Riding fpr the son

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Riding for the Son...unterwegs

Freitag, 4. Dezember 2009

STOPPOK plus Worthy....


.....Menden, Wilhelmshöhe
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Einlass Uhrzeit
19:00 Uhr
Beginn Uhrzeit
20:00 Uhr

"Blues ist das Beste was es gibt, wenn man in der Lage ist ihn konsequent vor sich herzuschieben!"Eigentlich war nur eine Stoppok plus Worthy Tour geplant, doch bei den Proben bemerkte man, dass sich schon wieder so viele Songs angesammelt hatten, die nach einer Veröffentlichung schrieen. Es reichten 2-3 Absprachen und man beschloss noch vor der Tour ins Studio zu gehen. Pünktlich zum Tourstart ist das Werk fertig und wird exklusiv bei den Konzerten zu haben sein. Die Songs von Stoppok hatten ja schon immer einen hohen Bluesanteil, doch diesmal wird es Blues in Reinform geben. Warum, kann Stoppok gar nicht beantworten. "Sowas ergibt sich einfach", sagt er. "Noch vor kurzem hätte ich Bedenken gehabt mich der reinen Bluesform zu bedienen, aus Angst in Klischees zu rutschen. Mit mal geht eine Tür auf und eine Stimme sagt: Komm doch mal rein! Und siehe da, es sieht da drinn´ ganz anders aus als ich dachte. Fabelhaft!" Diesmal zusätzlich zu ihrem Gitarreninstrumentarium bewaffnet mit Fußtrommeln und diversen Kleininstrumenten, gibt es eine groovige Mischung aus Country Blues a la Blind Lemon Jefferson und schwärzestem New Orleans Blues. Es ist die optimale Mischung des schwarzen und des weissen Blues. Während Reggie Worthy mit der Musik von Mississippi John Hurt, Elmar James, Memphis Minnie und Ike Turner, bei dem er nachher in der Band spielte, aufwuchs, waren für Stoppok Leute wie Alexis Korner und Peter Green die Übermittler des Blues. Natürlich werden auf der Tour auch die Highlights der letzten Jahre gespielt und Geschichten gibt es noch gratis oben drauf! Stoppok hat den Blues - Worthy sowieso. Irgendwann kapiert jeder Musiker (ausgenommen Klassiker und Stadlstampfer), dass alles, was wir heute lieben, vom Blues herkommt oder beeinflusst ist. Stoppok hat es kapiert und verneigt sich gemeinsam mit Reggie Worthy vor dem Ursprung aller populären Musik. Wer das Duo Stoppok und Worthy schon von ihrem ersten Album "Grundvergnügen" kennt, weiß, dass ihn musikantisches Handwerk der lässigsten und dennoch allergekonntesten Art erwartet - viel Bio, wenig Elektro, viel Freude, keine Langeweile, Texte, die vom wirklichen Leben erzählen und in der Wohnküche so zünden wie in der Waschstraße, in der U-Bahn per Ohrstöpsel oder beim Drachenfliegen - egal wo, wenn es nur die echte Welt ist. Gute Musik braucht gute Hörer - Sie sind eingeladen, sich an der ästhetischen Weltverschwörung zu beteiligen - Herr Stoppok und Herr Worthy legen ihr Angebot vor - es lohnt sich. Und es macht Spaß. Auch das kann der Blues. Vorausgesetzt Stoppok steht drauf und Stoppok ist drin.
Es ist das 7. Mal, das ich Stoppok live erleben darf. 1x in Köln mit Christoph, 2x in Bochum mit Christoph, 1x in Bochum mit Natascha und 2x in Lüdenscheid mit Natascha und Christoph.
...und jetzt soll es nach Menden gehen. Natascha und ich, wir freuen uns schon riesig. Wird ein fröhlicher Abend werden.

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