Samstag, 4. Februar 2017

Aaron Keylock-Cut again the Grain

In einschlägigen Blues- und Rockmagazinen wird er als Prototyp oder gar Wunderkind der neuen Bluesgeneration angepriesen. Superlative werden mittlerweile schnell verteilt, aber die Zunkunft wird es zeigen. Natürlich freue ich mich über guten Nachwuchs in dieser Musikzunft.
 
Wenn man seiner Biografie glauben darf, dann spielte er schon als 8-jähriger auf der Les Paul die ersten Griffe. Es ging schnell bergauf. Als 11-jähriger hatte er die ersten Gigs in seiner Oxforder Heimat.
 
Jetzt ist er 18 Jahre alt und seine erste Aufnahme erscheint mit dem Titel: "Cut again the Grain".
Seine musikalischen Vorbilder waren die Rolling Stones, Led Zeppelin, Aerosmith und The Black Crows. Also kein musikalischer Mainstream aus dem täglichen Radio. Die Spuren seiner Vorbilder findet man auch in den ersten Songs seiner Produktion wieder. Schnell und dreckig harter Rhythmus. Zum Ende der Produktion wird es auch etwas ruhiger und verhaltender. Die Bottleneck Technik kommt hinzu und die Slidegitarre.
 
Anspieltips: "All the Right Moves", "Down", "Just one Question" und  "Try".


Wie soll man seinen Stil beschreiben? Hardcore Blues, aber dann mit Hammondorgel und Harp gewürzt. Manches erinnert an den "großen" Rory Gallagher und stimmlich an Johnny Winter. Mir gefällt es sehr. Bin gespannt auf seine Zukunft.  

Donnerstag, 2. Februar 2017

Kees de Kort Bilder

Jesus im Garten Gethsemane
 Mit den Bildern von Kees de Kort bin ich als Kind großgeworden. Im evangelischen Kindergottesdienst Ende der 60er Jahre wurden mir die biblischen Geschichten als Kind nahegebracht.
Der verlorene Sohn
Kees de Kort wurde am 2.12.1934 in Nijkerk geboren.
Die niederländische Bibelgesellschaft beauftragte ihn 1965 damit, biblische Geschichten für geistig behinderte Menschen zu illustrieren. So entstand  1967 die Serie "Was uns die Bibel erzählt". Kleine Bilderbüchlein mit einzelnen Geschichten. Später entstand eine Kinderbibel mit den Bildern von Kees de Kort.


Als ich dann den christlichen Glauben für mich als erwachsenen Menschen entdeckte, waren die Bilder wieder da. Das Bild vom "verlorenen Sohn" hängt bis heute als Großdruck im Wohnzimmer. 


2015 habe ich mir auf der Buchmesse in Frankfurt die "Gute Nachricht" Bibel mit Kees de Kort Bildern gekauft.

Abraham mit dem Sternenhimmel


Mittwoch, 1. Februar 2017

HUNDERTWASSERHAUS WIEN


Ich habe einen Kalender an der Wand hängen, 

den mir meine Frau im 
vergangenen Jahr in Wien gekauft hatte.
Wir waren dort beim Hundertwasserhaus gewesen.


Der Kalender zeigt auch Fotos von der Innenansicht des Hauses. Das blieb uns leider verborgen.

Aber das Haus besticht schon mit den verrückten Formen und Farben bis heute. Ein Anziehungspunkt für Touristen in der Stadt Wien.

Die Farben wirken heute vermutlich etwas matter, als an den Tagen der Fertigstellung.


Vor über 20 Jahren hatte ich einmal in einem GEO Spezial über Wien eine Fotosession gesehen. Das hatte mich damals sehr beeindruckt und irgendwann, wenn ich einmal in Wien sein sollte, dann.....

Der Traum ging im Sommer 2016 in Erfüllung. Wien hat viel zu bieten!!!


Diese Wohnanlage wurde in den Jahren 1983 bis 1985 gebaut. Sie befindet sich im 3. Wiener Gemeindebezirk.
Die Plan- und Bauphase war sehr schwierig, aber da will ich jetzt nicht drauf eingehen.
In dem Haus befinden sich 52 Wohnungen und 4 Geschäfts-
lokale.

Dienstag, 31. Januar 2017

Drummer Butch Trucks ist tot

Mitbegründer der Allman Brothers Butch Trucks ist tot


Seit den Gründungstagen der Band sitzt Butch Trucks an den Drums. Der gibt Gitarren-Legenden Duane Allman und Dickey Betts den Rhythmus vor. Sein Markenzeichen ist der stoische Blick während der oft stundenlangen Live-Auftritte. (NTV)

Er war der einer der Taktgeber der Allman Brothers - er war das Metronom für eine der besten Jam-Bands der Rock-Geschichte: Im Alter von 69 Jahren ist Butch Trucks gestorben. Zusammen mit den Allman-Brüdern Duane und Gregg sowie Dickey Betts, Berry Oakley und J.J. Johanson gehörte Trucks zur Gründungsformation der Band 1969. Bis zur endgültigen Auflösung 2014 saß er an den Drums. Trucks wurde 1947 in Florida geboren. Bereits als Achtjähriger spielte der Schlagzeug.
"Es bricht mir das Herz. Ich habe einen weiteren Bruder verloren", schreibt Gregg Allman. Laut dem Gitarristen Warren Haynes war Butch besonders stolz darauf, als einziges Mitglied der Band in mehr als 40 Jahren keinen Auftritt verpasst zu haben. Trucks hinterlässt seine Frau und vier Kinder.
70er Jahre

 
2014 wurde die Band The Allman Brothers aufgelöst, nachdem  Derek Trucks und Warren Haynes die Band verlassen hatten.
Er starb am 24.1.2017. Am 11.5.1947 war er in Jacksonville/Florida zur Welt gekommen.
Er beging Selbstmord!

John Wetton ist verstorben



Mit ASIA auf der Lorelei 2007
Nachdem im Dezember Greg Lake verstorben war, trifft es jetzt den "großen" Bassisten und Sänger John Wetton. Er litt schon länger an dem Krebs. Er wurde nur 67 Jahre alt.

Seine große Karriere begann als Bassist bei der Rockband Family, Anfang der 70er Jahre. Über eine längere Zeit bei der Prog Formation King Crimson, war er anschließend für 2 Alben bei Uriah Heep. Danach ging es zur vielleicht vielfach unbekannten Prog Band UK aus England und er spielte den Bass für ein Album bei Wishbone Ash.
Die vermutlich erfolgreichste Zeit begann Anfang der 80er Jahre mit der Gründung von ASIA.
 

Am 12.6.1949 wurde er in Derby/England geboren.
John Wetton auf der Lorelei

Samstag, 28. Januar 2017

Top Konzert im Alt Werdohl

Die Ben Granfelt Band gastierte im Alt Werdohl, der Kultkneipe im südlichen Sauerland, als Triobesetzung.
John "Groovemeister" Vihervä - Bass

Als Musiker habe ich Ben Granfelt erst in den letzten Tagen entdeckt, obwohl er schon eine lange Zeit aktiv ist. Bei der "verrückten" Band Leningrad Cowboys ging es los. Anfang des neuen Jahrtausend war er für 4 Jahre Gitarrist bei der Kultband "Wishbone Ash", die schon seit den 70er Jahren aktiv ist.
Aber durch die intensiven Touren kam das Privatleben und die eigenen Projekte zu kurz.

Jetzt tingelt er wieder mit seiner Triobesetzung durch kleine Clubs.


So konnte man ein erlebnisreiches und gutes Konzert im Alt Werdohl erleben. Ein virtuoser Gitarrist, der mich stellenweise auch an den verstorbenen Gary Moore erinnerte. Ben Ganfelt liebt den Blues, speziell den Bluesrock. Aber es werden auch Progeinflüsse an seinem Gitarrenspiel deutlich.

Miri Miettinen - Schlagzeug
Die ersten 7 Songs bis zur Pause bestreitet die Band mit eigenem Material. Songs wie "E.G.O." , "Rocking the Boat" und "Turning Point".
Nach der Pause geht es mit dem Creamklassiker "White Room" weiter. Den Song verpasse ich leider, da ich mit einem Kumpel in Richtung Tankstelle unterwegs bin.


"The Wind cries Mary" von Jimi Hendrix wird eingestreut - instrumental.


Am Ende des Konzertes kommt es zu einem 20 Minütigem Medley, dessen Songs ich aber leider nicht alle entdecke. "Black Night", "Space Truckin´", "Hush", "Woman from Tokyo", "Layla" und "Little Wing".

Ben Granfelt - Gesang und Gitarre

Um 23.15 h ist der Konzertabend zu Ende. Schade.
Ich hätte eigentlich noch eine CD vor Ort kaufen sollen.....

Freitag, 27. Januar 2017

Clouds = Joni Mitchell

Bei dieser Künstlerin habe ich fast 30 Jahre gebraucht um sie zu entdecken. Ich möchte mich mit Joni Mitchell auseinandersetzen.
Anfang der 80er Jahre lernte ich ihre Musik über einen Kumpel in Detmold kennen. Die Folge damals war, dass ich mir 2 Langspielplatten von ihr kaufte. Die Do-LPs "Don Juan´s Reckless Daughter" (1977) und "Shadows and light"  (1980). Ich hatte damals so eine Art Jazz und Jazzrockphase. Ein wenig passten diese beiden Produktionen auch hinein. Aber ich habe nach dem Kauf der Platten gar nicht mehr in die Musik hineingehört. Verstehen, lieben - gar unmöglich. Vielleicht vor gut 10 Jahren legte ich mir ihr Meisterwerk "Blue" aus dem Jahre 1971 zu. Ein wenig eingängiger und folkiger. Bin an dieser Produktion vermutlich wegen dem Song "This Flight tonight" hängen geblieben, den die Hard Rock Band Nazareth Mitte der 70er Jahre als Welthit hatten.
 
Gerade jetzt höre ich ihre Produktion "Clouds"  aus dem Jahre 1969 zum zweiten Mal hintereinander.
 
Auch hier ging es nur über verrückte Umwege, um diese Produktioin in Händen zu halten. Ende 2016 sah ich einen Spielfilm auf DVD. "Das grenzt an Liebe" hatte den Song "Both sides, now" als Titelsong.
Kurz vor Weihnachten bekam ich dann das Rockbuch von eclipsed Teil 3, in dem es diesmal auch um die Musik von Joni Mitchell ging.
 
"Clouds" war 1969 erst ihr zweites Album. Einerseits gab es damals die Flower Power Zeit mit all der spektakulären Rockmusik (Santana, The Who, Jimi Hendrix, The Doors, Jefferson Airplane), aber Mitte der 60er Jahre war es auch zu einem Aufbruch der Folkszene gekommen. Anfangs durch Bob Dylan, der aber dann elektrisch wurde. Joan Baez war die große Ikone. Von der Stimme her steht Joni Mitchell ihr in nichts nach. Heller glockenähnlicher Klang in ihrer Stimme - einfach total schön. Im Gegensatz zu Joan Baez war aber diese Produktion ein klein wenig sperriger. Klare Folkmusik - denn sie sah sich als Singer/Songwriter.
Die Songs "Tin Angel", "Chelsea Morning" sind totale Augenweiden, bzw. Ohrenweiden. Hinzu kommt der Übersong "Both sides, now" an dem sich auch viele andere Künstler versucht haben. (Bing Crosby, Tori Amos).
Das Cover ist gleichzeitig ein Eigenportrait von ihr mit der Saskatchewan Lilie. Bis heute ist Joni Mitchell eine große Künstlerin, die die Öffentlichkeit meidet und wenig privates von sich preisgibt.
 
 

Sonntag, 22. Januar 2017

Hilfloser Bettler in Lüdenscheid bestohlen

Je hilfloser die Opfer, desto günstiger für skrupellose Kriminelle.
In Lüdenscheid wurde gestern am hellen Mittag ein gehbehinderter Bettler im Rollstuhl bestohlen.

Den infamen Diebstahl an dem Bettler beobachtete am Mittag eine 60jährige Passantin in der Innenstadt. Am Sternplatz sah sie einen Herrn im Rollstuhl sitzen und um Bargeld betteln.
Plötzlich ging ein Mann auf den Bettler zu, riss ihm den Becher aus der Hand, füllte den Inhalt in seine eigene Handfläche um und gab ihm den leeren Sammelbecher zurück.
Danach flüchtet der Täter zunächst – das Opfer konnte sich aufgrund seiner hilflosen Lage nicht gegen die Attacke wehren. Wohl aber erwies sich die Zeugin wehrhaft, verfolgte den Täter, fotografierte ihn mit dem Handy und brachte Foto samt ihrer Geschichte zur Polizeiwache. Polizeibeamte leiteten mitsamt Foto eine Sofortfahndung ein und konnten den Täter in der Innenstadt antreffen. Die Durchsuchung führte den entwendeten Bargeldbetrag wieder zu Tage. Den 24-jährigen Täter aus Lüdenscheid erwartet ein Strafverfahren wegen Diebstahls im besonders schweren Fall. Der Bettler war zwischenzeitlich verschwunden. 
 
Ich bin sehr dankbar darüber, dass die "alte" Dame eingegriffen hat und den flüchtigen Täter verfolgt. Dankeschön.
Dem Bettler geht es wieder gut. Er saß heute wieder an der vertrauten  Stelle in Lüdenscheid.  
Aber die Frage bleibt: "Wie unmenschlich wird unsere Gesellschaft noch?".

Donnerstag, 19. Januar 2017

Alaska 1993

Von Kanada und Alaska hatte ich schon als Kind geträumt. Woher kam dieses träumen?
Kanutour auf dem Yukon


Alaska Range im Denali
Das lässt sich nicht mehr klären. Vermutlich die ersten Natursendungen im TV Ende der 60er Jahre. Obwohl diese Sendungen mit heute verglichen, vermutlich recht schlicht ausgefallen sein müssen.

So zog es mich im Sommer 1993 mit einer Reisegruppe in Wohnmobilen nach Alaska.

Der Start erfolgte in Vancouver. Eine kurze Passage über die Inside Passage nach Port Hardy. Später über Whitehorse und Dawson  in Richtung Alaska. Hinter Dawson wurde der Yukon mit einer kleinen Fähre überbrückt. Dann ging es über den Top of the World Highway (Schotterpiste) in Richtung Grenze nach Alaska.

Ein kurzer Abstecher nach Fairbanks und dann in den Denali NP. Das Wetter war dort sehr bescheiden. Viel Nebel, Nieselregen und drei Hosen übereínander angezogen. Eigentlich war ja Sommer befohlen. Den Denali sahen wir dann leider nicht. Aber die vielen Bären, Elche, Karibus, Adler.... das hält ein ganzes Leben.

Denke immer noch an das tolle Foto mit der Elchkuh. Sie döste im Unterholz und ich kroch gefährlich auf sie zu, um ein gutes Foto zu machen. Dann wurde sie wach, die Ohren drehten sich, Witterung wurde aufgenommen und ich begann langsam rückwärts zu kriechen......

Bereits im Denali NP

Manche Fotos zieren noch mein Wohnzimmer.

Warum fallen mir diese schönen Erinnerungen ein?
Am Wochenende treffe ich mich mit ein paar Menschen, die damals (lang ist es her) dabei waren. 
mit dem Womo nach Anchorage
 

Mittwoch, 18. Januar 2017

Kyrill vor 10 Jahren

Da in unseren Breitengraden große Wirbelstürme nicht an der Tagesordnung sind; zum Glück, erinnert man sich automatisch an den KYRILL im Jahre 2007.
 
Der Wetterdienst hatte den dicken Sturm angekündigt und bei mir am Arbeitsplatz wurde das Büro um 15.00 h geschlossen, damit jeder Kollege rechtzeitig zu Hause sein konnte, um auch ums Haus herum, lose Dinge (Stühle ect.) in Sicherheit zu bringen. Danach wurden alle Rolläden heruntergelassen und man wartete gespannt ab.
 
Es rappelte an den Fensterläden - aber mehr war nicht passiert. Als ich am anderen Morgen, den 19. Januar mit dem Auto zur Arbeit fahren wollte, kam ich in Plettenberg auf keiner Ausfallstraße in Richtung Kreis Olpe weg. Alle Straßen waren gesperrt wegen umgestürzter Bäume. Die Bahnlinie war auch gesperrt, so dass ich spontan einen freien Tag hatte. In meinem Tal war nicht viel kaputtgegangen. Aber: die Schadensbilanz sieht im Sauerland und darüber hinaus ganz anders aus.
 
Schätzungen besagen, dass ca. 25 Millionen Bäume umgeknickt oder entwurzelt worden waren. 11 Menschenleben forderte der Sturm in Deutschland. Die Schadenssumme lässt sich nur schwer ermitteln. Im Hochsauerland waren ganze Landstriche vernichtet worden.
Der Sturm prägte die Landschaft neu. Gut 5 Jahre später war ich auf dem Rothaarsteig unterwegs und staunte über neue Aussichten.
Verhindern kann man solche Stürme nicht. Es fiel auf, dass am meisten die Fichtenkulturen beschädigt oder vernichtet worden waren. In vielen Stellen wird jetzt der Mischwald bevorzugt.

Dienstag, 17. Januar 2017

Ben Granfelt im Alt Werdohl

Ben Granfelt war einige Jahre Gitarrist der bekannten englischen Band WISHBONE ASH. Von 2000 bis 2004; aber das lange Tourleben verhinderte eigene Projekte, die er gerne fortfürhren wollte.


Vorher war er Mitglied der Gruppe LENINGRAD COWBOYS, einer dreizehnköpfigen Musikparodiegruppe aus Finnland, die bekannt wurden durch die Filme des finnischen Kultregisseurs Aki Kaurismäki. Auffallend waren ihre Einhornfrisuren  und die extrem langen, spitz zulaufenden Schuhe.

Ben Granfelt gilt als der "Jeff Beck Finnlands" und bietet mit seiner Band allerfeinste Rockmusik.
 
So kann man auf die Drei Mann Combo gestannt sein, die am 27.1. im Alt-Werdohl (Kultkneipe in Werdohl) auftreten wird.
T: 20.00 h, VVK 12,00 €, Abendkasse 15,00 €.
 
Höre mich gerade in seine Rockmusik mit leichten Blueswurzeln hinein. Viel Instrumental. Manches Gitarrenspiel erinnert auch an Joe Satriani. Das Konzert möchte ich mir nicht entgehen lassen!!

Neu, ganz neu

Neu, ganz neu
Herr, heile uns, und mach uns gesund
bis in den Kern, bis auf den Grund.
Herr, schenke uns, was du verheißt:
ein neues Herz und einen neuen Geist.
Wir brauchen eine Herz-OP,
der Greis und auch das Kind,
weil unsre Herzen gegen Gott
so stolz und störrisch sind.
Kein Mensch wird aus sich selber neu,
er schafft es einfach nicht.
Es bleibt beim Alten, das sagt ihm
der Spiegel ins Gesicht.
Oft scheint es so, als wären wir vom Bösen
ferngelenkt.
Das Gute herrscht erst dann in uns,
wenn Gott den Geist uns schenkt.
Ob wirklich Neues in uns steckt, ist an der Tat zu sehn.
Herr, hilf, im Chaos dieser Welt
auf deinem Weg zu gehn.
 

Jörg Swoboda / Theo Lehmann

Montag, 16. Januar 2017

Blues Caravan 2017

Seit dem Jahre 2005 veranstaltet das Label Ruf records den so genannten Blues Caravan.
Erst im vergangenen Jahr habe ich mir Konzerttickets für den Blues Caravan 2016 besorgt. War eine wundervolle Zusammenstellung der einzelnen Musiker. Musiker im Dreierpack - Blues bis Soul. Jeder Musiker hat eine gute halbe Stunde Zeit den Saal zum "Kochen" zu bringen. Am Ende gibt es dann eine Session mit allen Beteiligten.
Der Blues Caravan 2017 beginnt in wenigen Tagen. Ich habe Karten für das Konzert am 25.2. in Siegen.
 
"Man nehme einen ausgelassenen Londoner Soulmusiker. Füge ein Stimmwunder aus den Südstaaten hinzu. Und runde es schließlich noch mit einer vielversprechenden Sängerin und Saxophonistin aus Philadelphia ab. Und dann heißt es „Festhalten“! Der legendäre Blues Caravan ist auch 2017 wieder unterwegs – mit drei Künstlern, die jeden Saal zum Kochen bringen werden.
Der Blues Caravan ist nicht wie andere Bands. Die seit 2005 von Ruf Records jährlich veranstaltete Tour hat die Tradition der tourenden Revueshow wiederbelebt und stellt jedes Jahr drei herausragende Künstler für eine energiegeladene Konzerttournee zusammen. Mit der Unterstützung der bewährten Blues Caravan-Band – plus Special Guest Laura Chavez, die durch die Candye Kane Band bekannt wurde – spielt jeder der Künstler ein Set seiner eigenen Songs, bevor sie sich für das große Finale zusammentun." (Info: musiktheater-piano)
 
Big Daddy Wilson, Si Cranstoun, Vanessa Collier. Bin sehr gespannt.

Samstag, 14. Januar 2017

100. Todestag von Buffalo Bill


Am 10.Januar 1917 starb Buffalo Bill (William F. Cody) ein Held meiner Jugendzeit. Die Comichefte über ihn  hatte ich auch stelleweise gelesen. Die Wild West Zeit Amerikas fasziniert mich bis heute.

    
Vor dem Museum in Cody
Erst viel später habe ich differenzierter sein Wirken gegen die Indianer und deren Kultur festgestellt.

Es ranken sich viel Mythen um ihn. Was stimmt wikrlich? Er war Cowboy, Ponyexpressreiter,  Soldat, Kundschafter für die Armee, Büffeljäger für die Eisenbahn und Showstar in seiner berühmten Westernshow, die auch Station in Europa machte. Sie gastierte auch in München, Dortmund und Dresden. Seit dieser Zeit gibt es auch einen Cowboy- und Westernclub an der Isar in München.

Am Ende starb er arm (die Show ging Bankrott) in Denver mit 71 Jahren.

Vermutlich war er einer der ersten großen Popstars durch seine Westernshow.

Sonntag, 8. Januar 2017

Solo Dios Basta


"Ich bin der Weg und die  Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."
(Johannesevangelium Kapitel 14, Vers 6)
 
In unserer westlichen Welt scheinen sich alle tragenden Fundamente der Vergangenheit aufzulösen. Der christliche Glaube hat uns z.B. bis in die Rechtssprechung hinein geprägt. Jetzt wird das vielen Menschen in unserem Land einfach peinlich von JESUS zu reden. Ganz zu schweigen von der unumstößlichen Wahrheit des obigen Verses. Das entspricht nicht dem Zeitgeist oder dem political correctness.
 
Aber was füllt unser Vakuum in unserem Herzen, Seele und Leben? Wir im Westen habe da angeblich so unendlich viele Möglichkeiten. Mehr Macht, mehr Geld, mehr Sex, mehr Kick im Urlaub und beim Hobby u.s.w.
Aber füllt das wirklich komplett aus, wenn wir einmal zur Ruhe kommen, alt oder krankwerden?
 
In dem Zusammenhang habe ich heute einen Spruch gehört: "Wir sind die einzige Spezies, die weiß, dass sie sterben wird. Aber sie glaubt es nicht."
 
JESUS ist das Leben und will es für jeden Menschen sein. ER hat nichts z.B. gegen den Urlaub in unserem Leben, aber ER möchte uns mit wirklichem Leben beschenken. ER möchte uns durchtragen, wenn wir keine Möglichkeiten mehr haben. ER möchte unser Herz ausfüllen, dass wir Ruhe und Frieden finden.

Eine Ordensfrau aus dem 16. Jahrhundert drückte es so aus: "Gott allein genügt – Solo Dios basta"
Teresa von Ávila.

 

Freitag, 6. Januar 2017

Greg Lake ist tot

Am Donnerstag Abend war ich bei einem Kumpel und wir haben auch lange über Musik philosophiert und manche Aufnahme gehört. Songs von Robert Fripp (King Crimson), Genesis und Emerson, Lake & Palmer. Fast beiläufig erwähnte der Freund, dass Greg Lake jetzt auch gestorben wäre - kurz vor Weihnachten. Das war ein Schock für mich, zumal ich in der Presse eigentlich nichts mitbekommen habe.
Kurz vor Weihnachten lief wieder „I Believe In Father Christmas“ im Radio. Das sang Greg Lake vor gut 40 Jahren.
Greg Lake starb am 7.12. nach einem langen vergeblichen Kampf am Krebs.
Er wurde am 10.11.1947 in Poole, England geboren. Er war ein begnadeter Bassist, Sänger, Gitarrist, Songschreiber und Produzent. Seine wohl bekannteste Komposition ist der Song "Lucky Man", den er sogar schon in der Schulzeit geschrieben hatte.
Seine Karriere begann bei King Crimson, vielleicht der Prototyp als Band in Sachen Progressive Rock. 1970 verließ er die Band und gründete zusammen mit Keith Emerson, der von Nice kam und Carl Palmer, der als Schlagzeuger von Atomic Rooster kam, die vermutlich erste Supergroup in Sachen klassischem Prog Rock. Emerson, Lake & Palmer waren bei machem Redakteur durchaus umstritten. Den Fans war das egal.
  • 1970 – Emerson, Lake & Palmer
  • 1971 – Tarkus
  • 1971 – Pictures at an Exhibition
  • 1972 – Trilogy
  • 1973 – Brain Salad Surgery
  • Die ersten 5 Alben sind auch heute noch Meilensteine der Rockmusik, auch wenn diese Art der Musik heute vielleicht schwer zu hören ist und nicht mehr im Mainstream mäßigen Radio gesendet wird.
    Anfang der 80er Jahre begann seine Arbeit mit der Band Asia. Greg Lake wurde 69 Jahre alt.
     "Bye, bye Lucky Man".

    "Ich bin immer noch Hippie"

    Foto: Stuttgarter Zeitung

    Gitarrist McLaughlin wurde am 5.1. 75 Jahre alt.


    Elektronische Elemente und spirituelle Klangwelten kombiniert mit Jazz, Gitarrenrock, Bossa Nova, Flamenco und indischen Melodien - John McLaughlin ist bekannt für kreative Vielfalt.





    Weltbester lebender Gitarrist, urteilen Meister des Instruments wie Jeff Beck und Pat Metheny. Frank Zappa war angeblich eifersüchtig auf seine Solos: "Man wäre ein Idiot, McLaughlins Technik nicht zu schätzen", sagte er 1977 dem Fachblatt "Guitar Player". "Der Typ hat offensichtlich herausgefunden, wie man eine Gitarre wie ein Maschinengewehr spielt.
    Der junge John wächst in einer musikalischen Familie im Norden Englands auf, lernt Klavier und Geige, bevor er mit elf Jahren sein Instrument findet: die Gitarre. Flamenco und Django Reinhardts Gypsy-Jazz beeinflussen ihn. Während er in London Gitarren und Kaviar verkauft, Lastwagen fährt und Instrumente repariert, um zu überleben, macht er sich einen Namen in Jazz- und Blueskreisen.
    Dann, Anfang 1969, der Durchbruch, als er nach New York zieht, um mit Jazz-Schlagzeuger Tony Williams Fusion-Trio Lifetime zu arbeiten. Jimi Hendrix lädt ihn zu einer nächtlichen Jam-Session ein. Und wenige Monate später nimmt er mit dem legendären Trompeter Miles Davis das Bestseller-Album "Bitches Brew" auf. Davis ist so beeindruckt von dem jungen Gitarristen, dass er einen Track nach ihm benennt - und er ermutigt ihn, seine eigene Band zu gründen.
    Wie viele seiner Zeitgenossen interessiert sich McLaughlin für indische Philosophie. Sein spiritueller Lehrer Sri Chinmoy gibt ihm den Namen Mahavishnu, etwa: göttliches Mitgefühl, Macht, Gerechtigkeit. 1971 gründet er das Mahavishnu Orchester, ein Quintett das Jazz, Rock und östliche Einflüsse miteinander verschmilzt.
    Die beiden Alben "The Inner Mounting Flame" und "Birds of Fire" gelten als unerreichte Klassiker. Danach gründet er 1974 Shakti mit dem indischen Geiger L. Shankar; sie mischen Jazz mit klassischen indischen Melodien und Rhythmen.
    Seit vielen Jahren wohnt McLaughlin in Monaco. 2017 plant er eine Reise nach Indien und eine Abschiedstournee in den USA - Abschied aber nur von den USA, nicht von der Musik. "Es ist so unendlich schwierig geworden, dort mit unseren Instrumenten einzureisen. Sofort wird man verdächtig und kontinuierlich überprüft."

    Ich bin dankbar über den obigen Artikel, der in meiner Heimatzeitung "Süderländer Tageblatt" sogar abgedruckt war. Darüber war ich erst einmal überrascht, da ja im Moment musikmäßig überall der Mainstream grasiert, zu dem John McLaughlin wirklich nicht gehört. Ich habe ihn aber musikalisch aus den Augen verloren. In den 80er Jahren hatte ich mich mehr mit ihm befasst.

  • Passion, Grace and Fire, 1983, Columbia (mit Paco de Lucia und Al di Meola);
  •  The Guitar Hero, 1982  CBS (John Mc Laughlin - Best of....

  • Aber meine musikalische Ausbeute ist da eher bescheiden.

    Mittwoch, 4. Januar 2017

    Die Musik spielt beim Streaming

    Das Geschäft mit kostenpflichtigen Streaming-Diensten in den USA wächst kräftig. Im vergangenen Jahr seien 191 Milliarden Lieder über solche Dienste abgespielt worden, gut 124 Prozent mehr als 2015, teilte der Analysedienst BuzzAngle Music mit.
    Das Geschäft mit kostenpflichtigen Streaming-Diensten in den USA wächst kräftig. Im vergangenen Jahr seien 191 Milliarden Mal Lieder über solche Dienste abgespielt worden, ein Anstieg um gut 124 Prozent im Vergleich zu 2015, teilte der Analysedienst BuzzAngle Music am Montag mit. Der Anteil von Bezahldiensten an allen gestreamten Inhalten stieg demnach von 62 auf 76 Prozent. Damit gewannen kostenpflichtige Dienste an Boden gegenüber Angeboten, die kostenlos sind und sich über Werbung finanzieren.
    Wie stark sich die Nutzungsgewohnheiten bei Musik ändern, zeigen weitere Zahlen von BuzzAngle: Demnach überstieg die Zahl der auf Streaming-Diensten abgespielten Lieder 2016 an jedem einzelnen Tag die Zahl der Musikinhalte, die im gesamten Jahr gegen Bezahlung heruntergeladen wurden. Die Verkäufe von Musikalben per Download und auf CD gingen zurück. Dagegen legten Schallplattenverkäufe um fast 26 Prozent zu. Insgesamt haben aber Schallplatten nur einen sehr kleinen Marktanteil.
     
    Die Musikindustrie setzt seit einiger Zeit verstärkt auf Streaming-Angebote und rechnet mit robustem Wachstum. Einige Künstler sehen die Entwicklung allerdings kritisch. Sie argumentieren, die Umsätze mit Streaming-Diensten brächten nur den absoluten Topstars ausreichende Einkünfte.
    (AFP)
     
    Ich bin überhaupt kein Fan des Streaming. Das hat vermutlich auch nichts damit zu tun, dass ich zur älteren Generation  gehöre. Egal welche Art von  Musikern Projekte und Songs produzieren, das Bedarf Begabung, Inspiration und manchmal auch viel Zeit. Heute habe ich das Gefühl, dass viele Menschen keine Zeit mehr haben oder alles sofort haben müssen (gemäß der Werbung).
    Ich habe früher Langspielplatten gesammelt und das hält auch heute noch an, obwohl zwischenzeitlich die CD bei mir dazu gekommen ist. Aber das Sammeln war mit Langsamkeit verbunden. Auch Geduld haben - suchen und aufspüren. Viele Läden hatte manche von mir gesuchte Produktion nicht im Angebot. Um so größer war die Freude, wenn ich ein Sammlerstück in den Händen hielt. Dieses Gefühl kann beim Streaming nicht aufkommen. Schon gar nicht das oftmals gut gestaltete Cover oder Inlet von einer CD oder Langspielplatte in Händen zu halten.
     

    Sonntag, 1. Januar 2017

    Moonflower (Santana)

    In den 70er Jahren, aber auch bis weit in die 90er Jahre hinein habe ich die Musik von Carlos Santana sehr geschätzt. Dann kam ein Bruch.
     
    Carlos hatte jüngeres Publikum erreichen wollen, und mich als "alten" Fan verloren. Fünf Mal habe ich ihn live erlebt (Dortmund, Köln und Siegen).
    In seinen manchmal bis 3,5 Stunden dauernden Konzerten ging sprichwörtlich die Post ab. Eine Art Karneval in Rio, mit guter elektrisierender Gitarre, Fusion- und Blueseinflüssen.
     
    Jetzt kurz vor Weihnachten 2016 blätterte ich in dem neuen Buch von eclipsed. Rock - Teil 3 war herausgekommen. Endlich auch mit Musik von Santana.
     
    Ich blieb an der Beschreibung zu "Moonflower" hängen. 1977 war diese Doppellangspielplatte erschienen. Teilweise als Livedokument (u.a. Konzert vom 2.12.1976 in München), aber auch mit neuen Songs.
    Ein paar Tage später erhielt ich eine sehr gut erhaltene Do-LP auf dem Postwege. (ebay macht vieles einfach und möglich).
    Damals wurde über die Veröffentlichungspolitik der Band die Nase gerümpft. Sudio- und Liveaufnahmen wurden unterschíedlich hintereinander gemixt. Aber die Tatsache war, dass in Europa keine Livedokumente bis dahin von Santana zu bekommen waren. In den USA war 1974 das 3-fach Album "Lotus" Live aus Japan erschienen. In Europa waren diese Aufnahmen schwer und teuer zu bekommen.
    "She´s not there" eine Coverversion aus dem Jahre 1964 von den Zombies wurde überraschend zum Hit. Bill Graham, der Konzertmongul hatte Carlos Santana lange in den Ohren gelegen wegen dieser Aufnahme. Er hatte das richtige Gespür gehabt.
    Jetzt, fast 40 Jahre nach der Veröffentlichung genieße ich diese tolle Musik und die Songs. Ein großes Highlight ist der 3er Song "Black magic woman", "Gypsy Queen" und "Dance sister dance".
     

    Samstag, 31. Dezember 2016

    Jahreslosung 2017

    Gott spricht: "Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch".
    (Hesekiel 36,26)

    Die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen legt drei Jahre im Voraus die neue Jahreslosung fest.

    Aber wenn ich diese Wort von Gott an den Propheten Hesekiel (geboren ca. 625 v. Christus) lese, dann merke ich sofort, wie oft ich mir selbst ein neues Herz für mich gewünscht habe. Nicht als Transplantation, sondern eher geistlich und seelisch zu verstehen. Wer kennt es nicht: wenn böse Gedanke, böse Worte, Verletzungen mich prägen und begleiten. Ja, aber auch von mir selbst ausgelöst werden.
    Dann nehme ich auch die friedlose und chaotische Welt wahr und ich frage mich, wird das jemals besser werden?
    Ist es nicht wirklich so, dass ein jeder Mensch ein neues Herz und einen neuen Geist braucht? Wie soll man aus seinem täglichen Chaos und mancherlei Not ausbrechen? Wie soll ein Mensch Veränderung zum Guten hin erfahren?
     
    Vor gut 2600 Jahren war das Volk Israel durch einen Krieg besiegt worden und nach Babylon deportiert worden. In der Verbannung war auch kein Frieden sichtbar. Nur der Sieger zählte.
    Dann erhält der Prophet Hesekiel von Gott (Jahwe) dieses Trostwort. Hat es damals etwas bewirkt?
    Ich weiß es nicht. Aber zur so genannten Zeitenwende kam Gottes Sohn in JESUS CHRISTUS auf die Welt. Wir erinnern uns an die Grundlage des christlichen Weihnachtsfestes. JESUS wird Kind für uns und stirbt später als Mann am Kreuz. Er starb für uns und unseren Unfrieden, unsere Gottlosigkeit, Perspektivlosigkeit und unsere Schuld.
     
    JESUS allein kann uns ein neues Herz im geistlich seelischen Bereich schenken. Er kann uns mit einem neuen Geist ausstatten. Wir machen deswegen zwar nicht alles richtig und erschreckende Fehler können weiterhin passieren. Aber der Bann oder Fluch ist gebrochen. Hoffnung ist da, denn ich kann anders handeln und reden.
    So ist dieses Versprechen an Hesekiel eine Art Startsignal zu einem lebenslangen Prozess.
    Versuch doch einfach einmal mit JESUS zu reden (beten)! Dann kann etwas Neues entstehen.
     
     

    Sonntag, 25. Dezember 2016

    Rick Parfitt

    Anno 1976
    Rick Parfitt, (* 12.10.1948) Gitarrist, Sänger und Komponist der Rockgruppe Status Quo, starb am 24.12.2016 in Marabella / Spanien an den Folgen einer Infektion im Krankenhaus.
     
    Zusammen mit Francis Rossi war er Gründungsmitglied der Band Status Quo und bis zum Schluss dabei. Im Sommer 2016 ereilte ihn in Antalya ein Herzinfarkt. Alle Projekte lagen auf Eis und die Zeit sollte der Erholung dienen. Im Dezember 2016 verletzte er sich durch einen Sturz an der Schulter. Es kam zu Komplikationen nach der OP, in deren Folge er dann starb.
    2009 wurde er in mit dem Orden Order of British Empire (OBE) ausgezeichnet.
     
    Rocking all over the world ist jetzt vorbei. Status Quo, sowie The Sweet und The Slade prägten mich selbst in meiner Zeit als Tenny.

    Samstag, 24. Dezember 2016

    Andreas Karlstadt


    Andreas Rudolf Bodenstein, genannt Karlstadt (* um 1486 in Karlstadt; †24. Dezember 1541 in Basel) war ein deutscher Reformator des 16. Jahrhunderts.

    Mein Kalender führt an, dass er erst der Freund Luthers gewesen ist und später zu seinem Feind wurde. Das klingt hart, aber in theologischen Erkenntnisfragen lies sich Karlstadt eher von Zwingli und Calvin prägen.
    Obwohl er als Dekan in Wittenberg Martin Luther 1512 zum Doktor der Theologie promovierte.
     
    Später war er Pfarrer in Orlamünde. Dort lies er die Kindertaufe nicht mehr zu und entfernte die Heiligenbilder aus der Kirche. Luther visitierte in Orlamünde den Kirchenrat (Presbyter) und wollte Einfluss nehmen auf diese, für ihn, ungute Entwicklung. Das Presbyterium widerstand Dr.Martin Luther. Andreas Karlstadt durfte bei diesem Gespräch nicht dabeisein.
    Er wurde später als Pfarrer abgesetzt und des Landes verwiesen und kam nach Basel, wo er später an der Pest an Weihnachten starb.
     
    Die Reformation hätte eine andere Ausrichtung in Deutschland erfahren, wenn Karlstadt Unterstützer gehabt hätte.

    Freitag, 23. Dezember 2016

    ROCK - Teil 3 - Ein eclipsed Buch

    Nachdem 2013 das Rock - ein eclipsed Buch Teil 1 erschienen war und später Teil 2 folgte, war ich doch am fiebern, wann endlich der Teil 3 erscheinen würde. Ich hatte mir schon auf einem Zettel vermerkt, wer denn wohl endlich als Musiker oder Band dabeisein würde.
    Uriah Heep, Santana, Kinks, Frank Zappa, Allman Brothers und The Camel waren dann von meinem Zettel vertreten.
     
    Ein Kumpel meinte noch, dass ihn der Band 3 nicht so interessieren würde, da zu wenig Prog Rock dabei wäre. Stimmt eigentlich nicht unbedingt, da KANSAS, Grobschnitt, Camel und evtl. Uriah Heep dabeisind. Aber das Spektrum der Rockmusik ist ja auch viel größer, als meine eigene Neigung.
    So erfreue ich mich gerade an Joni Mitchell, die ich wieder neu entdecke. Natürlich fehlen mir auch die Blueser wie z.B. der legendäre B.B.King.
    Aber trozdem wieder ein tolles Buch!!

    Montag, 12. Dezember 2016

    Explosion in Kirche in Kairo

    "Kairo.
    Bei einem Anschlag auf koptische Christen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo sind am Sonntag mindestens 25 Menschen getötet worden. In einer an die Sankt-Markus-Kathedrale angrenzende Kirche  sei am Vormittag ein Sprengsatz detoniert, berichtete das Staatsfernsehen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Mehrere Menschen seien verletzt worden." (dpa)
     
    Eine Meldung auf der vorletzten Seite des Hauptteiles meiner Tageszeitung. Dafür war die Titelschlagzeile auf Seite 1: "Kurden gestehen Anschlag". Fast zeitgleich hatten Muslime aus dem kurdischen Umfeld eine Bombe in Istanbul gezündet. Ähnlich viele Tote wie in Kairo.
     
    Mich verwundert mittlerweile mit welchem Maß die Berichterstattung in TV und Zeitung läuft. Wenn Christen umgebracht werden, dann ist das höchstens eine kleine Notiz wert. Die Medienorgane in Westeuropa scheinen sich der christlichen Wurzel in ihren Ländern mittlerweile zu schämen. Ob das lange gutgeht?
    Eine islamische Prägung bringt uns ins Mittelalter zurück. Keine Demokratie, keine Pressefreiheit, geschweige denn Humanismus und Aufklärung.
    Ich bin dankbar, dass ich als Christ leben darf.

    Freitag, 9. Dezember 2016

    Kirk Douglas - 100 Years

    Am heutigen 9.12.2016 feiert der "große" Kirk Douglas, seinen 100. Geburtstag. Zusammen mit Sidney Poitiers und Sofia Loreen ist er der letzte lebende Star des glorreichen Hollywood Kino aus den 50er Jahren.
    Seine Filmgenre war meistens der Western und der Abendteuerfilm. Oft verkörperte er den "harten" Mann, manchmal auch mit einem schellmischen Lächeln.
    Ich selbst bin mit seinen Filmen und anderen Stars wie John Wayne, James Steward und Burt Lancaster großgeworden.
    aus dem Jahre 2008
    Es waren damals andere Stars und Persönlichkeiten. Das Filmgeschäft  war noch nicht so schnelllebig wie heute. Böse Szenen wurden langsam ausgeblendet und das künstliche Blut wurde noch nicht ganz so stark verspritzt.
    Von 1946 bis 2008 stand er als Schauspieler vor der Kamera. Michael Douglas ist sein Sohn. Seine Wurzeln kommen aus dem russischen Judentum.
     
    Eine Auswahl von Filmen, die mir selbst sehr gut gefallen:
     
    The Big Sky - der weite Himmel (1952)
    20000 Meilen unter dem Meer (1954)
    Der letzte Zug nach Gun Hill (1959)
    Spartacus (1960)
    Der Schatten des Giganten (1966)
    Der Weg nach Westen (1967)
    Die Gewaltigen (1967)
     

    Montag, 5. Dezember 2016

    Next Exit Afrika

    In den vergangenen Jahren habe ich einige professionelle, aber auch weniger professionelle Film-und Diavorträge von weltreisenden Motorradfreaks gesehen und auch manche Bücher in dieser Richtung verschlungen.
     
    Afrika ist jetzt nicht der Kontinent, der mich fasziniert, mit Ausnahme vielleicht Namibia und Südafrika.
     
    Aber vor ein paar Jahren habe ich Rainer und Birgit Knabe auf einer Hochzeit getroffen und sie erzählten mir von ihren Planungen.
     
    Ab und an habe ich dann ihre Infos im Internet gelesen, als sie schon auf Tour waren.
     
    Jetzt das Buch - bin total gespannt. Die ersten Seiten lassen sich flüssig lesen. Viele Fotos anbei - was auch nicht immer normal für solche Bücher ist.

    Samstag, 3. Dezember 2016

    Custom Bike Messe 2016

    Das erste Wochenende im Dezember gehört immer der weltweit größten CustomBike Messe.
     
    In diesem Jahr war ich nur auf Tagestour nach Bad Salzufflen aufs Messegelände.



    Zur Erweiterung der Messe kam eine Halle hinzu, in der viele Chopper standen.
     Einmal mehr stehe ich vor "Captain America" aus dem Film "Easy Rider". Den Tank ziert ein persönliches Autogramm von Peter Fonda, einem der damaligen Hauptdarsteller. (neben Dennis Hopper und Jack Nicholsen)
    300 Aussteller mit über 800 umgebauten Motorrädern locken.... Ich nahm Gruppen aus Litauen wahr. Eine weite Anreise....
    "nicht straßentauglich"


    wie immer auch guten Rock und Blues


    Urnen