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Dienstag, 7. April 2026

Dr. Gerhard Maier, Theologe und Bischof i.R.

Prof. Dr. Gerhard Maier ist tot

Am 4. April 2026 verstarb im Alter von 88 Jahren Prof. Dr. H`Gerhard Maier. Er war ein deutscher Theologe pietistischer Prägung innerhalb der ev. Landeskirche und auch Jurist.  Von 1980 bis 1995 war er Rektor des August Bengel Hauses in Tübingen, Von 2001 bis 2005 war er Bischof innerhalb der Kirche von Württemberg. Er war mit Gudrun Maier verheiratet und aus der Ehe gingen 4 Söhne hervor.
2003 bei Wikipedia

Ein stückweit hat mich Bruder Maier schon früh in meinem Christsein geprägt. Er war Mitherausgeber der Wuppertaler Studienbibel, deren Kommentare ich am Ende der 80er Jahre habe begonnen zu sammeln. Er hat selbst auch einige Kommentare zu biblischen Büchern dazu beigesteuert. Ich vermute, dass ich ihn wenigstens zwei Mal auf den Missionsfesten in Bad Liebenzell erlebt habe. Vermutlich war er auch Gastredner auf den "Gemeindetagen unter dem Wort" in Lüdenscheid.

Rund 50 Jahre hatte er die pietistische Frömmigkeit geprägt und er hatte auch gute Kontakte zur Liebenzeller Mission. Er war ein Gegner der historisch kritischen Forschung und Auslegung in der Theologie. Sie fördere keinen Glauben an den auferstandenen HERRN JESUS CHRISTUS. 
Darüber schrieb er bereits 1974 eine Abhandlung, die als Buch unter dem Titel "Das Ende der historisch-kritischen Methode", erschienen ist.

Donnerstag, 2. April 2026

Israel Tour meiner Frau

Qumaran 

Israel - Gottes Country

Selbst durfte ich für 14 Tage im Jahr 1992 das Land 🇮🇱 Israel bereisen. Damals war ich noch nicht lange Christ. Aber durch das Besuchen von Israel haben sich mir manche Dinge aus dem Alten Testament besser erschlossen. Natürlich merkt man sich nicht alle Informationen, die ich  während dieser Reise bekommen hatte. Jerusalem mit der Klagemauer, die Festung Massada, der See Genezareth und Yad Vashem - Erlebnisse und Erfahrungen, die ich nicht missen möchte.

Eliastatue auf dem Karmel

Menora an der Knesset

Jerusalem bei Nacht

Kapernaum 

Im letzten Dezember hörte meine Frau von einer Tour nach Israel über das Bibelseminar Bonn.

In den letzten Jahren waren viele Israelreisen gefährdet oder mussten ganz abgesagt werden. Die islamischen Terrorgruppen, egal welcher Art, hatten den Tourismus nach Israel immer wieder gestört oder gar zerstört.

Im Februar war das auf einmal ganz anders. Die Reise konnte stattfinden - auch wenn das Programm für 8 Tage mehr als stramm war. Gestartet wurde in Düsseldorf. Ich bin zuhause geblieben. Als Rentner fehlt mir da das Geld dafür. Aber das war nicht tragisch. Abends wurde dann kräftig über WhatsApp gechattet. 

Ja und die Erfahrungen und Erlebnisse waren für meine Frau auch prägend. Israel ist wieder intensiver in unseren Blick gekommen. Wir hatten letztens gar ein Seminar in der Gemeinde zum Thema Israel. 

Nachdem meine Frau wieder zurück aus Israel war, begann 14 Tage später der Krieg mit dem Iran 🇮🇷. 
Meine Frau hatte fast 1200 Fotos mitgebracht, die noch vernünftig gesichtet werden müssen.

Mittwoch, 1. April 2026

Johann Leonhard Dober, Missionar


Johann Leonhard Dober (1706-1766)

Geboren wurde er am 7. März 1706 in Mönchsroth, das zu Franken gehörte. Erlernt hatte er das Töpferhandwerk, wie auch sein Vater. Durch den Pfarrer Deublin hatte die Familie die Herrnhuter Glaubensgemeinschaft kennengelernt. Als Johann Leonhard seine Ausbildung abgeschlossen hatte, soll er über 500 km nach Herrnhut/Lausitz gewandert sein. Er wollte Zinzendorf persönlich kennenlernen. 

In den Jahren 1730-1733  kam seine ganze Familie nach Herrnhut nach.
1730 trat er ganz offiziell den Dienst in Herrnhut an. Da war er 24 Jahre alt. 1731 lernte er einen ehemaligen farbigen Sklaven aus Westindien kennen. So wollte er nach Saint Thomas als Missionar. Die Inselgruppe gehörte zum Königreich Dänemark 🇩🇰. Zusammen mit David Nitschmann wurden sie die ersten Missionare in Übersee  aus Deutschland 🇩🇪. Im Jahre 1735 kam er wieder nach Deutschland und wurde Bischof in der Herrnhuter Bewegung. Seine Ehe mit Anna Schindler währte nur zwei Jahre, da sie am 12. Dezember 1739 verstarb. Nach dem Tode Zinzendorfs (1760) wurde er in das Direktorium berufen. 
Johann Leonhard verstarb am 1. April 1766 in Herrnhut. Er wurde auch als kirchlicher Liederdichter bekannt.



Samstag, 21. März 2026

Der breiteste Pastor im Männerkreis

Marcus, Pastor und Body-Builder im Männerkreis











Gestern Abend veranstaltete der Männerkreis der EFG Wiesenthal einen Männerabend.
Dazu eingeladen war der "breiteste" Pastor Deutschland, Marcus Schneider aus Wuppertal. Aufgrund des Einladungsflyers war ich sehr gespannt. Was würde auf mich zukommen?
Gegen 19 Uhr versammelten sich schon die ersten Männer vor der Eingangstüre des freikirchlichen Gemeindezentrums. Der Abend begann um 19.30 Uhr. Dario, der Leiter des Männerkreises, begrüßte die vielleicht knapp über 70 Männer, die den Weg nach Wiesenthal gefunden hatten. Bereits nach 10 Minuten durften wir eine Pause einlegen und uns ein gekühltes Bier oder anderes Getränk holen, um dabei miteinander ins Gespräch zu kommen. 
Danach kam es zum Interview mit Marcus. Fragen: wie bist du Pastor geworden und wie wichtig ist dir das Body-Buildung? Über den Sport will er Menschen verbinden, die sonst keine Kontakte miteinander hätten. Er betreut ein einzigartiges Zentrum in Wuppertal, wo ab dem Jugendlichenalter, Menschen Sport machen können. Zum Sport gehört aber auch sein christlicher Glaube, der die Motivation liefert. Der Glaube an JESUS prägt aber auch seine Arbeit vor Ort und soll die jungen Menschen erreichen und vielleicht prägen. 
Ziegelsteine wurden später gestapelt, um daran deutlich zu machen, mit wie viel Lasten auch Männer täglich leben und ihre Not haben. 
Diese Lasten können wir nur am Kreuz bei JESUS abladen! Passend zu seiner Ausführung auch ein Bibelwort aus dem Matthäusevangelium (Kap. 11, Verse 28-30).   "Kommend her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken."

So sollten wir Männer lernen, ehrlich vor uns selbst zu werden und um uns einzugestehen, dass uns mache Lasten schwer für uns zum Tragen sind. Ehrlichkeit ist gefragt. 

Ich selbst bin sehr dankbar darüber, dass ich selbst vor vielen Jahren meine damalige Last an JESUS abgeben konnte. Er ist mein Anker in diesem Leben geworden. 

So wurde uns Mut gemacht, den Weg zu JESUS zu suchen. Ist das Angebot genutzt worden?

Nach einem letzten Lied der Combo, die natürlich nur aus Männern bestand, konnte man sich im Bistro treffen und beim Gespräch zu Abend Essen. Fleischkäse und Würstchen - wie es die Männer mögen. Es wurde ein langer Abend und gegen Mitternacht ging es für mich nach hause. 

Freitag, 20. März 2026

Chuck Norris im Alter von 86 verstorben


Aus wikipedia

Chuck Norris, Schauspieler und Christ verstorben 

Gestern Abend hatten meine Frau und ich im sky-Abo noch einen Film mit ihm, uns angesehen. Klar - Action, dass war sein Fach. Zeitlich noch vor Sylvester Stallone als Rambo. 

Heute erfahre ich, dass Chuck Norris, Gestern, am 19. März auf Hawaii verstorben ist. Er wurde 86 Jahre alt.

Eigentlich hieß er Carlos Ray Norris jr. Er war ein Kampfkünstler, später Schauspieler, aber auch Buchautor.

Ab 1958 wurde er als Soldat in Korea eingesetzt. Dort entstand auch sein Faible für die Kampfkunst Tang soo Do und auch Taek wan doo. 1962 kam er aus Korea zurück. Er war später der erste "westliche" Mann, der mit dem 8. Dan ausgezeichnet wurde.

Seine Filmlaufbahn begann 1968. Ab 1993 spielte er in "Walker, Texas Ranger" 8 Jahre in dieser Serie als Texas Ranger.
Im Jahre 1972 hatte er seinen ersten großen Erfolg, als Gegner von Bruce Lee, in "die Todeskralle schlägt wieder zu". Selbst habe ich erst in den letzten Tagen zwei Filme mit ihm gesehen: "Delta Force" (1986) und "Delta Force 2" (1990). Bekannt war mir vorher der Streifen "The Expendables 2" aus dem Jahre 2012 mit z.B. Sylvester Stallone.

Am 10. März hatte er noch seinen 86. Geburtstag gefeiert. Selbst Netanjahu, der israelische Präsident, war mit ihm befreundet.
Er war in zweiter Ehe verheiratet und hatte 5 Kinder. Er lebte als Christ. 

Die Chuck Norris Witze sind jetzt verstummt. 😭

Else Diehl, Missionarin, verstorben

Else Diehl ist am 17. März im Alter von 95 Jahren verstorben 


Im vergangenen Jahrhundert war sie eine bekannte Persönlichkeit im christlichen Glauben. Missionarin, Autorin, Reisesekretärin des Bibellesebundes (BLB in Marienheide) und Religionslehrerin - das waren ihre Begabungen im Reiche Gottes.
Geboren wurde sie am 12. Februar 1931 in Steinbrücken. Nach ihrem Schulabschluss mit der mittleren Reife, traf sie den Entschluss, mit JESUS CHRISTUS leben zu wollen. Früh arbeitete sie schon ehrenamtlich in der Jugendarbeit der Freien ev. Gemeinde mit. Ab 1958 konnte sie Religion in Berufs- und Berufsfachschulen unterrichten. 

Von 1955 bis ins Jahr 1991 war sie Reisesekretärin im BSB, dem deutschen Zweig,  in Marienheide. 

Von 1983 bis 2001 war sie im Vorstand des Bundes der FeG. Sie wurde als erste Frau kn das Amt hineingerufen. 1991 trat sie in den Ruhestand. Aber dann blieb sie bis 2002 ehrenamtlich in Gera/Thüringen im BLB als Seelsorgerin und Missionarin aktiv. Viele Jahre war sie auch als Rednerin in Bad Blankenburg bei der alljährlichen Allianzveranstaltung dabei. 
Sie verstarb in Ewersbach. 

Donnerstag, 19. März 2026

Loud and Proud Festival in Wissen


Das diesjährige Loud and Proud Festival wird am 18. und 19. September im KulturWerk Wissen stattfinden. Hier handelt es sich ausschließlich um Christliche Bands aus dem Rock- und Hardrocklager. Die Band Petra ist ja schon seit Beginn der 70er Jahre aktiv. 
Das Ticket für zwei Tage kostet 145 €, was durchaus bei den vielen Bands preiswert ist. Ein Ablaufplan zu den einzelnen Konzerten wurde noch nicht veröffentlicht.

In Deutschland findet sich ja die christliche Rock- und Popmusik eher in einer kleinen, fast unbedeutende, Nische wieder. Das ist in den Staaten total anders.

Henrietta C. Mears, Bibelleherin

Henrietta C. Mears, verstorben am 19. März 1963 


Henrietta Cornelia Mears wurde am 23. Oktober 1890 in Fargo/North-Dakota geboren. Sie kam aus einem christlichen und sehr vermögenden Haushalt. Sie war das 7. Kind des Bankiers E. Ashley Mears. Margaret Burtis Everts war ihre Mutter. Diese kam aus einer Baptistengemeinde und war als Laie stark involviert. Das Vermögen ging 1893 in einer wirtschaftlichen Panik verloren. Die Familie zog nach Minneapolis in Minnesota.
Die junge Henrietta erkrankte mit 12 Jahren unheilbar. Die Folge war ein Augenleiden mit starker Sehschwäche. Eine Erblindung war sogar möglich, geschah aber nicht.
Trotzdem besuchte sie ein Studium, das sie 1913 abschloss. Ab 1915 wohnte sie bei ihrer Schwester. Sie unterrichtete und begann dann auch in der Baptistengemeinde die Sonntagsarbeit zu gestalten (Sonntagschule, Biblischer Unterricht). Nach einem Sabbathjahr, um innere Klarheit zu bekommen, entschloss sie sich 1927 ganzheitlich um die geistliche Bildung in der Baptistengemeinde zu kümmern. 1928 kam ein weiterer Umzug nach Hollywood in Kalifornien. Es ist überliefert, dass sie in zwei Jahren über 4200 Kinder mit ihrem Programm erreichte. Bis zu ihrem Tode blieb sie Leiterin dieser Bildungsarbeit. 
Sie zählte im 20. Jahrhundert zu den einflussreichsten Persönlichkeiten in den USA 🇺🇸. Sie blieb zeitlebens unverheiratet. Sie wohnte dann bei den Eheleuten Bright. Bill und Vonette gründeten das Campus Crusade for Christ, dass auch in Deutschland bekannt ist. 
Henrietta soll auch Eheleute Bright geprägt haben, die dann später "die 4 geistlichen Gesetze" (kenne ich auch noch) herausgaben.

Sie gründete den Verlag "Gospel Light", der ihr Schulungsmaterial herausbrachte. Ihr Buch "Alles was man über die Bibel wissen muss" wurde über 3 Millionen Mal in den USA verkauft.


Sie starb in der Nacht vom 19. auf den 20. März in Bel Air/Kalifornien im Schlaf.

Sonntag, 8. März 2026

Mathilda Wrede "Engel der Gefangenen"

Mathilda Wrede, geb. 8.3.1864

Der Neukirchener Kalender informiert mich heute über Mathilda Wrede - zwar kurzgehalten, aber zum Nachforschen sehr interessant.

Sie wurde in Vaasa geboren und verstarb am 25.12.1928 in Helsinki. Ihr Vater war Carl Gustav Wrede af Elimä und ihre Mutter hieß Sofia, die aber schon verstarb, als Mathilda 9 Monate alt war. Ihr Vater war Gouverneur in der Provinz Vaasa, mit deutschen Wurzeln. Mathilda wurde von den älteren Geschwistern und dem Kindermädchen erzogen.
Im Sommer stand noch ein zweites Haus in Osterbotten zur Verfügung. Adlig und sehr begütert. Finnland wurde damals von Schweden geprägt. Deswegen musste Mathilda erst noch finnisch lernen. Später gehörte das Land zu Russland und wurde erst im Dezember 1917 unabhängig. 
Das wichtige Datum für Mathilda war der Beginn des Jahres 1883. Sie fühlte sich müde, depressiv und matt. Kopfschmerzen plagten sie stark. In dieser Zeit besuchte sie aber Veranstaltungen des Schwedischen Missionsbundes. Der Laienprediger Carl Orest sprach in ihr Leben. Es kam zu einem geistlichen Erweckungserlebnis. Sie kam zum Glauben und mied seitdem die Zerstreuung und Tanzveranstaltungen. Sie las viel in der Bibel und die Gesundheit wurde besser. 
Auf dem Hof ihres Vaters arbeiteten zu der Zeit auch Gefangene. Sie kam mit einem ins Gespräch über den Glauben. Der Gefangene bat sie doch mit ins Gefängnis zu kommen und von JESUS zu reden. Ihr Vater erlaubte es ihr und mit einem Wächter an ihrer Seite ging sie als Missionarin ins Gefängnis. Später bekam sie gar die Erlaubnis in allen finnischen Gefängnissen predigen zu dürfen. 
Aber neben diesem Einsatz wollte sie auch die Bedingungen in den Gefängnissen verbessern helfen. Die medizinische Versorgung und Betreuung der Gefangenen war sehr schlecht. Es kam zu einem gesellschaftlichen Skandal als diese Informationen an die Öffentlichkeit kamen.
Als sie 23 Jahre alt war, schenkte der Vater ihr ein Haus, damit sie entlassenen Strafgefangene betreuen konnte.
Ab 1900 kippte die Stimmung ihr gegenüber in den Gefängnissen. Später folgte der Bürgerkrieg kurz nach der Unabhängigkeit. Die Oktoberrevolution in Russland 🇷🇺  ließ viele Menschen in Armut fallen. 
Ein Portrait von 1896

Viele Flüchtlinge kamen im "jungen" Finnland 🇫🇮 an und brauchten Hilfe. 

Über Ihr späteres Lehen habe ich nichts herausgefunden. 


Mittwoch, 4. März 2026

Gertrud Dorothea Freiin von Massenbach, Missionarin

Gertrud D. Massenbach, verstorben 1975


Heute morgen stolpere ich über einen Namen von einer Frau, die in der christlichen Missionsgeschichte vermutlich viel bewegt hatte. Die Hinweise im weltlichen Netz sind aber sehr spärlich. 

Geboren wurde sie am 6.1.1883 auf Schloss Pine in Posen. Sie war das 6. von 10 Kindern des Freiherrn, Georg von Massenbach. Die Eltern starben schon, als sie erst 15 Jahre alt war.
Sie kam aus einer frommen Familie und auf dem Schloss wurden immer wieder Missionsfeste veranstaltet. Mit 19 Jahren, das war 1902, legte sie ihr Examen als Lehrerin ab. Ein paar Jahre arbeitete sie als Hauslehrerin. Danach meldete sie sich bei der SPM zum Missionsdienst an. Warum? Da ist nichts von ihrer inneren Haltung überliefert worden. Die SPM (Sudan Pioniermussion - heute EMO Evangeliumsgemeinschaft mittlerer Osten) sandte sie dann nach Assuan zu einer Missionsschule aus. Sie erteilte Mathematikunterricht und die Schulanfänger wurden in der arabischen Schrift unterrichtet.
Zum Beginn des ersten Weltkrieges musste sie 🇪🇬 Ägypten verlassen. Sie nutzte die Zeit in Deutschland 🇩🇪, um sprachwissenschaftlich sich in Kunuuzi Nubisch weiterzubilden. Die nubische Geschichte wurde ihr wichtig. Nach dem Kriegsende kehrte sie zurück. Ihre Arbeit wurde wieder praktisch. In den Häusern gab sie Handarbeitsunterricht. Durch die Erhöhung des Assaunstaudamms wurden viele Nubier zwangsumgesiedelt. Viel Elend, zumal die meisten Nubier Analphabeten waren. Mit dem Beginn des zweiten Weltkrieges musste GvM wieder Ägypten verlassen.  Sie kehrte nach Posen zurück und wurde Vikarin. Dann wurde sie von den Russen vertrieben und flüchtete bis nach Löhne in Westfalen, wo Familienmitglieder lebten. 1952 konnte sie noch einmal ausreisen. Aber manches war inzwischen erschwert. 1956 wurde nach vielen Unruhen der 🇸🇩 Sudan gegründet. Nubien war von Ägypten unabhängig geworden. 
Im Rückblick kann man sagen, das sie zusammen mit Samuel Ali Hiseen alle 4 Evangelien ins Kunuuzi Nubisch übersetzt hatte. 
Im Jahre 1964 zog sie ins Altersheim in Espelkamp. Da war sie bereits 81 Jahre alt. Am 5. März 1975 verstarb sie 92jährig. Selbst kurz vor ihrem Tode waren ihr noch sprachwissenschaftliche Arbeiten möglich. 
In Nubien nannte man sie "Sitte Masmas".
Sie brachte auch ein Büchlein mit dem Titel "Nubien unter dem Kreuz" heraus, das Dr. Roland Werner 1984 überarbeitet hatte. Leider ist das Buch vergriffen. 

Dienstag, 3. März 2026

Biker Gottesdienst am 1.Mai 2026 in Köln-Ostheim

Biker Gottesdienst am 1. Mai 2026

Bereits zum dritte Male veranstaltet die Ev. Freikirche in Köln-Ostheim einen Gottesdienst für Biker und auch alle anderen Interessenten. Treffpunkt ab 13 Uhr auf dem Gelände der Freikirche. 

Erstmals gibt es auch eine Ausfahrt für Mopeds und Motorräder mit 125 cbm und weniger. 

Der Holy Rider MC und die CMA-Germany werden auch wieder Infostände vor Ort haben. 

Eine herzliche Einladung an alle Biker zum Treffen! ♡

Alle weiteren Infos entnehmt bitte dem Flyer. 

P.S. Andrew James wird auch wieder mit dabei sein.
 

Samstag, 28. Februar 2026

Israel-Wochenende in der Gemeinde

Der Freitagabend und der ganze Samstag standen für ein Seminar zum Thema: ISRAEL, in der Gemeinde, zur Verfügung.

Ein wichtiges Thema für uns Christen, da unser RETTER JESUS CHRISTUS selbst Jude war. Paulus argumentiert in der Bibel, das wir Heidenchristen (die Christen aus den Heidenvölkern) in den Weinstock Israel eingepfropft wurden (Röm. 11, Verse 17-18). Ohne die Wurzel Israel-kein christlicher Glaube. Bettina H. Hakius vom efi (Evangeliumsdienst für Israel e.V) war als Referentin eingeladen worden. 


Am Freitagabend fand eine Schabbat-Feier statt, um über den jüdischen Brauchtum zu informieren. Wie begehen wir unseren Sonntag (Auferstehungstag des HERRN) ?
Am Samstagmorgen ging es z.B. um die unterschiedlichen Bünde (z.B.: Noahbund, Sinaibund) im AT, die GOTT mit seinem erwählten Volk, festgelegt hatte.
Was hat das mit uns Christen zu tun?

Ein spannendes Referat für uns Christen. Wir haben biblisch die Aufgabe das Volk der Juden zu segnen!


Am Nachmittag ging es um die Staatsgründung Israels 1948 und die damit aufkommenden Feindschaften der Muslime gegen dieses Land mit der jüdischen Bevölkerung. 

Auf einmal waren wir in der Tagespolitik angekommen. Der Iran unterstützt viele Terrorbewegungen, damit sie gegen Israel losschlagen können. Im frühen Morgengrauen haben die Armeen von Israel und den USA den Iran angegriffen und wichtige Orte in Teheran bombardiert. 


Dienstag, 24. Februar 2026

Gemeindeversammlung der EFG Wiesenthal

Gemeindeversammlung in der EFG Wiesenthal

Seit Januar 2025 besuchen meine Frau und ich die Ev. Freikirchliche Gemeinde Wiesenthal, die im Plettenberger Ortsteil Kückelheim liegt. Durch meine Taufe im September 2025 bin ich automatisch Gemeindemitglied geworden. Bei dem Thema: Gemeindemitgliedschaft sind die Freikirchen unterschiedlich aufgestellt und geprägt worden. 
In den beiden Volkskirchen (Kath., wie ev.) ist man ja praktisch durch die Kindertaufe Mitglied geworden, ob man wollte oder nicht. Bestätigung fand das dann später in der  Kommunion bzw. Konfirmation.

unser Pastor
Im freikirchlichen Spektrum sind das ganz freiwillige Entscheidungen für den einzelnen Menschen. Voraussetzung ist eine persönliche Bekehrung zu JESUS CHRSTUS hin und eine gelebte Nachfolge.

In der Gemeinde Wiesenthal findet in der Regel einmal jährlich eine Gemeindeversammlung statt. Meistens im Frühjahr, da der Kassierer entlastet werden sollte, nach der erfolgten positiven Kassenprüfung. 

So war ich im Vorfeld des vergangenen Sonntagabend gespannt in welchem Rahmen die Gemeindeversammlung stattfinden wird. 

Nach Begrüßung und einer Andacht entlang dem Gemeindeprofil kam es zu einer längeren Gebetsgemeinschaft unter den Anwesenden. Das ist erst einmal ganz positiv. Man bekommt JESUS und seinen Willen in den Blick. 
Anschließend erklärte uns unsere Kassiererin die Finanzlage. Einnahmen und Ausgaben - wir finanzieren uns ja selbst und freiwillig. Auch da darf man dankbar staunen, wieviel Geld im Laufe eines Jahres zusammengelegt wurde. 
Das Zusammensein war entspannend und fröhlich. Welche besonderen Events sollen in diesem Jahr noch stattfinden? Gibt es dafür genügend Mitarbeiterschaft?
Nach 1,5 Stunden waren alle Punkte abgearbeitet. 

Montag, 9. Februar 2026

Neue Mitarbeiter in der CMA-GERMANY

Aufnahme von neuen Membern im FeG Gottesdienst



Der gestrige Sonntag war für uns CMAler durchaus ein Freudentag. Schon gegen 9.30 Uhr trafen sich die ersten CMAler und Freunde im Foyer der FeG Siegen-Mitte. Der Gottesdienst begann aber erst um 10.30 Uhr. Ein Infotisch wurde noch aufgebaut, der die Arbeit der CMA darstellte.

Pünktlich begann der Gottesdienst mit einer Einleitung, wobei die Einleitende passend zum Hintergrund, ihre Lederjacke angezogen hatte. 😂
Nach dem Lobpreis kam die Predigt von der Pastorin Julia Bothe zur Situation von Jona im Bauch des Fisches. Gebet, Umkehr und Buße eines Mitarbeiters Gottes. Danach leitete sie gekonnt über zur Aufnahme der "neuen" Member. Axel und Uli aus der Leitung des Chapters, gaben persönliche Bibelworte, an Stefan und Tanja weiter. Danach berichteten die beiden Neuen, wie es zu ihrer Mitarbeit in der CMA kam und was JESUS, unser HERR, schon alles bewirkt hatte.

Daran anschließend kamen alle Member und Prospects aus dem Chapter "Jesus has risen" nach vorne und es kam zur Kuttenübergabe und zum segnenden Gebet.


(R) Karl Heinz Kasper








Nach dem Gottesdienst gab es noch einen längeren Stehkaffee mit vielen Gesprächen und Glückwünschen. 


Danach luden Stefan und Tanja zum Mittagessen ins Café ein, dass zur Gemeinde gehört. Wir hatten eine  gute Stimmung mit rund 35 Gästen.
Meet & Greet

Danke HERR JESUS. Du tust uns so gut.
 

(R) ein Foto von Karl Heinz Kasper

Montag, 2. Februar 2026

Ursula von Münsterberg

Eine Nonne verlässt das Kloster 


Ursula von Münsterberg, geboren zwischen 1491 und 1499, gestorben am 2. Februar 1534. Über den möglichen Sterbeort gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie war Herzogin von Münsterberg und Gräfin von Glatz (Schlesien). Allerdings war sie nie in Schlesien gewesen. 

Um 1508/10 trat sie auf Wunsch ihrer Tante Sidoni von Böhmen ins Kloster der Magdalenerinnen in Freiberg ein. Das Ordensgelübte legte sie ab. Der aus Leipzig vertriebene Magister Andreas Bodenschatz war Prediger in dem Kloster geworden. Er war evangelisch reformatorisch gesinnt. Luthers Schriften wurde ins Kloster geschmuggelt. 

Am 6.10.1528 flohen Ursula von Münsterberg, sowie zwei weitere Nonnen aus dem Kloster nach Sachsen. Sie hatte vorher in 69 Artikeln begründet, warum sie das Kloster verlassen musste. Damals sind ja viele Frauen wegen fehlenden Besitz ins Kloster gegangen. Eine weitere Motivation war, dass man in den Gelübten sich das Heil miterarbeiten konnte. Das sah sie geistlich jetzt ganz anders.

Bis 1532 hat sie dann in Liegnitz gelebt, was auch so dokumentiert ist. Sie wurde zu einer ev. Schriftstellerin. Die Versorgung von ehemaligen Nonnen war damals sehr schwierig bis ungewiss. Es ist nicht überliefert, ob sie evtl. verheiratet war. 


Sonntag, 28. Dezember 2025

Jahresabschluss der christlichen Bikergruppen







Alle Jahre wieder.... kommt das Christuskind auf die Erde nieder..... ja und weil das so ist und unser auferstandener HERR JESUS mit seinem Geist in uns lebt, feiern wir Weihnachten und sind unter den Menschen unterwegs, um auf das Licht JESUS hinzuweisen. 

Jahresabschluss der christlichen Bikergruppen


In diesem Jahr waren die Flying Angels aus Essen, die Ausrichter der Veranstaltung am gestrigen 27.12. Das Treffen begann offiziell um 18 Uhr in den Räumen der Baptistengemeinde in Essen-Altenessen. Aber schon gegen 17 Uhr kamen die ersten Gäste aus Nah und Fern an. Wiedersehensfreude, Herzliche Begrüßung, Gespräche und einen Kaffee. Für die Ankommenden aus dem Süden von NRW und Hessen war die Anreise endlich wieder zeitlich kürzer ausgefallen, da die neue Brücke auf der A 45 bei Lüdenscheid endlich eröffnet worden war.
Hans Jürgen, der Presi der Flying Angels begrüßte alle ganz herzlich. Eine Lobpreisband bestehend aus dem Gesang, Piano, Gitarre und Bass spielte vorzüglich auf. 
Zum Abendessen gab es eine Gulasch- und Käselauchsuppe. Vorzüglich! Nach dem Essen begann der Gottesdienst mit vielen Lobpreisliedern, einer Predigt von Fischi (Holy Riders MC) und einzelnen Berichten aus den unterschiedlichsten Gruppen. 
Fischi hielt eine nachdenkliche Predigt, die aber auch mit Humor gewürzt war. Er verglich die Suche der drei heiligen Könige nach dem neuen König (JESUS) mit unserer missionarischen Arbeit. Unterwegs mit dem Morgenland MC. JESUS persönlich finden und in einem nächsten Schritt JESUS bezeugen und weitergeben. 
Die anschließenden persönlichen Berichte bewegten und gingen unter die Haut. JESUS CHRISTUS ist auch bei schweren Wegstrecken an unserer Seite. ER schenkt Trost und Hoffnung. Der Abend schloss mit dem Segen gegen 22 Uhr. Gegen 22.30 Uhr waren viele schon auf dem Heimweg oder auf dem Weg ins Hotel. 
Danke, HERR JESUS, das du auch 2025 an unserer Seite warst und unseren Dienst an Bikern und anderen Menschen gesegnet hast!!!

Anwesende Gruppen: Holy Riders MC, Sons of God MC, CMA-Germany, CMG Königssteele aus Essen, Flying Angels und auch einzelne Freunde der Arbeit.

Mittwoch, 10. Dezember 2025

Karl Barth, Theologe

Karl Barth, Theologe, verstorben am 10.12.1968

Er gilt als der bekannteste und einflussreichste ev. Theologe des 20. Jahrhunderts. Geboren wurde er  am 10. Mai 1886 in Bern/Schweiz 🇨🇭. 

Über eine persönliche Hinwendung zu Jesus Christus in Form der Buße finde ich nichts bei ihm. Die Konfirmation war ihm wichtig.

1904 machte er seine Matura (Abitur) und studierte bis 1908 in Bern, Berlin, Tübingen  und Marburg. In Marburg war er Mitarbeiter in der christlichen Zeitung "Christlichen Welt", ein weltoffenes, aber auch liberales Blatt. Es kam auch zu Begegnungen mit dem religiösen Sozialismus. Das prägte auch sein Denken.

(R) aus der NZZ




Im Jahre 1911 wurde er Hilfsprediger in der Bauern- und Arbeitergemeinde in Safenwil (Aargau). Daraus erfolgte auch eine soziale Seelsorge an den Menschen.
Im Sommer 1916 begann seine Arbeit an einen Kommentar zum "Römerbrief". 1922 kam er als Dozent nach Göttingen, ab 1925 nach Münster.
Bereits 1933/1934 bekam er Einfluss in den innerkirchlichen Kampf mit dem aufkommenden Nationalsozialismus. Der Entwurf zur "Barmer Theologischen Erklärung" stammt von ihm. Er wurde vom Dienst suspendiert, da er den Diensteid auf Adolf Hitler ablehnte. Ab März 1935 bekam er Redeverbot und ab Juni 1935 Berufsverbot. In dieser Zeit ging er zurück nach Basel an die Universität. Dort lehrte er bis 1962. Aber so ist auch durch sein Wirken die "Bekennende Kirche" im Dritten Reich in Deutschland entstanden. Auch aus der Schweiz heraus, wollte er ideell den Widerstand gegen das Hitler-Regime prägen. 
Als Gastdozent konnte er in den Jahren 1946/1947 in Bonn sein. 

Er war gegen eine Wiederbewaffnung der Deutschen nach dem Krieg und gegen das Einbinden in die Nato. Nach den Atombombenabwürfen auf Japan, trieb ihn die Sorge um, dass Atomwaffen in Deutschland lagern könnten. Er sprach sich gegen den Vietnamkrieg aus und war der Studentenschaft da näher als den evangelikalen Christen in Deutschland (Bekenntnisbewegung "Kein anderes Evangelium"). Er warnte auch vor dem Erstarren des "Kalten Krieges" zwischen dem Warschauer Pakt und der Nato.

Von den Hintergründen seines Todes habe ich nichts in Erfahrung gebracht. 

Das reiche Wirken des Karl Barth lässt sich für mich kaum ergründen. Vermutlich denke ich auch zu wenig theologisch. Mehr Infos würden diese Seite auch sprengen. ☆

1968 dt. Briefmarke



Dienstag, 9. Dezember 2025

Ida Scudder, Missionarin und Ärztin

Ida Scudder, geb. 9.12.1870, gest. 23.05.1960

Heute morgen bin ich bei meiner Andacht über einen Namen gestolpert, von dem ich noch nichts gehört hatte. Also einmal Zeit nehmen und Dank dem weltweiten Netz, auf Spurensuche gehen. 

Ihre Eltern waren John und Sophia Scudder. Er war Missionsarzt in Indien, wie bereits sein Vater. So kam Ida auch in Indien zur Welt. Der Ort hieß Ranipet. Sie erlebte als Kind schon sehr viel Not auf den Dörfern. Armut und viele Krankheiten beutelten die Menschen. Mit 8 Jahren kehrte sie mit der Familie  in die USA zurück. 

Ein Lehrer mit dem Namen D.L.Moody begeisterte Ida. Moody verkündete den Christus als Erlöser. Ida fand zum persönlichen Glauben. Aber sie verspürte den Drang, den armen Menschen in Indien zu helfen. Man kehrte nach Indien zurück. Die Mutter erkrankte und benötigte pflegerische Hilfe. 

1899

In einer Nacht kam es zu einem weiteren Wendepunkt in dem Leben von Ida. In dieser Nacht kamen drei hichschwangere Frauen mit ihren Männern zum Arzt. Die Sitte in den Kasten machte ihrem Vater, als Mann unmöglich,  eine Behandlung vorzunehmen. Alle drei Frauen starben bei der Geburt ihrer Kindern. 

Ida musste Ärztin  werden, um Menschenleben, speziell der Frauen zu retten. Sie kehrte in die USA zurück, um Medizin zu studieren. Mit 30 Jahren kehrte sie als Ärztin nach 🇮🇳 Indien zurück. Mit finanzieller Unterstützung der Freunde aus den 🇺🇸 USA, konnte sie eine kleine Klinik gründen. Das Krankenhaus wuchs durch die vielen Spenden und eine medizinische Hochschule zur Ausbildung  von Ärztinnen kam hinzu. Diese Klinik in Vellore ist eine christliche Klinik mit mittlerweile gut 2000 Betten. Sie ist weltweit die größte Klinik dieser Art. 

Mit 89 Jahren starb Ida in ihrem Haus in Kodaikanal.

In Vellore wurde zur Dankbarkeit eine lebensgroße Statue von Ida aufgestellt. Die indische Post brachte auch zwei Briefmarken über Ida und die Klinik heraus.

Sonntag, 7. Dezember 2025

Das Magnificat

Da wir heute beide kränkelten, gab es keinen Gottesdienstbesuch für uns. Meine Frau hörte eine Predigt aus Hannover von Pastor Nestvogel. Dort ging es um das Magnificat der Maria - ein Text für die Advents- und Weihnachtszeit. 

Das Wort ist Lateinisch und bedeutet Lobgesang. Hier besonders der Lobgesang der Jungfrau Maria (Lukas 1, 46-55). "Meine Seele erhebt die Größe des HERRN". Rein menschlich klingt das für nichtchristliche Ohren unmöglich. Ein Engel erscheint der Maria und kündigt ein Baby bei ihr an, obwohl sie mit keinem Mann geschlafen hat. Man schätzt, dass Maria damals um die 14 Jahre alt war. Sie hatte einen Freund, den Josef, und war mit ihm verlobt. Aber Sie war noch nicht in seinen Haushalt geholt worden. Also noch nicht verheiratet und somit gab es keinen Verkehr. 

Trotzdem lobt Sie ihren GOTT JAHWE und betet ihn an. Einen ähnlichen Gesang finden wir bei 1. Samuel 2, 1-10 im Alten Testament. Hanna lobt GOTT, dass ER nach vielen Jahren des Bittgebetes Hanna, ihr ein Kind geschenkt hatte. Hanna galt bis dahin als unfruchtbar. Eine Schande in der damaligen Zeit. Aus Dankbarkeit gibt sie ihren Sohn Samuel beim Priester Eli am Tempel später ab. Aus dem Knaben Samuel wurde ein gewaltiger Prophet und Priester für Israel. 

Das Magnificat der Maria ist auch klassisch vertont worden. 

Samstag, 29. November 2025

Weihnachten im Wiesenthal (Bericht)

Freiwillige Feuerwehr, Ortsgruppe Oestertal

3. Weihnachten im Wiesenthal

Bereits zum 3. Male findet das "Weihnachten im Wiesenthal" statt. 

Gegen 15 Uhr war der Platz vor dem Gemeindehaus schon rappelvoll mit Menschen. 

Pastor Veit Claesberg und der "neue" Bürgermeister Beßler von Plettenberg hielten eine kurze Begrüßungsansprache. 
Stände für das leibliche Wohl wechselten mit Bastel- und Handarbeiten ab. 

In der Cafeteria der Gemeinde konnte man ruhig verweilen und sich an dem reichhaltigen Kuchenbüffet gut gehen lassen. Die Preise waren mehr als zivil. Eine Bratwurst draußen am Stand kostete umgerechnet 2,50 € an Wertmarken, ein Kaffee 1 € und ein Glühwein 2 €. 
 

 Ortsansässige Vereine hatten auch Stände aufgebaut. Aber der   Einzugsbereich der Besucher ging weit über das Oestertal hinaus. 




 Es gab Tanzvorführungen von Kindern, die aus einem örtlichen Verein kamen und zwei Feuerlöschübungen der Freiwilligen Feuerwehr. Bogenschießen war möglich und im Gemeindehaus stand eine Hüpfburg für Kinder.

Das Wetter blieb bis zum Abend trocken. 



Feuerschutzübung
Probleme gab es einmal mit dem Strom. Die Leitungen waren überlastet und in der Küche wurde es dunkel. Zeit für eine kleine Pause. 

Spüldienst


Da meine Frau und ich zur Gemeinde im Wiesenthal gehören, hatten wir uns auch zur Mitarbeit einteilen lassen. Für 1,5 Stunden war die Spülküche unser Zuhause. 


Zum Abschluss gab es noch für uns eine Bratwurst, bevor wir kurz nach 19 Uhr nach Hause fuhren. Das Fest ging noch bis 21 Uhr, bevor es an das Aufräumen ging. 

Ein Dankeschön gilt der Ev. freikirchlichen Gemeinde Wiesenthal für die erneute Veranstaltung!