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Mittwoch, 13. Mai 2026

Emerald Lake, B.C.

Der Emerald Lake im Yoho-Nationalpark


Lang ist es schon wieder her, dass meine Frau und ich in Kanada waren. Zum Ende Juni bis zum 21. Juli 2009 waren wir in den Rockies unterwegs. Die amerikanischen und die kanadischen Rockies hatten es uns angetan.

Für meine Frau war es die erste Tour in die Staaten. Von Calgary (Alberta-Kanada) aus kommend,  ging es grob nach Montana und Wyoming in den Yellowstone Nationalpark. Danach wieder zurück nach Alberta und Britisch Columbia. Fast 6000 KM sind wir damals gefahren. 

 Am 11. Juli 2009 waren wir zu einer Stippvisite am viel gepriesenen Emerald Lake angekommen. Eigentlich nur Zeit für eine Fotosession am See. Der See lockt ja viele Besucher wegen seiner Färbung an. 
Farbenpracht des Sees



Natascha hatte an dem Tag das Reisetagebuch verfasst, allerdings in Englisch. Das macht es jetzt ein weniger schwerer für mich. 
Farbenpracht der Blumen

Wir kamen von Radium Hot Springs hoch und es ging nach Golden. Fünf Jahre vorher waren wir schon einmal zusammen in Golden gewesen. Dann gab es noch einen spontanen Stopp und Gang zu den Wapta-Falls. 


Bei manchen Pausen fielen uns wieder die vielen Wildblumen mit ihrer Farbenpracht auf. 
Es war vom Parkplatz her sehr voll am Emerald Lake. Aber die Menschenmassen verteilten sich ganz gut, zumal es manchen Wanderweg hier am See gibt. Eine Umrundung geht über gute 5 KM. 
Zeitlich weiß ich jetzt nicht mehr, wie lange wir hier vor Ort verweilten. Auch hier erlebten wir wieder eine tolle Blütenpracht. 😃


Von hier aus ging es später für uns zum spektakulären Takakkaw-Fall weiter und am Abend waren wir dann in Banff, an unserem Hotel angekommen. 

Im Jahre 1882 wurde der See erstmals durch einen "weißen" Menschen entdeckt. Der kanadische Führer Tom Wilson entdeckte den See eher zufällig, da vorher ein Pferd von ihm ausgerissen war und er es suchte. 😏

 

Dienstag, 12. Mai 2026

Hotel Koch - Bad Liebenzell

In diesem Jahr machten wir uns Ostermontag auf den Weg ins Schwabenländle - besser gesagt, es ging nach Bad Liebenzell. An dem nächsten Tag sollte es am frühen Morgen per Bus zum Comersee gehen. Um weniger Stress zu haben, war es uns lieber, einen Tag vorher anzureisen. Dann kann man in Ruhe in den Urlaub starten. 
Ostermontag, 16.30 Uhr
Morgens kurz nach 6 Uhr
In den Reiseunterlagen war uns das Hotel Koch angegeben worden, damit die Mitreisenden, die  aus einer größeren Entfernung dazukommen, einen Tag vorher in Ruhe anreisen können.

So kamen wir am Ostersonntag kurz nach 16 Uhr am Hotel an. Koffer ausladen und den Parkplatz ansteuern. Gut eine halbe Stunde später saßen wir schon  auf der Terrasse des Hotels und genossen den Begrüßungskaffee in der Sonne. Netter Service!


Am Dienstagmorgen weckte uns der Wecker um 6 Uhr. Ab 7 Uhr sollte es im Hotel das Frühstück geben. Die Abfahrt mit dem Bus auf dem Missionsberg war dann für 9 Uhr geplant. Also mindestens eine halbe Stunde eher dort sein. 
An diesem Dienstagmorgen war es sehr kalt. Fast Grade am Gefrierpunkt. Ich saß in einer Decke gehüllt auf dem Balkon des Zimmers -  zum Beten.


Das Frühstück tat uns als Reisegrundlage sehr gut. Das Buffet war mehr als nett aufgebaut worden. Mir reicht ja schon mein Rührei und der Speck zum Frühstück. 😋...und natürlich ein oder zwei Tassen Kaffee mit einem Saft. Meine Frau trinkt eher Tee oder einen Cappuccino dazu.


Im vergangenen Jahr waren wir schon einmal im Hotel Koch einquartiert. Aber die Reisegruppe zum Gardasee startete damals befreits um 8 Uhr und so konnten wir hier kein Frühstück einnehmen. Wir saßen damals kurz nach 6.00 Uhr beim Bäcker, da nur knappe 100 Meter von hier,  entfernt liegt. 

nett frappiert

Der Speisesaal


Gibt es noch ein nächstes Mal für uns? 
Auf jeden Fall ist das Hotel Koch eine gute Adresse. Zum Hotel gehört noch ein weiteres Hotel, dass zwischen dem Kurpark und dem Spohi Park liegt. Das Oscars Hotel 1415, incl. einem Restaurant und einer Bar. 


 

Donnerstag, 30. April 2026

Porlezza

Porlezza am Luganer See

An dem Samstag waren wir ja in Lugano unterwegs gewesen. Einen Stadtbesuch mit Gewinn.

Dann ging es entlang des Luganer Sees in Richtung Comersee. Warum wir unbedingt noch eine Pause in Porlezza einlegen wollten, dass erschließt sich mir bis heute nicht. Aber da kann das Städtchen ja nicht dafür.




Der Ort hat etwa 4100 Einwohner. 

Meine Frau und ich hatten das Pech, dass wir uns von einem zu Ende gehenden Wochenmarkt haben verleiten lassen, in diese Richtung zu gehen. Es war mittlerweile recht warm geworden und ich fühlte mich geschafft. Zumal auch meine linke Hüfte  beim Gehen schmerzte.


Dann endlich auf einer Art Dorfplatz angekommen, musste ich mich endlich mal setzen. Natürlich kein Schatten. 😥 Am Dorfplatz waren viele Scheinwerfer angebracht. Was geschieht hier?


Meine Frau machte sich auf den Weg in die kleine verwinkelte Altstadt. Sie suchte nach einem Café oder Lokal. 

Nach ein paar Minuten kam sie erfreut zurück. Keine 300 Meter weiter hatte sie eine Pizzeria gefunden. Hoffnung kam bei mir auf!

geschafft

Vor der besagten Pizzeria standen ein paar Tische draußen im Schatten. Zwei Frauen aus unserer Reisegruppe saßen da auch schon. 

Also erst einmal ein kühles Bier trinken. Ich griff zum Heineken und meine Frau hatte ein alkoholfreies Bier ergattert. Schön wurde es auf einmal. Wir genossen die 3/4 Stunde sehr. Die Seele erholte sich. Wir hatten zu viert nette Gespräche. 😋


Dann noch ein Gang durch die verwinkelte Altstadt. Nichts besonders und doch schön. 



Zum Ende gab es noch ein Eis auf die Hand. Natürlich Zitrone für mich. Die schmeckt in Italien im allgemeinen etwas säuerlicher als bei uns in Deutschland. Das ist soooo erquickend. 


Abkühlung - ein Eis auf der Hand

zurück am Comersee

 Gegen 16 Uhr waren wir zurück im Hotel Sole. Ich konnte sogar noch etwas Fussballbundesliga auf sky sehen. 

Mittwoch, 29. April 2026

Antico Cantinone

Weinprobe in Domaso

Es war Sonntag und wir kamen aus Gravedona, wo wir uns eine sehr alte Kirche angesehen hatten. 

Es ging mit dem Bus nach Domaso weiter. Einen Parkplatz für den Bus zu finden wurde zur Herausforderung. Aber es passte.....

Nach einigen Hundert Meter Fußweg kamen wir an dem Weinkeller an. Es war gegen 11 Uhr. 

Der volle Name lautet: Antico Cantinone di Damaso - Sorasso.


Der Weißwein kann kommen

Es ging ein paar Stufen tiefer in die Dunkelheit und Kühle. Einen alter Raum mit altern Fässern und Weinpressen fanden wir vor. Dazu waren 2 lange Tische feierlich gedeckt. Unsere Gruppe umfasste ja auch 40 Personen. 

Die Juniorchefin begrüßte uns freundlich und wurde von unserem Guide übersetzt.

Wir erfuhren viele Infos über das Weingut, dass auch Olivenbäume hat. Entstehung, Alter und Prämierung mancher Weine. 

Die Abfolge war, dass als erstes ein Weißwein gereicht wurde. Dazu gab es Brot mit Schinken (sehr lecker) aus der Region. 

unsere Guide mit der Juniorchefin

Als zweiter Gang wurde der Rose gereicht. Dazu gab es Salami aus der Region. Zum Ende hin kam dann der Rotwein, passend dazu Käse. 

Wir erlebten zwei sehr schöne Stunden, wobei ich auf einmal recht fröhlich wurde. Manche Dame hatte mein Glas aufgefüllt, wenn sie nicht alles schafften. 

Eine besondere Story war, dass der Schauspieler George Clooney, der eine Residenz am Comersee hat, den hiesigen Rotwein damals für seine Hochzeit bestellt hatte. Eine besondere Werbung schlechthin. 
Von zu Hause aus, trinken wir ja eher gerne ab und an einen lieblichen - gar süßen Rotwein. 
Die drei Weine waren eher etwas herber, da sie perfekt zum Essen geeignet waren. Was uns aber nicht davon abhielt 2 Pakete mit je drei Flaschen Weißwein zu erstehen. 18 € sollte eine Flasche kosten, aber wir bekamen den Vorzugspreis von 10 € pro Flasche. 
Da der Rest der Gruppe sich noch später den Ort ansehen wollten, fuhren wir zwei mit unserem Guide zum Hotel. Ihre Rückstrecke lag auf unserem Weg und wir konnten schnell einen kleinen Mittagschlaf halten. Vermutlich war ich doch ein wenig angeheitert. 


P.S.: Wir machten in dem schönen Keller noch ein Gruppenfoto. Aber das habe ich leider noch nicht zur Verfügung.

Sehr schön war es doch! 💕  Für uns war das die erste Weinprobe. Stimmt nicht ganz - ich erlebte 1990 eine Weinprobe am Okanagan Valley in British Columbia. 

Dienstag, 21. April 2026

Varenna

Varenna am Ostufer des Comersees


Am Mittwoch, den 8. April hatten wir unseren ersten Ausflug am Comersee. Am Abend vorher waren wir angekommen.

Von Menaggio aus ging es mit der Autofähre ans andere Ufer des Sees. Wir saßen im Schatten - da es schon recht warm war. Die Tour mit der Fähre dauerte knappe 15 Minuten. 




Der Ort Varenna beherbergt knapp 800 Menschen. Ein reiner Urlaubsort mit kleinen Läden und Straßencafes. Allerdings muss man manchmal auch Steigungen und enge Gassen bewältigen. Erinnert ein wenig an Limone am Gardasee.
Ein Päuschen im Straßencafe
Aber wir schlenderten eher am nahen Wasser entlang. 


Nach guten 10 Minuten finden wir schon ein kleines Café. 

Vielleicht nichts besonderes, aber wir wollen ja auch nur etwas trinken. Eistee mit Pfirsich- und Zitronengeschmack. Meine Frau Natascha bestellt sich noch ein Stück Kuchen. 
ein leckeres Eis auf der Hand


Die freundliche Bedienung kommt aus Afrika. 

Auf dem Rückweg gibt es noch ein leckeres Eis auf die Hand. Für mich natürlich Zitrone. Natascha probiert gerne andere und neue Sorten aus. 






Gegen 12 Uhr treffen wir uns schon wieder für die Rücktour am Kai. Später in Menaggio haben wir noch eine Stunde zum Bummeln und Relaxen zur Verfügung. Ja, bevor es mit dem Bus wieder zum Hotel Sole ging. 


 

Freitag, 17. April 2026

Ryyssboogäbriggä

Ryyssboogäbriggä - Ryyssboogebrugg

Wir waren auf der Fahrt mit einer Freizeit von der Liebenzeller Mission, im Bus zum Comersee, unterwegs. 



Wir machten Pause, als wir uns dem Gotthard näherten. Wir waren auf der E35/A2 unterwegs. Der Name der Raststätte war Gotthard. Nach dem Sitzen vertraten wir uns ein wenig die Beine und stießen hinter dem Rasthof auf diese kleine Hängebrücke. 
Die Brücke gehört zu dem Ort Erstfeld - wenn ich richtig recherchiert habe. Der Fluss heißt Reuss und ist der 4. größte Fluss in der Schweiz.  

Ein wenig - klein wenig - schwankt die Brücke, wenn man über sie hinweg geht. Wir wollten kurz auf die andere Seite - dort verläuft der Wanderweg weiter. 


Wir hatten bei dem tollen Wetter eine gute Sicht auf die Bergwelt. Leider verläuft in einer Richtung eine Stromtrasse direkt in Richtung Berg. Das beeinträchtigt die Fotos - aber der Strom ist ja auch nötig. 


Die Brücke wurde durch Sponsoren ermöglicht. 


Den Gotthard Tunnel mussten wir noch durchfahren. Aber das kostete Mühe. Leichter Stau mit einer Baustelle, die unser Fahrer vorher nicht gewahr nahm. 



Die Reuss



 Fotos sind von Natascha und mir!