Manchmal denke ich an den Himmel. Ja ich möchte davon träumen. Wie wird das bei JESUS sein? Dann merke ich aber auch, ich bin nicht mehr von dieser Welt..... "Lasset uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt." (1. Joh. 4,19)
Dienstag, 5. Juli 2011
Edersee Meeting 2011
Sonntag, 3. Juli 2011
40. Todestag von Jim Morrison
Am 3.7.1971 - vor genau 40 Jahren - starb Jim Morrison, Sänger der Band "The Doors". Sänger, Lyriker, Rebell, Provokateur - Jim füllte vieles aus. Fairerweise muss ich aber einräumen, dass ich selbst überhaupt kein großer "Doors Fan" war oder bin. Ja, ich nenne 4 Langspielplatten von der Band mein Eigen und den Doorsfilm habe ich auch im Kino gesehen, aber leider bleiben bei mir nur "Riders on the storm" und "Light my fire" hängen. Manches war mir zu düster. Und trotzdem, er hat eine ganze Generation von jungen Menschen zum Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre fasziniert und seine Musik lebt heute noch und hat viele andere Künstler beeinflußt. http://www.derwesten.de/kultur/wochenende/Als-fuer-Jim-Morrison-die-Musik-vorueber-war-id4827862.html
Samstag, 25. Juni 2011
Anita und Rita
(idea-Mitarbeiter Klaus Rösler erinnert an die beiden christlichen Märtyrerinnen und an die Folgen ihres gewaltsamen Todes.)
Zum Hintergrund: Die beiden Christinnen wollten in dem vorderasiatischen Land den Ärmsten der Armen helfen und absolvierten deshalb ein Praktikum als Pflegehelferinnen in einem staatlichen Krankenhaus in Saada im Norden des Landes. Anita und Rita sind Cousinen. Als überzeugte Christinnen wollen sie ihr Leben dazu einsetzen, dass es auf der Welt etwas gerechter zugeht. Noch während ihrer Ausbildung – Anita wird Kinderkrankenschwester, Rita Sozialversicherungsfachangestellte – fliegen beide mehrmals auf eigene Kosten nach Afrika. In Malawi – einem der ärmsten Länder der Erde – kümmern sie sich um Waisenkinder. Anita gefällt die Arbeit dort so gut, dass sie nach ihrer Ausbildung gleich wieder hinfliegt, zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr. Warum handeln die beiden so selbstlos? Weil Jesus ihr Vorbild ist. Sie haben den christlichen Glauben zwar von Kindheit an in ihren Familien kennengelernt. Doch sie merken auch, dass es gut wäre, noch mehr über Gott und die Bibel zu wissen. Deshalb schreiben sie sich zu einer dreijährigen Ausbildung in der evangelikalen Bibelschule Brake im lippischen Lemgo (bei Bielefeld) ein. Dort lernen sie eine Hebamme kennen, die über ihre Arbeit in Saada im Jemen berichtet. Anita und Rita fühlen sich sofort angesprochen. Für sie steht fest: Das nächste Praktikum – kurz vor Abschluss ihrer Ausbildung – machen sie genau dort.
Jemen: Auf Abfall vom Islam steht die Todesstrafe
Dass es dort vielleicht gefährlich werden könnte, wissen sie. Aber sie haben keine Angst. Sie gehen nicht auf Abenteuerurlaub, sondern zu einem Hilfseinsatz. Sie informieren sich ausführlich über das Land. Sie erfahren, dass das Krankenhaus von der Bevölkerung sehr geschätzt wird und dass dort seit 30 Jahren nie etwas passiert ist. Im Jemen – das Land ist eineinhalb Mal so groß wie Deutschland und hat 22 Millionen Einwohner – ist der Islam Staatsreligion. Sie wissen: Die Werbung für andere Religionen ist in dem Land verboten. Der Abfall vom Islam wird sogar mit dem Tod bestraft. Den beiden Frauen ist auch bekannt, dass es knapp ein Jahr zuvor – am 17. September 2008 – einen Terroranschlag auf die Botschaft der USA gab. Und dass am 12. Dezember 2008 drei deutsche Staatsangehörige verschleppt wurden. Sie kamen aber kurze Zeit später wieder frei. Dennoch hatte das Auswärtige Amt in Berlin eine Reise- und Sicherheitswarnung erlassen, in der bei Reisen in den Jemen „wegen bestehender Terrorgefahr und Risiko von Entführungen zu besonderer Vorsicht“ geraten wird.
Der Vater will die Tochter von der Jemen-Reise abhalten
Einen Tag vor ihrem Abflug hat Vater Viktor Grünwald ein langes Gespräch mit seiner Tochter Anita. Sie scherzen miteinander. Dennoch hat er ein ungutes Gefühl: „Ich musste weinen. Ich weine sonst nie. Ich habe mir um Anita Sorgen gemacht.“ Er bittet seine Frau, Anita von der Reise abzuhalten. Er selber kann nur schlecht etwas sagen. Denn seine Tochter weiß, dass er kein Christ ist. Wenn er sich nun gegen einen christlichen Einsatz aussprechen würde, könnte das missverstanden werden. Er begleitet seine Familie zwar zum Gottesdienst, doch es ist ihm bewusst, dass er „nur halb dazugehört“. Denn er hat sich nie für ein Leben mit Jesus Christus entschieden. Und er weiß von einem Gespräch, das Anita mit ihrer Mutter geführt hat. Da ist der bedeutungsschwere Satz gefallen: „Wenn Papa dadurch zum Glauben käme, wäre ich bereit, dafür zu sterben.“ Hat er eine Vorahnung, oder ist es nur die Angst, die viele Väter beschleicht, wenn die Tochter auf Reisen geht? Viktor Grünwald weiß es nicht. Am 3. Juni fliegen Anita und Rita in den Jemen. Einen Tag später erhalten die Eltern eine SMS: „Wir leben nicht nur, sondern wir wurden hier richtig willkommen geheißen. So einen reibungslosen Ablauf hat bisher noch keiner von uns erlebt. Wir haben das Visum bekommen und der Abholer hat uns direkt am Ausgang empfangen. Wir können nur Danke sagen, weil es wirklich kein einziges Problem gab. Wir lieben Euch! Rita & Anita“. Es ist ihr letztes Lebenszeichen.
Sind die Entführer Terroristen?
Am 12. Juni haben die beiden frei. Mit Kollegen ist ein Ausflug in die Berge geplant. Mit dabei sind der Maschinenbauingenieur Johannes Hentschel, seine Frau Sabine und ihre Kinder Simon (1), Anna (3) und Lydia (5), ein britischer Ingenieur und eine Lehrerin aus Südkorea. Die Hentschels sind seit 2003 für das christliche, niederländische Hilfswerk „Worldwide Services" in dem Krankenhaus tätig. Was bei dem Ausflug passiert, darüber kann man nur spekulieren. Fest steht: Die Christen werden entführt. In der Region kämpfen Regierungstruppen gegen schiitische (also auch islamische) Rebellen. Medien wollen erfahren haben, dass die Entführung zwischen schiitischen Rebellen und dem islamischen Terrornetzwerk al-Qaida abgestimmt sein soll. Drei Tage nach der Entführung werden die Leichen der beiden Deutschen und der Koreanerin gefunden. Alle drei weisen Schüsse in den Hinterkopf auf. Von den übrigen Entführten gibt es keine Spur. Elf Monate später kommen überraschend die Kinder Anna und Lydia frei. Von ihren aus einem Dorf nahe Bautzen (Sachsen) stammenden Eltern, ihrem kleinen Bruder und dem Briten fehlt indes bis heute jedes Lebenszeichen.
2.000 Trauergäste - Die Sehnsucht ist groß
Die Leichen von Anita und Rita werden nach Deutschland überführt. An ihrer Trauerfeier in der Wolfsburger Immanuelgemeinde am 23. Juni nehmen rund 2.000 Trauergäste teil. Das Bundeskriminalamt rät den Eltern, sich die Toten nicht noch einmal anzusehen. Christliche Jugendgruppen aus ganz Deutschland beten für die Familien. Hunderte von Karten erreichen die Trauernden, in denen wildfremde Menschen ihre Anteilnahme bekunden. Manchmal sind diese Karten ein Trost, manchmal auch nicht. „Die Sehnsucht, Anita zu hören, sie zu umarmen, ist sehr groß. Diese Sehnsucht ist durch nichts zu stillen. Es bleibt uns nur, den Schmerz zu ertragen", sagt Mutter Rita Grünwald.
Anklage in den Medien: Sind die Deutschen selbst schuld?
Was die Familien - und nicht nur sie - aber besonders schmerzt, sind die Medien. Da werden nicht die Täter angeklagt, sondern es wird offen die Frage diskutiert: Haben die Bibelschülerinnen nicht selbst Schuld an ihrem Tod, weil sie in den Jemen gingen? Warum ging die entführte Familie Hentschel nicht in ein Krankenhaus in einem weniger gefährlichen Land? Da fragt die „Welt am Sonntag": „Waren die gläubigen Christinnen wirklich nur im Sozialdienst tätig - oder auch als Missionare?" „Bild" behauptet gar, die Geiseln seien ermordet worden, „weil der Familienvater im Jemen die Bibel verbreitete" (was nicht stimmte). Die „Berliner Zeitung" kommentierte kritisch: „Auch zu viel Christenliebe macht blind." Kein Wort wird darüber verloren, dass Nächstenliebe seit 2.000 Jahren das Kennzeichen der Christen ist. Oder wäre es besser gewesen, die Jemeniten einfach sich selbst zu überlassen? Anita und Rita wollten den Auftrag ihres Herrn erfüllen: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan" (Matthäus 25,40). Erst im April dieses Jahres erscheint auf Bibel TV eine Dokumentation, in der nachgewiesen wird, dass die beiden Wolfsburgerinnen eben nicht grob fahrlässig an einer „selbstmörderischen Missionsoffensive" beteiligt und deshalb von muslimischen Extremisten hingerichtet worden waren. Sie wollten helfen.
Nach dem Tod der Tochter wird Anitas Vater Christ
Anitas Wunsch an ihren Vater, ein Jesus-Nachfolger zu werden, geht in Erfüllung. Viktor Grünwald wird Christ. Doch Fragen und Zweifel bleiben. Er sagt: „Ich komme von der Warum-Frage nicht los. Und manchmal schimpfe ich auch. Aber der Tod kann nicht das Ende sein. Dann wäre der Schmerz nicht zu ertragen und alles wäre sinnlos. Ich habe die Hoffnung, meine Tochter wiederzusehen." Die Familien Stumpp und Grünwald nehmen im September 2009 auch an der Absolvierungsfeier der Bibelschule Brake teil, wo in der ersten Reihe zwei Stühle frei bleiben. Anita und Rita hätten da ihre Urkunden bekommen sollen.
Ein Traum wird wahr: Ein Kinderheim in Malawi entsteht
Anitas Traum war es, ein Waisenheim zu gründen. Ihre Immanuelgemeinde - eine der größten in Wolfsburg - sorgt dafür. Die bis zu 800 Gottesdienstbesucher zählende Gemeinde besteht vor allem aus russlanddeutschen Baptisten. Unter ihren über 600 Mitgliedern finden sich zahlreiche Helfer, die nach Malawi reisen, um in der Ortschaft Mdeka ein Kinderdorf auf die Beine zu stellen, gemeinsam mit dem überkonfessionellen evangelikalen Missionswerk „To all Nations". Das Projekt heißt „Aus Liebe zu Jesus". Das Dorf wird im November 2010 eingeweiht. Nach Ende des Ausbaus sollen dort über 100 Kinder ein neues Zuhause finden. Finanziert wird es durch Kinderpatenschaften. Für 35 Euro im Monat kann ein Kind dort umfassend betreut werden.
Ein Brief an die tote Schwester
Auch die Familien von Anita und Rita unterstützten das Projekt. Auf der von ihnen betreuten Internet-Erinnerungs-Seite „anitaundrita.de" rufen sie dazu auf, für Malawi zu spenden. Zugleich berichten sie offen und ehrlich, wie es ihnen geht. Der letzte Eintrag stammt von Ende April. Ritas Schwester Kristin hat einen Brief an ihre tote Schwester geschrieben. Darin heißt es: „Gerade jetzt brauche ich dich so sehr. Ich vermisse dich. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich denke. Ich brauche deine Ratschläge, deine liebevolle Art. Du hast mich so genommen wie ich bin. Du fehlst mir so sehr."
Die Heimatgemeinde erlebt eine geistliche Erneuerung
Auch in der Gemeinde sind Anita und Rita unvergessen. Ein „schwarzes Brett" im Gemeindezentrum berichtet über die Aktivitäten der Gemeinde im Ausland. Dort hängen Bilder der beiden Toten. Es geht um Mission und Entwicklungshilfe, auch um das ihnen gewidmete Kinderdorf in Malawi. Ebenso gibt es auf der Homepage der Gemeinde eine Rubrik „Anita und Rita". Dort heißt es: „Der Tod dieser beiden jungen Frauen hat die Gemeinde sehr erschüttert. Anita und Rita hatten in ihrem Leben eine ganz klare Vision: den Ärmsten der Armen - den Kindern - praktisch zu helfen." Gemeindeleiter Johann Dockter räumt ein, dass die Gemeinde nach dem tragischen Tod der beiden zunächst gelähmt gewesen sei. Doch inzwischen sei der Tod der beiden für viele - die sich etwa für Malawi engagiert haben - zu einer Initialzündung für eine geistliche Erneuerung geworden. Das Christen so konsequent ihren Glauben leben, kommt an. Die Gemeinde hat den besten Gottesdienstbesuch in der Stadt. Und sie wächst.
http://admin.telvi.de/preview/bibeltv.de/pressespiegel/Anita_und_Rita-4369.html
Artikel aus IDEA Spekturm Nr. 24 vom 16. Juni 2011 www.idea.de
www.immanuel-wob.de
Freitag, 24. Juni 2011
Walter Brennan
Samstag, 18. Juni 2011
Der Segen des HERRN....
Andacht ist aus dem Neukirchener Kalender vom 18.6.2011
Freitag, 17. Juni 2011
Herrnhut
Es ist bemerkenswert, was der Graf durch seine Vision für den christlichen Glauben geschaffen hat. Eine Art Lebenskollektiv im christlich geistlichen Sinne. Wenn ich Bücher über sein Leben und sein Wirken lese, staune ich über seine Fortschrittlichkeit. Frauen wurden damals in dieser Gemeinschaft gleichwertig behandelt - was sonst noch nicht möglich war. Dienstag, 14. Juni 2011
Christian Motorcyclists Association
(Das Rückencolour der Vereinigung in Deutschland)
Montag, 13. Juni 2011
Heinrich Kemner, Pastor

Donnerstag, 9. Juni 2011
Jon Lord wird heute Siebzig
| Jon Lord wird heute Siebzig | 09.06.2011 |
| Einer der größten Hammond-Götter der Musikgeschichte feiert heute seinen siebzigsten Geburtstag: Jon Lord - die Deep Purple-Legende. Über seine Verdienste für seine 'Hausband' braucht man nicht viele Worte zu verlieren. Jon Lord gilt aber als einer der wichtigsten Wegbereiter für die Symbiose aus Klassischer Musik und Hard Rock. Seit seinem endgültigen Ausstieg bei DP im Jahr 2002 widmete er sich vor allem genreübergreifenden Kompositionen mit orchestralem Arrangement. Allerdings wusste er auch regelmäßig, mit seiner Bluesband zu überraschen. ROCKTIMES gratuliert und wünscht ein langes Leben!! Jon Lord in RockTimes: http://www.rocktimes.de/gesamt/l/jon_lord/jon_lord.html | |
| Quelle: http://www.gibson.com http://www.rocktimes.de/news/news.php Die Wegweisung in der Rockmusik durch die Hammond Orgel und die Art wie Jon diese musikalisch bei Deep Purple einsetzte, gebührt ihm ein großes Lob und Dankeschön. Ich erinnere mich gerne an Songs wie "Woman from Tokio", "Burn" und "Child in Time". Vermutlich wird er sich selbst nicht als "Rockgott" (s.o.) sehen, obwohl in jungen Jahren sicherlich ihm viel Verehrung entgegen kam. | |
National Run
Was ist ein National Run? In Zeiten der englischen Anglizismen in der deutschen Sprache muss so ein Begriff erklärt werden. 

Donnerstag, 2. Juni 2011
Charlie Watts feiert seinen 70. Geburtstag
Vandalen
"Sie hausten wie die Vandalen" - Woher kommt eigentlich diese Aussage? Meine Tageszeitung (WR) führt im heutigen Schlaglichter aus: 455 Längst ist das Imperium Romanum (das römische Reich) in zwei Teile gespalten, da erhält die einstige Hauptstadt Rom einen furchtbaren Schlag - ausgerechnet durch einen germanischen König. Geiserich, der Herrscher der Vandalen, fällt mit seinem Heer ein und plündert gewissenhaft und nach Plan alles, was auch nur irgendwie nach Beute aussieht. Selbst vergoldete Teile des Jupitertempels gehen mit auf die Schiffe.Bei den Themen der Geschichte, merke ich einfach, dass mich das früher in der Schule nicht fasziniert hatte. So muss ich manches heute nachlesen und nachschlagen. Ist aber auch sehr interessant - Neues aus der europäischen Menschheitsgeschichte zu entdecken. Das Volk der Vandalen findet sich über 200 Jahre in der Geschichte, bevor es verschwindet - wie auch immer. Um 375 kommt das Volk der Hunnen nach Zentraleuropa und treibt die Goten vor sich her. Völkerwanderung. Die Vandalen weichen nach Westen aus - gehen über den Rhein bis nach Gallien. Von dort ziehen sie bis nach Nordafrika (429) und erobern die reiche Provinz (439). Karthago wird die Hauptstadt des Vandalenreiches. Es finden sich Zahlen um die 80000 Menschen in den Geschichtsbüchern, davon ca. 20000 Krieger. Eigentlich hätte die Eroberung nicht stattfinden sollen. Ein gänzlich anderes Klima wurde von dem Volk gemeistert. Die "römische Kornkammer" Nordafrikas leistete keinen nennenswerten Widerstand, da diese sich auch von Rom versklavt sahen. Einzig Karthago und Hippo Regius können eine zeitlang der Belagerung widerstehen. Kirchen und Klöster werden geplündert. Der Bischofsstuhl von Karthago bleibt somit vakant. 455 greifen die Vandalen Rom an und plündern systematisch, nicht chaotisch. Der Papst Leo I. stellt sich ihnen mutig entgegen und kann verhindern, dass die Vandalen morden und vergewaltigen. Drei Jahre vorher hatte Attila mit seinen Hunnen Rom plündern wollen. Auch damals war Papst Leo I. in vollem Ornat Attila entgegengetreten und hatte die Heimsuchung der Stadt Rom verhindern können. Dieses Mal gelang es ihm nur teilweise. Der Ausspruch "sie hausten wie die Vandalen" entstand vermutlich im 18. Jahrhundert - entspricht aber nicht der Historie, da die Vandalen mit System plünderten. Heute wird diese Redensart aber immer wieder zitiert, wenn Fälle von Vandalismus vorliegen.
Montag, 23. Mai 2011
Bob Dylan wird 70 Jahre alt


Quelle: stellenweise "Eclipsed" Juni 2011
Sonntag, 22. Mai 2011
Baltische Märtyrer
Heute vor 92 Jahren mussten in Riga (Lettland) 33 Geistliche ihr Leben lassen (Erhard Doebler, August Eckhardt, Theodor Hoffmann, Eugen Scheuermann u. v. a.). Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurden sie von bolschewistischen Truppen gefangen gesetzt. Kurz bevor die baltische Landwehr Riga zurückerobern konnte, wurden sie erschossen. Ihr einziges "Verbrechen" war, dass sie Jesus Christus verkündigt hatten.
z.B.: Pastor Erhard Doebler wurde am 4.3. 1919 verhaftet. Seiner Frau rief er zu: "Grüß die Gemeinde und sag ihr, ich hätte ihr nicht umsonst vom Kreuztragen geredet; ich will es nun selbst mannhaft tragen."
Quelle: Neukirchener Kalender 2011 www.neukirchener.de , http://www.bautz.de/bbkl/d/doebler_e.shtml
Dienstag, 17. Mai 2011
Panik Udo wird 65
Donnerstag, 12. Mai 2011
Weissagung der Cree
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen,So weit wie ich mich erinnern kann, kam dieser Spruch in den 70er Jahren auf Aufklebern von GREENPEACE heraus. Ich hatte auch einen übergroßen Aufkleber an meiner linken Käfertür. Dann, vielleicht Anfang der 80er Jahre erschien dieser Slogan oder Spruch mit dem Zusatz; Weissagung der Cree - also eines Indianerstammes. Als ich letztens ein neues "gebrauchtes" Auto bekam, hatte ich mir vorher, nach einigen Jahren der Enthaltsamkeit, einen Aufkleber mit diesem Vers besorgt. Nicht mehr ganz so groß, aber die Aussage ist ja entscheidend. Wir sind da als Menschen oft zu gedankenlos und undankbar. Finanzieller oder wirtschaftlicher Reichtum ist das eine, saubere Luft zum Atmen ect. das andere. Vermutlich werden auch weiterhin Arten verschwinden und Landstriche verwüstet werden - auch von meinem Arbeitgeber in Brasilien - aber vielleicht gibt es langfristig Hoffnung. Das wäre schön.
werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.
Der Spruch ist gut, auch wenn er vermutlich nicht von den Cree ist. Der amerikanische Literaturhistoriker und Filmregisseur Ted Perry soll diesen Spruch 1972 abgeändert bzw. in die jetzige Aussage gebracht haben.
Freitag, 6. Mai 2011
Friedrich d. Weise
Montag, 2. Mai 2011
Terrorist Bin Laden getötet
(Foto: http://www.welt.de/)Sonntag, 1. Mai 2011
Buchtip: Woodstock
Ich lese im Moment ein Buch, dass ich letztens vielleicht spontan und zufällig in der Mayerschen Buchhandlung in Bochum entdeckt hatte. Ein Bildband, aber nicht nur, über das größte RockKonzert aller Zeiten: Woodstock. Samstag, 30. April 2011
Trainer Frank Schaefer tritt zurück
Im Falle des zurückgetretenen Trainer Frank Schaefer vom 1. FC Köln (meine Frau liebt den Verein), könnte man doch meinen das der Sportdirektor Finke zu wenig ausgelastet ist. War er mit der Arbeit von Trainer Frank Schaefer nicht zufrieden? Stand er selbst zu wenig im Mittelpunkt? Denn schließlich sah es vor dem Eklat ja so aus, als wenn der Verein sich vor dem Abstieg schon gerettet hätte. Jetzt trudelt er dem Abstieg wieder entgegen. Dank eines Volkes Finkes. Der große Boss Overath schützt seinen Trainer zu wenig. Aber vielleicht ist es für Frank Schaefer so besser. Sein christlich gelebter Glaube gibt ihm Vorgaben, die vielleicht wirklich nicht in das raue Fußballgeschäft passen. Aber Fairness und Toleranz hätte er schon erfahren sollen, oder gilt das nicht für Menschen mit dem christlichen Glauben. Ich vermute, dass für Sportdirektor Finke der Erfolg über alles geht und andere ethische Werte nicht da sind.
"Jesus rettet" - Schild
Mittwoch, 27. April 2011
Endlich Frühling

Dienstag, 26. April 2011
25 Jahre Tschernobyl
25 Jahre Tschernobyl: Katastrophe ungeklärten AusmaßesGedenken an Tschernobyl-Opfer
Ein Experiment, das in der Katastrophe endete
In der Ukraine ist der Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 25 Jahren gedacht worden. Bei der Explosion am 26. April 1986 trat Radioaktivität in zuvor ungeahntem Ausmaß aus. Die Welt erlebte den ersten Super-GAU - und die UdSSR setzte alles daran, die Katastrophe zu vertuschen.
(von Christina Nagel, ARD-Hörfunkstudio Moskau)
Eigentlich hätte das Experiment vor Inbetriebnahme des Reaktors im Dezember 1983 durchgeführt werden sollen. Aber dazu kam es nie. Auch am 25. April 1986 hatte es wieder Verzögerungen gegeben. Die Nachtschicht sollte den Test nun endlich zu Ende bringen.
Ein vollständiger Stromausfall sollte simuliert werden, um nachzuweisen, dass die Rotationsenergie der Turbinen ausreichen würde, um die kurze Zeit bis zum Anspringen der Notstromaggregate zu überbrücken Es begann eine verhängnisvolle Kettenreaktion - eine Mischung aus menschlichem Versagen, Unkenntnis, Materialschwächen und Sicherheitsmängeln. Um 1.23 Uhr explodierte der Reaktorblock 4.
"Es passierte das, was niemand für möglich gehalten hatte. Es waren Spezialisten, sie hatten Erfahrungen mit Havarien. Aber keiner der Anlagen-Techniker hat geglaubt, dass ein Atomkraftwerk explodieren kann. Es gab Unkenntnis auf allen Ebenen. Angefangen bei mir, dem Chef von 30 Aufklärern, bis hin zu Staatschef Gorbatschow", sagt Sergej Mirnij. Er wurde nach der Katastrophe als Strahlenmess-Aufklärer nach Tschernobyl geschickt. In der Theorie wusste der Reserveoffizier fast alles über Radioaktivität. Die Realität sei eine andere gewesen, erinnert er sich heute.
Noch immer nicht alle Fragen geklärt
Wie groß die Mengen radioaktiven Materials waren, die durch die gewaltige Explosion in die Luft geschleudert wurden, darüber streiten sich Experten bis heute. Die Zahlen schwanken zwischen fünf und 95 Prozent der Kernbrennstoffs.
Die sowjetische Führung setzte alles daran, den Unfall zu vertuschen. Eine Nachrichtensperre wurde verhängt. Selbst die Menschen in der Kraftwerksstadt Pripjat, die nur wenige Kilometer vom Reaktor entfernt liegt, habe man im Unklaren gelassen, sagt Nikolaj Fomin, der Besucher durch die heutige Geisterstadt führt. "Es gab hier sehr viele Kinder. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung lag bei 26. Auf die 45.000 Einwohner kamen jährlich Tausend Neugeborene. Das ist ernorm. Deshalb gab es hier auch viele Schulen und Kindergärten."
In allen wurde nach dem Unglück weiter gespielt, gelernt. In den Höfen getobt. Unter strahlend blauem Himmel. Erst 36 Stunden nach der Katastrophe wurde die Stadt evakuiert.
"Offenbar ein ernster Atomunfall"
Am 28. April wurden in Schweden erhöhte radioaktive Werte gemessen. Der Unfall ließ sich nicht mehr verheimlichen. Die Tagesschau meldete um 20 Uhr:
"In der Sowjetunion hat sich offenbar ein ernster Atomunfall ereignet. Nach Angaben der sowjetischen Nachrichtenagentur Tass traten an einem Kernkraftwerk bei Kiew Schäden am Reaktor auf. Durch die radioaktive Strahlung sollen auch Menschen zu Schaden gekommen sein. Weiter heißt es in der Meldung, den Betroffenen werde Hilfe geleistet. Es wird aber nicht gesagt, wann sich das Unglück ereignet hat oder wodurch es verursacht wurde."
Was mir persönlich nicht in den Kopf will, ist, dass die Politik und die Wirtschaft nichts aus der damaligen Katastrophe gelernt haben. So nach dem Motto: Wir haben jetzt den ersten GAU - der nächste kommt erst in 1000 Jahren. Irrtum: Er kam keine 25 Jahre später und noch immer sind die Mächtigen der Welt erstarrt und halten unbeirrt an dieser Energienutzung fest. Sicherlich braucht die Industrie preiswertere Energie. Aber vielleicht sollten auch einmal die Ressourcen der Energieeinsparung überdacht werden. Aber was ist schon preiswert angesichts solcher Katastrophen.
Aus Protest haben gestern Abend Atomkraftgegner von 21.30 h bis 22.30 h ihr Licht zuhause ausgemacht.
Sonntag, 17. April 2011
Luther in Worms
Dienstag, 12. April 2011
Mein Traum von einem Auto
Für eine Tagestour liehen wir uns den Wagen und sausten durchs Hochsauerland. Ein genialer Tag - tolles Wetter. Am Anfang war es noch etwas kalt. Also eine Decke um die Beine und eine Schirmmütze auf und dann ab. Seit diesem Erlebnis sitze ich ab und an gerne bei meinem Mazdahändler in dem neuen Modell. Leider viel zu teuer für unseren Geldbeutel. Aber man darf ja träumen.
Freitag, 8. April 2011
„Zockermentalität unverändert“
Donnerstag, 7. April 2011
Prof. Dr. Max Otte in Ohle
Der Kölner Wirt- schafts- wissen- schaftler und gebürtige Pletten- berger Max Otte referierte im Ohler Saal der Gaststätte zur Post zum Thema Wirtschaftskrise.
Plettenberg. Mehr als 300 Besucher wollten gestern Abend Prof. Dr. Max Otte hören. Der Saal der Gaststätte Zur Post in Ohle platzte aus allen Nähten. Und Ratsherr Uwe Boese, der den aus Ohle stammenden und heute weltweit als Börsianer, Wirtschaftsexperten, Hedgefonds-Manager und Künder der Finanzkrise renommierten Otte im Namen des SPD-Ortsverbands zum „Heimspiel“ gebeten hatte, durfte gewiss sein, einen Volltreffer gelandet zu haben. „Es ist schon etwas Besonderes, einen Vortrag in seinem Heimatdorf zu halten“, versicherte der prominente Gast, während er viele alte Bekannte aus seiner Jugend in Plettenberg persönlich begrüßte, allen voran seine Mutter Lore, seinen Patenonkel Gerhard Otte und Onkel Kurt Schubert sowie seine früheren Freunde aus der gemeinsamen Schülerband „Täuschung“. Lore Otte zeigte gar mehr Lampenfieber als ihr solche Auftritte gewohnter Filius. Zwar hat sie ihren Sohn bereits bei einem Auftritt in Meinerzhagen live erlebt, doch gestern in Ohle gestand sie offen ein: „Für eine Mutter ist so etwas halt immer wieder aufregend.“ In seinem knapp einstündigen Vortrag nahm der 46-jährige Max Otte, der heute in Köln und in der Eifel lebt, die Nacht auf heute aber trotz Termindrucks im elterlichen Haus am Stübel verbrachte, in der ihm eigenen Art klar und zum Teil provokant Stellung zur aktuellen Weltwirtschaftslage. Kühne Thesen scheut er nicht. Dabei bleibt Otte nie bei der Analyse stehen, sondern gibt auch Tipps, wie jeder persönlich einer Krise begegnen kann, ohne dabei finanziellen Schiffbruch zu erleiden. „Das ist echt multi-kulti hier. Alles vertreten – von Himmelmert bis Ohle“, scherzte Otte über die Zusammensetzung des Publikums. Als Sohn des verstorbenen früheren CDU-Ratsherrn Max Otte war er übrigens einer SPD-Einladung gern gefolgt. Otte schätzt den Kontakt zur Basis und beantwortete bereitwillig und kompetent Nachfragen aus dem Publikum. Schließlich signierte er am Stand der Buchhandlung Plettendorff, an dem Inhaberin Esther Saalborn die aktuellen vier von Ottes bislang 15 erschienenen Büchern anbot, die gekauften Exemplare persönlich.
Mittwoch, 6. April 2011
Atompolitik
Montag, 28. März 2011
Ein Wahnsinniger
Antoine Court
Donnerstag, 24. März 2011
Die letzte Hollywood-Diva ist tot
Elizabeth Taylor – Die Hollywood-Diva ist tot
Als Cleopatra erhielt sie als erste Frau eine Millionegage in Hollywood. Foto: AP/dapd Foto: dapd
Wie eine Wassermelone
1964 endlich konnten Taylor und Burton heiraten, was den Hunger des Publikums auf dieses seltsame Paar und ihr turbulentes Eheleben nicht minderte. Vor allem aus ge-schäftlichen Erwägungen standen die frisch Getrauten deshalb in den nächsten Jahren fast nur gemeinsam vor der Kamera. Über Kassenerfolge wie „Hotel International“ oder „...die alles begehren“ tastete man sich zum Höhepunkt vor: Das quälende Ehedrama „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ (1967) galt vielen als konkrete Beschreibung der Partnerschaft Taylor/Burton. Dass sie es zehn Jahre miteinander aushielten, gilt vielen als ein Wunder. Der einjährige Nachschlag kurz darauf als überflüssiger Epilog. Die Schauspielerin begann mit diesem Film das nächste Kapitel in ihrer Karriere. Fort-an konzentrierte sich ihre Rollenwahl auf vitale Schlampen mittleren Alters und, wie es ein Kritiker höchst unfein ausdrückte, „zerzauste Vetteln auf dem Höhepunkt der Midlife Crisis“. Das Weibsbild auf der Leinwand mit Übergewicht und Spaß am Leben näherte sich dabei immer stärker der privaten Taylor an. Auf dem Höhepunkt ihrer Fettleibigkeit hatte sie einen Zentner zu viel am einst so begnadeten Körper und fühlte sich „rund wie eine Wassermelone“. Die Ehen der Diva Kommen und Gehen Elizabeth Taylor (drei eigene Kinder, eine Adoptivtochter) war achtmal verheiratet: Conrad Hilton Jr. (5/1950 - 2/1951) / Michael Wilding (2/1952 - 1/1957) / Michael Todd (2/1957 - 3/1958, verwitwet) / Eddie Fisher (5/1959 - 3/1964) / Richard Burton (3/64 - 6/74 und 10/75 - 7/76) / John Warner (12/76 - 11/82) / Larry For-tensky (10/91 - 10/95). Es entbehrt nicht einer gewissen Faszination, wie lange dieser Körper all die Alkohol-, Kalorien- und vor allem Krankheitsattacken überstanden hat. Nach Herzproblemen, Hüftoperationen, Luftröhrenschnitten und der Entfernung eines gutartigen Ge-hirntumors wirkte sie bei ihrem letzten Kinoauftritt als Schwiegermutter in „Familie Feuerstein“ (1994) so vital, als sei nichts geschehen. Den Ruf der Unsterblichkeit konnte sie danach noch 17 weitere Jahre mit Zähigkeit pflegen. Im Rückblick verwundert es, dass dieses einstige Traumgebilde männlicher Wunschvorstellung auch die Verehrung Homosexueller genoss. Ihre Freundschaft mit Roddy McDowall, Montgomery Clift und Rock Hudson künden da-von, wiederholt spielte sie in Filmen nach Vorlagen schwuler Autoren. Und dass sie sich schon sehr früh für Aidskranke engagierte und mehr Spendengelder warb als irgendein anderer Prominenter, zeigt, dass sie selbst in eigener Not immer noch ein weites Herz für andere besaß.
Meine eigenen Gedanken zu ihrem Leben und Tod:
Mir hat Elizabeth Taylor in jungen Jahren auch sehr gefallen. Ein wunderschönes Gesicht mit herzlichem Lächeln - da stimmte einfach alles. Ich erinnere mich gerne an alte Filme wie z.B.:"Vater der Braut" oder deren Fortsetzung "Ein Geschenk des Himmels" mit dem liebevollen und auch sorgenvollen Spencer Tracy in der Hauptrolle. Tolle Komödien. "Giganten" mit Rock Hudson und James Dean und dann "Cleopatra", wo sie in Eselsmilch badet. Es ist schade, dass beim damaligen großen Hollywood Glanz viele Schauspieler menschlich auf der Strecke blieben. Ihre 8 Ehen hatte sie garantiert nicht geplant - zeigte aber auch ihre große Hilflosigkeit und ihre inneren Nöte.
Dienstag, 22. März 2011
Atomkraft? - NEIN DANKE






