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Montag, 28. September 2026

Sonntags im Wald

110 Minuten im Wald unterwegs


Sonntag und kein Auto da um in den Gottesdienst zu fahren! Also was tun? Das Wetter wurde schön und ich war schon lange nicht mehr im Wald unterwegs. In diesem Jahr noch gar nicht. 

Aufkommende Hüft- und Muskelprobleme lassen mich gerne im Sessel versinken. Obwohl Training vermutlich besser wäre. 


Draußen waren im Schatten 12 Grad. Etwas dicker anziehen? Auf jeden Fall die Wanderstiefel schnüren und die Stöcke nicht vergessen. Dazu kommt noch die Kamera und etwas zu trinken und ab geht es kurz nach 10 Uhr. 
aufwendig instandgesetzt

Hömbergquelle mit ein wenig Wasser
Der Herbst ist noch nicht angekommen. Hier nicht, denn es hatte vermutlich in diesem Jahr hier mehr geregnet. Kaum gelbes Laub an den Bäumen. 

Die unsäglichen Windräder im Aufbau



Die erste halbe Stunde geht es stramm den Berg hoch. Bis ganz nach oben komme ich aber nicht. Das gehen fällt noch schwer und Schmerzen stellen sich etwas ein. Verschwinden tun diese, wenn es bergab oder auf dem gleichen Level weitergeht. 



Was auffällt, ist, dass zwei Wege sehr aufwendig restauriert worden sind. Sieht aus wie eine Schicht aus Kies und Zement. Habe davon gar nichts mitbekommen. Hat eine Walze den Untergrund festgefahren oder  planiert?
Die Hömbergquelle führt wenig Wasser. Eine Joggerin vor mit erquickt sich trotzdem, bevor es für sie weitergeht. 

Fotomotive kommen wenig zusammen. Fliegenpilze sind noch nicht zu finden - auch kein Tier - bis auf einen Tagpfauenauge. 

Auf meiner gewünschten Höhe angekommen, nehme ich natürlich sofort die 4 Baustellen zu den Windrädern wahr. Wenn die fertig sind, brauche ich hier keine Fotos mehr in die Ferne zu machen. Windräder gleich Naturverschandelung und Zerstörung. Ganz zu schweigen, von den vielen Vögeln, die durch sie zu Tode kommen. Das ist reine Ideologie - Windräder bauen, anstatt irgendwo ein Braunkohlekraftwerk stehen zu haben. Grün ist heute Ideologie und nicht Naturschutz. Aber ich will mich nicht hineinsteigern......

Zum Schluss komme ich an einem eingezäunten Gatter vorbei. Das Gelb der Blumen leuchtet schön. Ich werde förmlich davon angezogen. In der Nähe sind sogar Apfelbäume angepflanzt worden, die die ersten Früchte tragen.

Nach guten 110 Minuten sitze ich zu Hause vor der Haustüre und nehme wahr, dass ich ziemlich kaputt bin. Auch total verschwitzt - also ab unter die Dusche. Aber die Tour war sehr schön, auch wenn die Muskeln jetzt einen Kater bekommen sollten. 


Schön war es in Gottes schöner Schöpfung!  😃




 

Sonntag, 7. September 2025

Gerlitzen (Berg)

1. Etappe Kabinenbahn

Auf der Gerlitzen

Der Berg liegt zwischen den Nockbergen und dem Ossiacher See. Die Höhenangaben variieren. Offiziell ist der Berg 1909 Meter noch. Aber auf der Hütte ganz oben stehen 1911 Meter. Vermutlich ist die Hüttenhöhe dazu gerechnet worden. 


In Annenheim parkten wir keine 50 Meter neben der Kabinenbahn. Mit ihr wollten wir auf den Berg fahren. Die Bahn fährt bis zur Zwischenstation "Kanzelhöhe". Dort erfolgte ein Umsteigen in einen Lift. An der Kanzelhöhe gibt es zwei Gasthäuser und die Erlebnisarena für die Kinder und Jugendliche.






Ossiacher See




Auf dem Gipfel gibt es eine kleine Aussichtsplattform und anhand von drei Schaubildern wird die Bergwelt erklärt. Das ist sehr hilfreich. Wir sehen den Wörther See, den Ossiacher See und den Faaker See unter uns. 

Eine ganze Zeitlang sehen wir Paragleitern bei ihrer Vorbereitung und dem Abflug zu. Spannende Sache - so einen Tandemflug wollte ich eigentlich auch noch einmal machen. 


Am Gipfelhaus Gerlitzen

Die Pöllingerhütte

Stärkung
Wir begeben uns auf den Abstieg bis zur Kanzelbahn, die auf 1440 Meter liegt. Beim Hochfahren auf den Berg habe ich vergessen, meine Wanderstiefel anzuziehen. Die Turnschuhe sind nicht so trittsicher. Es geht über schmale Bergwege mit Kiesunterlage bergab. Manchmal weichen wir auf die Grünflächen aus. Ist Trittsicherer und man kommt auf dem Kies nicht ins Rutschen. 
Gut auf der Hälfte der Strecke lockt die "Pöllinger Hütte" zur Pause. Natascha bekommt ihr Himbeerwasser und ich einen 1/2 Liter Buttermilch. Natascha wählt eine 1/2 Brettl Jause und ich meine geliebte Leberknödelsuppe. Alles sehr lecker. Hier hat es uns sehr gut gefallen und wir saßen etwas im Schatten. 

Der  weitere Abstieg wurde auch wieder beschwerlich. Es sind ja von ganz oben fast 500 Höhenmeter (genau: 471 Meter) zu bewältigen. Das geht in die Beine. 
Bevor wir wieder in die Kanzel steigen und nach unten fahren, gibt es eine weitere Pause am Bistro der Sunnalm. Wir saßen fast in einer Art Liegestuhl. Das tat auch gut. 


Danach ging es abwärts und zum Auto. Das war erhitzt und wir schwitzten im Auto. Aber eine 3/4 Stunde später waren wir im Quartier. 

Freitag, 5. September 2025

Die Goldeckstraße

Die Goldeck Panorama-Straße


Die Panoramastraße führt von Zlan, mit einer Steigerung von 10%, den Berg über 10 Kehren hoch. Sie hat eine Länge von etwa 14,5 KM und in der letzten Etappe geht es fast nur noch geradeaus in die Höhe. Wir queren 3 Viehgatter. 

Meine Frau ist diese Strecke vor einigen Jahren mal mit ihrem Motorrad hochgefahren. 

Der Endparkplatz "Seetal" liegt auf 1895 Metern und hat neuerdings  ein Gasthaus ("Wieserhütte"). Damals, als meine Frau hier war, gab es das noch nicht. 
In der Wegbeschreibung zum Gipfel sollten wir ca. 250 Höhenmeter bewältigen und das in 40 Minuten. Wir waren erst etwas skeptisch, aber die Strecke war gut präpariert (nicht wie am Dobratsch). Mit einer kleinen Pause am Wegesrand benötigten wir 50 Minuten. Zeitweise konnten wir bei der tollen Fernsicht 7 Gebirgsketten, bis nach Italien, zählen. Wow. 


Das Gipfelkreuz befindet sich auf 2142 Meter über dem Meer. 



Wir saßen später an einem Tisch vor der Panorama Alm im Freien und in der wärmenden Sonne. Eine herrliche Pause. Die Speisekarte war schnell studiert. Für meine Frau eine Brettl Jause mit Schinken, Blutwurst, Käse (fast wie immer) und einem Williams Christ Birne und für mich eine Leberknödelsuppe. 


Sie trank dazu ein alkoholfreies Weizenbier, dass ich auch erst haben wollte. Aber sie brachte mir einen 1/2 Liter Buttermilch mit. Kalt und Klasse. Das  passte sehr gut.

Panorama Alm


Nach gut 50 Minuten Pause ging es auf die Rücktour. Das war fast schnell erledigt. 

Stellenweise färbten sich die Bärenbüschchen schon rot - es geht halt in den Herbst. 

Am Parkplatz war ich dankbar, dass ich die Schuhe wechseln konnte. Ein älteres Paar, das in Villach wohnt, sprach mich an. Wir plauderten recht lange. Das die Strecke am Dobratsch so schwer zu begehen ist, liegt an der Reparatur; da große Mengen von Regenwasser die Strecke unterspült hatten, so deren Aussage. Das hatte ich fast schon vermutet.  




 

Montag, 1. September 2025

Dobratsch Wanderung

Wanderung auf dem Dobratsch


Über die Villacher Alp Straße kommen wir auf den obigen Parkplatz. Zwischendurch gibt es immer Parkplätze zum Anhalten - um die Aussicht zu genießen. Ein kleinerer Skywalk ist auch vorhanden. 

Der Berg ist 2166 Meter hoch. Der Parkplatz liegt auf knapp 1700 Meter. Meine Frau wollte etwas wandern gehen. Was würde da auf uns zu kommen?


Hinten: Dobratsch Gipfel


 
Die Kapelle im Hintergrund
Verwirrend sind ja in Österreich die Zeitangaben bei Wanderungen. Das kennen wir schon aus unseren Urlauben in der Steiermark (2012, 2014, 2016). Der Aufstieg zum Dobratsch Gipfel sollte 1,5 Stunden dauern. Wir benötigten mind. 2,5 Stunden. Ein wenig fehlende Kondition, dafür aber am Ende auch mit Kämpferherz. 


Der Wirt auf der obigen Hütte sprach von 4,5 Km für eine Strecke. 
Das Gipfelhaus liegt auf 2143 Metern. Oben endlich angekommen machten wir gute 3/4 Stunde Pause. Etwas Essen und natürlich trinken. 

Der Antennenturm misst 165 Meter und stammt aus dem Jahre 1971.  

Der Rückweg war dann etwas entspannter, aber auch schön. Zweimal machten wir noch Pause und junge Kälber besuchten uns. Trotz aller Anstrengung, war es ein schöner Tag.
 

Dienstag, 14. Januar 2025

Winterwanderung Januar 2025

Eine Winterwanderung 2025

Da das Wetter im Dezember ziemlich nasskalt und nebelig war, kommt jetzt endlich eine kleine Winterstimmung auf. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und der an zweien Tagen niedergefallene Schnee blieb liegen. Auch kam die Sonne wieder hervor und die Welt sah gleich freundlicher aus. 

Zuviel Nebel raubt mir die Stimmung und man möchte depressiv werden. 



Gestern früh war ich gegen Mittag in Plettenberg zum Einkaufen unterwegs. Am Morgen hatten wir 6 Grad Frost. Gegen Mittag wurden die Temperaturen etwas milder und ich wollte wenigstens noch eine  kleine Runde mich bewegen. Bei knapp über einer Stunde unterwegs sein, kann man eigentlich nicht von einer Wanderung sprechen. Das ist ein Sparziergang.

Ich entschied mich für einen Rundgang um das Örtchen Dingringhausen, das auf der Höhe liegt, wo auch die drei Windräder stehen. Die kleine Straße dorthin ist geteert und war freigeschoben worden. 

Das Auto konnte wie schon so oft, am kleinen Parkplatz abgestellt werden. Die Strecke Hin und Zurück nach Dingringhausen ist vielleicht 4 KM lang.


Die Sonne schien schön und es war keine Wolke am Himmel. Zwei, Drei Fußgänger kamen mir entgegen. Der Schnee, der hoch auf den Bäumen lag, ließ diese sich biegen und schwer neigen. 

Ich saß eine Zeitlang auf einer Bank am Wegesrand. Ich machte mir Gedanken und am Ende mündete alles in eine Gebetszeit. 



Ich konnte aber nur bis in den Ort gehen. Der Rundgang war nicht möglich, da der dazugehörige Weg gesperrt und nicht geräumt war. Also ging es für mich den selbigen Weg zurück. Das war auch nicht tragisch. Ab und an machte ich ein Foto in dieser schönen Winterlandschaft. 

Ich kam an einer Stelle vorbei, wo auf dem Hinweg Schnee getaut war. Jetzt war alles zu Eis erstarrt. Mit einem Ausfallschritt hätte ich die Stelle auch nicht passieren können. Vorsichtig gehen ist leicht gesagt. Noch im Denken, da lag ich schon auf der Erde und meine linke Arschbacke schmerzte. Erst einmal sortieren und die Handschuhe anziehen. Da hat man mehr Griffigkeit beim auf die Knie kommen. Gebrochen war nichts und das Handy lebte auch noch. Ich ärgerte mich schon. Im Altwerden sollte eine gewisse Vorsichtigkeit sich einstellen. 
Blick auf Holthausen

Aber ich kam dann gut nach Hause. Die Bewegung hatte trotzdem sehr gut getan.