Riding fpr the son

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Riding for the Son...unterwegs

Dienstag, 8. November 2011

Konzert von Samuel Harfst „ein Traum“

Plettenberg. „Es war schon als Kind mein Traum, in Plettenberg spielen zu dürfen. Und dieser Traum ist nun in Erfüllung gegangen“, begrüßte Samuel Harfst am Samstag das Publikum zum Konzert im Haus der Ev. Landeskirchlichen Gemeinschaft (LKG) Plettenberg-Holthausen.  
Nein, so ganz stimmte das zwar nicht, aber man merkte schnell, dass er und seine beiden Band-Kollegen, die sich auch gemeinsam „Samuel Harfst“ nennen, wirklich Freude daran hatten, hier zu spielen. Mit Kaffeetassen in der Hand traten sie auf die Bühne wie der vertraute Freund, der um die Ecke wohnt.

Ehrlichkeit inallen Liedern

Den rund 200 Leuten, die gekommen waren, wurde daraufhin viel geboten. Hauptsächlich stimmten Samuel und Dave Harfst sowie Dirk Menger Songs ihres aktuellen Albums „Alles Gute zum Alltag“, aber auch Lieder aus den vier vorherigen an, teils in deutscher, teils in englischer Sprache.
Es war eine sehr persönliche Atmosphäre, was auch am Plauderton lag, mit dem Harfst immer wieder Anekdoten aus der Zeit brachte, in denen er auf der Suche nach neuen Ideen für potenzielle Hits war oder Konzerte an unterschiedlichsten Orten auf dieser Welt absolvierte, etwa an der Berliner Mauer oder in einem Gefängnis.
Andererseits gab es für den Musiker aus Hessen auch Zeiten, in denen er nicht wusste, ob er überhaupt weiter Musik machen und auftreten will, woraus das Lied „Ganz ehrlich“ entstand.
Mit dieser Ehrlichkeit, die man in allen gespielten Liedern wiedererkennen konnte, mal mit Keyboard und Cajon, dann wieder nur mit Gitarre und Cello begleitet, ging der Abend für viele Besucher viel zu schnell vorbei.

Plauderstunde mit der Band

Nach einer Zugabe konnten die Fans noch mit den Mitgliedern der Band ausführlich plaudern, Erinnerungsfotos schießen oder sich CDs signieren lassen.
Ein gelungener Abend, bei dem sich die drei Musiker einig waren, dass sie nicht das letzte Mal in Plettenberg gewesen sind, „weil der Kaffee hier so gut schmeckt – aber nicht nur deswegen“.
Cristina Furones, WR vom 8.11.11

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