Werner de Boor, Bibelkenner
Werner de Boor, geboren am 24.April 1899 in Breslau, verstorben am 18. März 1976 in Schwerin, war ein lutherisch pietistisch geprägter Theologe. 1909 machte er in Marburg sein Abitur. Er promovierte 1928 zum Dr. der Theologie in Marburg. Sein Vikariat absolvierte er 1922-1924 in Eisenach. Pastor in Kordeshagen (Pommern) und Stolp.
Von 1933 bis 1945 war er Mitglied in der Bekennenden Kirche. 1940 und 1941 wirkte er als Kriegspfarrer in Norwegen. Danach erfolgten Gemeindedienste in Wismar und Rostock. Im Jahre 1953 wurde er freier landeskirchlicher Evangelist. Er wurde zum Vorsitzenden der Evangelistenkonferenz in der DDR. De Boor stand auch dem Pietismus nahe und so war er oft genug auch ein Redner auf der Allianz-Konferenz in Bad Blankenburg.
Sehr bekannt wurde er auch durch seine Mitarbeit bei der Wuppertaler Studienbibel, die begründet wurde von Fritz Rienecker. Ab dem Jahre 1962 war er Mitherausgeber der Studienbibel und verfasste 10 Kommentare dazu. Er starb nachdem im Frühjahr 1976 der Neue Testament vollendet wurde.
Er war mit Charlotte de Boor verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Söhne, Joachim und Wolfgang hervor. Joachim verstarb im Jahre 2010. Wolfgang verstarb in Frankreich 1945 als Soldat. Vermutlich führte das Ereignis zum Selbstmord seiner Mutter Charlotte.
Werner de Boor heiratete Toni de Boor, geb. Schröder. Sie verstarb 1979. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Peter und Wilhelm Hermann de Boor.
Ich bin dankbar für seine Arbeit, da ich gerade in seiner Auslegung zum ersten Brief an die Thessalonicher lese.
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