Samstag, 14. März 2020

Corona Krise

Die Corona Krise befällt jetzt einige Landesteile in ganz Europa. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ängstlich leben, aber ich mache mir meine Gedanken zu dieser Krise.
In der Tat hat von meiner Generation und den jüngeren Menschen so etwas noch keiner erlebt. Unser Land steht kopf und auch still. Die Generation meiner schon verstorbenen Eltern kennt Kriegs-, Flüchtlings- und Entbehrungszeiten zur Genüge. Uns ist das unbekannt. Persönliche Krise aus der Familie, Arbeitswelt und Gesundheit sind uns vermutlich bekannt. Aber dieses Szenario?
 
Ein Land, das sich mehr oder weniger freiwillig dem Kapitalismus zugewandt hat, muss lernen zur Ruhe zu kommen. Muss lernen, nicht um sich selbst zu kreisen. Muss lernen, Rücksicht auf Schwächere zu nehmen. Muss lernen, dass uns nicht alles möglich ist, was uns Technik- und Wissenschaftsgläubigkeit einreden wollen. Selbst die so genannte Klima Krise ist nebensächlich geworden.
So wird es bei dieser Krise viele Verlierer und einige wenige Gewinner geben.
 
Ich möchte auch nicht an Atemnot wegen einer doppelseitigen Lungenentzündung sterben. Ich lebe gerne. Bin aber auch sehr dankbar, dass ich um Trost und Hilfe weis. JESUS CHRISTUS hat alles in seinen Händen.
Vor ein paar Wochen war ich auf einem Tagesseminar zum letzten Buch der Bibel, der Offenbarung an den Johannes. Schneller als gedacht, erleben wir unsere Hilflosigkeit.
Ich wünsche den Menschen, dass sie in dieser Krise zur Ruhe und Einsicht kommen und Nachdenken darüber, was das Leben ausmacht. Die "Losungen" der Herrnhuter schreiben heute: "Wer den Sohn hat (JESUS), der hat das Leben."  1.Johannes Brief Kapitel 5, Vers 12
 
Da es wichtigeres gibt, als an einem Blog zu schreiben, werde ich jetzt eine Pause auf unbestimmte Zeit einlegen.

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