Dienstag, 17. Februar 2026

Robert Duvall (95) ist tot

Robert Duvall ist am 15.02.2026 verstorben.

Der "Spiegel" titelte: Die Hollywoodlegende und Oscargewinner ist tot.

In der Tat, wenn ich die Liste seiner Filme durchgehe, dann staune ich; denn ich habe diesen Mann erst sehr spät entdeckt. 

Er wurde am 5. Januar 1931 in San Diego geboren. Robert Duvall verstarb im Alter von 95 Jahren am Montag auf seiner Ranch im Fauquier County in Virginia. Er war mittlerweile zum 4. Male verheiratet und hinterlässt keine Kinder. Viermal wurde er mit dem Golden Globe und einmal mit dem Oscar ausgezeichnet.
Selbst habe ich ihn in seinen Rollen mit Kevin Costner "Open Range-Weites Land"  (2006) und in dem TV Zweiteiler "Broken Trail" (2006) geschätzt. Der Zweiteiler erschien bei uns auf DVD. Bekannt war er mir noch aus "Der Marshall" (1969) mit John Wayne. 

Liste wichtiger Filme:
Wer die Nachtigall stört (1962 mit Gregory Peck)
Bullitt (1968 mit Steve McQueen)
Der Pate (1972)
Sinola (1972 mit Clint Eastwood)
Der Mann ohne Nerven (1975 mit Charles Bronson)
Der Adler ist gelandet (1976)
Der Pate II (1977)
Apokalypse Now (1979 mit Marlon Brando)
Tage des Donners (1990 mit Tom Cruise)
Falling Down (1993 mit Michael Douglas)
Geronimo-die Legende (1993)
Der scharlachrote Buchstabe (1995 mit Demi Moore)
Deep Impact (1998)
Crazy Heart (2009)

Im Jahre 2022 drehte er seinen letzten Film. In den Staaten sind auch viele Serien und TV Filme mit ihm erschienen. Er arbeitete auch als Drehbuch Autor, Regisseur und Produzent. 

Sonntag, 15. Februar 2026

Irena Sendler

Irena Sendler - Allee der Gerechten 

2007
Geboren wurde sie am 15. Februar 1910 in Warschau. Am selbigen Ort verstarb sie am 12. Mai 2008.

Im polnischen hieß sie: Irena Stanislawa Sendlerowa.


Beruflich war sie Sozialarbeiterin und Krankenschwester. 
Ab Oktober 1943, als die Deutschen Warschau besetzt hatten, unterstützte sie die Juden im Warschauer Ghetto. Vor allem wollte sie Kinder vor der Gestapo und SS retten. Am 20. Oktober 1943 wurde sie von der Gestapo verhaftet. Sie wurde schnell zum Tode verurteilt, dann aber noch gefoltert, um Hintergründe zu erfahren. Irena blieb standhaft und gab nichts preis. Auf dem Weg zur Hindrichtung wurde sie von einem Gestapomann niedergeschlagen. Er ließ sie liegen, denn vermutlich waren Bestechungsgelder geflossen über die Zegota (Codename für den "Rat zur Unterstützung von Juden" im besetzten Polen). Danach galt sie als tot. 

Sie wurde zwar 1917 getauft, aber der christliche Glaube war für sie nicht entscheidend. Als Kind hatte sie schon gelernt, dass man Ertrinkende, egal welcher Nationalität oder Religion, zu retten habe. Es ist verbürgt, dass sie mehr als 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto gerettet hatte. 

Donnerstag, 12. Februar 2026

Robert Plant - Saving Grace

Robert Plant geht mit Würde dem Altwerden entgegen. Er muss keinem etwas mehr beweisen. In jungen Jahren war er der wilde Shouter von Led Zeppelin. Aber das ist seit den 90er Jahren vorbei.

In den Jahren 2007 und 2021 bringt er zwei Alben mit Alison Krauss heraus. Ungewöhnlich, da er im Folk und Bluegrass landet. Das erste Album wird mit 6 Grammys ausgezeichnet. Der Fan von ihm wundert sich und muss umdenken. Mir gefällt sein neuer Weg sehr gut. 

Er findet in Suzi Dian eine neue Gesangspartnerin und neue Musiker von der Insel, die sich Saving Grace nennen. Man trifft sich im Walisischen. 

Bei diesem Roots-Project aus den letzten 7 Jahren wurden viele alte Blues- und Folksongs durchgegangen. Robert Plant nennt dieses Album "ein Liederbuch der Verlorenen und Gefundenen".


Schlagzeuger Oli Jefferson, Gitarrist Tony Kelsey, Banjo- und Streicher Matt Worley und Cellist Barney Morse-Brown Proben mit Robert und Suzi. Sie treten sogar unangekündigt als Vorgruppe bei Fairport Convention auf. 

In der Tat - ein tolles Album. Im September 2025 wurde es veröffentlicht. Ich kam aber erst jetzt an eine erschwingliche Vinylversion heran. 

Ich höre jetzt das Album zum zweiten Male und bin wie elektrisiert. Wahnsinn. Den Song "Soul of the Man" kenne ich von dem Wim Wenders Film über den Blues. Eric Burdon hatte ihn auch veröffentlicht. "I never will Marry" ist eine Art Acapella Song mit einer Cellounterlegung. Ungewohnt - aber sehr schön.

Eigentlich gefallen alle Songs. Vielleicht kann man noch "Chevrolet", "Gospel Plough" und "As I roved out" hervorheben. Zehn tolle Songs und ich würde die Band gerne einmal auf einem Konzert in Deutschland 🇩🇪 erleben. 

Die Frage bleibt: Warum ist der Bison auf dem Cover?

Montag, 9. Februar 2026

Neue Mitarbeiter in der CMA-GERMANY

Aufnahme von neuen Membern im FeG Gottesdienst



Der gestrige Sonntag war für uns CMAler durchaus ein Freudentag. Schon gegen 9.30 Uhr trafen sich die ersten CMAler und Freunde im Foyer der FeG Siegen-Mitte. Der Gottesdienst begann aber erst um 10.30 Uhr. Ein Infotisch wurde noch aufgebaut, der die Arbeit der CMA darstellte.

Pünktlich begann der Gottesdienst mit einer Einleitung, wobei die Einleitende passend zum Hintergrund, ihre Lederjacke angezogen hatte. 😂
Nach dem Lobpreis kam die Predigt von der Pastorin Julia Bothe zur Situation von Jona im Bauch des Fisches. Gebet, Umkehr und Buße eines Mitarbeiters Gottes. Danach leitete sie gekonnt über zur Aufnahme der "neuen" Member. Axel und Uli aus der Leitung des Chapters, gaben persönliche Bibelworte, an Stefan und Tanja weiter. Danach berichteten die beiden Neuen, wie es zu ihrer Mitarbeit in der CMA kam und was JESUS, unser HERR, schon alles bewirkt hatte.

Daran anschließend kamen alle Member und Prospects aus dem Chapter "Jesus has risen" nach vorne und es kam zur Kuttenübergabe und zum segnenden Gebet.


(R) Karl Heinz Kasper








Nach dem Gottesdienst gab es noch einen längeren Stehkaffee mit vielen Gesprächen und Glückwünschen. 


Danach luden Stefan und Tanja zum Mittagessen ins Café ein, dass zur Gemeinde gehört. Wir hatten eine  gute Stimmung mit rund 35 Gästen.
Meet & Greet

Danke HERR JESUS. Du tust uns so gut.
 

(R) ein Foto von Karl Heinz Kasper

Donnerstag, 5. Februar 2026

Agatha von Catania, Märtyrerin

Kirche Sant' Agata  alla Fornace in Catania

Agatha von Catania, um 225 auf Sizilien geboren und um 250 n. Chr. in Catania verstorben!


Manche Quellen geben auch den 5.2.250 als Todestag an. Die katholische und orthodoxe Kirche gedenkt ihr an diesem Tage. Für beide Kirchen ist sie eine Heilige. Die Geschichtsschreibung ist stellenweise in dieser Zeit nicht so genau und ausführlich. Vieles beruht in beiden Kirchen auf der Legende. 
Sie lebt ihren christlichen Glauben aus und kommt aus wohlhabenden Haus. Der heidnische Stadthalter von Catania bittet um ihre Hand als Ehefrau. Sie lehnt ab, da sie mit Christus verheiratet ist und auch somit keinen Heiden ehelichen kann. Die Liebe schlägt um und es kommt  zur Gefangennahme und Folter. Die Aufzeichnungen gehen da auch nicht einheitlich einher. Aber ihr werden beide Brüste abgeschnitten und in der  Nacht soll ihr der Apostel Petrus erschienen sein, der sich um ihre Wunden gekümmert hatte. 
Sie stirbt später auf glühenden Kohlen.
Ein Jahr später bricht der Ätna aus und es kommt zu einem verheerenden Lavastrom. Die Einwohner von Catania gehen dem Lavastrom mit dem Schleier der Märtyrerin entgegen. Der Ätna verstummt. 

Ins Brauchtum hat es sogar eine Bauernregel über sie geschafft: "Sankt Agatha, die Gottesbraut, macht, das Schnee und Eis gern taut". 
In Catania und auch auf Malta gibt es zu ihrer Verehrung große Feste. 
Sie ist auch im nachhinein Schutzpatronin mancher Feuerwehr geworden. (Wegen dem Ätna und dem Lavastrom). 

Mittwoch, 4. Februar 2026

Black Plastic - Der Vinylladen in Dortmund




Black Plastic - Die schwarze Scheibe lebt

Am letzten Samstag brachte die Wochenendausgabe der "Süderländer" einen ganzseitigen Artikel mit dem Titel "Die schwarze Scheibe lebt". Valentin Grube erzählte von den Hintergründen des gegründeten Plattenladen in Dortmund. Ein inspirierender Artikel von Sascha-N Paschedag für mich.




Ich bin ja schon Rentner und so habe ich den heutigen Mittwoch genutzt, um einmal nach Dortmund zu fahren. Knappe 60 KM und seit dem in Lüdenscheid die Brücke auf der A 45 fertig ist, dauerte die Fahrt knappe 50 Minuten. 
Um 10.50 Uhr war ich vor Ort und fand direkt vor der Türe einen Parkplatz. Thank you Lord. Um 11 Uhr öffnete der Laden.
 
Außenfassade
Eine Sichtung vornehmen, um sich zu recht zu finden. Nach guten 20 Minuten hatte ich schon 6 Scheiben gefunden von meiner Liste. Wie in den guten alten Tagen der 70er Jahre, standen hier zwei Plattenspieler incl. Kopfhörer bereit, um in die Scheiben reinzuhören. 

Bei zwei Scheiben hörte ich dann ein missliches Knacken. Eine Scheibe wurde dann aussortiert. Diese sollte gar 25 € kosten. Eine weitere Scheibe wurde hinter dem Tresen für mich gereinigt. Keine Nassreinigung, aber der störende Staub war weg und die Platte gut hörbar. Eine Zeit lang habe ich mich dann noch mit Valentin Grube unterhalten. 

Für 52 € bekam ich 4 gebrauchte Scheiben (2x Steely Dan, 1x Steppenwolf -7., 1x eine Do-LP von Gregg Allman Tour 1974). Nach einer Stunde war mein Einkauf beendet. 


Also 2 bis 3x Jahr kann ich hier gerne hinfahren! Das lohnt sich. Neuware war auch vorhanden, aber bestelle ich gerne im Internet. 



Dienstag, 3. Februar 2026

Woher kommt mir Hilfe?

 

Woher kommt mir Hilfe?

Wirtschaftsweise, Wissenschaftler, Politiker und auch andere Intellektuelle sagen uns für 2026 in Deutschland ein schwieriges Jahr voraus, z.B. mit Umwälzungen aller Art. Panikmache ist da ein schlechter Ratgeber. Aber wir nehmen auch die Zuspitzungen in anderen Ländern, z.B. im Iran, wahr.

Es scheint so, dass der Mensch kaum in der Lage ist, große Konfliktherde zu stemmen oder abzubauen.

Woher kommt mir dann Hilfe?

Der Psalmbeter schreibt im Psalm 121:“ Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?“ (Vers 1)

Hier im Sauerland kann man sprichwörtlich auf Berge und Hügel schauen. Manche eigenen Sorgen können zu Bergen vor unseren Augen werden. Da bedarf es wirklich eines Blickwechsels, um von mir und den Umständen weg zu sehen. Hinzusehen auf jemanden, der alles im Blick und im Griff hat. Die eigenen Sorgen dort abgeben! (1. Petrus 5, Vers 7)

Der Psalm 121 ist ein Wallfahrtslied. Ich bin vielleicht nicht direkt ein Wallfahrer auf dem Weg nach Jerusalem, aber im biblischen Sinne bin ich ein Pilger im Glauben, der hier unterwegs ist, um einmal beim HERRN JESUS anzukommen.

Der Psalmbeter weiß, „Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat“ (Vers 2). Der Vater im Himmel mit seinem Sohn JESUS CHRISTUS hat alles in der Hand. Nur von dort kann Hilfe kommen. Darauf gilt es zu hoffen und zu vertrauen. Er kann…

Die Erfahrung lehrt, dass es dabei nicht um meine Wünsche gehen kann. Sein Wille soll zum Ziel kommen. Das ist manchmal schwer auszuhalten oder gar zu akzeptieren.

„Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“ (Verse 3-7)

Aber es gibt nichts Besseres, als auf unseren Retter und Heiland JESUS CHRISTUS zu hoffen und zu vertrauen. (Matthäus 6, Verse 25-34)!

Herzliche Grüße

Uli

Montag, 2. Februar 2026

Ursula von Münsterberg

Eine Nonne verlässt das Kloster 


Ursula von Münsterberg, geboren zwischen 1491 und 1499, gestorben am 2. Februar 1534. Über den möglichen Sterbeort gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie war Herzogin von Münsterberg und Gräfin von Glatz (Schlesien). Allerdings war sie nie in Schlesien gewesen. 

Um 1508/10 trat sie auf Wunsch ihrer Tante Sidoni von Böhmen ins Kloster der Magdalenerinnen in Freiberg ein. Das Ordensgelübte legte sie ab. Der aus Leipzig vertriebene Magister Andreas Bodenschatz war Prediger in dem Kloster geworden. Er war evangelisch reformatorisch gesinnt. Luthers Schriften wurde ins Kloster geschmuggelt. 

Am 6.10.1528 flohen Ursula von Münsterberg, sowie zwei weitere Nonnen aus dem Kloster nach Sachsen. Sie hatte vorher in 69 Artikeln begründet, warum sie das Kloster verlassen musste. Damals sind ja viele Frauen wegen fehlenden Besitz ins Kloster gegangen. Eine weitere Motivation war, dass man in den Gelübten sich das Heil miterarbeiten konnte. Das sah sie geistlich jetzt ganz anders.

Bis 1532 hat sie dann in Liegnitz gelebt, was auch so dokumentiert ist. Sie wurde zu einer ev. Schriftstellerin. Die Versorgung von ehemaligen Nonnen war damals sehr schwierig bis ungewiss. Es ist nicht überliefert, ob sie evtl. verheiratet war.