Samstag, 18. April 2015

Open Season Party for everyone


Der Platz wird voll
Erbsensuppe....
Die Street Birds, der MC in Herscheid veranstaltet die Saisoneröffnung an ihrem Clubhaus in der Nähe der Schützenhalle. Traumhaftes sonniges Wetter, vielleicht ein wenig windig, lies schon Mittags ab 12.00 h am Samstag die ersten Motorradfahrer erscheinen. Schnell war das Clubhaus voll und Bänke und Tische wurden herangetragen. Der Grill war schon früh sehr gut bestückt, die Erbensuppe vorzüglich und der Kaffee auch gut - ansonsten gab es Krombacher. Gimme 5, eine Band aus Lüdenscheid baute ihre Anlage auf. Die ersten Songs wurden ab 13.00 h angestimmt. "Jumping Jack Flash", "Hey Tonight", "Locomotive Breath" und "Black Magic Woman" (Klasse!!) ertönten.
Eine tolle anbrechende Partytime. Freunde, Bekannte und manche befreundeten Clubs tauchten auf.
Die Motorräder wurden aufgereiht......



Gimme 5 in Aktion

....um Mitternacht war noch kein Ende, auch wenn die Reihen sich lichteten.
"Black magic woman"

Freitag, 17. April 2015

Frauen mit Blues

Rory Block

Beth Hart
Der Ursprung des Blues liegt im Gospel und Soul, der Musik der "Schwarzen" aus Amerika. Das ist jetzt überhaupt nicht rassistisch gemeint. Stimmlich ist das erst einmal wundervoll festzustellen. Was wäre eine Entwicklung ohne Sängerinnen wie Ella Fitzgerald, Aretha Franklin, Bessie Smith, Odetta, Billie Holiday, Etta James, Nina Simone und später natürlich auch Tina Turner. Natürlich gab es in der Entwicklung der Rock/Bluesmusik dann weibliche Ausnahmeerscheinungen. Allen voran, die bis heute sehr verehrte Janis Joplin. Im deutschsprachigen Raum wurde Inga Rumpf (Ex Atlantis, Ex Frumpy) sehr bekannt. Dann wurde diese Genre nicht mehr gepflegt bzw. war vermutlich kommerziell auch nicht so interessant. Aber seit Beginn der 90er Jahre beobachte ich einen neuen Trend. Frauen singen den Blues und greifen zur Gitarre. Die Masse der Musikerinnen kommt nicht aus dem vielleicht typischen "schwarzen" Background. In den 90er Jahren stieß ich als erstes auf Sue Foley, aber auch auf Bonnie Raitt (die aber schon seit den 70er Jahren aktiv ist). Später auf Rory Block, die viele Songs und Alben über die "alten" Väter und Pioniere des Blues herausbringt. Anfang des neuen Jahrhunderts stieß ich auf Ana Popovic aus Serbien, die ich einmal beim Bluesfestival in Balve erlebte.
Sue Foley


Ana Popovic
Aber das ist ja noch nicht alles. In den vergangenen 10 Jahren stellte ich fast eine kleine Invasion fest. Samantha Fish, Dana Fuchs, Beth Hart, Dani Wilde, Layla Zoe, Susan Tedeschi, Erja Lyytinen, Beverly Joe Scott, Joanne Shaw Taylor, Jessy Martens und Elin Larssons (Blues Pills). Manche haben sich nur auf den Gesang spezialisiert wie z. B. Beth Hart (gelegentlich am Piano), Dana Fuchs, Layla Zoe und Elin Larssons. Von der Fingerfertigkeit an der Gitarre überzeugen mich bis heute sehr, Bonnie Raitt, Ana Popovic und Rory Block.
Dana Fuchs


   
Susan Tedeschi
Ja, und dann fällt mir noch Cassie Taylor (Vocals, Bass) ein, die ich im AltWerdohl erlebt habe. Aber vermutlich habe ich sogar noch neuere Künstlerinnen übersehen. In den letzten Jahren ist noch Laura Cox und Larkin Poe (Band mit 2 Frauen) dazugekommen.

Montag, 13. April 2015

Naturschutzgebiet

Ich habe am Wochenende Pause auf einem Parkplatz im Ebbegebirge gemacht.

Direkt am Parkplatz steht ein Schild mit der Aufschrift: Naturschutzgebiet.

Aber der Rand des gesamten Parkplatzes ist versaut mit Abfällen und Bauschutt. Der kleine Bachlauf hinter dem Schild ist voll mit Müll. Leider steht dort nirgends ein Mülleimer - vermutlich aus Kostengründen.

Ich denke nur an die Menschen, die hier Pause machen und Erholung beim Wandern suchen. Mich macht so etwas traurig. Umweltbewusstsein scheint nicht jedermans Sache zu sein. Schilder lesen vermutlich auch nicht. Wobei natürlich auch dort kein Müll entsorgt werden sollte - egal ob mit oder ohne Schild. Wer kümmert sich jetzt um die Reinigung?

Samstag, 11. April 2015

Dietrich Bonhoeffer

Am 9.4. vor 70 Jahren stirbt der Theologe, Christ und Gegner des Hitlerregimes Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg. Er wurde nur 39 Jahre alt. Ich bin dankbar, dass er zu den aufrechten Deutschen gehört hat, die andere Werte vertreten haben, als der Nationalsozialismus.

1933 bei der Machtübernahme der Nazis ahnte Bonhoeffer schon, dass das Krieg bedeuten könnte. Er war nüchtern genug, um die politische Entwicklung bewerten zu können. Er wollte sich auch nicht von der weithin verbreiteten Euphorie anstecken lassen.
Ab 1935 leitete er das Predigerseminar der Bekennenden Kirche in Finkenwalde. 1940 erhielt er das Redeverbot, später auch (1941) das Schreibverbot. Dem politischen Widerstand hatte er sich bereits 1938 angeschlossen.

Er wurde den Attentätern des 20. Juli 1944 zugerechnet, so dass er dann inhaftiert und zum Tode verurteilt worden ist. Ein paar Tage vor der Befreiung des KZ Flossenbürg ist er dann noch exekutiert worden. Am 5.4.1945 ordnete Adolf Hitler an, dass alle noch nicht exekutierten Mitverschwörer des Attentats vom 20.Juli hingerichtet werden sollten. Der Krieg lag in den letzten Wehen und die letzten Gegner sollten  ausgelöscht werden.


Williams Traum

Schicksal:
Für William wird Traum wahr

Schwerkranker Junge aus Kalifornien  darf zu FC-Bayern-Spiel reisen

Der 15-Jährige leidet am Barth-Syndrom. Selber Fußball spielen ist für ihn absolut tabu. Vom Mitfiebern hält ihn die Krankheit aber nicht ab.
 
 
Alameda/München William Stuhlreyer spricht eigentlich kein Deutsch, doch die Namen der Fußballspieler vom FC Bayern München spult er schnell runter: Schweinsteiger, Lewandowski, Müller, Götze... Der 15-jährige Kalifornier beteuert, er sei einer der größten Fans. Stolz zeigt der Junge in seinem Elternhaus in Alameda, nahe San Francisco, auf die Vereins-Fahne an der Zimmerwand. Er trägt eine Mütze mit dem Logo des Teams und ein Trikot mit der Nummer 19. „Das ist Götze“, erklärt William. Jetzt erfüllt sich sein größter Wunsch. An diesem Sonnabend kann der schwer kranke Junge beim Bundesligaspiel seines Lieblingsteams in München dabei sein. Dann empfängt der FC Bayern die Frankfurter Eintracht. „Ich werde sie auf Englisch und ein bisschen auf Deutsch wie verrückt anfeuern“, sagt er.
Schon im November hat William sich aus Freude heiser geschrien, als die Make-A-Wish-Stiftung seiner Familie die gute Nachricht überbracht habe. Die Organisation erfüllt die Wünsche kranker Kinder. Auf deren Kosten sind William, seine 17-jährige Schwester Ellie und die Eltern Kim und Tom an Ostern nach Bayern geflogen.
William hat das Barth-Syndrom, eine seltene genetische Störung, die Jungen und Männer betrifft. Weltweit sind nur rund 200 Patienten diagnostiziert. Sie leiden an Herzmuskelschwäche, ihr Immunsystem ist geschwächt, das Wachstum gestört. William wird schnell müde und muss Herzmedikamente einnehmen. In einer Fußballmannschaft mitspielen ist tabu. „Das ändert gar nichts an meiner großen Liebe zum Sport.“
William wird kein bisschen müde, von seiner FC-Bayern-Begeisterung zu erzählen. Es fing vor fünf Jahren mit einem Reisemitbringsel seiner Eltern an. Das rot-blaue Trikot weckte sein Interesse für den Verein. „Ich mag ihren Stil und ihre Ballführung“, betont der Junge. Am Computer verfolgt er fast alle Spiele mit.
Am Sonnabend wird er das Spiel im Münchner Stadion verfolgen. Und, so viel verrät die Stiftung: Auf William warte noch eine Überraschung.

In der Wochenendausgabe meiner Tageszeitung (ST) ist ein mich sehr faszinierender ganzseitiger Artikel abgedruckt. Ein kranker Junge aus Kalifornien ist ein Fan des Fc Bayern München. Die Make-a-wish Stiftung erfüllt ihm diesen Traum.
Leider fand ich nur einen Teil des Artikels im Netz.
.....und jetzt hat William einen 3:0 Sieg der Bayern bei gutem Wetter erlebt!!!!

Wuppertaler Studienbibel

Das "letzte" fehlende Buch
1986 habe ich angefangen einzelne Bände der Wuppertaler Studienbibel zu kaufen. Ich fing mit dem Sammeln der Bände, meißtens Paperbackausgaben, die preiswerter waren, im Neuen Testament (NT) an. 


Die Studienbibel ist im R. Brockhaus Verlag erschienen. Herausgeber  war Fritz Rienecker (1897-1965). Werner de Boor (1899-1976) übernahm die Aufgabe dann später. 


Das NT umfasst 21 Bänder und 5 erschienene Ergänzungsbände. 

Ausgaben der einzelnen Bücher im AT

Das AT umfasst 39 Bände durch die Herausgeber von Gerhard Maier (* 1937) und Adolf Pohl (*1927).





Das NT wurde später in 5 dicken Werken zusammengefasst.






In den vergangenen Jahren war es schwierig an diese guten theologischen Bücher zu kommen. Es gab keine Neuauflage mehr. Bestand kein Bedarf?


So konnte ich mir die letzten fehlenden Bände nur noch als Gebrauchte Ausgabe im Internet und auf Flohmärkten besorgen. 
Bücher des NT mit den "roten" Ergänzungsbänden




Das letzte Buch ist jetzt eingetroffen. Das Buch der Psalmen, Teil 3 (101-150).
Nach fast 30 Jahren ist das Nachschlagewerk bei mir komplett.

Mittwoch, 8. April 2015

von Hertzen Brothers

Produktion 2015
Von Hertzen Brothers, was soll denn das für ein Name sein?

Ich lese regelmäßig die eclipsed - ein Rock Magazin. Gestern morgen saß ich im IKEA und studierte bei einem Kakao die neuste Ausgabe der Zeitung. Im Bereich der Musikneuvorstellungen fiel mir eine Rezension über diese Scheibe und Band auf. Die Gruppe kommt aus Finnland. Drei Brüder mit dem Namen von Hertzen (klingt deutsch) und 2 zusätzliche Musiker für Keyboards und Drums haben diese Aufnahmen in einem Studio in Vancouver zusammengestellt. Hardrock mit leichten Proganteilen und einigen Balladen. Ich bin fasziniert. Die Aufnahme habe ich noch am gleichen Tag in einem Laden entdeckt. Die insgesamt 6. Produktion dieser Band. In Finnland und England schon mehr als ein Geheimtipp. Bin gespannt über den weiteren Weg.


Trackliste:
01. New Day Rising
02. You Don't Know My Name
03. Trouble
04. Black Rain
05. Hold Me Up
06. Love Burns
07. Dreams
08. Sunday Child
09. The Destitute
10. Hibernating Heart
Spielzeit: 00:47:34

Line-Up:
Kie von Hertzen - Guitars
Mikko von Hertzen - Vocals, Guitar
Jonne von Hertzen - Bass
Mikko Kaakkuriniemi - Drums
Juha Kuoppala - Keyboards


Die 3 ersten Songs gehören zur Kategorie der härten Gangart. Dann kommen Songs mit Balladencharakter. Song 7 "Dreams" klingt recht poppig, aber mit dem Barpiano auch  interessant. Die ganze Produktion bohrt sich nach mehrmaligen Hören in meine Gehörgänge und mein Herz. Toll.

Sonntag, 5. April 2015

Waldläufer

7.00 h
Ich laufe total gerne durch den WALD.

Bin ich deswegen ein Waldläufer?

Den so genannten Waldläufer kannte man ja aus dem Fernsehgerät, und zwar die Verfilmungen bzw. Romane von J.F. Cooper,
genannt der "Lederstrumpf".

Mit dem Roman, aber auch mit dem Film (Hellmut Lange) bin ich groß geworden. Die Natur fasziniert mich bis heute und gehört zu meinem Leben. Ja, das SEIN in der Natur tut mir mehr als gut.
Der klassische Waldläufer kam aus Nordamerika und das schon im 17. Jahrhundert. Anfangs lebte er bei und mit den Indianern zusammen. Handelte mit Pelzen und Fellen.



Im 18. Jahrhundert wurde dann aber die mächtige Hudson Bay Company gegründet. Diese übernahm den Handel mit eigenen Niederlassungen und Personal.


Der Mountain Man kam erst im 19. Jahrhundert auf. Einzelne Männer zogen sich in die Einsamkeit der Rocky Mountains zurück. Sie wurden Fallensteller und handelten mit ihren eigenen Fellen. Das war dann schon die unabhängigen Trapper.


11.00 h
Heute wird es noch ganz vereinzelt solche Männer im Yukon Territorium und Alaska geben. Rentiert sich so eine oft anstrengende Arbeit?






Ich selbst stelle dem Wild nicht nach - höchstens mit der Kamera. Aber da muss ich schon viel Glück haben und vermutlich sehen mich die Tiere eher, als ich sie wahrnehme. Aber es tut gut unterwegs zu sein.

Samstag, 4. April 2015

Karfreitag - Ostern

Dornen und Rosenblätter als Tischdekoration in der Gemeinde.
Wir feiern den Karfreitag - die Kreuzigung unseres Heilandes Jesus Christus.
 
Seine Jünger waren damals einfach in diesem geheimnisvollen Geschehen überfordert. Sie hatten ganz andere Träume und Erwartungen.
Obwohl JESUS es ihnen oft genug gesagt hat, dass er am Kreuz enden wird. Unschuldig, aber wie ein Schwerverbrecher wird er hingerichtet.


....und dann geschieht das Wunder, das JESUS nicht im Grab bleibt. Der Vater im Himmel erweckt den Leichnam zum Leben. JESUS lebt. Der Vater ist mit seinem geheimnisvollen Plan am Ziel.
Das AT (Alte Testament) bezeugt an vielen Stellen, dass ein besonderer Knecht und Mensch für das Jüdische Volk sterben wird.
Wer kann das verstehen?

JESUS hat sich danach seinen Jüngern und Freunden gezeigt - mit ihnen geredet. Bis zu seiner Himmelfahrt, vermutlich ca. 40 Tage später, hat er ihnen vieles erklärt.

Ich selbst kann das alles glauben - und auch das ist wieder ein wundervolles Geheimnis. Denn schließlich kann dies nicht jeder Mensch glauben. So kann ich dankbar bezeugen, dass JESUS sich mir durch seinen heiligen Geist mitgeteilt hat. Ja, ich habe ihn bis heute erfahren. ER lebt - auch wenn ich nicht alles verstehe.


Donnerstag, 2. April 2015

Fischbauchbrücke

...oder auch Fischbauchbogenbrücke.


Bei uns in Plettenberg gibt es so eine "alte" Brücke, die seit vielen Jahren ungenutzt in der Gegend herum steht.
Sieht von der Architektur her sehr interessant aus.


So wollte ich einmal schauen ob man noch über die Brücke gehen kann. Aber dem war natürlich nicht so. Aus Sicherheitsgründen ist die Brücke an den Aufgängen gesperrt worden.

Die Bahntrasse gibt es ja größten Teils schon lange nicht mehr. Die letzte Teilstrecke wird in den kommenden Monaten verfüllt werden.










Erklärung aus Wikipedia:
Der Fischbauchträger oder Linsenträger ist ein Träger für Baukonstruktionen und stellt eine besondere, heute kaum noch verwendete Form des Brückenbaus dar. Der Name kommt von dem besonderen Aussehen des Trägers, der im Gegensatz zu einer "normalen" Bogenbrücke  in der Seitenansicht eine elliptische Form hat. In der ursprünglichen Variante hat der Träger dabei die Form einer vollständigen Ellipse (oder Linse) mit gebogenen Ober- und Untergurten, in der späteren Entwicklung besteht er nur aus einer unter der Fahrbahn liegenden Hälfte einer Ellipse und erinnert daher an den Bauch eines Fisches. Die Namen werden jedoch auch in der Fachliteratur bisweilen unterschiedslos für beide Formen verwendet.

Nicht lange danach setzte sich die Auffassung durch, dass der Fahrbahnträger ausreiche, um die Druckkräfte aufzunehmen, und deshalb auf den oberen Bogen verzichtet werden könne. Daraus entstand der unter der Fahrbahn liegende Fischbauchträger.

Die Brücke wurde 1914 erstellt, als eine Bahntrasse von Plettenberg (Bahnhof Eiringhausen) nach Herscheid entstand.
Durch diese Brücke musste auch die Lenne überwunden werden. 1969 wurde die Strecke stillgelegt. Die Brücke ist Denkmalgeschützt.

Gründonnerstag 2015

Als sie Jesus gekreuzigt hatten, verteilten sie seine Kleider und warfen das Los darum. (Matthäus 27,35)

Jesus wird abgeführt nach Golgatha. Die römischen Soldaten kreuzigen ihn. Kurz vorher waren es die gleichen Soldaten, die ihn geißelten und verhöhnten. Und was macht Jesus? Nichts! Alle um ihn herum sind beschäftigt, engagiert, neugierig. Sie ziehen ihn aus, auch mit Worten. Sie spotten und fluchen. Und Jesus tut nichts. Er lässt alles geschehen. Er erduldet alles. Doch die Soldaten sind nicht die Einzigen, die daran Schuld haben, dass Jesus den Kreuzestod erleidet. Ja, auch wir sind daran beteiligt. Die Sünde der ganzen Welt ist der Grund dafür, dass Jesus am Kreuz hängt. Wir alle sind seine Peiniger. Jede Schuld, jeder Ungehorsam schlägt die Nägel tiefer ins Kreuz. Und was macht Jesus? Nichts! Er lässt es geschehen. So schafft er den Frieden zwischen Gott und uns. Er verdammt niemanden, sondern vergibt uns, genau wie den römischen Soldaten (Lukas 23,34). Dazu ist er gekommen: um die Sünde der Welt auf sich zu nehmen und zu ertragen. (L-FC)
 
Ein neuer André
André, der Kunstmaler, fällt mit seinen schwarzen, krausen Haaren überall auf. Ich schaue mir eines seiner Bilder an: Auf dunklem Hintergrund ist ein Holzkreuz zu sehen, an dem unser Herr Jesus hängt. Und das Besondere: Der Betrachter muss nicht zum Kreuz hinaufschauen, sondern er sieht den Mann am Kreuz von oben. Die Finger der durchbohrten Hände haben sich verkrampft. So habe ich die mörderische Hinrichtungsprozedur noch nie gesehen. Doch dann entdecke ich: Am selben Kreuz hängt eine zweite Person. Der Kopf ist tief nach unten gebeugt. Nur die krause, schwarze Haarfülle meine ich zu erkennen. "André!" Ich wende mich dem Künstler zu. Er hält beide Hände vor sein Gesicht und schluchzt: "Der andere - das bin ich. Ich Sünder!" Er verbringt die folgende Stunde mit "Auspacken". Als ich ihm in Jesu Namen Vergebung zuspreche, steht ein anderer vor mir, der nun tief und glücklich durchatmen kann.
Gerhard Jan Rötting
 
 
(aus dem Neukirchener Kalender)

Wald- u. Müllsparziergang



Was macht Oel im Wald?

Was macht der Müll im Wald?
Ich bin unendlich gerne im Wald unterwegs.....
Die Natur und die Luft tun mir gut - lassen den ganzen Menschen aufatmen. Ich fotografiere auch sehr gerne wenn ich unterwegs bin. Das erste zarte Grün nach dem Winter.







Die lange Wanderung war sehr schön. Die unterschiedlichen Eindrücke nehme ich wahr. Fußspuren von Pferden und Hunden. Eine Oellache in einer Regenfütze. Wie kommt die dahin? Wer hat das verursacht, ohne sich darum zu kümmern?


Ich habe einen großen Müllbeutel dabei, der im Laufe der Wanderung voll wird. Es ist eine Unsitte gebrauchte Tempotaschentücher entlang des Weges wegzuschmeißen. Natürlich verrotten die irgendwann? Aber wann?

Noch schlimmer sind dann manche Glasflaschen, die natürlich gar nicht verrotten. Wie kommen die in den Wald? Durch Waldarbeiter? Ja, aber warum nehmen diese sie nicht nach dem Gebrauch wieder mit und entsorgen die zuhause?

CROSSROADS

Die Kreuzung - Möglichkeit der Wegänderung.
Aber genauer heißt es CROSSROADS GUITAR FESTIVAL.  Es ist ein Musikfestival das alle 3 Jahre seit 2004 stattfindet. Das Festival wurde von dem Musiker Eric Clapton als Benefizveranstaltung ins Leben gerufen. 
 
Eric Clapton durchlief in seinem Leben eine lange Phase der Drogenabhängigkeit von Heroin, aber auch Alkohol. Als er dann endlich nach vielen Anläufen clean war, reifte in den 90er Jahren die Vision, eine Klinik ins Leben zurufen, die sich dem Drogenentzug und der Therapie widmen sollte.
Zusammen mit Richard Conte wurde dieses Projekt gegründet und umgesetzt. So dient das Festival als Sponsoring.
 
4 Mal fand das Festival jetzt in den Staaten statt und ich staune immer wieder über die illustre Schar von Gästen der Musikerszene, die gerne für einen guten Zweck aufspielen.
 
Bisher immer dabei waren Musiker wie Buddy Guy, B.B. King, Sonny Landreth, Robert Cray, Jimmie Vaughan, Doyle Bramhell II und John Mayer.
 

Dienstag, 31. März 2015

Wie beim ersten Mal

Eine romantische Komödie aus dem Jahr 2012 - Nach dem Erleben des Films im Kino, habe ich diesen auch schon ein paar Mal jetzt auf DVD mir angesehen.
Eigentlich ein Klasse Film mit den Hollywood Stars Meryl Streep und Tommy Lee Jones.
 
Handlung: 31 Jahre sind beide miteinander verheiratet. Gewohnheit ist eingezogen. Die Kinder sind aus dem Haus und das Eheleben enthält keine Höhepunkte mehr. Getrennte Schlafzimmer und keine Zärtlichkeit mehr. Wie soll das weitergehen? Kay (Meryl) hat noch Wünsche und Hoffnungen - aber wie? Eine Urlaubsreise zu einem bekannten Eheberater soll die Wende bringen. Widerwillig fährt ihr Mann Arnold (Tommy) mit.
 
Früher hätte man die Amerikaner für etwas prüde gehalten. Interessant und sehenswert ist die Art und Weise, wie beide Hauptdarsteller lernen über ihre Gefühle, Hoffnungen und Phantasien zu reden. Das fällt nicht leicht. Manchmal eskaliert das Gespräch mit dem Eheberater und Therapeuten. Übungen über das Wiedererlernen der Zärtlichkeit gehen auch abends im Motel gründlich daneben. Besteht noch Hoffnung?
 
Mir hat der Film sehr gefallen - aber da sind die Geschmäcker auch verschieden. Beides sind "große" Schauspieler und Persönlichkeiten.

Die Bühnenmäuse - CVJM




Die Bühnenmäuse - Theatergruppe des CVJM Lüdenscheid - treten in diesem Jahr mit dem Stück "Schöne Ferien" auf. 33 x in dieser Saison wird das "neue" Stück aufgeführt, bevor nach den Sommerferien am nächsten Stück gearbeitet wird. So haben wir uns gefreut, dass wir für den Termin am 29.3. noch Karten bekamen. Die Aufführung findet im Allgemeinen immer im CVJM Haus in der Mathildenstraße in Lüdenscheid statt.
Gelacht haben wir wieder sehr viel.
Inhalt der Handlung: Das bunte Treiben fand dieses Mal auf einem Campingplatz am Biggesee statt (Kalberschnacke). Passend dazu wurde am Anfang der alte Song von der heimischen Band ZOFF geschmettert ("Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland..."). Gisela und Gottfried Hansemann, ein vermögendes Ehepaar, genießen seit einigen Jahren die himmlische Ruhe auf dem Campingplatz. Das ändert sich schlagartig als sie neue Nachbarn bekommen. Klaus und Erika Muffel (Name ist fast Programm) und Schwiegermutter Martha treffen mit dem Zelt ein. Klaus liegt mit seiner Schwiegermutter im Dauerclinch und ist generell ein lauter biertrinkender Typ. Da prallen wirklich zwei Welten aufeinander. Hinzu kommt noch eine explosive Mischung von anderen Feriengästen. Dann taucht auch noch der notorisch geldknappe Sohn der Hansemanns auf.

Auch in diesem Jahr gingen die gesamten Einnahmen des Kartenverkaufes in ein Projekt nach Sierra Leone.

Montag, 30. März 2015

Eric Clapton

Eric Clapton wird heute 70 Jahre alt. Ein Tag der Freude für IHN und uns, den Fans! Viele "gute" Gitarristen sind schon durch Unfall oder wegen ihrer exzessiven Lebensweise verstorben.
Heute ist ja die Rock- und Bluesmusik weit gefächert, und auch unübersichtlich geworden. Eric Clapton hat in einer Zeit angefangen Musik zu machen, als die so genannte populäre Musik noch in den Kinderschuhen steckte. Die Ära der großen Rock´n´Roll Zeit neigte sich dem Ende zu. In England gab es eine Unmenge von Musikern, die etwas "Neues" versuchen wollten. Bands, die den amerikanischen Blues entdeckten - den Blues der Schwarzen. Eric heuerte Anfang der 60er Jahre bei den YARDBIRDS an. Er sammelte viel Erfahrung in den Clubs in England. Schon früh fiel  er durch seine Gitarrentechnik auf. Trotz des ersten Erfolges schmiss er das Handtuch nach 1,5 Jahren, da ihm der Sound nicht mehr bluesig genug war. 1965/1966 machte er Station bei dem damals schon sehr verehrten John Mayall mit seinen Bluesbreakers. Es reichte auch nur zu einer Produktion und Veröffentlichung. Aber es wurde einen Meilenstein in Genre des weißen Blues ("Blues Breakers with Eric Clapton"). Eric selbst war vermutlich mit der ganzen Entwicklung nicht zufrieden - innerlich auch einfach zu unruhig und getrieben. Aber es war auch die Zeit in der die ersten Graffiti in England an den Wänden verkündeten: Eric is God. Obwohl damals the Beatles und die Rolling Stones "große" und erfolgreiche Bands waren, tat sich 1966 die erste so genannte Supergroup des Rocks hervor. The Cream fesselten die Musikwelt mit ihrem Rock- und Bluessound - und das nur als Trio. Jack Bruce (Gesang und Bass, 2014 verstorben), Ginger Baker an den Drums und Eric Clapton an der Gitarre. Die Band revolutionierte  die Rockmusik auch durch die neu gewonnen Improvisationskunst.  Schon 1968 war das Projekt zu Ende. Die Musiker trennten sich aus menschlichen Gründen. Aber Songs wie "I feel free", "White Room" und "Sunshine of your love" sind heute noch Meilensteine. Dann gab es ein kurzes Projekt mit u.a. Steve Winwood (BLIND FAITH). Es ging weiter als Begleitmusiker bei der Plastic Ono Band und Delaney & Bonnie. Anschließend gründete er Derek & the Dominos, das das vielgelobte Album Layla and other assorted love Songs rausbrachte. Duane Allman, der 2. Gitarrist und Musiker der Allman Brothers verstarb bei einem Motorradunfall. Die Band fiel auseinander.
Die menschliche Krisenzeit von Eric Clapton begann und sollte fast Jahrzehnte andauern. Alkohol und Heroin ließen in fast kaputtgehen. Anfang der 80er Jahre ging es zumindest kommerziell aufwärts für ihn. Der Unfalltod von seinem Freund Stevie Ray Vaughan traf ihn hart (27.8.90). Ein 3/4 Jahr später verunglückte sein kleiner Sohn tödlich. Sein Song "Tears in heaven" zeugt davon.
Von den Drogen ist er frei geworden und gründete die Crossroad Stiftung.  Seit ein paar Jahren veranstaltet er das Crossroad Festival um Geld zu sammeln für seine Stiftung, die eine Klinik unterhält, damit Menschen von den Drogen frei werden.
Wenn ich die illustren Gäste beim Crossroad Festival jedes Jahr wahrnehme, die mit ihm musizieren, dann spüre ich, dass Eric Clapton keinem Menschen musikalisch mehr etwas beweisen muss. Relaxt spielt er seine Gitarre und gilt nach Jimi Hendrix immer noch als weltweit 2. bester Gitarrist. Bei seinen letzten Projekten gehen die Meinungen der Fans und Experten weit aus einander. Dem einen ist es zu kommerziell, dem anderen wieder zu poppig oder gar zu bluesig. Aber egal - ich habe auch nicht alle Produktionen von ihm im Schrank und erfreue mich weiterhin dankbar seiner Musik und Spielweise. Herzlichen Glückwunsch! God bless you.   

Freitag, 27. März 2015

Selbstmord - Suicide

In den 70er Jahren brachte die Band Barclay James Harvest den Song "Suicide" heraus. Ein tolles Stück mit einer wundervollen Gitarre.
Meine Englischkenntnisse waren eher schwach - mühsam begab ich mich an die Übersetzung des Textes. Am Ende des Songs, den Geräuschen zu entnehmen, sprang jemand vom Dach eines Gebäudes in den Tod.
 
Ich saß heute morgen im Bett und studierte die Tageszeitung. Das Flugzeugunglück der letzten Tage ist in aller Munde und in allen Medien. Die Belege der Untersuchung deuten möglicherweise auf einen  Selbstmord des Co-Piloten hin.
 
Wenn ich selbst mein Leben Revue passieren lassen, so stelle ich fest, das in den letzten 20 Jahren doch einige Menschen in meinem Umfeld und weiteren Bekanntenkreis Selbstmord gemacht haben.
Das Gefühl einer Zunahme der Selbsttötung beschleicht mich. Im Falle des Piloten in einer grausamen Zunahme, da viele Menschen mit in den Tod gerissen wurden.
Vermutlich werden die Gründe der Selbsttötung nicht genau geklärt werden können. Bei vielen Selbsttötungen sind Depressionen im Hintergrund oft auschlaggebend, aber es können auch Gründe der Perspektivlosigkeit und der fehlenden Hoffnung sein.

Wir leben in einem reichen Land, aber die Probleme, Ungerechtigkeiten, die zwischenmenschliche Kälte und andere negative Faktoren nehmen zu. Es fehlt an Hoffnung für viele Menschen!!!!

Dienstag, 24. März 2015

Roy Buchanan

Sweet Dreams - The Anthology

Roy Buchanan gehörte zu der Kategorie von Musikern, die technisch fingerfertig und genial an der Gitarre waren, aber nie berühmt wurden. Er war Zeit seines Lebens ein Geheimtipp als Bluesgitarrist. Die Rolling Stones hatten an ihm Interesse - er lehnte aber dankend ab. Warum eigentlich?


Auf jeden Fall habe ich heute die CD 1 der "Sweet Dreams", posthum nach seinem Tode erschienen, während der langen Fahrt im Auto gehört. Automatisch kommen Erinnerungen hoch. Einen Tag vorher hatte ich eine Scheibe von dem inzwischen auch verstorbenen Jeff Healey gehört. Jetzt war Roy Buchanan dran.
 
Das erste Mal hatte ich Mitte der 80er Jahre etwas von ihm vernommen. Es gab damals im WDR Hörfunk noch gute informative Sendungen mit Bluesmusik. Aber die Zeiten sind schon lange vorbei.
"When a guitar play the Blues" (1985) hatte es mir total angetan. Roy war kein großer Sänger - das übernahmen manchmal andere Musiker. Ein Freund empfahl mir die ersten Aufnahmen von ihm: "Roy Buchanan" (1971), "Second Album" (1973) und "Rescue me" (1974).

Er war fast eine Art Antiheld im Musikbusiness, (am 23.9.1939 geboren, andere Quellen nennen ein anderes Datum), ruhig und zurückhaltend. Allerdings hatte er oft auch Probleme mit dem Alkohol. Letzteres war auch daran Schuld, dass er sich am 14.8.1988 in der Ausnüchterungszelle mit seinem Hemd erhängte.

Perfekt an der Gitarre - vermutlich viel zu sensibel als Mensch für das ganze Business. Im christlich frommen Elternhaus (Vater war Prediger) groß geworden. Gospel und Blues hatten ihn schon sehr früh geprägt. Manche Songs behandeln auch Themen aus dem christlichen Hintergrund.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich aber höchstens eine Stunde am Stück seinen Musik hören kann. Die Gitarre wirkt für mich sehr hoch gestimmt, fast schon so schrill wie im Heavy Metal Bereich. Das halten meine Ohren einfach nicht lange aus, obwohl er auch viele ruhige Solis verarbeitet.

Disc: 1
1. Baltimore
2. Black Autumn
3. The Story Of Isaac
4. There'll Always Be
5. Sweet Dreams
6. Pete's Blue
7. The Messiah Will Come Again
8. Tribute To Elmore James
9. After Hours
10. Five String Blues
11. C.C. Ryder
12. My Baby Says She's Gonna Leave Me
13. Please Don't Turn Me Away
14. Country Preacher
15. Wayfaring Pilgrim
Disc: 2
1. Down By The River
2. I'm A Ram
3. I'm Evil
4. Good God Have Mercy
5. If 6 Was 9
6. Green Onions
7. Soul Dressing
8. Hey Joe
9. Fly...Night Bird
10. Turn To Stone
11. Dual Soliloquy

Freitag, 20. März 2015

Mogo Bad Hersfeld


Plakat
Die Freie Christengemeinde in der Kleinen Industriestr. 11 veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem CMA-Probe Chapter "Roadriders for Christ" den Motorradgottesdienst.
Treffpunkt ab 12.00 h. Der Go beginnt um 13.00 h mit anschl.Ausfahrt.....

Der Grill ist geöffnet.....


Herzliche Einladung!!

Donnerstag, 19. März 2015

FREE-Bassist gestorben

«All Right Now»-Co-Autor Andy Fraser gestorben

 Temecula (dpa) -

Andy Fraser, Bassist der britischen 70er-Jahre-Rockband Free, ist tot. Er starb am Montag im Alter von 62 Jahren im kalifornischen Temecula, wie der örtliche Gerichtsmediziner am Dienstag mitteilte. «Andy zu verlieren, ist sehr persönlich. Keine Worte, ein trauriger Tag», schrieb Frasers ehemaliger Bandkollege Paul Rodgers (65) auf seiner Facebook-Seite. Fraser war 1970 Co-Autor des Welthits «All Right Now». Später schrieb er Songs für Joe Cocker, Chaka Khan oder Rod Stewart. In den 1980er Jahren erkrankte der britische Musiker zunächst an Krebs und dann an Aids. Sein letztes Soloalbum erschien 2005.
1970

EC Chor in Lüdenscheid

Artikel aus dem Süderländer Tageblatt

Montag, 16. März 2015

Ein Blockhaus in der Einsamkeit

Einsamkeit Pur - der Yukon. Fernab jedweder Straße baute sich Nicole mit ihrem Freund Chris ein Blockhaus auf.

Sie hatten schon ein paar Jahre im Yukon gelebt.... aber dann wollte Nicole ohne Strom, Straße und Menschen auskommen.

Ich habe das Buch im Internet gefunden. Bestellt bei 360 Grad Medien in Mettmann.
Auf dem ersten Blick fällt auf, dass im Gegensatz zu manchem anderen Buch aus der Wildnis, hier sehr viele gute und interessante Fotos beigefügt sind. Schon ein guter Hingucker!!

Seidenstraße per Motorrad

Eintrittskarte für den Sonntag
In der Vergangenheit wurden durch das Reisebüro Cramer aus Allendorf, immer wieder weltreisende Motorradfahrer  zu Vorträgen eingeladen. Treffpunkt ist dann immer die "Alte Molkerei" in Allendorf - eine Kulturfabrik schlechthin.



Habe in der Vergangenheit schon tolle Vorträger und Diashows dort erlebt. 



Jetzt wurde die Seidenstraße thematisiert. Seidenstraße - Marco Polo....

Plakat
Ende März 2013 brachen Susanne und Thomas Goertz mit ihren Motorräder auf. Der 3/4 Jahr Ausstieg aus dem Berufsleben machte die Reise so erst möglich. Im Schnee und Frost (-5 Grad) ging es in Richtung Schwarzwald, dann über die Schweiz nach Italien, Griechenland und die Türkei. Dann lockte der Iran. Die Menschen waren dort wundervoll und herzlich. Aber kurios fuhren beide mit ihren Motorrädern  in eine Gebiet, das gesperrt war. Verhaftung, getrennte Zelle, Geheimdienst, Verhöre für 2 Tage - das war nicht dolle. Mit der Polizeieskorte ging es dann an die Grenze nach Turkmenistan. Es folgte Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, China, Tibet und Nepal.

 

 17 Länder, 29 100 Kilometer, fünf Platten, ein defektes Hinterradlager, zwei defekte Vorderradlager, gebrochene Gepäckträger. Dazu zweimal „Magen-Darm“ und einmal Höhenkrankheit.

Eine Wahnsinnstour - und ich staune über den Mut dieser beiden Menschen. Die Straßenverhältnisse waren in Asien eine Katastrophe - manchmal konnte man den Weg nur erahnen. Tolle Fotos und Videoclips und dann immer wieder freundliche und hilfsbereite Menschen, und grandiose Ausblicke auf den Himalaja. Ihr Abenteuer ist als Buch erschienen: " Seiden HART". Zum Ende des Jahres erscheint auch eine DVD des Abenteuers. Die Reise endete Thailand und Malaysia - aber das gehört schon nicht mehr zur Seidenstraße und kam in dem Vortrag auch nicht vor.

Mittwoch, 11. März 2015

Not Fragile

Cover 1973
Es muss im Jahre 1973 gewesen sein, als ich bei Ilja Richters "DISCO" einen, für die damalige Zeit guten Videoclip sah. Heute wäre das Ergebnis unterirdisch.

Die kanadische Band BACHMAN-TURNER OVERDRIVE (kurz BTO genannt) bot den Song "You ain´t seen nothin´ yet" dar. Der rockige Song mit dem Stottereffekt im Refrain bohrte sich gleich in meine Gehörgehänge - bis heute.

Leider verfügte ich damals über wenig Taschengeld, so dass ein Kauf der Single oder LP (Not Fragile) nicht möglich war.
 
1977 erstand ich eine LP von der Band mit dem Namen "Freeways". Aber kurze Zeit später war der Erfolg der Band vorbei und ich vergass sie auch etwas. Der Song "You ain´t seen nothin´ yet" gefällt mir aber bis heute.
 
Vor ein paar Wochen erstand ich für mich überraschend die CD "Not Fragile". Erinnerungen wurden wach. CD einlegen, Anlage laut aufdrehen und gut abrocken. Ein toller Heavysound, wie ich ihn damals liebte. Durch und durch eine tolle Einspielung mit weiteren Hits wie "Roll on down the highway" und "Not Fragile".
Der Gitarrist und Sänger Randy Bachman gründete über Guess Who die spätere Band. Mit Guess Who hatte er 1971 schon einen große Hit mit American woman.
 
Line-up: Randy Bachman (guitar, vocals)
Robbie Bachman (percussion, drums)
Blair Thornton (guitar, background vocals)
C.F. Turner (bass, vocals)
Frank Trowbridge (slide guitar - #7)
 
Tracklist
01:Not Fragile
02:Rock Is My Life, And This Is My Song
03:Roll On Down The Highway
04:You Ain't Seen Nothing Yet
05:Free Wheelin'
06:Sledgehammer
07:Blue Moanin'
08:Second Hand
09:Givin' It All Away
 

Sonntag, 8. März 2015

Pilgermission Chrischona

Der Name "Pilgermission Chrischona" klingt heute vielleicht manchem Zeitgenossen eher befremdlich. Im christlichen Glauben spricht man auch vom Pilgern auf der Erde. Weil die endgültige Heimat beim Herrn JESUS CHRISTUS im Himmel ist. Mittlerweile hat sich das christliche Missionswerk in Bettingen/Basel zu CHRISCHONA INTERNATIONAL umbenannt.
 
Heute vor 175 Jahren, am 8.März 1840 wurde dieses Werk von Christoph Friedrich Spittler gegründet.
 
Die Absicht des Gründers war, Anfangs nur junge Männer, die nicht in die Mission gingen oder studieren konnten, ausbilden zu lassen, damit sie in ihrer Heimat sprachfähig und gute Zeugen für den Glauben an JESUS werden konnten. Heute gehört ein Prediger- und Missionsseminar, eine Bibelschule und ein Diakonie-Mutterhaus dazu.
 
Ich selbst war 1988 auch kurzzeitig in St. Chrischona.
 
 
Wikipedia informiert:
Chrischona International hat keine eigenen Bekenntnisse formuliert, sondern erkennt die altkirchlichen und reformatorischen Bekenntnisse an und vertritt die theologischen Positionen der Evangelischen Allianz und die Lausanner Verpflichtung.[2]
In den Chrischona-Gemeinden wird ein evangelischer Glaube evangelikaler Prägung vertreten.[2]
In der Schweiz sind die Chrischona-Gemeinden Mitglied im Verband Evangelischer Freikirchen und Gemeinden in der Schweiz (VFG). In Deutschland ist das Chrischona-Gemeinschaftswerk ein freies Werk innerhalb der Evangelischen Kirche und gehört dem Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband (Gemeinschaftsbewegung) an.[2]
Die Verbreitung der christlichen Werte in der von St. Chrischona vertretenen Ausprägung wird durch ein eigenes theologisches Seminar gefördert.[2]

Samstag, 7. März 2015

Flashmob im REAL

Das hatten vermutlich die Plettenberger Bürger bisher auch noch nicht erlebt.

Pünktlich um 12.00 h startete der christliche Flashmob im REAL Kaufhaus. Zentral vor und hinter den Kassen fingen die Sänger und Sängerinnen mit dem Lied "Halleluja, GOTT sei gepriesen" an zu singen.



Christen aus den unterschiedlichsten Gemeinde der Stadt kamen für diesen genialen Moment zusammen. Fühlte sich jemand gestört? Habe ich nicht mitbekommen. Aber es war ein gutes Zeugnis, dass es in Plettenberg noch Menschen gibt, die den christlichen Glauben Ernst nehmen und ausleben wollen. Und das ist gut so!!

Pril Blume


 Ja, da bin ich doch bei uns im REAL unterwegs um Besorgungen aller Art zu machen. Ich stehe vor dem Regal mit den Spülmitteln. Hatte sogar schon eine Sorte in der Hand als ich die Pril Blumen entdeckte....
 
70er Jahre Look.... Eine große Freude übermannte mich.... Als Teenager haben wir unsere Küchenfliesen damit verschönt, die damals rein grau waren. Damals waren die Blumen aber gleichgroß und zu dritt auf der Rückseite der Packung.
Ein tolles Nostalgieerlebnis!