Donnerstag, 2. Juli 2026

250 Jahre Unabhängigkeit

Als Amerika "Nein!" sagte

Der 4. Juli ist in den USA immer der Gründungsfeiertages des Staates. Sehr oft und vielfältig wird dieser Tag mit Paraden gefeiert. 

Der einfacher Hintergrund damals vor über 250 Jahren war: Alle 13 Gebiete in den späteren USA waren von Einwanderern aus England gegründet worden (Pilgerväter u.a.). Also gehörten diese Landstriche zu England bzw. Großbritannien. London erhob Steuern, die sich auch ständig erhöhten, auf Papier, Tee und wer weis was. Irgendwann war dieses System überdehnt und die Kolonisten sagten "Nein!".

Im Jahre 1773 kam es zu einer Aktion, die später als "Boston Tea Party" in die Geschichtsbücher einging. 
Haufenweise wurde der Tee ins Wasser geworfen und darauf keine Steuern mehr bezahlt. England erließ darauf noch strengere Gesetze. Die Wut wurde in den Kolonien immer größer. Irgendwann kam es dann zu Kämpfen zwischen den Kolonisten und der englischen Armee. Das zog sich bis 1776 hin. 
Am 2. Juli 1776 unterschrieben die Vertreter der 13 Kolonien die Unabhängigkeitserklärung von England. Zwei Tage später, am 4. Juli, kam es zur Veröffentlichung dieses Textes. Darauf folgte der Unabhängigkeitskrieg, der bis 1783 anhielt. Zur Abschaffung der Sklaverei in den Kolonien dauerte es noch einmal 100 Jahre.

So feierte die USA in diesem Jahr einen besonderen Feiertag. Herzlichen Glückwunsch!

Am 4. Juli 2009 waren meine Frau und ich in Montana unterwegs. Wir erinnern uns noch an die Parade in Ennis.