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Samstag, 11. Juli 2026

Bonny B. & Ice B.

Bonny B. & Ice B. in Blankenstein

Ice B. an der Gitarre

Bonny B.

Diese Band hatte durchaus Charme. Der Soundcheck gelang durchaus zügig. Interessant war für mich die Feststellung, dass Männer aus Kambodscha auch den Blues haben. Bonny B. ist noch in Kambodscha zur Welt gekommen, während sein Bruder 1980 schon in der Schweiz geboren wurde. Bonny B. floh mit seiner Familie von der Roten Khmer.


Bonny B. hatte alles im Griff mit einem sehr guten Gesang, der Harp, einer kleinen Orgel und den beiden Trommeln mit den Füssen. 


Ein paar Oldies aus der Blues- und Rock´n´Roll Szene habe ich erkannt. Von daher glaube ich, dass beide Musiker keine eigene Songs beigesteuert haben. ("I put a spell on you", "Wayfaring stranger").

ein Bad in der Menge


Die Stimmung im Publikum ging hoch und Bonny B. genoss auch ein Bad in der Menge. 

Kurz vor 21 Uhr gab es eine kleine Pause, wobei wir uns kurz nach 21 Uhr verabschiedeten. Schön war es wieder!

Allerdings haben mir die Bands aus dem Jahre 2025 besser gefallen. Aber das Festival ist in Blankenstein frei zugänglich und es ist auch eine finanzielle Leistung, so etwas auszurichten. Dafür gebührt großer Dank. 




 

Chris Kramer in Blankenstein


Chris Kramer & Beatbox auf dem Bluesfestival in Blankenstein 

Für den heutigen Samstag war das Bluesfestival in Blankenstein terminiert. Beginn um 17 Uhr. Im vergangenen Jahr war das Festival erst im August gewesen. Als Gäste waren Chris Kramer & Beatbox, sowie das Duo Bonny B. and Ice B. aus der Schweiz gemeldet.
li. Kevin O Neele, Chris Kramer, Sean Athens (git)
Meine Frau und ich, wir waren schon kurz nach 16 Uhr vor Ort. Mit Parkplätzen sieht es nicht gut dort aus. Aber wir fanden wieder einen. So konnten wir uns auch wie im letzten Jahr schöne Plätze an einem Tisch im Schatten ergattern. Zur Getränketheke waren es nur 5 Meter.



Chris Kramer kam mit seinen Musikern gegen 16.30 Uhr zum Soundcheck. Der zog sich fast eine Stunde lang hin. 

So begann das Konzert 5-6 Minuten vor 18 Uhr.


Zeitweise war die Darbietung durchaus virtuous. Kevin O Neele ersetzt als Beatboxer das Schlagzeug. Zwischendurch erfahren wir etwas von seinem musikalischen Hintergrund. Aber da ich als Fan ein Blueser bin, bringt mich eine Technodarbietung nicht wirklich weiter. Dem Publikum hat es aber gefallen. 



Sonntag, 26. April 2026

Climax Blues Band im Haus Eifgen

Dan Machin (Git.)

Climax Blues Band im Konzert

Die Band wurde bereits im Jahre 1968 gegründet und so ist es fast schon klar, dass von der Urbesetzung kein Musiker mehr dabei ist. Der Keyboarder George Glover stieß 1981 zur Band und lernte somit noch Musiker aus der "ersten" Zeit kennen. 


Die Gründungsmitglieder Colin Cooper, Pete Haycock und Arthur Wood sind bereits verstorben. 

Ich hatte letztens eine gebrauchte LP ("Gold Plated" von 1976) von dieser Band gekauft und ich hatte Lust auf ein Konzert mit ihr. Stilistisch haben mir einige Alben der 80er Jahre nicht gefallen, da ich bei meinem Secondhandhandler hineinhören konnte. So war eine gewisse Spannung da - wie würde das Konzert werden?
Chris "Beebe" Aldrige (sax.)

George Glover (key., backgr. voc.)
Kurz vor 19 Uhr war Einlass und die Band kam pünktlich um 20 Uhr auf die Bühne. Wir wurden ungefähr mit den Worten begrüßt: Wollt ihr Rock´n´Roll?

Der erste Song "The Seventh Son" ging schon gut ab. Willie Dixon hat den Song im Original herausgebracht. Aber, da mein Wissen oft ungenau ist, habe ich erst im Nachhinein festgestellt, das die Band mind. 4 Songs von anderen Musikern des Bluesgenre im Programm hatte. 
Scott Ralph (voc., trumpet)

Neil Simpson (Bass)

Roy Adams (drums)
Sehr schnell haben meine Frau und ich festgestellt, dass uns der Saxophonplayer der Band im Laufe des Abends die meiste Freunde bereitete. 


"Muddy Boots", "Let the good times Roll" und "Facing my fear" folgten. Die genaue Setliste habe ich leider nicht im Kopf. 

Nach den ersten sehr guten 45 Minuten kam eine 20 Minütige Pause zum Luftholen und Lüften. 


Als letzter Song kam dann der Hit aus dem Jahre 1976 zur Darbietung. "Couldn´t get it right" geht schon fast in Richtung Popmusik bzw. in Richtung Philisound (Philadelphia).


Natürlich musste noch eine Zugabe her, in dessen Verlauf alle Musiker mit Solodarbietungen glänzten. Ein toller Abend für uns und um 22.04 Uhr machten wir uns auf den Heimweg. 😍

Rund 100 Musikbegeisterte Fans waren vor Ort. 

 

Freitag, 24. Oktober 2025

Manfred Mann in Lennestadt

                              Begrüßung


Manfred Mann´s Earth Band in Lennestadt


Heute am Freitag, den 24. Oktober gastierte die Band in der Stadthalle von Lennestadt. 

Um 18.45 Uhr war schon Einlass wegen dem miesen Wetter. Eine Location für 1000 Stehplätze, aber es waren auch an den Seiten Stühle aufgestellt. Im hinteren Bereich standen auch einige Stehtische. Das wurde im Laufe des Abends wichtig, da ich nicht mehr so lange stehen kann. 



Das Konzert fing pünktlich an und die Halle war komplett gefüllt und die Stimmung prächtig. Die Technik war sehr gut ausgesteuert - das habe ich auch schon viel mieser erlebt. 


Im Laufe des Konzertes spürte man die Spielfreude der Musiker ab. Bei manchen Songs, so z.B. "Martha´s Madman", wurde prächtig improvisiert.
Das Konzert begann mit dem Song "Captain Bobby Stout", den man live auch nicht so oft hört. Danach folgte "Don´t kill ist Carol" - die Stimmung schwappte sofort hoch. Dann das besagte "Martha´s Madman". Es folgte ein Coversong von Melissa Etheridge "Stronger than me". Das haben wir aber erst zuhause festgestellt. "You Angel you" begann Robert Hart aber erst mit der akustischen Gitarre. Interessant. 


"Father of day, Father of Night" sang dann Mick Rogers - der wieder gut bei Stimme war. Es folgten "For You", "Blinded by the light" und "Davy´s on the Road again". Die Landeschleife setzte an und die Stimmung bei den Fans war fantastisch. 

Die eingeplante Zugabe folgte zügig. Allerdings erst einmal nur Mick Rogers und John Lingwood (Drums). Zwei Songs aus den 6oer Jahren kamen mit "Pretty Flamingo" und "Do wah diddy diddy". Daran schloss sich noch ein Drumsolo von John an. 


Zum "Mighty Quinn" Song von Bob Dylan standen dann wieder alle Musiker zusammen auf der Bühne. Es gab viel Mitzusingen. Dann war Schluss nach 100 Minuten. 

Es ist erstaunlich, dass Manfred Mann mit seinen 85 Jahren, das Programm noch durchsteht. Allerdings hat er in diesem Jahr Hilfe an seinen Keyboards. Mir und meiner Frau taten die Knochen weh vom langen stehen. 



Sehr schön war´s!  Ein Lob an das Service-und Thekenteam: Sehr zivile Preise!!



Verabschiedung

Samstag, 18. Oktober 2025

T.G. Copperfield im Haus Eifgen

Michael Karl (Bass)














T.G. Copperfield im Haus Eifgen in Wermelskirchen


Bereits zum dritten Male gastierte T.G. Copperfield im Haus Eifgen, das kurz vor Wermelskirchen liegt. Mir war der Musiker gar nicht bekannt. Erst in den letzten 1 1/5 Jahren hatte ich Hinweise und Artikel zu ihm im bluesNews gelesen. Bürgerlich heißt er Tilo Preißer - Tilo George Copperfield. 

Kurz entschlossen hatte ich vor ein paar Wochen bei spotify in seine Musik hineingehört. Blues mit Rock und Countrywurzeln. Das hörte sich ganz interessant an. Letzte Woche habe ich dann 2 Karten bestellt. Bei 14 € Kartenpreis + VVK Gebühr - da kann man eigentlich nichts falsch machen. 
Claus Bächer (key.)

T.G. Copperfield
Eigentlich waren wir viel zu früh gegen 18 Uhr vor Ort. Aber wenn man nicht das Terrain kennt, dann ist es nicht verkehrt frühzeitig vor Ort zu sein. 

T.G. Copperfield war gerade beim Soundcheck. Er war mit der Band verspätet eingetroffen - Stau, so eine Mitarbeiterin vor Ort. 

Also erst einmal ein Bier in der kleinen Kneipe am Eingang trinken. Die Preise waren sehr zivil. 2,50 € für 0,33 l Bitburger. 

Um 19 Uhr sollte Einlass sein, aber wir saßen schon wundersamerweise vorher im Saal, als die Mitarbeiter noch Stehtische aufbauten. 

Um 20.10 Uhr, 10 Minuten verspätet, begann das Konzert. Gute Stimmung, auch wenn nur knapp über 60 Fans von mir gezählt wurden. Kurze und schnelle Songs. Rockig mit zarten Wurzeln vom Country. Eher eine Art Bluesrock. Zu der Songfolge kann ich nichts sagen. Bis auf zwei Songs waren mir alle unbekannt. Aber das war egal. 
Im Laufe des Abends spielte die Band 3 Songs des Albums "Snakes & Dust". Der Keyboarder, Claus Bächer, hat mir schon sehr früh gefallen. Sein Instrument war gut eingestellt - mal Bluespiano und dann wieder Hammond Orgel Sound.  
Gegen 21 Uhr wurde eine 20 Minütige Pause eingelegt. Lüften und verschnaufen war angesagt. 

Danach ging es verschärfter weiter. Rock´n´Roll und Boogie. Mindestens 3 Songs erinnerten mich an die Band Status Quo (80er Jahre). 


Michael "Air" Hofmann (drums)

Der letzte Song war ein ausufernder Blues mit einem langen und feurigen Gitarrensolo. Der Keyboarder streute "Smoke on the water" bei. Partystimmung schlechthin.

Um kurz nach 22 Uhr war Schluss. Aber die Fans lockten zur Zugabe. Der erste Song hatte einen CCR Rhythmus - aber wir mussten fahren.....



 2 Songs hatte ich erkannt: "Long Distance call", "Black Cat Voodoo spell". 


Ein toller Abend, der Freitagabend....

Montag, 25. August 2025

Hot´n´Nasty in Blankenstein

Hot´n´Nasty wiederholt in Blankenstein


Malte Triebsch

Diese Bluesband aus Deutschland wurde Anfang der 90er Jahre bereits gegründet. Also schon so eine Art Urgestein. Aber zur meinem Leidwesen muss ich sagen, dass ich den Namen der Band erst seit ein paar Jahren kenne. 

Malte Triebsch ist der Gründer. Robert Collins ist als Sänger erst seit 2014 mit an Bord. Patrick Pfau, der damalige Sänger, verstarb 2013. Die Band ordnete sich nach einer Ruhezeit neu. 


Tim Gressler am Bass ist seit 2 Jahren dabei und der Drummer Dominique Ehlert ist schon viel länger mit von der Partie. 

Robert Collins
Ihr Sound ist eine Art Powerbluesrock. Etwas erinnert sie mich an die ZZ Top. Kurze knackige Songs, bis auf wenige Ausnahmen. 

Obwohl der Sänger dreimal auch zur Harp greift. Das hörte sich recht gut und flott an. 

Aber irgendetwas irritierte uns. Lag es am Klang der ersten eingestellten Gitarre? 


Im Moment höre ich auf spotify in ihre Musik rein. Jetzt gefällt es mir. 


Die Band kam gegen 18.20 Uhr bereits auf die Bühne, da der Umbau nicht lange andauerte. Kurz vor 20 Uhr war das Konzert zu Ende. 


Aber ein paar Songs haben uns doch gefallen, wie z.B. "Maybelline", "Damned to ride" und "Take a ride". 


Zum Ende des Konzertes kam gar, eigentlich erwartet, ein Song der ZZ Top aus Texas. "Fool for your Stockings", wurde ausufernd zelebriert. 

Als Zugabe kam der Song von Don Nix "Going down", der aller bestens bekannt ist. Freddie King machte ihn bekannt, aber auch Walter Trout hat den Song immer wieder im Repertoire. 




mal eine andere Gitarre mit anderem Klang!

auf einem Ausflug ins Publikum