Montag, 28. Oktober 2013

Abhöraktion Merkel

Im Moment steht die Tatsache im Raum, dass unsere Bundeskanzlerin abgehört worden ist von der NSA. Wusste Präsident Obama davon oder nicht? Hat er Frau Merkel angelogen oder nicht?

Vielleicht sollte man selbstbewusst dem amerikanischen Präsidenten mitteilen, dass man so lange in Europa auf seine Gegenwart verzichtet, bis denn geklärt ist, ob und wie und warum abgehört worden ist.
Ich stelle mir mal vor, dass Freunde von mir mich abhören würden. Wenn ich solche Freunde hätte, dann brauche ja fast keine Feinde mehr.
Wenn Russland Frau Merkel abhören würde, dann würde ich vorher sogar damit rechnen. Denn Russland ist ja keine Demokratie nach unserem Verständnis und hat auch eigene Ziele. Selbiges würde ich auch China zutrauen, da diese ja politisch ganz anders gestrickt sind.
Aber letztendlich sind wir Deutsche vielleicht einfach auch zu naiv.

Präsident Obama kann jetzt klären, wer das sagen in den USA hat. Er oder der NSA?
An dieser Stelle fällt mir dann ein, dass der Friedensnobelpreis ihm vielleicht doch viel zu früh überreicht worden ist. Seinen Verlautbarungen sind keine Taten gefolgt.

Mir fallen diese Zeilen sogar schwer, da ich die USA als Land mag.

Samstag, 19. Oktober 2013

5. National Run

Aufgereiht...

Herzliche Begrüßung
...des CMA fand in Netphen-Beienbach im BK-Freizeitheim statt. Dank des Feiertages zum 3. Oktober konnte der diesjährige National Run am Feiertag beginnen und endete am Sonntag, dem 6.10. nach dem Mittagessen.
Ernstgemeinter Slogan

Ankömmlinge aus Belgien



Es tut einfach gut Zeit für einander zu haben. So oft trifft man sich ja nicht in der großen und ganzen Gruppe.



Programmpunkte waren gemeinsame Bibelarbeiten, Bikerspiele, Nachtwanderung, Vorträge und einfach fröhliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Die Kaffeemaschine verrichtet den ganzen Tag ihre Arbeit.




Ein weiteres Highlight waren Geschwister aus der Schweiz, Belgien und Portugal. Die Englischkenntnisse konnten aufgefrischt werden.






Für den Samstag war eine gemeinsame Ausfahrt durch das Siegerland geplant. Aber der beständige Regen an diesem Tag machte die Pläne zunichte. Also spontane Bikerspiele im großen Gruppenraum.




Der angrenzende Volleyballplatz wurde sogar im Regen genutzt. Harte Kerle.....
Bei der sonntäglichen Heimfahrt war der Regen verschwunden. Seelisch aufgetankt ging es nach Hause.
Bike- und Benzingespräche

Freitag, 18. Oktober 2013

Frumpy Live

Es liegt ab und an ein kleines Knistern in der Luft....Aber getreu dem Beckenbauer-Spruch: "Ja ist denn heut schon Weihnachten" habe ich mich selbst beschenkt. Nach manchen Versuchen habe ich die bereits 1972 erschienene Do-LP erstanden und erhalten....Schaukelstuhl und Kaffeetasse-was will man manchmal mehr..... Die Hammondorgel tönt und Inga Rumpf röhrt....



 
Cover

Aber eigentlich der Reihe nach.... Um Frumpy in "Echtzeit" kennengelernt zu haben, hätte ich 10 Jahre älter sein müssen.
Im Frühjahr diesen Jahres habe ich Inga Rumpf live in Kierspe erlebt. Heftig. Die "alten" Songs aus der Frumpy und späteren Atlantis Zeit wurden dargeboten. Ich war hin und weg und mir wuchsen die Flügel.
 
Vor der Halle war ich schon mit einem "alten" Frumpy Fan ins Gespräch gekommen. Ich merke schnell, dass mir die "Frumpy Live" fehlte.
 
Nach mehreren Ersteigerungsversuchen bei Ebay bin ich dann zum Ziel gekommen.
 
Inga Rumpf (vocals, acoustic git, perc.), Carsten Bohn (drums), Jean-Jacques Kravetz (organ, piano), Karl-Heinz Schott (bass) und Rainer Baumann (leadgit) reißen ein Feuerwerk herunter, das seines Gleichen sucht. Da mir die Hintergründe fehlen, musste ich mich im Internet in manchen Quellen anlesen. Die Liveaufnahmen gehörten zu den letzten Momenten, bevor sich die Band 1972/1973 auflöste. Es gab Differenzen in der musikalischen Zielsetzung. Die deutschen Bands der damaligen Zeit werden oft unter dem Sammelbegriff "Krautrock" geführt. Vermutlich ist dieser Begriff in England entstanden - Musik die aus dem Sauerkrautland Deutschland kommt.
Für mich ist das einfach eine sehr gute Rockmusik, mit einer klasse Hammondorgel, einer harten und stellenweise schnellen Gitarre und einem sehr guten Gesang. Das Ganze dann durch den Blues getränkt. Inga Rumpf erinnert unweigerlich auch an Janis Joplin, die aber zu dem Zeitpunkt schon verstorben war.
Natürlich ist die LP der damaligen Zeit heute eine kleine Rarität - deswegen stört auch ein leisen Knistern nicht. Die Soundqualität ist generell nicht so gut gewesen. Am meisten merkt man es an dem Gesang. Irgendwie Hallig aus dem unendlich weiten Universum kommend. In der mittlerweile remasterten CD-Version klingt der Gesang immer noch nicht besser.
Aber die Aufnahmen sind ein sehr gutes Zeitdokument der dt. Rockmusik, einer Musik, die heute viel zu wenig ertönt. Leider ist Rainer Baumann schon verstorben (14.11.2007).

Dienstag, 15. Oktober 2013

Theodor Noa

Die Gedenktafel für Theodor Noa
Ich war letztens für mehrere Tage im BK-Freizeitheim Netphen-Beienbach zu Gast. Hat mir sehr gut dort gefallen. Am Freitag morgen war ich einfach den Berg hoch in Richtung Wald gegangen. Ich brauchte einen "freien" Kopf.

Ich war noch gar nicht lange gegangen, das letzte Gästehaus war noch zu sehen, als ich am Wegesrand auf eine Gedenktafel stieß. Mit ein wenig Mühe konnte ich den Text entziffern.

Der Name Theodor Noa sagte mir bisher gar nichts. Dieser Pastor war der Begründer dieses Freizeitheimes in den 30er Jahren und Gründer der Siegerländer Bibelkreise. Die weitere Inschrift ließ darauf schließen, das er unter dem Nazi Regime im damaligen Deutschland 1938 zu Tode kam.
Ein Christ und Pastor, der sich nicht dem Druck der damaligen Ideologie beugte.

Der Hintergrund seines Todes ist undeutlich. 1937 ist er plötzlich verschwunden und man findet am 14.März 1938 seine sterblichen Überreste.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Next Blues Generation

Mein Geheimtipp aus dem heimischen Bereich in Sachen Bluesmusik ist die Band Next Blues Generation aus der Gegend um Gummersbach.

Ich kann im Moment gar nicht sagen, wie lange diese Band schon existiert. Ich kenne sie seit ungefähr 3 Jahren.


Da die Musiker sich selbst als Christen verstehen, gestaltet die Band auch sehr oft Gottesdienste mit. Die Songs in englischer und deutscher Sprache stammen aus der eigenen Feder. Antreffen kann man sie auch auf Motorradtreffen. In einer Ausrichtung schlagen die Musiker sogar Johnny Cash nach. Ab und geben sie auch Konzerte in Gefängnissen.
Die Band musizierte heute im Gottesdienst der FEG Dieringhausen (Gummersbach).



In Eigeninitiative hat die Band schon 2 CD´s herausgebracht. Besser gesagt, ich kenne 2 Aufnahmen von Ihnen. Leider fehlt ein Plattenvertrag.
Als Christen singen sie natürlich in den Songs oft über JESUS und wie sie ihn selbst immer wieder erfahren.



Frank in Action
Hans-Werner Backhaus Rhythm Guitar & Vocals
 
Sam Backhaus Lead Guitar & Vocals
 
Frank Backhaus Drums & Vocals
 
Jürgen Raffelsieper 
Rhythmguitar
 
Michael Seibel Bass

Samstag, 12. Oktober 2013

Abenteuer Nordamerika


Endlich, Erik Peters war mit seinem Teil 2 der Nordamerika Tour in Allendorf im Kulturtrichter zu Gast. Sehens- und hörenswert, der gut 3 stünd. Vortrag. Witzig und mit vielen spektakulären Eindrücken.
Bei seinen Reisen lernt er immer interessante Menschen und Typen kennen. Eine Hubschrauberpilotin nimmt ihn gratis mit auf einen Flug über die Gletscherwelt Alaskas (Nähe Valdez) und beeindruckend auch die Bilder und Szenen aus dem Denali NP. Hinzu kommen die Tage in Sturgis, dem großen Motorradtreffen. Natürlich kann Erik nicht den ganzen Film zeigen, da er auch Fotos einstreut und immer wieder neue, teils witzige Begebenheiten von unterwegs einstreut.

Back to the Woods

Chuck Leavell  - Back to the woods 

Chuck Leavell ist ein Musiker, der nie in der ersten Garde gestanden hat. Aber das ist eigentlich egal - auf dem Album der Allman Brothers (Brothers and Sisters) spielte er das Piano u.a. bei dem Song "Jessica". Mit den Rolling Stones war er als Keyboarder auf Tour unterwegs.

2012/2013 kommt auf dem kleinen, aber feinen Bremer Musiklabel CrossCutRecords die Aufnahme "Back to the Woods" heraus. Pianoblues von Cuck Leavell. Chuck glänzt als Piano und Orgelspieler und steuert stellenweise den Leadvocal bei, auch wenn der Gesang nicht seine natürliche Stärke ist. Aber im Falle des Blueses passt das vortrefflich. Was ist das besondere an diesem Album? Alle 15 Songs stammen aus der Periode der 30er und 40er Jahre, des vergangenen Jahrhunderts. Vergessene Songs, die wiederentdeckt und "neu" musikalisch aufbereitet worden sind. Es sind je ein Song von den bekannten Pianogrößen Memphis Slim und Otis Spann dabei. Dazu kommen Songs von den weniger bekannten Künstlern Jesse James, Leroy Carr und Leona Manning.
In dem Digipak informiert noch ein 14seitiges Heft über die Anfänge und Hintergründe des Pianoblues. Keith Richards und John Mayer unterstützen ihn in je zwei Songs. Ein tolles Album Blues in 56 Minuten Länge.
BluesNews informierte in seiner 73. Ausgabe mit einem längeren Artikel über die Arbeit und das Album von Chuck Leavell.