Johannes von Antiochia
Er wurde als Johannes von Antiochia zwischen den Jahren 344 und 349 n. Christus in Antiochia am Orontes geboren. Genaues Datum ist nicht erfasst. Aber er verstarb am 14. September 407 in Komana Pontika. Er wird zu den großen Kirchenvätern gezählt. Seinen Zunamen Chrysostomos erhielt er aber später.
| ein Mosaik in der Hagia Sophia |
Der Kirchengeschichtler Armin Sierszyn widmet ihm gar 5 Seiten in dem ersten Band: "2000 Jahre Kirchengeschichte, Von den Anfängen bis zum Untergang des Weströmischen Reiches".
Ich zitiere grob daraus:
Sein Vater war Secundus, den er aber früh verliert. Die noch junge Mutter Anthusa erzieht ihn alleine. Er empfängt später eine gründliche Ausbildung in Philosophie und Theologie. Zu seinen Lehrern gehört der heidnische Rhetor Libanius. Wichtig werden ihm die Fragen in Richtung Dogmatik und Bibelauslegung. Er verfasst: "Die Exegese soll der Predigt dienen". So wirkt er später als praktischer Erzieher der Gemeinde. Er ist auch Fürsorger der Kranken und Armen. Seine Predigten sind überliefert und können nachgelesen werden (4 Bände).
Im Jahre 372 wird er getauft. Er beschließt auch der Welt zu entsagen und lebt zeitweise als Asket. 381 wird er zum Lektor ernannt. Im Jahre 386 wird er als Priester eingesetzt. Er darf jetzt in der Hauptkirche von Antiochia predigen. Im Jahre 387 kommt es zu großen Unruhen wegen verhältnismäßig großer Steuererhöhungen. Es wird geplündert, aber Chrysostomos schreitet ein und sorgt für Ruhe und Frieden. Der Kaiser verzeiht den reuigen Antiochenern. 395 wird er Bischof von Konstantinopel. Im Jahre 403 wird er von der Kaiserin verbannt, später aber auch wieder zurück geholt, bevor er erneut verbannt wird. Er flieht nach Armenien. Er erleidet Hunger und Kälte. Wird auf Dauer sehr geschwächt und stirbt mit den Worten: "Gepriesen sei Gott für alles!"
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen