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Montag, 13. März 2017

Erdogan und seine Türkei

Es vergeht kein Tag mehr in den letzten Wochen, an dem der Präsident der Türkei Erdogan einzelne Länder in der EU nicht provoziert.
Seit dem missglücktem Putschversuch in der Türkei lässt Erdogan viele Kritiker verhaften, die Pressefreiheit wird eingeschränkt, Personen aus den öffentlichen Ämtern und der Armee entlassen.
Gleichzeitig nutzt er diesen Putschversuch nachträglich um seine Macht in der Türkei zu erweitern.
Er betreibt seinen Wahlkampf sogar bei uns in Deutschland.
Unsere Volksvertreter fassen Erdogan mit Samthandschuhen an. Klar ist, sie benötigen ihn, wegen der Flüchtlingsproblematik. Aber wird sich das nicht rächen?
 
Die ZEIT formulierte, dass die Demokratie in der Türkei sterben würde. Erdogan vergleicht deutsche und niederländische Politiker mit der Nazivergangenheit. Wir kennen unsere traurige Vergangenheit. Aber Nazimethoden sehen anders aus.
Ich habe nur Angst das sich die Methode der Samthandschuhen  rächen könnte. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die aufkommende NSDAP auch nicht kritisch genug betrachtet und gegen sie vorgegangen. Außenpolitisch wurde Adolf Hitler nicht hart genug angegangen. Das Ende kennen wir. England und Frankreich hatten geglaubt sie könnten Adolf Hitler und seine Politik kontrollieren. Das rächte sich bitter böse.
 
Erdogan will uneingeschränkt in der Türkei herrschen. Auf Kosten der Demokratie dort, baut er an seinem neuen Osmanischen Reich. Die türkische Bevölkerung wird ihm auf den Leim gehen. Vielleichrt sehnt sie sich nach einem größeren und stärkeren Selbstwertgefühl.

Die EU hat immer noch  nicht entschieden, ob die Türkei EU-fähig ist. In der jetzigen Phase auf keinem Fall.


 

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