Manchmal denke ich an den Himmel. Ja ich möchte davon träumen. Wie wird das bei JESUS sein? Dann merke ich aber auch, ich bin nicht mehr von dieser Welt..... "Lasset uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt." (1. Joh. 4,19)
Dienstag, 9. November 2010
Sächsische Schweiz
Sonntag, 7. November 2010
Achim Reichel in Iserlohn
Gegen gute Geschichten haben wir nichts, da wir z.B. auch die Solokonzerte von Stephan Stoppok genießen. Was lag also vor uns? Ein 3 Std. Programm mit einer kurzen Pause und das für 32,00 € pro Karte. Eine tolle Leistung. Aber der Reihe nach!
Wir saßen auf dem Balkon in diesem beeindruckenden Theater. Das Durchschnittsalter des Publikums lag schon einiges über 50 Jahre. Aber wie sang Udo Jürgens: "Mit 66 Jahren fängt das Leben an". Achim ist jetzt mittlerweile 66 Jahre alt und sein Publikum altert auch.
Die Bühne hatte ein wundervolles Bühnenbild im Stile eines Wohnzimmers. Rechts eine riesige Leinwand für Fotos aus dem Leben von Achim. Darunter aufgereiht, einige Gitarren. Auf der linken Seite stand ein altes
Ich meinte irische Folklore und französische Chansons zu hören, aber auch einen Song im arabischen Stil- "Belsazar"- dazu ein Potpourri mit Shantys. Alles in allem totale Begeisterung im Theatersaal. Viele Perlen wurden präsentiert, auch wenn mir nicht alle Songs bekannt waren, da ich seine Epoche der Ende 80er bis Ende 90er Jahre nicht verfolgte. Meine Perlen waren "Drunken Sailor", "Hambuger Veermaster", "Sah ein Knab ein Rößlein...", "Sophie mein Henkersmädel" (für mich genial - aber nicht jedermann Geschmack), "Herr von Ribbeck...", "Kuddel daddel du", "Steaks und Bier und Zigaretten", "Der Spieler", "Der blonde Hans" und "Aloha heja he". Um 23.30 h war das hervorragende Konzert zu Ende. Ein Dankeschön an drei wundervolle Musiker, die uns einen unvergessenen Abend bereitet haben.
Samstag, 6. November 2010
Achim Reichel in Iserlohn: „Mein Leben, meine Musik“ Tour 2010
Görlitz

(Reichenbacher Turm am Obermarkt nahe der Kaisertrutz)
Die Altstadt von Görlitz hat uns eigentlich schon im vergangen Jahr sehr gefallen. In diesem Jahr waren auch mein Vater, Petra und Judith mit in Sachsen. So erkundeten wir gemeinsam die Stadt. Als erstes ging es über den täglichen Markt. Manches gab es zu entdecken, zumal es bei uns zu Hause, keine täglichen Marktstände gibt. Anschließend ging es durch die einzelnen alten, aber wunderbar restaurierten Straßenzüge. Judith fand eine Buchhandlung mit einem Internetanschluss und brauchte nicht mitlaufen. Pubertierende Jugendliche haben auch ganz andere Interessen.
Die Altstadt zeichnet sich durch wunderschöne spätgotische, sowie Renaissance- und Bürgerhäuser aus.

(Die Peterskirche in der Nähe der Neiße)

Donnerstag, 4. November 2010
Lückendorfer Bergrennen

Mittwoch, 3. November 2010
Gerd Müller wird 65 Jahre alt
Montag, 25. Oktober 2010
Renata von Ferrara
Bautzen - Stasigefängnis
Apfelernte
Dienstag, 5. Oktober 2010
20 Jahre Wiedervereinigung

Montag, 4. Oktober 2010
Herbert Knebel in Plettenberg
in der Aula des Plettenberger Gymnasium. Wie durch ein Wunder klingelte morgens gegen 6.40 h das Telefon bei uns und wir bekamen 2 Eintrittskarten von meiner Schwester wegen Terminüberbuchung geschenkt.
Da ich ja eher vom politischen Kabarett früher geprägt wurde, konnte ich vorher gar nichts zu Herbert Knebel sagen. Ruhrgebietstyp mit Kappe und Brille u.s.w.
Das Programm ging über 2 x 50 Minuten mit dem Titel: "Ich glaub´ich geh kaputt." Nach dem ersten Teil waren wir nassgeschwitzt vom Lachen. Das kann nur gut tun. Die Geschichten aus dem Alltag der Menschen griffen Ähnlichkeiten auch aus dem eigenen Leben auf. Überrascht war ich von Herberts Gesangsakrobatik und die Begleitung von Ozzy Ostermann an der Gitarre.
Ein guter Bluesmusiker mit starkem Hang zum Humor und Parodie.
Nach der 20 Minütigen Pause ging es in den Teil Zwei und mir tat schon alles weh. Den "Flipperkönig Song" aus der Rockoper "Tommy" von The Who haben vermutlich die wenigsten erkannt. Ich fand es einfach genial. Im Original der Rockoper sang Elton John den "Pinball Wizard". Die Parodie auf Joe Cockers "You are sau beautiful" war einfach umwerfend und für die Damen gab es "Mercie Cherie" von Udo Jürgens.
Wir waren total begeistert und man kann Herbert Knebel nur weiterempfehlen. Ein Programm aber auch ohne Blasphemie und die Gags unter die Gürtellinie hielten sich in Grenzen, bzw. waren dezenter Natur.
http://www.derwesten.de/staedte/plettenberg/Wie-ausgesetzt-inne-fremde-Welt-id3786524.html
Janis Joplin
Aber der Reihe nach....
Janis Lyn Joplin wurde am 19.1.1943 in Port Arthur, Texas geboren. 1960 machte sie ihren High-School-Abschluß um anschließend als 17 jährige von zu hause wegzugehen und Sängerin zu werden. Ein Tingeln durch die unterschiedlichsten Clubs war die Folge. Ihren Gesangstil brachte sie sich selber bei, inspiriert durch Schallplatten von Bessie Smith und Odetta Holmes. Ihre eigentliche Karriere begann 1968 als sie nach San Francisco zog und sich dort der Band Big Brother & the Holding Company als Sängerin anschloss. Aber relativ schnell verließ sie wieder die Band. Ihr unstetiger Lebensstil trieb sie weiter. Für ein gutes Jahr formierte sie ihre Begleitband Kozmic Blues Band, lebte eine Weile in Kathmandu (Nepal). Im Januar 1970 löste sie auch diese Band auf. Sie suchte Wege um vor ihrer Sucht nach Alkohol, Aufputschmitteln und Drogen loszukommen. Im September 1970 begannen neue Studioaufnahmen zu dem Projekt "Pearl". Am 4.10.1970 erschien sie nicht im Plattenstudio. Man fand sie auf ihrem Zimmer im "Landmark Hotel" auf dem Boden tod liegend. Nach offiziellen Angaben starb Janis am 4.10. an einer Überdosis Heroin. Die Veröffentlichung von "Pearl" erlebte sie nicht mehr.
Bei Wikipedia fand ich ein paar Zeilen, die Janis Hintergrund traurig beschrieben. Ich zitiere:
"Die vergebliche Suche nach der wahren Liebe, Zuneigung und Geborgenheit ließ sie zuweilen in depressive Phasen fallen, welche sie durch Heroin, Kokain und Alkohol zu verdrängen suchte. Durch diese innere Zerrissenheit der Gefühle und ihre Schwierigkeiten, enge menschliche Kontakte aufzubauen, lässt sich ihre Musik verstehen, die gleichzeitig Stolz und Verzweiflung ausdrückt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Janis_Joplin
Meine persönlichen Anspieltips: "Pearl" von Janis Joplin
1998 ist von Sony/Columbia eine Do-CD erschienen von Janis Joplin with Big Brother and the Holding Company = Live at Winterland ´68 (485150 2 Columbia)
Samstag, 2. Oktober 2010
Hohe Bracht
Dortmunder Herbst
So konnte ich auch zum ersten Mal eine Modeschau für ein paar Minuten beobachten. Das ist nicht unbedingt mein Metier.
Überrascht war ich dann, dass ich in einer Halle einen Bibelstand von Christen vorfand. Ausgestellt war ein Nachbau der Gutenberg Buchdruckpresse, auf der damals die ersten Übersetzungen der Bibel in die Deutsche Sprache erfolgt waren und die die einsetzende Reformation damit wahnsinnig schnell an trieb.
Donnerstag, 30. September 2010
Postman
Mittwoch, 29. September 2010
Dancing with Ghosts
Ich kann nur hoffen und wünschen, dass Cliff Jackson (git), Bernd Kolbe (bass), Heinz Glass (git) und Achim Poret (drums) bald wieder auf Tour gehen und bei uns in der Nähe vorbeischauen. Es lohnt sich. P.S. Roger Wahlmann unterstützt an den Keyboards den Sound. Einfach toll, dass es Epitaph nach so vielen Jahren des Schweigens wieder gibt. Ich bin begeistert.
inakustik INAK 9095, http://www.epitaph-band.de/
Mittwoch, 22. September 2010
Ecki ist tot
(Foto: wkw)Dienstag, 21. September 2010
White Bicycles
Titel: White Bicycles von Joe Boyd.
Samstag, 18. September 2010
Vor 40 Jahren starb....
Donnerstag, 16. September 2010
Ballonflucht vor 31 Jahren
1979: Die ostdeutsche Familie Strelzyk flieht in einem selbstgenähten Heißluftballon in der Nacht aus der DDR in den Westen. Es ist bereits der zweite Ballon, den die Strelzyks bauen. Nach der Wende zieht es Doris und Peter Strelzyk wieder in die Heimat, sie ziehen in dasselbe
Haus, indem sie vor der Flucht lebten.
Ich kann mich daran erinnern und hatte auch irgendwann den Spielfilm "Mit dem Wind nach Westen" im Altenhundemer Kino gesehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mit_dem_Wind_nach_Westen
Mittwoch, 15. September 2010
August Dickmann
Auf der gleichen Seite der WR stieß ich unter "Schlaglichter" auf den Todestag von August Dickmann. Ich hatte diesen Namen noch nie gehört. August Dickmann, deutscher Handwerker (wurde als erster Kriegsdienstverweigerer vom Nazi-Regime hingerichtet), geboren 1910, hingerichtet am 15.09.1939. Im Internet fand ich zwei sehr bemerkenswerte Artikel, die die Vorgehensweise der Nazis wiedergaben und die dann anschließend bei ihm zur Verurteilung zum Tode führten.
Zeugenaussagen nach dem Krieg haben vieles glaubhaft festgehalten. August Dickmann gehörte der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas an, die Adolf Hitler nach seiner Machtergreifung 1933 verboten hatte. Zeugen Jehovas wurden auch verfolgt und viele fanden sich z.B. im KZ Sachsenhausen wieder, in dem auch August Dickmann war. Das er am Ende standesrechtlich erschossen wurde, liegt in der Begründung, dass er den dt. Wehrpass nicht unterzeichnen wollte. Es wurde protokollarisch festgehalten, ich zitiere: "...dass er niemals Soldat werden kann und auch niemals im Krieg Menschen töten wird, da Jehova den Krieg nicht geheiligt und befohlen habe. Ferner erklärte er, dass er Adolf Hitler nicht als den Führer des deutschen Volkes anerkenne, denn Adolf Hitler sei die personifizierte Bosheit und ein Werkzeug Satans."
Ich freue mich immer wieder, wenn ich Spuren von Menschen entdecke, die für ihre Meinungs- und Glaubensfreiheit ein hohes Wagnis eingegangen sind und nicht mit der Masse geschwommen sind. Es sind viele, die damals im 3. Reich ihr Leben verloren, aber auch heute noch in vielen anderen Staaten verfolgt und gequält werden, nur weil sie Gewissensgründe anführen, um den Kriegsdienst zu verweigern.
Mich bewegt das Thema "Kriegsdienstverweigung" immer wieder einmal. Das hat einfach etwas mit meinem Leben zu tun. Ich hatte 1979/80 den Wehrdienst abgeleistet. Skrupel hatte ich schon, aber auch keinen Mut zur Verweigerung. Das ist erst einige Jahre später passiert. 1986 musste ich als ehemaliger Soldat in die Gewissensprüfung zum Amtsgericht nach Arnsberg. Kann mich noch sehr gut an die Zeit vorher und nachher erinnern. Als ich den Saal verließ um auf das Urteil zu warten, traf ich einen jungen Mann, der auch verweigern wollte. Er war Zeuge Jehovas. Leider habe ich nicht mehr mitbekommen, wie es bei ihm ausgegangen ist. Meinem Gewissen wurde stattgegeben und ich durfte dank einer Gesetzeslücke noch 5 Monate Zivildienst nachholen. Aber das war total gut so.










