Irena Sendler - Allee der Gerechten
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| 2007 |
Geboren wurde sie am 15. Februar 1910 in Warschau. Am selbigen Ort verstarb sie am 12. Mai 2008.
Im polnischen hieß sie: Irena Stanislawa Sendlerowa.
Beruflich war sie Sozialarbeiterin und Krankenschwester.
Ab Oktober 1943, als die Deutschen Warschau besetzt hatten, unterstützte sie die Juden im Warschauer Ghetto. Vor allem wollte sie Kinder vor der Gestapo und SS retten. Am 20. Oktober 1943 wurde sie von der Gestapo verhaftet. Sie wurde schnell zum Tode verurteilt, dann aber noch gefoltert, um Hintergründe zu erfahren. Irena blieb standhaft und gab nichts preis. Auf dem Weg zur Hindrichtung wurde sie von einem Gestapomann niedergeschlagen. Er ließ sie liegen, denn vermutlich waren Bestechungsgelder geflossen über die Zegota (Codename für den "Rat zur Unterstützung von Juden" im besetzten Polen). Danach galt sie als tot.
Sie wurde zwar 1917 getauft, aber der christliche Glaube war für sie nicht entscheidend. Als Kind hatte sie schon gelernt, dass man Ertrinkende, egal welcher Nationalität oder Religion, zu retten habe. Es ist verbürgt, dass sie mehr als 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto gerettet hatte.

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