Samstag, 21. Juli 2012

40 Jahre ABBA

Vor gut 40 Jahren gründete sich die Band ABBA in Schweden. Popmusik aus Schweden war damals überhaupt nicht bekannt. 1972 war ich gerade mal 12 oder 13 Jahre alt. Das Teenageralter brach bei mir an - Anfangs noch zaghaft, da z.B. meine Schwester schon eher englischsprachige Popmusik hörte. Aber später doch mit aller Macht. In dieser für mich stattfindenden Übergangsphase habe ich z.B. den jährlich stattfindenden GRAND PRIX CHANSON DE LA EUROVISION, für heutige Verhältnisse, eine abgespeckte Version im TV gesehen. 1974 kam diese Sendung aus dem englischen Seebad Brighton. Wir schrieben den 6. April und für Schweden startete die Band ABBA mit dem Song "Waterloo". Ich war begeistert. Flotter Song mit einer guten Darstellung. Eine sympathische Band mit einer schönen Ausstrahlung. Mir gefiel der Song sofort und ich hätte ihm auch die 12 Punkte gegeben. Der Rest ist dann Musikgeschichte. ABBA gewannen mit großem Vorsprung und brachten eine Popkarriere, vermutlich weltweit ins Rollen. Anfangs gut alle 3 Monate ein Verkaufshit. Als erstes folgte der Song "Honey, Honey". Meine Pubertät verlief dann in eine rockigere Phase, so dass ich bis heute keine LP oder CD des Quartetts besitze. Allerdings ertappe ich mich des öfteren dabei, dass mir eine ihrer Melodien des morgens auf dem Weg zur Arbeit im Bus oder im Zug begleitet. Wenn ich mich für die Popmusik interessieren würde, dann käme ich an den Songs von ABBA nicht vorbei. Meine Schwester, so glaube ich, hatte 2 LP´s von ihnen (Arrival, The Album). Ich denke jetzt Melodienmäßig an "Super Trouper", "The Eagle", "S.O.S.", "Fernando" oder "Dancing Queen". Die Band existiert heute nicht mehr, leider sind auch die Ehen der Musiker gescheitert. Aber es waren sehr sympathische Musiker, geniale Komponisten, wobei Anna und Annafrid eine, wie schreibe ich das jetzt am besten? ...Ja sie hatten eine tolle Ausstrahlung, auch mit einem Schuss Sexappeal.

Das ich diese Zeilen verfasse liegt an der "neuesten" Aussage der GOOD TIMES (4/2012).

Donnerstag, 19. Juli 2012

Easy Rider



Ich kann mich noch sehr gut an ein Din3 Poster erinnern, dass der Bekannte Volker aus Herne vor über 30 Jahren in seinem Jugendzimmer hängen hatte. Peter Fonda und Dennis Hopper fahren mit ihren Motorrädern über eine Brücke in einer Großstadt. Welche Stadt - keine Ahnung, vielleicht New York.
Vor gut 2 Wochen stand ich vor den zwei Motorrädern (Nachbauten) aus dem Film "Easy Rider". Das hat mich schon bewegt und ließ Erinnerungen hochkommen. Zu dem damaligen Zeitpunkt (s.o.) kannte ich den Film nur mit Namen, hatte ihn auch noch nie gesehen - vermutlich lag es daran, dass ich noch etwas zu jung war. Beide Nachbauten lassen sich im Moment in der Harley Factory in Frankfurt bewundern. Der Laden unterhält inmitten der Verkaufsfläche ein kleines Museum über "Harley" Motorräder aus vielen Epochen. Ob diese beiden Bikes dort immer zu bewundern sind - ich weiß es nicht.




Seit ein paar Monaten hängt bei mir ein Poster von diesem Film im Wohnzimmer. Das hätte ich auch nicht vermutet, dass das einmal noch passiert. Allerdings fehlt noch der Rahmen dazu. Den Film hatte ich damals gar nicht im Kino gesehen, da ich noch viel zu jung war. Inspiriert haben mich Choppermodelle schon immer. Da muss sich etwas in meiner Festplatte eingebrannt haben. Der Film trägt den bekannten Untertitel "Ein Mann sucht Amerika, konnte es aber nirgends finden". In diesem Film geht es um Lebensentwürfe und Lebensstile. Hippies waren damals "in" - aber nicht alle Menschen tolerierten diesen Lebensstil. Das wird am Ende des Filmes deutlich. Das Ende bleibt zwar etwas verschlossen, da nicht deutlich wird, ob Wyatt und Bill zu Tode kommen oder nicht. Der Freiheitsbegriff zieht sich eigentlich durch den ganzen Film. Freiheit - machen zu können, was man will - natürlich ohne Arnachie. Denn die eigene Freiheit sollte Rücksicht nehmen vor dem Anderen. Das ist leichter geschrieben, als erlebt. Wer geht schon tolerant mit einem um, wenn das eigene Outfit nicht der gängigen Mode entspricht?! 
Der Easy Rider von Captain Ameica

Mittwoch, 18. Juli 2012

Zum Tode von Jon Lord

Hagen.
„Es muss mehr geben, als nur zu leben und zu sterben.“ So ­begründete der große Musiker Jon Lord sein Interesse an spiritueller Musik, das sich in seinem ­sinfonischen Chor-Gebet „From Darkness to Light – A Prayer for the Millennium“ wunderbar ausdrückt. Für den Hardrocker, der zum ­klassischen Komponisten wurde, ist „From Darkness to Light“ zum Vermächtnis geworden. Die Musikwelt trauert um Jon Lord, der im Alter von 71 Jahren starb. In dieser ­Spielzeit war er Komponist für Hagen.

Zur Uraufführung der großen Fassung seines Gebets konnte Lord bereits nicht mehr nach Hagen reisen. Tief bewegt hörte er am Telefon den gewaltigen Jubel, mit dem ihm das Publikum für die ergreifende Komposition dankte. Das war vor acht Wochen. Zu diesem Zeitpunkt hoffte er noch, er könnte seine Krebserkrankung erfolgreich bekämpfen. Wenig später ging es dem Komponisten aber bereits so schlecht, dass er ein für den 6. Juli geplantes Crossover-Konzert mit den Hagener Philharmonikern absagen musste.

Legendär an der Hammond-Orgel

Jon Lord hinterlässt ein gewaltiges künstlerisches Erbe. Legendär war sein Spiel auf der Hammond-Orgel. Einige der größten Rockhits aller Zeiten wie „Smoke on the Water“ hat er zusammen mit seiner Band „Deep Purple“ geschrieben. Der Brite war einer der wenigen Rockmusiker, die eine klassische Klavierausbildung hatten. Er war der erste Brückenbauer zwischen Rock und Klassik. Und er wollte auf keinen Fall dem Altherrenclub der Rock-Rentner beitreten, die mit ihren immer gleichen historischen Hits durch die Welt ziehen.
Einmal purple immer purple – obwohl eine Größe im Bereich der Klassik wird der 71-jährige Tastenmagier immer mit einem gleichgestellt: „Smoke On The Water“! Doch weit gefehlt...Stattdessen entdeckte Lord seine Leidenschaft für sinfonische Klänge, für Chormusik und schuf eine beeindruckende Reihe von Kompositionen. Viele davon sind in dieser Spielzeit in den Hagener Sinfoniekonzerten erklungen. Zum Beispiel seine Suite für Solo-Flöte, Klavier und Streichorchester „To Notice Such Things“, die er im Gedenken an einen verstorbenen Freund schrieb.

2008 erstmals in Hagen

Immer war das Publikum begeistert von der Klangfülle und vom Farbenreichtum seiner Musik, die direkt auf das Herz zielt. „Ich möchte Musik komponieren, die spannend und lustvoll zu spielen ist“, sagte er einmal im Interview mit unserer Zeitung. „Rock und Klassik verwenden dieselben Noten, beide versuchen, Emotionen zu erzeugen, Freude zu geben.“
Zwischen den Hagener Philharmonikern und dem weltberühmten Keyboarder war es Liebe auf den ersten Blick. Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Orchesters kam Lord 2008 erstmals zu zwei gemeinsamen Konzerten nach Hagen. Die Zusammenarbeit war künstlerisch und menschlich derart befriedigend, dass er die Philharmoniker einlud, mit ihm 2009 und 2010 Konzerte in der Essener Grugahalle zu geben. Da war es nur konsequent, dass der Hagener GMD Florian Ludwig Jon Lord bat, Komponist für Hagen in der 100-Jahr-Jubiläums-Spielzeit des Theaters zu werden. Dafür wollte Lord sogar ein neues Orchesterwerk schreiben, das in Hagen uraufgeführt werden sollte: „Ich denke, da ist noch ein Stück in mir. Etwas, das gesagt werden muss.“

Kathedrale ganz aus Klang

Doch im August 2011 teilte der Komponist mit, an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt zu sein. Und er schrieb sein „Prayer for the Millennium“ für großes sinfonisches Orchester um. „Jon geht aus der Dunkelheit ins Licht“, so heißt es in der Todesanzeige auf seiner Heimseite. „From Darkness to Light“ ist nicht zufällig der Titel seines Gebets, das nun sein letztes musikalisches Werk ist. Es wurde bei der Uraufführung in Hagen schnell deutlich, dass Jon Lord das Werk unter dem Eindruck seiner lebensbedrohlichen Krankheit umgearbeitet hat. Alle Zuhörer waren tief berührt von der schlichten, der hoffenden Innigkeit, mit der der Komponist darin die letzten Dinge musikalisch anspricht. Jon Lord erschafft hier eine Kathedrale ganz aus Klang. Und er stößt darin ein Tor zum Himmel auf, nicht auftrumpfend, eher schüchtern und doch voller Gewissheit. Die Musik verlöscht nicht, sie transzendiert. Das ist mehr als ein Vermächtnis, es ist ein Geschenk.
Monika Willer

Zum Tode von Jon Lord gab es im Internet unendlich viele Artikel. Aber die meisten Beschreibungen waren auf die Zeit mit Deep Purple bezogen, die er 2002 entgültig verlassen hatte. Kann ein Zeitungsartikel seiner Persönlichkeit und seinem Wirken gerecht werden? Um so mehr freute es mich heute einen Artikel in der WR/WAZ entdeckt zu haben, den Monika Willer veröffentlichte.

Montag, 16. Juli 2012

Sommerfest HARLEY FACTORY

 

Dietmar u. Natascha auf dem Festivalgelände der Factory

Was soll ich eigentlich berichten? Die Fotos sprechen für sich selbst!
Aber um der Höflichkeit willen gebe ich doch einen kleinen Überblick.
Vor 3 Jahren hatte die Harley Factory in Frankfurt das letzte Sommerfest veranstaltet.
Vermutlich gab es einfach im Laufe der Jahre zu viele Termine. Jetzt, 2012,
startete das nächste Sommerfest durch. Ab Donnerstag wurde auf der Wiese vor der Factory aufgebaut. Getränke- u. Essensstände, Stände von Händlern (Custombikes) und von der BACAA und der CMA, Bühne für Showacts und ein Partyzelt.

 
Innenansicht der Factory
Nachbau "Captain America" aus dem Easy Rider
Ich müsste spontan 8.000 - 10.000 € haben!! Was würde ich mir dann wohl kaufen?
Das Moped stach mir total ins Auge....
   Ich bin am Freitagnachmittag angereist. Das Wetter war nicht so dolle. Kalt und stellenweise regnerisch. So war eigentlich nicht viel los auf der Festivalwiese. Der Samstag startete dann vielversprechender. Die Sonne kam im Laufe des Vormittags durch und hielt sich lange. Es wurde warm und freundlich. Einladend machten sich dann doch viele Motorradfahrer und andere Besucher auf den Weg.


Ich war das erste Mal hier vor Ort. Begeistert suchte ich die Factory auf. Einfach eine tolle Aufmachung, die sich sehen lassen kann. In Mitten des Ladens ein kleines Museum von Harley Motorräder aus den unterschiedlichsten Epochen. Klasse. Dazu kamen natürlich wahnsinnig viele Neumaschinen zum Kauf und ein großes Angebot von Bekleidungsartikeln.
CMA Bus vor der Factory

Showbikevorführung

In Action

Aufstellung zum 6th Crime City Run

Aus dem CMA Zelt heraus.....
Einfach eine tolle Stimmung.....
Going home
Leider mussten wir schon relativ früh unser Zelt abbauen, da wir noch zu einem Treffen der gesammten CMA Gruppe wollten. Aber wir werden wiederkommen!!

Jon Lord ist tot



Deep Purple-Gründungsmitglied Jon Lord ist tot

16.07.2012 - 19:30 Uhr


... London. Das Gründungsmitglied der britischen Rockband Deep Purple, Jon Lord, ist am Montag im Alter von 71 Jahren gestorben. Wie britische Medien berichten, verstarb der Keyboard-Spieler in einer Londoner Klinik im Kreise seiner Familie. Lord hatte Deep Purple im Jahr 1968 gemeinsam mit Sänger Rod Evans, Gitarrist Ritchie Blackmore, Bassist Nick Simper und Schlagzeuger Ian Paice gegründet. Der Musiker schrieb auch viele Songs der Band, darunter den Hit "Smoke On The Water", mit dem der Band der Durchbruch gelang. Lord hatte sich im Jahr 2002 aus dem Musikgeschäft zurückgezogen. Der Brite litt bereits seit längerer Zeit an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Mit dem Tod Lords ist Paice das letzte lebende Gründungsmitglied der Band.

(aus: OPEN-REPORT.de)


70er Jahre

2010
Ja, er war einer der großen Vorreiter der Hammondorgel in der Rockmusik....vermutlich sogar der "Wichtigste" Impulsgeber....Habe gerade mir "Bird has flown" (incl. Hammondorgelsolo) und "April" von 1968 angehört. Tolle großartige Rockmusik mit Klassikeinflüssen. Jetzt läuft gerade seine SoloLP "Sarabande" von 1975. Meine Frau und ich sind noch Purple Fans, haben aber leider nie Jon live erlebt. Danke, für Deine tolle Musik!!!!!!!!!!!!!!!!

Mittwoch, 11. Juli 2012

Harley Factory Frankfurt

Sommerfest in der Harley-Factory 14./15.7.2012

Kommt zu unserem Sommerfest mit der größten Demo-Ride-Tour seit es Harley-Davidson gibt. Fahrt alle neuen Harley-Davidson 2012 Modelle in einer ausgiebigen geführten Tour. Alle volle Stunde starten unsere Tour-Guides mit Euch.
Achtung Sonderaktion Gebraucht-Fahrzeuge:
An diesem Wochenende könnt Ihr auch unsere aktuellen Gebrauchtmaschinen im direkten Vergleich probefahren. Für Kurzentschlossene gibt es beim Kauf 2 Jahre Gebrauchtgarantie als Zugabe.
Für Food, Drinks, Coffee and Cake ist das ganze Wochenende gesorgt.

Da wollen wir gerne hin. Wenn ich jetzt an den starken Regen von gerade denke, dann wird mir ganz anders. Mindestens trockenes Wetter wäre von Nöten. Ich bin gespannt, wie das ausgeht......

Es geht weiter....


- Die Allgemeinärztin Birgit Bardy und Physiotherapeut Jörg Bardy haben ihre Mit­arbeit bei Diospi Suya­na beendet. Wir dan­ken dem Ehepaar Bardy herzlich für seinen vier­jährigen Dienst! - (aus DIOSPI SUYANA Ausgabe 38, Dez. 2011)

An anderer Stelle habe ich schon mehrfach über die Arbeit von den Eheleuten Bardy in Peru berichtet. Da beide mit Leib und Seele gerne bei den Quechua Indianern arbeiten - war es nur eine Frage der Zeit, wann ein "neues" Projekt in Peru auf sie wartet nach dem Ausscheiden in dem Missionskrankenhaus Diospi Suyana. Vor ein paar Wochen waren Jörg und Birgit in Deutschland unterwegs, um verschiedene Dinge zu erledigen und um ihre Familien, Freunde, Bekannte und Gemeinden zu besuchen. Uns war es nur möglich Jörg wiederzusehen für einen sehr intensiven Abend. Jetzt geht die Arbeit in einer kleinen Klinik in einem Bergdorf, das gute 3300 m hoch liegt weiter. Eine neue Herausforderung.