Sonntag, 2. Juli 2017

Oldtimertag

Eine "alte" BMW -1955
Die Märkische Museumsbahn am Bahnhof in Hüinghausen (Herscheid) veranstaltete einen kleinen Oldtimertag.
 
Nicht übermäßig viele Fahrzeuge - aber trotzdem zum Staunen.
 
 
 
Ich nutze am Nachmittag die Regenfreie Zeit für ein paar Aufnahmen.....


Cadillac - Baujahr 1959

MG

Innenraum des MG

Für gute Verpflegung war auch gesorgt worden. Herzhafte Bratwurst, oder Bratkartoffeln. Majestfilet im Brötchen für meine Frau.
 
 
 
Eine alte Dampflok wurde auch noch heißgemacht und fuhr über die hauseigene kurze Strecke.


Rolls Royce


Donnerstag, 29. Juni 2017

Deutsche in Kabul getötet

Afghanistan: Deutsche in Kabul getötet

Am 21.5.2017 titelten manche Tageszeitungen die obige Überschrift.

In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind am Samstagabend eine deutsche Entwicklungshelferin und ein afghanischer Wachmann getötet worden. Das sagte der Sprecher des afghanischen Innenministeriums, Nadschib Danisch. "Eine finnische Frau wurde entführt", fügte er hinzu. Die drei Personen hätten für die schwedische Hilfsorganisation Operation Mercy gearbeitet. Der Zwischenfall habe sich vor einer Unterkunft der Organisation ereignet.
 
Das Auswärtige Amt bestätigte den Tod der Deutschen , das finnische Außenministerium die Entführung der Finnin. Das Ministerium forderte die sofortige Freilassung.  (aus: ZEIT online)
 
Weiter wird ausgeführt, dass sich die Sicherheitslage in Afghanistan verschlechtern würde. Seit dem Einmarsch der Russen Ende der 70er Jahre war es in dem Land nie sicher. Danach wechselten die Besatzer und Unterdrücker.
Wenn ich die westeuropäische Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit mir vor Augen halte, dann ist es besser,  nie in solche Länder zu reisen. Es sei denn man könnte Naiv sein oder aber durch ganz andere Maßstäbe angetrieben werden, um dorthin zu gehen.  
 
Das Idea Spektrum veröffentlichte am 28.6. einen seitenlange Bericht zu diesem Geschehen.
Simone B. aus Dettingen bei Reutlingen arbeitete als Entwicklungshelferin in Afghanistan. Seit 2003 war sie im Entwicklungsdienst unterwegs. Sie hatte zwei Masterabschlüsse in Theologie und Linguistik. Sie wurde nur 44 Jahre alt. Pfarrer Grimm erinnerte in der Traueransprache an den Konfirmationsspruch von Simone: "Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, selig zu machen, alle, ie glauben!" (Römer 1,16)

Sonntag, 25. Juni 2017

13. Volkstanz- und Folkloretreffen

13. Volkstanz- und Folkloretreffen  in Bad Bentheim

        
 Bad Bentheim (eb)  – An diesem Sonntag (18. 6.) dreht sich in Bad Bentheim alles um den Volkstanz. Beim 13. Volkstanz- und Folkloretreffen stehen 29 Volkstanzgruppen aus der Grafschaft, dem Emsland, den Nachbarregionen sowie aus den Niederlanden und Russland auf der Bühne und zeigen ihre internationalen Tänze. Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre im Wechsel in der Grafschaft Bentheim und im Emsland statt. In diesem Jahr werden 29 Gruppen aus der Grafschaft Bentheim, dem Emsland, den Nachbarregionen sowie aus den Niederlanden und aus der Nordhorner Partnerstadt Slawsk (Russland) ihre Tänze zeigen. Neben dem Spaß für alle Akteure und Zuschauer ist es dem Verein besonders wichtig, die Begeisterung und die Freude an der Pflege traditioneller Tänze und dem Entdecken neuer Tanzformen zu wecken. Das Volkstanztreffen beginnt am Sonntag um 14 Uhr mit der offiziellen Begrüßung durch den Bad Bentheimer Bürgermeister Volker Pannen, den Landrat Friedrich Kethorn und die Vereinsvorsitzende Annegret Brans. Nach dem großen Trachtenumzug beginnt das Bühnenprogramm mit den Tänzen der einzelnen Volkstanzgruppen. Die Veranstaltung schließt um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Tanz aller Akteure und der Verabschiedung der teilnehmenden Volkstanzgruppen. 

 
So konnten wir ein  paar Tanzdarbietungen genießen. Uns hatten es die Cowboys/Girls angetan. (s. Fotos)

Samstag, 24. Juni 2017

Mick Fleetwood feiert seinen 70. Geburtstag

Der nachfolgende Artikel wurde über die dpa zum Geburtstag von Mick Fleetwood veröffentlicht:

<Seine Glücksbringer sind zwei leicht anzügliche Holzkugeln, die an schmalen Lederriemen von seinem Gürtel hängen. "Gut um ins Gespräch zu kommen. Bis heute spiele ich nicht ohne sie", schrieb der fast zwei Meter große, schlaksige Mick Fleetwood im "Daily Express".
Bei einem seiner ersten Gigs mit Fleetwood Mac klaut er vom hochangebrachten Wasserkasten die Kette für die Klospülung plus Kugeln und schlingt sie sich um die Taille. Die Fans sind begeistert, und er hat sein Markenzeichen gefunden. Selbst auf dem Cover für Fleetwood Macs größtes Hitalbum "Rumours" - 45-millionenfach verkauft - sind die Kugeln verewigt.

Seit fast 20 Jahren lebt der Schlagzeuger auf der hawaiianischen Insel Maui, wo er ein Restaurant und Andenkenladen besitzt. Heute (24. Juni) feiert er seinen 70. Geburtstag.
Für den Jungen aus Cornwall beginnt das Leben erst richtig mit 15, als ihm seine Eltern erlauben, die Schule abzubrechen und Schlagzeuger zu werden. Der schüchterne Legastheniker zieht bei seiner älteren Schwester unterm Dach ein und entdeckt Swinging London. Der Blues-Gitarrist Peter Green und der Bassist John McVie nehmen ihn unter die Fittiche - zuerst in der Band John Mayall and the Bluesbreakers, dann bei Fleetwood Mac, die 1967 als Bluesband gegründet wird. "Albatross" macht sie berühmt.
Viel später fragte er Peter Green, warum dieser ihn damals eingeladen habe, in der Band zu spielen, erinnerte sich Fleetwood in einem Interview des "Guardian" - am Schlagzeugspielen könne es nicht gelegen haben. "Er sagte: Du warst so unglücklich, Mick."


Peter Green hat einen psychischen Zusammenbruch und verlässt die Band 1970. Sie seien am Boden zerstört gewesen: "Er war ein ganz lieber Freund von mir. Es war, als würde ich einen Liebhaber verlieren. Das Leben wurde für Peter so schwer."
Die Musik wandelt sich von Blues zu Pop, die Bandmitglieder kommen und gehen. Mick Fleetwood aber bleibt, der Zwei-Meter-Mann mit Hut und Bart. Sie spielen vor ausverkauften Stadien und machen Millionen, dank Hits wie "Go Your Own Way", "Rhiannon" und "Don?t Stop".  Fleetwood Mac werden bekannt für ihre Exzesse: Massen von Kokain, eine Flotte von Limousinen, rosa Zimmerwände in allen Hotels und ein weißer Konzertflügel, der überallhin mitzieht.


Ihren größten Erfolg haben sie 1977 mit dem legendären Album "Rumours", das sich 31 Wochen lang auf der Eins der amerikanischen Charts hält - trotz oder möglicherweise wegen der vielen privaten Dramen: Während der Aufnahmen trennen sich die Keyboarderin Christine und der Bassist John McVie sowie der Gitarrist Lindsey Buckingham und die Sängerin Stevie Nicks. Mick Fleetwood lässt sich von seiner Frau scheiden und hat eine Affäre mit Nicks, bevor er sie für ihre beste Freundin Sara Recor sitzenlässt. Zu manchen Zeiten reden die Bandmitglieder nicht mehr miteinander.
Überhaupt, die Frauen: Nach sieben Jahren Ehe mit Sara heiratet Fleetwood seine erste Frau nochmal, mit der er bereits zwei Töchter hat. Doch auch diesmal klappt es nicht. Seine vierte Ehe hält am längsten - 20 Jahre, sie haben Zwillingstöchter. Aber 2015 lassen auch sie sich scheiden.
Im Juli spielen Fleetwood Mac - auch John McVie gehört seit 1976 dazu - auf zwei Festivals in Los Angeles und New York, und fürs nächste Jahr planen sie eine Welttour in der legendären "Rumours"-Besetzung. Mick Fleetwood macht sich Hoffnungen auf eine Wiedervereinigung auch im Studio: "Eins ist sicher - wir haben Dutzende von Songs", sagte er der Musikzeitschrift "Rolling Stone". "Sie sind wirklich gut. Und wenn wir Jahrzehnte später die Radieschen von unten betrachten, möchte ich nicht, dass jemand das Zeug hört und sagt: Das hätte rauskommen sollen!">
 


 
Natürlich kann ich nicht erwarten, dass Berichte in Online Portalen und Tageszeitungen sich wirklich mit seiner Schaffenskraft auseinandersetzen. Musiker mit Starallüren oder Skandalen gibt es ja zuhauf.
Mick Fleetwood fing als Drummer im Blues und Bluesrock an. Dann gründete er mit Peter Green die Band Fleetwood Mac. Aber als Green 1970 ausstieg, driftete die Musikalische Leistung in den Mainstream - sicherlich die erfolgreichste Zeit für die gesammte Band - ab. Die Produktion "Rumours" gefällt mit stellenweise auch heute noch.
Vor ein paar Jahren erlebte ich Mick Fleetwood in der Nähe von Rotterdam in einem Blueskonzert mit seiner Blues Band. Ein denkwürdiger Abend in einer kleinen Halle. (de boerderij Zoetermeer)
 
Und Alben wie z. B. "Blues Jam in Chicago" (Dolp 1969) sind heute noch Wegweisend.

Montag, 19. Juni 2017

Hammersmith Odeon, London 75

Cover
In den 80er Jahren habe ich mir sein Livedokument (75-85)  mit 5 LP´s zugelegt. Habe auch immer gemeint, dass das reichen würde.
Aber dem war und ist nicht so. Im vergangen Jahr habe ich mir eine Box mit seinen ersten 7 Produktionen zugelegt.....
 
 
Jetzt nach dem Lesen seiner Biografie bin ich auf dieses Album gestoßen. 1975 kam Bruce das erste Mal nach Europa und er absolvierte 2 Auftritte im Hammersmith Odeon. Aber da die englische Presse ihn schon als Superstar anpries, und Bruce das gar nicht so wollte, sind diese Aufnahmen erst einmal in der Versenkung verschwunden. Bruce mied auch einige Jahre den Besuch in Europa nach diesen Irritationen.
 
Gut das das vorbei ist und somit 2006 diese Aufnahmen als Do-CD und 4-fach LP herauskamen.
Zart ("Thunder Road"), rauh und ungeschliffen.
 

CD 1

  1. Thunder Road - 5:50
  2. Tenth Avenue Freeze-Out - 3:50
  3. Spirit in the Night - 7:35
  4. Lost in the Flood - 6:15
  5. She's the One - 5:23
  6. Born to Run - 4:16
  7. The E Street Shuffle - 12:51
  8. It's Hard to Be a Saint in the City - 5:27
  9. Backstreets - 7:22

CD 2

  1. Kitty's Back - 17:14
  2. Jungleland - 9:35
  3. Rosalita (Come Out Tonight) - 9:51
  4. 4th of July, Asbury Park (Sandy) - 7:03
  5. Detroit Medley - 7:02
  6. For You - 8:26
  7. Quarter to Three - 6:44

CD 1: 58:49; CD2: 65:55)
Besetzung

Dülmener Wildpferde

 2015 war schon einmal im Merfelder Bruch unterwegs gewesen.
 
So war ich an diesem Sonntag einmal mehr vor Ort. Von Holland kommend, gab es einen Abstecher zur Wildpferdebahn (So steht es auf dem Eingangsschild).
 
Die späte Nachmittagsonne stand ungünstig am Firmament. Die Aufnahmen sind etwas zu hell geraten.
 Bereits vor ein paar Wochen waren die Junghengste (Jährlinge)  aus dieser Wildpferdeherde entfernt worden. Ein jährlich wiederkehrendes Spektakel, in dem die Hengste von Hand eingefangen werden. Es soll immer nur ein Deckhengst in der Herde verbleiben.
 
Noch zu Beginn des vorherigen Jahrhunderts gab es einige Gebiete in Westfalen, auf denen Wildpferde ohne menschliche Kontrolle lebten.
Die Industrialisierung und das Anwachsen der menschlichen Behausungen gefährdete diese Tiere. Zwischen 1840 und 1850 ließen die Herzöge von Croy die freilebenden Pferde  einfangen und in dieses neue Areal (350 ha) bringen.
So überlebte die Herde, die zeitweise bis 400 Tiere umfasste. Gangjährig sind die Tiere draußen und ernähren sich selbst. Nur in harten Wintermonaten wird Heu hinzuverteilt. Die Stuten müssen selbst ohne fremde Hilfe gebären und sterben auch in der freien Wildbahn.



Im biologischen Sinne ist das Dülmener Pferd kein Wildpferd. Der Name kommt eher von der halbwilden Lebensweise der Tiere.

Biologisch lässt sich das mongolische Wildpferd (Przewalskipferd) und der südrussiche Tarpan entdecken.


Aber ganz egal: Es ist einfach ein großes Erlebnis, den Tieren zu zusehen.

Freitag, 16. Juni 2017

Aufbau in Herrnhut

17. Juni 1722 - Der Aufbau der Herrnhuter Brüdergemeine beginnt in Herrnhut.
 
Der Anfang ist nicht spektakulär. Er erinnert an die vielen Pioniergeschichten von Menschen, die Neuland entdeckten und urbar machten.
 
Am besagten 17.Juni fällte Christian David, von Beruf Zimmermann, aus Mähren kommend, den ersten Baum auf diesem Grund, der später Herrnhut heißen sollte. Reichsgraf Nikolaus von Zinzendorf, der vom christlichen Pietismus geprägt worden war, hatte Zufluchtssuchende eingeladen zu kommen. So machten sich viele Glaubensflüchtlinge nach dem Ort Herrnhut auf. Am 13.8.1727 fand in der Kirche zu Berthelsdorf (Nachbarort) eine Abendmahlsfeier statt, die zur geistlichen Erweckung führte und in deren Folge die Brüder-Unität gegründet wurde.

Sonntag, 11. Juni 2017

Mogo Neuenrade

Zum 10. Male startete heute der Motorradgottesdienst auf dem Rathausplatz in Neuenrade. Das Wetter war super und der Platz war schnell voll mit Motorrädern. N´Joy aus Hagen spielte mit gutem Coverrock auf (Summer of 69, Davy´s on the Road agian, Hymn, ......). Aber dieses Treffen lockte auch viele Schaulustige an, die die Stimmung genossen und einen guten Gottesdienst erlebten.
Für das leibliche Wohl war auch sehr gut gesorgt worden. Preiswerte Curry- und Bratwurst, Steaks und Waffeln.
 
Aber bei diesem Event war auch genügend Zeit um die vielen bekannten Gesichter zu begrüßen.
 

N´Joy





Das Mogo Team hatte zusammen mit Pastor Kulo-Schöneberg wieder ein sehr gutes Treffen für den guten Zweck organisiert. Die Kollekte geht an den Verein Flaschenkinder Iserlohn e.V.



Kinder, alkoholkranker Eltern erhalten Hilfe.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Kirche des Herrn

Antoine Court leitete 1714 schon als 19-Jähriger eine Synode, zu der sich der Rest von neun verfolgten evangelischen Gemeinden in Frankreich zusammengefunden hatte. Trotz aller Verfolgung hielten sie sich treu zu Wort und Sakrament. Sie nannten sich "Prediger und Älteste der Gemeinde in der Wüste".
Sie wussten, was die zerstörten und ihrer Pfarrer beraubten Gemeinden brauchten, um zu bestehen: das Wort der Heilgen Schrift, eine neue Gemeindeordnung und ein nüchternes Glaubensleben. Betend wurde damals das dazu Nötige beschlossen. Vier Jahre später wurde Court offiziell in das Leitungsamt der reformierten Kirche in Frankreich eingesegnet. Er leitete nun unter ständiger Lebensgefahr die reformierte Kirche. Und bis auf ihn haben alle Teilnehmer jener Synode das Gelöbnis dieser Stunde mit dem Leben bezahlt - aber ihre Kirche hatte Bestand, weil es nicht ihre Kirche war, sondern die Kirche Jesu Christi.
 
(Quelle aus: Neukirchener Kalender vom 3.6.2017)
 
Antoine Court (* 27. März 1696  in Villeneuve-de-Berg im Languedoc; † 13. Juni 1760 in Lausanne) war ein französischer Reformer, der als „Wiedererrichter des Protestantismus in Frankreich“ bezeichnet wurde.
 
"Ist dies Vorhaben oder dies Werk von Menschen, so wird´s untergehen."  (Apostelgeschichte 5, 38)

Mittwoch, 7. Juni 2017

Naturschutzgebiet an der Lenne

Bei mir in der Nähe liegt ein Naturschutzgebiet an einem "alten" Seitenarm der Lenne.
Das Gebiet liegt im Großraum Plettenberg, zwischen Siesel und Pasel, direkt an der B 236.
Kam da letztens per Motorrad vorbei und sah die großartige gelbe Blütenpracht der Lilien.

Am freien Montag suchte ich meine Gummistiefel heraus, packte die Kameraausrüstung und fuhr in Richtung Naturschutzgebiet.
Am Ende war ich mehr als 2 Stunden in diesem schönen  Grün- und Wassergürtel unterwegs. Einfach sehr schön. Blaue Libellen, Kröten und viel Blütenpracht. Gleich nebenan das Getöse der Autos und Motorräder......
Manchmal liegt das Glück der Natur ganz Nahe dabei.


Montag, 5. Juni 2017

GOTT mehr gehorchen, als....

"Man muss GOTT mehr gehorchen als den Menschen" (Apg. 5,29)

Ich meiner täglichen Morgenandacht geht es im Moment um Texte aus der Apostelgeschichte, die der Arzt Lukas verfasst hatte. Pfingsten kamen damals viele Menschen zum Glauben, als das Pfingstwunder mit den Feuerzungen (Heilige Geist) geschah.
Petrus erklärte diese vorgehende Wunder den Menschen im Tempel von Jerusalem. Manche alte Prophezeiungen aus dem "Alten Testament" (AT), das für das jüdische Volk unendlich wichtig war, gingen in Erfüllung. Erstmals kamen mind. 3000 Menschen zum Glauben und wurden Nachfolger von JESUS CHRISTUS, später erst als Christen genannt.
Petrus und die anderen Jünger JESU waren auch Juden und es kam in der Folge zu großen Spannungen wegen des neuen Weges, den diese Menschen beschritten. In einer Rechtfertigung vor dem Hohen Rat (Geistliche Leitungskreis der Juden vom Tempel in Jerusalem), kam es dann zu obiger Aussage von Petrus.
Diese Aussage hat in der 2000 jährigen Kirchengeschichte viele Menschen begleitet und geprägt.
 
Dazu nachfolgende Begebenheit:
 
Lieber gehen als knien (aus: Neukirchener Kalender 2.6.17)
 
Gott mehr zu gehorchen als den Menschen - diese Entscheidung blieb nie ohne Folgen. Für die Evangelischen im Erzbistum Salzburg hatte sie zu Beginn des 18. Jahrhundert schwere Konsequenzen. Ihr Landesherr, Erzbischof Leopold Anton von Firmian (1679-1744), wollte sie mit Gewalt wieder zum katholischen Glauben bekehren. Ihr Gewissen aber gebot ihnen, sich dieser Anordnung zu widersetzen. Etwa 150 evangelische Bauern verpflichteten sich am 5. August 1731 in Schwarzach mit einem Eid, dem evangelischen Bekenntnis die Treue zu halten. In Anlehnung an einen alttestamentlichen Brauch steckte jeder vor dem Schwur seinen Schwurfinger in ein Salzfass. Ab Ende 1731 wurden 20.000 Salzburger ausgewiesen und mussten innerhalb von acht Tagen im kalten Winter ihre Heimat verlassen. Viele starben unterwegs, aber die meisten von ihnen  fanden im damaligen Königreich Preußen eine neue Heimat.

Einzelner Wolf im Sauerland?

Am Samstag veröffentlichte das "Süderländer Tageblatt" diesen Artikel.
 
Die Bestätigung der DNA Probe steht noch aus. Das würde dann die letzte Klarheit bringen.
 
 
Wenn es sich hier nur um einen einzelnen Wolf handelt, dann ist er nur auf der Durchreise. Er sucht vermutlich nach einem Partner bzw. Partnerin, um ein Rudel zu gründen.
 
Bei allem Schaden, der durch den Riss an dem Kalb entstanden ist, so hat die Bauernfamilie seriös und ruhig reagiert.
Vor Wölfen muss man keine Angst haben. Der politische Mauerfall Ende der 80er Jahre hat es den Wölfen erleichtert von Ostdeutschland und Polen aus,  leichter nach Westen zu wandern. Wenn die Wölfe vor Ort heimischer werden, dann müssen natürlich Bauern und alle, die mit Tierhaltung ihren Lebensunterhalt verdienen, umdenken. Aber da gibt es viele seriöse Ratgeber.

Freitag, 2. Juni 2017

Heinz Sielmann wäre 100 geworden

Am 6. Oktober 2006 verstarb Heinz Sielmann - Pionier in Sachen Tierfilme. Aber das wäre jetzt für mich persönlich viel zu kurz gegriffen.
Die Liebe zur Natur lehrte mich schon etwas mein Vater, aber danach kam schon Heinz Sielmann mit seiner Sendung: Expeditionen ins Tierreich. Er war nicht nur ein großer Kenner der heimischen Tierszene, sondern es trieb ihn  auch weit in die Welt hinaus. Kann mich noch an eine Sendung in Nordamerika bei den Grizzleys erinnern. Bei allen tollen Filmaufnahmen dokumentierte er aber auch, wie gedankenlos wir als Menschen mit dieser Natur und der Erde umgehen. Durch seine Filme bin ich hinterher ein kleiner Unterstützer des WWF geworden.
Zwischen 1965 und 1991 wurde 170 Sendungen von ihm ausgestrahlt in der ARD. Seine Ehrungen und Auszeichnungen sind zahlreich. Zu seinem 100. Geburtstag erscheint eine Briefmarke von ihm.
 
Auf einem Bücherflohmarkt habe ich einen gleichnamigen großen  Bildband zu seiner Sendung erhalten.  
 
Hoffentlich hat er noch viele Menschen mit seinen Filmen und Aussagen geprägt?
 

Donnerstag, 1. Juni 2017

Erinnerung an Mick Ronson

Wer sich Hobbymäßig mit der Rockmusik beschäftigt, stolpert irgendwann immer wieder über Musiker, die viel zu früh verstorben sind. Das sind nicht nur musikalische Tragödien - denn sehr oft ist die Familie und der Freundeskreis betroffen.
 
Heute möchte ich an den englischen Gitarristen Mick Ronson (1946 - 1993) aus Hull erinnern. Mir ist er als Musiker bei einem der legendären Rockpalastnächten des WDR aufgefallen. Im Frühjahr 1980 trat er als Leadgitarrist in der Band von Ian Hunter auf. Als Schlußact waren ZZ TOP das erste Mal in Deutschland gewesen.
Dieser kleine Wirbelwind an der Gitarre blieb in meiner Erinnerung. Im selben Jahr kaufte ich mir die Do-LP "Ian Hunter - welcome to the club Live". Alles Songs, die auch in der Rockpalastnacht gespielt worden waren und dazu Mick Ronson an der Gitarre.
Ich wußte nicht viel von ihm. Auf einigen Produktionen von David Bowie in den frühen 70er Jahren spielte er Gitarre. Eine ganz kurze Zeit war er auch noch bei Mott the Hoople gewesen. Dann änderte sich mein Musikgeschmack in Richtung Blues und ich verlor sein Wirken aus den Augen, bekam auch gar nicht mit, als er am 29.4.1993 an Leberkrebs im Alter von nur 46 Jahren verstarbt. Am 6. Mai 1993 war er beerdigt worden und hinterließ seine Frau Luzy und drei Töchter.
 
Im vergangenen Jahr habe ich mir einmal eine Produktion von ihm nachträglich besorgt. "Heaven und Hull" ist 1984 erschienen.
David Bowie, der ja auch schon seit mehr als einem Jahr verstorben ist, äußerte sich einmal in den 90er Jahren in einem Interview so über Mick Ronson: "Von allen Gitarristen der frühen Siebzigerjahre war Mick vermutlich der einflussreichste und fundierteste, und ich vermisse ihn sehr".

Bob Dylan hat ihn auch einmal für eine Amerikatournee als Gitarrist engagiert.

Sonntag, 28. Mai 2017

Gregg Allman ist in Savannah verstorben

Am 27.5.2017 ist Gregg Allman in seinem Haus in Savannah gestorben. Seit seiner Lebertransplantation im Jahre 2010 hatte er immer mit möglichen Folgen zu kampfen.

Gregg Allman war zusammen mit seinem schon früh verstorbenen Bruder Duane einer der großen und stilbildenen Rockmusiker. Mit seiner Band The Allman Brothers schufen sie ein neues Genre.

Aus Blues, Rock, Country und Jazzeinflüssen schufen sie den Southern Rock, den Bands wie z.B.: Lynyrd Skynyrd weiterverbreiteten. Wobei diese intensive Art von Jam-Sessions nur bei den Allman Brothers auftauchte. Man konnte sie damals ein wenig mit Grateful Dead vergleichen, auch wenn diese einen anderen Stil pflegten.

Am 8.12.1947 wurde er in Nashville geboren. Die Allman Brothers wurden von seinem Bruder Duane gegründet, wobei im Vorfeld, Duane und Gregg schon gemeinsame Projekte hatten - die aber nicht erfolgreich waren. Duane hatte für eine "neue" Gruppe passende Musiker gefunden und er rief sofort Gregg an.  Als Gregg dazu kam, musste er erst einmal die Hammondorgel lernen zu bedienen. Mit seiner vom Soul und Blues geprägten Stimme war es sofort klar, dass er der Leadsänger wurde. Von Hause aus spielte er die Gitarre, die er aber später seltener einbrachte.
Das 3. Album schlug wie eine Bombe ein. Ein Livealbum, dass bis heute große Wertschätzung findet.
"At Fillmore East" (Do-LP 1971) besticht mit seinen wenigen Songs mit dieser tiefen Intensität der Session. Das 4. Album "Brothers & Sisters" (1973) besticht durch den Instrumentalsong "Jessica" und "Ramblin´Man".


2011 Konzert in Bonn
Bis Ende der 70er Jahre hinein war die Band erfolgreich. Dann wurde das Projekt aus den unterschiedlichsten Gründen auf Eis gelegt. Dickey Betts (Git, Voc.) vertrat das Erbe mit den Great Southern. Seit 1980 ruhte die Sessionband bis 1989. Warren Haynes und Derek Trucks kamen als Gitarristen hinzu. 4 Studioalben und 8 offizielle Livemitschnitte wurden veröffentlicht. 2014 verließen die beiden Gitarristen wegen ihrer eigenen Projekte die Band. Das Ende der Band war gekommen....

2012 veröffentlichte Gregg seine Biografie "My Cross to bear" - leider bisher nur in englischer Sprache erschienen. (Meine Frau hat sie aber gelesen). 2011 erschien ein wundervolles Soloprojekt von ihm. "Low Country Blues" - ein tolles Album. 2015 kam ein Liveprojekt von ihm heraus: "Live back to Macon" - Da fehlte schon etwas der Biss - auch wenn diese Produktion einen guten Überblick von seinen Songs gab.



Gregg wird mir und meiner Frau als Musiker fehlen.....



Beim Konzert in Bonn

Mogo am Haus Nordhelle

Die Bikers Church Westfalen veranstaltete heute am 28.5. seinen zweiten Motorradgottesdienst in diesen Saison. Für Pastor Klaus Reuber war es vorerst der Letzte. Aber der Reihe nach......
 
Das Wetter passte, aber aus welchem Grunde auch immer, waren nicht so viele Biker vor Ort, wie beim letzten Mogo. Die Band "Blue Noise" spielte auf und im Rahmenprogramm war der Kaffee und die Bratwurst heute gratis.
 
Es gab heute eine Kindertaufe und die Band spielte passend den Song "Lena" von PUR. Wenn schon Biker und Kinder, dann kann das Kind auch hier getauft werden. Pastor Dirk Grzgorek fand passend gute Worte dazu.
 
Pastor Klaus Reuber hatte 2003 die Bikers Church Westfalen gegründet. Heute hielt er vorerst seine letzte Predigt im Gottesdienst. Das Thema: Dankbarkeit lag ihm auf dem Herzen. Bei diesem Thema kann man nur dazulernen. Bei allem Schwierigen und Schwerem dass einem persönlich umgeben kann, fand der Mogo Pastor gute Beispiele aus seinem Leben für Dankbarkeit.
 
Nach dem Gottesdienst verabschiedete Klaus Reuber drei seiner langjährigen Mitarbeiter, bevor er selbst verabschiedet wurde, um in den Ruhestand zu gehen. Ein Dankeschön für das langjährige Engagement. Aber es wird weitergehen mit den Mogo-Gottesdiensten. http://www.motor-pastor.de/
Blue Noise
Ein paar
 
 
 
 
Regentropfen kamen zwischendurch....




Zum Abschied sang das Mitarbeiterteam mit der Band den Udo Lindenberg Song "Ich mach mein Ding", textlich passend abgeändert für Klaus Reuber....

Das Mitarbeiter Team

Samstag, 27. Mai 2017

Allan Holdsworth

Unbemerkt von den "großen" Tageszeitungen habe ich selbst von dem Tode Allan Holdsworth erst 6 Wochen später erfahren. Das Musikgeschäft ist heute zu umtriebig und vermutlich auch zu unübersichtlich geworden. Die "alten" Helden und Beeinflusser ganzer Genres werden vergessen.
 
Am 15.4.2017 verstarb Allan Holdsworth, 70-jährig, in Vista/Kalifornien an einem Herzinfarkt.
Foto: Rob Verhorst (R)
 

Er war als Gitarrist prägend im Jazz Rock Genre und später auch im Prog-Bereich. In den 70er war er Musiker bei der englischen Band  "Softmachine", später auch bei "UK".
 
Allan war Hobbybierbrauer und entwickelte auch eine eigene Zapfanlage für Teile des amerikanischen Marktes, damit sein geliebtes Ale in den Staaten auch so gut schmecken konnte, wie in der Heimat. In den letzten Jahren war es sehr still um ihn geworden. Die musikalische Kreativität war dahin - vielleicht auch eine Folge des Alkoholmissbrauches.
 
Er befand sich am Ende auch in finanziellen Nöten, so dass ein Freund der Familie eine Sammelkampagne startete, damit wenigstens die Kosten für die Beerdigung bezahlt werden konnten.
Es sollen 114000 $ zusammengekommen sein - eine Hilfe für die Familie.
 
Hört mal in den Song "Hazard Profile Part one" rein. Ein Song aus dem Album "Bundles´" aus dem Jahre 1975. Er spielte eine Wahnsinnsgitarre.
 
 
 
 

Unvergängliche Schönheit

1994 - Marine Headlands
1994 ....Endlich in San Francisico
Die Golden Gate Bridge in San Francisco wurde heute vor 80 Jahren eröffnet. 
 
Heute hatte meine Tageszeitung einen schönen und auch passenden Bericht von Manuela Reinermann zum Jubiläum der Golden Gate Bridge veröffentlicht.
 
 
 
Mit einem Fußgängertag war die Brücke am 27.5.1937 in San Francisico eingeweiht worden. Die Bauzeit unter dem Bauherrn Joseph Baermann Strauss betrug 4 Jahre. Mit einer Spannweite von 1280 Metern war sie damals die längste Hängebrücke der Welt. Erst 1964 wurde dieser Titel ungültig, da in New York die Verrazana Narrows Bridge eröffnet wurde. 1998 ging der Titel nach Japan zur Akashi Kaikyo Bridge.  
 
1998 erneút vor Ort
 

Manuela Reinermann beschreibt in ihrem Artikel die Anfahrt zur Golden Gate mit dem Fahrrad. Mutter und Tochter (2 Schwedinnen) sind unterwegs und genießen viele Punkte der Aussicht auf die Brücke.


Ich bin im Nachhinein unendlich dankbar, dass ich zweimal in dieser schönen Stadt sein konnte. (1994, 1998)
 
Im Womo auf der Brücke

Donnerstag, 25. Mai 2017

Hemelvaarttour CMA Hardenberg

 Die Christian Motorcyclists Association (CMA) Nederland unterhält in Hardenberg, im Zentrum De Boshoek,  ein eigenes Clubhaus.
 
 
Traditionell veranstaltet die CMA seit vielen Jahren immer an Christi Himmelfahrt ein Treffen vor Ort. Für ankommende Biker ist der erste Kaffee immer gratis.
 
 
Ab 12.00 h Mittags beginnt offiziell das Treffen. Dazu gehören auch zwei gemeinsame Ausfahrten.

 Es gibt einige Verkaufsstände für Kunst, Patches, Schmuck, christliche Literatur und CD´s. Dazu kommen Stände für das leibliche Wohl und es gibt Livemusik mit einer Rockband und einem weiblichen Duett.
 
 
Zu zweit sind wir aus Deutschland von der CMA zum 4. Male nach Hardenberg aufgebrochen und waren schon gegen 11.30 h vor Ort.
 Wir sind immer wieder gerne bei den Geschwistern in Hardenberg. Manche Gespräche gehen im guten Deutsch oder in englischer Sprache.
Die Herzlichkeit tut gut.
Gegen 15.00 h machten wir uns wieder auf den Rückweg. Ein kurzer Stop wurde noch in Mersfeld bei einem Griechen (Restaurant Korfu) eingelegt.
Sind halt auch immer rund 230 km bis Hardenberg. Aber die Straßen waren frei und das Wetter toll.