Ich bin letztens beim Bummel durch Werdohl auf ein kleines Denkmal gestoßen. Eigentlich ist es mehr ein Gedenkstein. Aber ich kannte diesen Mann und seine Geschichte überhaupt nicht. Am 7.5.1873 wurde Alfred Colsman in Werdohl geboren. Sein Vater besaß eine Firma in Werdohl. Alfred selbst wurde Ingenieur in der Luftfahrt. Besonders tat er sich hervor bei der Entwicklung der Luftschiffe. Am 14.4.1945 marschierten die Amerikaner in Werdohl ein. Bei der Kapitulation der Stadt tat sich Alfred Colman sehr positiv hervor. Er wurde daraufhin kurzzeitig zum Bürgermeister ernannt. 1949 kandidierte er bei der Bundestagswahl leider erfolglos für die FDP.
1953 erhielt er das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Am 9.1.1955 verstarb er in seiner Heimatstadt Werdohl.
Manchmal denke ich an den Himmel. Ja ich möchte davon träumen. Wie wird das bei JESUS sein? Dann merke ich aber auch, ich bin nicht mehr von dieser Welt..... "Lasset uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt." (1. Joh. 4,19)
Freitag, 14. Februar 2014
Montag, 10. Februar 2014
Erlebnis Motorrad 2014
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| Indian |
Freitag, den 7.2. begann die Motorradmesse in Mannheim. Alle Jahre wieder dauerte diese bis zum Sonntag. Leider hatte der Veranstalter die Messe um einen Monat vorverlegt. Die Gründe sind mir unbekannt. Das Wetter war kühl und so fanden relativ wenige Motorradfahrer mit ihrem Fahrzeug den Weg zum Messegelände. (So am Samstag). So sind viele Besucher mit dem PKW oder Bus und Bahn angereist. Auch war das Freigelände nicht in der Benutzung aufgebaut, wie in den vergangenen Jahren. Aber im kommenden Jahr soll der Termin wieder im März liegen. Aber es gab viel zu sehen. Airbrusher bei der Arbeit zuzusehen. Der Vortrag mit einem Motorrad von München über Rußland und Kasachstan nach der Mongolei war spektakulär und sehenswert.

| Ein guter Reisevortrag... |
Donnerstag, 6. Februar 2014
Balver Mammuts
| bei einem Bäcker in einem Vorort von Balve |
| direkt an der Balver Höhle |
| auf dem Dach eines Autohändlers |
| eine Metzgerei |
| Balver Zinn |
| ein kleines Mammut in einem gr. Schnellimbiss |
Videoüberwachung für Balver Mammuts geplant
(Artikel der WR am 16.01.2014 | 16:03 Uhr)
Balve.
Immer wieder sorgt Vandalismus an den Mammut-Skulpturen in der Balver Innenstadt für Ärger. Reparaturen sind teuer, denn schnell kommen 1000 Euro zusammen. Stadtmarketing-Chefin Stephanie Kißmer berichtet über Maßnahmen zum zukünftigen Mammut-Schutz.
Artgerechte Haltung sieht anders aus. Zu Lebzeiten waren die meisten Mammuts
Steppenbewohner und mit ihrem massigen Körper alles andere als Kletterkünstler. Die modernen Nachfahren der zotteligen Stoßzahnträger, die als kunterbunte Sympathieträger das Balver Stadtbild bereichern, sieht man aber immer öfter auf Vordächern in luftiger Höhe. Das entspricht zwar nicht dem natürlichen Lebensraum eines Mammuts, trägt aber zum Überleben der Spezies bei.
Mindestens fünf der großen Mammut-Skulpturen in der Balver Innenstadt sind schon Opfer von Vandalismus geworden. Kein Wunder, dass immer mehr Mammut-Besitzer ihre Schmuckstücke in Sicherheit bringen. Denn eine Reparatur ist teuer. „Da kommen schnell bis zu 1000 Euro zusammen“, weiß Stadtmarketing-Chefin Stephanie Kißmer.
Appell an Gewissen der Täter
Jetzt geht die Mammut-Mama in die Offensive. Stephanie Kißmer kündigt Überwachungs-Aktionen an, bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit und appelliert an das Gewissen der Täter: „Die Mammuts sind ein tolles Aushängeschild für Balve. Es gibt keinen Grund, sie zu beschädigen.“ Auch Sparkassen-Regionaldirektor Anton Lübke bittet darum, die Mammuts in Ruhe zu lassen: „Die haben eine ganz hohe Akzeptanz in Balve. Auch wenn man viel Alkohol getrunken hat. Das bitte nicht.“Als besonders kritisch haben Stephanie Kißmer und Anton Lübke Nächte ausgemacht, an denen große Veranstaltungen mit entsprechendem Bierkonsum in der Höhle stattfanden. Deshalb soll zu solchen Anlässen ein privater Sicherheitsdienst die Hauptstraße verstärkt überwachen – und die dort aufgestellten Mammuts beschützen. Weil auch mehrere heimische Firmen und Industriebetriebe darüber nachdenken, gemeinsam einen Sicherheitsdienst für die Gewerbegebiete zu engagieren, will sich das Stadtmarketing einklinken und zu besonderen Anlässen die Innenstadt überwachen lassen. „Wir stehen schon in Kontakt mit zwei Sicherheitsdiensten“, erklärt Stephanie Kißmer.Wachsame Anwohner gewünschtZusätzliche Sicherheit versprechen sich die Verantwortlichen von einer Kameraüberwachung der Hauptstraße. „Wir müssen noch prüfen, was da rechtlich möglich ist, aber es gibt inzwischen in so vielen Städten Webcams, das müsste auch für Balve möglich sein“, sagte die Stadtmarketing-Geschäftsführerin.
Ein wichtiger Baustein im Sicherheitskonzept sind wachsame Anwohner. „Wenn die Balver Augen und Ohren offenhalten, dann funktioniert das auch“, ist sich Anton Lübke sicher. „Früher wurden in Nächten, in denen in der Höhle viel Alkohol getrunken wurde, oft die Blumenkästen ausgekippt. Heute beschädigen Leute die Mammuts. Das macht eine Menge Lärm, denn die Mammuts sind stabil. Es ist brachiale Gewalt erforderlich, um einen Stoßzahn abzubrechen.“
Dass nun besondere Maßnahmen erforderlich sind, freut Stephanie Kißmer nicht. „Aber leider müssen wir nachrüsten“, erklärt sie. „Der Vandalismus ist eine Katastrophe. Und wenn wir die Mammuts nicht besser schützen, werden wohl noch mehr Besitzer ihre Tiere auf Dächer oder in ihre Gebäude stellen. Aber genau das wollen wir nicht. Die Mammuts sollen ebenerdig unter freiem Himmel stehen.“ Das käme dann einer artgerechten Haltung schon recht nahe.
(Marcus Bottin)
Balve.
Immer wieder sorgt Vandalismus an den Mammut-Skulpturen in der Balver Innenstadt für Ärger. Reparaturen sind teuer, denn schnell kommen 1000 Euro zusammen. Stadtmarketing-Chefin Stephanie Kißmer berichtet über Maßnahmen zum zukünftigen Mammut-Schutz.
Artgerechte Haltung sieht anders aus. Zu Lebzeiten waren die meisten Mammuts
Steppenbewohner und mit ihrem massigen Körper alles andere als Kletterkünstler. Die modernen Nachfahren der zotteligen Stoßzahnträger, die als kunterbunte Sympathieträger das Balver Stadtbild bereichern, sieht man aber immer öfter auf Vordächern in luftiger Höhe. Das entspricht zwar nicht dem natürlichen Lebensraum eines Mammuts, trägt aber zum Überleben der Spezies bei.
Mindestens fünf der großen Mammut-Skulpturen in der Balver Innenstadt sind schon Opfer von Vandalismus geworden. Kein Wunder, dass immer mehr Mammut-Besitzer ihre Schmuckstücke in Sicherheit bringen. Denn eine Reparatur ist teuer. „Da kommen schnell bis zu 1000 Euro zusammen“, weiß Stadtmarketing-Chefin Stephanie Kißmer.
Appell an Gewissen der Täter
Jetzt geht die Mammut-Mama in die Offensive. Stephanie Kißmer kündigt Überwachungs-Aktionen an, bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit und appelliert an das Gewissen der Täter: „Die Mammuts sind ein tolles Aushängeschild für Balve. Es gibt keinen Grund, sie zu beschädigen.“ Auch Sparkassen-Regionaldirektor Anton Lübke bittet darum, die Mammuts in Ruhe zu lassen: „Die haben eine ganz hohe Akzeptanz in Balve. Auch wenn man viel Alkohol getrunken hat. Das bitte nicht.“Als besonders kritisch haben Stephanie Kißmer und Anton Lübke Nächte ausgemacht, an denen große Veranstaltungen mit entsprechendem Bierkonsum in der Höhle stattfanden. Deshalb soll zu solchen Anlässen ein privater Sicherheitsdienst die Hauptstraße verstärkt überwachen – und die dort aufgestellten Mammuts beschützen. Weil auch mehrere heimische Firmen und Industriebetriebe darüber nachdenken, gemeinsam einen Sicherheitsdienst für die Gewerbegebiete zu engagieren, will sich das Stadtmarketing einklinken und zu besonderen Anlässen die Innenstadt überwachen lassen. „Wir stehen schon in Kontakt mit zwei Sicherheitsdiensten“, erklärt Stephanie Kißmer.Wachsame Anwohner gewünschtZusätzliche Sicherheit versprechen sich die Verantwortlichen von einer Kameraüberwachung der Hauptstraße. „Wir müssen noch prüfen, was da rechtlich möglich ist, aber es gibt inzwischen in so vielen Städten Webcams, das müsste auch für Balve möglich sein“, sagte die Stadtmarketing-Geschäftsführerin.
Ein wichtiger Baustein im Sicherheitskonzept sind wachsame Anwohner. „Wenn die Balver Augen und Ohren offenhalten, dann funktioniert das auch“, ist sich Anton Lübke sicher. „Früher wurden in Nächten, in denen in der Höhle viel Alkohol getrunken wurde, oft die Blumenkästen ausgekippt. Heute beschädigen Leute die Mammuts. Das macht eine Menge Lärm, denn die Mammuts sind stabil. Es ist brachiale Gewalt erforderlich, um einen Stoßzahn abzubrechen.“
Dass nun besondere Maßnahmen erforderlich sind, freut Stephanie Kißmer nicht. „Aber leider müssen wir nachrüsten“, erklärt sie. „Der Vandalismus ist eine Katastrophe. Und wenn wir die Mammuts nicht besser schützen, werden wohl noch mehr Besitzer ihre Tiere auf Dächer oder in ihre Gebäude stellen. Aber genau das wollen wir nicht. Die Mammuts sollen ebenerdig unter freiem Himmel stehen.“ Das käme dann einer artgerechten Haltung schon recht nahe.
(Marcus Bottin)
Mittwoch, 5. Februar 2014
Balve
Ich hatte letztens ein paar Stunden Zeit und habe mir das Sauerlandstädtchen Balve in Ruhe angesehen. Balve liegt im Hönnetal und gehört zum Märkischen Kreis (MK). Das Städtchen hat knapp 12.000 Einwohner. Ich kannte die Stadt schon durch Konzerte in der Balver Höhle. Die Höhle ist nicht nur ein Ausgrabungsort, sondern auch die größte "Kulturhöhle" Europas. Konzerte und Theatervorstellungen finden hier statt.
Im Stadtbild fielen mir als erstes die unterschiedlich farbigen Mammuts am Straßenrand auf. Vermutlich ein geschickter Marketingtrick der Stadt bzw. Geschäftsleute.Wirklich schön anzusehen. Ich fand beim ersten Rundgang 11 verschiedene Mammuts. Mammut - das Sinnbild für die Balver Höhle.
| am Rathaus |
| an der Sparkasse |
Samstag, 1. Februar 2014
Schlesien/Strehlen
Ich habe gestern beim Wühlen in den "alten" Fotoalben meines Vaters eine Ansichtskarte aus Schlesien gefunden. Der Ursprung meiner Familie ist ja Schlesien und durch den unsäglichen 2. WK ist die ganze Familie ja nach Westdeutschland (Ruhrgebiet) vertrieben worden. Die Karte stammt aus den 50er Jahren - mehr konnte ich nicht heraus bekommen. Die Motive müssen vermutlich vor dem Krieg geschossen worden sein.
Mittwoch, 29. Januar 2014
Pete Seeger
Bekannte Songs von ihm sind u.a.: "Where have all the Flowers gone", "Turn! Turn! Turn!", "If I had a Hammer".
Wer sich mit der amerikanischen Folkszene auseinandersetzt kommt eigentlich nicht an der prägenden Gestalt von Pete Seeger vorbei. Bruce Springsteen hat ihm vor ein paar Jahren ein Vermächtnis veröffentlicht unter dem Titel: "We shall overcome:The Seeger Sessions" (2006).
Am 27.1. starb der große Poet im Alter von 94 Jahren in einer Klinik in New York.
Am 3.5.1919 war er in New York als Peter Seeger geboren worden. Nach einem abgebrochenen Soziologiestudium an der Harvard University beschäftige er sich mit dem Sammeln von amerikanischen Volksliedern. Er schrieb auch eigene Songs bei denen er sich auf der 5-seitigen Banjo begleitete.
Er setzte sich mit dem Zustand der Arbeiterbewegung und Minderheiten auseinander. Sein Herz schlug politisch links, was ihm in der berüchtigten McCarthy Ära Probleme und Verfolgung brachte.
1955 verweigerte er die Aussage vor dem Komitee gegen unamerikanische Umtriebe. Das brachte ihm eine 10-jährige Gefängnisstrafe ein, vor der er aber nur ein Jahr absitzen musste. In den folgenden 17 Jahren wurde er von den kommerziellen US-Medien boykottiert. Anfang der 60er Jahre ging es wieder aufwärts. Das Newport Folk Festival wurde durch sein Anraten gegründet. Das Festival kam in Mode, denn es ging mit dem Folk aufwärts. Friedens-und Umweltbewegung taten ein übriges. Seine Songs wurden von Joan Baez und Bob Dylan interpretiert. Als 1965 Bob Dylan auf dem Newport Folk Festival seine Gitarre an einen Verstärker elektrisch anschloss, kam es fast zum Eklat. Er vertrat die schlichte Lehre, dass die Volkslieder der Amerikaner nur akustisch auf Gitarre oder Banjo gespielt werden sollten. Auf einmal war der Saft der Verstärker weg. Wer war es?
Bekannte Songs von ihm sind u.a.: "Where have all the Flowers gone", "Turn! Turn! Turn!", "If I had a Hammer".
Montag, 27. Januar 2014
Ambassadors MM
Dies bedeutet, dass wir der Biker Community im Namen unseres Herrn und Retters Jesus Christus dienen.
AufgabeAmbassadors for Jesus Christ = Botschafter an Christi statt. Basiert auf der Schriftstelle:
"So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!" (2. Korinther 5,20)
Basierend auf dem Mission Befehl in Matthäus 28
"Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe! Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters."
Als unsere Mission sehen wir, dass wir die frohe Botschaft von Jesus Christ in die Welt tragen, für uns bedeutet diese Welt in erster Linie die Subkultur der Biker, Rocker und Motorradfahrer.
In diesem Bereich leben und wirken wir mit dem Auftrag Jesus, jeder so wie er Menschen erreicht in seiner Art und Weise mit seinem eigenen Christsein. Mit und ohne Worte. Wie z.B. Franz von Assisi gesagt hat“ Erzähle das Evangelium 24 Stunden am Tag und wenn es sein muss benutze Worte“.
Als Basis für diese Mission sehen wir das Wort aus Johannes 3, 16: „Denn Gott hat der Welt (jedem einzelnen) dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht“.
So wie Gott seine Liebe uns gegen über ausdrücken wollen wir seine Liebe gegenüber allen Menschen ausdrücken und ausleben.
"Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." (Johannes 13,35)
Samstag, 25. Januar 2014
Bibelschmuggler
In vielen Zeiten ist die Bibel, das Buch der Christen, geschmuggelt worden. Gerade im letzten Jahrhundert wurden viele Bibeln nach China oder in manch muslimische Staaten geschmuggelt. Die Bibel war aus den unterschiedlichsten Gründen für die jeweiligen Machthaber gefährlich. Nordkorea und China wollten keine Christen und die Bibel, da diese ihren Staatszielen entgegen standen.
In den meisten muslimischen Ländern steht auf dem Konvertieren zum christlichen Glauben die Todesstrafe. Mindestens werden die christlichen Familienmitglieder bedrängt oder verfolgt. Im hinduistischen Hintergrund gibt es auch immer wieder Übergriffe auf Christen. Warum ist das so?
Der christliche Glaube bzw. die Aussagen Jesu Christi beinhalten soviel Sprengkraft, dass sie wirklich in der Lage sind, die Menschen von Grund auf zu verändern. Wer will das schon?
Der Islam kennt keinen wirklichen Frieden oder gar Feindesliebe. Das ist bei Jesus Christus total anders.
Da der Glaube aus der Schrift (Bibel) kommt, war es oft wichtig dieses Buch in seinem Besitz zu haben. Zur Zeit der Reformation in Europa wurde die aufkommende Bibelübersetzung von Luther in der deutschen Sprache in Ländern wie Österreich, der Schweiz und Deutschland gar nicht gern gesehen. Die herrschende Katholische Kirche befürchtete nicht kontrollierbare Untertanen oder gar Christen, die ihrer Kirche den Rücken kehrten.
Das Gebiet um Ramsau und Schladming in der Steíermark (Österreich) sind Orte mit evangelischer und reformatorischer Tradition, die nur dadurch überlebt haben, dass die Lutherische Bibel und neue Gesangsbücher über verschlungene Alpenpfade geschmuggelt worden sind.
Dienstag, 21. Januar 2014
J.J.Cale verstorben
Ich war gerade zusammen mit meiner Frau im Internet unterwegs, als wir eher zufällig auf die Nachricht stießen, das im vergangen Sommer J.J. Cale (26.7.13) verstorben sei. Oh Mann, dachte ich nur. Hatte ich gar nicht mitbekommen....obwohl ich seine Musik mag. Ende Juli war ich im Ausland im Urlaub und diese traurige Nachricht lief einfach an mir vorbei. Jetzt läuft erst einmal "The Road to Escondido" im Player. Ich hatte eigentlich immer auf ein weiteres Werk zusammen mit Eric Clapton gehofft.
Mit J.J. Cales ist der Anti-Held des Rock’n’Roll gestorben
28.07.2013 | 19:10 Uhr
2013-07-28T19:10:38+02:00
J.J. Cale auf seiner Ranch in San Diego. Er lebte sehr zurückgezogen.Foto: Getty Images
Washington.
J.J. Cale starb 74-jährig am Freitag in einem Krankenhaus in San Diego. Der Mann, der als Kauz und Tiefstapler galt, schrieb Hits wie "Cocaine" und "After Midnight", berühmt machten seine Lieder aber andere Musiker: Eric Clapton etwa oder Lynyrd Skynyrd.
Es langweilte ihn, über sich zu reden. Interviews gab er so gut wie keine. Und wenn dann am Telefon. Live-Auftritte waren ihm Last statt Lust, das Bad in der Menge eine Pein. In den ersten 15 Jahren seiner Karriere hat er nicht einmal zugelassen, dass die Plattenfirmen ein Foto von ihm aufs Cover montierten. John Weldon Cale
, der – um nicht länger mit dem Velvet Underground-Avantgardisten John Cale verwechselt zu werden – in den 60er-Jahren das zweite J-Initial in den Namen bastelte, war vom Wesen her der Anti-Held des Rock‘n‘Roll.Der aus Tulsa/Oklahoma stammende Kauz war gründlich geschult in Blues, Rock, Country, Gospel, Rockabilly und Komponieren. Den großen Ruhm hatte er aber nach eigenen Worten „nie im Visier“. Sollten andere doch die Meriten ernten und den Feinschliff besorgen, solange ab und zu ein Scheck für seine Rohdiamanten abfiel. Cale suchte die Dunkelheit hinter dem Rampenlicht. Auch da kann man leuchten.Lange war J.J. Cale bitterarm. Weder Nashville funktionierte musikalisch, noch Los Angeles. Dritte verhalfen ihm zu Durchbruch und Tantiemen. Für die Interpretation von Jahrhundert-Liedern wie „After Midnight“ und „Cocaine“, die Eric Clapton zu Weltruhm verhalfen und Cale am Ende zu seinem ersten richtigen Plattenvertrag. Anfang der 70er war das. Mit „Call Me the Breeze“, ebenfalls aus seiner Feder, machten sich die Südstaaten-Rocker Lynyrd Skynyrd einen Namen.Kenner zählen ihn zu den besten Gitarristen seit HendrixClapton wie auch Neil Young verehrten den zurückhaltenden Mann, der die Düsseldorfer Techno-Pop-Band Kraftwerk besonders mochte. Sie zählen ihn bis heute zu einem der besten Gitarristen seit Hendrix.Vor sechs Jahren erwies Mr. Slowhand seinem Idol die Referenz und kam runter ins Valley nach San Diego, wo sich Cale mit seiner Frau ein ländlich abgeschiedenes Leben aufgebaut hatte. Seine zwei Kinder waren da schon lange aus dem Haus. „The Road to Escondido“ gehört mit zum Ausgeschlafensten, was die Diskografie des weißbärtigen Alten zu bieten hat, der 16 Alben produzierte.J.J. Cale waren Lobeshymnen auf sein Können unangenehm. Damit konfrontiert, dass seine Stimme auf dem träge swingenden „Cocaine“ auf manche wie ein Aphrodisiakum wirkt, gab der Erschaffer verlegen zurück: „Ich hatte nie eine gute Stimme. Ich bin Toningenieur. Auf das Abmischen kommt es an. Und ich weiß, wie das geht.“Als das Geld kam, gab’s kein KontoFans von anderen Klassikern seines Repertoires wie „I Got The Same Old Blues“, „Crazy Mama“, „Lies“, „Bring it Back“ oder „Carry On“ sehen das anders. Der Solo-Artist Beck nennt Cale und dessen sparsam-entspannten Sprechgesang den besten Lehrmeister, wenn es um die „anstrengungslose Leichtigkeit“ geht, die einen guten Song zu einem wirklich guten macht.Jahrelang umgab den naturverbundenen Tiefstapler eine lässige Kommste-heute-nicht-kommste-morgen-Haltung, die auch dem anderen großen Vagabunden der amerikanischen Volksmusik, Willie Nelson, eigen ist. Cale lebte vor der Sesshaftwerdung in mobilen Trailer-Parks. Als das erste große Geld hereinkam, spätestens ab Claptons „After Midnight“, hatte er kein Bankkonto. Cale verpackte die Dollarbündel in den Hohlräumen seines Wohnwagens und wurde so seine eigene Bank.J.J. Cale, einer der am häufigsten gecoverten Einzelkönner der Rockgeschichte, hatte keine Angst vor dem Tod. „Ich wache jeden Morgen auf, und wundere mich über einen neuen Tag“, sagte er der „Chicago Times“. Am 5. Dezember wäre er 75 Jahre alt geworden. Am Freitag ist der große Tiefstapler nach einem schweren Herzinfarkt in einem Krankenhaus bei San Diego gestorben. Vor Mitternacht.
(Dirk Hautkapp)aus: WAZ.de
Albert King
Es gibt manche Musiker die leider viel zu früh vergessen werden. Dabei haben sie entscheidende Dinge in ihrem Genre geprägt, auch wenn es vielleicht zu einem großen kommerziellen Erfolg nicht gereicht hat. Albert King wurde am 25.4.1923 in Indianola als Albert Nelson geboren und hatte 12 Geschwister. Das Gitarrespielen brachte er sich selbst bei und wie es damals vermutlich weit verbreitet war, waren die Gitarren oft selbst gebaut worden. Erst 1942 so wird überliefert, spielte er erstmals auf einer "richtigen" Gitarre. Albert war Linkshänder. So entwickelte er eine besondere eigene Spieltechnik. Er drehte die Rechtshändergitarre einfach um, d.h. die höchste Saite wurde oben aufgezogen. 

Seine Lieblingsgitarre wurde später die pfeilförmige "Gibson Flying V". Diese Art Gitarre findet sich heute oft im Hardrock Sektor wieder. 1966 zog er nach Memphis und bekam bei dem bis dahin "Soul"Label STAX einen Plattenvertrag. 1967 erschien die LP "Born under a bad sign" - der Klassiker von ihm schlechthin. In der damaligen Zeit wurden LP´s im allgemeinen oft als Zusammenstellung vorher erschienener Singels veröffentlicht. So enthält die LP "Born under a bad sign" Bluesklassiker bis heute, aber allerdings alles Songs um die 3 Minuten Spiellänge (Radiotauglich). Die Produktion ist auch inzwischen remastert erschienen. Seine "große" Zeit hatte er in den 60er und 70er Jahren. Danach ebbte der Erfolg ab, obwohl er noch regelmäßig auf Tour war. Unbestritten ist, dass Albert King Musiker wie Jimi Hendrix, Eric Clapton, Stevie Ray Vaughan, aber auch Gary Moore geprägt hatte. In den 80er Jahren hat er vereinzelt Gastauftritte bei Gary Moore "Still got the Blues" und bei Stevie Ray Vaughan "In Session". Am 19.12.1992 gibt Albert King in Los Angeles sein letztes Konzert. Zwei Tage später, am 21.12. stirbt er an einem Herzinfarkt. Der "unscheinbare" Riese ist tod. In jungen Jahren soll er allerdings recht launisch gewesen sein und immer eine 45er im Hosenbund getragen haben.
Bei mir muss es Anfang des Jahres 1988 gewesen sein, dass mich sein Song "Blues at sunrise" richtig am Radio fesselte. Ein genialer Song. Mindestens 8 Minuten lang, aber er hatte den Song auch schon mit Gitarrensoli bis 11 Minuten ausgedehnt. Der Song beginnt verhalten ruhig und steigert sich zum Orkan. Nur wo und wie an Platten herankommen? Das war damals schon schwierig auf dem Lande.
Ich muss auch gestehen, dass ich "Born under a bad sign" noch nicht mein eigen nennen kann. Mich faszinieren die Live-Songs und längeren Stücke, wo sein hervorragendes Gitarrenspiel deutlich wird.
Meine Tips: "Live wire/Blues power" (1968 Stax)
"Albert Live" (Do-LP) vermutlich zuerst 1977 auf dem Tomato Label unter dem Titel "King Albert" erschienen. (Ich habe eine Ausgabe von 1988)
"Blues at Sunrise: Live at Montreux" (1988 Stax).
1983 wurde er in die Blues Hall of Fame aufgenommen.
Bei mir muss es Anfang des Jahres 1988 gewesen sein, dass mich sein Song "Blues at sunrise" richtig am Radio fesselte. Ein genialer Song. Mindestens 8 Minuten lang, aber er hatte den Song auch schon mit Gitarrensoli bis 11 Minuten ausgedehnt. Der Song beginnt verhalten ruhig und steigert sich zum Orkan. Nur wo und wie an Platten herankommen? Das war damals schon schwierig auf dem Lande.
Ich muss auch gestehen, dass ich "Born under a bad sign" noch nicht mein eigen nennen kann. Mich faszinieren die Live-Songs und längeren Stücke, wo sein hervorragendes Gitarrenspiel deutlich wird.
Meine Tips: "Live wire/Blues power" (1968 Stax)
"Albert Live" (Do-LP) vermutlich zuerst 1977 auf dem Tomato Label unter dem Titel "King Albert" erschienen. (Ich habe eine Ausgabe von 1988)
"Blues at Sunrise: Live at Montreux" (1988 Stax).
1983 wurde er in die Blues Hall of Fame aufgenommen.
Freitag, 17. Januar 2014
Mit Christlichen Bikern unterwegs
Die „Flying-Angels“ hatten zum Jahresrückblick am Sa., den 28.12. in die Baptisten Gemeinde nach Essen – Altendorf eingeladen. Kurz nach 13.00 h wurden schon die ersten Gäste zum Mittagsimbiss erwartet. Traditionell begann um 14.00 h die „Tafelrunde“: rund 30 Leiter und Vertreter aus den verschiedensten christlichen Motorradgruppen (Flying-Angels, Bikers Church Westfalen, Lion of Judah, CMA Germany, Holy Riders Germany, Mogo Team Siegerland-Wittgenstein, CVJM Motorradfahrer, Biker Church Europe, EC Motorradfahrer Siegerland) saßen zusammen und tauschten bis kurz nach 17.00 Uhr allerlei Begebenheiten und Erfahrungen aus dem zu Ende gehenden Jahr aus.
Nach einer Pause und Stärkung durch Kaffee und Kuchen ging es um 18.00 h weiter mit dem Dank-Gottesdienst zu Ehren unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus. Wir hatten viel Grund zum Loben und Danken für den reichen Segen und Bewahrung in unser aller Leben durch IHN. Eine Dreiercombo aus Piano, Cajón und Gitarre umrahmte die Songs. Inzwischen waren über 70 Teilnehmer anwesend. Wir hörten viele Mut machende Zeugnisse aus der christlichen Motorradarbeit. Das anschließende gemeinsame Abendessen rundete den Tag ab. Für Übernachtungsmöglichkeiten war vorgesorgt worden, auch der Spaß kam bei den Übernachtungsgästen bis in den späten Abend nicht zu kurz!
Nach einer Pause und Stärkung durch Kaffee und Kuchen ging es um 18.00 h weiter mit dem Dank-Gottesdienst zu Ehren unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus. Wir hatten viel Grund zum Loben und Danken für den reichen Segen und Bewahrung in unser aller Leben durch IHN. Eine Dreiercombo aus Piano, Cajón und Gitarre umrahmte die Songs. Inzwischen waren über 70 Teilnehmer anwesend. Wir hörten viele Mut machende Zeugnisse aus der christlichen Motorradarbeit. Das anschließende gemeinsame Abendessen rundete den Tag ab. Für Übernachtungsmöglichkeiten war vorgesorgt worden, auch der Spaß kam bei den Übernachtungsgästen bis in den späten Abend nicht zu kurz!
Mittwoch, 15. Januar 2014
Biker-Partei: Soester wirkt bei Gründung mit
SOEST - Uwe Kipping kandidiert zwar für die Biker-Partei, aber ein Motorrad hat er nicht. Für den 41-Jährigen ist das kein Widerspruch: „Man braucht kein Motorrad, um seine Ideologie zu leben. Was meinen Sie, wie viele CDU-Mitglieder nicht in der Kirche sind?“. Statt für ein einsitziges Kraftrad gibt der vierfache Vater das Geld lieber für eine mehrsitzige Familienkutsche aus.
Die PS-starken Maschinen faszinierten ihn zwar seit seine frühen Jugend, gibt der gelernte Speditionskaufmann zu. Aber sie waren nur ein kleiner Anlass, sich in der Partei zu engagieren und bei der Gründung des Landesverbands am Samstag als Schatzmeister anzutreten.
Mehr als die Maschinen beeindrucken Kipping die Biker-Tugenden auf dem Parteilogo – Freiheit, Moral, Ehre und Gerechtigkeit – und die Möglichkeit, als Mitglied überall mitzureden und zu entscheiden. Mitsprache hat er schon in den Ausschüssen der Gemeinde Bad Sassendorf geübt. Dort saß er als Schulpflegschaftsvorsitzender der Schule seines Sohnes.
Aus dieser ehrenamtlichen Arbeit und aus täglicher Erfahrungen weiß der Familienvater nur allzu gut, wo viele Leute der Schuh drückt, vor allem im Schulbereich: Ständig müssten Eltern zahlen – Kopiergeld, Klassenfahrten und und und, klagt er. Das Gesetz der kostenlosen Schulbildung werde dabei ganz klar über den Haufen geworfen. Knipping, der gebürtig aus Sachsen-Anhalt stammt, sieht nicht ein, warum Schule Ländersache ist. Bei Umzügen von einem Bundesland ins andere koste das nur Geld, weil neues Schulmaterial angeschafft werden müsse, meint er.
Mitreden und die eigene Meinung sagen – auf diese Weise wollen Kipping und seine Parteifreunde die Biker-Werte in die Gesellschaft tragen. Kein Verständnis haben sie für die „Hetzjagd gegen Biker“: „Alle, die Kutte tragen und Motorrad fahren, gelten als Gangster. Wenn einer Mist baut, bauschen die Medien das groß auf. Aber dass die Biker bei dem großen Hochwasser im Sommer geholfen haben und dafür sogar ausgezeichnet wurden, das steht nicht in der Zeitung.“
Für den Landesverband, der am Samstag in Herne gewählt wird, hat der Biker-Bundesvorstand Kipping zum Schatzmeister bestimmt. Der Soester weiß, dass die Zeit drängt, will die Partei noch bei den Kommunalwahlen im Mai mitmachen. Dafür braucht sie mindestens 2 000 Unterschriften.
Kipping hat sich schon auf die Wahlkampf-Tour durch die einschlägigen Clubs gemacht und dabei erstaunt festgestellt, wie ausgeprägt die regionale Biker-Szene ist. Die Haltung der Mitglieder imponiert ihm immer wieder. In den Clubs seien alle gleich. Ob Hilfsarbeiter oder Akademiker spiele keine Rolle, weil sich alle für die gleichen Ziele einsetzen.
Gleichberechtigung beginnt bei Kippings offenbar in der Familie: Auf dem Vertiko prangt neben dem Harley-Davidson-Bildband von Uwe Kipping die Bibel seiner Ehefrau, die sich in der Albertus-Magnus-Kirchengemeinde engagiert. - bs
aus:
http://www.soester-anzeiger.de/lokales/soest/biker-partei-soester-wirkt-gruendung-3313757.html
Jetzt kann ich mich ja fragen, wie wichtig ist die weitere Neugründung einer Partei? Bei all den Neugründen stelle ich aber fest, dass viele Bürger sich in Deutschland von den klassischen Parteien alleingelassen fühlen. Den Rest schafft vermutlich die nicht übersehbare EU-Regierung. So kann ich in der Tat nachvollziehen, dass sich Motorradfahrer, Rocker oder nicht, Kutte oder nicht, Gehör schaffen wollen. Es muss Schluß sein mit dem Generalverdacht, dass alle Kuttenträger kriminell sind. Unsere Politiker und Sicherheitskräfte bauen da fast schon eine Phobie auf gegen alle Kuttenträger. Feindbilder erleichtern das Leben und werden für die Boulevardpresse benötigt. Ob die Partei etwas erreichen wird? Zu wünschen ist es ihr, denn es geht um unsere Grundrechte - als freie Menschen.
Mittwoch, 8. Januar 2014
Biggeblick
Jetzt hat das Sauerland, noch besser der Biggesee auch seinen Skywalk. Und in der Tat, wenn man drauf steht und die Gegend genießt, ist das eigentlich eine sehr gute Attraktion.
Natürlich nicht so spektakulär wie am Grand Canyon. Aber allerhand.
Am 03. Juli 2013 wurde die errichtete Plattform der Öffentlichkeit übergeben. In 90 Meter Höhe können Besucher jetzt den Ausblick über Teile des Biggesees genießen. Toll soll die Atmosphäre am Abend sein. In der Dunkelheit strahlen bläuliche LED Lichter unter dem Ring der Plattform auf.Die "Nadel" wird in ein weißes Licht getaucht. Von weitem sieht die Plattform vermutlich dann wie ein UFO aus. Aber letzteres habe ich noch nicht bewundern können.
Kürze Anfahrt aus Waldenburger Bucht. Wanderweg A4 SGV-Hütte und Biggeblick. (ca. 600 m)
Der etwas längere Weg geht über den Biggedamm entlang dem Leuchtturm.
Kürze Anfahrt aus Waldenburger Bucht. Wanderweg A4 SGV-Hütte und Biggeblick. (ca. 600 m)
Der etwas längere Weg geht über den Biggedamm entlang dem Leuchtturm.
Dienstag, 7. Januar 2014
Oskar Schabert
Oskar Schabert - chr. Märtyrer
Im Internet finde ich nur wenige Quellen. Literatur von und über ihm stammt ausschließlich aus den 30er Jahren des vorhergehenden Jahrhunderts. Er wurde am 27.11.1866 in Grobin geboren. Grobin liegt im Kurland (lettisch: kurzeme), einer lettischen Landschaft. 1886 begann er sein theologisches Studium. 1894 wurde er ordiniert und war bis 1936 Pfarrer in Riga. Unter den Bolschewiken wurde er 3 Jahre nach Sibirien verbannt (1915-1917), 1919 war er im Gefängnis in Riga inhaftiert. 1921 erhielt der die Ehrendoktorwürde von der Universität Greifswald. 1927 wurde sein Baltisches Märtyrerbuch veröffentlicht, in dem er dokumentiert, wie grausam die Bolschewiken im Baltikum gewütet hatten und wie viele Menschen in der Zeit als christliche Märtyrer gestorben sind.
Ich selbst merke einmal mehr, wie umkämpft der christliche Glaube ist. Wir sollten aus der Vergangenheit lernen wollen. Gerade im christlich geistlichen Bereich erlebe ich in der heutigen Zeit viel Flachheit und Oberflächlichkeit. Der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass christliche Nachfolge auch sehr schwer werden kann und das unser Heiland Jesus Christus eigentlich keine Nachfolge versprochen hat, die leicht von der Hand geht. Da sind die biblischen Quellen schon eindeutig.
Montag, 6. Januar 2014
Jahreslosung 2014
"GOTT nahe zu sein ist mein Glück" Dieser Teilvers 28 aus dem Psalm 73 ist die Jahreslosung für 2014.
Wenn wir mit anderen Menschen im Gespräch nachfragen, was sie unter Glück verstehen, dann kommen viele unterschiedliche Meinungen heraus. Wichtig scheint mir auch das Alter des jenigen zu sein, der die Antwort gibt. Ältere Menschen können schon Zeiten des Leids erlebt haben und die Antwort fällt dann dementsprechend anders aus.
Frischverliebte Menschen empfinden ihre Beziehung als großes Glück. Andere sind dankbar, wenn sie Arbeit haben oder neu erhalten haben. Gute Gesundheit gehört zum Glücklichsein dazu. Manche erfreuen sich an den gesunden Kindern und sind glücklich. Der Kriegsflüchtling ist glücklich, wenn er in Sicherheit ist. Manche andere sind glücklich, wenn ihr Fußballverein gewonnen hat. Alles ist möglich.
Der christliche Glaube lässt obiges Glück zu und stehen, aber dass wichtigste ist die Beziehung zu dem GOTT der Bibel, sprich: JESUS CHRISTUS und dem Vater im Himmel.
In der Lutherbibel wird der Psalm 73 überschrieben mit "Anfechtung und Trost beim Glück der Gottlosen". Der Psalmbeter erlebt eine sehr schwierige Lebensphase und möchte fast entmutigt aufgeben. Dann sieht er tiefer auf das Leben der gottlosen Menschen und merkt wieviel Halt, Kraft, Mut und Vertrauen er in der Beziehung mit dem Vater im Himmel hat. Er ringt sich zu einem dennoch oder aber durch. "Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte."
Die Übersetzung der Elberfelder Bibel ist vermutlich die genaueste, aber der Text ist nicht so flüssig zu lesen. "Ich aber: Gott zu nahen ist mir gut." Die NGÜ*) übersetzt "Für mich aber ist Gottes Nähe beglückend."
In der Tat ist das für mich auch so. Natürlich bin ich dankbar, dass ich Arbeit und Auskommen habe. Bin dankbar, dass ich eine Ehepartnerin habe. Bin dankbar und froh darüber, dass sich gesundheitliche Wehwehchen bei mir in Grenzen halten. Aber das wirklich frohmachende ist die Beziehung zu JESUS CHRISTUS. Es ist gut mit ihm zu leben. Hilfe und Vergebung zu erfahren. Trost und Wertschätzung. Er sorgt für alles und das macht mich glücklich.
Was macht Sie glücklich?
*) NGÜ - Neue Genfer Übersetzung
Wenn wir mit anderen Menschen im Gespräch nachfragen, was sie unter Glück verstehen, dann kommen viele unterschiedliche Meinungen heraus. Wichtig scheint mir auch das Alter des jenigen zu sein, der die Antwort gibt. Ältere Menschen können schon Zeiten des Leids erlebt haben und die Antwort fällt dann dementsprechend anders aus.
Frischverliebte Menschen empfinden ihre Beziehung als großes Glück. Andere sind dankbar, wenn sie Arbeit haben oder neu erhalten haben. Gute Gesundheit gehört zum Glücklichsein dazu. Manche erfreuen sich an den gesunden Kindern und sind glücklich. Der Kriegsflüchtling ist glücklich, wenn er in Sicherheit ist. Manche andere sind glücklich, wenn ihr Fußballverein gewonnen hat. Alles ist möglich.
Der christliche Glaube lässt obiges Glück zu und stehen, aber dass wichtigste ist die Beziehung zu dem GOTT der Bibel, sprich: JESUS CHRISTUS und dem Vater im Himmel.
In der Lutherbibel wird der Psalm 73 überschrieben mit "Anfechtung und Trost beim Glück der Gottlosen". Der Psalmbeter erlebt eine sehr schwierige Lebensphase und möchte fast entmutigt aufgeben. Dann sieht er tiefer auf das Leben der gottlosen Menschen und merkt wieviel Halt, Kraft, Mut und Vertrauen er in der Beziehung mit dem Vater im Himmel hat. Er ringt sich zu einem dennoch oder aber durch. "Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte."
Die Übersetzung der Elberfelder Bibel ist vermutlich die genaueste, aber der Text ist nicht so flüssig zu lesen. "Ich aber: Gott zu nahen ist mir gut." Die NGÜ*) übersetzt "Für mich aber ist Gottes Nähe beglückend."
In der Tat ist das für mich auch so. Natürlich bin ich dankbar, dass ich Arbeit und Auskommen habe. Bin dankbar, dass ich eine Ehepartnerin habe. Bin dankbar und froh darüber, dass sich gesundheitliche Wehwehchen bei mir in Grenzen halten. Aber das wirklich frohmachende ist die Beziehung zu JESUS CHRISTUS. Es ist gut mit ihm zu leben. Hilfe und Vergebung zu erfahren. Trost und Wertschätzung. Er sorgt für alles und das macht mich glücklich.
Was macht Sie glücklich?
*) NGÜ - Neue Genfer Übersetzung
Sonntag, 5. Januar 2014
Boston-Brad Delp
Ich war gestern bei dem Secondhand Händler meines Vertrauens und habe einige Stunden in alten Langspielplatten und auch in gebrauchten CD´s gewühlt. Natürlich wurde ich wieder fündig.
Ich ergatterte für kleines Geld Boston - Third Stage. Ja, das war ein doller Sound Ende der 70. Jahre des letzten Jahrhunderts." More than a feeling" ist heute noch überwältigend. Aber beim genauen Hören und Informieren über die Band, wurde mir bewusst, dass Brad Delp 2007 Selbstmord verübt hatte. Eine geniale Stimme, aber als Mensch dann plötzlich "alleine und leer".
Auszug aus: der Standart/AT
55-Jähriger starb an Kohlenmonoxidvergiftung
Concord/USA - Der Sänger der US-Rockband Boston, Brad Delp, hat sich nach Angaben seiner Familie selbst das Leben genommen. Das geht aus einer am Mittwoch in Concord im US-Staat New Hampshire veröffentlichten Erklärung hervor. Die Polizei teilte dazu das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung der Leiche des 55-jährigen Musikers mit. Demnach starb Delp an einer Kohlenmonoxidvergiftung, nachdem er sich im Badezimmer eingeschlossen und in dem versiegelten Raum zwei Holzkohlegrills angefeuert hatte.
Im Bad des Hauses in Atkinson wurde Delp von seiner Verlobten Pamela Sullivan tot aufgefunden. An die Tür habe er zwei Briefe an seine Familie und Sullivan geklebt. Deren Inhalt sei der Polizei nicht bekannt.
Delp sang die Boston-Hits "More than a Feeling" und "Longtime" von 1976. Er ist auch auf dem jüngsten Album der Band zu hören, "Corporate America" von 2002. Delp war Anfang der 70er Jahre zu der Gruppe gestoßen. Zuletzt war Boston im November 2006 in der Bostoner Symphony Hall aufgetreten.(APA/AP) 

Donnerstag, 2. Januar 2014
Eric Carr
...der Schlagzeuger der Rock- & Schockformation KISS starb am 24.11.1991. Da am selbigen Tag Freddie Mercury, der Sänger der Band Queen starb, füllte diese Nachricht die Tageszeitungen.
Eric Carr (bürgerlich Paul Charles Caravello); * 12.7.1950 in Brokklyn, New York geboren.
Nach seinem Highschool Anschluss 1969 arbeitete er als Gas- u. Wasserinstallateur wie sein Vater.
Seit 1970 spielte er in diversen Bands das Schlagzeug. Am 1.7.1980 wurde Eric Carr nach mehrmaligem Vorspielen als Nachfolger für Peter Criss eingestellt. Peter war wegen seiner Suchtproblematik ausgeschieden. Im März 1991 wurde bei Eric ein bösartiger Tumor im Herzvorhof entdeckt, der auch sofort entfernt wurde. Es schlossen sich einige Chemotherapien an. Am 14.9.1991 erlitt er eine Gehirnblutung durch die er ins Krankenhaus musste. Eine weitere Gehirnblutung folgte und er fiel ins Koma, aus dem er nicht mehr erwachte.
Mel Pritchard
Auch der früher Tod von dem Schlagzeuger Melvyn Paul Pritchard, besser bekannt unter Mel Pritchard am 28.01.2004 ging an mir vorbei. Am 20.01.1948 war er in Oldham/Lancashire geboren worden. Freundschaftlich schon sehr früh war er mit Les Holroyd verbunden. 1967 hatten beide schon eine gemeinsame Band, aus der später die Progressive Rockband Barclay James Harvest hervorging. Die erfolgreichsten Jahre waren zum Ende der 70. Anfang der 80. Jahre des letzten Jahrhunderts. Ich habe BJH zweimal live erlebt in Dortmund und Schloss Neuhaus. Aber zur Zeit seines frühen Todes hatte ich die Musik der Band nicht mehr im Blick. Er starb nachts mit 58 Jahren an einem Herzinfarkt.
http://www.bjharvest.co.uk/dmel.htm
Sandy West
Bin im Internet auf ein "Drummer Magazin" gestoßen auf deren Seite auch verstorbener Musiker gedacht wurde. Bin die Liste dann einmal durchgegangen und habe dabei schnell gemerkt, dass ich nur als Leser von Musikmagazinen auf dem Laufenden bin, wenn von einem verstorbenen Musiker berichtet wird. Die so genannte normale Tagespresse gibt nur Infos über die 1. Kategorie weiter. So war ich doch ein wenig traurig als ich das Todesdatum von Sandy West entdeckte. Die ehemalige Schlagzeugerin der Runaways war am 21.10.2006 im Alter von 47 Jahren verstorben. Sie starb im kalifornischen San Dimas an Lungenkrebs.
Ich lernte die Band Mitte der 70.Jahre durch Berichte in der BRAVO (Ja,ehrlich) kennen. Habe auch 3 Langespielplatten von den Runaways im Schrank, allerdings lange nicht mehr gehört.
| Sandy West in Action |
Sandy West war in meinem Alter und als Teenager habe ich u.a. auch für sie geschwärmt. Sie hatte einfach eine nette Ausstrahlung auf mich.
Am 10.7.1959 war sie unter dem Namen Sandra Sue Pesavento in Long Beach/Kalifornien zur Welt gekommen. Sie hatte noch 6 Schwestern. Im Cover der "Live in Japan" (1977) wurde für die damaligen Fans ein Bilderbuch beigelegt, auf deren Seiten die einzelnen Musikerinnen Fragen beantworten konnten. Sie schwärmte darin für die italienische, japanische und amerikanische Küche. Großen Respekt hatte sie vor Musikern wie z.B. The Queen und Barbra Streisand.
1979 nach spektakulären 4 Jahren war die Band plötzlich aufgelöst worden. Es hatte musikalische Spannungen gegeben. Joan Jett wollte in Richtung Punk gehen und Lita Ford und Sandy West favorisierten den Rock und Hardrock. Mit eigenen Projekten war sie später eher glücklos.
Freitag, 27. Dezember 2013
Geburtsstunde der Musikkassette
Bandsalat und Hitmix: Vor 50 Jahren kamen die ersten Musikkassetten auf den Markt.
Sie kamen aus Holland und waren nicht überall gerne gesehen. Vor einem halben Jahrhundert lagen die ersten Musik-Kassetten unter dem Tannenbaum. In deutschen Haushalten sorgten sie 1963 erstmals für Unterhaltung zum Jahreswechsel, in der Branche für Entsetzen.
Problemlos ließen sich Schallplatten nun günstig duplizieren. „Aufnehmen tötet die Musik“, warnten die Firmen, aufhalten konnten sie die kleine Schwester des Tonbands nicht. Das gelang erst mehr als 20 Jahre später der bespielbaren CD.
Der Mann, der das Aufnahmeband in der Hülle – und das dazu passende Abspielgerät – erfunden hat, heißt Lou Ottens und ist damals Ingenieur bei Philips in den Niederlanden. Ein Tüftler, der das Leben ganzer Generationen verändert. Denn vor der Kassette gibt es nur das Tonband. Viel zu teuer ist das für die meisten Menschen und sehr unpraktisch. Nichts für unterwegs, umständlich zu bedienen.
299 Mark für die ersten Geräte
Ottens macht die Technik kleiner, steckt das Band in ein Plastikgehäuse. Das erste Abspielgerät kostet 299 D-Mark, die Nachfolger sind bald schon für die Hälfte zu haben. Das ist offenbar günstig genug. Denn nur ein paar Jahre später haben Kassettenrecorder Kinder- und Jugendzimmer erobert, sind aus den Autos nicht mehr wegzudenken. Mit Bändern, die oft schon ab Werk bespielt sind, noch lieber aber leer gekauft werden.
Denn das ist es ja, was die Kassette so besonders macht. Kaum ein Junge, der seine Freundin in den 1970er-Jahren nicht mit einem „nur für sie aufgenommenen“ Tape beeindruckt hätte. Nur noch Hits oder „Schmusesongs“ kann man hintereinander schneiden, und endlich muss niemand mehr bei der Party hinter dem Plattenteller stehen, wenn er nicht will.Immer besser wird die Qualität der Bänder, immer länger die Aufnahmemöglichkeit. Bei Bandsalat steckt man einen Kugelschreiber in die Spule und wickelt alles wieder auf. Und wer sichergehen will, dass er sein Lieblingsband nicht versehentlich löscht, bricht oben eine kleines Plastikstück heraus. Hat man sich die Songs dann doch mal leid gehört, lässt sich das herausgebrochene Teil durch ein Stück Tesafilm ersetzen.
Walkman mach Musik mobil
Die Hochzeit der Kassette sind die späten 70er- und frühen 80er-Jahre. Ob auf dem Schulhof, am Strand oder beim Joggen, überall ist sie dabei. Denn der Walkman, den Sony 1979 vorstellt, macht sie so transportabel wie nie. Bis 1999 verkaufen die Japaner eigenen Angaben zufolge 186 Millionen Geräte.Doch mit dem Aufkommen der CD beginnt der Niedergang der Kassette. Und seit die Silberlinge sich auch selber brennen lassen, ist es ganz vorbei mit den Magnetbändern. Selbst die meisten Kinderhörspiele gibt es längst ausschließlich als CD oder MP3-Download. Nur Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg und die Drei ??? sind noch als Kassette erhältlich.
(Auszüge von Andreas Brehme aus derwesten.de)
Ich habe mich heute über diesen Artikel bzw. Auszüge des Artikels gefreut. Ja, die Kassette hat auch einen Teil meiner Jugend geprägt. Ja, auch ich habe Songs für meine erste Freundin zusammengestellt. Es ist beruhigend zu sehen, dass andere Menschen es ähnlich erlebt haben. Einen Walkman hatte ich auch. Mit dem Kassettenrecorder im Führerhaus sind wir ins Manöver gefahren. Der LKW hatte natürlich kein eingebautes Radio. Tolle Erlebnisse mit den Kassetten. Nur brauche ich jetzt keine blöde abendfüllende Show von RTL dafür.
Sie kamen aus Holland und waren nicht überall gerne gesehen. Vor einem halben Jahrhundert lagen die ersten Musik-Kassetten unter dem Tannenbaum. In deutschen Haushalten sorgten sie 1963 erstmals für Unterhaltung zum Jahreswechsel, in der Branche für Entsetzen.
Problemlos ließen sich Schallplatten nun günstig duplizieren. „Aufnehmen tötet die Musik“, warnten die Firmen, aufhalten konnten sie die kleine Schwester des Tonbands nicht. Das gelang erst mehr als 20 Jahre später der bespielbaren CD.
Der Mann, der das Aufnahmeband in der Hülle – und das dazu passende Abspielgerät – erfunden hat, heißt Lou Ottens und ist damals Ingenieur bei Philips in den Niederlanden. Ein Tüftler, der das Leben ganzer Generationen verändert. Denn vor der Kassette gibt es nur das Tonband. Viel zu teuer ist das für die meisten Menschen und sehr unpraktisch. Nichts für unterwegs, umständlich zu bedienen.
299 Mark für die ersten Geräte
Ottens macht die Technik kleiner, steckt das Band in ein Plastikgehäuse. Das erste Abspielgerät kostet 299 D-Mark, die Nachfolger sind bald schon für die Hälfte zu haben. Das ist offenbar günstig genug. Denn nur ein paar Jahre später haben Kassettenrecorder Kinder- und Jugendzimmer erobert, sind aus den Autos nicht mehr wegzudenken. Mit Bändern, die oft schon ab Werk bespielt sind, noch lieber aber leer gekauft werden.
Denn das ist es ja, was die Kassette so besonders macht. Kaum ein Junge, der seine Freundin in den 1970er-Jahren nicht mit einem „nur für sie aufgenommenen“ Tape beeindruckt hätte. Nur noch Hits oder „Schmusesongs“ kann man hintereinander schneiden, und endlich muss niemand mehr bei der Party hinter dem Plattenteller stehen, wenn er nicht will.Immer besser wird die Qualität der Bänder, immer länger die Aufnahmemöglichkeit. Bei Bandsalat steckt man einen Kugelschreiber in die Spule und wickelt alles wieder auf. Und wer sichergehen will, dass er sein Lieblingsband nicht versehentlich löscht, bricht oben eine kleines Plastikstück heraus. Hat man sich die Songs dann doch mal leid gehört, lässt sich das herausgebrochene Teil durch ein Stück Tesafilm ersetzen.
Walkman mach Musik mobil
Die Hochzeit der Kassette sind die späten 70er- und frühen 80er-Jahre. Ob auf dem Schulhof, am Strand oder beim Joggen, überall ist sie dabei. Denn der Walkman, den Sony 1979 vorstellt, macht sie so transportabel wie nie. Bis 1999 verkaufen die Japaner eigenen Angaben zufolge 186 Millionen Geräte.Doch mit dem Aufkommen der CD beginnt der Niedergang der Kassette. Und seit die Silberlinge sich auch selber brennen lassen, ist es ganz vorbei mit den Magnetbändern. Selbst die meisten Kinderhörspiele gibt es längst ausschließlich als CD oder MP3-Download. Nur Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg und die Drei ??? sind noch als Kassette erhältlich.
(Auszüge von Andreas Brehme aus derwesten.de)
Ich habe mich heute über diesen Artikel bzw. Auszüge des Artikels gefreut. Ja, die Kassette hat auch einen Teil meiner Jugend geprägt. Ja, auch ich habe Songs für meine erste Freundin zusammengestellt. Es ist beruhigend zu sehen, dass andere Menschen es ähnlich erlebt haben. Einen Walkman hatte ich auch. Mit dem Kassettenrecorder im Führerhaus sind wir ins Manöver gefahren. Der LKW hatte natürlich kein eingebautes Radio. Tolle Erlebnisse mit den Kassetten. Nur brauche ich jetzt keine blöde abendfüllende Show von RTL dafür.
Mittwoch, 25. Dezember 2013
Rock....
....ein eclipsed-Buch. Mit Weihnachtsgeschenken habe ich es ja nicht so. Aber dieses Mal wurde mein Geschmack getroffen. Wie auch immer das zu Stande kam ist eigentlich unerheblich. Ich bin ein regelmäßiger Leser von der Zeitschrift eclipsed. Es hat natürlich ein paar Jahre gedauert bis ich mit den Artikeln der Zeitschrift klar kam. Im allgemeinen bedienen sie den Fan des Prog Rock. Was aber auch nicht mehr so ganz stimmt. Die Rockmusik ist so vielfältig und präsentiert sich in den unterschiedlichsten Sparten, dass ich/man gar nicht alles wissen und kennen kann. In jeder Ausgabe bekommt man einen Einkaufszettel über einen bestimmten Musiker oder einer Band. Alle Alben werden vorgestellt und bewertet. Natürlich ist da auch manches Geschmacksache. Aber aus dieser Idee heraus wurde dann dieses hervorragende Buch erarbeitet. Über die Zusammenstellung der ersten 20 Künstler und Bands kann man geteilter Meinung sein. Wer kennt noch die Band Can?

Aber ich kann mir die Zeit nehmen, um in diesem Buch zu lesen und meine eigene LP/CD Sammlung zu durchforsten. Habe ich das scheinbar "beste" Album überhaupt im Schrank? Langfristig werden auch Künstler dabei sein, die ich erst noch entdecken möchte. Ausgabe 2 ist schon in Planung. Denn es fehlen ja noch so viele große Künstler, wie z. B. Bruce Springsteen, The Beatles, Allman Brothers oder gar Johnny Cash.
Dienstag, 24. Dezember 2013
Weihnachten 2013
Als ich heute morgen mir die Tageszeitung schnappte, war der Anteil der Werbung doppelt so groß wie die Zeitung mit all den Nachrichten. Es ist an Weihnachten zum Zornigwerden. Werbung und Kaufrausch bis zum Schluss.
Jetzt auf eine einsame Insel und nichts hören und sehen von diesem Wahn und Run.
Weihnachten verkommt zum Fest des Kommerzes.
Der Ursprung von Weihnachten liegt in der Nähe von Bethlehem, dass damals zu einer römische Provinz gehörte. Judäa war von den Römern besetzt. Das Volk Israel in fremder Hand. Maria bringt das Kind zur Welt, dass sie JESUS nennt. Armselig, vermutlich in einer Art Höhle, denn zur Zeit der Volkszählung waren alle Quartiere ausgebucht, fand die Geburt statt. Über die Jahrhunderte hat sich das zu einer Art Stall entwickelt. Aber egal wie der Geburtsort aussah, JESUS war auf die Welt gekommen.
Die Engel aus dem Himmel verkündigten den Hirten bei ihren Schafen, diese unmögliche, aber wichtige Geburt. "Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids." (Lukas Evangelium 2, 10+11)
Unser so genannter aufgeklärter Verstand kann und will es manchmal nicht glauben. Engel die verkündigen und singen. Hirten die staunen und anbeten, als sie Maria und Josef mit dem Kind sehen.
Aber das ist der Ursprung von dem Weihnachtsfest. Jesus Christus, der Retter und Heiland für alle Menschen und Völker kommt auf die Welt. Leider können unendlich viele Menschen damit nichts mehr anfangen oder wissen gar nicht um diesen Hintergrund.
Weihnachten ist Geburtstagsparty für JESUS, mein Retter. Ist er dein Retter? Er will es gerne werden.
Sonntag, 22. Dezember 2013
Dwight Lyman Moody
Heute vor 114 Jahren starb der größte Evangelist des 19. Jahrhunderts.
Nach seiner Bekehrung eröffnete Moody 1858 in Chicago eine Sonntagsschule. Von 1860 an widmete er sich ganz der Evangelisation. Durch die Einrichtung einer Bibelkonferenz sowie die Gründung des Bibelinstituts in Chicago sorgte er für die Ausbildung geschulter Evangelisten. Seine tiefe Frömmigkeit, sein Eifer und sein Organisationstalent machten ihn zu einem Bahnbrecher der Evangelisation.
Wir können uns ja heute fragen, was aus dem Land der Reformation geworden ist? Was haben wir als Volk noch für christliche Einsichten und Werte? Heute erscheint alles gleichwertig und somit gleichgültig. Viele Errungenschaften die im Moment fast absterben möchten sind durch den christlichen Glauben und dem christlichen Menschenbild hervorgebracht worden. Fernöstliche Religionen und Meditationtechniken wirken anziehend, aber schaffen sie einen wirklichen Frieden? Frieden mit GOTT. Die ersten Jünger der christlichen Gemeinden in Judäa konnten noch rufen "Lasst Euch versöhnen mit GOTT". JESUS CHRISTUS war im täglichen Leben real. Was ist aus unserer kirchlichen und gemeindlichen Landschaft geworden? Auch wenn sich Zeiten ändern, es fehlt an Menschen wie z.B. Dwight Lyman Moody die zutiefst vom Heiligen Geist Gottes und JESUS bewegt worden sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dwight_Lyman_Moody
http://de.wikipedia.org/wiki/Dwight_Lyman_Moody
Donnerstag, 19. Dezember 2013
weibliche Gesangsstimmen II.
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| Layla Zoe |
Vor ein paar Jahren habe ich einmal einen Artikel geschrieben, der sich mit den weiblichen Gesangsstimmen befasste. Noch besser ausgedrückt, welche Stimme ich aus der Rock-, Blues- & Countrymusik am meisten mag.
Bei mir waren damals die ersten 12. Plätze schnell vergeben. In den letzten 2 Jahren habe ich noch zwei weitere Sängerinnen entdeckt, an deren Stimmen ich als Rock- & Bluesfan nicht mehr vorbei komme. Ein wenig, oder auch mehr, schimmert das Erbe von Janis Joplin durch.
Layla Zoe aus Kanada, die im Moment in Deutschland lebt, habe ich über mein Blues News Magazin entdeckt. "Sleep little Girl" wurde für Deutschland von Henrik Freischlader produziert. Er selbst ist eigenständiger Bluesgitarrist und gehört auch zu ihrer Tourband. Im Moment ist ihre zweite Produktion mit "The Lily" erschienen. Von Rock bis Blues und Gospel ist alles vertreten. Bin gespannt wie ihre Entwicklung weitergeht.
Die nächste Künstlerin habe ich auch erst durch einen Gitarristen kennengelernt. Beth Hart brachte 2 Produktionen mit Joe Bonamassa zusammen heraus. Alte Blues- und Jazzstandards wurden nachgespielt und gesungen. Bei ihrer Stimme kam es mir vor als wenn ich einen Schüttelfrost bekommen hätte. Auch einfach genial. Sie wurde am 24.1.1972 in Los Angeles geboren. Seit 1993 bringt sie eigene Songs heraus und hat mittlerweile 10 Alben veröffentlicht. "Don´t explain" (2011) und "See saw" (2013) mit Joe Bonamassa sind herausragend. Beim letzten Album interpretiert sie einen Song von Tina Turner ("Nutbush City Limits") neu. Wenn ich den Song im Auto höre, gebe ich einfach mehr Gas. Das sagt schon alles aus.
Mittwoch, 18. Dezember 2013
Keith Richards
Nach dem in den letzten Jahren mancher Rockmusiker zu früh verstorben ist... erleben wir heute das eigentliche Wunder: Keith Richards feiert seinen 70. Geburtstag. Das hätte er vermutlich vor 45 Jahren selbst nicht gedacht... Ein Wunder der Gnade - hoffentlich nimmt er das wahr.
Die Drogen, der Alkohol, all die anderen Eskapaden hat er überlebt. "Der lässige an der Gitarre" so formulierte es eine Heimatzeitung zu seinem Geburtstag. Die Stones sind ohne ihn nicht denkbar. Die sparsamen Riffs an der Gitarre, wer hätte das sonst hinbekommen?
Herzlichen Glückwunsch!
Dienstag, 17. Dezember 2013
Americana
Seit einigen Jahren geistert der Musikbegriff AMERICANA durch den Äther. Wie auch immer?
Die letzten Aufnahmen von Johnny Cash zählen dazu. Er hat viele Songs von anderen Künstlern neu interpretiert. Stylitisch manchmal recht unterschiedlich. Von daher liegt der Ursprung dieser Musikrichtung im Countrybereich.
Mein America Journal hat eine Story mit dem Titel "Soundtrack für Roadmovies" herausgebracht.
Auch sie spüren diesem Begriff nach und kommen zu dem Schluß, dass vermutlich alles mit der Band The Eagles angefangen hat, als diese den Hit "Take it easy" hatten. Aber das war schon in den 70er Jahren.
So möchte ich feststellen, dass selbst nach einigen Recherchen meinerseits im Internet nicht viel brauchbares dabei herauskam. Letztendlich ist es ein Stilmix der die Folk-, Blues- & Countrymusik aus der USA zusammenfasst bzw. unterschiedlichste Gewichtung hervorbringt. So genannte kritische Liedermacher finden sich mit ihren Songs stellenweise auch wieder. Manche bündeln den Musikstil auch in dem Namen "Roots Rock". So ist die mögliche Interpretenliste lang.
Emmylou Harris, Mary Chapin Carpenter, Joe Ely, Ryan Adams, Gram Parson (Vorreiter Anfang der 70er Jahre), The Byrds, Johnny Cash und John Fogerty. Ich persönlich würde auch vereinzelte Aufnahmen von Neil Young dazu zählen.
Jütland
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| Endloser Strand |
Im Sommer war ich ein paar Tage in ein Ferienhaus in Jütland eingeladen worden. Da Jüdland recht groß ist (ich meine das eigentliche Festland von Dänemark - dass an Schleswig Holstein angrenzt)beziehe ich mich auf die Gegend, die an die Nordsee grenzt. Also der Westen von Jütland. Mit dabei hat ich mein Rad. Es ist immer schlecht wenn man Urlaubsgegenden miteinander vergleicht. In der Vergangenheit war ich im Herbst ein paar Mal in Zeeland gewesen. Natürlich kann man dort im Umkreis von einer Stunde Fahrzeit doch einige Orte und Städtchen sich ansehen. Die Westküste von Jüdland liegt dagegen schon einiges einsamer. Aber egal - ich suchte ja Erholung, Wasser, Wind und Strandsparziergänge - und dafür ist Jütland gut geeignet. 5 Tage Erholung pur.
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| Viel Einsamkeit - also Ruhe |
Das "alte" Wikingerstädtchen Ribe kann ich sehr empfehlen. Hat mir einfach sehr gut gefallen, dieses Städtchen abzugehen.
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| Sonnenuntergang |
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| unterwegs mit dem Rad... |
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| Hvide Sande - Hafen |
Samstag, 14. Dezember 2013
Plettenberger Geschäftsleben....
.....stirbt.
Ich bin heute morgen einmal wieder durch die Innenstadt (Wilhelmstr. ect) gegangen. Es fällt auf, dass drei Geschäfte im Ausverkauf stehen. Am Ende des Jahres ist Schluss - Geschäftsaufgabe.
Obwohl sich die Geschäftsleute regelmäßig zusammen setzen um über die Belebung der Innenstadt nachzudenken, stirbt diese weiter. Dafür hat die Innenstadt mittlerweile 5 Dönerbuden zu bieten, die alle überleben. Außer Döner scheint nichts los zu sein.
Ich selbst kann durch mein Einkaufsverhalten die Innenstadt nicht retten. Wenn ich alle 2 Jahre mal eine Hose kaufe oder 2 T-shirts, dann geschieht das in irgendeiner größeren Stadt. Heute morgen wollte ich nach "neuen" DVD´s Ausschau halten, aber die Preise waren zu hoch. Ich muss sparen.
Letzteres ist vermutlich das Problem generell, denn das Geld sitzt nicht mehr so locker. Alles wird mehr oder weniger spürbar teurer.
Ja wohin geht es mit der Innenstadt? Supermärkte und Dönerbuden haben wir zu genüge.
Ich bin heute morgen einmal wieder durch die Innenstadt (Wilhelmstr. ect) gegangen. Es fällt auf, dass drei Geschäfte im Ausverkauf stehen. Am Ende des Jahres ist Schluss - Geschäftsaufgabe.
Obwohl sich die Geschäftsleute regelmäßig zusammen setzen um über die Belebung der Innenstadt nachzudenken, stirbt diese weiter. Dafür hat die Innenstadt mittlerweile 5 Dönerbuden zu bieten, die alle überleben. Außer Döner scheint nichts los zu sein.
Ich selbst kann durch mein Einkaufsverhalten die Innenstadt nicht retten. Wenn ich alle 2 Jahre mal eine Hose kaufe oder 2 T-shirts, dann geschieht das in irgendeiner größeren Stadt. Heute morgen wollte ich nach "neuen" DVD´s Ausschau halten, aber die Preise waren zu hoch. Ich muss sparen.
Letzteres ist vermutlich das Problem generell, denn das Geld sitzt nicht mehr so locker. Alles wird mehr oder weniger spürbar teurer.
Ja wohin geht es mit der Innenstadt? Supermärkte und Dönerbuden haben wir zu genüge.
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