Dienstag, 31. März 2015

Wie beim ersten Mal

Eine romantische Komödie aus dem Jahr 2012 - Nach dem Erleben des Films im Kino, habe ich diesen auch schon ein paar Mal jetzt auf DVD mir angesehen.
Eigentlich ein Klasse Film mit den Hollywood Stars Meryl Streep und Tommy Lee Jones.
 
Handlung: 31 Jahre sind beide miteinander verheiratet. Gewohnheit ist eingezogen. Die Kinder sind aus dem Haus und das Eheleben enthält keine Höhepunkte mehr. Getrennte Schlafzimmer und keine Zärtlichkeit mehr. Wie soll das weitergehen? Kay (Meryl) hat noch Wünsche und Hoffnungen - aber wie? Eine Urlaubsreise zu einem bekannten Eheberater soll die Wende bringen. Widerwillig fährt ihr Mann Arnold (Tommy) mit.
 
Früher hätte man die Amerikaner für etwas prüde gehalten. Interessant und sehenswert ist die Art und Weise, wie beide Hauptdarsteller lernen über ihre Gefühle, Hoffnungen und Phantasien zu reden. Das fällt nicht leicht. Manchmal eskaliert das Gespräch mit dem Eheberater und Therapeuten. Übungen über das Wiedererlernen der Zärtlichkeit gehen auch abends im Motel gründlich daneben. Besteht noch Hoffnung?
 
Mir hat der Film sehr gefallen - aber da sind die Geschmäcker auch verschieden. Beides sind "große" Schauspieler und Persönlichkeiten.

Die Bühnenmäuse - CVJM




Die Bühnenmäuse - Theatergruppe des CVJM Lüdenscheid - treten in diesem Jahr mit dem Stück "Schöne Ferien" auf. 33 x in dieser Saison wird das "neue" Stück aufgeführt, bevor nach den Sommerferien am nächsten Stück gearbeitet wird. So haben wir uns gefreut, dass wir für den Termin am 29.3. noch Karten bekamen. Die Aufführung findet im Allgemeinen immer im CVJM Haus in der Mathildenstraße in Lüdenscheid statt.
Gelacht haben wir wieder sehr viel.
Inhalt der Handlung: Das bunte Treiben fand dieses Mal auf einem Campingplatz am Biggesee statt (Kalberschnacke). Passend dazu wurde am Anfang der alte Song von der heimischen Band ZOFF geschmettert ("Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland..."). Gisela und Gottfried Hansemann, ein vermögendes Ehepaar, genießen seit einigen Jahren die himmlische Ruhe auf dem Campingplatz. Das ändert sich schlagartig als sie neue Nachbarn bekommen. Klaus und Erika Muffel (Name ist fast Programm) und Schwiegermutter Martha treffen mit dem Zelt ein. Klaus liegt mit seiner Schwiegermutter im Dauerclinch und ist generell ein lauter biertrinkender Typ. Da prallen wirklich zwei Welten aufeinander. Hinzu kommt noch eine explosive Mischung von anderen Feriengästen. Dann taucht auch noch der notorisch geldknappe Sohn der Hansemanns auf.

Auch in diesem Jahr gingen die gesamten Einnahmen des Kartenverkaufes in ein Projekt nach Sierra Leone.

Montag, 30. März 2015

Eric Clapton

Eric Clapton wird heute 70 Jahre alt. Ein Tag der Freude für IHN und uns, den Fans! Viele "gute" Gitarristen sind schon durch Unfall oder wegen ihrer exzessiven Lebensweise verstorben.
Heute ist ja die Rock- und Bluesmusik weit gefächert, und auch unübersichtlich geworden. Eric Clapton hat in einer Zeit angefangen Musik zu machen, als die so genannte populäre Musik noch in den Kinderschuhen steckte. Die Ära der großen Rock´n´Roll Zeit neigte sich dem Ende zu. In England gab es eine Unmenge von Musikern, die etwas "Neues" versuchen wollten. Bands, die den amerikanischen Blues entdeckten - den Blues der Schwarzen. Eric heuerte Anfang der 60er Jahre bei den YARDBIRDS an. Er sammelte viel Erfahrung in den Clubs in England. Schon früh fiel  er durch seine Gitarrentechnik auf. Trotz des ersten Erfolges schmiss er das Handtuch nach 1,5 Jahren, da ihm der Sound nicht mehr bluesig genug war. 1965/1966 machte er Station bei dem damals schon sehr verehrten John Mayall mit seinen Bluesbreakers. Es reichte auch nur zu einer Produktion und Veröffentlichung. Aber es wurde einen Meilenstein in Genre des weißen Blues ("Blues Breakers with Eric Clapton"). Eric selbst war vermutlich mit der ganzen Entwicklung nicht zufrieden - innerlich auch einfach zu unruhig und getrieben. Aber es war auch die Zeit in der die ersten Graffiti in England an den Wänden verkündeten: Eric is God. Obwohl damals the Beatles und die Rolling Stones "große" und erfolgreiche Bands waren, tat sich 1966 die erste so genannte Supergroup des Rocks hervor. The Cream fesselten die Musikwelt mit ihrem Rock- und Bluessound - und das nur als Trio. Jack Bruce (Gesang und Bass, 2014 verstorben), Ginger Baker an den Drums und Eric Clapton an der Gitarre. Die Band revolutionierte  die Rockmusik auch durch die neu gewonnen Improvisationskunst.  Schon 1968 war das Projekt zu Ende. Die Musiker trennten sich aus menschlichen Gründen. Aber Songs wie "I feel free", "White Room" und "Sunshine of your love" sind heute noch Meilensteine. Dann gab es ein kurzes Projekt mit u.a. Steve Winwood (BLIND FAITH). Es ging weiter als Begleitmusiker bei der Plastic Ono Band und Delaney & Bonnie. Anschließend gründete er Derek & the Dominos, das das vielgelobte Album Layla and other assorted love Songs rausbrachte. Duane Allman, der 2. Gitarrist und Musiker der Allman Brothers verstarb bei einem Motorradunfall. Die Band fiel auseinander.
Die menschliche Krisenzeit von Eric Clapton begann und sollte fast Jahrzehnte andauern. Alkohol und Heroin ließen in fast kaputtgehen. Anfang der 80er Jahre ging es zumindest kommerziell aufwärts für ihn. Der Unfalltod von seinem Freund Stevie Ray Vaughan traf ihn hart (27.8.90). Ein 3/4 Jahr später verunglückte sein kleiner Sohn tödlich. Sein Song "Tears in heaven" zeugt davon.
Von den Drogen ist er frei geworden und gründete die Crossroad Stiftung.  Seit ein paar Jahren veranstaltet er das Crossroad Festival um Geld zu sammeln für seine Stiftung, die eine Klinik unterhält, damit Menschen von den Drogen frei werden.
Wenn ich die illustren Gäste beim Crossroad Festival jedes Jahr wahrnehme, die mit ihm musizieren, dann spüre ich, dass Eric Clapton keinem Menschen musikalisch mehr etwas beweisen muss. Relaxt spielt er seine Gitarre und gilt nach Jimi Hendrix immer noch als weltweit 2. bester Gitarrist. Bei seinen letzten Projekten gehen die Meinungen der Fans und Experten weit aus einander. Dem einen ist es zu kommerziell, dem anderen wieder zu poppig oder gar zu bluesig. Aber egal - ich habe auch nicht alle Produktionen von ihm im Schrank und erfreue mich weiterhin dankbar seiner Musik und Spielweise. Herzlichen Glückwunsch! God bless you.   

Freitag, 27. März 2015

Selbstmord - Suicide

In den 70er Jahren brachte die Band Barclay James Harvest den Song "Suicide" heraus. Ein tolles Stück mit einer wundervollen Gitarre.
Meine Englischkenntnisse waren eher schwach - mühsam begab ich mich an die Übersetzung des Textes. Am Ende des Songs, den Geräuschen zu entnehmen, sprang jemand vom Dach eines Gebäudes in den Tod.
 
Ich saß heute morgen im Bett und studierte die Tageszeitung. Das Flugzeugunglück der letzten Tage ist in aller Munde und in allen Medien. Die Belege der Untersuchung deuten möglicherweise auf einen  Selbstmord des Co-Piloten hin.
 
Wenn ich selbst mein Leben Revue passieren lassen, so stelle ich fest, das in den letzten 20 Jahren doch einige Menschen in meinem Umfeld und weiteren Bekanntenkreis Selbstmord gemacht haben.
Das Gefühl einer Zunahme der Selbsttötung beschleicht mich. Im Falle des Piloten in einer grausamen Zunahme, da viele Menschen mit in den Tod gerissen wurden.
Vermutlich werden die Gründe der Selbsttötung nicht genau geklärt werden können. Bei vielen Selbsttötungen sind Depressionen im Hintergrund oft auschlaggebend, aber es können auch Gründe der Perspektivlosigkeit und der fehlenden Hoffnung sein.

Wir leben in einem reichen Land, aber die Probleme, Ungerechtigkeiten, die zwischenmenschliche Kälte und andere negative Faktoren nehmen zu. Es fehlt an Hoffnung für viele Menschen!!!!

Dienstag, 24. März 2015

Roy Buchanan

Sweet Dreams - The Anthology

Roy Buchanan gehörte zu der Kategorie von Musikern, die technisch fingerfertig und genial an der Gitarre waren, aber nie berühmt wurden. Er war Zeit seines Lebens ein Geheimtipp als Bluesgitarrist. Die Rolling Stones hatten an ihm Interesse - er lehnte aber dankend ab. Warum eigentlich?


Auf jeden Fall habe ich heute die CD 1 der "Sweet Dreams", posthum nach seinem Tode erschienen, während der langen Fahrt im Auto gehört. Automatisch kommen Erinnerungen hoch. Einen Tag vorher hatte ich eine Scheibe von dem inzwischen auch verstorbenen Jeff Healey gehört. Jetzt war Roy Buchanan dran.
 
Das erste Mal hatte ich Mitte der 80er Jahre etwas von ihm vernommen. Es gab damals im WDR Hörfunk noch gute informative Sendungen mit Bluesmusik. Aber die Zeiten sind schon lange vorbei.
"When a guitar play the Blues" (1985) hatte es mir total angetan. Roy war kein großer Sänger - das übernahmen manchmal andere Musiker. Ein Freund empfahl mir die ersten Aufnahmen von ihm: "Roy Buchanan" (1971), "Second Album" (1973) und "Rescue me" (1974).

Er war fast eine Art Antiheld im Musikbusiness, (am 23.9.1939 geboren, andere Quellen nennen ein anderes Datum), ruhig und zurückhaltend. Allerdings hatte er oft auch Probleme mit dem Alkohol. Letzteres war auch daran Schuld, dass er sich am 14.8.1988 in der Ausnüchterungszelle mit seinem Hemd erhängte.

Perfekt an der Gitarre - vermutlich viel zu sensibel als Mensch für das ganze Business. Im christlich frommen Elternhaus (Vater war Prediger) groß geworden. Gospel und Blues hatten ihn schon sehr früh geprägt. Manche Songs behandeln auch Themen aus dem christlichen Hintergrund.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich aber höchstens eine Stunde am Stück seinen Musik hören kann. Die Gitarre wirkt für mich sehr hoch gestimmt, fast schon so schrill wie im Heavy Metal Bereich. Das halten meine Ohren einfach nicht lange aus, obwohl er auch viele ruhige Solis verarbeitet.

Disc: 1
1. Baltimore
2. Black Autumn
3. The Story Of Isaac
4. There'll Always Be
5. Sweet Dreams
6. Pete's Blue
7. The Messiah Will Come Again
8. Tribute To Elmore James
9. After Hours
10. Five String Blues
11. C.C. Ryder
12. My Baby Says She's Gonna Leave Me
13. Please Don't Turn Me Away
14. Country Preacher
15. Wayfaring Pilgrim
Disc: 2
1. Down By The River
2. I'm A Ram
3. I'm Evil
4. Good God Have Mercy
5. If 6 Was 9
6. Green Onions
7. Soul Dressing
8. Hey Joe
9. Fly...Night Bird
10. Turn To Stone
11. Dual Soliloquy

Freitag, 20. März 2015

Mogo Bad Hersfeld


Plakat
Die Freie Christengemeinde in der Kleinen Industriestr. 11 veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem CMA-Probe Chapter "Roadriders for Christ" den Motorradgottesdienst.
Treffpunkt ab 12.00 h. Der Go beginnt um 13.00 h mit anschl.Ausfahrt.....

Der Grill ist geöffnet.....


Herzliche Einladung!!

Donnerstag, 19. März 2015

FREE-Bassist gestorben

«All Right Now»-Co-Autor Andy Fraser gestorben

 Temecula (dpa) -

Andy Fraser, Bassist der britischen 70er-Jahre-Rockband Free, ist tot. Er starb am Montag im Alter von 62 Jahren im kalifornischen Temecula, wie der örtliche Gerichtsmediziner am Dienstag mitteilte. «Andy zu verlieren, ist sehr persönlich. Keine Worte, ein trauriger Tag», schrieb Frasers ehemaliger Bandkollege Paul Rodgers (65) auf seiner Facebook-Seite. Fraser war 1970 Co-Autor des Welthits «All Right Now». Später schrieb er Songs für Joe Cocker, Chaka Khan oder Rod Stewart. In den 1980er Jahren erkrankte der britische Musiker zunächst an Krebs und dann an Aids. Sein letztes Soloalbum erschien 2005.
1970

EC Chor in Lüdenscheid

Artikel aus dem Süderländer Tageblatt

Montag, 16. März 2015

Ein Blockhaus in der Einsamkeit

Einsamkeit Pur - der Yukon. Fernab jedweder Straße baute sich Nicole mit ihrem Freund Chris ein Blockhaus auf.

Sie hatten schon ein paar Jahre im Yukon gelebt.... aber dann wollte Nicole ohne Strom, Straße und Menschen auskommen.

Ich habe das Buch im Internet gefunden. Bestellt bei 360 Grad Medien in Mettmann.
Auf dem ersten Blick fällt auf, dass im Gegensatz zu manchem anderen Buch aus der Wildnis, hier sehr viele gute und interessante Fotos beigefügt sind. Schon ein guter Hingucker!!

Seidenstraße per Motorrad

Eintrittskarte für den Sonntag
In der Vergangenheit wurden durch das Reisebüro Cramer aus Allendorf, immer wieder weltreisende Motorradfahrer  zu Vorträgen eingeladen. Treffpunkt ist dann immer die "Alte Molkerei" in Allendorf - eine Kulturfabrik schlechthin.



Habe in der Vergangenheit schon tolle Vorträger und Diashows dort erlebt. 



Jetzt wurde die Seidenstraße thematisiert. Seidenstraße - Marco Polo....

Plakat
Ende März 2013 brachen Susanne und Thomas Goertz mit ihren Motorräder auf. Der 3/4 Jahr Ausstieg aus dem Berufsleben machte die Reise so erst möglich. Im Schnee und Frost (-5 Grad) ging es in Richtung Schwarzwald, dann über die Schweiz nach Italien, Griechenland und die Türkei. Dann lockte der Iran. Die Menschen waren dort wundervoll und herzlich. Aber kurios fuhren beide mit ihren Motorrädern  in eine Gebiet, das gesperrt war. Verhaftung, getrennte Zelle, Geheimdienst, Verhöre für 2 Tage - das war nicht dolle. Mit der Polizeieskorte ging es dann an die Grenze nach Turkmenistan. Es folgte Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, China, Tibet und Nepal.

 

 17 Länder, 29 100 Kilometer, fünf Platten, ein defektes Hinterradlager, zwei defekte Vorderradlager, gebrochene Gepäckträger. Dazu zweimal „Magen-Darm“ und einmal Höhenkrankheit.

Eine Wahnsinnstour - und ich staune über den Mut dieser beiden Menschen. Die Straßenverhältnisse waren in Asien eine Katastrophe - manchmal konnte man den Weg nur erahnen. Tolle Fotos und Videoclips und dann immer wieder freundliche und hilfsbereite Menschen, und grandiose Ausblicke auf den Himalaja. Ihr Abenteuer ist als Buch erschienen: " Seiden HART". Zum Ende des Jahres erscheint auch eine DVD des Abenteuers. Die Reise endete Thailand und Malaysia - aber das gehört schon nicht mehr zur Seidenstraße und kam in dem Vortrag auch nicht vor.

Mittwoch, 11. März 2015

Not Fragile

Cover 1973
Es muss im Jahre 1973 gewesen sein, als ich bei Ilja Richters "DISCO" einen, für die damalige Zeit guten Videoclip sah. Heute wäre das Ergebnis unterirdisch.

Die kanadische Band BACHMAN-TURNER OVERDRIVE (kurz BTO genannt) bot den Song "You ain´t seen nothin´ yet" dar. Der rockige Song mit dem Stottereffekt im Refrain bohrte sich gleich in meine Gehörgehänge - bis heute.

Leider verfügte ich damals über wenig Taschengeld, so dass ein Kauf der Single oder LP (Not Fragile) nicht möglich war.
 
1977 erstand ich eine LP von der Band mit dem Namen "Freeways". Aber kurze Zeit später war der Erfolg der Band vorbei und ich vergass sie auch etwas. Der Song "You ain´t seen nothin´ yet" gefällt mir aber bis heute.
 
Vor ein paar Wochen erstand ich für mich überraschend die CD "Not Fragile". Erinnerungen wurden wach. CD einlegen, Anlage laut aufdrehen und gut abrocken. Ein toller Heavysound, wie ich ihn damals liebte. Durch und durch eine tolle Einspielung mit weiteren Hits wie "Roll on down the highway" und "Not Fragile".
Der Gitarrist und Sänger Randy Bachman gründete über Guess Who die spätere Band. Mit Guess Who hatte er 1971 schon einen große Hit mit American woman.
 
Line-up: Randy Bachman (guitar, vocals)
Robbie Bachman (percussion, drums)
Blair Thornton (guitar, background vocals)
C.F. Turner (bass, vocals)
Frank Trowbridge (slide guitar - #7)
 
Tracklist
01:Not Fragile
02:Rock Is My Life, And This Is My Song
03:Roll On Down The Highway
04:You Ain't Seen Nothing Yet
05:Free Wheelin'
06:Sledgehammer
07:Blue Moanin'
08:Second Hand
09:Givin' It All Away
 

Sonntag, 8. März 2015

Pilgermission Chrischona

Der Name "Pilgermission Chrischona" klingt heute vielleicht manchem Zeitgenossen eher befremdlich. Im christlichen Glauben spricht man auch vom Pilgern auf der Erde. Weil die endgültige Heimat beim Herrn JESUS CHRISTUS im Himmel ist. Mittlerweile hat sich das christliche Missionswerk in Bettingen/Basel zu CHRISCHONA INTERNATIONAL umbenannt.
 
Heute vor 175 Jahren, am 8.März 1840 wurde dieses Werk von Christoph Friedrich Spittler gegründet.
 
Die Absicht des Gründers war, Anfangs nur junge Männer, die nicht in die Mission gingen oder studieren konnten, ausbilden zu lassen, damit sie in ihrer Heimat sprachfähig und gute Zeugen für den Glauben an JESUS werden konnten. Heute gehört ein Prediger- und Missionsseminar, eine Bibelschule und ein Diakonie-Mutterhaus dazu.
 
Ich selbst war 1988 auch kurzzeitig in St. Chrischona.
 
 
Wikipedia informiert:
Chrischona International hat keine eigenen Bekenntnisse formuliert, sondern erkennt die altkirchlichen und reformatorischen Bekenntnisse an und vertritt die theologischen Positionen der Evangelischen Allianz und die Lausanner Verpflichtung.[2]
In den Chrischona-Gemeinden wird ein evangelischer Glaube evangelikaler Prägung vertreten.[2]
In der Schweiz sind die Chrischona-Gemeinden Mitglied im Verband Evangelischer Freikirchen und Gemeinden in der Schweiz (VFG). In Deutschland ist das Chrischona-Gemeinschaftswerk ein freies Werk innerhalb der Evangelischen Kirche und gehört dem Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband (Gemeinschaftsbewegung) an.[2]
Die Verbreitung der christlichen Werte in der von St. Chrischona vertretenen Ausprägung wird durch ein eigenes theologisches Seminar gefördert.[2]

Samstag, 7. März 2015

Flashmob im REAL

Das hatten vermutlich die Plettenberger Bürger bisher auch noch nicht erlebt.

Pünktlich um 12.00 h startete der christliche Flashmob im REAL Kaufhaus. Zentral vor und hinter den Kassen fingen die Sänger und Sängerinnen mit dem Lied "Halleluja, GOTT sei gepriesen" an zu singen.



Christen aus den unterschiedlichsten Gemeinde der Stadt kamen für diesen genialen Moment zusammen. Fühlte sich jemand gestört? Habe ich nicht mitbekommen. Aber es war ein gutes Zeugnis, dass es in Plettenberg noch Menschen gibt, die den christlichen Glauben Ernst nehmen und ausleben wollen. Und das ist gut so!!

Pril Blume


 Ja, da bin ich doch bei uns im REAL unterwegs um Besorgungen aller Art zu machen. Ich stehe vor dem Regal mit den Spülmitteln. Hatte sogar schon eine Sorte in der Hand als ich die Pril Blumen entdeckte....
 
70er Jahre Look.... Eine große Freude übermannte mich.... Als Teenager haben wir unsere Küchenfliesen damit verschönt, die damals rein grau waren. Damals waren die Blumen aber gleichgroß und zu dritt auf der Rückseite der Packung.
Ein tolles Nostalgieerlebnis!

30. TWIN Motorrad Dortmund

Slogan von Suzuki
Von Donnerstag, den 5.3. bis Sonntag, den 9.3. (18.00h) findet die 30. TWIN Motorrad Messe in Dortmund statt. Die Westfalenhallen laden ein. Ausstellungsfläche sind die Hallen 3 bis 7.

Audi Union (1958)
Am Mittwoch war der Aufbautag der Stände für alle Händler, Vereine und andere Organisationen. Von der CMA (Christian Motorcyclists Association Germany) war auch ein Stand mit Mitarbeitern vor Ort.
 
 
 
 
Da Vereine keine Standgebühr entrichten müssen und mögliche Kosten nur für einen Stromanschluss anfallen, lässt sich das finanziell gut bewerkstelligen.
Einen interessanten Oldimarkt gab es auch


Showeinlagen waren auch vor Ort
Die Hallen 3 und 4 präsentieren im großen und ganzen die Motorradmarken wie z.B. BMW, Harley Davidson, Kawasaki, KTM, Yamaha, Honda, Moto Guzzi.....


In Halle 3 finden Showvorführungen statt, zusätzlich auch auf dem Außengelände.



Halle 5 ist fast ausschließlich den Reiseveranstaltern für Motorradreisen und den Gasthöfen und Hotels vorbehalten, die sich auf Motorradreisende spezialisiert haben. Ein vermutlich steigender Markt.


Stand der CMA

Halle 6 und 7 sind reserviert für alle anderen Arten von Ausrüstungen. Kleidung, Helme, Schmuck, Schuhe und eine Oldiemarkt für Fahrzeuge. Hinzu kommen Stände von den unterschiedlichsten Vereinen wie z.B.: "Kilometerfresser", "BAACA", "Holy Riders MC", "Blue Knights", "Honda Gold Wing" und der "CMA".
Die Mitarbeiter der CMA, aber auch die der Holy Riders, der SRS (Sportler ruft Sportler) und des CVJM wollen Werbung für den christlichen Glauben in Deutschland machen. Ziel ist es mit Menschen ins Gespräch zu kommen und auch die Biker Bibel weiterzugeben. Die Biker Bibel enthält das Neue Testament in einer modernen, leichter verständlichen Sprache und Berichte von Motorradfahren, die in ihren unterschiedlichen Krisenzeiten JESUS CHRISTUS entdeckt und kennengelernt haben. JESUS ist erfahrbar und nicht verstaubt, wie viele vielleicht meinen.
Ottifant.....

Dienstag, 3. März 2015

10. Night of the Prog

Zum 5. Mal möchte ich in diesem Jahr zur Freilichtbühne Loreley aufbrechen.

Zum ersten Mal habe ich Eintrittskarten geordert, als noch gar nicht die Besetzungsliste feststand. Natürlich konnte ich da einige Euros sparen - wie mir ein guter Freund empfohlen hatte.

Jetzt staune ich dankbar über die Besetzungsliste. Sehr viele "gute" Bands - auch Bands, die ich noch nicht kenne.

Aber dankbar bin ich für die Hauptacts, wie CAMEL und STEVE HACKETT.

Zum Jubiläum geht das Festival über 3 Tage. Ob ich das durchhalte?

Freitag, 20. Februar 2015

Meinungsfreiheit in Gefahr

Die Predigt von Pastor Olaf Latzel am 18.1. in der Bremer St. Martini Kirche schlägt immer noch große Wellen und zwar hauptsächlich im politisch "links" stehenden Lager in Bremen. Was wird noch passieren?
Aus der Historie wissen wir, dass die eher "links" stehenden Parteien wie Die LINKE und die Grünen eher gottlos daherkommen. D.d, sie können mit einem über geordneten Wesen, das manche GOTT nennen, nichts anfangen. Er würde auch ihre Selbstbestimmung stören. Natürlich kann man die Existenz eines Gottes auch nicht beweisen. ER offenbart sich freiwillig, wo, wann und wie ER will. Das macht mir erst einmal keine Sorge.
Schlimmer empfinde ich die Entwicklung in einer freiheitlichen Demokratie, dass man nicht mehr sagen darf, was man will - ohne gleich bei bestimmten Äußerungen die Keule der Volksverhetzung entgegen gehalten zu bekommen. Vielleicht gehört es auch zum Political Correctness, dass man uns vorgibt, was wir denken oder gar äußern sollten. Manche Entwicklung erinnert mich im kleinen an die Entstehung des 3. Reiches. Nur diesmal von der linken Seite. Aus der Historie hätten wenigstens die SPDler lernen müssen, denn sie wurden wegen ihrer Gesinnung und Aussagen auch im 3. Reich verfolgt. 
Gerade nach der Katastrophe des 3. Reíches mit all seinen Gräuel, haben die Väter unseres Grundgesetzes daran gedacht und in der Präambel das Wissen und den Wunsch geäußert, vor wem sie in  der Verantwortung stehen, vor GOTT und dem Menschen. 

Ich werde weiterhin sagen, was ich denke!!! In vielen Bereichen hege ich auch eine "linke" Gesinnung, aber dieser Entwicklung schäme ich mich. Die "linken" Gruppierungen werden auf Dauer feststellen müssen, dass sich Christen, die an der Bibel festhalten, nicht mehr alles gefallen lassen werden und sich auch nicht verbiegen werden. Denn GOTT, den man nicht sieht, der prägt unser Gewissen. 

Als Christ soll ich für alle Meinungen Verständnis haben - halt tolerant sein. Aber wehe ich benötige einmal die Toleranz mir und meiner Meinung gegenüber!

Freitag, 13. Februar 2015

Kein Diziplinarverfahren gegen Pastor Latzel

Die IDEA berichtet am 13.2. das die BEK (Bremische Evangelische Kirche) im Moment kein Diziplinarverfahren gegen Pastor Olad Latzel anstrebt.
Vorausgegangen war eine Predigt von Pastor Latzel in seiner St. Martini Gemeinde vor ca. 14 Tagen.
An seiner Verkündigung hatten viele aus dem Leitungsgremium der BEK Anstoß genommen.
Der Sachverhalt seiner Verkündigung war allerdings biblisch klar und eindeutig.  Im Moment hat die BEK in ihren Veröffentlichungen 10 sogenannte namhafte Professoren der Theologie gebeten, ihre Voten zu der Verkündigung von Pastor Latzel abzugeben. Alle waren durch die Bank entsetzt.
Aber was heißt das schon?!
 
Die Bibel berichtet in einem Beispiel davon, dass einmal der Prophet Micha gegen 400 Propheten eine andere Weissagung abgab, als die offiziell bestellten 400 Propheten. Jahwe bestätigte das Wort von Micha in dem Buch 1. Könige, Kap. 22. Der König Ahab bekam wegen Gottlosigkeit und Ungehorsam Jahwe gegenüber sein Todesurteil gesprochen.
 
Dann gibt es noch das wundervolle Beispiel in der Kirchengeschichte, dass ein kleiner Theologieprofessor in Wittenberg namens Martin Luther die Bibel in die deutsche Sprache übersetzte. Vorausgegangen war aber bei Martin Luther, dass er den Zustand der kath. Kirche damals beklagte. Luther suchte nach dem barmherzigen und gnädigen GOTT und bekam Antwort von ihm. Die Reformation brach sich ihre Bahn. Knapp ausgedrückt, die Kirche sollte reformiert werden - wollte aber nicht. So entstanden die Kirchen  der Reformation.
Martin Luther benutzte die Bibel nicht wie einen Steinbruch. Er war zeitlebens an Christus gebunden.
 
Viele unserer heutigen Professoren der Theologie glauben vermutlich gar nicht an den erlösenden Christus für uns alle. Sie arbeiten als Wissenschaftler an der Bibel - historisch kritisch. Am Ende bleibt platt ausgedrückt, nichts übrig, das Halt für die Ewigkeit gibt.
 
Vermutlich der größte Missionar aller Zeiten - Paulus aus Tarsus, war auch ein begnadigter Theologe seiner Zeit gewesen, bis JESUS ihn vor Damaskus sprichwörtlich vom Pferd holte. Paulus begrub seine "alte" Theologie und verkündigte den "lebendigen" JESUS CHRISTUS.
Paulus sorgt im 1. Brief an die Korinther, Kap. 1  für einen Text, der heute die Auseinandersetzung um Pastor Latzel wunderbar beleuchtet.
Paulus schreibt: "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit (Dummheit) denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist´s eine Gotteskraft.  (Vers 18) Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weísen dieser Welt? Hat nicht GOTT die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?" (Vers 20).
 
Pastor Olaf Latzel - JESUS wird für dich sorgen  und dich verteidigen!!

Sonntag, 8. Februar 2015

Georg Wagner

Georg Wagner war katholischer Priester in Bayern zur Zeit der Reformation. Er stammte aus Emmeringen. Hier stand seit 1524 für die Verbreitung der reformatorischen Schriften, aber auch beim Lesen in der Bibel, die Todesstrafe.
Georg Wagner bekam Berührung mit der neuen Lehre des Luthertums, hatte aber auch schon Kontakte mit dem aufkommenden Täufertum. (Ablehnung der Kindertaufe, Taufe nur bei gläubig gewordenen Menschen).
So wurden die Lehren  der Katholischen Kirche verworfen, insbesondere die, das in der Hostie  der Christus anwesend sei. (Wandlung in  der Eucharistie)
So verkündete er die "Frohe Botschaft" aus den Evangelien. 1526 wurde er verhaftet und nach München in den Falkenturm gebracht. Wagner wurden im Prozeß lebenslange Pfründe versprochen, wenn er denn der neuen Lehre abschwören sollte. Er blieb auch unter Folter standhaft und wurde am 8.2.1527 auf dem Scheiterhaufen lebendig verbrannt.

Samstag, 7. Februar 2015

Pastor Olaf Latzel

Am 18.1.2015 hielt Pastor Olaf Latzel eine Predigt im Gottesdienst der ev. St. Martini Gemeinde in Bremen. Er predigte über ein ernstes Thema im christlichen Glauben: Gott gehorchen und klar nachfolgen; also kein Wischiwaschi und keine Fankultur. Als Textgrundlage war das Buch der Richter im Alten Testament der Bibel: Richter 6, Verse 25-32.
Bei all den negativen Kritiken, die jetzt über den Pastor ausgeschüttet werden, möchte ich fast glauben, dass der Verfassungschutz möglichweise im Gottesdienst gesessen haben muss.
Fakt ist erst einmal, dass Pastor Olaf Latzel zu seiner Gemeinde gesprochen hat und ihnen allen das Wort Gottes erklärt hat. Das Wort Gottes löst immer Konsequenzen aus.
Das Nichtchristen, Humanisten, politisch links denkende Menschen  Probleme mit seinen Aussagen haben könnten, ist sogar logisch. Diese Menschen leben auch nach anderen Lebensgrundlagen. Da wir in Deutschland Glaubens- und Redefreiheit haben, ist das alles so okay, was dort in dem Gottesdienst gesagt wurde.
Ich möchte auch nicht mit der Masse heulen und möchte so leben, dass meine Lebensgrundlage deutlich wird. Das ist der Glaube an den Heiland JESUS CHRISTUS. Von Jesus selbst sind Aussagen im Neuen Testament (NT) in den Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes überliefert, die auch viele Menschen irritieren werden. Jesus selbst hatte auch einen Absolutheitsanspruch, den die damaligen (und auch heutigen) Theologen (Pharisäer und Gesetzeslehrer) nicht verstehen wollten oder konnten. Zwei Beispiele:: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich" (Joh. 14,6), "Nicht GOTT dienen und dem Mammon" (Matth. 6,24). Selbst der Apostel Paulus achtete darauf, dass GOTT nicht mit anderen Göttern bzw. Götzen vermischt wurde.
Vielleicht klingt das für manche Ohren  ungewohnt, aber der GOTT Vater (Jahwe, Gott Israels) dokumentiert im 1. Gebot (2. Mose 20, 1-5), dass ER ganz alleine angebetet werden möchte und eifersüchtig darüber wachen wird. Israel hatte immer ein  Problem mit dieser Aussage. Das zieht sich durch das ganze AT. Das Volk Israel hinkte oft genug. Entweder lebte es mit GOTT oder ohne ihn. Letzteres hatte dann immer schlimme Konsequenzen. Bei uns Christen ist das nicht anders, auch wenn viele Theologen ihre eigenen Meinungen weitergeben, die nicht deckungsgleich mit den Aussagen der Bibel sind. Pastor Olaf Latzel hat die biblische Wahrheit verkündet und das muss er auch, wenn er ein guter Hirte und Seelsorger sein soll. Auch wenn einige Menschen daran Anstoß nehmen. Leider gibt es viel zu wenige Verkünder wie ihn. St. Martini darf sich glücklich schätzen,
einen Pastor wie Olaf Latzel zu haben!
 

Dienstag, 3. Februar 2015

Dana Fuchs


In den letzten Jahren sind viele weibliche Sängerinnen und Gitarristinnen in der Blues- & Rockszene aufgetaucht.

Beth Hart, Layla Zoe, Joanne Shaw Taylor, Dani Wilde und jetzt Dana Fuchs aus Florida!



ROCKTIMES (Jürgen Bauerochse) veröffentlichte am  16.7.2013 nachfolgende Beschreibung ihrer Aufnahme "Bliss Avenue".


»Alles, was Dana Fuchs tun muss, ist es zu singen.« Mit diesen Worten beginnt der Promo-Zettel von Ruf Records zum neuen Album der amerikanischen Sängerin, "Bliss Avenue". Und allein dieser Satz sagt schon fast alles aus, was die Klasse und den Reiz dieser Shouterin ausmacht. Diese Stimme gehört mit Sicherheit zu den größten, die die Rockmusik in der jüngeren Vergangenheit hervorgebracht hat. Nicht umsonst bekam Dana Fuchs die Titelrolle im Janis Joplin-Musical "Love" am Broadway und übernahm außerdem die Rolle der Sadie im preisgekrönten Beatles-Film "Across The Universe" von Regisseurin Julie Taymer, dessen Soundtrack mit Platin ausgezeichnet wurde. Wer schon mal die Gelegenheit hatte, die Dana Fuchs Band live zu erleben, der weiß, mit welcher Power die Gruppe auf der Bühne zu Werke geht. Man wird unwillkürlich mitgerissen von der Energie und Dynamik, die alleine von der Frontfrau ausgehen, sodass einem fast jeder Auftritt vergleichbarer Sängerinnen wie ein Kindergeburtstag vorkommen muss. Doch Dana Fuchs kann auch anders.
Wie schon bei den beiden Vorgängeralben "Lonely For A Lifetime" (2003) und Love To Beg (2011) gibt es auch auf dem neuen Longplayer nicht nur harte, voll auf die Zwölf gehende Losgehrocker. Im Gegenteil, es herrschen sogar die ruhigeren Töne vor. Immer wieder kommt die akustische Gitarre von Jon Diamond zum Einsatz, der natürlich wieder an Danas Seite zu hören ist. Die beiden sind ja schon von Anfang an ein kongeniales Paar und ergänzen sich perfekt. Der Rest der an den Aufnahmen beteiligten Musiker rekrutiert sich aus den besten der amerikanischen Studio-Szene, sodass die optimale Umsetzung der zwölf Songs gewährleistet war.
Die Titel auf "Bliss Avenue" bestechen durch eine unglaubliche Vielfalt. Neben rockigen Sounds sind auch Einflüsse von Roots Music, Soul und natürlich vom Blues hörbar. Sogar Country-Klänge sind zu hören. Dabei strahlen alle Songs eine herrliche Intensität aus und verraten sehr viel Tiefgang. Das Songwriting des Teams Fuchs/Diamond passt also wieder einmal perfekt. Die beiden ersten Songs sind wohl diejenigen, die am meisten die Dana Fuchs darstellen, wie sie auf der Bühne zu erleben ist.
Hart rockend mit packender Gitarre, wobei der Opener und Titelsong des Albums stark an die selige Janis aus Port Arthur erinnert. Doch schon mit dem cool shuffelnden "Handful Too Many" ändert sich die Stilrichtung, ohne die Spannung zu verlieren. "Livin' On Sunday" geht dann sehr weit in den Soul-Bereich hinein, wobei die Background Vocals von Tabitha Fair und Nicki Richards besonders erwähnt werden sollten. Noch einen Gang runtergeschaltet wird dann bei "So Hard To Move", einer sehr schönen Soul-Ballade mit zarter Hammond-Begleitung, bevor mit "Daddy's Little Girl" ein Song mit absolutem Ohrwurmcharakter aus den Boxen kommt. Fast in einen Italo-Western versetzt fühlt man sich bei "Rodents In The Attic". Countrysound at its best! Es folgt mit "Baby Loves The Life" ein Song, der schon länger bekannt ist und auch schon zum festen Live-Repertoire der Band gehört. Hier allerdings neu in einer halb-akustischen Version eingespielt. Eines von Danas Super-Stücken in neuem Gewand. Akustisch geht es auch weiter, doch diesmal ist wieder Nashville angesagt. Country-Sound mit Radiopotential, das ist "Nothin' On My Mind". Mit "Keep On Walkin'" kommt dann wieder etwas Schwung in den Laden. Southern Rock-Klänge sind angesagt und vermischen sich mit Soulgesang. Natürlich wieder mit den tollen Backing Vocals von Fair und Richards. Auch die obligatorische Ballade darf natürlich nicht fehlen. Hier ist es "Vagabond Wind", das sich tief ins Gehirn windet. Es ist zwar kein Überflieger im Stile von "Misery", kommt aber gleich danach, zumal hier das beste Gitarrensolo des Albums enthalten ist. Klarer Anspieltipp! Mit "Long Long Game" schließt dieses Album. Noch einmal ist der Southern Rock angesagt. Dieser Song mit seinem eingängigen Rhythmus und Refrain wird sicherlich seinen Weg auf die Setlist der nächsten Tour machen, die Dana Fuchs im September auch wieder in unsere Breitengrade führen wird. Überhaupt bin ich schon sehr gespannt, wie die neuen Titel bei den anstehenden Gigs rübergebracht werden, wenn dann wieder die etwas härtere Schiene angesagt ist. Bisher ist diese Umsetzung der Band immer sehr gut gelungen. Man darf neugierig sein. Festzustellen bleibt, dass der Dana Fuchs Band mit "Bliss Avenue" erneut ein sehr tiefgründiges und emotionales Album gelungen ist, das die großen künstlerischen Fähigkeiten dieser Ausnahmeshouterin unter Beweis stellt.

Line-up: Dana Fuchs (vocals, percussion) Jon Diamond (guitars) Jack Daley (bass) Skawn Pelton (drums) Glenn Patscha (keyboards, Hammond organ, Wurlitzer, piano) Tabitha Fair (background vocals) Nicki Richards (background vocals)

Tracklist 01:Bliss Avenue 02:How Did Things Get This Way 03:Handful Too Many 04:Livin' On Sunday 05:So Hard To Move 06:Daddy's Little Girl 07:Rodents In The Attic 08:Baby Loves The Life 09:Nothin' On My mind 10:Keep On Walkin' 11:Vagabond Wind 12:Long Long Game


Mir gefällt die Produktion sehr gut - Dana hat eine umwerfende Stimme..... 

Montag, 2. Februar 2015

Fritz Pawelzik


Geschichtsstunde im Jugendzentrum Dorstfeld

Wie aus Fritz Pawelzik ein Häuptling in Ghana wurde

09.05.2014 | 17:32 Uhr (WAZ)






            Dorstfeld.
Fritz Pawelzik ist nicht nur ein 86 Jahre alter Rentner, sondern auch Häuptling von 500.000 Menschen in Ghana. Im Jugendzentrum des CVJM in Dorstfeld erzählte der wortgewandte Herner 40 staunenden Viertklässlern von seinen aufregenden Abenteuern in Afrika - und warum er nun 37 Ehefrauen hat.
Der 86-Jährige war einst für den CVJM als Entwicklungshelfer gegangen - und erlag der Faszination des schwarzen Kontinents. Inzwischen wurde er sogar aus Dankbarkeit für seinen vielfältigen Leistungen vom ghanaischen Stamm der Ashanti zum Häuptling gemacht: Nana Kofu Marfu II. heißt er nun dort.

Die unglaubliche Geschichte, wie er zum Oberhaupt von 500.000 Menschen wurde, hat er uns in anderthalb Minuten erzählt:
Nils Heimann      

Fritz Pawelzik

Mein Freund erzählte mir gestern Abend, dass Fritz Pawelzik gestorben wäre. Meine Frau forschte dann gleich nach, als sie nach Hause kam. Manche Bücher und auch Kassetten von ihm, hatten sie in ihrer Kindheit begleitet, vielleicht auch geprägt.
Zu meiner eigenen Schande muss ich gestehen, dass ich nicht viel von Fritz Pawelzik wußte. Ja er war wohl ein christlicher Missionar in Afrika gewesen, Humorvoll und Phantasiereich. Aber mehr wußte ich nicht. Ich bin auch in keinem christlich gläubigen Elternhaus groß geworden - man hielt sich traditionell zur Kirche am Sonntag, aber im Alltag hinterlies das keine Spuren.
Fritz Pawelzik muss ein sehr interessanter Mensch und Christ gewesen sein. Dabei war der Beginn seiner Biografie gar nicht fromm. Er wurde am 2.Dezember 1927 in Herne geboren. (Da komme ich auch her). Im Nazireich war sein Vater aus politischen Gründen inhaftiert. Das hielt Fritz aber nicht davon ab, sich freiwillig bei der Hitlerjugend und den Soldaten zu melden. Erst in der Kriegsgefangenschaft in Leningrad erkannte er seinen Irrtum mit der Hitlerjugend und spürte wieviel Leid das Regime der Welt gebracht hatte. Er konnte fliehen und kam in seine Heimatstadt. Er arbeitete als Bergmann. Ein abrückender englischer Soldat schenkte ihm eine Bibel. Das Lesen darin, stellte sein bisheriges Leben auf den Kopf. Er wurde Christ und schloss sich dem CVJM an. Bereits 1959 war er auf dem Weg nach Ghana......Afrika wurde dann seine große Liebe.
Am 29.Januar 2015 stirbt er mit 87 Jahren in Mülheim an der Ruhr.

Sonntag, 1. Februar 2015

Wending- u. Peimbachtal

 Ich war im Siegerland unterwegs und hatte in der Pause Zeit "Neues" zu entdecken.



In Freudenberg stieß ich auf das 22,7 ha große Peimbachtal, dass so eine kleine Art von Naturschutzgebiet ist.
 Eine schöne Wanderung durch den frisch gefallenen Schnee.


In den 60er Jahren konnte die Dorfjugend im kleinen See das Baden erlernen. Das ist heute untersagt.





Mittwoch, 21. Januar 2015

Eclipsed Buch 2

Teil 2, seit Herbst 2014 auf dem Markt
Das eclipsed-Buch 1 hatte ich Ende 2013 geschenkt bekommen. Natürlich warteten viele Fans der Rockmusik auf den bereits angekündigten Teil 2. Das war ja auch nur folgerichtig, da viele "große" Acts im 1. Band vermisst wurden.
 
Also folgte Band 2 mit den Beatles, Bob Dylan, Eric Clapton, The Who und vielen anderen.
 
Umfangreich wie schon im ersten Band. Bruce Springsteen, Eric Clapton und Bob Dylan bekamen aufgrund der enormen Veröffentlichungen, die bis heute anhalten, den größten Platz eingeräumt.
 
 
Vermutlich interessieren rein persönlich nicht immer alle Musiker oder Bands, aber es ist und bleibt ein tolles Buch, mit interessanten Fotos und Beiträgen.

Sonntag, 11. Januar 2015

Flashmob in Lüdenscheid

OPEN DOORS DEUTSCHLAND organisierte den Flashmob über das Internet. In 30 dt. Städten waren Aktionen, am 10.1. gegen die weltweite Christenverfolgung in vielen Staaten. Nordkorea und alle islamischen Staaten lassen keine Religionsfreiheit zu. Christen werden verfolgt, inhaftiert. Stellenweise ist der Besitz einer Bibel verboten. In islamischen Staaten ist ein Glaubenswechsel nicht erlaubt - das kann den Tod bedeuten. Nordkorea unterhält KZs.




naß war es....