Sonntag, 18. Januar 2026

Schleswig

Schleswig an der Ostseeförde


Wir sind gestern morgen kurz nach 3.30 Uhr losgefahren, um ein paar Tage in Dänemark 🇩🇰, an der Küste der Nordsee, zu verbringen. 

Da wir noch in Deutschland 🇩🇪 tanken wollten, standen die Städte Flensburg oder Schleswig zur Auswahl. Wir entschlossen uns für Schleswig, einer mittleren Stadt mit knapp 26000 Einwohner. 

Sehr positiv waren die drei verschiedenen Parkplätze, die nix kosteten. Das ist bei uns in NRW oftmals ganz anders.
Schloss Gottorf

Zuerst gingen wir die Fußgängerzone entlang. Leider fiel hier uns auch auf, dass gut 1/3 der Läden leer waren oder den Ausverkauf organisierten. 

In der Fussgängerzone fanden wir mehere Häuser mit einer schönen Außenfassade. Wir kamen in der Altstadt an, die mit Kopfsteinflaster durchzogen waren. Manche Ampeln hatte Wikingersymbole. Wir umrundeten den St. Petri Dom. Später kamen wir zum Ende der Schlei.
Wikingturm

St. Petri Dom

Auf der Weiterfahrt hielten wir noch am Schloss Gottorf an, um Fotos zu machen. PS. Nach einer Tankstelle mussten wir länger suchen. Dann ging es weiter in Richtung Hvide Sande.
 

Sonntag, 11. Januar 2026

Bob Weir verstorben

2007 Wikipedia 
Bob Weir (78) ist tot


Der Gitarrist und Sänger der amerikanischen Band Grateful Dead ist am 10. Januar im Alter von 78 Jahren verstorben. Er litt an einem Krebs und starb an einem Lungenleiden.
Die Band wurde offiziell 1995 nach dem Tode von Jerry Garcia aufgelöst. Danach gab es noch ein loses Miteinander unter dem Namen The Dead und The Other Ones.
Robert "Bob" Hall Weir wurde am 16.10.1947 in San Francisco geboren. Er wuchs in Kalifornien bei Adoptiveltern auf und erlernte mit 13 Jahren das Gitarrenspiel. Im Jahre 1963 lernte er Jerry Garcia kennen. Er wurde Bandmitglied bei den The Warlocks, aus denen später Grateful Dead hervorgingen. Als Rhythmusgitarrist stand er später eher im Hintergrund, da Jerry Garcia die "Solos" spielte.
Die Band siedelte sich in Haight-Asbury, einem Stadtteil von San Francisco, an. Hier startete offiziell die spätere Hippieszene. Von den 12 verschiedenen Musikern, waren nach Garcia, Weir, Lesh und Kreutzmann immer dabei gewesen. 
1972, 1981 und 1990 war die Band auch in Deutschland 🇩🇪 zu Gast. Speziell erinnert man sich an den Rockpalast Auftritt 1981 in Essen. Psychedelic Rock, gepaart mit Countrywurzeln in einem oft langanhaltenden Jamcharakter. Über 3000 Konzerte hatte die Band absolviert, oft auch als Gratishappening. Die Konzerte liefen weit über 3 Stunden ab. Viele Bootlegs wurden von ihren Fans, den so genannten Deadheads, mitgeschnitten und erstellt. Das war den Musikern egal, bzw. gehörte zum Kult um die Band dazu. 
Im Jahre 1994 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Bill Kreutzmann, der Drummer, ist noch als einzig lebendes Originalmitglied da. Der Bassist Phil Lesh war im Jahre 2024 verstorben. 

Samstag, 10. Januar 2026

Ron Ely verstorben

Schrei der schwarzen Wölfe (1972)

Tarzan Darsteller Ron Ely ist tot


Vielleicht liegt es am eigenen Älterwerden, dass man sich an die Kinder- und Jugendzeit gerne (?) erinnert. Heute morgen dachte ich an den Schauspieler Ron Ely, der mich mehr oder weniger länger begleitet hatte. Traurig überrascht war ich dann darüber, daß er bereits im Sept. 2024 verstorben war. Hatte ich nicht mit bekommen - vielleicht war es  auch keine große Nachricht wert gewesen.
In den späten 60er Jahren wurde meines Wissens die Tarzan Serie samstags gegen 18 Uhr ausgestrahlt im ZDF. Leider kam in der ARD um 18 Uhr die Sportschau. Da wir nur ein TV Gerät hatten und das noch in s/w, sah mein Vater die Sportschau. Papa war der Herr im Haus. Also hatte ich ein Nachsehen. Wenn er bei der Post Schichtdienst hatte oder ich bei einem Freund war, dann konnte ich Tarzan mit meinem geliebten Ron Ely sehen. Wir versuchten auch den Tarzanschrei nachzumachen. Vermutlich haben wir damit genervt!

Tarzan (60er Jahre)
Den Abenteuerfilm "Schrei der schwarzen Wölfe" habe ich dann 1972 im Finnentroper Kino gesehen. Vielleicht ist dadurch meine Liebe zu Alaska entstanden. Viele Jahre später habe ich erst erfahren, dass der Film in Österreich 🇦🇹 gedreht worden war. Der viel zu früh verstorbene Raimund Harmstorf (58 Jahre - 1998) spielte darin auch mit. Die Wölfe waren aber Schäferhunde gewesen.
Den Western "100 Fäuste und ein Vater Unser", auch aus dem Jahre 1972 mit Uschi Glas, kenne ich bis heute nicht.

Geboren wurde Roland Pierce "Ron" Ely am 21.06.1938 in Hereford / Texas. Die Rolle als Tarzan entstand in den Jahren 1966 bis 1969. 57 Folgen wurden mit ihm gedreht. Im Jahr 1972 war er in der BRAVO der beliebteste Schauspieler für den Goldenen Otto. 2001 ging er als Schauspieler in den Ruhestand.
1984 heiratete er ein zweites Mal. Valerie Landeen war zwar rund 20 Jahre jünger als er. Drei Kinder, ein Sohn und zwei Töchter wurden ihnen geschenkt. Die Familie lebte in Santa Barbara. Am 15. Oktober 2019 kam es zur Tragödie. Der Sohn erstach seine Mutter und wurde anschließend von der Polizei erschossen. Es kam noch zu Untersuchungen, da das Erschießen des Sohnes als unverhältnismäßig angesehen wurde. Es kam aber zu keiner Klärung.
Ron Ely verstarb am 29. September 2024 im Alter von 86 Jahren in  Los Alamos / Santa Barbara - Kalifornien.

Donnerstag, 8. Januar 2026

Felix Manz, Märtyrer

Gedenktafel

Felix Manz, Märtyrer der Täuferbewegung 


Felix Man(t)z, geboren um 1498 in Zürich. Er soll ein unehelicher Sohn eines Geistlichen aus Zürich gewesen sein. Es gibt da unterschiedliche Vermutungen zu.
Trotzdem genoss er eine sehr gute humanistische Ausbildung und kannte sich in den Sprachen Hebräisch, Griechisch und Latein aus. Als gesichert gilt, dass er schon früh Kontakte zu reformatorischen Kreisen bekam, zu denen auch Huldrych Zwingli gehörte. Zusammen mit Zwingli studierte er die hebräische Sprache. 
Er lernte aber auch Jörg Blaurock und Konrad Grebel kennen, die später die Täuferbewegung begründeten. Diese drei Mann gründeten kleine Bibelschulen um die Laien zu schulen. 
Der erste Riss zu Zwingli kam zum Jahreswechsel 1523/24 auf. Es ging um unterschiedliche ekklesiologische Auslegungen. Die Tauffrage kam erst viel später hinzu. Zwingli bekam von ihnen vorgeworfen, dass er den reformatorischen Prozeß in Zürich verzögern würde. Da kann durchaus etwas dran gewesen sein. Aber zur damaligen Zeit waren das Umwälzungen, die viel Weisheit erforderten. Der Prozeß in Deutschland verlief ja auch nicht glatt. Luther mit Melanchthon auf der einen Seite und Karlstadt und Münzer auf der anderen Seite. 
Schriften von Karlstadt prägten auch Manz. Karlstadt entschied sich auch gegen die Kindertaufe, war aber kein Schwärmer wie Münzer. Aber auch im ev. Lager in Deutschland 🇩🇪 hielten die Adligen lieber zum etwas gemäßigten Luther. Das war in Zürich dann auch zu beobachten. 
Der endgültige Bruch zwischen Zwingli und Manz, Blaurock und Grebel fand im Herbst 1524 statt. In der Disputation sprachen sich alle drei gegen die Kindertaufe aus. Der Rat der Stadt Zürich stellte sich sofort auf Zwinglis Seite. Am nächsten Tag wurde beschlossen, das alle Eltern, die ihre Kinder nicht bis zum 8. Lebenstag haben taufen lassen, die Stadt zu verlassen haben. Im Januar 1525 bekamen die Drei das Bibelschulverbot.
Es kam am 21.1.1525 zur Gründung der Täufergemeinde. Jörg Blaurock, der kath. Priester war, ließ sich als erstes von  Grebel taufen. Manz wurde am 30.1.1525 verhaftet. Manz kam später frei, wurde aber im Mai wieder verhaftet. Er  hatte zwischendurch im Kanton Zürich evangelisiert. Bis zum 30.10. blieb er inhaftiert. 
Im Frühjahr 1526 predigte und taufte Manz in Graubünden und Appenzell. Am 3.12.1526 wurde er erneut verhaftet und das Gericht verurteilte ihn zum Ertränken in den ersten Januartagen 1527. 
Am 5. Januar 1527 wurde er gebunden und in die Limmard geworfen. Später starben noch weitere 5 Täufer in der Limmard. 

Ein dunkles Kapitel der ev. Reformation.


Gerta Scharffenroth, ev. Theologin

Gerta Scharffenroth, geb. 8.1.1912, verstorben 4.12.2014 in Heidelberg


Sie war eine geborene von Mutius aus Stuttgart. Ihr Vater war Oberst und Chef des Generalstabs 13. Armeekorps. Albert von Mutius heiratete Ingeborg von Saldern. Ihre Kindheit verbrachte sie auf dem Gut in Schlesien. Im Jahre 1931 legte sie ihr Abitur auf einem Jungen-Gymnasium ab. Sie wollte gerne später Medizin studieren, dass aber ihre Eltern ablehnten. 
Sie half dann ihrem Vater bei der Bearbeitung von historischen Nachlässe aus dem 19. Jahrhundert. 
1936 heiratete sie den See-Offizier Fritz Scharffenroth in Bunzlau. Das Ehepaar hatte 3 Kinder. Im Herbst 1942 kehrte Gerta auf das Familiengut in Schlesien zurück. Sie trennte sich von ihrem Mann, nicht aus fehlender Liebe. Sie empfand ihren Mann als politischen Mitläufer im Nazireich. 1946 wurde sie dann aus Schlesien von den Russen vertrieben und lebte 3 Jahre auf der Flucht. Über Norddeutschland fand sie dann ihre neue Heimat in Heidelberg.

Foto:Isabel Groche, beim 100. Geburtstag 

Im Jahre 1956 entschloss sie sich Politikwissenschaften und ev. Theologie zu studieren.



Im Jahre 1962 legte sie ihre Dissertation über Römer 13 und dem geschichtlich  politischen Denken, ab. Von 1962 bis 1966 leitete Sie den ev. Gemeindedienst in Heidelberg. Bis zu Ihrem Ruhestand war sie Mitarbeiterin in der ev. Studiengemeinschaft. Sie begleitete Projekte in der Friedensforschung. 1970 wurde sie als erste Frau in den Rat der EKD gewählt. Im Jahre 1989 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz.
Sie erlebte ein reiches, aber auch hartes Leben. Beginnend über die Monarchie, der Weimarer Republik und deren Zerfall, erste und zweite Weltkrieg mit dem Aufstieg und Fall des Nazireichs, Flucht, Aufbau von Westdeutschland, Kalter Krieg, Wiedervereinigung. 

Mittwoch, 7. Januar 2026

Elisabeth Schwarzhaupt, dt. Politikerin

Elisabeth Schwarzhaupt, geb. 7.1.1901 in Frankfurt


Ich stolpere heute morgen über einen Namen, der mir gar nichts sagte. Beim Nachforschen staune ich, denn dieser Mensch gehört zur politischen Geschichte des Deutschland 🇩🇪 nach dem Zweiten Weltkrieg.

Sie kommt aus einem liberalen Elternhaus,  Demokratischer Prägung der Freien Reichsstadt Frankfurt. Nach ihrem Abitur 1920 will sie Theaterkriterin werden. Das lehnt der Vater ab. Sie soll Lehrerin werden. Sie will aber dann gerne Jura studieren. Frauen waren damals als Juristen noch nicht anerkannt. 1930 besteht sie ihr zweites Staatsexamen. Aufgrund fehlender Lebenserfahrung bekommt sie nur eine Anstellung als Gerichtsassessorin. Das Buch "Mein Kampf" von Adolf Hitler fällt ihr in die Hände. Sie ist beim Lesen erschüttert über das geplante Frauenbild der NSDAP. Sie begeehrt auf und informiert. Wegen diesem Hintergrund verliert sie ihre Anstellung. Ihr Vater ist bereits Mitglied der Bekennenden Kirche. Sie verlobt sich mit einem Juden, der später in die USA emigriert. Der Verlobung wird gelöst, da Elisabeth für sich keine Perspektive in den 🇺🇸 USA sieht.
1936 bewirbt sie sich bei einer Kirchenkanzlei der ev. Kirche in Berlin. Hier fällt ihr bei ihrer Arbeit auf, wie benachteiligt die Frau gegenüber dem Manne wird. Nach dem Krieg geht sie wieder nach Frankfurt. Sie will die ev. Jugend- und Frauenarbeit organisieren. 1949 soll sie zur ersten Wahl in Deutschland nach dem Krieg die CDU vertreten. Sie lehnt ab. Erst zur zweiten Wahl des Bundestages 1953 kandidiert sie für die CDU.
1957 wird sie Direktkandidatin für Wiesbaden. Sie ist als Abgeordnete Mitglied im Rechtsausschuss. Hier wirkt sie bei der Reform im Familienrecht mit. 

1961 wird sie Gesundheitsministerin im neu erschaffenen Amt. Sie ist die erste Frau im Kabinett der Regierung der CDU unter Kanzler Konrad Adenauer. 1966 stellt sie Kurt Georg Kiesinger ihr Amt zur Verfügung. Sie bleibt einfache Abgeordnete innerhalb der Koalition zwischen CDU und SPD. 1969 kandidiert sie nicht mehr für den Bundestag. Sie ist im Vorstand des dt. Ev. Frauenbundes, des Frauenrates und des dt. Juristenbundes. 

Sie stirbt am 29. Oktober 1986 in Frankfurt.

Ihr ganzes Leben hat sie für die Gleichberechtigung der Frau gegenüber dem Mann gestritten!

Montag, 5. Januar 2026

Mel Gibson, 70. Geburtstag

Mel Gibson feiert seinen 70sten Geburtstag 

Mel Gibson, einst Filmsuperstar der 80er und 90er Jahre feierte seinen 70. Geburtstag.  In Hollywood ist er wegen seiner Ausraster unbeliebt geworden. Man hat ihn gar verstoßen. Trunkende Autofahrt, mit verbundener antijüdischen Hetze und Gewaltanwendung und Drohung gegen seine Frau, ohne erkennbarer Reue und Buße, ließen in tief fallen. Selbst denkt und lebt er konservativ und der kath. Glaube prägte ihn. Letztendlich sehe ich ihm aber nicht ins Herz. 
Neben vielen guten Actionstreifen, aber auch Komödien, drehte er als Regisseur den vielleicht wichtigsten Film über JESUS CHRISTUS, "die Passion Christi". Ich habe den Film als Christen nicht gesehen. Obwohl er vermutlich der damaligen Wirklichkeit um den Kreuzestod sehr nahe kommt. Er plant gerade einen Film über die Auferstehung Jesu.

Am 3. Januar 1956 wurde er im Großraum New Yorks geboren. 
2016, aus Facebook 


Heute lebt er auf seinem Anwesen in Australien 🇦🇺. Er hatte auch ein Anwesen in Kalifornien, das aber abgebrannt ist.

Bekannt wurde er durch die "Mad Max" Trilogie und durch die 4 Teile von "Lethal Weapon". 

1990 Ein Vogel auf dem Drahtseil
1994 Maverick
1995 Braveheart (auch Regie)
2000 Der Patriot
2000 Was Frauen wollen
2002 Wir waren Helden
2014 The Expendables 3



Am häufigsten hat Elmar Wepper seine Filme ins Deutsche synchronisiert.

Donnerstag, 1. Januar 2026

Jahreswechsel 2025/26

Zum Jahreswechsel


Manche Menschen oder Medien sagen ein schwieriges 2026 für uns Menschen in Deutschland voraus. Man denke nur daran, dass Deutschland gerade in den Ballungsgebieten einem Pulverfass gleicht. Der Ukrainekrieg ist noch nicht beendet, obwohl Verhandlungen laufen. Was kommt auf Israel zu? Rüsten Gaza und die Hamas heimlich auf? Viele Fragen und noch keine Antworten. 

Für mich als Christen gilt die Feststellung, das der treue HERR JESUS mich auch durch das vergangene Jahr begleitet, vermutlich auch getragen hat. 
Deswegen will ich auch auf meinen HERRN und Retter vertrauen. Der Psalm 121 drückt es so aus: "Ich schaue zu den Bergen (geht hier im Sauerland ganz gut). Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde geschaffen hat. ER wird deinen Fuß nicht gleiten lassen und der dich behütet, schläft nicht!"
Also Schritt für Schritt im Vertrauen auf JESUS weitergehen!

Dienstag, 30. Dezember 2025

Erinnerung an T Lavitz

T Lavitz, Keyboarder - am 7. Oktober 2010 verstorben 

Der Keyboarder Terry "T." Lavitz starb unerwartet im Schlaf (vermutet wird ein Herzinfarkt) Er wurde nur 54 Jahre alt. Im Jahre 1978 wurde er eingeladen, der Band Dixie Dregs beizutreten. Was er auch tat. Bis zur Bandauflösung im Jahre 1983 war er mit an Bord gewesen.


Anschließend taten sich er mit Rod Morgenstein (Drums), Andy West (Bass) und dem ehemaligen Musiker von Little Feat, Paul Barrere zusammen und gingen auf Tournee. Im Jahr 1988 kamen Dixie Dregs wieder zusammen. Auf 9 Alben der Band musizierte er mit. Er ging auf Tournee mit Bill Bruford und dem Billy Cobham Trio. 
Im Jahre 1991 trat er der Band Widespread Panic bei. Er ging mit auf Tournee, aber trat wieder aus, als 1991 erneut Dixie Dregs sich zusammentaten. Ein Auf und Ab mit dieser Band. 
Dann folgte mit der Band Jazz is Dead eine Tournee. Songs der Band Grateful Dead wurde verjazzt. Es entstanden drei Alben mit dieser Band. Bei weit über 40 Projekten war er mit dabei. Er spielte Keyboard u.a. bei Pat Benatar, Nils Lofgren, Steve Morse, Robbie Krieger, Andy West und Jeff Richman.


Steve Morse Band - Triangulation

Steve Morse Band 


Den Musiker Steve Morse habe ich Anfang der 80er Jahre durch einen Kumpel kennengelernt. Dixie Dregs musizierten im Jazzrock Lager. Steve Morse war der Gitarrist der Band. Jazzrock gepaart mit Dixieland- und Blueseinflüssen - eine tolle Mischung. Aber in Deutschland war die Musik kommerziell nicht erfolgreich. Egal. Er half auch zeitweise bei Kansas aus.
Steve Morse machte sich irgendwann selbständig als Solokünstler. Dann zu meiner Überraschung wurde er Gitarrist bei der Hardrock Legende Deep Purple. Eigentlich passte er mit seinem Stil nur bedingt in diese Formation. Das war aber nur meine Einschätzung! Am 23. November 2012 haben meine Frau und ich die Band in Oberhausen erlebt. 
Im Jahr 2022 verabschiedete Steve Morse sich von Deep Purple wegen privaten Nöten. Seine Frau litt an Krebs und er wollte für sie da sein und nicht mehr auf Tournee gehen. 
Seine Frau ist im vergangenen Jahr verstorben. Vermutlich als Hilfe und Trost hat er sich wieder in die Musik gestürzt und neue Songs kreiert. 
natürlich als Vinyl gekauft
Der Begriff Triangulation kommt aus dem Flug- und Navigationswesen. Morse hatte auch 2 Jahre als Pilot gearbeitet.
Das Album umfasst 9 Instrumentalstücke. Er verbindet den Rock, Blues und Funk zu einer lebendigen Fusion. 
"Break Through" ist recht schnell - auch mit Riffs aus dem Hardrock Sektor gepaart. 
Mit 11 Minuten ist der Song "Tumeni Partz" der längste auf dem Album. Beim Song "Triangulation" greift John Petrucci in die Saiten. Sonst ist er mit der Band Dream Theater unterwegs. Ein Song wie ein Wirbelsturm. 
Der Song "Taken by an Angel" ist eine Hommage an seine verstorbene Frau Janine. Ruhig und berührend!
Das ganze Album gefällt, gerade wenn man auf Gitarrenmusik steht. Kein Heavy Metal - ein sehr guter Gitarrist zelebriert dieses Album. 

Dave Larue (Bass)
Steve Morse (Gitarre, Keyboards)
Van Romaine (Drums, Percussion)

Gäste: Eric Johnson (Gitarre auf "TexUS"), John Petrucci (Gitarre auf "Triangulation"), Kevin Morse (Gitarre  auf "Taken by an Angel"). 

Songs:
Break Through
Off the Cuff
TexUS
The Unexpected
March of the Nomads
Ice Breaker
Tumeni Partz
Triangulation
Taken by an ANgel

Werner de Boor, Luth. Theologe

Werner de Boor, Bibelkenner

Werner de Boor, geboren am 24.April 1899 in Breslau, verstorben am  18. März 1976 in Schwerin, war ein lutherisch pietistisch geprägter Theologe. 1909 machte er in Marburg sein Abitur.  Er promovierte 1928 zum Dr. der Theologie in Marburg. Sein Vikariat absolvierte er 1922-1924 in Eisenach. Pastor in Kordeshagen (Pommern) und Stolp. 
Von 1933 bis 1945 war er Mitglied in der Bekennenden Kirche. 1940 und 1941 wirkte er als Kriegspfarrer in Norwegen. Danach erfolgten Gemeindedienste in Wismar und Rostock. Im Jahre 1953 wurde er freier landeskirchlicher Evangelist. Er wurde zum Vorsitzenden der Evangelistenkonferenz in der DDR. De Boor stand auch dem Pietismus nahe und so war er oft genug auch ein Redner auf der Allianz-Konferenz in Bad Blankenburg. 
Sehr bekannt wurde er auch durch seine Mitarbeit bei der Wuppertaler Studienbibel, die begründet wurde von Fritz Rienecker. Ab dem Jahre 1962 war er Mitherausgeber der Studienbibel und verfasste 10 Kommentare dazu. Er starb nachdem im Frühjahr 1976 der Neue Testament vollendet wurde. 
Er war mit Charlotte de Boor verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Söhne, Joachim und Wolfgang hervor. Joachim verstarb im Jahre 2010. Wolfgang verstarb in Frankreich 1945 als Soldat. Vermutlich führte das Ereignis zum Selbstmord seiner Mutter Charlotte. 

Werner de Boor heiratete Toni de Boor, geb. Schröder. Sie verstarb 1979. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Peter und Wilhelm Hermann de Boor. 

Ich bin dankbar für seine Arbeit, da ich gerade in seiner Auslegung zum ersten Brief an die Thessalonicher lese. 

Sonntag, 28. Dezember 2025

Peter Sattmann ist tot

Peter Sattmann, Schauspieler, Bühnenautor und Theaterregisseur, starb am 25. Dezember

Am 26.12.1947 kam er in Zwickau zur Welt. Rechtzeitig vor dem Mauerbau siedelte seine Familie mit ihm 1957 zum Bodensee um. In Friedrichshafen ging er zum Gymnasium. Brach aber vor dem Abitur ab, um sich der Musik zu widmen. Er spielte Gitarre. Aber er landete im Schauspielfach und absolvierte eine Ausbildung in München an der Neuen Schauspielschule. 
Jens Ressing/dpa
1967 heiratete er - aber die Ehe wurde schon nach einigen Jahren geschieden. Eine Tochter wurde 1970 geboren. Von 1990 bis 1998 lebte er mit der Schauspielerin Katja Riemann zusammen, die er bei gemeinsamen Dreharbeiten kennengelernt hatte. Die Ehe wurde in Deutschland nicht anerkannt, da sie auf Mauritius nach einem indischen Ritual abgehalten worden war. 1993 wurde Paula Riemann geboren, die später auch ins Schauspielfach ging. 2019 veröffentlichte Peter Sattmann seine Biografie mit dem Titel "Mein Leben ist kein Drehbuch". 
Man übersieht schnell, das er seinen letzten Film im Jahre 2020 abgedreht hatte. Er starb am 1. Weihnachtstag, einen Tag vor seinem 78. Geburtstag nach langer schwerer Krankheit in Brandenburg.

Im Jahre 1975 stand er das erste mal für eine TV-Produktion vor der Kamera. Rund 160 TV-Produktionen sind mit ihm verzeichnet. Er sah sich selbst als Eigenbrötler oder Egozentriker.