Freitag, 17. April 2026

Ryyssboogäbriggä

Ryyssboogäbriggä - Ryyssboogebrugg

Wir waren auf der Fahrt mit einer Freizeit von der Liebenzeller Mission, im Bus zum Comersee, unterwegs. 



Wir machten Pause, als wir uns dem Gotthard näherten. Wir waren auf der E35/A2 unterwegs. Der Name der Raststätte war Gotthard. Nach dem Sitzen vertraten wir uns ein wenig die Beine und stießen hinter dem Rasthof auf diese kleine Hängebrücke. 
Die Brücke gehört zu dem Ort Erstfeld - wenn ich richtig recherchiert habe. Der Fluss heißt Reuss und ist der 4. größte Fluss in der Schweiz.  

Ein wenig - klein wenig - schwankt die Brücke, wenn man über sie hinweg geht. Wir wollten kurz auf die andere Seite - dort verläuft der Wanderweg weiter. 


Wir hatten bei dem tollen Wetter eine gute Sicht auf die Bergwelt. Leider verläuft in einer Richtung eine Stromtrasse direkt in Richtung Berg. Das beeinträchtigt die Fotos - aber der Strom ist ja auch nötig. 


Die Brücke wurde durch Sponsoren ermöglicht. 


Den Gotthard Tunnel mussten wir noch durchfahren. Aber das kostete Mühe. Leichter Stau mit einer Baustelle, die unser Fahrer vorher nicht gewahr nahm. 



Die Reuss



 Fotos sind von Natascha und mir!

Mittwoch, 15. April 2026

Hotel Sole

Hotel Sole in San Siro


Wir waren in diesem Jahr am Comersee in Italien für 7 Tage im Urlaub. Goldiges Frühjahrwetter 💓!

Hotel Sole

Nachmittags: Eis und Limoncello
Nachtisch: Tiramisu

Schnitzel

Kartoffel-Lauch Suppe

Pils zum Abendessen

heiter auf dem Balkon

unser Zimmer 212

Das gebuchte Hotel war Hotel Sole, dass zwischen Menaggio und San Siro am Westufer des Sees liegt.  Ein 3 Sterne Hotel. Über die Freizeit war Halbpension gebucht worden - Frühstück und ein 3-gängiges Abendessen. 

Das Frühstücksbuffet war mehr als reichlich. Anstatt dem Bacon zum Rührei wurde auch schon Mal Pfannkuchen oder Pancakes serviert - dazu mit Schokoladensauce. 

Den Kaffee oder auch eine andere Spezialität musste man sich selber zapfen. Aber es gab auch den deutschen Filterkaffee extra - für den, der ihn brauchte. Dankbar war ich auch für den morgendlichen Kuchen, den es zu Hause oft genug nicht gibt. 

Das Abendessen begann je nach Wunsch und unserer Tagestour zwischen 18.30 und 19.15 Uhr. Es gab drei Gänge, einmal sogar vier. Eine Vorspeise, manchmal eine Suppe, aber auch Nudeln oder Risotto. 

Wir hatten zweimal Fisch (Zackenbarsch, Kabeljau), Truthahn, Hähnchen, Schnitzel und Kalbsgulasch und noch einmal Schnitzel,  aber ohne Penade. 

Für mich gab es Abends immer ein großes Bier und zusammen mit meiner Frau noch eine Flasche Wasser. Sie wechselte ihre Getränke am Abend immer weder. 

Das Personal war sehr zuvorkommend und hilfreich Viel Spaß und Freude hatten wir auch mit einem besonderen Kellner, der wie wir, auch Biker war. 


Allerdings hatte der Außenpool noch geschlossen, da das Wetter noch zu kühl war. Wir hatten allerdings meistens knapp über 20 Grad. Am letzten Tag kam ein wenig Regen auf, so dass es kühler wurde. Alles in allem - Wonderful. 👍 💖

 

Montag, 13. April 2026

Bellagio

Bellagio - auch Bellaggio


Auf dem Schiffsweg nach Como hatten wir in der Vormittagszeit in Bellagio angelegt. Der Ort liegt auf der Spitze einer Halbinsel, wo sich der Comersee in den linken und rechten Arm teilt. 

Der Ort gehört zur Provinz Como, innerhalb der Lombardei. Rund 3500 Menschen leben hier. 



Wir haben Zeit für einen Sparziergang durch den kleinen Ort und kommen am Ende in einem Park an, in dem schöne und schon sehr alte Bäume stehen. 

Auch ein Mammutbaum lockt mich für Fotos an. Wir sitzen auf einer Bank im Schatten und ich gönne meiner linken Hüfte eine Pause. 

Basilika San Giacomo
Wir saugen die südliche Atmosphäre auf. 








Zum Schluss sitzen wir noch länger in einem Straßencafé (Bar Rossi) am Hafen. Je einen Amerikanischen Kaffee und Cappuccino. Ich schreibe mein Reisetagebuch. Tolles Wetter und gegen 12 Uhr geht es mit dem Schiff nach Como weiter. 



in einem Straßencafé am Hafen


Pause im Park
Der kleine Ort Bellagio hat uns wirklich gut gefallen. Hier konnten wir relaxen und unsere Seele baumeln lassen. 💕
 

Lugano am Luganer See

Grenze

Lugano


Von unserem Ort, an dem Westufer des Comersees, brauchten wir nur knappe 70 Minuten, um nach Lugano zu gelangen. An der Grenze wurden wir auf dem Hin- und Rückweg durchgewunken. 

Die Stadt hat nur knapp über 63000 Einwohner. Ich hatte mir die Stadt größer vorgestellt. Aber in dem Geschäftsviertel und in der Altstadt bemerkt man doch den Reichtum der Stadt. Viele Banken, Handel und dann Geschäfte wie Rolex, Cartier und Gucci. 
Unsere Guide führt uns gut eine Stunde durch die Gegend. Ein Hauptschwerpunkt ist das ehemalige Franziskanerkloster mit der Kirche Santa Maria degli Angioli. Das Kloster wurde damals zwischen 1499 und 1515 erbaut. 

Kirche Santa Maria degli Angioli



In dieser Kirche ist das größte Fresco in der Schweiz zu sehen. Das Fresko bildet einen Zyklus um JESUS CHRISTUS ab. Gefangennahme, Verhör, Kreuzigung und Grablegung. Ein Schüler da Vincis soll das Fresko gemalt haben. 



Bei der weiteren Führung geht es durch die Altstadt, die heute am Samstag auch einen Flohmarkt beinhaltet. Aber wir haben ja keine SFr. anbei. 


Danach gehen wir über das Grundstück der Villa Ciani. Alter schöner Baumbestand mit vielen blühenden Tulpenrabatten in weiß und lila. Wunderschön anzusehen, dazu der Blick auf den See und den höchsten Berg der Stadt, Monte Bre (925 Meter).
Das Fresko

Altstadt mit Flohmarkt

Eros Bendato von Igor Mitoraj



Leider ist auch hier die Zeit viel zu kurz. 

Nach dem Rundgang sitzen wir bei Mc Café im Außenbereich - luftig überdacht - edel aufgemacht. Marmorfußböden - wir sind in der reichen Schweiz. Die Bedienung bringt die Getränke oder das Essen an die Tische. 
Auf dem Rückweg gib es noch einen kurzen Stop in Porlezza und gegen 16 Uhr sind wir in unserem Quartier, dem Hotel Sole. 
 

Sonntag, 12. April 2026

Gravedona ed Uniti

Nördlich am Comersee unterwegs


Heute, am Sonntag, sind wir nur eine kurze Strecke am Comersee unterwegs. Es geht in Richtung Nordspitze des Sees nach Gravedona, dass am Westufer des Sees liegt.


Wie besuchen die Kirche Santa Maria del Tiglio. Die Kirche stammt aus dem 11./12. Jahrhundert und ist vom Baustil her nicht typisch für diese Gegend hier. Die Ursprünge reichen bis ins 6. Jahrhundert zurück, da man ein Baptisterium (Taufbecken) gefunden hat, worüber viel später dieser Kirchenbau entstanden ist. 

Man findet in der Kirche, die relativ dunkel gehalten ist, da keine großen Fenster vorhanden sind, Reste eines großes Freskos. 
Linker Hand, nach dem Eingang, hängt ein großes Holzkreuz mit JESUS, dass auch aus dem 11./12. Jahrhundert stammt. An dieser Kreuzesdarstellung fällt auf, dass bei der Kreuzigung JESU 4 Nägel benutzt worden sind. Im allgemeinen findet man immer die Beine überkreuz mit einem Nagel durchschlagen. Das ist hier aber anders. 


Wir singen noch gemeinsam einen Lobpreis. 
Wir suchen noch den Weg zur Krypta der Kirche. Die liegt aber außerhalb. Auch hier finden wie Reste eines kleinen Fresco.
Danach machen wir einen kleinen Bummel entlang der Seepromenade und dann einen Schwenk durch die kleine Altstadt. Der Ort hat ca. 4000 Einwohner. 

Im Ort steht noch der Palazzo Gallio, der früher einmal ein Kardinalssitz war. 


Wir fahren nach 1,5 Stunden nach Domaso weiter. Dort erleben wir eine Weinprobe. 

im Hintergrund: Palazzo Gallio