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Samstag, 10. Januar 2026

Ron Ely verstorben

Schrei der schwarzen Wölfe (1972)

Tarzan Darsteller Ron Ely ist tot


Vielleicht liegt es am eigenen Älterwerden, dass man sich an die Kinder- und Jugendzeit gerne (?) erinnert. Heute morgen dachte ich an den Schauspieler Ron Ely, der mich mehr oder weniger länger begleitet hatte. Traurig überrascht war ich dann darüber, daß er bereits im Sept. 2024 verstorben war. Hatte ich nicht mit bekommen - vielleicht war es  auch keine große Nachricht wert gewesen.
In den späten 60er Jahren wurde meines Wissens die Tarzan Serie samstags gegen 18 Uhr ausgestrahlt im ZDF. Leider kam in der ARD um 18 Uhr die Sportschau. Da wir nur ein TV Gerät hatten und das noch in s/w, sah mein Vater die Sportschau. Papa war der Herr im Haus. Also hatte ich ein Nachsehen. Wenn er bei der Post Schichtdienst hatte oder ich bei einem Freund war, dann konnte ich Tarzan mit meinem geliebten Ron Ely sehen. Wir versuchten auch den Tarzanschrei nachzumachen. Vermutlich haben wir damit genervt!

Tarzan (60er Jahre)
Den Abenteuerfilm "Schrei der schwarzen Wölfe" habe ich dann 1972 im Finnentroper Kino gesehen. Vielleicht ist dadurch meine Liebe zu Alaska entstanden. Viele Jahre später habe ich erst erfahren, dass der Film in Österreich 🇦🇹 gedreht worden war. Der viel zu früh verstorbene Raimund Harmstorf (58 Jahre - 1998) spielte darin auch mit. Die Wölfe waren aber Schäferhunde gewesen.
Den Western "100 Fäuste und ein Vater Unser", auch aus dem Jahre 1972 mit Uschi Glas, kenne ich bis heute nicht.

Geboren wurde Roland Pierce "Ron" Ely am 21.06.1938 in Hereford / Texas. Die Rolle als Tarzan entstand in den Jahren 1966 bis 1969. 57 Folgen wurden mit ihm gedreht. Im Jahr 1972 war er in der BRAVO der beliebteste Schauspieler für den Goldenen Otto. 2001 ging er als Schauspieler in den Ruhestand.
1984 heiratete er ein zweites Mal. Valerie Landeen war zwar rund 20 Jahre jünger als er. Drei Kinder, ein Sohn und zwei Töchter wurden ihnen geschenkt. Die Familie lebte in Santa Barbara. Am 15. Oktober 2019 kam es zur Tragödie. Der Sohn erstach seine Mutter und wurde anschließend von der Polizei erschossen. Es kam noch zu Untersuchungen, da das Erschießen des Sohnes als unverhältnismäßig angesehen wurde. Es kam aber zu keiner Klärung.
Ron Ely verstarb am 29. September 2024 im Alter von 86 Jahren in  Los Alamos / Santa Barbara - Kalifornien.

Mittwoch, 15. Oktober 2025

Heart - Little Queen

Heart - Little Queen (1977 CBS)

Es war so glaube ich, Weihnachten 1977, als ich unter dem Weihnachtsbaum diese LP als Geschenk vor fand. Hatte mir meine Schwester Petra besorgt. 

Ich war damals ein Rockmusikfan und der Song "Barracuda" ging richtig rockig und heftig ab. Der Song lief auch häufig im Radio. 

Als ich dann Zeit und Muße hatte mir die LP am 1. Weihnachtstag aufzulegen, war ich enttäuscht. Viel relativ ruhiges und eher an Folk erinnernde Songs waren auf dem Album. Bäh....

Es hat dann einige Jahre gedauert, bis ich meinen Frieden mit dieser LP machte und auch die Songs der Band HEART verstand. Irgendwann in den späten 80er Jahren hatte ich in einem Magazin gelesen, dass die Heart Schwestern die Musik von Led Zeppelin fast verehrten. Dachte gleich an deren Album "House of the Holy" mit dem tollen Rock-Song "The Ocean". Die anderen Songs hatten mir auch weniger gefallen. Sollte ich jetzt sagen: Led Zeppelin auf Kanadisch und mit Frauenstimmen?

Vor ein paar Jahren lernte ich Detlev (leider inzwischen verstorben) der auch ein großer Rockmusikfan war und auch viele LPs von Heart sein eigen nannte. Zusammen haben wir die Musik neu genossen. 

Nach dem "Barracuda" Hammer kommt der Song "Love alive" auf der Seite 1. Das kling wirklich wie ein Stimmungsumbruch. Zwei Akustische Gitarren mit Flöte dominieren anfangs den Song. Dann nimmt der Song geschwindigkeitsmäßig zu und auch eine Leadgitarre erscheint zaghaft. 
Der 3. Song ist instrumental und heißt "Sylvan Song". Er beginnt mit einer zarten Teichszene, da Frösche quaken. Das Hauptthema zwei Mandolinen mit dem Bass aus dem Moog. Zum Ende steigert sich der Song. (Gefällt mir total) Hier musizieren nur Nancy, Howard und Roger. Der Song "Dream of the Archer" geht fließend daraus hervor. Auch hier dominieren die beiden Mandolinen und zweistimmiger Gesang im Refrain durch Ann und Nancy. 
Der letzte Song der A-Seite ist wieder ein richtiger Rocker "Kick it out". Schnell - fast Rock´n´Roll artig. 
Die 2. Seite beginnt mit dem Song "Little Queen". Rockig mit einem etwas schleppenden Bassrhythmus. Dann ändert sich mittendrin der Rhythmus. Um später zum ersten Rhythmus zurückzukehren. "Treat me well" beginnt mit einer akustischen Gitarre bevor die Stimme von Nancy  erscheint. Zwischendurch ein zarter Anklang von einer Bluesharp. Ann macht in diesem Song eine komplette Pause. Der Song "Say Hello" beginnt mit einer Kneipenszene, so das Stimmengewirr. Mandoline und akustische Gitarre dominieren. Vom Rhythmus her fast ein fröhlicher Stimmungsvoller Song. Ann kann die Töne lang und wunderbar anhalten. 
"Cry to me" ist noch einmal sehr zart. Beide Schwestern musizieren alleine. Der Song lebt nur von der akustischen Gitarre und dem Gesang von Ann. Nancy unterstützt mit ihrem Gesang ab und an. 
"Go on cry" ist wieder im rockigen Gewand. Der Song hat keinen Text. Ann stimmt nur die Worte "Go on cry" an und wird stimmlich von Howard unterstützt. Der Rhythmus hat einige Breaks und Roger kann ein Gitarrensolo beisteuern. "Cry....oooh....cry, uuuh". 
Dann ist die wundervolle LP vorbei. 

Ann Wilson (Leadvocals, flute)
Nancy Wilson (vocals, Leadvocals, Mandoline, Acusticgit., Piano, Bluesharp, elektr. Gitarre)
Roger Fisher (Leadgitarre, Mandoline)
Howard Leese (Gitarre, vocals, Grand Piano, Mandoline, Solina)
Michael Derosier (drums, percussion)
Steve Fossen (bass)

Nach dem Debut "Dreamboat Annie" (1976) wurde das Album "Magazine" produziert. Es erfolgte ein Labelwechsel und "Little Queen" erschien eher. Ann  und Nancy Wilson kommen aus Vancouver 🍁 Kanada.

Sonntag, 6. Juli 2025

Zum Tode von Frank Laufenberg

Frank Laufenberg ist tot

Anfang der 80erJahre
In der Nacht auf den 6. Juli verstarb das Radio-Urgestein Frank Laufenberg im Alter von 80 Jahren nach kurzer, aber schwerer Krankheit. Vor ein paar Jahren hatte er schon einmal einen Schlaganfall erlitten, der ihn aber nicht ausbremsen konnte.
Ähnlich wie der bereits 2009 verstorbene Mal Sondock, prägte mich auch Frank Laufenberg durch seine Radiosendungen (Pop-Shop). Er fing 1975 in der Popwelle SWR3 als Musikjournalist und Moderator an. Viele Sendungen haben mich begleitet und wenn der Radioempfang über UKW im Sauerland gut bis sehr gut war, dann habe ich manche Songs auf dem Cassettenrecorder mitgeschnitten. So gesehen habe ich auch neue Songs durch ihn entdeckt. Er wechselte dann zum Privatsender RPR und später SWR1.
Er hat auch ein Pop-und Rocklexikon veröffentlicht. Anfang der 80er Jahre kam er auch ins "Erste" mit der Musiksendung "Ohne Filter". Aber von dieser Sendung habe ich nicht mehr viel mitbekommen, da sich mein Musikgeschmack in Richtung Blues und Jazz verändert hatte. Ein paar Jahre hatte ich auch kein TV-Gerät.
Seit 2010 war er mit der Malerin und Schriftstellerin Petra in zweiter Ehe verheiratet. Sie lebten in Laufeld/Eifel.  Seine erste Frau Ingrid war 2010 verstorben.

Aber er hat mein Leben musikalisch mitgeprägt!

Dienstag, 26. November 2024

Mickie Jones, Bassist

Mickie Jones, Bassist, EX-Angel

Ich habe heute Nacht von der Band Angel geträumt. Klingt irgendwie abgefahren. In meiner Pubertätszeit hatte ich die ersten 5 Alben dieser Band gekauft. Glam-und Hardrock, Anfangs sogar mit Progeinflüssen. Erfolgreich war die Band, die in weißer Kleidung, gleich einem Engel aussah und auch auftrat, in Deutschland nicht. Letztens traf ich einen Kumpel in der Leserille, der hatte auch alle Platten von dieser Band. Aber jetzt schweife ich ab. Warum der Traum? Keine Ahnung!

Heute morgen machte ich mich gleich im weltweiten Netz auf die Suche. Der ehemalige Bassist der Band, Mickie Jones, war bereits am 5. September 2009 an den Folgen des Leberkrebses verstorben. 


Er gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern der Band. Nach dem 4. Album verließ er 1977 die Band. Die Band selbst wurde 1981 aufgelöst, existiert aber seit 1998 wieder. Am 17.12.1952 wurde er geboren und liegt in Los Angeles beerdigt. 

Montag, 15. Januar 2024

Uschi Nerke wird 80


Uschi Nerke
feiert am 14. Januar ihren 80. Geburtstag. 

Lang ist es her, dass sie in mein Leben moderiert hat. Moderiert im musikalischen Sinne. Sie moderierte den "Beat Club" von 1965 bis 1972. Meine Pubertät setzte erst gegen 1973 ein. So lernte ich sie als hübsche Moderatorin im "Musikladen" kenne, der von 1972 bis 1979 von Radio Bremen im "Ersten" ausgestrahlt worden ist. 

Ihre Minikleider schneiderte Sie selbst. Bis ins Jahr 2013 moderierte Sie eine Musiksendung für Radio Bremen. Sie lebt heute in Seevetal.


Freitag, 25. Dezember 2020

Weihnachten - früher

Ich bin selbst jetzt schon über 60 Jahre alt und meine Eltern sind schon beide verstorben. Einmal mehr ein Zeitpunkt um "Inne zu halten". 

Wie war Weihnachten früher? Wie bei uns in der Familie?

Weihnachten 1966

Die "ältesten" Fotos fand ich aus dem Jahre 1963. Hier habe ich Fotos aus den Jahren 1966 + 1967.
Das erste was auffällt ist, dass mein Vater sich ab 1967 Farbfilme für die kleine Kamera leisten konnte. Fotos sind damals nur an Feiertagen und besonderen Ereignissen gemacht worden. Diese Technik war damals viel zu kostspielig. 


Wir wohnten damals noch zur Miete im Postgebäude von Finnentrop. Heute beherbergt dieses Haus eine Moschee. 

Eine große Veränderung in einem Zeitraum von über 50 Jahren. 

Aber wie wurde bei uns Weihnachten gefeiert?
Meine Eltern sind unabhängig voneinander aus Schlesien am Ende des 2. Weltkrieges ins Ruhrgebiet geflohen. 
Als meine Eltern geheiratet hatten sind sie íns Sauerland gezogen, da mein Vater dort eine Arbeitsstelle bei der Bundespost hatte. Erst als Busfahrer und später im Schalterdienst. Mama war Hausfrau, was damals ganz normal war. Ein eigenes Auto hatten wir damals noch nicht. Das TV Gerät hatte zwei Sender und die Ausstrahlung erfolgte in Schwarz-Weiß. 
Wichtig war meinen Eltern, dass wir als Kinder etwas besser angezogen waren an den Feiertagen,  als an den gewöhnlichen Wochentagen. 
Weihnachten 1967

Meine Eltern hielten sich traditionell zur ev. Kirche. So war dann ein Gottesdienstbesuch am Heiligen Abend Pflichtprogramm. Der erste Gottesdienst war immer mit einem Krippenspiel verbunden und von daher für uns nicht langweilig. 
Abschließend wurde immer das Lied "Oh du fröhliche" gesungen, auch wenn ich den Text noch nicht verstand. Als Kinder waren wir damals im Alter von 5-7 Jahren.

Als weihnachtliches Abendessen gab es ein Gericht, das aus Schlesien kam. Sauerkraut, selbstgemachte Klöse (vermutlich gab es noch keine vorgefertigten Klöse aus dem Beutel), Rippchen vom Schwein, dazu Mettwürstchen und lange Brühwürstchen. Die Sauce war der Höhepunkt. Eine dunkle Sauce mit Pfefferkuchen und etwas süßlich. Habe das Gericht schon einige Jahre nicht mehr gegessen. Wie auch - denn wer sollte das Kochen? Habe auch kein Rezept für die Sauce vorliegen. 
Zum Beginn des Essen las unser Vater die Weihnachtsgeschichte aus Lukas 2 vor. Das war eigentlich der einzige Zeitpunkt im Jahr, wo aus der Bibel in unserer Familie laut vorgelesen wurde.
Nach dem Essen wurde der Abwasch erledigt in der Küche und wir Kinder mussten der Mama dabei helfen. Papa zündete in der Zeit die Kerzen am Weihnachtsbaum an. Echte Kerzen, die einen Duft auslösten. Wir hatten silbernes Lametta und silberne Kugeln am Baum hängen. Sah schon toll aus und wie das glitzerte.
Dann gab es die Bescherung. Natürlich gab es oft praktische Dinge in der Zeit. Klamotten zum Anziehen. Eine Zeit lang bekam ich Dinge für meine Eisenbahn von Märklin geschenkt (aber die habe ich schon lange nicht mehr). Neben Süßigkeiten und Nüssen gab es an Weihnachten auch den Mohnkuchen - ein Rezept aus Schlesien. 
1. Weihnachtstag 1966 - Kaffeetrinken
Das JESUS Kind in der Krippe spielte eher ein traditionelle Rolle in unserem Leben. Es gehörte irgendwie dazu - aber auch nicht. Ein persönlicher Glaube an JESUS Christus als Retter und Heiland gab es so nicht bei uns, denn wir waren ja alle getauft worden. Das schien genug.
Wobei ich mich auch daran erinnere, dass wir als Kinder Maria, Josef und das JESUS Kind nachgespielt haben in unserer Wohnung. Traurig waren wir darüber, dass kein freier Platz in den Herbergen zu finden war. 
Gut 20 Jahre später kam ich zum persönlichen Glauben an JESUS. "Gott sei Dank". Meine Schwester übrigens auch. 

Montag, 7. Dezember 2020

John Lennon - vor 40 Jahren ermordet


Es gibt die unterschiedlichsten Begebenheiten und Ereignisse, die sich in der Erinnerung eines Menschen Festbrennen können.

Bei mir war es die Ermordung der Musikers und Friedensaktivisten John Lennon. Am 8.12.1980 wurde er in New York von einem Fan erschossen. Der Mörder sitzt bis heute in Haft.

Ich war damals gerade bei der Bundeswehr und meine Wehrzeit ging im Dezember zu Ende. Die Nachricht hörte ich auf unserer Stube in der Yorck-Kaserne in Stadtoldendorf. Die Kaserne gibt es schon lange nicht mehr.

Mit dem Tod von John Lennon starb ein großer Vertreter der Love and Peace Generation. Ich habe nach dem Ereignis noch lange einen roten Sticker von John Lennon an meiner Jacke getragen. Zusammen mit Paul McCartney war er der genialste Musikcreator des letzen Jahrhunderts. In der  Musik der Beatles lebt er heute noch fort. 

Samstag, 6. Juni 2020

Steve Priest (72) Bassist von The Sweet verstorben

Steve Priest ist tot

Andy Scott, der Gitarrist der Band "The Sweet" ließ mitteilen, dass Steve Priest, der schon viele Jahre in den USA lebte, verstorben sei. In den erfolgreichen 70er Jahren war er der Bassist der Glamrockband. Mit Andy Scott stand er noch in einem losen Kontakt, ging aber in den USA mit seiner eigenen Formation auf Tournee. Aus rechtlichen Gründen hieß die Band von ihm "Steve Priest & the Sweet". Er ging mit den Hits von Sweet auf Tour. Neues Material hatte er nicht herausgegeben.

Er starb im Alter von 72 Jahren am 4. Juni in Los Angeles.

Als erklärter Sweet Fan lässt mich das auch wehmütig werden. Jetzt lebt nur noch Andy Scott, den ich im Januar in Dortmund sah.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Suzi Quatro wurde 70 Jahre alt

Völlig übersehen habe ich gestern einen Geburtstag. Am 3.6.1950 wurde Suzi Quatro geboren, die 1973 ihren ersten Hit mit "Can the can" hatte. Lang, sehr lange ist das her. Ich glaube, dass ich die erste TV Aufnahme von ihr bei Ilja' s DISCO erlebt habe. Sie wird immer als erste Frau in der Rockmusik angepriesen, aber das stimmt so nicht. Grace Slick und Janis Joplin waren in den 60er Jahren eher unterwegs.  Aber Suzi war trotzdem als zierliche Sängerin und Bassisten etwas neues in der Hardrock Szene. Kaum 1,60 Meter groß zeigte sie es ihren Kerlen, wo es lang ging. Ihr Outfit war der Lederkombi. Das kam toll an. Drei bis vier Jahre hatte sie Hits in den Charts und dann wurde es ruhiger um sie. Aber sie ist heute immer noch auf Tour. 

Nachtrag Silvester 2021: Habe im ARD einen in Australien produzierten Film mit dem Titel "Suzi Q" von 2019 gesehen. 100 Minuten über das Leben von Suzi Quatro. Sehr gut gemacht und mit vielen Infos, die ich nicht wusste aus ihrem Leben.

Sonntag, 25. Dezember 2016

Rick Parfitt

Anno 1976
Rick Parfitt, (* 12.10.1948) Gitarrist, Sänger und Komponist der Rockgruppe Status Quo, starb am 24.12.2016 in Marabella / Spanien an den Folgen einer Infektion im Krankenhaus.
 
Zusammen mit Francis Rossi war er Gründungsmitglied der Band Status Quo und bis zum Schluss dabei. Im Sommer 2016 ereilte ihn in Antalya ein Herzinfarkt. Alle Projekte lagen auf Eis und die Zeit sollte der Erholung dienen. Im Dezember 2016 verletzte er sich durch einen Sturz an der Schulter. Es kam zu Komplikationen nach der OP, in deren Folge er dann starb.
2009 wurde er in mit dem Orden Order of British Empire (OBE) ausgezeichnet.
 
Rocking all over the world ist jetzt vorbei. Status Quo, sowie The Sweet und The Slade prägten mich selbst in meiner Zeit als Tenny.

Freitag, 26. August 2016

BRAVO - 60 Jahre


Das Haus meiner Eltern musste verkauft werden und so wurde auch ein wenig aufgeräumt. 

Es fiel mir eine Tasche in die Hand, in der „alte“ BRAVO Ausgaben aus den 70er Jahren dabei waren. 

Auch waren viele Poster dabei (Sweet, Status Quo, Deep Purple, Kiss,  Abba…..), die vermutlich ab und an mein  Teenager Zimmer schmückten.
Mein Vater hatte vermutlich aus eigenem Andenken heraus, die Poster und Zeitungen aufgehoben, als ich damals ausgezogen war. 

Gerade jetzt wird diese BRAVO 60 Jahre alt. In den 60er und 70er Jahren erlebte dieses Teenmagazin ihre Blütezeit.   

Unsere Eltern sponserten uns, meiner Schwester und mir die Zeitung. Ich kann mich noch sehr gut an den SWEET Starschnitt erinnern, der im Vorflur meines Zimmers hing. Teenager Zeit ohne BRAVO ging damals überhaupt nicht. Heute in den Zeiten von Facebook und anderen Medien, hat es diese Zeitung vermutlich schwerer. 
Nicht zuletzt sind wir auch durch BRAVO aufgeklärt worden. (Ein heikles Thema für die Eltern damals).   

 

Mittwoch, 11. März 2015

Not Fragile

Cover 1973
Es muss im Jahre 1973 gewesen sein, als ich bei Ilja Richters "DISCO" einen, für die damalige Zeit guten Videoclip sah. Heute wäre das Ergebnis unterirdisch.

Die kanadische Band BACHMAN-TURNER OVERDRIVE (kurz BTO genannt) bot den Song "You ain´t seen nothin´ yet" dar. Der rockige Song mit dem Stottereffekt im Refrain bohrte sich gleich in meine Gehörgehänge - bis heute.

Leider verfügte ich damals über wenig Taschengeld, so dass ein Kauf der Single oder LP (Not Fragile) nicht möglich war.
 
1977 erstand ich eine LP von der Band mit dem Namen "Freeways". Aber kurze Zeit später war der Erfolg der Band vorbei und ich vergass sie auch etwas. Der Song "You ain´t seen nothin´ yet" gefällt mir aber bis heute.
 
Vor ein paar Wochen erstand ich für mich überraschend die CD "Not Fragile". Erinnerungen wurden wach. CD einlegen, Anlage laut aufdrehen und gut abrocken. Ein toller Heavysound, wie ich ihn damals liebte. Durch und durch eine tolle Einspielung mit weiteren Hits wie "Roll on down the highway" und "Not Fragile".
Der Gitarrist und Sänger Randy Bachman gründete über Guess Who die spätere Band. Mit Guess Who hatte er 1971 schon einen große Hit mit American woman.
 
Line-up: Randy Bachman (guitar, vocals)
Robbie Bachman (percussion, drums)
Blair Thornton (guitar, background vocals)
C.F. Turner (bass, vocals)
Frank Trowbridge (slide guitar - #7)
 
Tracklist
01:Not Fragile
02:Rock Is My Life, And This Is My Song
03:Roll On Down The Highway
04:You Ain't Seen Nothing Yet
05:Free Wheelin'
06:Sledgehammer
07:Blue Moanin'
08:Second Hand
09:Givin' It All Away
 

Montag, 21. Juli 2014

Manfred Sexauer

Der "Musikladen" von Radio Bremen
Manche Nachrichten sind eher klein gehalten in der Tagespresse. Aber ich bin über diese nachfolgende Nachricht gestolpert....

Manfred Sexauer (geb. 2.8.1930 in Baden-Baden) ist gestern am 20.7. in Saarbrücken verstorben. In einer Zeit in der es noch keine CD´s , DVD´s und MP3 gab, war er dafür zuständig, dass rockige Klänge die jungen Menschen erreichte. Er brachte die Rockmusik ins Fernsehen, wo vorher nur Schlager angesagt war. Von 1972 bis 1985 veranstaltete er zusammen mit Uschi Nerke den Musikladen. Wenn ich mich recht erinnere kam der immer Mittwochs ab 21.00 h. Aber ich kann mich auch irren. Aber ich habe viele Sendungen am TV-Gerät miterlebt.
Manfred Sexauer und Uschi Nerke
Aber es ging schon Mitte der 60er Jahre mit ihm im Radio los. Seine erste Sendung hieß "Hallo Twen". Aber ich war damals erst 5 Jahre alt und habe bis heute noch nichts von dieser Sendung gehört.

Aber vermutlich war er damals für viele bürgerliche Kreise ein Rebell und ein rotes Tuch.

Mittwoch, 10. April 2013

Kirchensaal Finnentrop

Die Eingangstür

Einen Teil der Teenagerzeit hinter dieser Tür
Wieder ein Blick in meine Vergangenheit.

Es war kurz vor Weihnachten im vergangenen Jahr und meine Frau holte mich mit dem Auto vom Arbeitsplatz ab. Auf einmal musste ich an den Kirchensaal denken. Also nichts wie auf die Kirchstraße und zur Katholischen Kirche. Ich wollte spontan meiner Frau den Lieblingsort meiner Jugend zeigen.

Es gab ein riesiges Gewölbe innerhalb der Kirche, der zu einem alternativen Jugendtreff umfunktioniert worden war. Wie und wann das Entstanden war, dass wusste ich damals schon nicht. Ganz rechts war ein kleinerer Raum hinter 2 Türen, wo wir als Jugendliche gerne abrockten.
Ted Nugent (great white buffalo), Achim Reichel (Sophie mein Henkersmädel)oder auch Grobschnitt (sahara) waren damals angesagt. Natürlich laut und gut. Der mittlere Teil des Gewölbes war eigentlich eher eine Durchgangsstation (im Winter war es lausig kalt) oder wurde für Konzerte genutzt. Dort habe ich auch ein paar gute erlebt.
Bands: Tibet, Peter Bursch + Bröselmaschine, Streetmark und Harlis.


Im mittleren Bereich gab es drei Wandgemälde die selbst erstellt worden waren. (Von wem?) Die Motive waren Plattencover der damaligen Zeit. Ein Bild zeigte Ernie aus Rockpommels Land von Grobschnitt, eins war von der Band Wishbone Ash (Argus - das Cover mit dem Krieger) und das letzte war von einer LP der Gruppe YES.

In dem 3. Raum (ganz links) gab es eine kleine Teestube. Dort war auch die einzige funktionstüchtige Heizung installiert. An vielen Sonntag Nachmittagen traf man sich dort zu 10-12 Leuten und brachte die neuesten LP´s mit. Musik hören - das war ganz groß angesagt. Ich habe den Kirchensaal so ca. 1978 entdeckt und verlebte vielleicht 5 Jahre dort. 1979 verbrachten wir einen gemeinsamen Zelturlaub in Zandvoort (Niederlande). Was ist aus all den Leuten von damals geworden?
...und wieder ab nach hause - etwas wehmütig

Dienstag, 9. April 2013

The Sweet



In den Tagen meines

Der damalige Zeitungsbericht
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Teenageralters war ich ein Fan der Musik und der Gruppe "The Sweet". Natürlich wurde ich deswegen damals oft belächelt. So genannte echte  Rockmusik war natürlich einen Gang härter.
Die neusten Hits schnitt ich im Radio mit auf Kassette. Da wird mir ganz wehmütig. Am 12.12.1973 gastierte die Band in Attendorn - keine 12 km von meinem Wohnort entfernt. An Karten wäre ich auch dran gekommen - aber das Taschengeld war kärglich und meine Eltern arbeiteten und hätten mich nicht Abends nach Attendorn gefahren und wieder abgeholt. (Ich war ja erst 13 Jahre alt). So schleppe ich dieses Trauma der verpassten Gelegenheit noch mit mir herum. Nachdem ich den alten Zeitungsbericht gefunden habe, ist mir wieder ganz anders. Als die Originalband nur noch mit Andy Scott tourte, konnte ich "The Sweet" vor ein paar Jahren in Werdohl erleben. Mensch, ich kannte die Texte auswendig.

Ihre Musik mag ich bis heute!!!

Im Frühjahr 2023 fand in der Stadthalle ein Konzert mit Birth Control statt. Im Foyer konnte man "alte" Zeitungsartikel bestaunen von den Konzerten in Attendorn. (Siehe Eintrittskarte)


Samstag, 1. September 2012

Dr. Sommer ist tot

Wer war Dr. Sommer? Viele Menschen sind vermutlich von ihm berührt worden. Es müssen Menschen gewesen sein, die in den 70er Jahren ihre Pubertät in Deutschland durchlebt haben.
Dr. Sommer war natürlich ein Pseudonym. In Wirklichkeit hieß er Dr. Martin Goldstein und war Psychotherapeut mit einer eigenen Praxis in Kaarst. Aber er war auch der so genannte Aufklärer in der Jugendzeitschrift "BRAVO". In den späten 60er Jahren kam es zu der so genannten sexuellen Befreiung. Über diese Dinge wurde mutiger, offen und freier gesprochen - ja auch freier praktiziert. Ob das immer so gut war, will ich mal dahin gestellt sein lassen. Aber da sich vermutlich viele Eltern in den 60er/70er Jahren nicht in der Lage sahen ihre heranwachsenden Kinder "aufzuklären", entstand eine Art Kummerkasten Seite in der Zeitung "BRAVO". 1984 bekommt die Zeitung einen neuen Chef und dieser lässt auch andere Experten unter dem Namen Dr. Sommer schreiben. Martin Goldstein ist verärgert und geht. Natürlich wusste ich damals nicht um den wirklichen Hintergrund von Dr. Sommer - aber auch ich las die wöchentlichen Antworten in "BRAVO".
Mein Aufklärer starb jetzt 85 jährig in Düsseldorf.

Samstag, 13. Juni 2009

Zum Tode meines Diskjockeys Mal Sondock

In den letzten Wochen empfinde ich mein Leben als sehr intensiv. Könnte bald pausenlos irgendwelche Artikel schreiben, über Menschen und Dinge, die mich bewegen oder auch mal interessiert haben. So dieser Nachruf auf Mal Sondock.
Samstagsmorgens sitzen meine Frau und ich noch eine zeitlang im Bett, trinken Kaffee und studieren die Tageszeitung.
Heute kam ein Artikel in der WR zum Tode von Mal Sondock raus. Ich erlebte eine intensive Zeit im Teenageralter mit ihm. Sei es durch seine Radiosendung im WDR 2 oder auch durch seine Diskoabende, wo er mit seinem Equipment über die Dörfer zog und uns jungen Leuten die Rock- und Popmusik nahe brachte. (Ich war mehr ein Fan der Rockmusik). Neben Plattenauflegen und viel quatschen, hatte Mal auch schon die ersten Videoclips im Gepäck auf seinen Diskofeten. Das war der Zeitraum von 1974- bis Ende der 70er Jahre.
Kann mich noch an Feten erinnern in Bamenohl und Attendorn - dank Mal Sondock. Die Prägung war so intensiv, das wir als junge Leute 3 eigene Diskoabende im Bunker der ev. Kirche von Finnentrop organisierten. Meine Schwester Petra war dabei, dann Uwe aus Attendorn, Martine, Ute, Conny und Michael (der leider schon verstorben ist.). Uwe war unser Diskjockey.
Am 4. Juli 1934 wurde Mal in Houston , Texas geboren und starb am 9. Juni 2009 in Köln. Als GI war er in Deutschland stationiert und besserte seinen Sold als Diskjockey auf. Über München und Frankfurt kam er nach Köln. Seit 1967 war er dann beim WDR mit seiner Diskothek im WDR. Leider wurde er 1984 aufs Altenteil gesetzt. Die Zeiten hatten sich so verändert, so daß er nicht mehr "gefragt" war.