY RIDERS bestehend aus 2 Gitarristen, einem Bassisten und einem Cajonspieler begleitete den Gottesdienst. Henning steuerte eine Andacht zur Jahreslosung 2018 bei:
GOTT spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ (Offenbarung 21,6)
Zwischen den Liedern war immer wieder Raum um persönliche Erlebnisse und Gedanken weiterzugeben. Die unterschiedlichsten Erfahrungen wurden gemacht und miteinander geteilt - Höhen und Tiefen- und es gab viel Ermutigung für das kommende Jahr und Wirken innerhalb der Bikerszene. Aber herausragend ist einmal mehr der Dank an unseren Heiland Jesus Christus.
Durch IHN leben wir und sind mit IHM unterwegs.
Zwischendurch war auch noch genügend Zeit für ein gemeinsames Abendessen und der Feier des
Abendmahls am Schluss des Abends.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Teilnehmende Gruppen: CMA Germany, Flying Angels, MoGo Team Freudenberg, CGW-Mot,
CVJM-Westbund, Ambassadors for Jesus Christ MM und der HOLY RIDERS MC.



Abendmahl



Mittwoch, 27. Dezember 2017

DFB-Museum

Am 27.12. war ich mit einem Freund in Dortmund unterwegs. Einmal rauskommen, abschalten, etwas anderes sehen.
 
 
Am 23.10.2015 wurde das Deutsche Fußballmuseum von der DFB-Stiftung eröffnet in Dortmund eröffnet. 
Wir waren gut drei Stunden im Museum (Eintritt 17 € Erwachsene) - mehr war zeitlich nicht möglich und somit ein Grund nochmals das Museum anzusteuern. Es dreht sich um Fußball, aber nicht immer um die Nationalmannschaft.
So kann man hautnah vor dem DFB Pokal und der Meisterschale stehen.
 
Der WM Pokal ist sogar einiges kleiner als der DFB Pokal.
 
Es wird auch die Nationalmannschaft der DDR dargestellt. Es gibt gute Hinweise zu Fußballern, die aus der DDR damals geflüchtet sind. Zu diesem Thema hatte ich mir vorher gar keine Gedanken gemacht.
Fußball im 3. Reich und Adolf Hitler ist ein Thema. Von Trainer Sepp Herberger ist vieles zusammengetragen worden. Es gibt also viel zu entdecken.
Das 3D Kino ist ein wenig enttäuschend - da hatten wir mehr erwartet.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Meine Zeit steht in deinen Händen


Bereits 2015 ist die Lebensbiografie von Peter Strauch erschienen. Jetzt bei der dritten Auflage des Buches hat dieses auch den Weg unter unseren Weihnachtsbaum geschafft.

Bekannt ist er meiner Frau und mir schon seit vielen Jahren. Nicht nur wegen seiner Lieder, die er komponiert hat und die wir stellenweise sehr gerne singen. Aber da wir jetzt selbst Mitglieder in einer FeG sind, deren geistlichen Hintergrund er auch hat, interessiert uns seine Biografie sehr.

Das Buch umfasst gut 570 Seiten und ist in 7 große Kapitel unterteilt. Wir lesen gerade das 3. Kapitel, seine Zeit als junger Pastor in einer FeG in Hamburg (1966-1973).
 


Meine Zeit steht in deinen Händen: Biografie, SCM Hänssler, Holzgerlingen 2015, ISBN 978-3-7751-5608-0.

Samstag, 23. Dezember 2017

Einziger Trost im Leben und Sterben?

"Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?"


Dass ich mit Leib und Seele
im Leben und im Sterben nicht mir,
sondern meinem getreuen Heiland
Jesus Christus gehöre.

Er hat mit seinem teuren Blut
für alle meine Sünden vollkommen bezahlt
und mich aus aller Gewalt des Teufels erlöst;
und er bewahrt mich so,
dass ohne den Willen meines Vaters im Himmel
kein Haar von meinem Haupt kann fallen,
ja, dass mir alles zu meiner Seligkeit dienen muss.

Darum macht er mich auch
durch seinen Heiligen Geist
des ewigen Lebens gewiss
und von Herzen willig und bereit,
ihm forthin zu leben.



Die Sprache klingt ein wenig alt und man sollte genau lesen. Hier handelt es sich um den so genannten ersten Artikel des Heidelberger Katechismus, der vor gut 450 Jahren als Folge der Reformation in Deutschland entstand.
Unser Zeitgeist geht vermutlich davon aus, das nach dem Tod alles aus ist. Viele Menschen stellen sich auch nicht mehr die Frage, was kommt nach dem Sterben und Tod? Wer genau liest, stellt fest, dass die Frage sich auch mit dem diesseitigem Leben auseinandersetzt und eine Antwort erwartet. Wer oder was tröstet uns in Lebenskrisen, die so vielfältig sein können?

Was nun, Kirche?

Passend zum zu Ende gehenden Feierjahr zur Reformation vor 500 Jahren, hat Pastor Ulrich Parzany ein kritisches Buch herausgebracht.
 
Er gehört nicht zu den Christen, die jubelnd im Chor zu diesem Jahr miteinstimmen.
 
Natürlich ist er dankbar über die damalige Reformation und deren Erkenntnisse; aber die jetzige ev. Landeskirche in Deutschland hat sich sehr von diesen tragenden Wurzeln entfernt.

Er macht eine Bestandsaufnahme.
 
Es ist nicht nur der Zeitgeist, der dieser Kirche zusetzt, sondern auch die allgemeine Entwertung von biblischen Aussagen in Lehre und Ethik.

www.scm-haenssler.de 
ISBN 978-3-7751-5792-6

Clearwater Revival spielt im Dahlmann-Saal

Zu einem spontanen Schlussakord für dieses Jahr hat sich das Team bei Dahlmann in Lüdenscheid entschlossen:

Lüdenscheid -  am Freitag, 29. Dezember, ein Jahresabschluss-Konzert mit der Band Clearwater Revival (CCR) zu veranstalten.
Unter dem Motto „Goodbye 2017“ ist dieser Abend auch als Dankeschön an die treuen Gäste zu sehen – der Eintritt ist frei. In der Show von Clearwater Revival geht es darum, die Musik von CCR wieder aufleben zu lassen.
Respektvoll, nah am Original, aber nicht als Kopie, heißt es seitens des Veranstalters. Die Musiker - durchweg Profis - von Clearwater Revival um den maltesischen Sänger Joe Mizzi spielen die Songs auf ihre Art und Weise - dennoch sehr ähnlich, mit viel Power und Spielfreude.
„Dazu halten wir uns möglichst an die Originaltonarten, denn erst die sind Garant, dass die Songs so powervoll und berührend wirken, wie es die Songs von John Fogerty vermögen“, verrät Leadgutarrist Guido Pyka. Die besondere Stärke der Band sei der vielstimmige Gesang. Auch dies garantiere einen Abend mit Southern Rock von CCR mit hohem Unterhaltungswert.
Los geht’s am 29. Dezember um 21 Uhr – Einlass ab 20 Uhr.   (aus Come-on.de)
 

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Der Liedermacher aus Wilmersdorf wird 75

Seine Songs sind melodisch und sanft melancholisch. Aber Liedermacher Reinhard Mey mag es auch bissig, ironisch und temperamentvoll. Vertonte Sehnsüchte wie in „Über den Wolken“ oder absurde Alltagserlebnisse wie in „Ich bin Klempner von Beruf“ haben den gebürtigen Berliner berühmt gemacht. Mit „Mr. Lee“ ist kürzlich Meys 27. Studioalbum erschienen. Mehr als 500 Lieder sind in den vergangenen Jahrzehnten entstanden. Am Donnerstag (21. Dezember) feiert der Sänger seinen 75. Geburtstag.  (Berliner Zeitung)

Am 21.12.1942 kommt Reinhard Mey in einer Bombennacht in Berlin zur Welt. Seine Eltern erziehen in humanistisch und auch pazifistisch. 1953 erhält er Klavierunterricht. 1955 bringt er sich im Selbstunterricht das Trompetespielen bei. 1956 erhält er die erste eigene Gitarre. 1969 brachte er erste Songs in französischer Sprache heraus. In Frankreich wurde er unter dem Namen "Frederik" bekannt. Bereits in den 30er Jahren war seine Eltern mit einem Paar aus Frankreich befreundet. Der Krieg trennte die Paare - aber man kam viele Jahre später wieder zusammen und Reinhard wurde zuerst in Frankreich mit seinen Chansons bekannt.

Reinhard Mey ist sicherlich nicht so sozialistisch wie Hannes Wader oder revolutionistisch wie Konstatin Wecker, aber auch zusammen haben sie Tourneen in Deutschland bestritten.

Wer kennt nicht "Über den Wolken", "Die Diplomatenjagd" oder "die Schlacht am kalten Büffet"?!

Bei allen nachdenklichen Texten seinerseits kommt aber oft genug ein toller Humor durch. Und viele Texte lassen sogar vermuten, dass er aus seinem Leben erzählt und singt.

Meine Favoriten sind seine langen Geschichten, wie z.B. "Der Bär, der ein Bär bleiben wollte", "Das Meer", "Die Eisenbahnballade" und "Die Kinder von Izieu". "Nein, meine Söhne geb´ ich nicht" begleitete mich auch als verspäteter Kriegsdienstverweigerer. 

Erwähnt werden sollte noch die interessante Biografie aus dem Jahre 2005: "Was ich noch zu sagen hätte.".

Jane Fonda wird 80 Jahre alt

Der Spiegel titelte heute: SEXSYMBOL und AKTIVISTIN wird 80 Jahre alt.

So eine Schlagzeile wird aber Jane Seymour Fonda nicht gerecht. Geboren wurde sie am 21.Dez 1937 in New York. Sie ist die Tochter von dem Leinwand-Idol Henry Fonda und die Schwester von Peter Fonda ("Easy Rider"). Ihre Mutter beging 1950 Selbstmord, da ihr Gatte eine Affäre hatte. Da war Jane 12 Jahr alt.
Sie wird später berichten, dass sie in jungen Jahren missbraucht und vergewaltigt worden ist. Das beeinflusste sie sehr.
Das Blut der Schauspielerei war in ihr. Bereits 1954 trat sie zusammen mit ihrem Vater am Theater auf. 1958 kam sie zum Actors Studio von Lee Strasberg. Die Wege zum Film waren vorgezeichnet.
 
Bedingt durch die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen der 6oer Jahre wurde sie auch als Sexsymbol gehandelt. Das lag an den Filmen "Barbarella" (1968) und "Klute" (1971). Für den letzteren Film bekam sie ihren ersten Oscar.
 
Bei mir selbst sind Filme wie "Cat Ballou - hängen sollst du in Wyoming" (1965), "Barfuß im Park" (1967), "Der elektrische Reiter" (1979), "Das China-Syndrom" (1979), "Am goldenen See" (1981) und "Stanley & Iris" (1990) positiv hängengeblieben.

Wie viele andere (Bob Dylan, Joan Baez), war sie eine Gegnerin des Vietnam Krieges und zog politisch auch dafür ins Feld. Das bescherte ihr nicht nur Freunde - aber Egal, dass war ihre Gewissensentscheidung.

Jane Fonda gehört seit Ende der 1970er Jahre zu den Vorreiterin einer Fitness-Welle. Mit Aerobic-Videos und später auch Stretch- und Yoga-Videos schuf Fonda ein Fitness-Imperium, dessen Wert auf über 600 Millionen Dollar geschätzt wurde.
Zwischen 1990 und 2005 hatte sie sich aus dem Filmgeschäft zurückgezogen.

Montag, 18. Dezember 2017

3. Advent im Wald

Sonntag kein Gottesdienst in der Gemeinde - sondern im Wald

Wir stimmen uns mit Liedern und Leckereien auf Weihnachten ein. Ganz wie die Hirten – unter freiem Himmel, am Lagerfeuer.
      
3. Advent, 17. Dezember, 16.00 UhrOrt: Platz am Tweerweg, Lüdenscheid (Oben am Wald gegenüber der Ortschaft Tweer).
Raus aus Hektik und Kommerz.
Atempause im Advent.
Einstimmen auf Weihnachten.
Lieder und Geschichten bei Fackelschein.
Für klein und groß. Anschließend Punsch (alkoholfrei) und Bratwürstchen.
Draußen unter freiem Himmel, wie damals bei den Hirten.
 
 
.....und in der Tat - es war ein wunderschöner Nachmittag am Lagerfeuer und im Fackelschein.
Dazu der Schnee und wer wollte hatte auch Schutz in einem Unterstand. Gut 70 Personen aus der FeG und dem Umfeld waren zusammengekommen. Viele Weihnachtslieder zur Gitarrenbegleitung. Wir können uns freuen, dass JESUS zu uns auf die Erde kam.
 
Nach dem Gottesdienst wurden Würstchen gegrillt und der Punsch erwärmte innerlich die kalt gewordenen Füße.

Sonntag, 10. Dezember 2017

75. Todestag von Jochen Klepper

„Nachmittags die Verhandlung auf dem Sicherheitsdienst. Wer sterben nun – ach, auch das steht bei Gott – Wir gehen heute Nacht gemeinsam in den Tod. Über uns steht in den letzten Stunden das Bild des Segnenden Christus, der um uns ringt. In dessen Anblick endet unser Leben.“

Dies sind die letzten Worte des Schriftstellers und Liederdichters Jochen Klepper (1903-1942), der in auswegloser Lage in der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember 1942 zusammen mit seiner jüdischen Frau und seiner Tochter den Freitod wählte.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Mit meinen Hunden

ISBN 978-3-492.40618-5
 
Die Bücher von Nicolas Vanier faszinieren mich schon seit vielen Jahren. Es fing alles mit dem Buch "Das Schneekind"für mich an.
 
 
Fast schon zufällig fiel mir dieses "neue" Buch in einem großen Buchladen in Celle in die Hände. Ich war auch nicht auf dem Laufenden mit seinen Projekten.
 
Im Winter 2013/14 unternahm er eine 6000 km lange Tour vom pazifischen Ozean (Datta, Russland) durch die Mandschurei (China), die Mongolei nach Olchon am Baikalsee  (Sibirien, Russland).
 
Nicolas war mit 10 Hunden unterwegs und einem Schlitten. Eine großartige Tour - die Umsetzung seines Traumes.

Das Buch in der deutschen Sprache erschien im August 2017.
 

Dienstag, 5. Dezember 2017

Weihnachtsmarkt Celle

Immer an einem Donnerstag vor dem 1. Advent beginnt in Celle der Weihnachtsmarkt.
 
Auch in diesem Jahr war ich wieder im Großraum Hannover unterwegs und konnte auch wieder Celle besuchen. Die Stadt gefällt mir generell sehr gut. Einmal wegen dem schönen Schloss und zum zweiten Male wegen der vielen Fachwerkhäuser in der Altstadt. Zusätzliches Highlight ist der Weihnachtsmarkt, auf dem ich immer gerne unterwegs bin.
Sicherungsmaßnahmen

 Nach dem Terrotanschlag im vergangenen Jahr auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin, sind viele "Stadtväter" zu Recht vorsichtig geworden. In Celle waren große Säcke mit Sand im 4er Block hingestellt worden, damit kein Anschlag mit einem LKW versucht werden  kann. Die Barrieren wurden hinterher noch verkleidet.




Selbst am ersten Tag war der Weihnachtsmarkt und die Altstadt gut besucht.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!

Passend zum ersten Advent: Tore auf!

In Königsberg lebte einst Herr Sturgis, ein reicher Geschäftsmann. Er kaufte sich ein Grundstück  und baute ein Haus darauf. Daneben stand ein Armenhaus. Die Kranken und Alten waren es gewohnt, über dieses Grundstück zur Stadt und zur Kirche zu gehen.
Doch Herr Sturgis ließ einen Zaun um sein Grundstück ziehen. Wo einst der Weg war, baute er starke Tore ein und schloss sie fest zu. Nun konnte niemand mehr durchgehen. Und der Umweg war für viele zu weit. Der Ärger war groß. Dann kam der Advent.
Ein Chor zog durch die Straßen. Pfarrer Georg Weissel dichtete dafür Lieder. In diesem Jahr "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!" - auch wegen Herrn Sturgis.
Der Chor sang, so erzählte man, auch bei dessen Haus. Da geschah es. Bei der dritten Strophe - "O wohl dem Land, o wohl der Stadt..." - fing Herr Sturgis an zu weinen. Er holte seine Schlüssel, öffnete die Tore und schloss sie nie mehr zu.
 
Georg Weissel (1590–1635).
 
aus: Neukirchener Kalender 2017 (3.12.2017)

Jessy Martens im LYZ

Jessy Martens & Band


Sie explodiert auf der Bühne
wie eine Naturgewalt und
haucht schon im nächsten
Moment eine ergreifende
Ballade ins Mikrofon:
Jessy Martens‘ unver-
wechselbare Stimme
 braucht Vergleiche mit
 Amy Winehouse, Janis Joplin
oder Tina Turner nicht zu
 scheuen, hat sie doch längst
 ihren eigenen Stil gefunden.
 Mit Preisen überhäuft und von der Presse gefeiert, stellt Jessy Martens im Herbst
2017 ihr drittes Studioalbum mit ihrer Band vor! Hierfür hat sie sich 4 Jahre Zeit
gelassen, neue Songs geschrieben und auch gegenüber 2013 die Bandbesetzung
verändert. So kommt sie nun erneut mit den Musikern in die Oase, die
sie in den vergangenen Jahren auf Tour begleitet haben und für ihre Live-Auftritte
 ein perfekt eingespieltes Team auf internationalem Niveau darstellen. Denn genau
das, live on Stage, ist ihr Ding! Wer einmal dabei war, weiß: Diese Lady haut einen
um und rührt zu Tränen! 


(Foto: Frank Dudek)

Samstag, 2. Dezember 2017

Nienburg

Mindestens einmal im Jahr bin ich in Norddeutschland unterwegs. Aber ich war noch nie in Nienburg an der Weser.
 
Erstmals urkundlich wurde Nienburg um 1025 n.Chr. erwähnt. Heute hat die Stadt ca. 31000 Einwohner.
Martinskirche
Als in ankam, ging es erst einmal auf Parkplatzsuche. Da ich noch zur Sparkasse musste, habe ich gleich dort auf dem großen Parkplatz geparkt. Nach meiner Rückkehr habe ich positiv festgestellt, dass ich als Kunde nichts bezahlen musste.
Als ich durch die Altstadt ging (Mittwoch ist Markttag), war ich im ersten Moment enttäuscht. Natürlich hatte ich den Fehler gemacht und eine Stadt wie Celle vor Augen gehabt. Nienburg hat auch einige Fachwerkhäuser, aber nicht so viele wie ich von Celle her gewohnt war. So musste ich auf Charmesuche gehen?
 
 
 
 
 
Ich machte einen langen Gang entlang der Weser, erfreute mich an einem Fischreiher und wartete auf Schiffe die die Weser als Transportstrecke nutzten.
Storchennest

Weserschifffahrt
In der Nähe der Polizeiakademie Niedersachsens liegt der kleine Yachthafen von Nienburg. Jetzt im angehenden Winter lagen nur ganz wenige Boote vor Ort. Allerdings auch ein größeres Polizeiboot.

Brückenstraße

Rosen blühen im November

Am 28.11.2017 bin ich in Walsrode (Heide, Niedersachsen) sparzieren gegangen.
Ich kam an der Klostermauer vorbei und staunte darüber, dass noch vereinzelt im Spätnovember Rosen blühen.
Der November ist in diesem Jahr so milde. Wir hatten auch noch keinen Tag und keine Nacht Frost (hier im Sauerland).


Ein Zeichen für eine Klimaveränderung!

The Art of Racing


An diesem ersten Dezember-
wochenende findet in Bad Salzuflen im Messezentrum die 13.CUSTOM
BIKE-SHOW statt.
 
 
Ich war zeitmäßig nur am Freitag, den 1.12. vor Ort. Interessant für mich war die Ausstellung "The ART of Racing" in der Halle 22.1
 
 
 
Ich stand vor einem Nachbau der Rekord INDIAN von Burt Munro, dessen Rekord mit 295,44 km/h aus dem Jahre 1967 auf den Bonneville Flats immer noch Bestand hat.

Auf Burt Munro bin ich nur durch den Spielfilm "Mit Herz und Hand" aus dem Jahre 2005 aufmerksam geworden. Anthony Hopkins spielte den Burt Munro aus Neuseeland.

Sonntag, 26. November 2017

Holy Riders bei der Custom Bike 2017

Am 1.12. bis 3.12.17 findet die Custom Bike in Bad Salzuflen statt.
 
Öffnungszeiten:
Freitag:12.00 – 20.00 Uhr
Samstag:10.00 – 18.00 Uhr
Sonntag:10.00 – 17.00 Uhr
 
 
 
 
Der Holy Riders MC versteht sich als evangelistischer Motorradclub und ist keine Freikirche oder Ähnliches. Die Mitglieder sind in zweifacher Hinsicht begeistert. Erstens vom Werk Jesu Christi und zweitens vom Motorradfahren. Die Mitglieder sind gerne bereit, bei Glaubensfragen Rede und Antwort zu stehen. Bikerbibel und Holy Riders Roadbook werden kostenlos abgegeben.
Holy Riders MC Germany e. V.

Samstag, 25. November 2017

Danny Bryant im Lyz

Der Jazzclub Oase veranstaltete am 24.11. im Lyz sein letztes Konzert in dieser Saison.
 
Als Gast wurde Danny Bryant & Bigband verpflichtet. Das funktioniert nur durch die großzügige Unterstützung der Stadt und Sparkasse Siegen.
Danny Bryant

Bei diesem Konzert gab es wirklich etwas auf die Ohren. Stellenweise gerader und harter Blues. Danny Bryant begann mit 15 Jahren Gitarre zu spielen und schon mit 18 Jahren startete er als Profimusiker. Er gilt als Ziehsohn des Gitarristen Walter Trout. In der Tat, sein Gitarrenspiel ähnelt dem von Walter Trout. In diesem Jahr wollte er seine Songs mit einer Bigband auf die Konzertbühne bringen. 2017 erschien sein Projekt mit dem Titel "BIG- live in Europe" auf CD und Do-LP.
Stevie Watts


14 Songs wurden dem dankbaren, manchmal frenetisch applaudierenden Publikum dargeboten.
13 Songs kamen aus der "BIG" Produktion.




Neun Musiker standen auf der fast schon zu kleinen Bühne, im Lyz. Als kurz nach 22.00 h das Konzert zuende ging, signierte Danny Bryant noch gekaufte CD´s und Schallplatten im Foyer der Halle.
 
 


Tolles Konzert.....

Dave Raeburn

Lineup: Danny Bryant (Gitarre / Gesang), Dave Raeburn (Schlagzeug), Alex Phillips (Bass / Gesang), Marc Raner (Gitarre), Stevie Watts (Keyboards), Mark Wilkinson (Tenor Saxophon), Lauren Young (Alt Saxophon), David Maddison (Trompete)  und Alex Maddison (Posaune).

Mittwoch, 22. November 2017

Seliges LOVE & PEACE

Wenn ich auf die Hippiekultur und -zeit zurückdenke und diese betrachte, dann fallen mir immer 2 Ereignisse ein, die diese Zeit irritieren oder gar zerstören.
Wie passt das zu LOVE & PEACE?
 
Das erste Ereignis ist der feige Mord auf dem Altamont Festival am 6.12.1969. Während dem Konzert der Rolling Stones wird ein farbiger Besucher erstochen. Meredith Hunter, gerade einmal 18 Jahre alt.
 
Das zweite Ereignis ist das böse und feige Treiben der Charles Manson Kommune. Charles kam nach Haight Asbury und lebte mit anderen Hippies in einer Kommune. Aber kurze Zeit später gründete er seine eigene Kommune, die Manson Family. Er sah sich als eine Art "Prophet". In der Nacht vom 8. auf den 9. August 1969 drangen 4 seiner "Untergebenen" in dem gemieteten Haus von Roman Polanski (der aber nicht vor Ort war) und Sharon Tate ein. Es kam zu 5 bestialischen Morden, eigentlich 6 Morden, da Sharon Tate schwanger war.
Charles Manson saß im April 1971 bereits in der Todeszelle, als die Todestrafe in Kalifornien amtlich ausgesetzt wurde. Am 19.11.2017 starb Manson in Bakersfield im Gefängniskrankenhaus.

Jetzt steht der selbsternannte "Prophet" vor dem wirklichen HERRN vor Gericht und muss Rechenschaft über seine Taten abgeben. Charles Manson hat bis zum Schluss seines Lebens nichts bedauert und bereut.

Dienstag, 21. November 2017

Fast wie im Paradies

Meine Frau hat mir ein Buch mit dem Titel "Fast wie im Paradies" und dem Untertitel "Klo-Pastor Karl Sundermeier in Sri Lanka".
 
Erinnerungen werden auf einmal wach. Ja, ich kenne den Pastor Karl Sundermeier. Aber bei meinen Recherchen stelle ich fest, dass er bereits am 1.12.2013 im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Besser ausgedrückt: Er ist jetzt bei seinem Herrn und Heiland JESUS CHRISTUS.
 
Im Sommer 2000 war ich in Krelingen für 14 Tage auf der Kurzbibelschule. Pastor Karl Sundermeier hatten wir als Dozent im Unterricht. Er erklärte uns den "Hebräerbrief" aus dem Neuen Testament.
 


Ím Jahre 2000
Der Unterricht mit ihm hat mich fasziniert. Überrascht war ich auch darüber, dass er nur eine Bibel im griechischen Wortlaut vor sich liegen hatte.
 
Natürlich wurden auch Begebenheiten aus seinem Leben eingebracht. Er hatte viele Jahre als Missionar auf Sri Lanka verbracht. (s. Buch)
 
Das Buch ist im Jahre 2012 erschienen und wurde von seiner Tochter Sieglinde Quick, die viele Jahre mit in Sri Lanka war, geschrieben.




Sonntag, 19. November 2017

Rocknacht in Aggerhalle

Anna Seibert Band


Next Blues Generation
Die 2. Christmas Blues´N Rock Night begann pünktlich um 19.00 h in der Aggerhalle Dieringhausen. Als Special Guest startete die 4 köpfige Anna Seibert Band.
 
Die Texte wurden in Deutsch von Anna Seibert am Piano vorgetragen. Der Stil klingt popig mit Anteilen aus dem Jazz.
 
Mir hat besonders das letzte Lied "Liebe" gefallen, dass sich an der Aussage aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 13 (Bibel) entlanghangelt.
 
Sam und Hans-Werner
Nach einer kurzen Umbaupause wurde es rockiger und bluesiger. Die heimische Band "Next Blues Generation" stand auf der Bühne. Gute Bekannte in Sachen Blues und Rock mit der christlichen Botschaft in ihren Texten. Teilweise in deutscher und englischer Sprache vorgetragen. Die Band überzeugte an diesem Abend einmal mehr. Besonders gut drauf war der Drummer und Sänger Frank Backhaus.
Ergänzt wird die Band mit dem Leadgitarristen und Sänger Sam Backhaus, Hans Werner Backhaus (Gitarre), Michael Seibel (Bass) und Jürgen Raffelsieper (Gitarre).
In der Umbaupause konnte im kleinen Christmas Market gestöbert werden oder man saß in der angrenzenden gemütlichen Cafeteria. Natürlich hätten noch viel mehr Menschen  in die Halle gepasst, aber vermutlich hat ein möglicher Schneefall manche Fans vom Kommen abgehalten.

In der letzten Umbaupause wurde eine Spende für die Suppenküche Dieringhausen erbeten. Schließlich war ja der Eintritt frei.
Jordan Wells Band

Als letzter Act traten die "Jordan Wells Band" aus Siegen auf. Zum ersten Song hatten sie auch einen Blueser an der Harp als Gast mitgebracht. Das wäre stillistisch sogar noch ausbaufähig.
Uli Metzger

Der Sound ging gut zum Wippen in die Beine. Ein Top Konzert, dass die Band erst nach einigen Zugaben entlies.
 
Stillistisch erinnert manches an ZZ Top, obwohl der Sound auch durch ein gutes Orgelspiel ergänzt wird.
 
Die Band: Thomas Varnholt (Drums), David Barth (Vocals), Thilo Kläs (Keyboards), Ulrich Metzger (Guitars), Hubertus Klein (Guitars), Stephan Karnath (Bass).

Samstag, 18. November 2017

Stolpersteine in Plettenberg

Wilhelmstraße 24
 
Die Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig, das im Jahr 1992 begann. Mit im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus (NS-Zeit) verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.









Im Jahre 2008 sind die ersten Stolpersteine in Plettenberg verlegt worden. 2015 folgten weitere bis zur momentanen Anzahl von 13 Stück, die an ermordete ehemalge Mitbürger jüdischen Glaubens erinnern sollen.
linker Hand vor dem Eingang zur "Stadtbücherei"


Alter Markt (Haus Sonne)
Ich war jetzt an 2 Tagen in der kleinen Fußgängerzone unterwegs um die Steine zu suchen. Leider fand ich erst 8 Steine. Da die Fußgängerzone stellenweise auch mit einem PKW befahren werden kann, können Steine auch abgedeckt sein. Also nochmals auf den Weg machen..... In diesem Zusammenhang wollte ich mir auch den jüdischen Friedhof ansehen, aber das Tor war verschlossen. Schade.