Alexander Held (67) ist tot
Er verstarb bereits am letzten Dienstag den 12. Mai, an einer Lungenentzündung, bzw. an deren Folgen.
Alexander Held wurde in den letzten Jahren sehr bekannt durch zwei Krimserien im TV. "Stralsund" (ab 2010) und "München-Mord" (ab 2014) wurden von ihm geprägt, gerade auch wegen seiner besonderen Eigenwilligkeit. Auch in der Besetzungsliste beim "Tatort" tauchte er immer wieder auf.
Aber er spielte auch in einem Welterfolgt wie "Schindlers Liste" mit. Verrückterweise war das damals sein erster Kinofilm.
In der Jugend sang er gar Solo bei den Regensburger Domspatzen. Für die Jugend des TSV 1860 München stand er im Tor. Fünfmal wurde er mit der Mannschaft Jugendmeister. Eine spätere Verletzung beendete den Traum einer möglichen Profikarriere im Fußball.
| (R) Jürgen Olczyk |
Aber er begann im Theaterfach auf der Bühne zu spielen. Seit 1980 war er aktiv. In den 90er Jahren spielte er gar bei den Salzburger Festspielen.
Sein kurzes Glück fand er mit der Frau Patricia Fugger, die einen adligen Hintergrund hatte. Von 2005 bis 2014 waren sie verheiratet. Ihr früher Tod setzte ihm sehr zu. Bis zuletzt lebte er in Tirol.
Mich erschreckt sein plötzlicher Tod, zumal er nur ein wenig älter ist, wie ich es bin.
Besondere Filme:
Der Schuh des Manitus (2001)
Der Bulle von Tölz (2003-2009) 6 Folgen
Napola - Elite für den Führer (2004)
Der Untergang (2004)
Sophie Scholz - die letzten Tage (2005)
Die Gustloff (2008) 2-Teiler
Die Päpstin (2009)
Eine Sennerin zum Verlieben (2010)
Maria Mafiosi (2017)
Geheimkommando Familie (2022)
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