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Donnerstag, 18. Juni 2015

Jewgenij Witischko

In der neuen Ausgabe des GREENPEACE Magazins (4/15) berichtet diese über Umweltzerstörung bei sportlichen Großprojekten.
Für die Winterolympiade in Sotschi (Nordkaukasus) mussten 250 ha Wald gerodet werden. 242561 Bäume wurden gefällt (vermutlich errechnet). Der russische Umweltaktivist Jewgenij Witischko hatte lange im Vorfeld schon darauf hingewiesen und protestiert. Im Februar 2015 wurde er zu 3 Jahren Lagerhaft verurteilt.

Zwei Dinge fallen mir sofort auf:
 
1.) Sportliche Organisationen wie die FIFA und das Olympische Komitee scheren sich einen Dreck um Umweltbelange. Von Menschenrechten wollen wir erst gar nicht reden. Hauptsache der "sprichwörtliche" Rubel rollt. Im Falle Sotschi heißt das: Die Winterspiele werden in die wärmste Region des Riesenreiches vergeben. Nicht nur unendlich viele Bäume mussten weichen, sondern auch viel Energie ist für eine vielleicht Schneearme Region verpulvert worden (Schneekanonen ect).

2.) Putins Bemühungen Russland als Demokratie darzustellen stimmen hinten und vorne nicht. Demokratische und Freiheitliche Staatsformen müssen "Andersdenkende" Menschen aushalten und die Kritik akzeptieren. Das Herr Witischko inhaftiert worden ist, zeigt wie Putin und sein Apparat denkt und funktioniert. Keine freie Meinung ohne Gefahr zu laufen, inhaftiert zu werden. Keine freie Presse und vermutlich auch keine freie Gewaltenteilung (Legislative, Exekutive).      

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