Donnerstag, 23. April 2026

Ernst J. Christoffel, Blindenmissionar - gest. 1955

Mit je vier Brüder und Schwestern wächst Ernst Jakob Christoffel in einer tief christlichen Handwerksfamilie in Wuppertal auf. Das damalige Erweckungsgebiet prägt tief. Im Haus der Eltern gehen sehr oft Missionare aus aller Welt, ein und aus. Das prägt ihn zusätzlich. Im Jahre 1899 gründete er mit seinen Brüdern den EC (Jugendbund für Entschiedenes Christentum) in Rheydt. Er muss in den 1890er Jahren zum Glauben an JESUS CHRISTUS gefunden haben.

Dann erreichten ihn die Nachrichten von den Massakern an den Armeniern im Osmanischen Reich. Er will in den Orient, um dort zu dienen. Im Predigtseminar in Basel war er ausgebildet worden. Das "Schweizer Hilfskomitee für Armenien" will ihn sofort aussenden. Aber er ist Single und somit fehlte es an der zu erfüllenden Voraussetzung, das Missionare als Ehepaar hinaus gehen sollten. Er war 28 Jahre alt und unverheiratet. Seine Schwester Hedwig entschied letztens, dass sie mitgehen wollte. Das reichte dann zur Aussendung in den Dienst. Im Nordosten der Türkei übernahm er die Leitung zweier Waisenhäuser. 

Vor Ort nahm er dann die soziale und medizinische Not wahr. Viele Blinde Menschen waren automatisch sozial geächtet. Er kommt wieder zurück nach Deutschland, um einen Unterstützungskreis für den Bau eines Blindenheimes, zu gründen. Hedwig lässt sich zeitgleich in Neuwied in einer Blindenanstalt ausbilden. Im Herbst 1908 findet die erneute Ausreise statt. es geht nach Malatia, das zum türkischen Kurdistan gehört. Da er und seine Schwester sich auch um Armenier kümmern, werden sie zum Ende des Ersten Weltkrieges aus der Türkei ausgewiesen. Er nimmt auch die Not der Kurden war und er wünschte Ihnen damals einen eigenen Staat. Diese Not ist bis heute geblieben!

1924 kehrt er in die Türkei zurück. Aber das Blindenheim ist verloren und wurde wohl beschlagnahmt. Es geht für ihn weiter in den Iran. In den Jahren 1925 und 1928 gründete er in Isfahan und Täbris zwei Heime für blinde, gehörlose und behinderte Jugendliche. 

Foto aus wikipedia

Aber er kann nicht frei den Glauben an JESUS bezeugen, da er im Islamgeprägten Iran unterwegs ist. Der Zweite Weltkrieg zerstört wieder seine ganze Arbeit. 1943 wird er gar verhaftet. Nach dreijähriger schwerer Internierung kommt er 1946 als 70jähriger frei. Er kehrt nach Deutschland zurück. Im Jahre 1951 kehrt er wieder nach Isfahan zurück, um die Arbeit erneut aufzunehmen. Die Nöte und das Elend haben sich ja nicht in Luft aufgelöst. Er stirbt am 23. April 1956 in Isfahan und wird auch dort bestattet. 1956 wird der Name der Mission in "Christoffel-Blindenmission" geändert. 

Auf dem Grabstein des armenischen Friedhofes in Isfahan steht in Deutsch, Armenisch und Persisch geschrieben: 

"Hier ruht im Frieden Gottes Pastor Ernst J. Christoffel, der Vater der Blinden, der Niemandskinder, der Krüppel und Taubstummen nach über fünfzigjähriger Pionierarbeit".


Dienstag, 21. April 2026

Varenna

Varenna am Ostufer des Comersees


Am Mittwoch, den 8. April hatten wir unseren ersten Ausflug am Comersee. Am Abend vorher waren wir angekommen.

Von Menaggio aus ging es mit der Autofähre ans andere Ufer des Sees. Wir saßen im Schatten - da es schon recht warm war. Die Tour mit der Fähre dauerte knappe 15 Minuten. 




Der Ort Varenna beherbergt knapp 800 Menschen. Ein reiner Urlaubsort mit kleinen Läden und Straßencafes. Allerdings muss man manchmal auch Steigungen und enge Gassen bewältigen. Erinnert ein wenig an Limone am Gardasee.
Ein Päuschen im Straßencafe
Aber wir schlenderten eher am nahen Wasser entlang. 


Nach guten 10 Minuten finden wir schon ein kleines Café. 

Vielleicht nichts besonderes, aber wir wollen ja auch nur etwas trinken. Eistee mit Pfirsich- und Zitronengeschmack. Meine Frau Natascha bestellt sich noch ein Stück Kuchen. 
ein leckeres Eis auf der Hand


Die freundliche Bedienung kommt aus Afrika. 

Auf dem Rückweg gibt es noch ein leckeres Eis auf die Hand. Für mich natürlich Zitrone. Natascha probiert gerne andere und neue Sorten aus. 






Gegen 12 Uhr treffen wir uns schon wieder für die Rücktour am Kai. Später in Menaggio haben wir noch eine Stunde zum Bummeln und Relaxen zur Verfügung. Ja, bevor es mit dem Bus wieder zum Hotel Sole ging. 


 

Steve Marriott, gestorben 1991

Steve Marriott, gestorben am 20. April 1991

Gestern wurde an manchen Stellen bei facebook an den Todestag von Steve Marriott erinnert - 35 Jahre ist sein Tod her. 

Eigentlich hieß er Stephen "Steve" Peter Marriott und wurde am 30. Januar 1947 in Bow, dass zu London gehört, geboren. Er war ein Sänger, Songschreiber und Gitarrist. 

(R) facebook - Rock Guitar Legacy
Seine Karriere begann erst als Kinderschauspieler. Im Jahre 1960 - 13 Jahre alt - spielte er in dem Musical "Oliver" mit. 


1965 gründete er seine erste Band mit den "Small Faces". Im Jahre 1969 wechselte er zur Bluesrockband "Humble Pie". Er glänzte im Gesang, Harpspiel, an der Gitarre, der Sitar, den Keyboards und manchmal spielte er gar Schlagzeug. 

Ab 1976 versuchte er sich an einer Solokarriere. Später wollte er noch einmal etwas zusammen mit Peter Frampton, der damals auch an der Gitarre bei "Humble Pie" mitwirkte, verwirklichen. Aber das kam nie zustande. In den 80er Jahren zog er sich zeitweise aus dem Musikbusiness zurück. 



(R) PowerPop...An Eclectric Collection...
Er bekam Drogenprobleme und hatte finanzielle Schwierigkeiten. 

So ist im Nachhinein betrachtet, sein Ableben eine Tragik. Manche Musikredakteure haben in stimmlich, gar als Gegenpart zur Tina Turner beschrieben. 




Steve Marriott verstarb im Alter von 44 Jahren des nachts im Schlaf. Er hatte eine Zigarette nicht gelöscht und es kam zu einem Schwellbrand. 


Sonntag, 19. April 2026

Saisonauftakt Haus Glörtal

CMA mit Stand

Saisonauftakt beim Haus Glörtal


Das Haus Glörtal hat eine lange Historie. Aber die Coronakrise und der Straßenbau vor Ort haben der Lokalität schwer zuggesetzt. Der letzte Pächter warf im Januar 2025 das Handtuch.


Seit Juni 2025 gibt es einen Neustart mit dem Pächtenpaar Karina und Phillip Lagrave. 


neue Fahne für unser Chapter

 Seit dem 1. Juli 2025 ist auch der Bikertreff mit seiner Imbissbude wieder eröffnet. Der Treff gehört auch zum Haus Glörtal.



schöne Lage: Haus Glörtal
Für dieses Jahr plante der neue Pächter auch einen Saisonauftakt am heutigen 19. April 26. Es war sogar ein Motorradgottesdienst, der von der CMA veranstaltet werden sollte, geplant. 
Aber irgendwie klappte der Ablauf der Planung nicht. Egal, im kommenden Jahr wird das besser werden. So hatten wir CMAler, die wir mit 7 Membern angereist waren, nur einen Infostand vor Ort. Aber es kam trotzdem zu guten Gesprächen. 




Als Ordner fungierten die FWR aus Siegen. 


Gegen 13 Uhr spielte Jimmy Cornett, als Solokünstler, auf. Toller Sound. 
Blueswurzeln mit Country und Folk - hörte sich sehr gut für mich an. Sogar "Me and Bobby McGee" wurde zelebriert. 

Vor Ort waren auch einige Stände von den Johannitern, der Streetbunnycrew und der Polizei. 


Leider kam der Regen kurz nach 15 Uhr auf. Das "Bullenreiten" fiel dem nassen Wetter leider zum Opfer. 



Als ich mich fertigmachte zur Abfahrt mit meiner Virago, fiel diese plötzlich auf dem weichgewordenen Untergrund, um. Oh, aber hilfreiche Hände packten mit an! Dankeschön!  Da stand sie wieder und wartete auf die Fahrt nach Hause. Der Spiegel war verstellt, aber sonst alles okay. 
Jimmy Cornett spielt gut auf


 Der Regen kam auch während meiner Heimfahrt auf. Ab Lüdenscheid wurde es dann trocken. 

 Nächstes Jahr auf ein Neues - an der Glör!!!!


 

Freitag, 17. April 2026

Ryyssboogäbriggä

Ryyssboogäbriggä - Ryyssboogebrugg

Wir waren auf der Fahrt mit einer Freizeit von der Liebenzeller Mission, im Bus zum Comersee, unterwegs. 



Wir machten Pause, als wir uns dem Gotthard näherten. Wir waren auf der E35/A2 unterwegs. Der Name der Raststätte war Gotthard. Nach dem Sitzen vertraten wir uns ein wenig die Beine und stießen hinter dem Rasthof auf diese kleine Hängebrücke. 
Die Brücke gehört zu dem Ort Erstfeld - wenn ich richtig recherchiert habe. Der Fluss heißt Reuss und ist der 4. größte Fluss in der Schweiz.  

Ein wenig - klein wenig - schwankt die Brücke, wenn man über sie hinweg geht. Wir wollten kurz auf die andere Seite - dort verläuft der Wanderweg weiter. 


Wir hatten bei dem tollen Wetter eine gute Sicht auf die Bergwelt. Leider verläuft in einer Richtung eine Stromtrasse direkt in Richtung Berg. Das beeinträchtigt die Fotos - aber der Strom ist ja auch nötig. 


Die Brücke wurde durch Sponsoren ermöglicht. 


Den Gotthard Tunnel mussten wir noch durchfahren. Aber das kostete Mühe. Leichter Stau mit einer Baustelle, die unser Fahrer vorher nicht gewahr nahm. 



Die Reuss



 Fotos sind von Natascha und mir!

Mittwoch, 15. April 2026

Hotel Sole

Hotel Sole in San Siro


Wir waren in diesem Jahr am Comersee in Italien für 7 Tage im Urlaub. Goldiges Frühjahrwetter 💓!

Hotel Sole

Nachmittags: Eis und Limoncello
Nachtisch: Tiramisu

Schnitzel

Kartoffel-Lauch Suppe

Pils zum Abendessen

heiter auf dem Balkon

unser Zimmer 212

Das gebuchte Hotel war Hotel Sole, dass zwischen Menaggio und San Siro am Westufer des Sees liegt.  Ein 3 Sterne Hotel. Über die Freizeit war Halbpension gebucht worden - Frühstück und ein 3-gängiges Abendessen. 

Das Frühstücksbuffet war mehr als reichlich. Anstatt dem Bacon zum Rührei wurde auch schon Mal Pfannkuchen oder Pancakes serviert - dazu mit Schokoladensauce. 

Den Kaffee oder auch eine andere Spezialität musste man sich selber zapfen. Aber es gab auch den deutschen Filterkaffee extra - für den, der ihn brauchte. Dankbar war ich auch für den morgendlichen Kuchen, den es zu Hause oft genug nicht gibt. 

Das Abendessen begann je nach Wunsch und unserer Tagestour zwischen 18.30 und 19.15 Uhr. Es gab drei Gänge, einmal sogar vier. Eine Vorspeise, manchmal eine Suppe, aber auch Nudeln oder Risotto. 

Wir hatten zweimal Fisch (Zackenbarsch, Kabeljau), Truthahn, Hähnchen, Schnitzel und Kalbsgulasch und noch einmal Schnitzel,  aber ohne Penade. 

Für mich gab es Abends immer ein großes Bier und zusammen mit meiner Frau noch eine Flasche Wasser. Sie wechselte ihre Getränke am Abend immer weder. 

Das Personal war sehr zuvorkommend und hilfreich Viel Spaß und Freude hatten wir auch mit einem besonderen Kellner, der wie wir, auch Biker war. 


Allerdings hatte der Außenpool noch geschlossen, da das Wetter noch zu kühl war. Wir hatten allerdings meistens knapp über 20 Grad. Am letzten Tag kam ein wenig Regen auf, so dass es kühler wurde. Alles in allem - Wonderful. 👍 💖

 

Montag, 13. April 2026

Bellagio

Bellagio - auch Bellaggio


Auf dem Schiffsweg nach Como hatten wir in der Vormittagszeit in Bellagio angelegt. Der Ort liegt auf der Spitze einer Halbinsel, wo sich der Comersee in den linken und rechten Arm teilt. 

Der Ort gehört zur Provinz Como, innerhalb der Lombardei. Rund 3500 Menschen leben hier. 



Wir haben Zeit für einen Sparziergang durch den kleinen Ort und kommen am Ende in einem Park an, in dem schöne und schon sehr alte Bäume stehen. 

Auch ein Mammutbaum lockt mich für Fotos an. Wir sitzen auf einer Bank im Schatten und ich gönne meiner linken Hüfte eine Pause. 

Basilika San Giacomo
Wir saugen die südliche Atmosphäre auf. 








Zum Schluss sitzen wir noch länger in einem Straßencafé (Bar Rossi) am Hafen. Je einen Amerikanischen Kaffee und Cappuccino. Ich schreibe mein Reisetagebuch. Tolles Wetter und gegen 12 Uhr geht es mit dem Schiff nach Como weiter. 



in einem Straßencafé am Hafen


Pause im Park
Der kleine Ort Bellagio hat uns wirklich gut gefallen. Hier konnten wir relaxen und unsere Seele baumeln lassen. 💕