Robert Plant geht mit Würde dem Altwerden entgegen. Er muss keinem etwas mehr beweisen. In jungen Jahren war er der wilde Shouter von Led Zeppelin. Aber das ist seit den 90er Jahren vorbei.
In den Jahren 2007 und 2021 bringt er zwei Alben mit Alison Krauss heraus. Ungewöhnlich, da er im Folk und Bluegrass landet. Das erste Album wird mit 6 Grammys ausgezeichnet. Der Fan von ihm wundert sich und muss umdenken. Mir gefällt sein neuer Weg sehr gut.
Er findet in Suzi Dian eine neue Gesangspartnerin und neue Musiker von der Insel, die sich Saving Grace nennen. Man trifft sich im Walisischen.
Schlagzeuger Oli Jefferson, Gitarrist Tony Kelsey, Banjo- und Streicher Matt Worley und Cellist Barney Morse-Brown Proben mit Robert und Suzi. Sie treten sogar unangekündigt als Vorgruppe bei Fairport Convention auf.
In der Tat - ein tolles Album. Im September 2025 wurde es veröffentlicht. Ich kam aber erst jetzt an eine erschwingliche Vinylversion heran.
Ich höre jetzt das Album zum zweiten Male und bin wie elektrisiert. Wahnsinn. Den Song "Soul of the Man" kenne ich von dem Wim Wenders Film über den Blues. Eric Burdon hatte ihn auch veröffentlicht. "I never will Marry" ist eine Art Acapella Song mit einer Cellounterlegung. Ungewohnt - aber sehr schön.
Eigentlich gefallen alle Songs. Vielleicht kann man noch "Chevrolet", "Gospel Plough" und "As I roved out" hervorheben. Zehn tolle Songs und ich würde die Band gerne einmal auf einem Konzert in Deutschland 🇩🇪 erleben.
Die Frage bleibt: Warum ist der Bison auf dem Cover?
































