Sonntag, 13. Mai 2012

"meine" verstorbenen Musiker

Mir ist eigentlich durch den Kopf gegangen, dass schon viele Musiker verstorben sind, deren Musik ich bis heute gerne mir anhöre. Habe mir einmal die Zeit genommen, um nach den Hintergründen ihres Todes zu forschen. Ein paar Dinge waren mir noch bewußt und ich kann mich noch bei einzelnen Künstlern erinnern, wo ich gerade war, als mich die Nachricht des Todes erreichte.
Bei ein paar Künstlern habe ich ihre Musik erst nach dem Tode entdeckt. (Duane, Jimi, Jim, Janis)

Luther Allison; am 12.08.1997 im Alter von 57 Jahren; Krebs; Bluesgitarrist

Duane Allman; am  9.10.1971 im Alter von 25 Jahren; Motorradunfall; Gitarrist bei den Allman Brothers

Gregg Allman; am 27.5.2017 im Alter von 69 Jahren vermutlich durch Spätfolgen seiner Lebertransplatation; Organist und Sänger bei den Allman Brothers, Solo auch als Gitarrist unterwegs.

Bachman, Robbie; am 13.1.2023 im Alter von 69 Jahren, Drummer bei Bachman, Turner-Overdrive. 

Bachman, Tim; 29.4.2023 im Alter von 71 Jahren; Gitarrist bei BTO, Hirntumor

Baker, Ginger; am 6.10.2019 im Alter von 80 Jahren, Drummer bei CREAM

Beck, Jeff; am 10.1.2023 im Alter von 78 Jahren, Gitarrist bei Yardbirds, solo. Er starb überraschend an einer Gehirnhautentzündung.

Betts, Dickey; am 18.4.2024 im Alter von 80 Jahren, Gitarrist bei  den Allman Brothers und eigene Band. Er starb an Krebs und einer Lungenkrankheit.


Michael Bloomfield; am 15.02.1981 im Alter von 37 Jahren; Heroin; Blues Gitarrist

Marc Bolan; am 16.09.1977 im Alter von 29 Jahren; Autounfall; Gitarrist und  Sänger der T.REX

John Bonham; Schlagzeuger von Led Zeppelin stirbt am 25.9.1980 nach exzessiven Alkoholgenuß

Tommy Bolin; am 04.12.1976 im Alter von 25 Jahren; Heroin; Gitarrist, kurze Zeit  bei Deep Purple

Jack Bruce; 25.10.2014 verstorben im Alter von 71 Jahren, Sänger und Bassist bei CREAM, später auch solo

Roy Buchanan; am 14.08.1988 im Alter von 51 Jahren (oder 48 Jahren); Selbstmord; Blues Gitarrist

David Byron; am 28.02.1985 im Alter von 38 Jahren; Folgen seiner Alkoholsucht, Sänger bei Uriah Heep

Johnny Cash; am 12.09.2003 im Alter von 71 Jahren; Lungenversagen; Sänger aus der Countryszene, Schauspieler

Eva Cassidy; am 02.11.1996 im Alter von 33 Jahren; Krebs; Sängerin

Clayton, Lee; am 12.3.2023 im Alter von 80 Jahren durch Selbstmord, Sänger u. Gitarrist im Folk-Countyrock Bereich

Brian Connolly; am 09.02.1997 im Alter von 51 Jahren; Leberversagen, Alkohol; Sänger der Glamrock Band The Sweet

Crosby, David; am 18.1.2023 im Alter von 81 Jahren, Sänger und Gitarrist bei den "Byrds" und "Crosby, Stills & Nash". 

Brad Delp; Sänger und Gitarrist der Band Boston beging am 9.3.2007 Selbstmord im Alter von 55 Jahren.

Emerson, Keith;  am 10.3.2016 beging er im Alter von  71 Jahren Selbstmord, da er keine Keyboards mehr bedienen konnte; Musiker bei Emerson, Lake & Palmer
 
Rory Gallagher; am 14.06.1995 im Alter von 47 Jahren; Leberversagen, Alkohol; Bluesgitarrist, Taste und solo

Graventies, Nick; im Alter von 85 Jahren verstorben, Bluessänger und Gitarrist, Produzent, Bands: The Electric Flag, Big Brothers & the Holding Company

Green, Peter;  am 25.7.2020 im Alter von 73 Jahren; Gitarrist bei Fleetwood Mac, Solokünstler in der Blues-Szene

Keef Hartley; am 27.11.2011 im Alter von 67 Jahren; Komplikationen bei einer OP; Drummer mit eigener Band

Richie Havens; am 22.04.2013 im Alter von 72 Jahren verstorben, amerik. Folkmusiker, Woodstockveteran

Edwin Hawkins; am 15.01.2018 im Alter von 74 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs; Gospelsänger

Jeff Healey; am 02.03.2008 im Alter von 41 Jahren; Krebs; Bluesgitarrist - seit den Kindertagen Blind gewesen
 
Bugs Henderson; am 08.03.2012 im Alter von 68 Jahren; Leberkrebs, Bluesgitarrist aus Texas

Jimi Hendrix; am 18.09.1970 im Alter von 27 Jahren; Tod durch Erstickten; Musiker, Gitarrenrevolutionär

Ken Hensley; am 4.11.2020 im Alter von 75 Jahren; Keyboarder, Sänger und Gitarrist bei Uriah Heep, Solokünstler

Janis Joplin; am 04.10.1970 im Alter von 27 Jahren; Heroin; Sängerin

Terry Kath; am 23.01.1978 im Alter von 31 Jahren; tötl. Unfall mit Pistole; Gitarrist bei Chicago

B.B. King; am 14.5.2015 im Alter von 89 Jahren verstorben, der "größte" Bluesmusiker aller Zeiten mit seiner Lucille

Paul Kossoff; am 19.3.1976 im Alter von 25 Jahren verstorben an Drogenkonsum, Gitarrist der Band "Free".

Kristofferson, Kris, am 28.09.2024 im Alter von 88 Jahren verstorben, Folk- & Countrymusiker, Filmschauspieler

Greg Lake; am 7.12.2016 an Krebs verstorben. Bassist, Sänger u. Gitarrist bei Emerson, Lake & Palmer.

Lavitz, T.; gestorben am 7.Oktober 2010 im Alter von 54 Jahren, Herzinfarkt im Schlaf, Keyboarder u.a. bei Dixie Dregs

John Lennon; am  08.12.1980 im Alter von 40 Jahren; Attentat; Gitarrist und Sänger bei den Beatles, Solokünstler

Alvin Lee; am 6.03.2013 im Alter von 69 Jahren durch Komplikationen nach einer OP, Gitarrist von Ten Years After, Woodstockveteran;

Lightfoot, Gordon; am 1.5.2023 im Alter von 84 Jahren, kanadischer Folk- und Countrymusiker

Jon Lord;  9. Juni 1941 – 16. Juli 2012., Organist, Komponist u.a. bei Deep Purple, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lungenembolie

Phil Lynott; am 04.01.1986 im Alter von 36 Jahren;  jahrelanger Alkoholmißbrauch, aber am Ende durch einen Herzinfarkt;  Bassist und Sänger bei Thin Lizzy

Marriott, Steve; am 20.4.1991 im Alter von 44 Jahren durch einen Brand in seinem Hause, Sänger und Gitarrist bei Small Faces und Humble Pie

Mays, Lyle; am 10.02.2020 im Alter von 66 Jahren nach langer schwerer Krankheit, Komponist und Keyboarder in der Jazz-Szene, viele Jahre mit Pat Metheny unterwegs

Mayall, John; am 22.07.2024 im Alter von 90 Jahren, großer Bluespioneer in England, Sänger, Gitarrist,  Keyboarder und Harp 

McPhee, Tony; am 6.6.2023 im Alter von 79 Jahren an den Folgen eines Sturzes, Gitarrist und Sänger bei The Groundhogs

Freddie Mercury; am 24.11.1991 im Alter von 45 Jahren; an den Folgen von AIDS; Sänger bei den QUEEN

Gerry Moore; am 6.02.2011 im Alter von 58 Jahren an einem Herzinfarkt im Schlaf; Gitarrist u.a. bei Thin Lizzy, Solokünstler als Blueser und Rocker
 
Jim Morrison; am 03.07.1971 im Alter von 27 Jahren; Drogenkonsum, endgültige
Todesumstände nicht geklärt; Leadsänger der DOORS

Pappalardi, Felix; Produzent von The Cream und Bassist der Band Mountain wird von seiner Frau versehentlich erschossen am 17.04.1983 - 44 Jahre alt.

Petty, Tom; am 2.10.2017 im Alter von 66 Jahren an einem Herzstillstand; Sänger und Gitarrist von Tom Petty & the Heartbreakers, Traveling Wilburys

Powell, Cozy; am 4.4.1998 kommt der Schlagzeuger bei einem Autounfall ums Leben (50 J.)  Ex-Rainbow

Priest, Steve;  am 4.6.2020 im Alter von 72 Jahren; Bassist und Sänger bei The Sweet 

Rio Reiser; am 20.08.1996 im Alter von 46 Jahren; Kreislaufversagen aufgrund innerer Blutungen; Sänger bei TON STEINE SCHERBEN und solo.
 
Calvin Russell; am  03.04.2011 im Alter von 62 Jahren, Leberkrebs, Singer- & Songwriter

Squire, Chris; am 27.06.2015 im Alter von 67 an Leukämie, Bassist und Sänger bei YES

Gary Thain; am 08.12.1975 im Alter von 27 Jahren, Herzrhythmusstörungen, aber auch Überdosis Aufputschmittel, Bassist bei der Keef Hartley Band und Uriah Heep.

James "Jimmy" Trapp; am 24.08.2005 im Alter von 52 Jahren, Herz bzw. Schlaganfall, Bassist seit 1989 bei Walter Trout.


Butch Trucks; am 24.1.2017 durch Selbstmord im Alter von 69 Jahren, Mitgründer der Allman Brothers, Drummer.
 
Mick Tucker; am 14.02.2002 im Alter von 54 Jahren; Krebs; Drummer der Glamrock Band The Sweet.
 
Stevie Ray Vaughan; am  27.08.1990 im Alter von 35 Jahren; Hubschrauberabsturz; Blues-Gitarrist

John Wetton; am 31.1.2017 im Alter von 67 Jahren an einem Krebsleiden verstorben. Bassist und Sänger. Bands: Family, King Crimson, UK, Uriah Heep, Asia.

West, Sandy;  Schlagzeugin der Gruppe The Runaways, stirbt am 21.10.2006 mit 47 Jahren an Lungenkrebs

Vering, Jan; Gospelsänger  und Journalist, stirbt am 1.1.2021

Wolly Wolstenholme; am 13.12.2010 im Alter von 63 Jahren; Depressionen, Selbstmord; Keyboarder bei Barclay James Harvest

Jesse Colin Young; am 16.3.2025 im Alter von 83 Jahren, Sänger, Songwriter, Gitarrist, Bassist als Solokünstler und bei The Youngbloods.

Frank Zappa; am  04.12.1993 im Alter von 52 Jahren; Krebs; Multiinstrumentalist, Sänger und Gitarrist

Samstag, 12. Mai 2012

Segen für die Biker


Gottesdienst

Segen für die Biker

29.04.2012 | 21:08 Uhr

Foto: WR; der Fotograf hat toll das Rückenprofil meiner Frau erwischt...vor dem Kreuz.
Benzingespräche, Gebete und Rockmusik - so starteten am Sonntag, 29. April, mehr als 200 Biker beim Motorrad-Gottesdienst in Meinerzhagen-Valbert in die Saison.
Benzingespräche, Gebete und Rockmusik – so starteten gut 200 Biker gestern in die Saison. Das passende Wetter, Live-Musik und die gute Gesellschaft lockte die Fahrer aus dem Ruhrgebiet, Hochsauerland, Wittgensteiner- und dem Münsterland zum ersten Motorrad-Gottesdienst des Jahres zum Haus Nordhelle nach Meinerzhagen-Valbert. „60 bis 70 Prozent der Leute, die regelmäßig zu uns kommen, werden Sie in keiner Kirche sehen“, weiß Klaus Reuber, der bei der Landeskirche für die Bikers-Church Westfalen zuständig ist. „Da kann ich doch nicht einfach aufhören“, sagt der Motor-Pastor im Ruhestand.Der nächste Motorrad-Gottesdienst in Valbert ist am 27. Mai.
Volker Lübke

(aus: derWesten.de)

Mickey Rourke Filme

Ich habe gerstern Abend mir einmal den "Wrestler" mit Mickey Rourke in der Hauptrolle angesehen. Der Film lief damals nicht bei uns im Kino und so habe ich vor ein paar Wochen mir den Film als DVD in der Steelbox zugelegt. Es sind schon wieder einige Tage vergangen, bevor ich Zeit für diesen Film hatte.

Wrestling ist ja überhaupt nicht mein Sport als Zuschauer. Ist auch kein bisschen Europäisch. Ist es überhaupt ein Sport? Oder eher eine Show, wo der Sieger vorher schon feststeht?

Ich habe ein paar Filme mit Mickey Rourke gesehen und in denen hat er so leidenschaftlich und authentisch gespielt, das ich Hunger auf diesen Film hatte.

Der Film verknüpft 3 mehr oder weniger Hauptpersonen in diesem Film, die auf den ersten Blick Verlierer in dem amerikanischen Traum sind. Randy, the Ram (Mickey) spielt einen Wrestler, der seinen Höhepunkt Showmäßig überschritten hat. Der Herzinfarkt zwingt ihn über sein Leben und seine Zukunft nachzudenken. Da ist eine Tochter aus seiner gescheiterten Beziehung, die er lange nicht mehr gesehen hat - ja total als Vater vernachlässigt und enttäuscht hat. Bei dem Versuch die Beziehung wieder aufzubauen, scheitert er doch wieder, obwohl es zwischenzeitlich positiv lief.
Der andere Mensch, der ihm etwas bedeutet, ist Cassidy, die Stripperin (Marisa Tomei). Sie hat auch eine kaputte Beziehung hintersich und ein Kind zu versorgen. Liebe mit einem Kunden lehnt sie ab - so hatte sie Randy kennengelernt. Viel zu spät, merkt sie, das sie Randy lieben könnte. Trotz seiner körperlichen Probleme (das Herz meldet sich im letzten Kampf), kennt Randy nur die Wrestlingszene. Dann doch lieber im Kampf und in der Show sterben!

Es ist ein guter Film, wenn auch leise, ohne Hoffnung für die Beteiligten.....

Der Titelsong ist von Bruce Springsteen.

Aber die Filmfigur passt so total gut zu Mickey Rourke. Ähnlich gute Filme mit ihm sind natürlich,
"Harley Davidson & Marlboro Man" (1991), "Franziskus" (1989 - Das Leben von Franz von Asissi) und "Auf den Schwingen des Todes" (1987 - Das Schicksal eines IRA Mannes).

Mittwoch, 9. Mai 2012

Landschaftspark Hemer

Wir waren am 1. Mai im Landschaftspark in Hemer. Das ist das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau (2010).
Das Wetter hätte besser sein können. Bewölkt, aber warm.

Kurz nach dem Eingang stießen wir auf eine ungewöhnliche, verrückte künstlerische Ader. Bunt und wirklich ungewöhnlich.

Eine Künstlerin hatte junge Laubbäume einfach mit Wolle umstrickt, wie auch immer....

Sieht doch klasse aus. Dazu passend noch eine kleine Bank für 2 Personen - schön umstrickt in bunten Farben.

Montag, 7. Mai 2012

EC-Motorradfahrer Siegerland


Motorrad-Gottesdienste locken Kirchenferne an

Seit 25 Jahren besteht die Gruppe „EC-Motorradfahrer Siegerland“.
Siegen (idea) –
Sie verbinden den Spaß am Motorradfahren mit dem christlichen Glauben: die „EC-Motorradfahrer Siegerland“ – wobei EC für „Entschieden für Christus“ steht. Vor 25 Jahren hat Paul Wagner (Siegen) die Gruppe gemeinsam mit seiner motorradbegeisterten Frau Ruth 1987 ins Leben gerufen.

Seit 1989 gehört die Gruppe zum Rheinisch-Westfälischen EC-Jugendverband. Höhepunkt der Saison, die im April mit dem sogenannten „Anlassen“ beginnt und im Oktober mit dem „Ablassen“ endet, ist für die Mitglieder der jährliche Motorrad-Gottesdienst am ersten Mai-Wochenende. „Zum 25. Jubiläum am 6. Mai erwarten wir rund 350 Teilnehmer“, sagte Gründer Wagner gegenüber idea. Ein Drittel der Besucher seien Kirchenfremde.

Bibelgespräche bei Motorrad-Freizeiten
Das Ehepaar Wagner, das drei Jahre für die Mission für Süd-Ost-Europa (Siegen) in Österreich arbeitete, möchte einen persönlichen Kontakt zu den Gästen aufzubauen. Alle zwei Wochen bieten sie – nicht nur für interessierte Motorradfahrer – einen Hauskreis an. Gemeinsame Gebetszeiten, Bibelarbeiten und Vorträge auswärtiger Referenten sollen den Glauben bei selbst organisierten Motorrad-Freizeiten vertiefen. Dem 59-jährigen Gründer Wagner ist wichtig, dass die Frauen hinter dem Hobby ihrer Männer stehen, damit die Familie zusammenhält. Einmal im Jahr bieten die Siegerländer Motorradliebhaber eine spezielle „Frauentour“ an, die Ehefrau Ruth Wagner organisiert und begleitet.
Kontakte zu christlichen Motorradclubs in ganz Europa
Die Mitglieder der EC-Motorradfahrer Siegerland kommen geografisch aus dem Dreieck Bielefeld, Duisburg, Frankfurt am Main. Sie sind in ganz unterschiedlichen Gemeinden innerhalb der Evangelischen Allianz beheimatet, aber auch Katholiken sind dabei. Die Gruppe veranstaltet im Laufe der Saison Halbtages- und Tagestouren, ein Sicherheitstraining und besucht andere Motorrad-Gottesdienste. Besonders groß ist die Vorfreude auf die Teilnahme an der „EMC-Rally“ im August in Forchheim, einem Treffen christlicher Motorradclubs in Europa.

aus: Idea.de (B. Limberg)


Wir freuen uns einfach mit über dieses Jubiläum und die Motorradarbeit des EC. Uns war es leider nicht möglich am Sonntag zum Gottesdienst zu kommen. Aber wir waren am Samstag zum Grillen vor Ort. Es tut auch immer wieder gut, neue begeisterte Motorradfahrer/innen kennenzulernen. An der "Frauentour" nahm im vergangenen Jahr meine Frau auch zum ersten Mal teil. In diesem Jahr geht es über Himmelfahrt und dem verlängerten Wochenende in Richtung Paderborn.    

Donnerstag, 3. Mai 2012

"Next Blues Generation“ in der JVA Attendorn



Den richtigen Ton traf die Band „Next Blues Generation“ bei ihrem Konzert in der geschlossenen Abteilung der JVA Attendorn

Attendorn. Die Band „Next Blues Generation“ aus Wiehl spielte in der JVA Attendon.

Sie hatten den richtigen Ton – im wahrsten Sinne des Wortes – gefunden: die Fünf der Band „Next Blues Generation“ aus Wiehl, als sie am Abend des vergangenen Freitag in der zum Konzertsaal umgebauten Sporthalle der geschlossenen Justizvollzugsanstalt Attendorn mit ihrem Liedern sowohl die Gefangenen als auch das Aufsichtspersonal in ihren Bann schlugen.

Dabei war das Anliegen der Gruppe neben der einfachen musikalischen Unterhaltung ihrer Zuhörer insbesondere, wie es ihr Sprecher ausdrückte, die „frohe Botschaft von Jesus Christus in einer Art weiter zu sagen, die von jedem verstanden wird.“ „Wir sind Christen, die die normale Umgangssprache noch beherrschen und dabei nicht verschweigen, dass es für uns und unsere Zuhörer täglich so manche Schwierigkeit gibt, bei denen wir uns hoffnungsvoll an Jesus wenden dürfen.“

Diese Aussage zog sich durch die ganzen 90 Minuten des Konzerts, das auch ClassBlues, Blues und Rock aus eigener Feder, aber auch aus bekannten Stücken bestand, und das, wie der Leiter der Vollzugsanstalt Rainer Wisniewski unserer Zeitung erläuterte, die erste Großveranstaltung dieser Art in der geschlossenen Abteilung der JVA war.

Initiator des Konzerts war die Siegerländer Gefangenenmission, die bereits 1961 von Hermann Waffenschmidt gegründet wurde und seitdem Gefangene und ihre Familien betreut, sei es durch persönliche Besuche, durch das Schreiben von Briefen oder durch Hilfe bei der Wiedereingliederung aber auch durch die Durchführung von Gottesdiensten in den Vollzugsanstalten in NRW, Hessen oder Rheinland-Pfalz.

Seit 2009 ist Matthias Bohn aus Siegen-Seelbach Leiter dieser Institution, die ihre Arbeit mit rund 12 ehrenamtlichen Mitarbeitern durchführt, aber immer noch weitere Mitarbeiter sucht.

(khe) aus: Der Westen.de (Westfälische Rundschau)

Ich freue mich darüber, dass eine Tageszeitung auch mal vom Alltag in einer JVA berichtet. Der Bassist der Band gehört auch zu meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Da fällt mir sofort Johnny Cash ein, der zu Lebzeiten manches Konzert in den Gefängnissen veranstaltet hatte. Die Gefängnisinsassen lagen ihm am Herzen.  

Mittwoch, 25. April 2012

Hoffnung

Was ist Hoffnung? Was verbirgt sich dahinter? Wikipedia erklärt das in einem kurzen Satz: Hoffnung ist eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung, gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung, dass etwas Wünschenswertes in der Zukunft eintritt, ohne dass wirkliche Gewissheit darüber besteht. Als Beispiel könnte ich bringen: "Ich hoffe, dass es morgen gutes Wetter gibt", "oder ich hoffe, dass mein Lieblingsverein heute Abend gewinnt." Ein Hoffen mit einem Wunsch gepaart, dass das in Erfüllung gehen soll. Diese Art von Hoffnung kann trügerisch sein und irgendwann auch entmutigen.
Aber gibt es eine Hoffnung, die vielleicht realistisch ist? Es gibt das "alte" Sprichwort: "Hoffen und Harren hält manchen zum Narren." Also wieder alles umsonst? Petrus, der Wegbegleiter und Schüler von Jesus Christus schrieb einmal in einem seiner Briefe an eine christliche Gemeinde: "Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist." (1. Petrusbrief Kapitel 3, Vers 15)
Klingt ein wenig kompliziert. Einfach ausgedrückt: Wir sollen jedem Menschen erzählen, welche Hoffnung wir haben, wenn dieser es wissen will. D.h. eigentlich, dass die Hoffnung in einem Menschen wohnen kann und zwar eine konkrete wirkliche Hoffnung, die an eine Zuverlässigkeit und Wirksamkeit gebunden ist. Petrus spricht hier vom Christlichen Glauben. Jetzt könnte jemand einwerfen;  Glauben heißt ja auch, nicht Wissen. Aber der christliche Glaube ist ja an eine zuverlässige Person und Wirklichkeit gebunden. Jesus Christus hat versprochen, für die Menschen da zu sein, die an ihn glauben. Glauben an seine Macht und Kraft, glauben an seine Zuverlässigkeit, glauben an seine Liebe zu uns Menschen, die seine Hilfe brauchen. Glauben, dass sein Sterben am Kreuz uns hilft und uns Frieden schenkt mit dem Vater im Himmel (GOTT). Diese Hoffnung geht so weit, dass sie über unser eigenes Leben hinausragt. Jesus ist auch in dem Moment da, bzw. bei uns, wenn wir den letzten  Atemzug tun. Er erwartet uns in der anderen Dimension nach unserem Sterben. Diese Hoffnung trägt die Christen und gibt Kraft und Zuversicht.
Ob das alle Menschen glauben, die vielleicht in eine Kirche oder einen Gottesdienst gehen? Es liegt zutiefst an diesem Geheimnis, das diese Hoffnung - auch der Geist Gottes - in mir leben will und ich das möchte und erbitte in einem schlichten Gebet. Das funktioniert und ist realistisch. Jesus lebt, mit ihm auch ich.

Donnerstag, 19. April 2012

Nick Gravenites - My Labors

Ich muss gerade mal überlegen, aber es könnte schon fast 15 Jahre her sein, als ich einen Song von Nick Gravenites im Radio auf Cassette mitgeschnitten hatte. Radio, Cassette - was ist denn das?
Der Song hieß "Killing my Love" und ich war vom ersten hören an hin und weg, wenn ich das mal so schreiben will. Der Song stammt wohl vom Ende der 60er Jahre. Nick Gravenites mit einer hellen und kräftigen Gesangsstimme, dazu die Gitarre von Mike Bloomfield, der damals auf dem Höhepunkt seines Schaffens war. Dazu im richtigen Moment Bläsersätze. Geniales Stück. Nur wo und wie als Platte oder CD zu bekommen? Rarität!!

Am Sonntag las ich in einem Musikmagazin. Als Beilage waren ein paar Seiten von dem Versandhandel "Music Network" aus Bremen dabei. Ich studierte die Seiten und mir fiel die CD von Nick Gravenites auf. Also ab auf die Internetseite und das Angebot studieren. Schnell waren ein paar CD´s bestellt. Mehr dachte ich mir eigentlich nicht dabei. Dann kam die CD in den Player und ich war fasziniert und gerührt. Der erste Song war tatsächlich "Killing my love". Ich bin absolut dankbar und habe den Song gleich 5x gehört. Beim forschen im Internet stieß ich auf den Hinweis, dass es sich hier um eine ehemalige Rarität handelt, die Anfang 2001 wohl erstmals auf CD wiederveröffentlicht worden ist. Mein Exemplar ist von 2010. Eigentlich gefallen alle 11 Songs, 5 davon später als Bonus dazugekommen. Aber die Hammerstücke sind die beiden letzten Songs. "Blues on a westside" glänzt mit über 15 Minuten Länge und "It´s about time" kommt auf knapp 7 Minuten Länge. Wie schon oben erwähnt - Michael Bloomfield war damals absolut genial. Leider machten die Drogen in früh kaputt und beendeten 1981 sein Leben. http://www.nickgravenites.com/

Freitag, 13. April 2012

Erdbeben in Köln

Ich bin heute mal nach längerer Zeit mit dem Auto zur Arbeit gefahren. Der Radiosprecher von WDR 2 stellte kurz nach 6.30 h die Frage: "Was ist heute genau vor 20 Jahren passiert?" Ja woher sollte ich das denn wissen? "Wo sind sie zu der Zeit gewesen?" Noch so eine Frage, wozu ich keine Erklärung hatte. Spannend. Dann kam das Stichwort: Erdbeben in Köln. Jetzt war alles klar! Als das Erdbeben am 13.4.1992 in Köln war, da war ich gerade auf einer Urlaubsreise mit meinem Vater in Israel. Vielleicht waren wir sogar zu dem Zeitpunkt sogar in Jerusalem?  Ich kann mich noch gut daran erinnern, das ein Freizeitteilnehmer eine Zeitung gekauft hatte, in der von dem Erdbeben in Deutschland berichtet worden ist. Am Kölner Dom war eine Spitze (wie auch immer) abgebrochen und in die Tiefe gestürzt. Es gab einen Todesfall und viele beschädigte Häuser. Auch im Sauerland war das Erdbeben zu spüren gewesen, wie Freunde später berichteten.

Samstag, 7. April 2012

Jim Marshall verstorben

Meine Tageszeitung zitiert am Ostersamstag: "Verstärker machen Jim Marshall unsterblich".

Na klar, er war der Tüftler und Erfinder, Bauer des ersten Marshall Verstärkers. Generationen von Rockmusikfans sollten ihn eigentlich gekannt haben. Aber wer nimmt das wirklich wahr, dass er im Alter von 88 Jahren am Gründonnerstag verstorben ist. Vom Krebs und vielen Schlaganfällen gezeichnet, ja menschlich gesprochen: erlöst.

Ich zitiere meine Tageszeitung: "Als Kind wurde bei dem 1923 im Londoner Stadtteil Acton geborene Jim früh eine Knochenkrankheit diagnostiziert. Für ihn war es Glück im Unglück. Durch diesen Leiden wurde er im 2. WK nicht als Soldat eingezogen. Stattdessen schlug er sich tagsüber als Elektriker und abends als Musiker durch. Da seine zerbrechliche Stimme jedoch völlig in den lauten Drums unterzugehen drohte, begann er, an seinem ersten Verstärker zu werkeln. 1960 gründete Marshall schließlich einen Musikbedarfsladen, welcher bommte, weil Marshall die aufkeimende Rock & Roll Szene verstand. Es gilt als bewiesen, dass ein Gespräch mit zwei jungen Musikern namens Pete Townshend (The Who) und Ritchie Blackmore (Deep Purple) , die sich mit dem Sound der Verstärker unzufrieden gaben, keimte die Idee zu etwas Neuem.

Die späteren Marshallmodelle (Verstärker) waren lauter als die üblichen Modelle der Konkurrenz. Dies und die Tatsache, dass Musiker und Bands wie z.B.: Jimi Hendrix, Cream oder Led Zeppelin der Marke ihr Vertrauen schenkten, sorgte für seinen späteren hervorragenden Ruf.

Freitag, 6. April 2012

Jeans

Die Jeans kam nach dem 2. WK vermutlich durch amerikanische Soldaten nach Westeuropa. Ein robustes Kleidungsstück, das aber auch am Anfang ein Rebellenimage mit sich trug. Speziell vielleicht durch den Schauspieler Marlon Brando oder auch James Dean. Als Jugendlicher trug man in den 70er Jahren fast nur Jeans. Die so genannte Sonntagskleidung wurde abgeschafft - zum Leidwesen mancher Eltern. Am Anfang bekam ich von meinen Eltern nur Billigjeans - also keine Markenjeans, wie z. B. Mustang, Levis. Mit der Zeit änderte sich das dann. Wrangler ist meine bevorzugte Marke bis heute geblieben. Die passt mir immer am besten. Aus dem Urlaub habe ich mir auch schon mal preiswerte Levis mitgebracht, aber Wrangler passt immer.
Aber ich frage mich generell bei Jeans, warum müssen diese Dinge so teuer sein? Normaler Preis um die 60 €, dabei kommen die auch nur aus Polen, Türkei oder einer Pazifikinsel.


Donnerstag, 5. April 2012

Bargel Heuser

Manche Scheiben entdecke ich zufällig. Gibt es überhaupt den Zufall? Aber das wäre eine andere Frage. In der letzten Ausgabe der BLUES News (April-Juni 12) war von Vincent Abbate ein Artikel über "Men in Blues" drin. Das machte mich neugierig - hellhörig. So musste ich mich im Internet umsehen, um einmal in die Songs der Produktion reinzuhören. Spontan wurde die CD bestellt. Blues aus Deutschland gefällt mir im Moment ganz gut. Auch wenn der Blues nur eine  Nische  jenseits des Mainstream ist. Blues im Radio fast Fehlanzeige. Major Klaus Heuser ist als Musiker Deutschlandweit bekannt, da er von der Kölschrockband BAP kommt. Vielleicht ist das die Möglichkeit, doch stärker wahrgenommen zu werden. Aber vielleicht ist der Major auch froh darüber, endlich die Musik machen zu können, die er gerne lebt und spielt? Richard Bargel ist ein alter Künstler, Literat und Musiker, den ich aber noch nicht wahrgenommen hatte. Um so besser stelle ich jetzt fest, wie toll die beiden Künstler sich in ihrer Gitarrentechnik und Spielfreude ergänzen. Major mit seiner elektrischen Gibson, aber auch Könner in Sachen Dobro und Mandoline. Richard Bargel steuert die Solo im Slidestil bei. Abwechslungsreich. Geniale Produktion.
Rückseitiges Cover   

Als Duo sollen beide auch ein Konzerttip sein. Manche Konzertbesucher kommen geradezu ins Schwärmen.

Chris Kramer

Kramer kommt!
"Crazy" Chris Kramer wurde 1970 in Marl geboren. Ein deutscher Bluesmusiker, der schon länger am Wirken ist. Erst vor knapp 2 Jahren hatte ich zum ersten Mal von ihm gehört. Blues ist halt kein großes Thema in den Medien. Keine kommerzielle Sache. Dank meiner "BLUES News"
bin ich auf ihn aufmerksam geworden. Dann wollte ich mir ein paar Mal seine "Unterwegs" zulegen, aber hatte dann immer eine andere Produktion von einem anderen Künstler gekauft. Jetzt ist es endlich so weit. Vorhin brachte der Postbote mir die CD "Kramer kommt", die ich bei ebay ersteigert hatte.
Chris singt in Deutsch, spielt Mundharmonika und ab und an Gitarre bei seinen Songs. Er hat schon fast eine sanfte Stimme - originelle Texte - fast schon ein ruhiger Bluessound, der aber auch in Richtung Pop und Rock driftet. Für den  reinen Blues Puristen ist die Produktion vielleicht zu poppig. Ich bin dankbar für "neue" Musiker und ihre Produktionen in meinem Plattenschrank. Etwas schade ist es, dass es keine Textbeílage der Songs gibt.

Montag, 2. April 2012

Jubiläumsfeier

Eventbild
Datum: 31.03.2012 um 19.00
Veranstaltungsort: Siegen, Siegerlandhalle, Leonard-Gläser-Saal
Internet: www.wycliff.de
eMail: silke_sauer@wycliffe.org



Carlos Martinez, Pantomime aus Spanien
Wycliff e.V. lädt anläßlich seines 50.jährigen Jubiläums in den Leonhard-Gläser-Saal der Siegerlandhalle in Siegen ein. Die Besucher erwartet ein festliches Programm mit den Beiträgen von Künstlern und Wycliff-Mitarbeitern. Mit von der Partie sind u.a. Mundura Muturi aus Kenia, der Pantomime Carlos Martinez, sowie der Bach-Chor Siegen. Die Festansprache hält Traugott Hopp, Rektor der Akademie für Weltmission in Korntal bei Stuttgart. P.S. Mundura Muturi durfte wegen Visaproblemen nicht einreisen.

Mojorettengruppe Stockhausen


Es war für uns ein bewegender und dankbarer Abend bei dem Jubiläum von Wycliff dabeigewesen zu sein. Schon im Vorraum des Saales konnten wir einzelne Übersetzungsarbeiten des Neuen Testamentes bzw. der ganzen Bibel bewundern. Wycliff hat es sich zum Ziel gesetzt bis 2025 die letzten Bevölkerungsgruppen zu erreichen, deren Sprache zu erforschen, zu Alphabetvisieren, um dann anschließend mit der Übersetzung des Neuen Testamentes zu beginnen.


In unseren Breitengraden scheint die Bibel vielerorts zu verstauben, aber wir konnten dankbar feststellen, wieviel Freude ausbricht, wenn ein Volk in seiner eigenen Sprache (Muttersprache) das Wort Gottes bekommt und lesen kann. John Wycliff, der Namensgeber der Arbeit, starb im Jahre 1384 in England. Er war ein erster Vorreformator, aber auch Bibelübersetzer in die englische Sprache.

Sorpesee

Der Sorpesee oder besser die Talsperre ist nicht weit von uns entfernt. Ungefähr in ca. 15 Minuten sind wir mit dem Auto vor Ort. Meine Frau fährt gerne mit dem Motorrad entlang des Sorpesees. Dort gibt es zwei schöne Treffpunkte, wo sich Motorradfahrer auf einen Kaffee eine Pause machen.






Ich selbst bin eigentlich noch gar nicht entlang des Sees sparzieren gegangen. Also flanierten wir am Sonntag eine 3/4 Std. entlang des Sees. Die Promenade ist wunderbar gestaltet worden. Wenn endlich der Frühling da sein sollte, dann werden auch wieder die Wasserfontänen angestellt. Entlang des Sees sind viele Lokalitäten und Cafes. Manches auch für einen großzügigen Geldbeutel. Entlang der Promenade stehen auch einige kleine Villen. Ein schöner Ort zur Erholung und Muße.

Auch wenn es noch sehr kühl war, aber der See wird von einem großen Rundweg für Sparziergänger, Radfahrer und Inliner umgeben, der auch bei kühlerem Wetter genutzt wird.
Es hat Platz zum Volleyball. Eine kleine Bühne steht für Auftritte aller Art zur Verfügung. Am See steht auch eine Jugendherberge, viele Hotels und Gästehäuser. Auf dem See kann man mit dem Personenfahrgastschiff "Sorpeseee" unterwegs sein.



Sonntag, 1. April 2012

Abenteuer Nordamerika


Datum: 1. April 2012 - 16:00

Abenteuer Nordamerika

Von Mexikos Karibikküste in die Rocky Mountains

Die Chefin (?) begrüßte witzig Erik und die Gäste
Vier Monate lang bereiste der Autor und Fotojournalist Erik Peters mit seinem Motorrad den nördlichen Teil des amerikanischen Kontinents.



Wir kommen gerade nach Hause und sind immer noch fasziniert von dem genialen Nachmittag in Allendorf. Der Kulturtricher (http://www.kulturtrichter.de/) war bisher uns unbekannt in Allendorf - obwohl das ja gar nicht so weit von Plettenberg weg ist. Die Karten hatte Natascha vorbestellt. Wir fühlten uns wohl in der Atmosphäre - Globotrotter und Motorradfahrer unter sich?! Erik Peters aus Köln hatte seine 4 Monate lang dauernde Tour über 23000 km auf ein Video von 104 Minuten herausgebracht. Am Ende sahen wir gut 25 Minuten aus dem Video. Zwischendurch wurden immer Dias eingestreut mit Erklärungen von Erik vor Ort. Witzig und total informativ waren die knapp 2 1/2 Stunden. Ich kann gar nicht alles aufzählen, was uns gefallen und fasziniert hat. Doch.... ein kurzer Bericht über die Herstellung des Tequila - einem Schnaps aus der Agavenpflanze, das Aufräumen des Vorurteils, die Amerikaner wären oberflächlich, die Berichte aus dem Bryce Canyon und dem Monument Valley und die Feststellung das Buffalo Bill, der große Bisonschlächter am Ende doch eine Bisonzüchtung begann, die die Art vor der Ausrottung schützte. 95 % der heute lebenden nordamerikanischen Bisons sei auf diese Züchtung zurückzuführen. Toll. Am Ende kauften wir das Video - mussten allerdings vorher noch Bargeld besorgen.



Verabschiedung aus Ausblick


Die nächste Tour geht von Vancouver nach Alaska bis ans Eismeer. Von dort dann quer durch den Kontinent bis nach New York - 30000 km mit dem Motorrad. Wir sind gespannt auf den Vortrag im kommenden Jahr. Vor dem Veranstaltungsort stand das Fahrzeug eines anderen Globotrotters - Jost Organista.

Freitag, 30. März 2012

Das Wunder von Bern

....hier meine ich den Film von Sönke Wortmann aus dem Jahre 2003. Als das "echte" Wunder von Bern 1954 geschah, war ich natürlich noch nicht auf der Welt. Meine Eltern hatten davon mir als Kind erzählt. Es war die erste Fußballweltmeisterschaft an der die Deutschen nach dem verlorenen 2. Weltkrieg teilnehmen durften. Die Menschen saßen an den Radiogeräten oder trafen sich in Kneipen, um dort die Spiele zu verfolgen. Kleine Fernsehgeräte in schwarz weiß Übertragung. Das ist heute kaum vorstellbar.

Als der Film im Plettenberger Kino lief, habe ich mich zusammen mit meinem Vater auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit ihm diesen Film zu sehen. Mein Vater ist ist nun wirklich kein Kinogänger, aber das war ein spannender Abend. Viele Menschen älteren Semesters saßen in den Kinoreihen.

Der Film gefällt mir riesig. Natürlich garniert mit viel Phantasie. Aber vieles hat mich an meine Kindheit erinnert. Wir haben oft genug mit "alten" Bällen auf der Straße oder einer Wiese am Lenneufer gekickt. Ich bin im Ruhrgebiet geboren und meine ganze Verwandtschaft wohnt dort. Die Zechensiedlungen sind realistisch getroffen - inklusive Taubenflug und Boltzplätze. Kaninchen hatten wir auch zu hause. Jeder Karnickel hatte einen Namen und das Essen der geschlachteten Tiere war mir nicht möglich. Meine Schwester konnte das Fleisch nur unter Tränen essen. Mein Vater musste im Krieg fliehen aus Schlesien und sein Vater war vermutlich in Stalingrad gefallen. Als mein Vater  nach dem Krieg im Ruhrgebiet ankam, arbeitete er auch eine ganze zeitlang als Bergmann unter Tage. Erziehungsmethoden oder Drill in Richtung Diziplin waren auch in unserer Familie bekannt. Viele eigene Erlebnisse werden auch im Film deutlich gemacht. Überhaupt sind die 50er Jahre in dem Film gut gestaltet worden. So verarbeitet der Film viele unterschiedliche emotionale Höhepunkte. Im Kino war ich den Tränen nahe.

Der Siegestaumel nach dem Schlußpfiff im Spiel gegen die Ungarn, ist wundervoll umgesetzt worden. Die Menschen liegen sich in den Armen. Ein großes Erlebnis in der damaligen Zeit, so kurz nach dem Krieg, wo noch vieles in Trümmern lag. Ich sehe den Film immer wieder gerne - auch heute Abend wieder einmal.
"Jedes Kind braucht einen Vater" - "Jeder Mensch braucht einen Traum" - "Jedes Land braucht eine Legende".

Rahn müsste aus dem Hintergrund schießen. Und Rahn schíeßt. Tor, Tor, Tor, Tor.....

Mittwoch, 28. März 2012

Betende Hände statt geflügelter Schädel

Am 27.03.2012 veröffentlichte die OVZ (Oberbergische Volkszeitung) einen Artikel zu unserem Chapter der CMA in Gummersbach und Umgebung. Wir warteten schon gespannt die letzten 14 Tage auf das Erscheinen des Artikels. Gestern war es soweit.... Unter der obigen Überschrift wurde in der Zeitung (auf Seite 1) hingewiesen auf den nachfolgenden Artikel auf Seite 27.


GUMMERSBACH. Heiko Tuschmann und seine Freunde fahren Motorrad, tragen Aufnäher auf ihren Lederjacken und hören gerne Rockmusik. Aber sonst ist alles anders als bei den H..... und anderer Gangs:
Sie gehören zur Christian Motorcyclists Association und haben die Bibel im Gepäck.

Ein offenes Ohr für harte Rocker 
Gummersbacher Motorradfahrer sind unterwegs in christlicher Mission

Die Motorradsaison hat begonnen. Erste Unfälle sind zu beklagen. Da ist gut beraten, wer sich bei Ritt über den Asphalt um göttlichen Beistand kümmert. So wie die Christlichen Motorradfahrer.

von ELMAR KOENIG

Derschlag. Die brachialen Akkorde von "Highway to Hell" sind ganz bestimmt nicht die passende Begleitmusik für die Christian Motorcyclists Association (CMA). Wenn ihre Mitglieder den Zündschlüssel umdrehen, haben sie stets eine Bibel in der Satteltasche - und dazu will der höllische Hardrock-Klassiker von AC/DC nicht so recht passen.   
Auch in Gummersbach existiert seit dem vergangenen Jahr ein Chapter, so die Bezeichnung der Motorrad fahrenden Ortsverbände, das unter dem Banner "Jesus has risen" ("Jesus ist auferstanden") Gas gibt. Zehn Mitglieder, darunter eines aus Plettenberg und zwei aus Siegen, sowie ein Anwärter treffen sich immer am ersten Freitag im Monat in der Derschlager Baptistengemeinde.
Die Christen auf den heißen Öfen eint der Wunsch , das Wort Gottes zu verkünden. Sie scheuen dafür weder Treffen mit den B..... oder H...... noch Besuche im Knast, um bei den harten Jungs Seelsorge zu leisten. Gespräche, Gebete und Begleitung von Menschen in Not prägen die gemeinsame Zeit. "Es geht uns nicht darum zu evangelisieren, sondern da zu sein, wenn Menschen Fragen haben, Hilfe brauchen oder mit ihrer Schuld nicht mehr zurechtkommen", sagt Lydia Tuschmann.
Das Gummersbacher Chapter formierte sich im vergangenen Jahr offiziell, ist aber im losen Verbund bereits seit 2008 unterwegs. Nicht gerade als Kirchengemeinde auf Rädern, aber eben auch nicht als ganz normaler Motorradclub möchte die Gruppe verstanden werden. In den Reihen der CMA-Mitglieder gelten besondere Regeln. Heiko Tuschmann: "So trinken wir nicht einen Tropfen Alkohol, wenn die Kutte angezogen wird." Möglicherweise werden die Christen dafür von den Rockerclubs belächelt, dennoch sind die Treffen fast immer von gegenseitigem Respekt geprägt. Heiko Tuschmann: "Das ist oberstes Gebot in diesen Kreisen". Bei den Christen finden die Rocker ein offenes Ohr, können ihre Sorgen und Nöte beichten. Innerhalb der Clubs ist das oft nicht möglich, da ein Schuldbewusstsein als Zeichen von Schwäche verstanden wird.
Zu erkennen sind die CMA-Biker an ihren Rückenaufnähern. Das Motiv mit der Bibel und den betenden Händen unterscheidet sich grundlegend von dem geflügelten Totenkopf, dem martialischen Symbol der....
Dass das Wort Gottes manchmal auch auf der Gegenseite Gehör findet, dokumentiert die neunte Ausgabe der deutschsprachigen "Biker-Bibel" Davon wurden 385 000 Exemplare gedruckt. Zu finden ist auf den fast 700 Seiten nicht nur das Neue Testament, sondern auch die Biographien von Bikern, die den Weg zu Gott gefunden haben.
Und auch wenn die Gummersbacher nie im Leben den Highway zur Hölle ansteuern werden, gibt es dennoch einen rockigen Soundtrack zur Motorradfahrt in christlicher Mission: "Riding for the Son" von Jerry Williams.

www.cma-germany.de
    

Montag, 26. März 2012

Im Gedenken an Herb Shreve


Herb Shreve, CMA founder, passed away
« on: October 24, 2011, 10:18:09 PM »
"...Herb Shreve, the founder of CMA, went home to be with the Lord October 22, 2011. He was a great man of God that will truly be missed. It was through his obedience to God that the ministry of CMA was birthed. We, and countless others, have come to know Jesus through that obedience. While in our hearts we feel a great loss, at the same time we have a great challenge before us. We shall run further, faster, and more committed than ever before. We thank you for the heritage birthed in Herb.

The funeral for Herb Shreve will be Tuesday. It will be a closed service for family only. Visitation is Monday, October 24 at the Beasley-Wood Funeral Home in Mena.

CMA will dedicate the 2012 National Rally to Herb Shreve and hold a memorial service for him at that time..."
http://www.cmausa.org/



Four of our chapter members are joking with Herb Shreve, on the far right.
Ich bin dankbar für Menschen, die JESUS mit seiner Liebe entzündet hat. Dankbar für alle Christen, die durch JESUS Geist beflügelt seine Liebe weitertragen. Die meisten sind eher unbekannt - nicht in den Medien präsent - aber bei GOTT bekannt und von ihm befähigt. Aber dann gibt es doch unzählig viele Christen, die JESUS gebraucht hat, dass sie auch im Großen "Weichensteller" und "Veränderer" in der Welt wurden. Wie leer wäre die Welt ohne das Wirken eines Martin Luthers, Billy Graham, Ulrich Parzany, Dietrich Bonhoeffer, Franz von Assisi, Elise Averdieck, Georg Müller, Jan Hus, Annette von Droste-Hülshoff, Ludwig Harms, John Wesley, Karoline Fliedner, Marie Durand, Herb Shreve....

Herb Shreve

Im vergangenen Jahr, am 22.10.2011 verstarb der Gründer der C.M.A. Dank seiner Vision und Schaffenskraft gibt es heute die C.M.A. weltweit in vielen Ländern der Erde. Herb hatte einfach den Wunsch an Motorradfahrende Menschen heran zu kommen, die sich freiwillig vermutlich in keine Kirche verirrt hätten. Aber auch diese Menschen sollten von JESUS CHRISTUS und seinem rettenden Evangelium hören. Das hatte auch Christen in Deutschland bewegt und herausgefordert und so wurde Anfang des neuen Jahrtausend die C.M.A. in Deutschland gegründet. Der Verein bzw. die Vereinigung ist noch im Aufbau begriffen und so gibt es nicht eine so große Mitarbeiterschafft wie z.B. in den USA. Die Motorrad- und Rockerszene ist ja in den verschiedesten Ländern unterschiedlich ausgerichtet. Da ich selbst im Moment im Supporter Status der C.M.A. bin, ist es für mich wichtig, einmal nach zu forschen wie alles begann. Das Internet macht ja vieles möglich. Aber persönliche Dinge habe ich zu Herb Shreve nichts gefunden.....

Tribute celebration to CMA Founder, Herb Shreve.
Herb Shreve, the founder of CMA, went home to be with the Lord October 22, 2011. He was a great man of God that will truly be missed. It was through his obedience to God that the ministry of CMA was birthed. We, and countless others, have come to know Jesus through that obedience. While in our hearts we feel a great loss, at the same time we have a great challenge before us. We shall run further, faster, and more committed than ever before. We thank God for the heritage birthed in Herb.




t 22.10.2011
CMA (Vereinigung christlicher Motorradfahrer)
Wie alles begann:
Die ersten Gedanken an eine solche Vereinigung gehen zurück auf das Jahr 1972, als sich Herb Shreve und sein Sohn Herbie aus Arkansas, USA, Motorräder kauften. Die beiden nahmen bald darauf an einem ersten Motorradtreffen teil, wo sie einer Menge Motorradfahrer begegneten, die keinerlei Beziehung zu Jesus Christus als Ihren persönlichen Retter hatten. In den darauf folgenden Monaten wurde es Herbie immer mehr bewusst, dass Gott einen christlichen Verein wollte, der zum Ziel hat, Motorradfahrer mit der guten Nachricht des Evangeliums zu erreichen. Gebete wurden in die Tat umgesetzt, und so gründeten die beiden 1975 die ehrenamtlich tätige "Christian Motorcyclists Association", kurz CMA (auf Deutsch: Vereinigung christlicher Motorradfahrer). Heute besteht die Vereinigung aus über 150.000 Mitgliedern in mehr als 500 eingetragenen Chaptern in den USA und vielen anderen Ländern weltweit. Motorradfahrer in Europa, Afrika, Asien, Australien und Lateinamerika verfolgen das Ziel, dass sich die CMA gesetzt hat und erreichen Biker mit dem Evangelium.



http://en.wikipedia.org/wiki/Christian_Motorcyclists_Association

http://www.youtube.com/watch?v=VuwhH6mnOrI

Sonntag, 25. März 2012

Johannes Westhoff wird in sein Amt eingeführt

"Ein Wechsel tut der Gemeinde gut und bringt frischen Wind"


Johannes Westhoff ist neuer hauptamtlicher Prediger am Lehmweg in Holthausen


Bei der Amtseinführung von Johannes Westhoff war das Gemeindehaus in Holthausen bis auf den letzten Platz gefüllt.


PLETTENBERG ■ Ein neuer Prediger sorgt ab sofort in der evangelischen Gemeinde im Lehmweg 48b Holthausen für frischen Wind. Denn am vergangenen Sonntag wurde Johannes Westhoff in sein Amt als hauptamtlicher Prediger der Evangelisch-Landeskirchlichen Gemeinschaft eingeführt. "Ein Herz für alle!" lautete das Motto seiner Predigt im Einführungsgottesdienst.
Johannes Westhoff ist 44 Jahre alt und verheiratet mit Anneke Westhoff. Zusammen haben die beiden drei Kinder. In den letzten elf Jahren war Johannes Westhoff als Prediger in Hattingen tätig. Davor arbeitete er sechs Jahre als Jugendarbeiter in der evangelischen Kirchengemeinde Viersen. Von 1991 bis 1994 absolvierte Westhoff eine theologische Ausbildung und besuchte das theologische Seminar in Wuppertal.
Bei seiner Amtseinführung war das Gemeindehaus in Holthausen bis auf den letzten Platz gefüllt. Nicht nur Gemeindemitglieder aus Holthausen waren gekommen, um den neuen Prediger in ihrer Gemeinschaft willkommen zu heißen. Auch einige Gäste aus dem Raum Hattingen hatten sich eingefunden, um bei der Einführung ihres ehemaligen Predigers dabei zu sein und sich von ihm zu verabschieden.
Nach den melodischen Klängen des Chores LKG Plettenberg-Holthausen, die Lieder wie "Worauf's ankommt" oder "Neue Spur" sangen, wurde es für Johannes Westhoff allmählich ernst. Denn er musste noch sein Versprechen gegenüber der Gemeinde ablegen. Dazu trat der Gemeinschaftsinspektor des Westfälischen Gemeinschaftsverbandes Michael Stahl nach vorne. Als dieser wichtige Teil der Einführung dann auch vonstatten gegangen war, konnte Johannes Westhoff seine Predigt halten. Im Vordergrund standen dabei die Motivation und Antriebskraft, denn jeder habe etwas, was ihn antreibe, bestimmte Dinge zu tun. So sei jeder der Anwesenden auch zu seiner Amtseinführung gekommen, anstatt andere Unternehmungen zu starten. So wie die Dynamik und Antriebskraft jeden Menschen zu etwas bewege, bewegte sie auch Johannes Westhoff zu einem Wechsel.
"Ein Wechsel tut auch der Gemeinde gut", so Westhoff. Denn ein Wechsel sorge für frischen Wind und Abwechslung. Natürlich kamen zahlreiche Gratulanten am Ende des Gottesdienstes, um den neuen Prediger mit kleinen Präsenten willkommen zu heißen und zu beglückwünschen. Unter ihnen auch die stellvertretende Bürgermeisterin Kirsten Mäckeler (CDU). In ihrer Rede freute sie sich, Johannes Westhoff willkommen zu heißen und erläuterte, dass auch wenn Politik und Kirche oftmals getrennte Wege gingen, der Grundgedanke dennoch derselbe sei. Der gemeinsame Nenner sei das Wohl der Bürger. In der Politik aus materieller Sicht und kirchlich die innere Orientierung und der Sinn des Lebens. Als Geschenk überreichte Kirsten Mäckeler das Buch "Plettenberg - vom Dorf zur Stadt" und hoffte, dass sich der neue Gemeindeprediger mit seiner Familie schnell einleben werde.
Zum Abschluss des Tages ließen es sich die zahlreichen Gäste am Sonntag noch bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde gut gehen. ■ eh
■ Fotos: E. Hillert

Freitag, 23. März 2012

Erlebnis Motorrad


Am letzten Wochenende (16.- 18.3.) fand in Mannheim die Messe "Erlebnis Motorrad" statt. Wir sind am Freitag zu dritt losgefahren, haben aber nur den gesamten Samstag genutzt, um die Messe aufzusuchen.
Tolles Wetter - Biergartenatmosphäre.
Ein schmucker Umbau - der auch einen Preis erhielt

Eine BOSS HOSS - von einem Besucher
Ein Custombike "Club 27"

...auch ein spezieller Harleyfan mit seinem Bike




























Wir hatten viel Zeit um die ausgestellten Motorräder zu begutachten. Meine Frau brauchte auch noch eine neue Lederjacke zur Ausfahrt. Eine der letzten Vorführungen von Pit Lengner in Europa besuchten wir auch noch. Um 18.00 h fiel der Hammer und es ging in Richtung Quartier.

Gemeinde heißt neuen Prediger willkommen

Holthausen

22.03.2012
15:26 Uhr


2012-03-22T15:26:00+0100 (www.derwesten/de)

Herzlich willkommen geheißen wurde Johannes Westhoff (vorne, 2. v. li.) als neuer hauptamtlicher Prediger des Ev. Landeskirchlichen Gemeinschaft Plettenberg-Holthausen

Plettenberg. Namen lernen, die Menschen kennenlernen und neue Kontakte knüpfen – neben den Hauptaufgaben eines Predigers gehören in der Anfangszeit vor allem diese Dinge zur täglichen Arbeit von Johannes Westhoff.

Seit 1. März ist der 44-Jährige als hauptamtlicher Prediger in der Ev. Landeskirchlichen Gemeinschaft Plettenberg-Holthausen angestellt. Am Sonntag feierte er seinen ersten offiziellen Gottesdienst im Gemeindehaus am Lehmweg.
„Es ist viel Neues, aber ich freue mich sehr“, blickt Westhoff seinem neuen Lebensabschnitt entgegen. Besonders positiv sei ihm die Dynamik in seiner neuen Gemeinde aufgefallen. „Vor allem die Ehrenamtlichen leisten hier einen besonderen Beitrag“, freut sich Westhoff über tatkräftige Unterstützung.
Zuletzt war er elf Jahre als Prediger in der kirchlichen Gemeinschaft in Hattingen tätig. Davor arbeitete der Familienvater sechs Jahre als Jugendleiter in der Ev. Kirchengemeinde Viersen. Seine theologische Ausbildung absolvierte Westhoff im Theologischen Seminar Johanneum in Wuppertal.

Vater von drei Kindern

Nun wird er mit seiner Frau Anneke und den drei Kindern im Alter von 10, 13 und 15 Jahren nach den Sommerferien nach Plettenberg ziehen.

Für eine lebendige Gemeinde wünscht sich Johannes Westhoff, dass sie der Ort ist, an dem sich jeder mit seinen Begabungen einbringen kann und mit seinen Begrenzungen liebevoll getragen wird. „Die Gemeinde ist natürlich keine heile Welt, aber sie ist dafür da, dass die heilsame Liebe Jesu Christi in die Umgebung ausstrahlt“, so Westhoff.

Grußworte der Stadt überbrachte der Familie Westhoff die stellv. Bürgermeisterin Kirsten Mäckeler. Willkommensgrüße aus der Elsetaler Nachbarschaft übermittelte Pfarrer Andreas Hirschberg im Namen der Ev. Kirchengemeinde Plettenberg.
Mit dabei waren ebenso Gunther Nessel, 2. Vorsitzender des Sauerländischen Gemeinschaftsverbands, und Michael Stahl, In­spektor des Westfälischen Gemeinschaftsverbands.

Linda Geske

Mittwoch, 21. März 2012

Internationales Bikertreffen

Mehr als 130 Motorradfreunde zu Gast in Battenberg

Internationales Bikertreffen in Dodenau

Internationalen Besuch hatte Dodenau vom 9. bis 11. März. Dort fand das Europatreffen der Christian Motorcyclists Association (CMA) statt.

130 Biker aus ganz Europa kamen nach Dodenau zum Treffen christlicher Motorradfahrer.
© no
Battenberg-Dodenau. Aus 16 Nationen kamen 130 Menschen nach Dodenau, um an dem Bikertreffen teil zu nehmen. Die Gaststätte Arnold diente als Herberge für die Biker. Die Veranstaltungen fanden in der Mehrzweckhalle statt. Das Programm war straff organisiert und vollgepackt mit Themen, Vorträgen, Diskussionen und Predigten, die die CMA-Mitglieder gehalten haben.
Bei der Konferenz waren alle 16 europäischen CMA-Landesorganisationen von Lettland bis Italien und Portugal vertreten. Themen waren die gemeinsame Erbauung, Gemeinschaft pflegen, Erfahrungen austauschen und das Gebet um Leitung durch Jesus, resümierte Hans-Jürgen Neuschäfer von CMA-Deutschland.
Für die relativ kleine deutsche CMA-Landesorganisation war die Großkonferenz ein Kraftakt. Neuschäfer habe bei den Planungen sofort an Dodenau und die Bikergaststätte gedacht, die in Sachen Biker-Events einen großen Erfahrungsschatz habe. (no)

(aus: http://www.wlz-fz.de/)

Dienstag, 20. März 2012

"Kamikaze Pit"

....rast durch die hölzerne Waschtrommel

Ich war ja am Wochenende auf der Motorradmesse, "Erlebnis Motorrad" in Mannheim gewesen.
Dort hatte ich auch die Show von Kamikaze Pit Lengner erleben dürfen. Waghalsig, Verrückt,
Adrealinsüchtig.... Wir hatten auch Zeit für kurze persönliche Gespräche, da ich mit Freunden vor Ort war, die Pit Lengner schon länger kannten. An diesem Wochenende in Mannheim waren es seine letzten Shows in Deutschland. Das ganze Equipment geht nach New York ins Harley Museum. 2 - 3 x im Jahr wird dann Pit mit seiner Frau vor Ort sein und durch die Steilwand brettern. 35 Jahre Auf- und Abbau sind genug.   
Ich habe noch einen interessanten Artikel von 2008 gefunden, als Pit Lengner in Dortmund gastierte.
Heiko und Pit  (F.: U. Fleger)

29.02.2008 (www.derwesten.de)
20:45 Uhr

Waghalsig stürzt sich Pit Lengner mit dem Motorrad in die drei Meter hohe Steilwand. Eine Art hölzerne Waschtrommel. Er rast senkrecht die Wand hoch, haarscharf am Publikum vorbei. ...

... Lengner gehört zu einer aussterbenden Spezie: Er ist einer der letzten beiden deutschen Steilwand-Akrobaten und nach 15 Jahren wieder zurück in der Westfalenhalle. Von Tim Gabel Ohrenbetäubender Lärm, als "Kamikaze Pit" durch das drei Meter hohe, überdimensionierte Holzfass rast. Runde um Runde, immer schneller auf seinem nur 45 Zentimeter langen Zweirad. Selbstgebaut, so wie die Steilwand. Eine Hand am Lenkrad mit der anderen fordert er das Publikum zum Anfeuern auf.

"Wahnsinn, du bist doch verrückt", sagt ein Zuschauer nach der Show auf der Dortmunder Motorrad-Messe. "Ja, aber wie langweilig wär's denn, wenn es nicht noch ein paar Verrückte geben würde", antwortet Lengner ihm.

Seit über 30 Jahren atmet er jetzt schon täglich sein eigenes Gemisch aus Methanol und Rizinusöl ein. "Das stinkt nicht, das duftet und ist gut für den Motor", klärt er vor jeder Show sein Publikum auf.

Aus der Not heraus machte Lengner damals mit 25 sein Hobby Motorrad zum Beruf. "Ich habe beim Motorradhersteller Kreidler eine Ausbildung gemacht. Das Werk wurde dicht gemacht, dann stand ich da." Für Rekorde begeisterte der 55-Jährige sich schon damals, also entwickelte er immer kleinere Motorräder, trat damit auf, fuhr immer schneller und weiter.

Und weil es ihm auf der Straße irgendwann zu langweilig wurde, baute er sich 1983 seine erste Steilwand. Seitdem ist er ein Artist. "Das war bei den ersten Shows schon komisch. Bei der Lehre vorher hab ich allein gearbeitet. Jetzt musste ich plötzlich vor hundert Leuten reden. Am Anfang hab ich gestottert", gibt Pit Lengner zu.

Inzwischen ist er eine richtige Rampensau geworden und hat jede Menge Rekorde eingeheimst. Neun Mal steht er im Guinness-Buch: Das kleinste fahrbare Motorrad (4 Zentimeter lang, 0,6 PS), die längste und schnellste Fahrt in der Steilwand, die Hochseil-Fahrt mit dem kleinsten Motorrad. Dazu über 50 Fernsehauftritte bei Frank Elstner und Co.

Routine kommt bei Pit Lengner aber auch nach all den Jahren noch nicht auf: "Dazu ist es einfach zu gefährlich. Man muss vorher alles checken, ganz aufmerksam sein." Einmal ist er gestürzt, lag drei Tag im Koma und hatte Schulter und Rippen gebrochen.

Damals, wie an jedem Tag der letzten 30 Jahre, sei seine Frau die größte Hilfe gewesen: "Wir machen alles zusammen. Die Show, den Aufbau. Wir sind ein Team", sagt er.

Mittwoch, 14. März 2012

CMA Treffen

Am vergangenen Wochenende veranstaltete die CMA-Germany in einem kleinen Ort in Hessen, Dodenau, die Europaweite Konferenz der CMA (Christian Motorcyclists Association). Es kamen ca. 130 Mitglieder aus 18 Nationen zur Konferenz. Meine Frau war auch vor Ort, da sie in den Tagen vorher auf einer Weiterbildung in Marburg war. Ihr Fazit: Sie war rundherum begeistert. Es ist schon eine grandiose Sache, Motorradfahrende Christen aus den Ländern wie z.B.: Portugal, Finnland, Bulgarien und Albanien kennen zu lernen. JESUS verbindet trotz mancher Sprachbarrieren in Liebe und Herzlichkeit. Die gemeinsame Vision war und ist ansteckend.  Die Seminarsprache war darum natürlich Englisch mit dt. Übersetzungsarbeit.