Dienstag, 7. Januar 2014

Oskar Schabert

Im Kalenderblatt ist heute das Todesdatum von dem Pfarrer Oskar Schabert vermerkt. Er starb am 7. Januar 1936. Wer war er?
Im Internet finde ich nur wenige Quellen. Literatur von und über ihm stammt ausschließlich aus den 30er Jahren des vorhergehenden Jahrhunderts. Er wurde am 27.11.1866 in Grobin geboren. Grobin liegt im Kurland (lettisch: kurzeme), einer lettischen Landschaft. 1886 begann er sein theologisches Studium. 1894 wurde er ordiniert und war bis 1936 Pfarrer in Riga. Unter den Bolschewiken wurde er 3 Jahre nach Sibirien verbannt (1915-1917), 1919 war er im Gefängnis in Riga inhaftiert. 1921 erhielt der die Ehrendoktorwürde von der Universität Greifswald. 1927 wurde sein Baltisches Märtyrerbuch veröffentlicht, in dem er dokumentiert, wie grausam die Bolschewiken im Baltikum gewütet hatten und wie viele Menschen in der Zeit als christliche Märtyrer gestorben sind.
 
Ich selbst merke einmal mehr, wie umkämpft der christliche Glaube ist. Wir sollten aus der Vergangenheit lernen wollen. Gerade im christlich geistlichen Bereich erlebe ich in der heutigen Zeit viel Flachheit und Oberflächlichkeit. Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass christliche Nachfolge auch sehr schwer werden kann und das unser Heiland Jesus Christus eigentlich keine Nachfolge versprochen hat, die leicht von der Hand geht. Da sind die biblischen Quellen schon eindeutig.

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