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Dienstag, 30. Dezember 2025

Erinnerung an T Lavitz

T Lavitz, Keyboarder - am 7. Oktober 2010 verstorben 

Der Keyboarder Terry "T." Lavitz starb unerwartet im Schlaf (vermutet wird ein Herzinfarkt) Er wurde nur 54 Jahre alt. Im Jahre 1978 wurde er eingeladen, der Band Dixie Dregs beizutreten. Was er auch tat. Bis zur Bandauflösung im Jahre 1983 war er mit an Bord gewesen.


Anschließend taten sich er mit Rod Morgenstein (Drums), Andy West (Bass) und dem ehemaligen Musiker von Little Feat, Paul Barrere zusammen und gingen auf Tournee. Im Jahr 1988 kamen Dixie Dregs wieder zusammen. Auf 9 Alben der Band musizierte er mit. Er ging auf Tournee mit Bill Bruford und dem Billy Cobham Trio. 
Im Jahre 1991 trat er der Band Widespread Panic bei. Er ging mit auf Tournee, aber trat wieder aus, als 1991 erneut Dixie Dregs sich zusammentaten. Ein Auf und Ab mit dieser Band. 
Dann folgte mit der Band Jazz is Dead eine Tournee. Songs der Band Grateful Dead wurde verjazzt. Es entstanden drei Alben mit dieser Band. Bei weit über 40 Projekten war er mit dabei. Er spielte Keyboard u.a. bei Pat Benatar, Nils Lofgren, Steve Morse, Robbie Krieger, Andy West und Jeff Richman.


Montag, 22. Dezember 2025

Chris Rea, Sänger und Gitarrist ist tot

Chris Rea  (74) ist tot


Die Songs "Josephine", "Driving home for Christmas" und "On the Beach" machten ihn in Europa sehr erfolgreich und bekannt. Gerade die 80er und 90er Jahre waren kommerziell seine erfolgreichste Zeit. In den 🇺🇸 USA konnte er keine Erfolge verzeichnen. Woran lag das?

Am letzten Freitag hatte ich mich noch mit einem anderen musikbegeisterten Menschen in der "Leserille" über Chris Rea unterhalten. Nach bzw. während seiner Krebserkrankung hatte er mit dem Mainstream der Musik gebrochen und ein Bluesalbum mit einem earbook zusammen veröffentlicht (2005). 11 CDS und eine DVD waren darin enthalten. Im Jahre 2011 veröffentlichte er noch einmal eine Aufnahme mit dem Titel "Santo Spirito Blues". Leider nur als Einzel-CD und als 3 CDS + 2 DVDs. Aber das war das eigentliche Wunder, dass das Album noch rausgekommen war, bei all seiner körperlichen Verfassung.
Im Jahre 2016 hatte er einen Schlaganfall erlitten. Tourneen wurden für ihn körperlich schwieriger. Einmal brach er gar während eines Konzertes zusammen.
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Seine Familie bestätigte den Tod nach einer kurzen schweren Erkrankung. Die ersten Anzeichen von Krebs (Pankreas) hatte er schon im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Er starb heute am frühen Morgen im Krankenhaus im beisammen mit seiner Familie.
Er hinterlässt seine Frau Joan, mit der er seit seinem 17ten Geburtstag zusammen war. Hinzu kommen die Töchter Josephine und Julia. Für die Töchter hatte er je einen Song kreiert.
Geboren wurde er am 4. März 1951 in  Middlesbrough/Vereinigtes Königreich.

Samstag, 20. Dezember 2025

Mick Abrahams ist tot

Mick Abrahams (Gitarrist) verstorben


Im Alter von 82 Jahren ist am 19.12. Mick Abrahams verstorben. Über die Hintergründe ist noch nichts bekanntgegeben worden. Die Infos dazu sind recht spärlich.

Geboren wurde er am 7. April 1943 in 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 Luton/England. In den 60er Jahren begann er das Gitarrenspiel. 1967 gründete er mit dem Drummer Clive Bunker eine erste Band. Dann die nächste, bis auf einmal Glenn Gormick (Bass) und Ian Anderson (Vocals, Flute) dabeiwaren. Die dritte Namensänderung landete endlich bei dem Namen Jethro Tull. Ian hatte ein Buch über Pferde gelesen, worin dieser Name fiel. Der Rest ist eine bekannte Rockgeschichte. 
1968 erschien das erste Album mit dem Titel "This was". Sehr rockig und bluesbelastet. Es gab Auseinandersetzungen mit Ian wegen der Zielsetzung der Band. Die Wege trennten sich leider früh. 

Anfang 70er Jahre
Er gründete die Band Blodwyn Pig, die leider nie über den Status eines Geheimtipps hinauskamen. Zwei Alben erschienen bis 1971. Danach erfolgte die Mick Abrahams Band. Gute Musik als Hobby. Geld kam nur spärlich rein und so arbeitete er auch als Fahrer, Rettungsschwimmer und Finanzbeamter. Rund 22 Alben sind mit dem Bandnamen oder als Solokünstler verknüpft. 
2009 erlitt er einen Herzinfarkt und erholte sich etwas. Aber im Jahr 2010 kam eine weitere Krankheit hinzu (Morbus Meniére - Innenohr - verbunden mit Schwindelanfällen).  Im Englischen erschien eine Lebensbiografie von ihm. Er war auch Logenmitglied. 
Sein letztes Album erschien im Jahre 2015. Martin Barre musizierte als Gastmusiker mit (auch ehemals Jethro Tull). 

Donnerstag, 4. Dezember 2025

Steve Cropper (84) ist verstorben

Im Alter von 84 Jahren ist gestern am 3. Dezember Steve Cropper in Nashville / Tennessee verstorben.


Er prägte gerade erfolgreich in den 60er Jahren mit seinem Gitarrenspiel die Arbeit des STAX-Labels. Als Gitarrist, Songwriter und Produzent war er maßgeblich an diesem Southern-Soul Label beteiligt. Hits wie "Green Oniens", "In the Midnight Hour", "(Sittin´on) the Dock of the bay" und "Soul Man" waren große Hits von und mit ihm. 
Die 6oer Jahre waren schon noch trennend zwischen den Weißen und Schwarzen Musikern in den Staaten. Oft übernahmen "weiße" Musiker die Songs der "Schwarzen" und machten erfolgreiche und gewinnbringende Hits daraus. Steve Cropper war seiner Zeit weit voraus, da er mit den "schwarzen" Musikern zusammen musizierte und arbeitete. 
Im Jahre 1980 spielte er als Musiker in dem sehr erfolgreichen Film "The Blues Brothers" mit. Auch bei der Fortsetzung war er wieder dabei (Blues Brothers 2000). 
Er wurde am 21.10.1941 in der Nähe von Dora / Missouri auf einer Farm geboren. Im Alter von 9 Jahren zog seine Familie mit ihm nach Memphis. Mit 14 Jahren kaufte er sich eine Gitarre über einen Versandhandel und gründete eine Band. Chuck Berry und Chet Atkins waren seine Idole. 
Viel Später gründete er mit den Musikern Booker T. Jones (Keyboard), Donald "Duck" Dunn (Bass), und Al Jackson (Drums) die Hausband des Labels Booker T. and the M.G.´s. 

ganz rechts Cropper, (R) Photoshot / Picture Alliance
Die Band wurde bereits 1992 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Al Jackson starb bereits 1975 und Dunn im Jahre 2012. Ein Novum der Band, das es fast nie  einen Gesang gab.

Steve Cropper war ein bescheidend auftretender Mensch, der nicht im Mittelpunkt stehen wollte. Das Projekt bzw. das Miteinander war für ihn entscheidend. 

Bis in die 90er Jahre hinein war die Band unterwegs mit musikalischen Größen wie, Bob Dylan, Neil Young und John Fogerty. 


Über die Hintergründe seines Todes wurde nichts bekannt gegeben. Er war wohl in einer Reha-Einrichtung, da er letztens einen Sturz erlitten hatte. Steve hinterlässt seine Frau Angel sowie seine 4 Kinder. Zwei Kinder waren aus seiner ersten Ehe. 
(R) Rick Diamond / Getty Images


Zuletzt lebte er in Nashville und leitete die Insomnia Studios. 

Mittwoch, 12. November 2025

Bonnie Raitt (75) und Neil Young (80)

Bonnie Raitt und Neil Young feiern Geburtstag

Am 8.11. wurde Bonnie Raitt bereits 75 Jahre alt und heute feiert Neil Young seinen 80. Geburtstag. Zwei große Künstler in der Rock-. Country und Bluesmusik die mir seit vielen Jahren ans Herz gewachsen sind.
(R) Keystone/dpa


Während Neil Young bereits in den 60er Jahren musizierte. Er kam aus Kanada nach Los Angeles  und lernte Stephen Stills kennen. Daraus entstand die Band Buffalo Springfield. Drei Alben brachte die Band heraus. Aber löste sich 1968 auf. Die Songs "Mr. Soul", "Broken Arrows" und "On the way home" entstanden durch Neil Young. 1968 brachte Neil Young seine erste Solo LP auf den Markt. Danny Whitten, Billy Talbot und Ralph Molina waren dabei und die Begleitband "Crazy Horses" entstand. Lang. lang ist das her.
Dann folgten zwei Alben und Tourneen mit Crosby, Stills und Nash. "Dejá vu" und "4 Way Street" (Do-LP) erschienen. Alle vier musizierten gemeinsam in Woodstock. Seit dieser Zeit ist Neil Young aktiv und mehr oder weniger erfolgreich. Anfang der 80er Jahre gab es mehrere Flops. Im Moment bringt er jedes Jahr fast 4 Alben heraus. Neue Aufnahmen, aber auch Aufnahmen aus seinem umfangreichen Archiv erscheinen. 80 Jahre und noch immer nicht leise. Bis 2025 veröffentlichte er mind. 52 Alben. 
am 3.7.25 in Bonn



Bonnie Raitt brachte 1971 ihr erstes gleichnamige Album heraus. In Deutschland kam erst 1989 ihr 10. Album mit dem Titel "Nick of Time" in den Charts an. Aber der amerikanische und deutsche Musikmarkt funktioniert sehr unterschiedlich. Folk-, Country- und Blues ist in unseren Breitengraden eher eine Niegenmusik. 19 Alben, darunter eine Liveaufnahme erschienen von ihr. Sie gewann einige Grammys in den Staaten. 

Beide Künstler mussten aber auch lernen, von den zerstörenden Drogen wegzukommen. 

Dienstag, 21. Oktober 2025

Manfred Mann feiert seinen 85. Geb.

Manfred Mann feiert seinen 85ten

Am 21.10.1940 wurde er in Johannesburg in Südafrika 🇿🇦 geboren als Manfred Sepse Lubowitz. Er hat jüdische Wurzeln. 1961 beschlossen er und sein Freund Harry Miller nach England 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 zu gehen. Einfach ausgedrückt: Der Rest ist Geschichte in Sachen Pop und Rockmusik, mit einem kleinen Ausflug in den Jazz. 1962 begann er mit  der " Mann Hugg Blues Brothers". Es folgte ein Vertrag bei EMI und in dem Zuge wurde der Name der Band auf Manfred Mann verkürzt. "Do wah diddy diddy" wurde in Great Britannien 1964 zum Nr. 1 Hit. Andere, wie "Fox on the run", " Ha ha said the clown" und "Mighty Quinn" (von Bob Dylan) folgten.

1969 wurde die Band aufgelöst. Ehemalige Musiker wie Paul Jones, Tom McGuinness und Klaus Voormann gingen eigene Wege. Eine kurze Zeit im Free Jazz Bereich begann. Ab 1971 begann er sich wieder der Rockmusik zuzuwenden. Die Manfred Mann´s Earth band wurde gegründet. Der Rest ist Prog-Geschichte. Der erste große Erfolg kam 1976 und 1978 mit ²Roaring Silence" und "Watch" als Alben. Ich selbst habe mir im nachhinein fast alle Earth Alben bis 1980 zugelegt. Danach gefiel mir seine Musik nicht mehr. Aber das lag eher an meiner Geschmacksveränderung in Richtung Blues und Jazz. 
Im Jahre 2014 ist noch einmal ein Album von ihm und der Band erschienen. Aber in den letzten vielleicht 20 Jahren ist er nur noch mit seinen Hits auf Tour durch mittlerweile kleinere Hallen. In den 80er Jahren füllte er die Westfallenhalle 1. 

Fast stoisch hockt er immer hinter seinen Keyboards. Wortkarg mit einem Hut auf dem Kopf. Zum Ende des Konzertes kommt er dann doch an den Bühnenrand. Die Show machen andere. Robert Hart und Mick Rogers. 

Heute feiert er seinen 85. Geburtstag. Alles Gute und Gottes Segen




Freitag Abend gibt er ein Konzert in Lennestadt mit der Earth Band. Freude kommt auf!!!
 

Freitag, 17. Oktober 2025

Ace Frehley ist tot

KISS Gitarrist Ace Frehley ist tot

Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der amerikanischen Band KISS,  die 1973 gegründet worden war. Bis 1982 war er mit an Bord der "Schock"Band. Drogenprobleme, aber auch musikalische Differenzen ließen ihn weggehen. Erst 2006 wurde er Drogenfrei.

Er machte ohne Schminke eine Solokarriere. Leider hatte er keine großen Erfolge. Im Jahre 1996 kam es zur Renouion der Band. Bis 2002 ging das wieder gut, als Gitarrist dabei zu sein. Gene und Paul funktionierten anders als der zurückhaltende, manchmal fast schüchterne Ace. Das passte auf Dauer nie.

Es wurde angegeben, dass er vor ein paar Wochen in seinem privaten Studio schwer gestürzt sei. Das war am 25. September. Ein Gehirnbluten war darauf hin die Folge. Er fiel ins Koma. In einem Krankenhaus in New Jersey wurde er am Leben erhalten, kam später wohl nach Hause. Der "Spaceman" verstarb gestern, als die Familie entschied, die lebenswichtigen Geräte abzustellen. Er wurde 74 Jahre alt. Mittlerweile geht man davon aus, dass ein Schlaganfall den Sturz verursacht haben könnte. 

(R) Getty I.
Mit KISS hatte er 13 Alben erarbeitet.

Er hinterlässt die Ehefrau Jeanette und die Tochter Monique. 



PS. In meiner Pubertät war ich auch eine Zeitlang ein großer KISS-Fan. 


Mittwoch, 15. Oktober 2025

Heart - Little Queen

Heart - Little Queen (1977 CBS)

Es war so glaube ich, Weihnachten 1977, als ich unter dem Weihnachtsbaum diese LP als Geschenk vor fand. Hatte mir meine Schwester Petra besorgt. 

Ich war damals ein Rockmusikfan und der Song "Barracuda" ging richtig rockig und heftig ab. Der Song lief auch häufig im Radio. 

Als ich dann Zeit und Muße hatte mir die LP am 1. Weihnachtstag aufzulegen, war ich enttäuscht. Viel relativ ruhiges und eher an Folk erinnernde Songs waren auf dem Album. Bäh....

Es hat dann einige Jahre gedauert, bis ich meinen Frieden mit dieser LP machte und auch die Songs der Band HEART verstand. Irgendwann in den späten 80er Jahren hatte ich in einem Magazin gelesen, dass die Heart Schwestern die Musik von Led Zeppelin fast verehrten. Dachte gleich an deren Album "House of the Holy" mit dem tollen Rock-Song "The Ocean". Die anderen Songs hatten mir auch weniger gefallen. Sollte ich jetzt sagen: Led Zeppelin auf Kanadisch und mit Frauenstimmen?

Vor ein paar Jahren lernte ich Detlev (leider inzwischen verstorben) der auch ein großer Rockmusikfan war und auch viele LPs von Heart sein eigen nannte. Zusammen haben wir die Musik neu genossen. 

Nach dem "Barracuda" Hammer kommt der Song "Love alive" auf der Seite 1. Das kling wirklich wie ein Stimmungsumbruch. Zwei Akustische Gitarren mit Flöte dominieren anfangs den Song. Dann nimmt der Song geschwindigkeitsmäßig zu und auch eine Leadgitarre erscheint zaghaft. 
Der 3. Song ist instrumental und heißt "Sylvan Song". Er beginnt mit einer zarten Teichszene, da Frösche quaken. Das Hauptthema zwei Mandolinen mit dem Bass aus dem Moog. Zum Ende steigert sich der Song. (Gefällt mir total) Hier musizieren nur Nancy, Howard und Roger. Der Song "Dream of the Archer" geht fließend daraus hervor. Auch hier dominieren die beiden Mandolinen und zweistimmiger Gesang im Refrain durch Ann und Nancy. 
Der letzte Song der A-Seite ist wieder ein richtiger Rocker "Kick it out". Schnell - fast Rock´n´Roll artig. 
Die 2. Seite beginnt mit dem Song "Little Queen". Rockig mit einem etwas schleppenden Bassrhythmus. Dann ändert sich mittendrin der Rhythmus. Um später zum ersten Rhythmus zurückzukehren. "Treat me well" beginnt mit einer akustischen Gitarre bevor die Stimme von Nancy  erscheint. Zwischendurch ein zarter Anklang von einer Bluesharp. Ann macht in diesem Song eine komplette Pause. Der Song "Say Hello" beginnt mit einer Kneipenszene, so das Stimmengewirr. Mandoline und akustische Gitarre dominieren. Vom Rhythmus her fast ein fröhlicher Stimmungsvoller Song. Ann kann die Töne lang und wunderbar anhalten. 
"Cry to me" ist noch einmal sehr zart. Beide Schwestern musizieren alleine. Der Song lebt nur von der akustischen Gitarre und dem Gesang von Ann. Nancy unterstützt mit ihrem Gesang ab und an. 
"Go on cry" ist wieder im rockigen Gewand. Der Song hat keinen Text. Ann stimmt nur die Worte "Go on cry" an und wird stimmlich von Howard unterstützt. Der Rhythmus hat einige Breaks und Roger kann ein Gitarrensolo beisteuern. "Cry....oooh....cry, uuuh". 
Dann ist die wundervolle LP vorbei. 

Ann Wilson (Leadvocals, flute)
Nancy Wilson (vocals, Leadvocals, Mandoline, Acusticgit., Piano, Bluesharp, elektr. Gitarre)
Roger Fisher (Leadgitarre, Mandoline)
Howard Leese (Gitarre, vocals, Grand Piano, Mandoline, Solina)
Michael Derosier (drums, percussion)
Steve Fossen (bass)

Nach dem Debut "Dreamboat Annie" (1976) wurde das Album "Magazine" produziert. Es erfolgte ein Labelwechsel und "Little Queen" erschien eher. Ann  und Nancy Wilson kommen aus Vancouver 🍁 Kanada.

Mittwoch, 13. August 2025

Michael Dierks ist verstorben

Foto: Jürgen Moll 

Michael Dierks (74) ist verstorben


Gut ein Jahr hat er mit dem Krebs gekämpft - jetzt ist Michael Dierks am 7. August verstorben. Er prägte die Kulturlandschaft in Wermelskirchen und darüber hinaus. Er hinterlässt die Ehefrau Anne mit 4 Kindern. 

Das Haus Eifgen hatte er im Jahre 2016 übernommen und viele Musiker waren bei ihm zu Gast. Er war ein zurückhaltender Hausherr, der sich auch gerne dann dabei an die Hammondorgel setzte. In einer evangelischen Freikirche spielte er sonntags oft an den Keyboards. Er kannte nicht alle Lieder, aber konnte wunderbar improvisieren. 
In den späten 60er Jahren lebte er in einer Kommune und sein Leben wurde von rockigen Klängen erfüllt. Er machte Drogenerfahrungen, aber darüber hinaus wurde sein Geist für GOTT und die Bibel geweckt. Von einem auf den anderen Tag verzichtete er auf die Drogen und widmete sich der "Guten Botschaft" der Bibel. 
Zusammen baute er mit seiner Frau für die freikirchliche Jugend einen Zufluchtsort für Menschen mit Drogenerfahrungen auf. Das "Haus Wiedenhoff" wurde gegründet. Eine kurze Zeit musizierte er auch in der christlichen Rockband "Eden". Aber dann wurde es Zeit Geld zu verdienen. Er hatte eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete in einem Unternehmen für Medizintechnik. Aber die Musik ließ ihn nicht los. Im Keller hatte er sich ein kleines Studio eingerichtet. 
Im Jahre 2007 wurde von ihm die erste Jam-Session in der Kattwinkelschen Fabrik im Bistro mit initiiert. Später wurde er Pächter im Haus Eifgen. An seinem Sterbebett soll die Musik der Beatles erklungen sein.  Am 22.8. ist seine Beerdigung.

Montag, 11. August 2025

Bobby Whitlock, Keyboarder

Getty Images/CBS News

Bobby Whitlock ist im Alter von 77 Jahren verstorben 

Bobby Whitlock war ein amerikanischer Keyboarder, der in den 60er Jahren bereits Studiomusiker bei stax records war. Ende der 60er Jahre kam er in das Umfeld von Delaney & Bonnie and Friends. 

Mit bürgerlichem Namen hieß er Robert Stanley "Bobby" Whitlock und wurde am 18. März 1948 in Millington, Tennessee geboren.

Als Keyboarder war er bei der ersten Soloaufnahne von George Harrisons "All Things must pass" (1969), sowie dem ersten Soloalbum von Eric Clapton (1970) dabei. Anschließend gründete Eric Clapton die Band "Derek & the Dominos" und Bobby schrieb mit ihm zusammen 5 Songs für das spätere Album "Layla and the Other Assorted Love Songs", dass erst viele Jahre später zu einer Art Weltkultur Album werden sollte.

Bis Ende der 70er Jahre brachte er 4 Soloalben heraus. Danach wurde es merklich ruhiger um ihn und die musikalischen Spuren verlaufen sich. In dem letzten Jahrzehnt wurde er musikalisch wieder aktiver und brachte 2 Alben  zusammen mit seiner Frau Coco Carmel heraus. Er starb am 10. August im Bundesstaat Texas. Der Ort ist nicht bekannt. 


Mittwoch, 23. Juli 2025

George Kooymans ist tot

George Kooymans ist gestorben 

Der Gründer, Sänger und Gitarrist der holländischen Rockband Golden Earring ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Die Band ging im Jahr 2021 nach 60 Jahren in den Ruhestand.

1971
George Kooymans hatte gesundheitliche Probleme. Er starb am 22. Juli an ALS (einer Nervenkrankheit) - nach langer schwerer Krankheit. Die Nachricht ging irgendwie unter, da auch zeitgleich Ozzy verstorben war. Vermutlich war die Band der größte musikalische Verkaufsschlager der Niederlande.

Erste musikalische Erfolge kamen 1968. Die Band entwickelte eine Rockmusik mit Blues-, Prog- und Folkanteilen. Ihre erste Produktion erschien im Jahre 1965. Da endete der Bandname noch mit einem "s" (The Golden Earrings). Gerade die 70er Jahren galten als die erfolgreiche Zeit. Ich sage nur "Radar Love", der Song mit dem tollen Schlagzeugrythmus (1973), war auch bei uns ein Hit. Bei Ilja Richter und seiner Disco hatte ich den Song erstmals gehört. In Deutschland war die Band nur mit 3 Produktionen in den Verkaufscharts vertreten. In den Niederlanden, aber auch den USA, sah das ganz anders aus. In den 60 Jahren, Kooymans war erst 13 Jahre alt bei ihrer Gründung, wurden 25 Alben herausgebracht.

George Kooymans ist mit Melanie Gerritsen, der Schwester des Bassisten Rinus Gerritsen, verheiratet. 

Dienstag, 22. Juli 2025

Ozzy Osbourne ist tot

1981 facebook

Ozzy Osbourne ist verstorben 

Zwei Wochen nach dem Abschiedskonzert von Black Sabbath verstarb heute am 22. Juli, der Sänger Ozzy Osbourne an den Folgen seiner Parkinson Erkrankung. Er starb im Kreise seiner Familie und er wurde 76 Jahre alt.
Im Jahre 1968 wurde Black Sabbath offiziell gegründet. Obwohl die Musiker schon länger in einer anderen Band aktiv waren (Name: Earth). Die Umbenennung in Black Sabbath betrieb der Bassist Geezer Butler. Ein Horrorfilm aus dem Jahre 1963 diente als Namensgebung. Stilistisch erfanden Black Sabbath, zusammen mit Deep Purple und Led Zeppelin, fast zeitgleich, den Hardrock. Wobei die Band mit Ozzy Osbourne langfristig den Heavy Metal, Black Metal und den Doom prägten - ja Vorreiter waren. Stil: Düsterer Gitarrensound und Ozzy mit seiner markanten Stimne. 
1980 trennte Ozzy sich von Black Sabbath. Drogen und Alkohol hatten ihn gezeichnet. Aber er  machte dann mit eigener Band Karriere. Im Jahre 1999 kam er als Sänger zur Band zurück und es ging auf Welttournee.
2004 hatte er einen schweren Quadunfall und musste gar wiederbelebt werden. Er, aber auch zwei, seiner Kinder, lebten zeitweise im Drogensumpf.
Ab 2002 waren Ozzy und seine Frau Sharon und die Kinder Kelly und Jack Reality TV Stars mit der Sendung "The Osbournes". Insgesamt hinterlässt er 5 Kinder. Seine Erkrankung wurde 2020 bekannt gegeben. Das letzte Konzert in Birmingham konnte er nur noch im Sitzen absolvieren. Seine Kraft reichte nur für 4 Songs mit der Band Black Sabbath.  Sein letzter Song war "Paranoid". Aber er und die Band wurden gefeiert. Mastodon, Anthrax, Metallica, Slayer, Sammy Hagar und Steven Tyler waren u.a. mit von der Party, die gut 10 Stunden dauerte.
Ozzy brachte mit seiner Band, ab 1980, 13 Alben heraus. Mit Black Sabbath erschienen  in den ersten 4 Jahren 5 Alben.

Manche Songs sind mir seit der Pubertät noch in Erinnerung. Aber irgendwann in den 80er Jahren habe ich meine Black Sabbath Lp's entsorgt. Es passte nicht mehr zu meinem "neuen" Leben.

Montag, 23. Juni 2025

Mick Ralphs ist tot

Mick Ralphs, Gitarrist, ist verstorben!

Mick Ralphs, Gitarrist, Songschreiber und Sänger bei den Bands Mott the Hoople und Bad Company ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Hintergründe wurden keine genannt. Aussagen lauten, dass er seit 2019 in einem Pflegeheim lebte, da er 2016 einen Schlaganfall erlitten hatte.

aus Metal Hammer: 2016 Konzert O2 Arena London

Michael "Mick" Geoffrey Ralphs wurde am 31. März 1944 in Herefordshire geboren. Bereits im Teenageralter spielte er in mehreren Bands. Im Jahre 1969 gründete er mit anderen die Glamrock Band Mott the Hoople. Ian Hunter kam später als Sänger hinzu. Aber gerade mit Ian Hunter verstand er sich nicht, so dass er 1973 die Band verließ. Daraufhin gründete er mit dem Sänger Paul Rodgers (Ex-Free) und dem Schlagzeuger Simon Kirke die Band Bad Company. Als Bassist kam Boz Burrell (Ex-King Crimson, 2006 verstorben) hinzu. Ihr erstes Album, gleich dem Bandnamen, hatte großen Charterfolg. Die Singleauskopplung "Can´t get enough" ist bis heute ihr größter Hit gewesen. Der Song ist von ihm. Auch der Song "Feel like makin' love" - Mein Lieblingssong der Band.
Im Jahre 2004 war er gar als zweiter Gitarrist mit Ian Hunter auf Tour gewesen. Er war kein Hardrock Gitarrist - wie man es typisch erwarten würde. Ihm war die Melodie und die technische Finesse wichtig. 

Im Jahre 2016 veranstalte die Band Bad Company die letzten Konzerte in Großbritannien. Ein Live Album ist von den Konzerten aus den Jahren 2010/2011 erschienen. Im November soll die Band Bad Company in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen werden. Das erlebt er nun nicht mehr. 

Er hinterlässt seine Frau Suzie mit zwei Kindern und drei Stiefkindern. 

Mick Ralphs wird als freundliche Seele mit viel Humor beschrieben (Paul Rodgers).

Mittwoch, 11. Juni 2025

Brian Wilson ist tot

Brian Wilson ist tot

Brian Wilson, der Mitgründer der Beach Boys ist tot. Brian verstarb heute am 11. Juni. Er wurde 82 Jahren alt. Er litt unter einer Art Demenz und da seine Frau schon verstorben war, hatte er einen Betreuungsvormund. Im vergangen Jahr war seine Frau Melinda im Alter von 77 Jahren am 30. Januar  verstorben. Gemeinsam hatten sie 5 Kinder adoptiert. Aus seiner ersten Ehe hatte er zwei Kinder. 
Gerade in den 60er und frühen 70er Jahren schuf er eine besondere Musik mit den Beach Boys. Surfinghits wie "Good Vibration", "Surfin' USA", "Sloop John B", "California Girls" und "I get around" waren große Hits. Er war der kreative Kopf der Band. Er gilt als einer der besten Komponisten des 20. Jahrhundert. 
(R) Brian Rasic / Getty
Er war der älteste von drei Brüdern, die alle bei den Beach Boys waren. Er war Sänger, Bassist und Songwriter. Die Band wurde 1961 gegründet und sein Cousin Mike Love und sein Schulfreund  Al Jardine  kamen hinzu.  Der Erfolg machte ihm zu Schaffen. Drogen aller Art und Nervenzusammenbrüche legten ihn viele Jahre lahm. Das LSD schädigte sein Gehirn, so dass er auch auf Schizophrenie behandelt wurde.
Seine Brüder Dennis und Carl sind bereits 1983 bzw. 1998 verstorben. 
Das Album "Pet Sound" aus dem Jahre 1966 wird ähnlich wichtig angesehen wie z.B. das Beatles Album "Sgt. Pepper...".
Sein letztes Album brachte er 2015 heraus. 1998 wurden die Beach Boys auf Eis gelegt. Im Jahre 2012 kam es zum 50. Jubiläum zu einer Réunion. 2011 war das in den 60er Jahren nicht zu Ende gebrachte "Smile"-Projekt veröffentlicht worden und wurde mit einem Grammy ausgezeichnet.
Er ist selbst aufgenommen, sowie auch die Band, in die Rock and Roll Hall of Fame. Als Songwriter wurde er noch einmal gewürdigt. Sir Paul McCartney hielt die Laudatio für ihn.

Samstag, 7. Juni 2025

Michael Lorant, Musikredakteur ist tot

Michael Lorant, der Musikredakteur, ist tot


Vor rund 5 Jahren (Nov. 2020) verfasste Michael Lorant noch einen Nachruf über Ken Hensley, der verstorben war. Er war geschockt über den plötzlichen Tod, des von ihm sehr geschätzten Musikers. Jetzt traf es ihn selbst. 

Am 23. April war er mit plötzlichem Hirnbluten ins Krankenhaus gekommen. Eine OP war am Gehirn nicht möglich. Eine Woche später schloss er für immer die Augen und er verstarb am 30.4.2025 im Alter von 63 Jahren. 

Die Kollegen aus der Redaktion von eclipsed sind geschockt und vermutlich verstört. 

Von Berufswegen war er eigentlich Sozialarbeiter. Aber die Rockmusik und der Fussball (RWE, BVB) begeisterten ihn  schon früh. So schrieb er erste Artikel über Konzerte und neue Scheiben im Ruhrgebietsumfeld. Er kam aus Hamm in Westfalen. Dann kam ein Angebot zu einer Freien Mitarbeiterschaft  bei Metal Hammer. Seit September 2005 war er bei eclipsed angestellt. Seine Vorliebe galt dem Hardrock wie z.B. Rainbow, Deep Purple, Magnum, Saxon. Er gehörte auch zu einem Ritchie Blackmore Stammtisch in Bochum. 
(R) Peter Hesse


Mittwoch, 28. Mai 2025

John Fogerty wird 80

(R) Tom Craig in Berlin

John Fogerty wird heute 80 Jahre alt

Von 1967 bis 1972 hatte er mit der Band Creedence Clearwater Revival (CCR) 14 Top-Ten Singles und 5 Top-Ten Alben. Allein in den USA wurden 50 Millionen Platten verkauft.
Von dem Erfolg hatten er und die Bandmitglieder wirtschaftlich nicht viel. Die Knebelverträge hatten andere reich gemacht. John Fogerty kämpfte über 50 Jahre vor Gericht für seine Rechte. Erst seit 2023 hat er wieder die Rechte an seinen Songs in den USA.
Mir gefällt die Musik der Band seit meinen Teenagerjahren. Obwohl ich erst an ihre Musik kam, als die Band schon aufgelöst war. Vor einigen Jahren konnten wir John Fogerty und seine Musik in Köln im Tanzbrunnen erleben. 
Vor gut 2 Wochen kam eine neue LP von CCR bei mir an. Das Konzert von 1971 in London (aus der Royal Albert Hall) war endlich nachträglich veröffentlicht worden.
Im Hannibal Verlag ist vor einigen Jahren eine gute Biografie von ihm veröffentlicht worden unter dem Titel 'Mein Leben - Meine Musik".
Im Jahre 1993 ist die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen worden. Er selbst hat einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.
John ist seit 1991 in zweiter Ehe verheiratet mit Julie und hat 4 Kinder. Aus seiner ersten Ehe mit Martha Paiz gingen 3 Kinder hervor. Seine Söhne Shane und Tyler musizieren seit 2017 in seiner Band mit.

John wurde in Berkley/Kalifornien geboren. Er war der dritte von fünf Söhnen von Galen Robert und Edith Lucille Fogerty. Die Schulzeit war mühsam und schwierig. Die Eltern tranken zu viel Alkohol und ließen sich später scheiden. 1966 bis 1968 verbrachte er seine Militärzeit. Die Vorstufen zur späteren Band begannen bereits 1959. Doug Clifford begann mit den Blue Velvets. Die Umbenennung in the Golliwogs erfolgte. Stu Cook und Tom Fogerty waren da bereits an Bord. Als John vom Militärdienst zurück kam, löste er Tom als Sänger ab. Gleichzeitig kam es zur Umbenennung in CCR. Das war im Dezember 1967. Der Song "Suzie Q" war der erste Song und Hit, den die Band aufnahm. "I put a spell on you" folgte darauf hin. Songs wie z.B. "Proud Mary" wurden von Ike & Tina Turner gecovert und zum Hit. Das gleiche auch bei "Rockin' all over the World"  - den Status Quo zum großen Hit hatten.
Die Musik der CCR nennt sich Swamprock. Folk, Rock und der Blues verschmelzen sich. Zusätzlich war John Fogerty bis auf wenige Ausnahmen, der kreative Kopf der Band. Er schrieb fast alle Songs.

Dienstag, 27. Mai 2025

Rick Derringer verstorben

Rick Derringer (77) verstorben 

Rick wurde am 5. August 1947 im Bundesstaat Ohio geboren. Schon früh interessierte ihn die Musik. In den 60er Jahren schloss er sich der Band "McCoys" an.

Aus Hits digital ventures
Schon als Teenager hatten er mit der Band einen Riesenhits; "Hang on Sloopy" (1965) und als Solokünstler kam 1973 "Rock and Roll, Hoochie Koo" dazu.
Ursprünglich hieß er Richard Dean Zehringer. Vor kurzem hatte er eine Bypass OP gehabt. Aber über die Hintergründe seines Todes wurde nichts veröffentlicht.
1969 lösten sich die McCoys auf und die Zehringer Brüder und Hobbs schlossen sich Johnny Winter als Begleitband an. Dabei änderte Rick seinen Namen.  Später arbeitete er mit Edgar Winter zusammen, dem Bruder von Johnny. Er produzierte den Hit "Frankenstein" mit ihm. 
Er spielte Gitarre bei Steely Dan, Alice Cooper, Todd Rundgren, Air Supply und für Bonnie Tyler. Für den Wrestling Star Hulk Hogan schrieb er dessen Einzugshymne "Real American".
Die Liste der Künstler mit denen er zusammenarbeitete ist sehr lang. Mit seiner Frau Jenda und dem Sohn und der Tochter brachte er auch zwei Produktionen mit christlicher Musik heraus.
Er starb am 26. Mai in Ormond Beach in Florida. 

Mittwoch, 7. Mai 2025

Tim Bachman, Gitarrist verstorben

Tim Bachman ist tot

Habe gestern einen Vinylkumpel besucht und wir haben uns eine ganze Zeitlang über die kanadische Band Bachman, Turner - Overdrive unterhalten, die gerade auch in den 70er Jahren Erfolge in Deutschland hatte. Wir mögen ihre Musik bis heute. Mein Kumpel hatte einige seltene Exemplare aus Kanada und Japan vorliegen, die ich gar nicht kannte.
So war ich gerade im weltweiten Netz wegen Infos unterwegs und stieß auf die traurige Nachricht, dass Tim Bachman bereits 2023 verstorben ist. Den Tod von seinem Bruder Robbie, hatte ich damals noch mitbekommen. 
(R) Ryder Bachman / facebook
Er verstarb am 29.04.2023 im Alter von 71 Jahren. Die Brüder Tim, Robbie und Randy gründeten zusammen mit Fred Turner im Jahre 1973 die Band. Tim verließ die Band später und wurde durch Blair Thornton ersetzt. Im Jahre 1984 stieß er noch einmal bei einer Reunion Tournee zur Band und es kam noch ein gemeinsames Album heraus. 
Tim war an einem Hirntumor erkrankt und lebte am Ende in einem Hospiz. Sein Sohn Ryder gab die Nachricht vom Tode seines Vaters heraus. 

Mittwoch, 30. April 2025

Mike Peters ist tot

 Mike Peters, der Sänger von "The Alarm" ist tot

Bereits am 28.4. verstarb Mike Peters im Alter von 66 Jahren am Krebs. Seit rund 30 Jahren litt er am Blutkrebs, den er zwischenzeitlich überwunden glaubte. Er starb im Dabeisein seiner Frau Jules und seinen beiden Söhne. Seine Frau ist ebenfalls an Krebs erkrankt. 

In den 80er Jahren begann der Aufstieg der Band "The Alarm" zeitgleich mit U2. Der New Wave hatte beide Bands geprägt. Aber irgendwann wurde den Bandmitgliedern deutlich, dass mehr akustische Gitarren in ihrer Musik hörbar sein sollten. Ein sehr großer Hit von Ihnen war "Rain in the Summertime". Im Jahre 1991 wurde die Band aufgelöst und Mike Peters wollte solo unterwegs sein. Aber der große Erfolg blieb aus und die Krankheit warf ihn zurück. Zum Anfang neuen Jahrhunderts kam die Band noch einmal zusammen. 2019 wurde er mit dem Orden Member of the Order of British Empire (MBE) geehrt. Er hatte zusammen mit seiner Frau auch eine Organisation gegründet, die Krebskranken Menschen helfen sollte. 

Montag, 14. April 2025

Ritchie Blackmore feiert seinen 80. Geburtstag

Gitarrist Ritchie Blackmore feiert seinen 80. Geburtstag 

In der vergangenen Woche habe ich mir die LP aus den 70er Jahren von Deep Purple "Machine Head" angehört; Seite zwei mit "Smoke on the water". Dabei habe ich gespürt, dass die heutige Rockmusik ganz anders klingt.

In meiner Pubertät, schon 50 Jahre her, habe ich die Musik von Deep Purple sehr gemocht. Heute eigentlich immer noch. Ritchie Blackmore war mein erster Gitarrenheld, bevor ich Jimi Hendrix und Eric Clapton entdeckte.

Ritchie kleidete sich schwarz. Warum eigentlich? Er konnte auch schon mal eine Gitarre im Konzert zertrümmern. Als Kollege in der Band war er eher der Machotyp. Das war vermutlich nicht einfach. Einmal durfte ich ihn live erleben, aber das war schon mit Blackmore's Night vor rund 20 Jahren in Dinslaken. Zu drei Songs (?) schloss er die elektrische Gitarre, seine Fender Stratocaster, an. "Child in time" wurde von seiner Frau Candice wundervoll dargebracht. Aber sein Gitarrensolo ließ den alten Rocker in mir hervorkommen. Einmal habe ich auch Deep Purple live erlebt, aber da war er nicht mehr mit dabei, sondern Steve Morse.
1971, picture alliance


Das er heute nach seinen glanzvollen Deep Purple und Rainbow Zeiten es ruhiger angehen lässt, ist nicht schlimm und dem Alter geschuldet. Das macht der ehemalige Sänger von Led Zeppelin, Robert Plant, auch so.

Der Deutschlandfunk hatte ein 54 minütige Sendung "Rock et cetera" zum Geburtstag von Ritchie veröffentlicht.

Alles Gute und einen guten Geburtstag! 

Eine Pubertät ohne Ritchie?