Freitag, 4. Dezember 2015

Walter Trout is back

JD Simo
Elad Shapiro (bass), Adam Abrashoff (drums)

Nach seiner schweren Lebertransplantation ist Walter zurück im Leben. Lange haben viele Fans um ihn gezittert, gebetet und auch Geld gesammelt, um die OP für ihn zu bezahlen. Jetzt "is Walter back".

Als Einheitzer waren SIMO, eine Drei Mann Kombo aus Nashville zu Gast. Das erste Mal waren sie überhaupt in Europa und mit Walter Trout 4 Wochen lang unterwegs.
Einheitzen ist oft undankbar, aber die Band - etwas rauh und ungeschliffen - hat Potential. Bin gespannt wie es mit der Band weitergeht.
Als Höhepunkt nach 35 Minuten spielten sie "With a little Help for my friends". Joe Cocker lässt grüßen. Sie kamen ihm schon recht nah.


Sammy Avila
Nach dem Tourbeginn in Great Britan kam jetzt Walter für 4 Konzerte nach Deutschland. Früher
gastierte er ja eher in kleinen Clubs - jetzt wurden schon größere Säle gebucht. Gestern gastierte er im RuhrCongress in Bochum.
Das Konzert war bestuhlt, ungewöhnlich, aber meine Bandscheiben waren dankbar. Auch saß ich in der 2. Stuhlreihe und konnte ganz nah dran sein.





Martin Gerschwitz, der frühere Hammondorganist war vor Ort und es kam für einen Song zu einer Reunion auf die Bühne.
Martin Gerschwitz ist zu Gast

Jon Trout (mi.)

Für ein paar Songs kam auch der Sohn Jon Trout. Ganz der Vater, haute er auch ein kräftiges Solo aus den Saiten.








Das Konzert dauerte knapp 2 Stunden und die Fans waren dankbar, dass Walter wieder fit und auf Tour ist. 
Johnny Griparic

Michael Leasure /Drums)
Bei der Songauswahl zollte Walter wichtigen Weggefährten Tribut.
"I´m Back" - ein Song von dem sehr wert geschätzten und auch viel zu früh verstorbenen Luther Allison, passte letztendlich auch zu Walter. "Say goodbye to the Blues" - den Song widmete er dem kürzlich verstorbenen großen B.B.King. 
 
Dann waren wie z.B. "Omaha" auch Songs aus seiner letzten Produktion vertreten. Die schwere, aber überwundene OP und die damit verbundene Not wird thematisch verarbeitet.
Der letzte Song des Abends war dann "I´m going down" von Freddie King, der bereits 1976 verstarb.


Donnerstag, 3. Dezember 2015

Paul Deitenbeck

Am 3.12.2000 verstarb Paul Deitenbeck, Pfarrer aus Lüdenscheid.

Von dieser Nachricht hatte ich einen Tag später erst erfahren, da Lüdenscheid nicht mein Wohnort ist. Aber ich stand in der Küche und weinte. Ein großer Verlust für das Reich Gottes auf Erden. Aber unser Heiland weiß schon, wann Lebenswege zu Ende gehen und Paul darf jetzt bei JESUS sein. Er hat ihn immer geliebt und war sein Retter. In der russischen Gefangenschaft genauso wie in den Auseinandersetzungen im dritten Reich.
Ein Foto gefunden beim ERF

https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Deitenbeck




Was mir aber heute auffällt ist: Es fehlt an bekannten Originalen im Reich Gottes. Viele Christen schwimmen inzwischen schon im Mainstream, ohne es zu merken. Sie passen sich der Gesellschaft und dem Zeitgeist an. Das ist
Paul Deitenbeck vermutlich nie passiert, da er von JESUS durch eine harte Lebensschule geführt wurde. Keine Nachfolge ohne Kampf. Trotzdem verlor Paul Deitenbeck nie seinen guten Humor. Er liebte die Menschen, Gläubige wie Ungläubige.
Er lebte aus der Beziehung zu seinem Heiland Jesus Christus und die Bibel war ihm heilig.

Montag, 23. November 2015

Buchmesse Frankfurt


Star Wars war fast überall.....

Am Samstag sehr gut besucht

Durch einen glücklichen Umstand bekamen wir drei Karten für die diesjährige Buchmesse in Frankfurt. Also ging es am Sa., den 17.10. nach Frankfurt erstmals ins Messezentrum.
Eine Karte nachlösen.....
Das Messezentrum wirkt schon einiges edler als z.B. in Dortmund. Frankfurt hat Geld.
Wir waren gegen 10 h vor Ort und hatten somit Zeit und Ruhe zum Stöbern. Am frühen Nachmittag war es dann doch Zuschauermäßig so voll, dass kaum ein Durchkommen war.


Wir warteten an einem christlichen Stand auf die Ankunft von Josef Müller, der sein neues Buch "GO" vorstellen wollte.
Als er dann endlich vor Ort war, genossen wir die Zeit sehr.
Ein charmanter Typ im Rollstuhl, der JESUS lieb hat und dankbar ist, das er glauben kann.

Josef Müller stellt sein neues Buch vor!


Samstag, 21. November 2015

Blues in Rohrmeisterei

Fünf Jahre „Rohr-meisterei Unplugged“: Chris Kramer lud zum Bluesfestival

 
Chris Kramer hatte zum Bluesfestival eingeladen – als einer von vielen musikalischen Gästen war unter anderem die Big Band der städtischen Musikschule dabei. Fotos: Nadine Przystow
 
 
Schwerte. Draußen klimperte der Regen sein trauriges Lied und drinnen wetterte der Gute-Laune-Blues. Der Mann mit der Mundharmonika, Chris Kramer himself, hat es wieder einmal geschafft, mehr als 250 Zuschauer in seinen Bann zu ziehen – diesmal in Halle 3 der Rohrmeisterei. Denn zum fünfjährigen Bestehen der Unplugged-Reihe hatte sich der Vollblutmusiker ganz besondere, vor allem aber besonders viele Gäste eingeladen, mit denen er am Donnerstag ein regelrechtes Bluesfestival auf die Bühne brachte.
Kramer bekam Unterstützung von gleich mehreren Musikgruppen aus der Schwerter Schullandschaft. Den Anfang machte die Klasse 7b der Realschule am Stadtpark mit dem spirituellen Gospelstück „Go Down Moses“. Nach dem Gesangspart zückten alle 25 Schülerinnen und Schüler eine Mundharmonika aus der Hosentasche und stärkten dem Profi den Rücken. Gemeinsam mit der vierten Klasse der Grundschule Villigst und der zweiten Klasse der Albert-Schweitzer-Schule bildeten sie einen Chor, der Kramers „Kleine Mundharmonika“ aus dem gleichnamigen Musical, das erst in diesem Jahr seine Premiere feierte, erklingen ließ.

Musikschule gleich dreimal vertreten

Auch mit dem Streicher-Ensemble der städtischen Musikschule präsentierte Chris Kramer zwei Stücke aus seinem Musical. Insgesamt war die Musikschule mit drei Gruppen vertreten.  Hannah Hantschel, Sängerin der Rockband, beeindruckte bei Ray Charles’ „Hit The Road Jack“ und Duffy’s „Mercy“ nicht nur mit einer warmen, kraftvoll tiefen Stimme, sondern auch mit ihrem lässigen Auftreten neben Gastgeber Kramer. Der griff gemeinsam mit der musikschuleigenen Big Band ordentlich in die Kiste der klassischen Bluesmusik und schmetterte dem Publikum unter anderem „Gimme Some Lovin’“ von den Blues Brothers, entgegen.

Die Schulband des FBG kann auch bluesig.
 
Die Jungen und Mädchen des Musik-Grundkurses vom Friedrich-Bährens-Gymnasium bekamen von ihrem Lehrer eine ganz besondere Aufgabe gestellt: Jeder, egal ob Gesang, Trompete, Gitarre, Bass oder Schlagzeug, musste sich ein Fill, also eine musikalische Überbrückung, als ausschmückendes Element für den Klassiker „St. Louis Blues“ ausdenken. Mit wenigen Unsicherheiten klappte das schon ganz gut, nur am harmonischen Zusammenspiel müssen die Jugendlichen noch etwas arbeiten.
Für eine Überraschung sorgte die Schülerband des FBG, die mit „Sweet Home Chicago“ und „Tush“ (Song ist von ZZ TOP) sich dem Blues-Thema wie selbstverständlich anschloss und zur großen Freude Kramers sogar eine Blues-Mundharmonika im Gepäck hatte. „Einwandfrei“, lobte ein Zuschauer die Leistung der sechs jungen Männer nach ihrem Auftritt. Und auch Chris Kramer ist sich sicher: „So wird Bluesmusik immer weitergehen.“

Den Blues in den Fingern


Jens Filser und Markus Wienstroer (v.l.).
Zwei gestandene Herren, die den Blues wirklich im Blut und vor allem in den Fingern haben sind Jens Filser und Markus Wienströer. Die beiden Spitzen-Gitarristen haben noch nie gemeinsam gespielt auf einer öffentlichen Bühne gespielt – dass es endlich einmal Zeit war, bewiesen sie, als sie in der Rohrmeisterei ihre Premiere hatten. Filsers expressive Dynamik und Wienstroers entspannte Zurückhaltung fügten sich wunderbar zusammen. Sie spielten „Cold Duck Time“ von Eddie Harris, „Sister Sadie“ von Horice Silver und Earl Kings „Come One“ – einfach „Sachen, die grooven“, wie Jens Filser selbst ankündigte. Und wie es groovte: Das war Musik für Fuß und Kopf, der eine wippte, der andere nickte. Filser begeisterte zudem mit seinen stimmlichen Qualitäten.

Kevin O’Neal ließ die Wände wackeln.
 
Zum Schluss gab sich auch der Gastgeber die Ehre, das Jackett abzulegen und den Blues aus dem Käfig zu lassen. An seiner Seite hatte er den kongenialen Beatboxer Kevin O’Neal, der für das Schwerter Publikum inzwischen ein alter Bekannter ist, und Markus Wienstroer an der E-Gitarre. O’Neal sorgte immer wieder für ungläubige Blicke und Kopfschütteln, wenn er allein mit seinem Mund ein komplettes Schlagzeug imitierte. In Kramers „Habt ‘ne gute Zeit“ trommelte (?) er sich in Ekstase, dass die Wände nur so wackelten.
Und Chris Kramer? Der ließ sich mitreißen und hatte wenig später eine Saite seiner Rhythmusgitarre in der Hand: „Das kann schon mal passieren, wenn man mit so zwei geilen Musikern spielt“, kommentierte er, verschwand für einen kurzen Augenblick und machte mit der nächsten Gitarre weiter – zum Glück! Sonst hätte der faszinierte Zuschauer womöglich noch das bewegende Instrumentalstück „Der Traum“ aus Kramers Musical verpasst. Einmalig, wie dosiert Kevin O’Neal die rhythmischen Akzente setzen kann und sich E- und Akustikgitarre gegenseitig anziehen.
 
(aus: Blickwinkel - Nachrichten aus Schwerte; Korrektur meinerseits, da 2 Fehler bei Titelbezeichnungen im Text waren.)

Freitag, 20. November 2015

Chris Kramer präsentiert.....

"Crazy" Chris Kramer - ein wundervoller Harpspieler und Bluessänger - präsentiert zum 5. Mal Unplugged Blues. Ungewöhnlich, stellenweise auch nicht leicht, aber es macht Hoffnung junge Menschen und Kindern beim Musizieren zu zu sehen, die den JAZZ, BLUES und Gospel entdecken - entgegen dem Mainstream. Junge Musiker spielen "Tush" von ZZ TOP, "Birdland" von Weather Report und "She gimme lovin´" von den Blues Brothers.
Dazu noch das tolle Gitarrenduo mit Jens Filser & Markus Wienstroer mit JAZZ und BLUES Standards.
"Go down Moses"




Jens Filser & Markus Wienstroer


Mittwoch, 18. November 2015

Picknick mit Bären


Filmplakat in Deutschland
Bill Bryson hat das Buch 1998 geschrieben. In Deutschland wurde es 1999 veröffentlicht. Wann ich das Buch gekauft habe, weiß ich natürlich nicht mehr. Aber seid dem lese ich Bücher von Bill Bryson. In seinem Bericht kamen aber keine Bären vor. Also keine wirkliche Begegnung mit Bären, eher eine Ahnung davon, das sie da sein könnten.
In der Mitte des ersten Jahrzehntes hatte Robert Redford schon die Rechte zur Verfilmung gesichert. Es hieß, er hätte mit Paul Newman filmen wollen. Der verstarb dann viel zu früh und das Projekt lag auf Eis.
Im Oktober erlebte der Film  PICKNICK MIT BÄREN die Premiere in Deutschland.

In der Kritik wurde der Film zerrissen. Vermutlich waren manche Gespräche während der Wanderung einfach zu platt. Aber im Buch wurde auch nicht interlektuell geschwafelt.

Ich musste extra nach Soest ins Kino fahren, da der Film im ganzen Märkischen Kreis (MK) nicht aufgeführt wurde. Warum eigentlich nicht?

Aber vielleicht muss man schon Amerikafan sein, um diesen Film zu mögen. Oder Robert Redford Fan?
Meiner Frau und mir hat der Film gefallen. Fröhliche Szene zum lachen und schmunzeln. Manches ging leider unter die Gürtellinie. Tolle Naturaufnahmen. Vielleicht auch ein letzter Film von Robert Redford - schließlich wird er bald 80 Jahre alt.


Freitag, 13. November 2015

CMA Niederlande

Am 11.10. kamen wir aus den Niederlanden fröhlich zurück. Für ein paar Tage waren wir im Großraum Emmen unterwegs.

Den Abschluß bildete ein Motorradgottesdienst in einem ehemaligen Theater in Meppel (nicht Meppen). Die CMA hatte dazu eingeladen und diesen organisiert.

Seit 2011 haben wir lose, aber gute Kontakte zu den Brüdern und Schwestern nach den Niederlanden.

Mit Händen und Füßen verstehen wir uns gut. Manche können Deutsch, aber mit Englisch kommen wir fast immer weiter.


Viele Lieder im Gottesdienst waren uns aus Deutschland bekannt, da wir diese in unserer Gemeinde in Deutsch oder Englisch singen. Hier aber in Holländisch - was auch gut gelang.


Ein toller Nachmittag - mit einer guten Verkündigung - herzlicher Gemeinschaft, Kaffee und Meet & Greet.

Bless You!!!


CSNY 1974

Als "altender" Hippie (bin ich vermutlich nur äußerlich) habe ich mir sehr gefreut, als ein LIVE Dokument von Crosby, Stills, Nash und Young aus dem Jahre 1974 veröffentlicht worden ist.

Hört heute noch jemand solch eine Musik?

Mehrstimmiger Männergesang zur Klampfe oder Rockgitarre. Vermutlich ist das nicht mehr sehr modern. Aber ich liebe es diese Aufnahmen zu hören. Diesen Sound und Gesang.

Allerdings habe ich nur die "schmale Version" -eine CD. Es gibt auch eine 3-CD + DVD + Booklet.

Die kurze Zusammenfassung gibt 16 Songs, darunter auch "Ohio", "Suite:Judy Blue Eyes", "Old Man", "Chicago", "Helpless" und "Wooden Ships", wieder.

Donnerstag, 12. November 2015

Neil Young wird 70

Meine Tageszeitung brachte heute einen kleinen Artikel von Chris Melzer zum 70. Geburtstag von NEIL YOUNG heraus. Die Überschrift lautete "Gitarrengott".

Auch wenn ich den Musiker nicht persönlich kenne, so glaube ich doch zu wissen, dass er sich auf keinen Fall als Gitarrengott sieht. Neil Young ist durch manche Krise gegangen, aber Mensch geblieben.

Mitte der 60er Jahre kam er als kanadischer Staatsbürger aus Winnipeg "schwarz" über die Grenze nach Kalifornien. Dort lernte er Stephen Stills kennen und "Buffalo Springfield" wurde gegründet.
Das ist heute schon Musikgeschichte.
Neil gründete die Band "Crazy Horse", mit der er bis heute abwechselnd unterwegs ist.
Ein großer Höhepunkt war der Auftritt auf dem Woodstock Festival 1969 mit Crosby, Stills und Nash. Er respektiert diese Musiker und ist auch mit ihnen befreundet. Aber es kommt nur ganz gelegentlich zu gemeinsamen Projekten.

Alles in allem ist er ein mehrfacher Grammy-Gewinner und wurde schon 2x in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Bis heute ist er rebellisch geblieben und trotzdem ein Hippie.
2014 trennen sich Neil und Pegi nach 36 Jahren Ehe. Sie haben 2 Söhne - einer ist Schwerstbehindert.

Wie geht es weiter mit Neil?

Musik wird er weiter produzieren. Er liebt seine Modelleisenbahn und arbeitet an  seinen Oldtimern, und kümmert sich um sozial schwache Bauern und um den Umweltschutz.

Seine Musik ist bis heute mal leise und mal laut. Country, Hardrock und Grunge. ....und seit Neuestem ist eine neu entdeckte Spinnenart nach ihm benannt worden: Myrmekiaphila neilyoungi.

Danke Dir, für deine tolle Musik. Herzlichen Glückwunsch zum 70. Unruhestand.

Freitag, 6. November 2015

Shut up and play your guitar

Ritchie Blackmore ist leicht zu entdecken....
Da ich mich ja für die Rockmusik begeistere, ist es vermutlich auch kein Wunder, dass ich dieses Buch in Blick nehme. Ein guter Bekannter hat es mir mitgegeben.
 
Habe schon einige Bücher, die sich mit der Rockmusik beschäftigen, gelesen. So bin ich gespannt über die 444 Rockgitarristen, die Michael Rudolf anpreist.
 
 
Ich selbst besitze Humor genug - manchmal kann er auch sarkastisch oder schwarz sein. Davon hat der Schreiber auch eine Menge in diesem Buch versteckt.
 
Die Begabungen der unendlich vielen Musiker an der Rockgitarre  sind natürlich unterschiedlich. Jemanden runter zu putzen weil er weniger Talent hat, dass ist schon heftig.
 
Ein paar Kostproben: Eric Clapton wird im ganzen Buch nur erwähnt als der CREAM Gitarrist, ansonsten wird ihm keine Zeile gewidmet. Sollte Michael Rudolf ein persönliches Problem mit Eric haben?
Ganz böse geht er mit dem Abba Gitarristen Björn Ulvaeus um. Sicherlich gehören ABBA mit ihrer Musik nicht unbedingt zur Rockmusik - eher Popmusik, wenn man denn so will.
Manche Musiker werden auch nur wegen ihres Aussehen heruntergeputzt.
 
Will gar nicht mehr dazu schreiben. Maximal einen Punkt von 10 möglichen.
 
Michael Rudolf ist 1961 geboren und arbeitete bei der TAZ und der Titanic (Satiremagazin). 2007 nahm er sich vermutlich das Leben, als sein Leichnam am 2.2.2007 erhängt in einem Waldstück aufgefunden worden ist. Ich will nicht hoffen, das ein enttäuschter Musiker ihn nicht zu Tode befördert hat.

Dienstag, 3. November 2015

Der Bomber der Nation wird 70 Jahre alt

Gerd Müller feiert heute seinen 70. Geburtstag.  Kann man von Feiern schreiben? Gerd Müller lebt im Moment in einem Pflegeheim, da er an Alzheimer erkrankt ist. Das tut sehr weh.

Ich selbst habe in der "großen Zeit" von Gerd Müller angefangen mich für den Fußball zu begeistern.
Für den FC Bayern und die Nationalmannschaft. Dank den Toren von Gerd Müller sind wir 1974 Weltmeister  und 1972 Europameister geworden.

Gerd Müller  - der bescheidene Sportsmann - mit dem größten Torriecher. Spanien lockte damals mit einem für heutige Verhältnisse bescheidenem Gehalt. Gerd blieb in München mit dem Ausspruch: "Mehr als ein Schnitzel kann ich nicht essen." Das sagt schon alles aus!!
Fußball und der FC Bayern waren für ihn das Wichtigste. Die Krise kam erst hinterher, als er die Fußballschuhe an den Nagel hängte. Die Freunde vom FC Bayern halfen ihm wieder auf die Beine.  Und jetzt....

Seine Torrekorde werden bestehen bleiben.


Samstag, 31. Oktober 2015

Goldene Leiter

Ich war in Duisburg unterwegs und hatte auch Zeit für einen Bummel über die Königstraße - die Einkaufsmeile in Duisburg. Aus dem FORUM entwuchs eine Leiter, goldenfarbend in den Himmel. "Himmlische Einkäufe" - dachte ich gleich.
 




Aber als Fotomotiv toll anzusehen - gerade auch bei blauem Himmel.
2008 wurde das FORUM mit 80 Geschäften eröffnet. Die Stadt reagierte auf den Kaufkraftverlust der in Richtung Centro (Oberhausen) abging.

Die Goldene Leiter ist ein Blickfang. 65 Meter ist sie hoch und überragt das Glasdach des FORUMS um 35 Meter.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Maureen O'Hara ist tot

Wer in den 60er/70er Jahren großgeworden ist - hat manchen Film mit ihr im TV gesehen. Sie war eine große und schöne Berühmtheit der Filmwelt. Gerade in den 40er - 60er Jahren kam sie groß heraus. Als das Technicolor Zeitalter begann, wirkten ihre roten Haare und grünen Augen vor der Kamera fast erotisch.

Sie starb jetzt im Alter von 95 Jahren am 24. Oktober in Boise/Idaho.    Geboren wurde sie am 17.8.1920 in Dublin (Irland). Später nahm sie die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an.

Von den rund 60 Filmen waren viele ihrer Rollen im Abenteuer Genre angesiedelt. 1938 bekam sie ihre erste Filmrolle und zog sich dann 1973 aus dem Filmgeschäft zurück. Herausragend sind die Filme unter dem Regisseur John Ford und 5 Filme mit John Wayne, der sie als sehr gute Freundin bezeichnete.

Rio Grande (1950 in s/w mit John Wayne)
Der Sieger (1952 Farbfilm mit John Wayne)
Gefährten des Todes (1961 Farbfilm mit Brian Keith)
Mr. Hobbs macht Ferien (1962 mit James Steward)
Mac Lintock (1963 mit John Wayne)
Rancho River (1966 mit James Steward)
Big Jake (1971 mit John Wayne)

Den Film "Der Sieger" habe ich erst vor ein paar Jahren auf DVD entdeckt und kennengelernt. Schlagkräftige Komödie aus dem konservativen Irland.
zusammen mit John Wayne in "Der Sieger"

Dienstag, 13. Oktober 2015

Vesting Bourtange

Wir weilten ein paar Tage in den Niederlanden und Freude brachten uns darauf einmal die Festung Bourtange (1 Km innerhalb der NL - Dörpen, Höhe Meppen) aufzusuchen.
Das Besondere: Eine Festung sternenförmig angelegt und mit Wassergräben umzogen.
 
Wir schreiben das Jahr 1580. Teile der Niederlanden sind von den Spaniern besetzt (80 jährige Krieg).
Prinz Willem van Oranje gab den Auftrag auf diesem Sandrücken ein Ford oder Festung zu installieren. Die Spanier sollten gehindert werden die Wegstrecke von Groningen nach Lingen und Westfalen zu nutzen. Dieser landschaftliche Bereich war durch Moore und Sümpfe geprägt. Auf dem zu benutzenden Weg konnten sich max. 2 Ochsenkarren in der Breite begegnen.
1593 wurde die Festung fertiggestellt.
Bockwindmühle



Aber im Laufe der Jahrhunderte verlor die Festung durch die veränderte Kriegsführung ihre Bedeutung und wurde 1851 ganz offiziell "entfestigt".
 
Die Festung verfiel und die Wassergräben trockneten aus. Erst im vergangenen Jahrhundert wurde die Festung wieder erneuert für den einsetzenden Tourismus.
Plumpsklo


Rund 50 Personen wohnen ganzjährig hier. Es gibt 4 kleine Museen, u.a. eine Synagoge. Nebenbei noch 3 Restaurants und ein Hotel.
Kanone


Die Festung kann nur über Zugbrücken erreicht werden
Cafe in der Festungsmitte mit Blick auf 2 Geschäfte


Die wichtigsten Wiederherstellungsarbeiten begannen ab 1964. Seit 2003 wird daran gearbeitet, dass ehemalige Sumpfgelände noch weiter zu vernässen. Das Gebiet soll zum Naturschutzpark werden. Dann kann die Festung hauptsächlich auf Rad- und Wanderwegen, aber auch auf den Grachten erreicht werden.

Sehenswert!!   

Montag, 5. Oktober 2015

7. National Run

Vom 2. bis 4.10.2015 fand der 7. National Run der CMA-Germany im Kreisjugendheim Heisterberg (Driedorf) statt.




Einmal im Jahr sollten die Member (Mitglieder) der CMA Germany für ein Wochenende zusammenkommen. So kamen rund 60 Member zusammen. Natürlich konnten auch ganze Familien mit ihren Kindern begrüßt werden. In der CMA ist es möglich, dass auch Frauen Member sein können.

Die weiteste Anreise hatten Mitglieder aus Hamburg, Berlin und Baden-Württemberg.
Insgesamt verfügt die CMA in Deutschland jetzt über 5 Chapter. Ein Chapter rund um Bad Hersfeld herum wurde nach einem Jahr auf Probe, jetzt Vollmitglied. So war die Freude groß, als die Member von "Road Riders for Christ" begrüßt worden sind. Bei gutem Spätherbstwetter konnte am Abend gegrillt werden. Eine gemeinsame Ausfahrt war möglich. Ansonsten gab es Zeit für Gespräche, Kennenlernen und Schulungen. Als besonderer Gast war Jakobus Richter zu dem Thema "Jesu Liebe ohne Ende" eingeladen worden. Gute Vorträge mit Charme und Witz. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Gottesdienst mit der anschließenden Abendmahlsfeier.

Gruppenbild CMA Germany

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Let the good Times roll


B.B.King, der große „alte“ Blues-Entertainer ist ja in diesem Jahr verstorben. Ein langes, spannendes, aber auch Anfangs entbehrungsreiches Leben lag hinter ihm.

Da ich  Anfang der 80er Jahre ein Fan seiner Musik wurde, ist es nicht verwunderlich, dass ich auch nach seinem Ableben immer wieder einmal eine Scheibe aus seinem Schatz erstehen werde.

 

Aber er hat mich auch als Mensch fasziniert. Seine Bühnenpräsenz war einfach unnachahmlich. Drei Mal konnte ich ihn als Musiker auf der Bühne erleben (Siegen, Dortmund, Essen).

 

In einer Ausgabe der BLUES NEWS wurde auf eine Scheibe aus dem Jahr 1999 hingewiesen.

„Let the good Times roll“ – Musik und Songs von dem Musiker Louis Jordan. Dieser Musiker sagte mir erst einmal gar nichts. Zeigt aber wirklich, wie groß die Bluesszene ist und wie wenig ich eigentlich kenne. Viele Künstler und ihre Produktionen aus den Staaten werden hier gar nicht bekannt. Also musste ich mich erst einmal informieren. Songs der 40er und 50er Jahre, die damals schon B.B. King begleitet haben – wurden auf diesem Album von "Herrn King" herausgebracht.

 

Ich bin erst einmal überrascht. Kein typischer Blues. Eher erinnert mich das an den Swing. Die „Lucille“ ist fast im Hintergrund – ab und an taucht sie zu einem kleinen Solo auf. Mehr nicht. Die Stimme von B.B.King steht im Vordergrund, dazu die Begleitung mit Saxophon und Trompete. Eine flotte Scheibe. Man möchte fast das Tanzbein schwingen. Also, ich bin begeistert. Die Hammond Orgel fügt sich gut in den Sound ein, obwohl diese damals noch gar nicht erfunden war. Aber es passt.

 

Der Blues trifft auf den Jazz.       

   

Mittwoch, 30. September 2015

FIFA Blatter & Co

Meine Tageszeitung meldet heute, dass Blatter als Chef der FIFA weitermacht - trotz aller Anschuldigungen. Ich möchte diesen Chef und Vorsitzenden erst gar nicht mit "Herr" anreden, da ich spüre, dass er selbst keine Ehre und Anstand mehr hat. Dann verbietet sich eine Höflichkeit.
 
Aus der Historie vermute ich einmal, dass die FIFA gegründet worden ist, um die Nationen über den Fußball zusammen zu bekommen. Gemeinsam große Events zu veranstalten und sich an einander zu freuen. Natürlich darf und soll dabei auch Geld verdient werden.
 
Aber das ganze Gebilde der FIFA hat eine Schieflage bekommen. Dringend muss einmal ausgemistet werden und das im wirklichen Sinne. Denn da und dort stinken die Machenschaften zum Himmel.   
 
Es nimmt einem auch die Freude am Fußball. Ich will erst gar nicht darüber nachdenken wie viel Schmiergelder geflossen sind, damit eine WM in Katar stattfinden kann (2022). Katar ist ja nun nicht unbedingt eine große Fußballnation. Von Menschenrechtsverletzungen während der Bauphase ganz zu schweigen. Bei allem Geldverdienen der FIFA gibt es in ihr aber keine Ethik mehr.   

Montag, 28. September 2015

Adolf Clarenbach & Peter Fliesteden

Beide Christen starben am 28.9.1529 in Köln. Sie waren die ersten Märtyrer der Reformation in Deutschland. Adolf Clarenbach starb auf dem Scheiterhaufen nach über einem Jahr Haft. Peter Fliesteden verstarb kurz vorher, da wohl der Henker ihm die Kette um den Hals zu stark angezogen hatte.
 
Wie ich schon an anderer Stelle festgestellt habe, waren das damals schon andere Zeiten. Die Zeit der Aufklärung und der Zunahme persönlicher Rechte für einen einzelnen Bürger waren damals noch nicht vorhanden. Die röm. kath. Kirche hatte überall einen großen Machtfaktor in  sich selbst bis in die Politik hinein. Kirche und Staat waren damals durchaus identisch.
 
Die in Deutschland von Martin Luther angestrebte Reformation sollte die vorherrschende Kirche reformieren, aber nicht eine "neue" schaffen. Das gelang leider nicht.
 
Heute haben wir Menschen in Deutschland unendlich viele Freiheiten. Ich darf den christlichen Glauben haben - muss ihn aber auch nicht haben. Ich darf auch einen anderen Glauben haben. Das ist Freiheit.
 
Was mich heute noch an der röm. kath. Kirche stört, ist immer noch die fehlende Reformation der damals gebrachten Erkenntnisse. "Alleine Christus, Alleine die Schrift, Alleine der Glaube und Alleine die Gnade".
Ich habe immer den Eindruck das diese Kirche den Menschen an sich (an die Kirche) selbst bindet, anstatt ihn freizugeben für ein Leben mit JESUS CHRISTUS. Da mag es auch im röm. kath. Bereich gute Ausnahmen geben, aber die Hierarchie, die Heiligenanbetung, die Seligsprechung und der Marienkult verhindern oder erschweren eine persönliche Beziehung zu JESUS CHRISTUS. Das macht traurig.

Samstag, 26. September 2015

Paul Rabaut, Märtyrer

Der Begriff Märtyrer kommt aus dem griechischen und heißt eigentlich "Zeuge, bezeugen". Das heißt im Blick auf die Kirchengeschichte, das es da einen Menschen gab, der JESUS CHRISTUS im Glauben bezeugte. Christen sind im eigentliche Sinne Zeugen für die Wahrheit von JESUS CHRISTUS. Als Zeuge vor einem Gericht bezeuge ich das, was ich gesehen und gehört habe. Mehr erst einmal nicht.
In der heutigen Zeit drückt das Wort Märtyrer eigentlich eher aus, das jemand für eine Sache oder Überzeugung sein Leben lässt - also stirbt.
Mahatma Gandhi ist oft für seine Überzeugung in den Hungerstreik getreten und war durchaus dem Tode nah. Also auch eine Art Märtyrersein.
 
In der Kirchengeschichte gab es auch Menschen, die nicht unbedingt gleich mit dem Tode bedroht worden sind. Aber durch ihren Glauben an JESUS CHRISTUS wurden sie bedrängt, inhaftiert oder erlebten andere Nachteile.
 
Heute soll es um Paul Rabaut gehen, der am 29.1.1718 geboren wurde und am 25.9.1794 in Nimes starb. Paul war ein französischer Pastor der Hugenotten, also der evangelischen Kirche. Er war verheiratet und hatte einen Sohn. 1742 war er zum reformierten Pfarrer in Nimes eingesetzt worden. In seinem Leben erlebte er unterschiedliche Wellen der Verfolgung. Er war oft auf Wanderschaft und hielt Gottesdienste im Verborgenen. Aber es gab auch Zeiten, wo er sich klar öffentlich äußern konnte. 1787 kam es zum Toleranzedikt von König Ludwig, dem XVI. Das gab den Evangelischen Freiheiten. Aber in den anschließend einsetzenden ersten Wellen und Wirren der Revolution wurden auch die Evangelischen wieder bedrängt und Paul wurde in der Zitadelle von Nimes inhaftiert.
 
Es ist nicht ganz klar, ob Paul in Haft oder nach seiner Entlassung wegen Entkräftung starb. Da gibt es unterschiedliche Aussagen.