Montag, 13. April 2026

Bellagio

Bellagio - auch Bellaggio


Auf dem Schiffsweg nach Como hatten wir in der Vormittagszeit in Bellagio angelegt. Der Ort liegt auf der Spitze einer Halbinsel, wo sich der Comersee in den linken und rechten Arm teilt. 

Der Ort gehört zur Provinz Como, innerhalb der Lombardei. Rund 3500 Menschen leben hier. 



Wir haben Zeit für einen Sparziergang durch den kleinen Ort und kommen am Ende in einem Park an, in dem schöne und schon sehr alte Bäume stehen. 

Auch ein Mammutbaum lockt mich für Fotos an. Wir sitzen auf einer Bank im Schatten und ich gönne meiner linken Hüfte eine Pause. 

Basilika San Giacomo
Wir saugen die südliche Atmosphäre auf. 








Zum Schluss sitzen wir noch länger in einem Straßencafé (Bar Rossi) am Hafen. Je einen Amerikanischen Kaffee und Cappuccino. Ich schreibe mein Reisetagebuch. Tolles Wetter und gegen 12 Uhr geht es mit dem Schiff nach Como weiter. 



in einem Straßencafé am Hafen


Pause im Park
Der kleine Ort Bellagio hat uns wirklich gut gefallen. Hier konnten wir relaxen und unsere Seele baumeln lassen. 💕
 

Lugano am Luganer See

Grenze

Lugano


Von unserem Ort, an dem Westufer des Comersees, brauchten wir nur knappe 70 Minuten, um nach Lugano zu gelangen. An der Grenze wurden wir auf dem Hin- und Rückweg durchgewunken. 

Die Stadt hat nur knapp über 63000 Einwohner. Ich hatte mir die Stadt größer vorgestellt. Aber in dem Geschäftsviertel und in der Altstadt bemerkt man doch den Reichtum der Stadt. Viele Banken, Handel und dann Geschäfte wie Rolex, Cartier und Gucci. 
Unsere Guide führt uns gut eine Stunde durch die Gegend. Ein Hauptschwerpunkt ist das ehemalige Franziskanerkloster mit der Kirche Santa Maria degli Angioli. Das Kloster wurde damals zwischen 1499 und 1515 erbaut. 

Kirche Santa Maria degli Angioli



In dieser Kirche ist das größte Fresco in der Schweiz zu sehen. Das Fresko bildet einen Zyklus um JESUS CHRISTUS ab. Gefangennahme, Verhör, Kreuzigung und Grablegung. Ein Schüler da Vincis soll das Fresko gemalt haben. 



Bei der weiteren Führung geht es durch die Altstadt, die heute am Samstag auch einen Flohmarkt beinhaltet. Aber wir haben ja keine SFr. anbei. 


Danach gehen wir über das Grundstück der Villa Ciani. Alter schöner Baumbestand mit vielen blühenden Tulpenrabatten in weiß und lila. Wunderschön anzusehen, dazu der Blick auf den See und den höchsten Berg der Stadt, Monte Bre (925 Meter).
Das Fresko

Altstadt mit Flohmarkt

Eros Bendato von Igor Mitoraj



Leider ist auch hier die Zeit viel zu kurz. 

Nach dem Rundgang sitzen wir bei Mc Café im Außenbereich - luftig überdacht - edel aufgemacht. Marmorfußböden - wir sind in der reichen Schweiz. Die Bedienung bringt die Getränke oder das Essen an die Tische. 
Auf dem Rückweg gib es noch einen kurzen Stop in Porlezza und gegen 16 Uhr sind wir in unserem Quartier, dem Hotel Sole. 
 

Sonntag, 12. April 2026

Gravedona ed Uniti

Nördlich am Comersee unterwegs


Heute, am Sonntag, sind wir nur eine kurze Strecke am Comersee unterwegs. Es geht in Richtung Nordspitze des Sees nach Gravedona, dass am Westufer des Sees liegt.


Wie besuchen die Kirche Santa Maria del Tiglio. Die Kirche stammt aus dem 11./12. Jahrhundert und ist vom Baustil her nicht typisch für diese Gegend hier. Die Ursprünge reichen bis ins 6. Jahrhundert zurück, da man ein Baptisterium (Taufbecken) gefunden hat, worüber viel später dieser Kirchenbau entstanden ist. 

Man findet in der Kirche, die relativ dunkel gehalten ist, da keine großen Fenster vorhanden sind, Reste eines großes Freskos. 
Linker Hand, nach dem Eingang, hängt ein großes Holzkreuz mit JESUS, dass auch aus dem 11./12. Jahrhundert stammt. An dieser Kreuzesdarstellung fällt auf, dass bei der Kreuzigung JESU 4 Nägel benutzt worden sind. Im allgemeinen findet man immer die Beine überkreuz mit einem Nagel durchschlagen. Das ist hier aber anders. 


Wir singen noch gemeinsam einen Lobpreis. 
Wir suchen noch den Weg zur Krypta der Kirche. Die liegt aber außerhalb. Auch hier finden wie Reste eines kleinen Fresco.
Danach machen wir einen kleinen Bummel entlang der Seepromenade und dann einen Schwenk durch die kleine Altstadt. Der Ort hat ca. 4000 Einwohner. 

Im Ort steht noch der Palazzo Gallio, der früher einmal ein Kardinalssitz war. 


Wir fahren nach 1,5 Stunden nach Domaso weiter. Dort erleben wir eine Weinprobe. 

im Hintergrund: Palazzo Gallio


 

Freitag, 10. April 2026

Mario Adorf starb mit 95 Jahren

Mario Adorf, Schauspieler, ist tot

Mario Adorf, der letzte Weltschauspieler aus Deutschland verstarb am 8.4. 26 nach kurzer Krankheit in Paris, wo er auch eine Wohnung hatte. Er wurde 95 Jahre alt. 

Am 8. September 1930 wurde er in Zürich geboren. 1954 begann seine Karriere mit den Kinofilmen und 1956 erfolgten erste Filmarbeiten für das neue TV, in der Bundesrepublik.  Es gab ja erst nur das "Erste", eine Vorstufe des späteren ARD. 
2005 auf Wikipedia

Ich hatte ihn immer als Bösewicht in den Karl May Filmen in der Erinnerung, aber das stimmt so überhaupt nicht. Nur bei Winnetou 1. (1963) spielte er mit. 

Er hat auch bei einigen Welterfolgen mitgewirkt, die ich teilweise nicht gesehen hatte oder mir nicht gefallen haben.
Filme:  "Die Blechtrommel" (1979), "Momo" (1986), "Franziskus" (1989), und "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" (1997).

Der Film "Franziskus" (Franz von Assisi) war sehr bewegend. "Fräulein Smillas...." kam langsam in die Gänge und am Ende war der Film sehr gut. 

Im Jahre 1963 wurde für das dt. TV die "12 Geschworenen", im Original mit Henry Fonda, nachverfilmt. Vor ein paar Jahren hatte ich zufällig diesen guten Film bei youtube entdeckt. 

Weitere Erfolge im TV waren "Via Mala" (1985) und "Kir Royal" (1986). 

Mario Adorf war zweimal verheiratet und hat eine Tochter aus der ersten Ehe mit Lis Verhoeven. Es folgte auch eine große Anzahl von Auszeichnungen für sein Wirken. Dreimal erhielt er den Bambi. 

Donnerstag, 9. April 2026

Como am Comersee

Einfahrt nach Como

Como, die größte Stadt am Lago di Como


Como ist mit knapp über 85000 Einwohner, die größte Stadt am gleichnamigen See. Sie ist auch das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum am See. Die Stadt gehört zur Lombardei.


Mit unserem Reisebus sind wir heute morgen bis nach Tremezzo gefahren. Von dort ging es mit einem kleineren Schiff nach Bellagio. Runde zwei Stunden hatten wir dort Zeit, um uns den kleinen Ort anzusehen und um einen Kaffee zu trinken. 


Danach ging es gegen 12 Uhr mit einem größeren Dampfer nach Como. Zwischenstop noch einmal in Tremezzo und dann haben wir wohl noch zweimal bis nach Como angelegt. Die Schiffstour dauerte fast zwei Stunden. 


In Como selbst wurde unsere Gruppe auf zwei Guides aufgeteilt, die mit uns die Altstadt erkundigten. Kopfhörer auf und wir konnten den Erklärungen unseres weiblichen Guides verfolgen. 

Eigentlich war die Zeit viel zu kurz bemessen. Im vergangenen Jahr waren wir auf einer Tour am Gardasee und hatten z.B. gar einen halben Tag Zeit um z.B. Verona zu erkunden. Das war hier zu wenig. Como wirkt  mit seinen Bauten auch sehr reich, was die Vergangenheit angeht. Viele edle Boutiquen säumen den Weg durch die Altstadt. Wir hielten z.B. beim ältesten Seidengeschäft an. Auch fanden wir einen Friseurladen, der in der dritten  Generation existiert. Unsere Guide hatte den Besitzer für uns noch nach draußen gelockt. 

Die Domkuppel

Imposant ist  der Dom Santa Maria Maggiore anzusehen. Aber leider keine Zeit für eine Besichtigung. 
Alessandro Volta







Die Stadt Fulda unterhält eine Städtepartnerschaft zu Como

P.S. In Como passierte mir noch das Missgeschick, dass ich von meiner Kamera (Olympus) das Akku verloren habe. Danach gab  es nur noch Fotos mit dem Handy.
 


Mittwoch, 8. April 2026

Menaggio am Comer See

Berg im Rücken des Ortes

Menaggio - Kleinstadt am See

Eine Viertelstunde per Bus entfernt, haben wir unser Quartier im Hotel Sole (San Siro). Der erste Ausflug ging heute nach Menaggio und später nach Varenna.


Der Ort hat um die 3100 Einwohner und ist schon recht anziehend. Kurz vor dem Ort gibt es ein Knäuel von Hochstraße und auch Tunnel, die etwas abschreckend sein können. Aber der Ort ist schön und die Häuser strahlen durch ihre Farbgebung Ruhe aus. 

Wir saßen am frühen Nachmittag gut eine Stunde im Straßenlokal. Natürlich zwar draußen, aber im Schatten. Es war heute mit fast 25 Grad schon recht warm für Anfang April.
Eins, von zwei Grand Hotels

Die Piazza Garibaldi ist ein sehr schönen Ortsmittelpunkt mit unterschiedlichem Straßenpflaster. Viele Cafes sind hier und in den Seitenstraßen findet man auch noch welche. Dazu kommen kleine Weinhandlungen. 



Mit der Fähre fuhren wir auch von hier nach Varenna, dass auf der anderen Seeseite liegt. Das dauerte knappe 15 Minuten. Unser Guide besorgte für alle von uns die Fahrkarten (galten auch für die Rücktour). 


Allerdings habe ich in dem Ort kein Geschäft zum Einkaufen von Getränken oder Postkarten gefunden. Das muss dann warten.

Menaggio
hat auch einen sehr kleinen Yachthafen. 

Blick auf Santa Stefano

die berühmten Rennboote vom Comer See, "Riva-Boot"

Piazza Garibaldi

 

Dienstag, 7. April 2026

Dr. Gerhard Maier, Theologe und Bischof i.R.

Prof. Dr. Gerhard Maier ist tot

Am 4. April 2026 verstarb im Alter von 88 Jahren Prof. Dr. H`Gerhard Maier. Er war ein deutscher Theologe pietistischer Prägung innerhalb der ev. Landeskirche und auch Jurist.  Von 1980 bis 1995 war er Rektor des August Bengel Hauses in Tübingen, Von 2001 bis 2005 war er Bischof innerhalb der Kirche von Württemberg. Er war mit Gudrun Maier verheiratet und aus der Ehe gingen 4 Söhne hervor.
2003 bei Wikipedia

Ein stückweit hat mich Bruder Maier schon früh in meinem Christsein geprägt. Er war Mitherausgeber der Wuppertaler Studienbibel, deren Kommentare ich am Ende der 80er Jahre habe begonnen zu sammeln. Er hat selbst auch einige Kommentare zu biblischen Büchern dazu beigesteuert. Ich vermute, dass ich ihn wenigstens zwei Mal auf den Missionsfesten in Bad Liebenzell erlebt habe. Vermutlich war er auch Gastredner auf den "Gemeindetagen unter dem Wort" in Lüdenscheid.

Rund 50 Jahre hatte er die pietistische Frömmigkeit geprägt und er hatte auch gute Kontakte zur Liebenzeller Mission. Er war ein Gegner der historisch kritischen Forschung und Auslegung in der Theologie. Sie fördere keinen Glauben an den auferstandenen HERRN JESUS CHRISTUS. 
Darüber schrieb er bereits 1974 eine Abhandlung, die als Buch unter dem Titel "Das Ende der historisch-kritischen Methode", erschienen ist.

Donnerstag, 2. April 2026

Israel Tour meiner Frau

Qumaran 

Israel - Gottes Country

Selbst durfte ich für 14 Tage im Jahr 1992 das Land 🇮🇱 Israel bereisen. Damals war ich noch nicht lange Christ. Aber durch das Besuchen von Israel haben sich mir manche Dinge aus dem Alten Testament besser erschlossen. Natürlich merkt man sich nicht alle Informationen, die ich  während dieser Reise bekommen hatte. Jerusalem mit der Klagemauer, die Festung Massada, der See Genezareth und Yad Vashem - Erlebnisse und Erfahrungen, die ich nicht missen möchte.

Eliastatue auf dem Karmel

Menora an der Knesset

Jerusalem bei Nacht

Kapernaum 

Im letzten Dezember hörte meine Frau von einer Tour nach Israel über das Bibelseminar Bonn.

In den letzten Jahren waren viele Israelreisen gefährdet oder mussten ganz abgesagt werden. Die islamischen Terrorgruppen, egal welcher Art, hatten den Tourismus nach Israel immer wieder gestört oder gar zerstört.

Im Februar war das auf einmal ganz anders. Die Reise konnte stattfinden - auch wenn das Programm für 8 Tage mehr als stramm war. Gestartet wurde in Düsseldorf. Ich bin zuhause geblieben. Als Rentner fehlt mir da das Geld dafür. Aber das war nicht tragisch. Abends wurde dann kräftig über WhatsApp gechattet. 

Ja und die Erfahrungen und Erlebnisse waren für meine Frau auch prägend. Israel ist wieder intensiver in unseren Blick gekommen. Wir hatten letztens gar ein Seminar in der Gemeinde zum Thema Israel. 

Nachdem meine Frau wieder zurück aus Israel war, begann 14 Tage später der Krieg mit dem Iran 🇮🇷. 
Meine Frau hatte fast 1200 Fotos mitgebracht, die noch vernünftig gesichtet werden müssen.