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Freitag, 21. August 2026

Strange Kind of Women im Haus Eifgen

 Strange Kind of Women zu Gast 

sehr gut gefüllt - der Außenbereich

Begrüßung der BAND aus Italien

Im Rahmen des Open Air Sommerfestival kamen Strange Kind of Women zum letzten Abend. Die CoverBand für Deep Purple Songs hatte sich 2019 gefunden und gegründet. 

Fast pünktlich, um kurz nach 19 Uhr standen 4 Damen auf der Bühne. Die Sängerin wurde extra etwas später begrüßt. 

Der 1. Song "Stormbringer" vom gleichnamigen Album, ging bereits in die Vollen. Ich stand vor der Bühne, wegen der Fotografie. Wenn Deep Purple unterwegs sind, dann wird dieser Song nicht gespielt. Grund: im Original singt David Coverdale den Song. Der heutige Leadsänger ist aber Ian Gillan. Das selbe gilt auch für "Burn", der später kam.

Der zweite Song war "Black Night", gefolgt von "Perfect Stranger" - dem jüngsten Song im Programm. Der Song stammt aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1984.
Margherita Gruden

Chiara Cotugno


Eliana Cargnelutti


Danach kamen "Lay Down, stay down" und "Never Before". Beim Song "Highway Star" kochte es fast vor der Bühne. 
Ronnie Grace

"Mistreated" war Anfangs nicht gut zu erkennen, da Eliana ein eigenes Gitarrensolo voran stellte. Danach ging es zur 15 minütigen Pause. Biernachschub, für jene, die vor der Bühne standen. 






Nach der kurzen Erholung kamen "Speed King", "Lazy" und das viel ersehnte "Child in Time". 
"Lazy" hat mir sehr gefallen, wegen den unterschiedlichen Tempowechsel. Bei "Child in Time" sprang die Sängerin fast ins Publikum. Sie kam stimmlich in die höchste Tonlage.

Links: Paola Zadra



Danach folgte der Song "Lady Double-Dealer". Das Konzert  setzte zur Landeschleife  an. Etwas kürzer wurden 2 Songs von anderen Bands angespielt. "Sweet child on mine" von Guns´n´Roses und "Paranoid" von Black Sabbath. 

Als Zugabe kam dann endlich "Smoke on the Water". Aber es folgte sogar noch der Song "Burn", den ich Anfangs erwähnt hatte. 👆😉


Ein tolles Konzert ging gegen 21.10 Uhr zu Ende. Um 21.20 Uhr saßen wir schon im Auto und genossen eine CD von Deep Purple. 

Donnerstag, 20. August 2026

Frank Wilks & Friends in Sundern

Frank Wilks  & Friends im Openair am Metropol in Sundern


Frank Wilks ist ein kanadischer Musiker aus Toronto, der seit gut einem Jahr mit seiner deutschen Frau im Großraum des Sorpesees lebt. Noch in seiner Heimat war er viele Jahre mit der Band "Buffalo Springfield Revisited" unterwegs. 
Gegen kurz nach 18 Uhr begann der Soundcheck und das Einspielen. Sicherheitshalber wurde noch eine Plane der Bühne übergestülpt. Ja es gab  später für etwa 10 Minuten einen leichten Regen. 

Frank beim Einspielen


Rythmgit - Bodo


Das Konzert beginnt mit Folk......

Martin am Bass, Burkhard König an den Drums

Das Konzert begann um 18.30 Uhr mit zwei Solosongs von Frank an der Gitarre, der Hard und dem Gesang. Die ersten 16 Songs kamen aus dem Repertoire von Neil Young. Songs aus den Jahren 1970 bis 1992.  Die ersten beiden Songs waren "Sugar Mountain" und "Tell my why". 


Nach den beiden Songs kam die restliche Band hinzu. Songs wie: "Heart of Gold" (einziger Nr. 1 Hit in Deutschland), "Old Man", "Helpless", "Love only can break your heart", "Long may Run", "Comes the Time", "unknown Legend" und "Harvest Moon" folgten. Danach wurde es rockiger und Frank griff zur Elektrischen.....Ein ähnliches Fabrikat wie beim Urgestein Neil Young. 

jetzt wird es härter.....
 Es folgten: "Powderfinger", "Like a Hurricane", "Cowgirl in the sand", "Ohio", "Cinnemon Girl", "Cortez, the Killer", "Rockin´at the free World".

Dann gab es eine Pause! Wir aßen je ne Bratwurst, die auch lecker war.

Im 2. Part wurde auf manche interessante Rocksongs zurückgegriffen. 

"I got the Blues" ("Istanbul Blues"),  "Stand by me" und "Tore down". . Dann kam zur Überraschung ein Song von den ZZ TOP "I´m thank you". Den hört man auch nicht alle Tage, zumal vor ein paar Tagen ihr Drummer, Frank Beard,  verstorben war. 

"Evil Ways" and "For what it´s worth". 

Danach wieder bekanntere Song wie "Knockin´on Heavens door" und "Lay down Sally" von Eric Clapton. Dann zur Überraschung ein Song von Tom Petty "Mary Jane´s Last dance", der sehr gut ankam. "I´m a creep" von Radiohead kam auch nicht erwartet. 

Zur Landeschleife gab es "Can´t you see",  "Born to be Wild" und als Zugabe "White Room" von den Cream. 


Es war ein sehr schöner und gelungener Abend. ☝😋

Samstag, 1. August 2026

Maverick´s Country Music Show

Maverick´s im Menderer Sommer

Menden veranstaltet in den Sommerferien immer ein Kulturprogramm und das schon seit etlichen Jahren. In diesem Jahr feiert Menden gar seine 750 Jahre als Stadt bzw. Ort. 
Dick Maverick (voc., Gitarre)

Leider muss ich im Vorfeld des Artikels natürlich schon feststellen, dass stilistisch oder geschmacksmäßig eigentlich immer nur das Mainstream Publikum erreicht wird. Kultur für die breite Masse. Wehe dem, der in einer Nische sitzt. 
Bastian Korn in Action (key.)

Die kleine Altstadt war schon früh gut gefüllt. Die Tische in der Außengastronomie waren früh reserviert worden, so dass wir innerhalb einer Pizzeria unser Abendessen einnehmen mussten,  und um 20 Uhr startete die Band pünktlich. 

Das Programm startete mit dem Bellamy Brothers Hit "Let your Love flow". Gefiel mir nur solange gut, bis der Sänger zu Jürgen Drews in "Ein Bett im Kornfeld" wechselte. Danach kam "Country Roads" von John Denver und das Publikum war elektrisiert und textlich fit beim Mitsingen. 

Ein paar Line Dance Tänzer waren vor Ort und gefielen spontan dem Publikum. 

Bastian, der Pianist, beeindruckte mit einem Stunt beim Spiel. 

Nach einer guten Stunde gab es eine 20 Minütige Pause. 
   
Stefan Sperling (leadgitarre)


Rainer Krebs (Bass, Vocals)
 Im Laufe des Abends wechselten manche Songs zum Rock´n´Roll. "Good Golly, Miss Molly" von Little Richard gefiel mir gut. "Lay Down Sally" - der Hit von Eric Clapton war auch klasse. Auch Stefan an der Leadgitarre wusste dabei zu überzeugen. Er hatte immer wieder Gelegenheit für ein Solo. 
Mike Williamson (drums, voc.)
So gegen 21.50 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Auto. Stellenweise hat uns das Konzert gut gefallen. Die Musiker sind auch fit in ihrem Metier. 

Leider wird der Countrysound in Deutschland zu schnell zum Mitklatschen verhunzt. Der Country oder auch Country-Rock in den Staaten hat viel mehr Nuancen. Es macht traurig, wenn das unterschiedliche Repertoire z. B. von John Denver auf einen Hit herabgesetzt wird. Johnny Cash fehlte gar ganz. Die im Zeitungsbericht angekündigten C.C.R. Songs fehlten gänzlich. Aber vielleicht kamen die ja in der Zugabe. 

Manchmal gehört zum guten Country auch eine Fiddle. Das Klavierspiel von Bastian hat auch überzeugt. Erinnerte ein klein wenig an Songs von Lynyrd Skynyrd, aber das ist ja schon Southern-Rock. 

 Trotzdem, ich war froh, mit meinem Cowboyhut unterwegs gewesen zu sein. 😊

Mittwoch, 29. Juli 2026

Mittwochs am Sorpesee

Frank Wilks & April Kaiser im Konzert


In den Sommermonaten findet an mehreren Abenden ein Programm am Sorpesee statt. "Mittwochs am Sorpesee" nennt sich das Eventformat. Es sind 6 Abende in den Sommerferien.
Frank Wilks aus Kanada

sehr gut besucht

Beginn um 19 Uhr. Aber der Run auf die Parkplätze begann schon viel eher. Am kleinen Konzertpavillon gibt es viele Sitzgelegenheiten. Aber einige Besuche hatten auch ihre Klappstühle dabei.

Neben einigen Bierwagen waren auch einige Food-Trucks vor Ort. Das Programm läuft immer bis 22 Uhr. 

...mit April Kaiser

Meine Frau und ich waren erst gegen 19.30 Uhr vor Ort. Parkplatzsuche! Wir waren eigentlich auch nur wegen dem Gitarristen und Sänger Frank Wilks gekommen. Seit ein paar Wochen gehört er zu unserem Bekanntenkreis. 

Ein paar Songs haben sehr gefallen: "Who´ll stop the Rain" und "Have you ever seen the Rain" von den legendären CCR. "Horse with no name" von America war auch klasse. Natürlich "Heart of Gold" und "I walk the Line" von Neil Young bzw. Johnny Cash. 
Der Song "Wounderful Tonight" von Eric Clapton war etwas zu schnell gespielt und noch blöd unterlegt. Der kam nicht zur Wirkung. Nach "Hotel California" und "La Bamba" machten wir uns auf den Heimweg. 
Die Party wird noch lange gedauert haben. Urlaubszeit am Sorpesee. 

Samstag, 11. Juli 2026

Bonny B. & Ice B.

Bonny B. & Ice B. in Blankenstein

Ice B. an der Gitarre

Bonny B.

Diese Band hatte durchaus Charme. Der Soundcheck gelang durchaus zügig. Interessant war für mich die Feststellung, dass Männer aus Kambodscha auch den Blues haben. Bonny B. ist noch in Kambodscha zur Welt gekommen, während sein Bruder 1980 schon in der Schweiz geboren wurde. Bonny B. floh mit seiner Familie von der Roten Khmer.


Bonny B. hatte alles im Griff mit einem sehr guten Gesang, der Harp, einer kleinen Orgel und den beiden Trommeln mit den Füssen. 


Ein paar Oldies aus der Blues- und Rock´n´Roll Szene habe ich erkannt. Von daher glaube ich, dass beide Musiker keine eigene Songs beigesteuert haben. ("I put a spell on you", "Wayfaring stranger").

ein Bad in der Menge


Die Stimmung im Publikum ging hoch und Bonny B. genoss auch ein Bad in der Menge. 

Kurz vor 21 Uhr gab es eine kleine Pause, wobei wir uns kurz nach 21 Uhr verabschiedeten. Schön war es wieder!

Allerdings haben mir die Bands aus dem Jahre 2025 besser gefallen. Aber das Festival ist in Blankenstein frei zugänglich und es ist auch eine finanzielle Leistung, so etwas auszurichten. Dafür gebührt großer Dank.