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Mittwoch, 4. Januar 2017

Die Musik spielt beim Streaming

Das Geschäft mit kostenpflichtigen Streaming-Diensten in den USA wächst kräftig. Im vergangenen Jahr seien 191 Milliarden Lieder über solche Dienste abgespielt worden, gut 124 Prozent mehr als 2015, teilte der Analysedienst BuzzAngle Music mit.
Das Geschäft mit kostenpflichtigen Streaming-Diensten in den USA wächst kräftig. Im vergangenen Jahr seien 191 Milliarden Mal Lieder über solche Dienste abgespielt worden, ein Anstieg um gut 124 Prozent im Vergleich zu 2015, teilte der Analysedienst BuzzAngle Music am Montag mit. Der Anteil von Bezahldiensten an allen gestreamten Inhalten stieg demnach von 62 auf 76 Prozent. Damit gewannen kostenpflichtige Dienste an Boden gegenüber Angeboten, die kostenlos sind und sich über Werbung finanzieren.
Wie stark sich die Nutzungsgewohnheiten bei Musik ändern, zeigen weitere Zahlen von BuzzAngle: Demnach überstieg die Zahl der auf Streaming-Diensten abgespielten Lieder 2016 an jedem einzelnen Tag die Zahl der Musikinhalte, die im gesamten Jahr gegen Bezahlung heruntergeladen wurden. Die Verkäufe von Musikalben per Download und auf CD gingen zurück. Dagegen legten Schallplattenverkäufe um fast 26 Prozent zu. Insgesamt haben aber Schallplatten nur einen sehr kleinen Marktanteil.
 
Die Musikindustrie setzt seit einiger Zeit verstärkt auf Streaming-Angebote und rechnet mit robustem Wachstum. Einige Künstler sehen die Entwicklung allerdings kritisch. Sie argumentieren, die Umsätze mit Streaming-Diensten brächten nur den absoluten Topstars ausreichende Einkünfte.
(AFP)
 
Ich bin überhaupt kein Fan des Streaming. Das hat vermutlich auch nichts damit zu tun, dass ich zur älteren Generation  gehöre. Egal welche Art von  Musikern Projekte und Songs produzieren, das Bedarf Begabung, Inspiration und manchmal auch viel Zeit. Heute habe ich das Gefühl, dass viele Menschen keine Zeit mehr haben oder alles sofort haben müssen (gemäß der Werbung).
Ich habe früher Langspielplatten gesammelt und das hält auch heute noch an, obwohl zwischenzeitlich die CD bei mir dazu gekommen ist. Aber das Sammeln war mit Langsamkeit verbunden. Auch Geduld haben - suchen und aufspüren. Viele Läden hatte manche von mir gesuchte Produktion nicht im Angebot. Um so größer war die Freude, wenn ich ein Sammlerstück in den Händen hielt. Dieses Gefühl kann beim Streaming nicht aufkommen. Schon gar nicht das oftmals gut gestaltete Cover oder Inlet von einer CD oder Langspielplatte in Händen zu halten.
 

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