110 Minuten im Wald unterwegs
Sonntag und kein Auto da um in den Gottesdienst zu fahren! Also was tun? Das Wetter wurde schön und ich war schon lange nicht mehr im Wald unterwegs. In diesem Jahr noch gar nicht.
Aufkommende Hüft- und Muskelprobleme lassen mich gerne im Sessel versinken. Obwohl Training vermutlich besser wäre.
Draußen waren im Schatten 12 Grad. Etwas dicker anziehen? Auf jeden Fall die Wanderstiefel schnüren und die Stöcke nicht vergessen. Dazu kommt noch die Kamera und etwas zu trinken und ab geht es kurz nach 10 Uhr.
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| aufwendig instandgesetzt |
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| Hömbergquelle mit ein wenig Wasser |
Der Herbst ist noch nicht angekommen. Hier nicht, denn es hatte vermutlich in diesem Jahr hier mehr geregnet. Kaum gelbes Laub an den Bäumen.
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| Die unsäglichen Windräder im Aufbau |
Die erste halbe Stunde geht es stramm den Berg hoch. Bis ganz nach oben komme ich aber nicht. Das gehen fällt noch schwer und Schmerzen stellen sich etwas ein. Verschwinden tun diese, wenn es bergab oder auf dem gleichen Level weitergeht.
Was auffällt, ist, dass zwei Wege sehr aufwendig restauriert worden sind. Sieht aus wie eine Schicht aus Kies und Zement. Habe davon gar nichts mitbekommen. Hat eine Walze den Untergrund festgefahren oder planiert?
Die Hömbergquelle führt wenig Wasser. Eine Joggerin vor mit erquickt sich trotzdem, bevor es für sie weitergeht.
Fotomotive kommen wenig zusammen. Fliegenpilze sind noch nicht zu finden - auch kein Tier - bis auf einen Tagpfauenauge.
Auf meiner gewünschten Höhe angekommen, nehme ich natürlich sofort die 4 Baustellen zu den Windrädern wahr. Wenn die fertig sind, brauche ich hier keine Fotos mehr in die Ferne zu machen. Windräder gleich Naturverschandelung und Zerstörung. Ganz zu schweigen, von den vielen Vögeln, die durch sie zu Tode kommen. Das ist reine Ideologie - Windräder bauen, anstatt irgendwo ein Braunkohlekraftwerk stehen zu haben. Grün ist heute Ideologie und nicht Naturschutz. Aber ich will mich nicht hineinsteigern......
Zum Schluss komme ich an einem eingezäunten Gatter vorbei. Das Gelb der Blumen leuchtet schön. Ich werde förmlich davon angezogen. In der Nähe sind sogar Apfelbäume angepflanzt worden, die die ersten Früchte tragen.
Nach guten 110 Minuten sitze ich zu Hause vor der Haustüre und nehme war, dass ich ziemlich kaputt bin. Auch total verschwitzt - also ab unter die Dusche. Aber die Tour war sehr schön, auch wenn die Muskeln jetzt einen Kater bekommen sollten.
Schön war es in Gottes schöner Schöpfung!