... Bund ohne Notfallplan für Reaktor-Gau
(Politik, 01.08.2010, Daniel Freudenreich-WR)
Mal brennt ein Trafo wie in Krümmel, mal geht die Stromversorgung für Teile des Notstandssystems in die Knie. Letzteres passierte jetzt im Kernkraftwerk Biblis B. Bei Wartungsarbeiten war es an einer Schaltanlage zu Komplikationen gekommen.
Hunderten AKW-Störfällen zum Trotz hat die Bundesregierung bis heute keine konkreten Pläne dafür, wie nach einem Unfall ein zerstörter Atomreaktor hermetisch versiegelt werden kann. Dies geht aus einer Kleinen Anfrage der Grünen hervor, deren Antwort dieser Zeitung exklusiv vorliegt. Neben dem Verweis, Katastrophenschutz sei abgesehen vom Rahmenempfehlungen Ländersache, hält der Bund einen Gau für so unrealistisch, dass Notfallpläne offenbar nicht nötig sind.
Umwelthilfe spricht von plumper Irreführung
Umweltverbände und die Grünen sehen das anders. „Deutsche Atomkraftwerke sind weder bombensicher noch können sie einem gezielten Flugzeugabsturz stand halten“, sagte die atompolitische Sprecherin der Grünen, Sylvia Kotting-Uhl, dieser Zeitung. Sie forderte die Regierung auf, „unverzüglich für einen umfassenden Katastrophenschutz zu sorgen“. Gerd Rosenkranz von der Deutschen Umwelthilfe sprach von „plumper Irreführung“, da in der Antwort steht: „Die bei allen deutschen Kernkraftwerken vorhandenen Sicherheitsbarrieren stellen eine wirkungsvolle Schranke hinsichtlich einer störfall- beziehungsweise unfallbedingten Freisetzung radioaktiver Stoffe dar.“ Käme es zu einer Kernschmelze, dann sei es „sogar fast hundertprozentig sicher, dass es zu einer vollständigen Zerstörung des Reaktors kommt“, sagte Rosenkranz.
Die Regierung begründet die fehlenden Pläne damit, dass die Wahrscheinlichkeit eines Gaus jenseits der vom Bundesverfassungsgericht 1978 formulierten „Schwelle praktischer Vernunft“ liegen.
Die Wahrscheinlichkeit einer Kernschmelze beziffert Sven Dokter von der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) mit 1 zu 1 000 000 pro Reaktorjahr. Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei Radioaktivität nach außen gelange, sei bei 1 zu 10 000 000. Doch auch Dokter sagt: „Es kann nicht völlig ausgeschlossen werden, dass ein Reaktor durch einen gezielten Angriff mit einem Flugzeug oder einen Absturz so stark beschädigt wird, dass radioaktive Stoffe in die Umwelt gelangen können.“
Wie aus der Anfrage hervorgeht, hat die Regierung auch keinen Plan, wie hochgradig radioaktiv verseuchte Gebäude und Böden in der Umgebung eines zerstörten Reaktors dekontaminiert werden können. Da Dekontaminationsmaßnahmen nach einer Freisetzung „in der sogenannten Spätphase des Ereignisses erfolgen würden“, würde „ausreichend Zeit zur Verfügung stehen“, um derartige Planungen zu machen.
Freiheitsstrafen bei Ungehorsam
Bundeswehrsoldaten drohen bis zu drei Jahren Gefängnis, wenn sie nach einem Reaktorunfall verstrahlten Schutt nicht wegräumen. Demnach können Soldaten „bei Aufräumarbeiten unterstützend tätig werden“, sofern sie angefordert werden. Wenn die Soldaten dann einen Befehl verweigern, obwohl die „Vorschriften zum Schutz des Lebens und der Gesundheit der Hilfeleistenden eingehalten“ wurden, verletzen sie ihre Pflicht zum Gehorsam. Das Nichtbefolgen eines Befehls werde „wegen Ungehorsam mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft, wenn dadurch wenigstens fahrlässig eine schwerwiegende Folge verursacht wird“.
Ich habe eigentlich unseren Regierungen in den Jahren nach der Katastrophe von Tschernobyl 1986 immer in Sachen "Atomkraft" misstraut. Das ganze Gezerre um eine Endlagerung von verbrannten Brennelementen und anderem verseuchtem Gut, zeigt wie unehrlich und manipulativ die Regierungen gearbeitet haben. Ich schließe eigentlich eine Verfilzung mit der sogenannten Atomlobby nicht aus. Jede neu antretende Regierung leistet einen Verfassungseid, auch mit der Formulierung, Schaden vom dt. Volk abzuwenden. Letztendlich werden wir vera.....
und bei der nächsten Wahl stehen wieder andere Beweggründe im Vordergrund und man wählt die gleichen Parteien, wie beim letzten Mal. In Sachen Atomenergie ist es eigentlich unverantwortlich die CDU, FDP oder SPD zu wählen. Natürlich verbrauchen wir alle viel zu viel Energie und leider wird zu Sparmaßnahmen wie Ende der 70er Jahre auch nicht mehr aufgerufen. Ich empfinde eine große Ohnmacht und sehne der Tag herbei, da der erste Atomreaktor in Deutschland abgeschaltet wird. Die Beteuerungen, das unsere AKW´s sicherer sind, wie z. B. im Ostblock und in der sogen. 3. Welt, tröstet mich da wenig. Atomkraft nein Danke.
Manchmal denke ich an den Himmel. Ja ich möchte davon träumen. Wie wird das bei JESUS sein? Dann merke ich aber auch, ich bin nicht mehr von dieser Welt..... "Lasset uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt." (1. Joh. 4,19)
Montag, 2. August 2010
Samstag, 31. Juli 2010
Ben Keith verstorben

v.l. n.rechts: Ben Keith, Pegi Young, Neil Young, Ralph Molina
Keith Bennett Schaeufele (6. März 1937 - 26. Juli 2010), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Ben, war ein US-amerikanischer Musiker und Musikproduzent . Er wurde bekannt vor allem für seine Arbeit als ein Pedal-Steel-Gitarristen mit Neil Young , Keith war ein fester Bestandteil der Nashville Country-Musik -Community in den 1950er und 1960er Jahren vor der Arbeit mit zahlreichen erfolgreichen Rock- , Landes -und Pop- Künstler sowohl als Produzent und vielseitig, Multi-Instrumentalist Sideman für mehr als vier Jahrzehnten.
Ben Keith (Steelgitarre)Link: "Too far gone" Acoustic Version von 1989 mit Ben Keith
http://www.youtube.com/watch?v=_810dsaV4gs&feature=player_embedded
Freitag, 30. Juli 2010
Gerechtigkeit und Richten
Gerecht richten und unparteiisch bewerten, dass scheint mir in unserer Welt ein großes Problem zu sein.
Ich versuche ja bewußt als Christ zu leben und somit ist mir auch die Botschaft der Bibel unendlich wichtig. In dieser Woche stolperte ich über ein Wort von JESUS aus dem Johannesevangelium.
Joh 7,24
"Richtet nicht nach dem, was vor Augen ist, sondern richtet gerecht."
Gleichzeitig hatte ich eine verfahrene Situation zwischen 2 Menschen vom Arbeitsplatz her vor Augen. Wer hat Recht? Wer sagt die Wahrheit? Relativ schnell ertappe ich mich dabei, das ich manchmal auch nach Sympathie und Antipathie gehe. Aber das ist ganz und gar falsch. Da muss ich generell lernen umzudenken. Ich brauche die Weisheit GOTTES in meinem Leben um gerecht bewerten und richten zu können. Wenn nicht, dann sollte ich besser mich raushalten und den Mund halten.
Bei der Katastrophe auf der sogen. LOVE PARADE letztes Wochenende geistern auch viele Spekulationen und Vorverurteilungen durch die Presse, die einer fairen und richtigen Aufklärung im Wege stehen könnten. Wobei ich Zweifel hege, ob überhaupt manche Verantwortungsträger willens sind, die Fehlentscheidungen zu entdecken, Gründe zu suchen und Konsequenzen zu ziehen.
Dienstag, 20. Juli 2010
Rücktritte
Im Moment vergeht ja kaum eine Woche, da nicht irgendein Politiker oder Kirchenmann seinen Rücktritt vom Amt und den damit verbundenen Aufgaben macht.
Als ich am Samstag die Zeitung aufschlug und vom Rücktritt der Bischöfin Maria Jepsen las, war ich aber erst einmal erleichtert. Den Grund des Rücktritts sollte man respektieren, auch wenn vielleicht nicht klar ist, in wie weit sie als Bischöfin dabei schuldig geworden ist.
Erleichtert bin ich darüber, da ich seit vielen Jahren ihr Wirken beobachtet habe und mich oft gefragt habe, ist sie nun Politikerin oder Feministin oder für wen arbeitet sie nun?
Ihr Arbeitgeber sollte ja eigentlich JESUS CHRISTUS sein, aber nach ihren Äußerungen zu urteilen, kannte sie IHN wenig. Krippe statt Kreuz, das war auch ein Slogan von ihr. Natürlich ist die Krippe romantisch verklärt bei uns. Aber hart waren die Umstände der Geburt des Heilandes doch. Das Kreuz vollendete den Auftrag GOTTES an JESUS, der für unsere Gottlosigkeit und Sündhaftigkeit starb. Brutal und grausam, aber das ist die Aussage der Bibel.
Natürlich muss dieser Aussage keiner zustimmen, aber von einem Bischof oder einer Bischöfin sollte man doch mehr verlangen können. Sie sollte für den christlichen Glauben stehen und JESUS mit seinen Aussagen und seinem Leben Ernst nehmen. Von daher bin ich erleichtert....
Nachfolgend habe ich noch einen interessanten Brief im Internet gefunden:
Maria Jepsen wünschte sich die Krippe (”ein so freundliches Zeichen”) statt des Kreuzes als christliches Symbol. Sie befürwortete den Muezzin-Ruf, aber auch die Anerkennung der Prostitution als Beruf. Sie lehnte die Jungfrauengeburt Mariens und den Sühnetod Christi ab. Sie forderte die Gleichberechtigung schwul-lesbischer Partnerschaften im Kirchenrecht und die Verankerung der “sexuellen Identität” im Grundgesetz. Jesus nannte sie einen “besonderen Menschen”. Ein innerprotestantischer Kritiker, Jens Motschmann, warf ihr vor, Irrlehren zu verbreiten.
Symptom und Katalysator des Glaubensabbruchs
Maria Jepsen vertrat Meinungen, die volles Daseinsrecht haben in einer zivilen Gesellschaft. Meinungsproduktion aber ist kein bischöfliches Kerngeschäft. Zum Kitsch wird das Trommelfeuer der ewiggleichen, eng bemessenen Ansichten, wenn dadurch zwar deren Darstellerin bekannt, die Botschaft aber ununterscheidbar wird. Die Quittung für soviel subjektiven Kitsch bekam Jepsen von der “Dithmarscher Landeszeitung”: Während Jepsens Amtszeit haben 300.000 Protestanten ihrer Kirche den Rücken gekehrt; nun sei eine “Abkehr von Positionen nötig, die der feministischen Theologin Jepsen besonders am Herzen lagen, die jedoch die schweigende Mehrheit der Protestanten ihrer Kirche entfremdet hat.”
Jepsen ist gewiss nicht Auslöser, aber Symptom und Katalysator des Glaubensabbruchs. Ein Bäcker, der betroffen erzählt, wie schlecht es um das Bäckerhandwerk bestellt sei, wie toll er aber Einrad fahren könne; ein Wirt, der den Koch schmäht, den Gast aber mit Witzen in der Kneipe halten will; ein Postbote, der an der Welt leidet und darum nur sporadisch Briefe zustellt, immer aber für eine Lichterkette zu haben ist: Sie alle hätten ihren Beruf verfehlt. Sie alle trügen dazu bei, dass man sich abwendet. Nicht anders ist es um die kitschgestählten Prediger in eigener Sache bestellt.
von Alexander Kissler – 20.07.2010
Als ich am Samstag die Zeitung aufschlug und vom Rücktritt der Bischöfin Maria Jepsen las, war ich aber erst einmal erleichtert. Den Grund des Rücktritts sollte man respektieren, auch wenn vielleicht nicht klar ist, in wie weit sie als Bischöfin dabei schuldig geworden ist.
Erleichtert bin ich darüber, da ich seit vielen Jahren ihr Wirken beobachtet habe und mich oft gefragt habe, ist sie nun Politikerin oder Feministin oder für wen arbeitet sie nun?
Ihr Arbeitgeber sollte ja eigentlich JESUS CHRISTUS sein, aber nach ihren Äußerungen zu urteilen, kannte sie IHN wenig. Krippe statt Kreuz, das war auch ein Slogan von ihr. Natürlich ist die Krippe romantisch verklärt bei uns. Aber hart waren die Umstände der Geburt des Heilandes doch. Das Kreuz vollendete den Auftrag GOTTES an JESUS, der für unsere Gottlosigkeit und Sündhaftigkeit starb. Brutal und grausam, aber das ist die Aussage der Bibel.
Natürlich muss dieser Aussage keiner zustimmen, aber von einem Bischof oder einer Bischöfin sollte man doch mehr verlangen können. Sie sollte für den christlichen Glauben stehen und JESUS mit seinen Aussagen und seinem Leben Ernst nehmen. Von daher bin ich erleichtert....
Nachfolgend habe ich noch einen interessanten Brief im Internet gefunden:
Maria Jepsen wünschte sich die Krippe (”ein so freundliches Zeichen”) statt des Kreuzes als christliches Symbol. Sie befürwortete den Muezzin-Ruf, aber auch die Anerkennung der Prostitution als Beruf. Sie lehnte die Jungfrauengeburt Mariens und den Sühnetod Christi ab. Sie forderte die Gleichberechtigung schwul-lesbischer Partnerschaften im Kirchenrecht und die Verankerung der “sexuellen Identität” im Grundgesetz. Jesus nannte sie einen “besonderen Menschen”. Ein innerprotestantischer Kritiker, Jens Motschmann, warf ihr vor, Irrlehren zu verbreiten.
Symptom und Katalysator des Glaubensabbruchs
Maria Jepsen vertrat Meinungen, die volles Daseinsrecht haben in einer zivilen Gesellschaft. Meinungsproduktion aber ist kein bischöfliches Kerngeschäft. Zum Kitsch wird das Trommelfeuer der ewiggleichen, eng bemessenen Ansichten, wenn dadurch zwar deren Darstellerin bekannt, die Botschaft aber ununterscheidbar wird. Die Quittung für soviel subjektiven Kitsch bekam Jepsen von der “Dithmarscher Landeszeitung”: Während Jepsens Amtszeit haben 300.000 Protestanten ihrer Kirche den Rücken gekehrt; nun sei eine “Abkehr von Positionen nötig, die der feministischen Theologin Jepsen besonders am Herzen lagen, die jedoch die schweigende Mehrheit der Protestanten ihrer Kirche entfremdet hat.”
Jepsen ist gewiss nicht Auslöser, aber Symptom und Katalysator des Glaubensabbruchs. Ein Bäcker, der betroffen erzählt, wie schlecht es um das Bäckerhandwerk bestellt sei, wie toll er aber Einrad fahren könne; ein Wirt, der den Koch schmäht, den Gast aber mit Witzen in der Kneipe halten will; ein Postbote, der an der Welt leidet und darum nur sporadisch Briefe zustellt, immer aber für eine Lichterkette zu haben ist: Sie alle hätten ihren Beruf verfehlt. Sie alle trügen dazu bei, dass man sich abwendet. Nicht anders ist es um die kitschgestählten Prediger in eigener Sache bestellt.
von Alexander Kissler – 20.07.2010
Sonntag, 18. Juli 2010
Im Gedenken
PAUL SCHNEIDER (29.8.1897 - 18.7.1939): Heute vor 71 Jahren starb der "Prediger von Buchenwald", Pfarrer Paul Schneider, den Märtyrertod. Seit Beginn des Kirchenkampfes verkündigte er ohne Furcht Jesus Christus als den Herrn aller Herren und nannte begangenes Unrecht beim Namen. Dank der Unterstützung seiner Gemeinde in Dickenschied konnte er sich bis 1937 gegen alle Intrigen der Gestapo behaupten. Im KZ hat er trotz Hunger und Folter den Namen Christi verherrlicht.
(aus Neukirchener Kalender)

http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Schneider_(Pfarrer)
(aus Neukirchener Kalender)

http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Schneider_(Pfarrer)
Mittwoch, 14. Juli 2010
Alles hat seine Zeit
Alles hat seine Zeit (Prediger 3, 1-11)
"Alles hat seine Zeit
und jegliches Vornehmen
unter dem Himmel seine Stunde.
Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit; Pflanzen hat seine Zeit, und Gepflanztes ausreißen hat seine Zeit. Töten hat seine Zeit, und Heilen hat seine Zeit;Zerstören hat seine Zeit, und Bauen hat seine Zeit. Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit;Klagen hat seine Zeit, und Tanzen hat seine Zeit.
Steine schleudern hat seine Zeit,und Steine sammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und sich der Umarmung enthalten hat auch seine Zeit. Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Wegwerfen hat seine Zeit. Zerreißen hat seine Zeit, und Flicken hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit.Lieben hat seine Zeit, und Hassen hat seine Zeit;Krieg hat seine Zeit, und Friede hat seine Zeit.
Was hat nun der, welcher solches tut, für einen Gewinn bei dem, womit er sich abmüht?
Ich habe die Plage gesehen, welche Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich damit abzuplagen.
Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch die Ewigkeit hat er in ihr Herz gelegt, da sonst der Mensch das Werk, welches Gott getan hat, nicht von Anfang bis zu Ende herausfinden könnte."
Der obige Text stammt von dem König Salomo (Salomon), der der dritte König (nach Saul und David) vom Reich Israel war.
Der Text gibt zwar nicht alle Lebensbereiche wieder, aber aufgrund seiner Aussage lassen sich natürlich manche Ergänzungen finden.
Alles hat seine Zeit, Steine Sammeln und Steine wegwerfen, Häuser bauen und wieder abreißen.
Bäume pflanzen, aber auch wieder umhauen.
Die Grundsteinlegung unseres "alten" Gemeinschaftshauses war im April 1988. Daran an schloß sich eine längere Bauphase, in der viele Gemeindemitglieder mitanpackten und bauten. Je nach Begabung und Zeit. Es war eine anstrengende, aber auch fröhliche Zeit. Die Menschen wuchsen zusammen. Ich kann mich noch gut an den Tag des Dachdeckens erinnern. Gutes Wetter, tolle Stimmung und viele fleißige Hände. Bis auf wenige Ausnahmen ist das Haus in Eigenregie errichtet worden. Ein gewisser Stolz über die erbrachte Leistung schwingt mit. Unser GOTT hat uns aber wunderbar versorgt, geholfen und bewahrt.
Natürlich schmerzt es, wenn die grünen Bäume abgehauen herumliegen und das Haus vor dem entgültigen Abriß ausgeschlachtet wird. Vieles kann noch anderen nützlich sein.
Als Gemeinde haben wir jetzt ein neues und größeres Haus, das mit Leben gefüllt wird.
Der christlichen Gemeinde dient ein Haus oder auch Kirche zum Treffpunkt der Anbetung GOTTES und zum Miteinander. Häuser (auch wenn es schmerzlich erscheint) können abgerissen werden, da der Christ nicht unbedingt auf heilige Orte angewiesen ist. JESUS sagt in Johannes 4,24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten.
Das Christsein spielt sich in erster Linie im Menschen selbst ab. Bete ich GOTT an und lebe ich mit ihm, egal wo ich gerade bin?
(hier einen Blick in die Abrißgrube -
das ehemalige Küchenfenster ist noch zu
erkennen)
Dienstag, 13. Juli 2010
Ein Leben ohne VuVuZela
Wer hat es schon bemerkt? Jetzt fängt die Vuvuzelalose Zeit an. Einfach toll. Ne´ im Ernst. Ich bin ganz überracht, dass ich schon 2 Abende ohne Fußball und Vuvuzelageräusche überlebt habe. Es gibt also doch ein Leben nach dem Fußball. Auch wenn manches im Haushalt liegengeblieben ist und ich meine Fitness vernachlässigt habe, es war eine klasse Zeit - die Fußball WM - auch wenn manche Spiele sehr bescheiden waren. Ein Dank der Deutschen Mannschaft!!Aber die Hausaufgabe für den dt. Fußball bleibt: Wie schlägt man eine Mannschaft, die so gut funktioniert wie die Spanische Elf? Daran gilt es zu arbeiten. Aber das wird unser Jogi schon gemerkt haben.
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