Donnerstag, 24. September 2026

Meine Ballonfahrt


Himmelfahrt 2004

Es war Himmelfahrt, im Jahre 2004. In der Landeskirchlichen Gemeinschaft wurde dieser Tag immer groß gefeiert. 

Zum Ende der Feier gab es eine amerikanische Versteigerung für einen Platz im Ballon. Meine Frau ersteigerte für mich diesen Platz. 

Die zwei anderen Plätze waren schon belegt. Hinzu kam noch der Ballonführer. 

Vielleicht war es kurz vor 17 Uhr, als wir auf einem nahen Feldstück den Ballon startklar machten. Als Mitfahrer musste mit angepackt werden. 

Das war schon spannend.

Eine Freundin aus der Gemeinde fuhr noch mit. P.S. Es heißt wirklich fahren und nicht fliegen. 
alle im Korb

Der Wind trieb uns in Richtung Süd-Ost. Wir konnten unter uns Kückelheim entdecken, Vorher flogen wir über die Siedlung in der Imecke. Vielleicht waren wir in einer Höhe von 200 Metern unterwegs. Kalt war es nicht. Wie lange würde der Vorrat an Energie reichen? Wo geschieht die Landung? 

Der Biggesee wird sichtbar
Der Wind trieb ins Oestertal
Wir überfuhren eine Wiese mit Kühen. Die gerieten leicht in Panik, aufgrund unserer Geräusche. 
unter uns die Imecke
In der Ferne tauchte der Biggesee auf. Aber die Landung sollte vorher stattfinden. Wir überquerten den Ort Neu-Listernohl. Von dort führt eine Straße nach Papiermühle und Valbert. 

Dann setzte der Führer zur Landung an. Auf einem Platz hinter einem Hotel und Restaurant (ist heute eine Ruine) kommen wir zur Landung. Die Gäste m Restaurant staunen und kommen nach draußen. Eine klasse Punktladung. Natürlich müssen wir beim Zusammenpacken helfen. Aber erst kommt die Taufe als Ballonfahrer. Die hinteren Haarspitzen werden mit der Erde, wo wir gelandet sind, beschmutzt und kurz mit einem Feuerzeug angezündet. Es gab eine Taufurkunde und ich bekam einen neuen Namen: "Baron Uli, von heißer Luft getragener Ballonschaukler über den Wäldern des Sauerlandes". 
Schön war es. Ich bin als Ballonfahrer verpflichtet, bei möglichen anderen Landungen zu helfen. Hatte leider noch keine Gelegenheit dazu. 


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