Sonntag, 16. Juni 2019

US Cartreffen in Hemer

 
In den USA, dem selbsternannten Land 
der unbegrenzten Möglichkeiten, ist der 
Road Trip über die Route 66 für viele
 ein Lebenstraum, der über den ganzen Globus verteilt, Gleichgesinnte findet: Sehnsucht, Fernweh, Freiheit vermittelt diese Reise auf den ursprünglichen Pfaden von West nach Ost durch die USA, die idealerweise auf einer waschechten Harley Davidson oder in einem imposanten Ami-Schlitten erlebt wird. Nicht Geschwindigkeit ist es, die zählt, sehr wohl aber der Sound der Motoren und die Lebenskultur. Ein Stück dieses ganz besonderen Feelings holt der Sauerlandpark Hemer in den Märkischen Kreis. In Anlehnung an die A 46, die an Hemer vorbeiführt, wurde das Festival vom 16. & 17. Juni rund um US-Cars, Harleys und den American way of life, Route46 getauft.
Damit wird Südwestfalens größter Garten- und Landschaftspark einmal mehr zu DEM Treffpunkt für Fans der amerikanischen Fahrzeugkultur. „Wir freuen uns auf ein Wochenende mit den schönsten und außergewöhnlichsten US-Cars & Harleys aus der ganzen Region“, sagt Oliver Geselbracht, Eventleiter des Sauerlandparks Hemer. Ein echtes US-Classic-Car hat gern mal acht Zylinder, Hubraum ohne Ende und definitiv ausufernde Ausmaße. Dazu gibt es Chopper und temporeiche Bikes aus original amerikanischer Produktion. Welche Modelle am Samstag und Sonntag im Sauerlandpark Station machen werden, bleibt abzuwarten, dass viele neue und vor allem noch mehr außergewöhnliche US-Automobile und Harleys zu sehen sein werden, ist garantiert. (Text aus der Homepage des "Sauerlandparkes")

Bereits 2018 vor Ort
Wir waren selbst nur am Samstag relativ spät, aber spontan vor Ort. Leider waren gegen 17.00 h schon manche Fahrzeuge abgefahren. Auf dem Ausstellungsgelände für die Harley Maschinen war fast gar nichts mehr los. Aber das ist unsere eigene Schuld. Im nächsten Jahr müssen wir einfach eher vor Ort sein. Es ist kein großes Festival - aber klein und fein.


Unter der Haube eines Ford Mustangs

Samstag, 15. Juni 2019

Oliver Kahn, der Titan wird 50

Oliver Kahn - ehemals ein grandioser Torhüter in Deutschland und über Europa hinaus - feiert heute seinen 50. Geburtstag.
Er ist als Torhüter beim Karlsruher SC groß geworden, bevor er 1994 zu den Bayern wechselte. Sein großer Ehrgeiz und seine manchmal sogar überschäumende Aggressivität machten ihm nicht nur Freunde. Aber das war ihm vermutlich egal. Ja, es stachelte ihn sogar noch an. Er gehörte zu den Fußballern die man lieben oder aber auch hassen konnte. Die gegnerischen Fans warfen mit Bananen nach ihm, da sie meinten, er würde sich manchmal als Affe artikulieren. Die anderen schwärmten geradezu von diesem Torwart Titan. In München wurde er von der Torwartlegende Sepp Maier trainiert und es fällt mir schwer zu sagen, wer denn der bessere von beiden gewesen ist. Das Fußballspiel der 70er Jahre war natürlich ganz anders aufgebaut, als es heute der Fall ist. In Sachen Vereinsfußball hat Oliver Kahn alles gewonnen, was möglich war. Dreimal war er gar Welttorhüter des Jahres. Das  sollte eigentlich selbst seinen Feinden Respekt zollen. Mit der DfB Elf wurde er aber leider nur Vizeweltmeister gegen Brasilien (2002). In diesem Endspiel unterliefen ihm leider die entscheidenden Fehler, die Brasilien siegen ließen. 2006 wurde er gar in der DfB Elf von Torhüter Lehmann ausgeboutet. Obwohl ich immer noch bezweifle, dass Lehmann damals der bessere Torhüter gewesen sein soll. Aber was sollte Kliensmann als Trainer tun?
Aber alle Bayernfans werden ihm für sein Spiel und seinen Ehrgeiz dankbar sein. Der FC Bayern wurde durch ihn 2001 Champions-League Sieger und Weltpokalsieger.
Uli Hoeness, der Präsident vom FC Bayern möchte ihn gerne ab 2021 als Nachfolger an Bord holen. Das wird auch so kommen und kann dem Verein nur gut tun. Ohne Ehrgeiz kein Erfolg!
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und noch einmal ein Dankeschön für Ihre tollen Paraden im Spiel des FC Bayern.

Jonny Lang - Lie to me

1996 brachte der damals erst 15jährige Gitarrist Jonny Lang seine zweite Produktion in Sachen Blues und Bluesrock heraus. Die Musikredakteure horchten auf, denn schon länger erhoffte man einen "neuen" innovativen Eric Clapton. Der kam etwas später auch in dem Überflieger Jon Bonamassa.
So zog es sich bis in die letzte Woche hin und ich legte mir die Scheibe als Gebrauchtware zu. Gut 24 Jahre später genieße ich diese Scheibe. Stimmlich klingt Jonny Lang nicht wie ein 15jähriger. Die Stimme klingt Whisky geschwängert viele Jahre älter. Die Gitarrensolos klingen frisch, teilweise sogar etwas aggressiv. Die 12 Songs weisen den klassischen Bluesrock mit vier Musikern aus. Zwei Songs werden mit einer Hornsektion bzw. einem Saxophon ergänzt.

Ob Jonny Lang, der eigentlich Jon Gordon Langseth, Jr. heißt, heute noch gute Scheiben herausbringt, hat sich mir leider auch noch nicht erschlossen.

Freitag, 14. Juni 2019

Tennis Ikone Steffi Graf wird 50

Tennis ist ja nun nicht unbedingt der Sport, den ich gerne vor dem TV Gerät verfolgt habe. Aber in den 80er Jahren gab es mit Steffi Graf und Boris Becker die große deutsche Ausnahme. Auf einmal hatte mich dieser Sport fasziniert.
Steffi Graf wurde 1999 zur Sportlerin des Jahrhunderts in Deutschland gewählt.   
Selbst kann ich mich noch ein zwei Matches erinnern, die mich total aufgeregt hatten. Einmal Ende der 80er Jahre, spätabends hier, vor der Kulisse in Vancouver (1987); und ihr letzter Sieg in Paris beim French Open gegen Martina Hingis um die Mittagszeit.      
In ihrem Sportlerleben erreichte sie viele Rekorde, die schwer einzustellen sind. 377 Wochen war Steffi Graf die Nr. 1 in der Weltrangliste. Sie gewann 13 Grand-Slam-Finals in Serie. Sie erreichte den Golden-Slam mit 4 Triumphen in einem Jahr (England, USA, Frankreich, Australien) und der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1988.
Der Finanzskandal und die Inhaftierung ihres Vaters trübten diese einzigartige Karriere.
Seit 2001 ist sie mit dem ehemaligen Tennisspieler Andre Agassi verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Las Vegas.
Heute feiert Steffi Graf schon ihren 50. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und ein Dankeschön für die tollen Spiele.

Mittwoch, 12. Juni 2019

Anne Frank wäre 90 Jahre alt geworden

Annelies Marie „Anne“ Frank (* 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main als Anneliese Marie Frank; † Februar oder Anfang März 1945 im KZ Bergen-Belsen).
 
Im schulischen Unterricht gehörte damals bei mir das "Tagebuch der Anne Frank" zur Pflichtlektüre. Sie schrieb ihre Erlebnisse und Gedanken, während dem Leben im Versteck in Amsterdam, an ihre Phantasiefreundin "Kitty" in dem Tagebuch auf.  
Irgendwie hat mich diese kleine Büchlein geprägt, so dass ich eine große Zuneigung zum jüdischen Volk und dem Staate Israel bekommen habe. In den 90er Jahren war ich einmal in Amsterdam, um mir das Versteck im "Anne Frank Haus" anzusehen.
2012 in Bergen - Belsen
Später kamen dann zwei Besuche im ehemaligen KZ Bergen-Belsen hinzu, wo Anne Frank den Tod fand. Bergen-Belsen geht schon sehr an mein Gemüt - da man vor Ort auch Filme über die Befreiung des KZ´s durch die Engländer sehen kann.

Sonntag, 9. Juni 2019

August Hermann Francke

Im Oktober 2013 waren wir mit einer christlichen Reisegruppe auf Luther Tour.
Die Unterkunft war in Bad Blanckenburg im ev. Allianzhaus.
Von dort aus machten wir Fahrten zu einzelnen Orten, in denen Martin Luther gewirkt hatte.
 
Da wir uns dem Pietismus (schwieriges Wort) nahefühlten, gab es noch einen Abstecher nach Halle zu den Anstalten von August Hermann Francke.

Er wurde am 12.März 1663 in Lübeck geboren. Andere Quellen geben auch den 22.März als Geburtsdatum an. Er starb am 8.Juni 1727 in  Halle an der Saale.
Er war ein deutscher ev. Theologe, Pfarrer, Pädagoge und Kirchenlieddichter. Er war einer der Hauptvertreter des halleschen Pietismus und gründete im Jahr 1698 die bis heute bestehenden Franckeschen Stiftungen.
Der Pietismus war die erste Erweckungsbewegung in der ev. Kirche nach der Reformation. Der christliche Glaube war in der Kirche erstarrt und eigentlich war der Begriff Pietist ein Schimpfwort. Man könnte ihn mit "Frömmler" übersetzen. Der Pietismus legte großen Wert auf die persönliche Bekehrung und Nachfolge zu JESUS CHRISTUS hin. Die biblischen Schriften wurde schlicht und einfach Ernst genommen. Man traf sich neben den Gottesdiensten in Gebets- und Bibelstunden zusätzlich. Natürlich war das vielen Pastoren ein Dorn im Auge. Der Pietismus förderte auch das Laientum in der Wortverkündigung.

August Hermann Francke erlebte auch seine persönliche Bekehrung. Deswegen auch diese Schaffenskraft zur Ehre Jesu Christi.  Ihm war es später auch wichtig den jungen Menschen eine Hoffnung zu schenken. Seine von ihm gegründeten Anstalten ließen Waisenkindern eine Heimat und Ausbildung finden.

Bibliothek der Stiftung

Samstag, 8. Juni 2019

Dr. John verstorben

Am 6. Juni verstarb überraschend der 77 jährige Dr. John, Bluesmusiker an der Gitarre und dem Piano. Eigentlch hieß er Malcolm „Mac“ John Rebennack Jr., und war bereits Mitte der 50er Jahre als Musiker unterwegs. Ihn faszinierte der Jazz, aber ebenso auch der Blues und in den 6oer Jahren kamen noch die Einflüsse des Psychedelic Rock hinzu. Alles wurde noch mit dem Sound der "Schwarzen" der Südstaaten garniert. Eine Mischung, die er nur hervorbringen konnte. 1968 hatte er mit dem Album "Gris-Gris" seinen durchschlagenden ersten Erfolg. Er brachte auch Teile aus dem Voodoo Kult hinein in seine Musik.
Neben vielen eigenen Projekten musizierte er aber auch u.a. mit Aretha Franklin, Sonny & Cher, Eric Clapton, den Rolling Stones, Sam Cooke, Chris Barber und Canned Heat.
Cover des 1968 erschienen LP
In seiner langen Karriere erhielt er 6 Grammy Auszeichnungen und wurde 2011 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. 2007 wurde Dr. John bereits in die Blues Hall of Fame aufgenommen. Er starb an einem Herzinfarkt.

P.S. Über seine stimmlichen Fähigkeiten lässt sich ja durchaus streiten.

Sonntag, 2. Juni 2019

3. Mogo in Lü.-Brünninghausen

Der Holy Riders MC veranstaltete zu Christi Himmelfahrt in Lü.-Brünninghausen seinen 3. Mogo. Also ab dahin - das Wetter blieb trocken. Wir trafen viele bekannte Gesichter aus der Szene. Der Gottesdienst war sehr gut - mit einer guten Gemeinschaft und einer klaren Message.


Wir erlebten eine sehr gute Gemeinschaft und hatten Zeit für Gespräche. Der Gottesdienst wurde mit einem Lebenszeugnis begonnen und einer anschl. sehr guten Message (Predigt) von Fischi zum Thema Christi Himmelfahrt. Wie kann man sich das vorstellen? Wo ist der Himmel?


Zum Abschluss des Gottesdienstes gab es den Bikersegen anhand des umformolierten 23. Psalms. Im Freien wurden die Biker auf ihren Maschinen gesegnet - nicht die Motorräder. Zum Schluss wurden die Motoren aufheulend gestartet.
Fischi
Es gab eine Wurst oder Kuchen auf möglicher Spendenbasis. Im Gottesdienst wurde für das Kinder Hospiz Balthasar in Olpe gesammelt.
Bikersegnung

2. Mogo in Halver-Schwenke


Eine sehr "alte" Indian

Wie schon an anderer Stelle berichtet, musste die Bikers Church Westfalen sich einen neuen Veranstaltungsort suchen. Sie wurde in Halver-Schwenke fündig und heimisch.
 
Der erste Mogo (Motorradgottesdienst) musste noch im April wegen regnerischem Wetter im nahen Gebäude stattfinden.
 
Heute war das Wetter vorzüglich - sehr gutes Bikerwetter.
Aber die Besucher- und Bikerzahlen hielten sich in überschaubarem Rahmen. Der "neue" Ort muss sich in der Szene noch herumsprechen.

Als Coverband gastíerte "Zum Horst" aus dem Siegerland.

Pastor Klaus Reuber war ja nach einem Jahr wieder aus dem Ruhestand zurückgekehrt und agierte wieder im gewohnten Rahmen. In seiner Message ging es um die Aussage, dass JESUS CHRISTUS sich selbst der niedrigen Menschen angenommen hatte. Menschen die in der Niedrigkeit unterwegs sind, oft genug keine Beachtung und Hilfe finden.

Die Veranstaltung findet immer ab 10 h mit Kaffee und Kuchen statt. Eine Band macht inzwischen Musik, bevor der Gottesdienst offiziel um 11 h beginnt.  Der nächste Mogo findet am 7. Juli in Schwenke statt.



"Zum Horst" mit Dackel
im wohl temperierten Schatten sitzend

Bikers Church Westfalen an neuem Ort

 Seit diesem Jahr gastiert die Bikers Church Westfalen (www.motor-pastor.de), nicht mehr wie gewohnt in Valbert an der Nordhelle. Die ev. Kirche von Westfalen musste aus Kostengründen das "Haus Nordhelle" verkaufen.
 
 
Aber die Bikers Church mit dem zurück gekehrten Pastor Klaus Reuber hat einen neuen Veranstaltungsort gefunden. Auch mitten im Grünen, aber an der B229 gelegen. Von Lüdenscheid kommend in Richtung Halver und Radevormwald fahrend.
 
(s. Fotos)

Donnerstag, 30. Mai 2019

Christlicher Rocker vor Gericht

Heute sind manche Tageszeitungen, aber auch im Netz, voll mit der Überschrift: "Christen-Rocker vor Gericht in Düsseldorf".

Sie sollen einer Freikirche angehören und die christliche Rocker-Gang «True live» gegründet haben. Was sie nachts in Düsseldorf getrieben haben sollen, zeugt allerdings nicht von Nächstenliebe.
Düsseldorf (dpa/lnw) - Ein selbst ernannter Apostel der christlichen Rockergang «True Live» (Wahres Leben) muss sich von Freitag (9.30) an vor dem Düsseldorfer Landgericht verantworten. Dem 36-jährigen türkischen Konvertiten und drei mitangeklagten Rockern aus dem Schwarzwald wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Sie sollen im Streit um Glaubensfragen versucht haben, einen anderen Rocker zu töten.
Die angeklagten mutmaßlichen Angreifer sollen Ende August 2018 in unmittelbarer Nähe des NRW-Justizministeriums und der Düsseldorfer Johanneskirche einen Rocker der «Black Jackets» zusammengeschlagen und niedergestochen haben. Das 24-jährige Opfer ist ebenfalls zum Christentum konvertiert und kennt den Hauptangeklagten nach eigenen Angaben bereits von Kindesbeinen an.
Der Hauptangeklagte soll versucht haben, mit einer scharfen Pistole drei Mal auf sein Opfer zu schießen. Doch die Waffe hatte Ladehemmung - kein Schuss löste sich. Daraufhin soll einer der Mitangeklagten eine Reizgaswaffe genommen und auf den jungen Mann geschossen, ein anderer zugestochen und den 24-Jährigen mit einem Stich in die Herzgegend lebensgefährlich verletzt haben.
Ein Zeuge hatte gesehen, wie vier Männer das Opfer angriffen. Der 24-Jährige, der selbst wegen eines Tötungsdelikts vorbestraft ist, konnte mit einer Notoperation gerettet werden. Der Rockerapostel und seine mutmaßlichen Komplizen hatten nach der Tat entkommen können. Später war er in Spanien gefasst worden.
Bevor der Online-Prediger im Jahr 2015 im Gefängnis vom Islam zum Christentum konvertierte, war der 36-Jährige Präsident der «Black Jackets» und hatte nach eigenen Angaben fast zehn Jahre im Gefängnis verbracht.
Im Jahr 2014 veröffentlichte der 36-Jährige sogar ein Buch über seinen Wandel vom Rockerchef zum Jesus-Jünger. Für den Prozess sind bis Ende August zunächst 14 Verhandlungstage angesetzt. Die Angeklagten haben zur Tat Stellung genommen. Zum Inhalt der Aussagen wollten sich weder Gericht noch Staatsanwaltschaft äußern.
 
Der obige Text wurde mehr oder weniger in vielen Zeitungen abgedruckt - auch in meiner Heimatzeitung, dem "Süderländer Tageblatt".
 
Ein paar Fragen stellen sich mir trotzdem.
1. Die "Black Jackets" sind keine Rockergang, sondern eine Streetgang ohne Motorrad im allgemeinen.
2.   Ich glaube dem Hauptangeklagten, dessen Name ich auch vermutlich kenne, dass er im Gefängnis eine Bekehrung zu JESUS CHRISTUS hin auch erlebt hat.
3.   Ich kenne auch einen Teil seiner Internetauftritte und bei all den Richtigkeiten, die er verkündet hatte, bildete sich in mir trotzdem ein komisches Gefühl.
4.   Die Frage bleibt, wer hat ihn nach der Bekehrung geistlich geprägt und wie ist er gewachsen im Glauben? Eine Frage, die in vielen Gemeinden diskutiert werden müsste. Du solltest das "alte" Leben loslassen und das "neue" anziehen. Aber das ist kein Automatismus, wie ich es im eigenen Leben vernommen habe.
5.   Selbst als Christ mache ich Fehler und ich muss eine Strafe aus meinem vorhergehenden Leben auch absitzen und annehmen. Der Apostel Paulus war vor seiner Bekehrung z.B  ein Christenhasser und Verfolger der ersten Christe.  Nach der Bekehrung musste er sich einer Veränderung unterziehen, die laut Apostelgeschichte mind. ca. 3 Jahre dauerte.

Mittwoch, 29. Mai 2019

Großer Erfolg für die CVJM-Bühnenmäuse

Die neue Spielzeit für die CVJM-Bühnenmäuse aus Lüdenscheid beginnt am 9.11.2019 mit dem Stück "O Sole Mio".
Da ja die Bühnenmäuse ihre Eintrittsgelder dem CVJM-Weltbund als Spende zur Verfügung stellen, ist in der vergangenen Saison beim Stück "Der geliehene Opa", eine stolze Summe zusammengekommen.    
46700 € kamen beim Verkauf der Eintrittskarten zusammen. In den Pausen der Aufführungen, werden auch noch Häppchen an die Besucher verkauft. Hier kam noch einmal eine Summe von 8991,59 € zusammen.
So fließen 55691,59 € nach Sierra Leone. Das Geld wird zum Bau von Schulen und zur Beschaffung von Werkzeugen bei der Ausbildung zu Handwerksberufen benötigt. 
Ein herzliches Dankeschön an alle, die an dieser Summe beteiligt waren.  

Sonntag, 26. Mai 2019

Motorradgottesdienst bei der EG in Radevormwald

Für den heutigen Sonntag, den 26.5.19,  hatte die EG (EV. Gesellschaft) in Radevormwald zum 1. Motorradgottesdienst eingeladen. Das Umfeld war sehr schön. Inmitten der Natur war genügend Platz für ein Treffen. Gut 100 Biker hatten sich auf den Weg gemacht. Gegen 10 h tauchten die ersten Biker auf. Der Begrüßungskaffee lockte auch.
Im Vorfeld hatten die Veranstalter, EG und das Missionswerk "Neues Leben", christliche Gruppen angefragt, ob sie einen Informationsstand aufbauen wollten.
SRS (Sportler ruft Sportler), die Flying Angels aus Essen und die CMA-Germany hatten sich auf den Weg gemacht.
Um 11.00 h begann der Gottesdienst. Der christliche Liedermacher Dieter Henkel aus dem Hessischen brachte Lieder zur Gitarre und Harp rüber. Er sang in englischer und deutscher Sprache. Die Texte von ihm bringen einen zum Nachdenken.
Als Referent für die Verkündigung war Nils Langenberg, auch ein begeisterter Biker eingeladen worden. Er erzählte zu dem Thema "Geradeaus kann jeder", aus seinem Leben, aber auch aus dem Leben von Josef, dessen Bericht im 1.Mose aufgeschrieben steht.

Dieter Henkel
Nils Langenberg
Nachdem Gottesdienst lockte eine leckere Bratwurst im Brötchen die Biker aus dem Zelt. Eine Ausfahrt für gut zwei Stunden, in  drei Gruppen durch das Sauerland, wurde angeboten.

Samstag, 25. Mai 2019

FC Bayern - RB Leipzig 3:0

Ich bin nicht unbedingt von einem Sieg gegen Leipzig ausgegangen. Eine knappe Niederlage des FC Bayern schien mir auch möglich. Aber dann kam alles ganz anders, wenn auch erst in der letzten Viertelstunde des Spieles in Berlin, dem Deutschen Wembley.
Ein Spiel auf Augenhöhe. Keiner schenkte dem anderen etwas. Das galt besonders für das Mittelfeld. Hätte Neuer nicht reflexartig das Tor von RB verhindert, wer weiß wie es dann gekommen wäre.
Das 1:0 für den FC Bayern kam nach einer halben Stunde sogar überraschend, auch wenn das Tor toll durch Lewandowski erzielt worden ist. Eine wundervolle schnelle Vorarbeit von Coman und Alaba ging dem Kopfballtor voraus.
Zum Ende der ersten Halbzeit hatten dann die Bayern noch konkrete Chancen, aber das 2:0 fiel nicht. In der zweiten Halbzeit versuchten die Leipziger die Bayern zu knacken. Neuer verhinderte einmal mehr ein Tor bei einem schnellen Konter der Leipziger. Das 2:0 durch Coman war dann die Befreiung. Das 3. Tor für die Bayern, 8 Minuten vor Schluss, wurde bei einem Konter von Lewandowski beigesteuert.  Gegen Ende kamen noch Robben und Ribery aufs Feld - als Abschiedsspiel für die beiden.
Der RB war gut und machte es den Bayern schwer. Vermutlich trifft das 3:0 auch nicht den tatsächlichen Verlauf des Spieles. Die individuelle Klasse der Bayernspieler war ausschlaggebend.
Jetzt wird das 12 Double gefeiert.
Kovac hielt noch ein ergreifende Rede an die Fans nach der Pokalübergabe. Die Bayernfans feierten auch Kovac, als ihren Trainer, mit Gesängen.

Kate Murtagh verstorben

Wer bitte schön war Kate Murtagh?
Ich muss gestehen, dass ich auch erst in den letzten Tagen von ihrem Namen erfuhr. Also was war das besondere an dieser Frau, die am 10. September 2017 im Alter von 96 Jahren in Los Angeles verstarb?
Kate Murtagh als Libby
In den 70er Jahren spielte sie als Schauspielerin in ein paar unbekannten Filmen mit, bevor sie als Künstlerin sich auf einem Cover der Band "Supertramp" wiederfand.
Das sehr gute Album "Breakfast in America" feiert gerade sein 40. jährigen Geburtstag und so wurde auch an die Kellnerin Libby gedacht, die sich in einer fröhlichen Pose wiederfindet.
In dieser berühmten Pose hat sie etwas von der Freiheitsstatue in New York.

Paul Raymond verstorben

Wie ich erst gestern erfahren habe, ist Paul Raymond bereits am 13. April im Alter von 73 Jahren an einem Herzinfarkt verstorben. Er war viele Jahre lang Gitarrist und Keyboarder bei der britischen Formation UFO.
Gerade ist die Band auf ihrer Abschiedstournee auch in Deutschland (Herzberg Festival u.a.) unterwegs. Die letzten Konzerte auf der Insel waren gerade absolviert, als Paul Raymond verstarb. Am 5. April gastierte die Band noch mit ihm in der Londoner O2-Arena.
Paul wurde am 16.11.1945 in St.Albans geboren. Schon recht früh begeisterte er sich für den Jazz. Ab 1968 war er dann auch im Rockbusiness unterwegs. Seine erste Formation war "Plastic Penny", danach wechselte er zu "Shicken Shack" und danach war er bis 1976 bei der BluesRock Formation "Savoy Brown".
aus: Rock Antenne
1976 nahm er das Angebot war, um bei UFO einzusteigen. So war er Mitglied der Band in ihren künstlerischen erfolgreichsten Zeit. Zu hören ist er auf Lights Out (1977), Obsession (1978), dem Live-Klassiker Strangers In The Night (1979) und No Place To Run (1980), ehe er eine Pause bei den einflussreichen Briten aussetzte. In den Jahren vor seinem Tod stieß er immer wieder zur Band.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Fluß ohne Wiederkehr (Film)

Ich bin großgeworden, als der WESTERN ein beherrschendes Genre im TV und KIno war. Das ist schon seit Jahrzehnten nicht mehr der Fall. Ab und zu kommen ein paar Ausnahmen auf den Markt.
Um so mehr lebe ich dann in den filmischen Erinnerungen. So vor zwei Tagen, als eine DVD bei mir ankam. "Fluß ohne Wiederkehr" - ein Western aus dem Jahre 1954. Der Österreicher Otto Preminger hatte diesen Film geschaffen. Gedreht wurde in Kanada. Die Anfangsszene deutet auf den Banff Nationalpark - wo ich schon Mal war.
Die Hauptrollen sind mit Robert Mitchum, der in vielen Western auch mitgespielt hatte und die junge Marylin Monroe besetzt worden. Bei letzteren glaubt man gar nicht, dass sie in so einer Szenerie spielen konnte. Ihre musikalischen Künste kennt man auch aus anderen Filmen. Sie überzeugt als Barsängerin. Ihre oft gespielte Naivität prägt auch stellenweise diesen Film.

Eine kurze Handlungsbeschreibung: Matt  Calder, Witwer und gerade aus dem Gefängnis entlassen, sucht nach seinem Sohn, der von der Sängerin Kay betreut wurde. Als er ihn gefunden hatte geht es zusammen auf die kleine Ranch in den Norden. Karg und einsam ist es dort. Er nimmt die Indianer wahr, die wohl zum Krieg rüsten. Auf dem nahen Fluß sind der Spieler Harry Weston und Kay auf einem Floß unterwegs und werden von Matt aus einer grossen Not gerettet. Da der skrupellose Harry unbedingt weiter will, überwältigt er Matt und stiehlt das einzige Pferd und das Gewehr. Was tun? Die Indianer nähern sich und Matt, Kay und der Sohn müssen mit dem Floß fliehen. Eine sehr gefâhrliche Unternehmung, auch weil die Indianer ihnen auf den Fersen bleiben. Die Abrechnung folgt am Ende des Filmes.
 
Es ist der einzige Western von Otto Preminger. Ein sehr guter Film. Allerdings fällt heute auf, dass die gefährlichen Floßszenen im Studio gedreht worden sind. 

Dienstag, 21. Mai 2019

FC BAYERN MÜNCHEN Meister 2018/19

Ja es ist schon eine großartige Leistung, dass ein Verein zum 7. Male hintereinander Fußballmeister in Deutschland wird. Herzlichen Glückwunsch an den FC BAYERN.

Aber Anerkennung und Wertschätzung findet der Verein keine; außer bei seinen Fans. In meiner heimischen Tageszeitung wurde im Sportteil mehr über das Abschneiden vom BVB diskutiert, als über den Meister zu schreiben. Wie sagte ein früherer Arbeitskollege Mal zu mir, der auch Bayernfan ist, der Neid der anderen sei die beste Anerkennung und Wertschätzung.

Ich selbst bin jetzt seit 1972 Fan des FC BAYERN. Bis auf zwei Meisterschaften habe ich alle mitbekommen.
Da ja der FC BAYERN seit sehr vielen Jahren einen erfolgreichen Manager wie Uli Hoeneß hat, wurde durch ihn das Umfeld dauerhaft - auch finanziell - erfolgreich geprägt. Diese große Kontinuität fehlt vielen Vereinen, wie z.B. dem FC Schalke 04, dem HSV oder dem VfB Stuttgart. Natürlich kann man über eine fehlende Spannung streiten. In diesem Jahr war es ja Mal knapper mit der Entscheidung. Aber wenn man in die andere Ligen schaut (Spanien, Frankreich, Italien), dann ist dort die Einseitigkeit noch viel größer. In England gibt es noch die meisten Teams, die theoretisch um die Meisterschaft kämpfen. 

Sonntag, 19. Mai 2019

Adieu Franck Ribery

Fotos: Facebook Seite . Fc Bayern
Franck Ribery kam 2007 als Fußballer von Olympique Marseille zum FC Bayern. Rückwirkend darf ich feststellen, dass er als Garant die "größte" Erfolgsepoche vom FC Bayern entscheidend mitgeprägt hat.
 
Seine erste Saison beim Verein verlief mit dem Doublegewinn sehr erfolgreich. Ich kann mich noch an Szenen erinnern, wo manche Verteidiger des Gegners Angst vor der Spielweise des Franck Ribery hatten. Er war einfach zu dribbelstark und zu schnell für die damaligen Abwehrspieler.


Fotos: Facebook Seite des FC Bayern
Das hat sich natürlich dann geändert. Aber selbst im letzten Bundesligaspiel gegen die Eintracht Frankfurt gelingt Franck das Kunststück, kurz nach seiner Einwechselung in der 2. Halbzeit, zwei Verteidiger des Gegners im Strafraum auszudribbeln und zum 4:1 einzuschießen.  
 
Manchmal erscheint es einem als Schade, dass gute Fußballer älter werden und den Verein verlassen.
Fotos: Facebook Seite des FC Bayern
Franck Ribery hat mir als Spieler mit seinem Spielwitz immer gefallen, auch wenn ihm manchmal die Nerven durchgingen und er menschlich daneben lag. Er war nicht unumstritten - aber er passte zum Gen des FC Bayern.

In den 12 Jahren beim Verein wurde er 9x Fußballmeister (ein Rekord) und gewann 2013 das viel gepriesene Trible. Adieu Franck Ribery und ein herzliches Dankeschön.

Dienstag, 14. Mai 2019

Freiheit für die Wale in Russland

HOFFNUNG FÜR WALE

In den Greenpeace Nachrichten 02/2019 wird berichtet, dass mit Hilfe von Drohnenbildern festgestellt wurde, dass in Ostrussland (Nähe zu Wladiwostock) 10 Orcas (Schwertwale) und 87 Belugas in kleinen und winzigen Becken gehalten werden. Geplant ist ein Verkauf an Zoos u.a. in China. Doch die Tier sind illegal gefangen worden und dürfen vorerst nicht exportiert werden. Es sollen bisher 4 Jungtiere verstorben sein.
Seit ein paar Wochen läuft eine Petition unter act.gp/wal-gefaengnis, um diese qualvolle Tortur an den Tieren zu beenden.
 
Natur- und Tierschutz hat leider in vielen Ländern gar keine Lobby.
Foto: GP/@cic77; GP/Russian Whale Liberation Campaign

Doris Day verstorben



Die Hollywood Ikone Doris Day als Schauspielerin und Sängerin ist gestorben
 

Doris Day, das war eigentlich ihr Künstlername, hieß ursprünglich Doris Mary Ann Kappelhoff. Sie wurde als Kind von deutschen Auswanderern am  3.4.1922 in Cincinnati / Ohio geboren. Sie starb jetzt im Alter von 97 Jahren am 13.5. in Carmel Valley / Kalifornien. 
 

Sie wollte eigentlich Tänzerin werden, aber ein Autounfall stoppte diesen Plan. Sie nahm Gesangunterricht und tourte mit Jazz-Bands durch die Gegend. Eigentlich lief  ihre Karriere als Sängerin gut an,  bevor sie vom Regisseur Michael Curtis entdeckt wurde. Durch ihn dreht sie 1948 ihren ersten Film mit dem Titel „Zaubernächte in Rio“. Wirkliche Berühmtheit in beiden Fächern erlangte sie in dem Hitchcock Thriller „Der Mann der zuviel wusste“ 1956 an der Seite von James Steward. In dem Film konnte sie den großen Song „Que Sera Sera“ beim zu Bettbringen ihres Kindes singen. In diesem Film bewies sie auch ihre ernste Charakterfähigkeit als Schauspielerin.

Danach nahm Hollywood sie in Beschlag für heitere Komödien. „Mit mir nicht, meine Herren“ (1959), „Bettgeflüster“ (1959), „Pyjama für zwei“ (1961), „Ein Hauch von Nerz“ (1962) und „Was diese Frau so alles treibt“ (1963) sind für mich heute noch fröhlich anzuschauen. James Garner und auch Rock Hudson, mit dem sie eigentlich auf der Leinwand eine Traumpartnerschaft spielte, gehörten zu ihren Partnern. Privat hatte sie weniger Glück und so war viermal verheiratet. 

1967 drehte sie noch einen Western mit dem Titel „Das Teufelsweib von Texas“. 1968 war dann Schluss mit ihren Filmen. Sie zog sich überraschend ins Privatleben zurück, gründete ein Hotel und kümmerte sich um das Wohl von Tieren. Ihre Stiftung trägt den Namen „Doris Day Animal League“. Ein Oscar erhielt sie nie für ihre Filmrollen und en Ehrenoscar für ihr Lebenswerk hatte sie stets abgelehnt. Der dritte Ehemann hatte sie auch um ihr Vermögen gebracht. So lebte sie seit 1981 alleine und musste noch den Schicksalsschlag verarbeiten, als ihr Sohn 2004 an Krebs verstarb.  

In den 50er und 60er Jahren, die letzte große Zeit von Hollywood, galt sie als eine der beliebtesten Schauspielerinnen. Im Gegensatz zu Marylin Monroe stand sie für ein „sauberes Sex-Appeal“.
 

Sonntag, 12. Mai 2019

Turn or Burn 2019

Der HOLY RIDERS MC wird in diesem Jahr in Deutschland 20 Jahre alt.

Ein Grund zur Dankbarkeit, aber auch ein Grund zum Feiern und um Zusammen zu kommen.

Das Treffen findet am 5.-7. Juli 2019 in Wölmersen statt. Infos: siehe bitte auf den Flyer.

Pro-Brunscheid.de

Drei Städte aus dem Sauerland, Lüdenscheid, Altena und Werdohl planen auf einem Bergrücken mit Wald und Wiesen ein neues Industriezentrum, mit dem Namen Rosmart 2.0.




Es hat sich eine Bürgerinitiative gebildet, die diesen Wahnsinn gerne stoppen möchte.

Entlang dem riesigen Gebiet hat die Initiative die Grenzen inzwischen mit einem rot-weißen Flatterband gezogen.

Ob das Areal wirklich von Nöten ist, lässt sich schlecht beantworten. Die Städte hätten gerne mehr Gewerbesteuereinnahmen.
 
Natürlich sollten Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch wenn ich kein Fan der so genannten Freitags-Demos bin, so frage ich mich natürlich, wie unsere Welt vor unserer Haustür Natrurgerecht gestaltet werden kann.
 
Ich bin heute an dem Areal vorbeigefahren und habe die Rehe und einen Fischreiher auf den Wiesen bewundert. Das könnte dann vorbei sein!

Freitag, 10. Mai 2019

Freakstock 2019

Für alle JESUS FREAKS - oder?

 
Das kommende Freak Stock findet wie im vergangenen Jahr wieder auf Gut Haarbecke ( 58566 Kierspe-Rönsahl) statt.
 
Näheres im Netz!

3. Motorradgottesdienst in Lüdenscheid

Der HOLY RIDERS MC und die ev. Kirchengemeinde Lüdenscheid-Brüninghausen laden zum 3. Motorradgottesdienst an Christi Himmelfahrt ein. Dieser Tag gilt im Volksmund auch als "Vatertag".
 
Also Ihr  lieben Biker - nichts wie hin!!!


Also am: 30.05.2019 ab 10.00 Uhr

Donnerstag, 9. Mai 2019

Zum 70. Geburtstag von Billy Joel

Weltstar Billy Joel wird 70 Jahre alt und hat eine fränkisch-jüdische Geschichte


In unserer Tageszeitung war ein Artikel vom Timo Lechner über die Lebensgeschichte des Weltstars erschienen. Beieindruckend, aber auch traurig zu lesen. Der Originalartikel erschien im ev. Sonntagsblatt, deren Redakteur er ist.

1976 Album
Billys Großeltern hatten 1928 in Nürnberg einen Versandhandel für Kleidung und Textilien eröffnet. Im dritten Reich musste dann der Betrieb an Josef Neckermann (der spätere Versandhandel) verkauft werden. Die festgelegte Entschädigung wurde aber nicht bezahlt. Die Familie flieht zunächst in die Schweiz, dann über Frankreich, England nach Kuba. Die Familie von Karl Amson Joel trifft dort auf seinen Bruder Leon, der jüdischer Gemeindeleiter in Ansbach war. In Kuba und den USA dürfen sie nicht einreisen und müssen mit dem Schiff zurück nach Europa. Leon und seine Frau tauchen dann erschreckend auf einer Transportliste nach Auschwitz auf. Karl Amson Joel gelingt es dann doch mit seiner Familie in die USA ein zu reisen. Aus Karl wird Carl und sein Sohn Helmut wird Howard genannt. Howard wird 1943 in die US-Army eingezogen und kommt eine kurze Zeit nach Nürnberg. 1947 heiratet er Rosalind und 1949 kommt Billy Joel als zweites Kind der beiden zur Welt. Die Großeltern Karl und Meta bekommen 1959 doch noch eine Abfindung von Josef Neckermann. Sie kehren der USA den Rücken und leben wieder in Nürnberg und sind auch dort auf dem jüdischen Friedhof bestattet worden. Sohn Helmut (Howard) liegt auch dort. Billy Joels Vater spielte auch gerne Klavier und aus Billy wurde später ein Weltstar.
 



Dienstag, 7. Mai 2019

Christlicher Verleger Friedrich Hänssler verstorben

Holzgerlingen (idea) – Trauer um einen großen evangelikalen Verleger Deutschlands:
 
Friedrich Hänssler (Holzgerlingen bei Stuttgart) ist am 7. Mai nach kurzer Krankheit im Alter von 92 Jahren gestorben. Das hat seine Familie mitgeteilt. Der gebürtige Stuttgarter hatte 1959 den von seinem Vater Friedrich (1892–1972) gegründeten Hänssler Verlag übernommen und prägte mit Büchern, Tonträgern und Filmen die christliche Medienlandschaft. Im April wurde das 100-jährige Bestehen des Verlags gefeiert. Dazu erschien die Lebensgeschichte Hänsslers unter dem Titel „Ein Leben für das Evangelium“. Er ging bis zu seinem 89. Lebensjahr seiner Arbeit und seinem Lebensmotiv nach, die christliche Botschaft in allen Medien zu verbreiten: „Das Evangelium muss gelesen, gesungen, gehört und gesehen werden.“ International bekannt wurde der schwäbische „Buch- und Musikmissionar“ durch geistliche Musikproduktionen, etwa einer 172 CDs umfassenden Johann-Sebastian-Bach-Edition. Bach war für Hänssler der größte Komponist aller Zeiten. 2002 geriet das Unternehmen in derartige wirtschaftliche Schwierigkeiten, dass es von der Stiftung Christliche Medien (SCM) übernommen werden musste.

Die idea brachte sehr schnell einen Nachruf auf Friedrich Hänssler heraus.

Sonntag, 5. Mai 2019

Mogo in Rudersdorf


Der erste Sonntag im Mai gehört immer dem Mogo in Rudersdorf (bei Siegen). Leider waren die Wettervorhersagen sehr bescheiden um Biker auf die Straße zu locken. Zwischen 2 und 4 Grad plus
am Morgen hielten manchen Biker ab, zu kommen. So konnten wir 30 Maschinen zählen und ca. 100 Biker und Bikerfans begrüßen im „Haus der Heimat“.


Die Veranstaltung wurde wieder vom „Mogo Team Freudenberg“ und der CMA-Germany getragen.

Die musikalische Begleitung kam in diesem Jahr von der 8-köpfigen Gesangsband „Söhne & Töchter“. Fröhlich und professionell kamen die Lobpreis-Lieder von ihnen rüber. Es hat viel Freude gemacht diese jungen Musiker zu erleben. Die Band besteht aus 3 Sängerinnen und 5 Musikern, zzgl. den beiden Technikern.

Die Verkündigung zum Thema „Freiheit und Gebundenheit“ hielt Dr. Hans-Georg Wünch aus Wölmersen, der selbst ein Biker ist. Er nutzte die vermutlich gut bekannte Erzählung vom „verlorenen Sohn“, die JESUS CHRISTUS damals selbst den Menschen erzählt hatte. Aber es gelang ihm, die Geschichte der Freiheit in unsere Zeit zu transportieren. Wirkliche Freiheit gelingt nur in einer positiven Abhängigkeit zu GOTT.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es ein gemeinsames Mittagessen, nebst Kaffee und Kuchen,
aber auch Zeit für Gespräche. Ab 13.30 h wurde eine zweistündige Bikertour in zwei Gruppen angeboten. Ziel war das „Yellowstone“ in Harbach.