Dienstag, 28. Juli 2026

Walter Köhler, Prediger, verstorben

Ein Nachruf auf Walter Köhler


Gestern waren wir auf der Beerdigung von Walter Köhler, einem Prediger aus dem inzwischen aufgelösten SGmV (Sauerländischer Gemeinschaftsverband). Er verstarb im Alter von 84 Jahren in einem Seniorenheim in Lüdenscheid. 

Was war er für ein Mann, der mit JESUS unterwegs war, ja fest mit IHM  verbunden war?


An Infos aus seiner Biografie war schwer heranzukommen. Ein paar Infos wurden über ihn auf der Trauerfeier weitergegeben. Dann fand meine Frau heute morgen eine Predigt von ihm aus dem Jahre 2019, die Walter Köhler in Hessen gehalten hatte. Thema: Hast du den Heiligen Geist?


Es war sehr schön für uns noch einmal seine Stimme, aber auch seine christliche biblische Auslegung zu hören. Den Heiligen Geist bekommt man bei der persönlichen  Hinwendung zu JESUS CHRISTUS. Sprich: bei der Bekehrung. 

Walter Köhler erzählte auch etwas aus seinem Leben! Geboren wurde er in Speyer am Rhein. Er hatte drei Geschwister und seine Eltern waren schichte Bauern, aber auch Christen, die zur Gemeinschaftsbewegung gehörten. Wenn der Vater Mittags von Feld wieder kam und die Kinder aus der Schule kamen, wurde nach dem Mittagessen immer aus der Bibel vorgelesen. Die Kinder wussten somit schon sehr früh, wie "Christsein" beginnt.  Schon als junger Mensch, so im Alter von 11 Jahren machte Walter Musik im Posaunenchor. Als er 14 Jahre alt war, gab es einen Wochenendeinsatz in Worms. In der Predigt hatte Walter das starke Empfinden, dieses Bibelwort sollte ihm gelten. Was nun tun? Vor dem zu Bett gehen in der Herberge, betete er und lud JESUS in sein Leben ein. 


Später machte Walter eine technische Ausbildung. Er wurde Mechaniker. Es muss so Anfang bis Mitte der 60er Jahre gewesen sein, als Walter innerlich vernahm, er solle eine theologische Ausbildung absolvieren, um Verkündiger des Evangeliums von JESUS CHRISTUS zu werden. Er ging für ca. 4 Jahre (8 Semester) nach St. Chrischona zur Pilgermission. Nach dem Abschluss arbeitete er in einer Gemeinde in Marburg, wo er auch seine spätere Ehefrau kennenlernte. 1969 bekam er die Anfrage vom SGmV, ins Sauerland zu kommen. Der Verband betreute damals rund 40 Gemeinschaften. Er wurde Prediger, Verkündiger und Seelsorger in dem Verband und reiste meistens Sonntags das ganze Sauerland ab, um Gottes Wort in den Gemeinschaftsstunden zu verkündigen. Oft waren 3 Dienste an so einem Sonntag dran. Gleichzeitig arbeitete er in Posaunen- und Gesangschören mit. Er schrieb kleine Bücher zu den Themen Ehe und Sexualethik. 

Ich lernte Walter Köhler ungefähr im Jahre 1988 kennen. Ich war 1985 zum Glauben gekommen und besuchte später für viele Jahre eine Gemeinschaft in Plettenberg-Holthausen. Mir taten seine Predigten sehr gut, gerade auch in meiner Anfangszeit im Glauben. Später arbeitete ich viele Jahre, zusammen mit meiner Frau, in der sonntäglichen Gottesdienstleitung, mit. Wir waren immer sehr dankbar, wenn wir mit Walter Köhler den Gottesdienst gestalten konnten. Die Verkündigung war immer biblisch  klar und auch herausfordernd. Vor Beginn haben wir immer gemeinsam  gebetet. Im Jahre 2005 ging er in den Ruhestand, aber tat ab und an, immer noch Dienste. In Holthausen so bis ins Jahr 2015. 

Jetzt darfst du JESUS schauen und wir sind einfach dankbar für Dich, dein Vorbild und deine Bereitschaft JESUS zu dienen. 


Samstag, 25. Juli 2026

Leserille mit Freunden

Freitags fast immer in der Leserille


Freunde von uns wollten auch einmal die Leserille kennenlernen,  zumal sie letztens den kleinen WDR Film über diesen Ort im TV Vorabendprogramm gesehen hatten.
 Also trafen wir uns gegen 11.30 Uhr bei einem Griechen in Sundern zum Mittagessen. Danach ging es zu Hans-Georg. 


Wirklich schöne fast 5 Stunden haben uns erfreut. Frank Wilks war auch wieder aus seiner Heimat zurück und es gab ein kleines spontanes Konzert.



 Dank meines Freundes, konnte ich noch ein 4-fach Live Album von der Band Chicago erstehen. 


Jetzt beginnt erst einmal die Urlaubszeit für die Leserille! Ist auch nötig. 

Mittwoch, 22. Juli 2026

Brian Doerksen, Lobpreismusiker, verstorben

Brian Doerksen, Lobpreis-Musiker, ist tot


Gestern verstarb im alter von 60 Jahren der kanadische christliche Musiker Brian Doerksen.  Er litt schon länger an Krebs. Erst vor ein paar Tagen veröffentlichte seine Familie einen Zustand über seine Erkrankung. Er hinterlässt seine Ehefrau Joyce und 6 erwachsene Kinder. 

Doerksen entstammte einer Mennoniten-Familie. Von 1985 bis 1989 war er mit "Jugend  mit einer Mission" unterwegs. Später wurde er ins Pfarramt der ersten Vineyard-Gemeinde in Kanada berufen. In dieser Zeit fing er an Lobpreislieder zu schreiben. Langfristig veränderte das viele Gottesdienste weltweit. Im Jahre 1994 veröffentlichte er ein Musical mit dem Titel "Father´s House". Zwei Jahre lang wurde es aufgeführt - aber Doerksen landete im Bankrott. In dieser Krise suchte man in England einen, auch in einer Vinyard-Gemeinde, einen Lobpreismusiker und Trainer/Dozent für das Songwriting. Er zog mit seiner ganzen Familie nach England und kehrte erst 1999 nach Kanada zurück.  

Manche Songs von ihm sind sogar in die deutsche Sprache übersetzt worden. "Kommt, jetzt ist die Zeit, wir beten an", ist sehr bekannt von ihm. 
(R) CCM Magazine

Motorradfahrer Gottesdienst in Wenden-Elben 2026

Es sind zwar fast noch 6 Wochen Zeit bis zu diesem Termin: Aber bei der Vormerkung fängt ja schon alles an. 

In diesem Jahr plant die CMA-Gruppe den letzten Gottesdienst in Wenden-Elben auf dem Schützenplatz. Im kommenden Jahr wird es ein anderes Angebot geben. Mehr wird noch nicht verraten. Unser Chapter bekommt kaum 6-8 Mitarbeiter zusammen, um so einen kleinen Event zu stemmen. Das tut uns selber auch weh. Aber dem ist leider so. 
Deswegen den So., den 6. September bitte vormerken. Wie dem Flyer zu entnehmen ist, haben wir hier auch die Uhrzeit zum Beginn auf 12 Uhr gelegt. Wir starten mit dem Begrüßen und dem Imbiss.


Seid uns herzlich willkommen!
 

Montag, 20. Juli 2026

Kevin Keegan (75) ist tot

"Mighty Mouse"  ist tot

Kevin Keegan, so meldet es seine Familie, ist heute im Alter von 75 Jahren verstorben. Im Frühjahr wurde eine Krebsdiagnose zu seinem Leben veröffentlicht. 
In den 70er Jahren war er ein Aushängeschild im europäischen Fußball. Für den FC Liverpool bestritt er 322 Spiele und erzielte 100 Tore. 1971 war sein sportlicher Durchbruch. Drei Meisterschaften mit dem FC Liverpool folgten. Dann kam er zum HSV nach Hamburg. Von 1978 bis 1980 spielte er beim HSV, wurde mit im Meister und erzielte 32 Tore. Zweimal wurde er Europas Fußballer des Jahres. 
Ein beliebter Fußballer für den HSV, aber auch für die ganze Liga, damals. 
(R) Imago

Später wurde er Trainer in Fulham, Newcastle United, Manchester City und bei der englischen Nationalmannschaft. 

Montag, 13. Juli 2026

Sam Neill ist tot

Sam Neill verstirbt im Alter von 78 Jahren

Der neuseeländische (wusste ich gar nicht) Schauspieler und Regisseur verstarb heute, plötzlich und unerwartet, im Alter von 78 Jahren. Er litt rund 5 Jahre an Blutkrebs. Vor gut 5 Monaten war er Krebsfrei und gesund. Ein Aufatmen. 

Sir Nigel John Dermot "Sam" Neill, geehrt in Neuseeland, aber auch Großbritannien, wurde am 14. Sept. 1947 in Nordirland (Omagh) geboren. Er verstarb in Sydney / Australien. Er war 7 Jahre alt, als die Familie nach Neuseeland umzog. Er kam aus einer Soldatenfamilie, interessierte sich aber schon sehr früh für die Schauspielerei. Später spielte er in kleinen Independentfilmen mit, aber genauso auch in Hollywood Klassikern. Er schrieb auch an Drehbüchern und sah sich als Winzer im Weinanbau - mit eigenem Geschäft.
Den ersten Film, den ich mit Sam Neill gesehen habe, war vermutlich "Ein Schrei in der Dunkelheit" mit Meryl Streep. Ein Drama um ein verschwundenes Kleinkind in Australien. Im Jahre 1990 folgte der Film "Jagd auf Roter Oktober" mit Sean Connery und Scott Glenn. Die vermutlichste bekannteste Rolle, war in drei Filmen von Steven Spielberg (1x) mit dem Thema: "Jurassic Park". Er spielte den Dr. Alan Grand als Naturforscher und Archäologe.  "Jurrasic Park III " folgte 2001 und "Jurassic World: Ein neues Zeitalter" folgte 2023. Im Jahre 1998 spielte er in dem Film "Der Pferdeflüsterer" von und mit Robert Redford mit. Auch wieder ein Drama um ein krankes Pferd und seine behinderte Tochter Grace, gespielt von Scarlett Johansson. Es folgte für sie eine Weltkarriere. 
Im Jahre 2023 erschien auch eine Biografie von ihm. 
Ich würde Sam Neill aus dieser Generation zu meinen schauspielerischen Lieblingen zählen. Vielleicht sind es seine oft leisen Rollen, die mir sehr gefallen haben.

Sonntag, 12. Juli 2026

Gut besuchter Mogo in Harbach

warten auf die Gäste - bereit

Guter Motorradfahrer Gottesdienst im Yellowstone zu Harbach

Das Team des CMA Chapters "Jesus has risen" traf sich um 10 Uhr zum Aufbau und Vorbereitung. Die musikalischen Gäste, die Jordan Wells Band aus Siegen, waren sogar schon eher vor Ort. Aufbau auch für die Band. Technisch etwas bescheidener, denn es gab heute ein unplugged Konzert.



Durch die geänderte Anfangszeit  konnten wir nicht ausmachen, ob diese Veränderung für den Gottesdienstbesuch hilfreich sein würde.


Aber es stellte sich als positiv heraus. Weit über 60 Motorräder wurden von mir gezählt - so dass wir rund 80  Personen vor Ort waren. 


Gespräche untereinander 

Erstmals gab es in diesem Jahr den Imbiss - eine leckere Bratwurst oder auch mehr - vorher. 
Um 13 Uhr begann die Jordan Wells Band - anstatt der Glocken - aufzuspielen. Nach drei guten Songs begrüßte Natascha alle Anwesenden recht herzlich. Begrüßungsfragen wie "Wer hatte die weiteste Anreise" oder "wer ist der älteste Biker unter uns"  lockerten auf. 


mind. 65 Bikes wurden gezählt
Gegen 13.15 Uhr begann die Predigt von Thomas Zobeley, einem alten Bekannten für uns CMAler, aus dem Odenwald. Seine Frau Gabriele hatte vorher die Arbeit im Kinder- und Jugenddorf Klinge dargestellt. Ein sehr stattlicher Betrag konnte danach zusammengelegt werden. 


In der Predigt ging es um eine biblische Aussage aus dem Buch des Propheten Hesekiel (Kap. 18). "Du kannst dich nicht rausreden - denn du bist schuldig". Wir neigen ja dazu unser Fehlverhalten positiv zu begründen oder gar auf andere Menschen abzuschieben. Dieses Verhalten ist uralt. Das machen Heiden, aber auch Christen. Alle benötigen Gottes Vergebung. Die Bibel sagt uns, dass wir nur über JESUS in den Himmel zum Vater kommen können. Das darf man auch gerne anzweifeln. Nur merken wir das erst, wenn wir auf dieser Erde für immer die Augen schließen werden. 


Jordan Wells Band - unplugged



Thomas Zobeley
Natascha führt durch das Programm

Nach dem Gottesdienst wurden noch zwei gemeinsame Ausfahrten vorgestellt, die Olli und Ralf anführten. 

Gegen 16 Uhr war dann von uns Mitarbeitern alles abgebaut worden und die Gäste waren verschwunden. 

Wir danken auch Heinrich wieder gerne, der uns sein Yellowstone zur Verfügung stellt. 


Ein lieber Dank gilt unserem HERRN JESUS.



Samstag, 11. Juli 2026

Bonny B. & Ice B.

Bonny B. & Ice B. in Blankenstein

Ice B. an der Gitarre

Bonny B.

Diese Band hatte durchaus Charme. Der Soundcheck gelang durchaus zügig. Interessant war für mich die Feststellung, dass Männer aus Kambodscha auch den Blues haben. Bonny B. ist noch in Kambodscha zur Welt gekommen, während sein Bruder 1980 schon in der Schweiz geboren wurde. Bonny B. floh mit seiner Familie von der Roten Khmer.


Bonny B. hatte alles im Griff mit einem sehr guten Gesang, der Harp, einer kleinen Orgel und den beiden Trommeln mit den Füssen. 


Ein paar Oldies aus der Blues- und Rock´n´Roll Szene habe ich erkannt. Von daher glaube ich, dass beide Musiker keine eigene Songs beigesteuert haben. ("I put a spell on you", "Wayfaring stranger").

ein Bad in der Menge


Die Stimmung im Publikum ging hoch und Bonny B. genoss auch ein Bad in der Menge. 

Kurz vor 21 Uhr gab es eine kleine Pause, wobei wir uns kurz nach 21 Uhr verabschiedeten. Schön war es wieder!

Allerdings haben mir die Bands aus dem Jahre 2025 besser gefallen. Aber das Festival ist in Blankenstein frei zugänglich und es ist auch eine finanzielle Leistung, so etwas auszurichten. Dafür gebührt großer Dank. 




 

Chris Kramer in Blankenstein


Chris Kramer & Beatbox auf dem Bluesfestival in Blankenstein 

Für den heutigen Samstag war das Bluesfestival in Blankenstein terminiert. Beginn um 17 Uhr. Im vergangenen Jahr war das Festival erst im August gewesen. Als Gäste waren Chris Kramer & Beatbox, sowie das Duo Bonny B. and Ice B. aus der Schweiz gemeldet.
li. Kevin O Neele, Chris Kramer, Sean Athens (git)
Meine Frau und ich, wir waren schon kurz nach 16 Uhr vor Ort. Mit Parkplätzen sieht es nicht gut dort aus. Aber wir fanden wieder einen. So konnten wir uns auch wie im letzten Jahr schöne Plätze an einem Tisch im Schatten ergattern. Zur Getränketheke waren es nur 5 Meter.



Chris Kramer kam mit seinen Musikern gegen 16.30 Uhr zum Soundcheck. Der zog sich fast eine Stunde lang hin. 

So begann das Konzert 5-6 Minuten vor 18 Uhr.


Zeitweise war die Darbietung durchaus virtuous. Kevin O Neele ersetzt als Beatboxer das Schlagzeug. Zwischendurch erfahren wir etwas von seinem musikalischen Hintergrund. Aber da ich als Fan ein Blueser bin, bringt mich eine Technodarbietung nicht wirklich weiter. Dem Publikum hat es aber gefallen. 



Freitag, 10. Juli 2026

Dick Parry, Saxophonist, verstorben

Richard "Dick" Parry verstarb bereits am 22. Mai im Alter von 83 Jahren


Geboren wurde er am 22.12.1942 in Kentford / England. Anfang der 60er Jahre begann er im Großraum Cambridge Musik zu machen. Dabei lernte er David Gilmour kennen, der spätere Gitarrist der Band Pink Floyd. 1963 gab es sogar einen gemeinsamen Auftritt der beiden Musiker. 
Dick Parry spielte Saxophon und im Jahre 1970 wirkte er auf 2 Alben des Sängers J.J. Jackson mit. Er wirkte später auch auf einem Album bei Rory Gallagher mit. 
(R) Genius

Groß heraus kam er aber als Studiomusiker in der Mitarbeit bei Pink Floyd und den beiden Alben "Dark Side of the Moon" und "Shine on you crazy Diamond". Von 1972 bis 1977 war er fester Bestandteil der Tourband von Pink Floyd. Von 2002 bis 2008 begleitete er auch David Gilmour bei seinen Soloprojekten, da Pink Floyd auf Eis gelegt war. Bei den Soloparts von "Shine on you crazy Diamond" hatte er gar 2 Saxophone um den Hals. 

Sonntag, 5. Juli 2026

Entdecken & Einsetzen

Seminar zum Entdecken der eigenen Begabungen und Gaben 

In den vergangen 4 Sonntagspredigten ging es um den Heiligen Geist. Was macht ER? Für was steht ER?

Der Geist Gottes macht dich erst zu einem Christen. ER lebt mit dir und in dir. ER will dich prägen und verändern. Verändern auf JESUS hin. 

Laut den biblischen Texten gibt ER auch Befähigungen und Geistesgaben, um die Gemeinde zu bauen. 

So wurde für den gestrigen Samstag ein Seminar entwickelt und angeboten, um mögliche eigene Begabungen zu entdecken oder bestätigt zu bekommen. 
Im  Laufe meines Christenlebens haben ich vor vielen Jahren schon einmal solche Gabentests gemacht. Jetzt sind wir seit 1,5 Jahren in einer neuen Gemeinde und so wollten wir das Angebot als Hilfe und Bestätigung nutzen. 
Wir hatten eine gute Gemeinschaft und nach den Testfragen und gegenseitige Wahrnehmung, kam es auch zu guten Gesprächen in Kleingruppen. In meinem Älterwerden haben sich auch Begabungen verändert bzw. vertieft. Es war eine gute Zeit von 4 Stunden. Dankeschön für alle Planung und Vorbereitung. 
kleiner Imbiss für die Pause


 

Donnerstag, 2. Juli 2026

250 Jahre Unabhängigkeit

Als Amerika "Nein!" sagte

Der 4. Juli ist in den USA immer der Gründungsfeiertages des Staates. Sehr oft und vielfältig wird dieser Tag mit Paraden gefeiert. 

Der einfacher Hintergrund damals vor über 250 Jahren war: Alle 13 Gebiete in den späteren USA waren von Einwanderern aus England gegründet worden (Pilgerväter u.a.). Also gehörten diese Landstriche zu England bzw. Großbritannien. London erhob Steuern, die sich auch ständig erhöhten, auf Papier, Tee und wer weis was. Irgendwann war dieses System überdehnt und die Kolonisten sagten "Nein!".

Im Jahre 1773 kam es zu einer Aktion, die später als "Boston Tea Party" in die Geschichtsbücher einging. 
Haufenweise wurde der Tee ins Wasser geworfen und darauf keine Steuern mehr bezahlt. England erließ darauf noch strengere Gesetze. Die Wut wurde in den Kolonien immer größer. Irgendwann kam es dann zu Kämpfen zwischen den Kolonisten und der englischen Armee. Das zog sich bis 1776 hin. 
Am 2. Juli 1776 unterschrieben die Vertreter der 13 Kolonien die Unabhängigkeitserklärung von England. Zwei Tage später, am 4. Juli, kam es zur Veröffentlichung dieses Textes. Darauf folgte der Unabhängigkeitskrieg, der bis 1783 anhielt. Zur Abschaffung der Sklaverei in den Kolonien dauerte es noch einmal 100 Jahre.

So feierte die USA in diesem Jahr einen besonderen Feiertag. Herzlichen Glückwunsch!

Am 4. Juli 2009 waren meine Frau und ich in Montana unterwegs. Wir erinnern uns noch an die Parade in Ennis.