Freitag, 25. Mai 2018

Stiftskeller in Fröndenberg

😍Dank des Hochzeitstages und Gutscheinbuch, dass ich zu meinem Geburtstag erhalten hatte, machten wir uns auf den Weg nach Fröndenberg.
 
 
 
Die Beschreibung aus dem Buch sagte uns zu. Den Biergarten konnten wir leider nicht nutzen, da leichter Regen angesagt war.
 
 
Der "Stiftskeller"  liegt in einem alten Fachwerkhaus aus dem Jahre 1660, direkt neben der kath. Stiftskirche.


Der jetzige Besitzer stammt aus Österreich und das Buch wirbt damit, dass er alle 2 Monate die Speisekarte wechselt.

Für unsere Restaurantbesuche war die Speisekarte etwas teurer - aber dem Ereignis entsprechend, richtig.

Ich entschied mit für das "Wiener Backfleisch", nachdem ich mich bei der Kellnerin erkundigt hatte.
Das Fleisch wird mit Senf eingerieben und Zwiebeln abgedeckt und dann in einer Panade gebraten. Sehr würzig und für mich der richtige Geschmack. Dazu gab es Röstkartoffeln und einen Salatteller mit mehreren Sorten Salat, Gurken und Tomaten (letztere bekam mein Frau). Der Salat war mit einer Balsamico und einem Zusatzgewürz angemacht. Schmeckte ein wenig nussig - toll.


Wiener Backfleisch
Meine Frau genoß einen Vollkornpfannkuchen mit Champigons, Knoblauch, Käse, Zwiebeln und Tomaten garniert war.





Wir verlebten einen sehr schönen Abend in dem rustikalen Ambiente. 



Essen am Beichtstuhl


Donnerstag, 24. Mai 2018

2. Mogo in Valbert 2018

27.05.18 - Biker Church Westfalen
Haus Nordhelle, Meinerzhagen-Valbert
ab 10 h, mit der Jordan Wells Band aus Siegen (Blues, Bluesrock)
...
2015 Edersee
Sei herzlich Willkommen !
2017 Kreuztal

 

Mittwoch, 23. Mai 2018

Der Apostel der Batak

Ludwig Ingwer Nommensen wurde am 6.2.1837 auf Nordstrand geboren und verstarb am 23.5.1918, vor genau 100 Jahren, in Sigumpar am Tobasee auf Sumatra (Indonesien).
Er bekam im Laufe seines Lebens den Titel der Apostel der Batak zu gesprochen. Seine Konfirmandenzeit in Nordfriesland war geistlich so intensiv gewesen, dass er eine innere Berufung zum Missionar erlebte. Jahre später ging diese in Erfüllung, als er 1857 in Barmen (heute Wuppertal) zum Seminar der Rheinischen Mission kam. Am Heiligen Abend 1861 wurde er nach Sumatra entsandt. 1864 lies er sich in einem Hochtal von Silindung nieder. Bereits im August 1865 ließen sich einzelne Familien der Batak taufen und verließen ihre ethnische "alte" Religion. In einer späteren Phase missionierte Nommensen am Tobasee. Hier vernahm er durch den Batakfürsten  Si Singamangaraja XII einen kräftigen Widerstand gegen seine Arbeit. Aber im Todesjahr Nommensen zählte die Batakkirche fast 180000 Menschen in ca. 500 Gemeinden. 

Voll Gottvertrauen und unerschütterlicher Geduld erlebte er diese Wunder GOTTES, dass viele Menschen sich "bekehrten" und dem Christentum zu wandten. Zu Recht gilt er als einer der begnadigten Missionare aller Zeiten.
Indonesien ist ja mehrheitlich heute Islamisch. Was ist aus der Batakkirche geworden?
 

Montag, 21. Mai 2018

John Eliot

In meinem christlichen Kalenderblatt war am gestrigen Pfingstsonntag ein Name zum Gedenken aufgeführt, den ich so noch nie gehört hatte. Dank des Internets konnte ich mich auf die Suche von John Eliot, dem Apostel der Indianer machen.
 
Die Mission innerhalb des christlichen Glaubens interessiert mich schon seit vielen Jahren. Auch treffe ich immer wieder auf Persönlichkeiten, die in ihren Zeit, die viel mehr äußere Strapazen aufwies, als wir es heute haben.
 
John Eliot gehört dazu. Das Geburtsdatum ist von ihm nicht bekannt. Das Taufdatum ist mit dem 5.8.1604 überliefert. Sind damals die Kinder direkt bei der Geburt getauft worden?
Er wurde puritanisch und reformatorisch geprägt. Zwischen 1618 und 1622 studierte er in Cambridge Theologie. 1629 wurde er als Hilfsgeistlicher angestellt und Dank seines festen Gehalts konnte er Hannah Mulford 1630 ehelichen. Im Spätsommer 1631 reiste er mit seiner Frau zu den "neuen" Kolonien aus und lies sich in Boston, Massachusetts nieder. John Eliot erlernte zügig die Massachusetts-Sprache der dort ansässigen Indianer. Zusammen mit einem jungen Wampanoag, der als Waise in einer christlichen Familie großgeworden war, übersetztte er das "Vater Unser" und die "10 Gebote" in die Indianersprache. 1653 kam ein Katechismus und eine Bibelübersetzung hinzu.

Im Alter von 86 Jahren starb der Apostel der Indianer am 20. Mai 1690 in Roxbury.

Sonntag, 20. Mai 2018

Bye bye Jupp Heynckes

Jupp Heynckes darf endlich in den Ruhestand gehen. In seiner aktiven Zeit als Fußballer wurde er zweimal Torschützenkönig in der Bundesliga (1974, 1975). Als Spieler hat er in Deutschland alle möglichen Fußball Pokale gewonnen und später als Trainer auch. Ein großer Fußballer, Trainer und Mensch verlässt die internationale Bühne. Servus und ein Dankeschön an ihn.

Am 9.10.2017 war er aus dem Ruhestand gekommen um das Durcheinander zu beenden, dass sein Vorgänger Carlo Ancelotti hinterlassen hatte. In der Tat - er formte wieder aus den Fußballern des FC Bayern eine Mannschaft, die wieder mit einem großen Vorsprung Meister wurde und auch international fast Real Madrid im Halbfinale besiegt hätte.
 
Es ist schade, dass ihn die Mannschaft mit dem Gewinn des DfB Pokals nicht belohnen konnte. Zu pomadig und fehlerhaft waren die Spieler, um dann von Eintracht Frankfurt zerlegt zu werden. Der Gegner war zielorientiert und nutze jede seiner Chancen zum Torerfolg. Fehlte den Bayern die Motivation? Die Abwehr, oft ein Prunkstück der Vergangenheit, kam mit der Schnelligkeit der Frankfurter nicht klar.

Mittwoch, 16. Mai 2018

Der DINO HSV ist endlich abgestiegen

Lange genug hatte ja der Verein Hamburger SV geprobt, dass ihm der Abstieg gelingen könnte. In der Tat - endlich ist es so weit und er kann demnächst seine Früchte in der 2. Liga sehen.
Seit 2014 ist er dreimal dem 17. Platz entronnen. Endlich ist es soweit. Ich freue mich mit. Das letzte Gründungsmitglied der Bundesliga ist nach 54 Jahren Geschichte. Nur das große Vorbild und Kämpferherz Uwe Seeler tut mir Leid.

 
Ich habe einen tollen Kommentar von DW-Redakteur Stefan Nestler gelesen. Kurz und knapp - der HSV  ist selbst an der Misere Schuld. Stellenweise Unfähigkeit im Präsidium, ständiger Trainerverschleiß und auch Divenhaftes Verhalten (Drama Queen) mancher so genannten Stars. Seit 2010 benötigte der Verein 16 Trainer für dieses Ereignis. Der Sponsor Kühne steckte Millionen in den Verein - gebracht hat es nichts. Jetzt ist der Herr Kühne auch noch Präsident.
 
Man kann dem Verein bei aller Häme nur wünschen das er nicht sofort zurück aufsteigt in die 1. Liga. Gesundschrumpfen und in Ruhe neu aufbauen. Ich freue mich schon auf Spiele mit dem 1. Fc Köln, Arminia Bielefeld oder dem Paderborner SC. Ja, und es gibt wieder ein echtes Lokalderby mit dem FC St. Pauli.

Dienstag, 15. Mai 2018

The Sheepdogs - Changing Colours

Im Moment läuft so eine Art Retrowelle über die klassische Rockmusik hinweg. Denke an europäische Namen wie Wucan, Pristine oder Blues Pills. In den Radiosendungen aller möglichen Art bekommt man davon nichts mit. Es wird halt nur der mögliche Kommerz oder Mainstream bedient. So bekomme ich meine wichtigen Infos über Musikmagazine wie z. B. eclipsed.

Die kanadische Band mit dem ungewöhnlichen Namen: Sheepdogs, wird mit ihrem neuesten Album "Changing Colours" in der Mai Ausgabe von Walter Sehrer beschrieben.

In der Tat - ich reagiere sofort und höre bei Spotify rein. Die Scheibe ist aber in Deutschland im Moment noch nicht zu haben. Dank einem Händler aus den Niederlanden bin ich über ebay an diese Aufnahme gekommen. Ich bin hin und weg - meine Ausdrucksweise für ein tolles Album.

Die Band aus 5 Musikern besteht seit 2006 und hier handelt es sich schon um das 6. Album von The Sheepdogs.
Wer mehrstimmigen Harmoniegesang mag, gepaart mit einer Gitarre die teilweise wie die von den Allman Brothers klingt ist hier richtig. Ich entdecke Sounds von Santana (Orgel, Percussion oder Keyboards), Steely Dan, den Eagles und vermutlich thront über allem Steve Miller, der in den 70er Jahren seine größten Erfolge feierte. Also wirklich Retro. Eine flotte Musik mit Wurzeln im Country und Southern Rock.


 

Özil & Gündogan huldigen Erdogan

Manche Schlagzeilen braucht es eigentlich gar nicht. Die Fußballer unserer Nationalmannschaft, Özil und Gündogan huldigen den aufkommenden Autokraten von Ankara, Erdogan. Als Geschenke bringen sie ihre Trikots aus Manchester City und Arsenal London auf einem Treffen  mit Erdogan mit.
Geht´s noch?
Wie tief ist Deutschland gesunken, dass es so etwas nötig hätte.
Als erstes sollte einmal die mögliche  Doppelte Staatsbürgerschaft bei uns politisch hinterfragt werden.
 
Die Deutsche Nationalmannschaft macht ja Werbung mittlerweile für manchen Slogan - ob sinnvoll oder nicht, dass sei mal dahingestellt.
Deutlich wird aber, dass bei aller Meinungsfreiheit die in unserem Land möglich ist, beide Spieler scheinbar nur Deutsche sind, weil sie sich in unserer Nationalmannschaft mehr Erfolge ausrechnen, als in der möglichen türkischen. Solche möglichen Helden brauchen wir nicht! Aber es wird dabei auch eine mögliche Spitze des Eisberges deutlich. Unsere vielen  Mitbewohner mit türkischen Wurzeln in diesem Land, genießen gerne die deutschen Vorteile, huldigen aber mehr oder weniger in ihrem Herzen einer anderen politischen Vorstellung. Hier sollte die deutsche Politik endlich wach werden. Wir reden in den letzten Monaten viel von Integration - aber "diese" wird mit Füßen von vielen Menschen getreten, die nur unser Geld und unseren Wohlstand wollen. Wir brauchen keine Söldner.
Wir brauchen Menschen, die gerne in Deutschland leben, unsere Kultur achten und mit dieser gerne leben wollen.
 
Hätten Özil und Gündogan Charakter, dann würden sie jetzt freiwillig aus der Nationalmannschaft zurücktreten. Die Hymne mitsingen wollten sie eh nie.

Montag, 14. Mai 2018

Soulman Steve Winwood wird 70

Ich las Schlagzeilen wie z.B. "Sonnige Stimme" oder "der Soulmusiker wird 70 Jahre alt". Stimmt irgendwie, aber irgendwie auch nicht.
In der Tat, das Multitalent Steve Winwood verfügt über eine soulige Stimme. Aber seine Musik war vom Blues und Rock bestimmt bis heute. Aber  stellenweise driftete sie auch in Popgefilde ab.
Aber es war nie der reine Soul.
 
Ich selbst habe länger gebraucht um ihn als "großen" Musiker schätzen zu lernen. Seine Hits aus den 80er Jahren, auch wenn sie sehr schön waren, waren mir einfach zu kommerziell. Das wollte ich nicht hören - heute denke ich da differenzierte drüber.
Ich habe dann später die Spencer Davis Group, Traffic und Blind Faith entdeckt. Aber für meinen Geschmack klingt er als Sänger und Keyboarder am besten bei Stomu Yamashta in "Go....live from Paris". Eine Produktion in der Elektronik, Blues und Jazzrock ein zu hause haben.
 
Aber er gehört zu den Urgesteinen der Rockmusik. Vermutlich werden kommende Generationen nicht so lange Erfolg haben und stilistisch so begnadigt arbeiten können.
Der "Hammer" auf Seite 3 und 4

tolles Livedokument


Do-CD die mir noch fehlt

Mittwoch, 9. Mai 2018

Die Logik des Herrn Trump

😓 Ich habe mich bisher ja wegen dem Präsidenten Trump zurückgehalten und wollte auch nicht in das Horn seiner Gegner blasen.
 
Aber da bringt es doch Herr Trump vor ein paar Tagen fertig,  vor seiner heimischen Waffenlobby (NRA) zu behaupten, dass bei den Pariser Attentaten vom 13.11.2015 weniger Menschen gestorben wären, wenn diese sich durch eigene Waffen hätten verteidigen können.
 
Man stelle sich nur vor, was wäre, wenn Terroristen legal an Waffen kommen könnten! Überhaupt scheint es Trump entgangen zu sein, dass bei den vielen Massakern in den USA, legale Waffen im Spiel waren und leider die vielen toten Schüler nicht bewaffnet waren. Sind wir denn noch im Wilden Westen?
 
So brüskiert er die französische Nation und ihren Präsidenten Macron. Respekt scheint für Trump ein Fremdwort zu sein. Er verhöhnt die Opfer und deren Familien.  :(

Der "Schmuggler Gottes" wird 90

Der "Schmuggler Gottes" wurde für mich erst interessant, als ich selbst zum christlichen Glauben fand. Da gab es einen Mann, der auf alle möglichen Wege Bibeln in kommunistische Länder schmuggelte. Das geschah in einer Zeit, als der so genannte "Eiserne Vorhang" kaum Fluchtmöglichkeiten in die westlichen Hemisphäre zuließ. Bibeln waren in den meisten Ländern des Ostblocks einschl. China und Nordkorea unerwünscht.
 
Der Niederländer Anne van der Bijl verbirgt sich hinter dem Schmuggler. Am 11. Mai vollendet er sein 90. Lebensjahr. Er war in der christliche Szene auch unter seinem Decknamen "Bruder Andrew" bekannt. 1955 begann er mit dem Schmuggeln von Bibeln. Bereits 1967 erschien ein Buch über seine Arbeit und es wurde bisher in 36 Sprachen übersetzt. 1993 wurde er von der niederländischen Königin Beatrix in den Adelstand gehoben. Er ist auch gleichzeitig der Gründer des Hilfswerks für verfolgte Christen "Open Doors".
 
Es lässt sich kaum erahnen wie viele Menschen zum Glauben an JESUS CHRISTUS durch seine Arbeit gekommen sind. Den Himmel wird es freuen!!

Sonntag, 6. Mai 2018

Mogo in Rudersdorf

Das Mogo Team und die CMA Germany veranstalteten heute den diesjährigen Mogo im Haus Heimat in Rudersdorf.
 
Das traumhafte Wetter machte es möglich, dass eine sehr große Anzahl von Bikern sich auf den Weg machte. Kennzeichen sogar aus Düsseldorf und  Wuppertal wurden gesichtet.
 
Der ERF (Evangeliumsrundfunk) aus Wetzlar hatte sein Equipment aufgebaut, um den Mogo aufzuzeichnen. Die Ausstrahlung des Gottesdienstes erfolgt am 13.5.18 um 11.30 h im Bibel TV.




Hans Pfau vom Christusbund aus Süddeutschland hielt die Verkündigung. Es ging um die uralte Geschichte vom "verlorenen Sohn" , die JESUS selbst damals den Menschen, die ihn umgaben, erzählte. Der heilige GOTT wartet auf die Rückkehr und Umkehr der Menschen. Er zwingt keinem Menschen den Glauben auf - aber er wartet.

Nach dem Mogo wurde noch ein Mittagessen und Kaffee mit Kuchen angeboten. Zwei gemeinsame Ausfahrten sollten noch stattfinden.

Donnerstag, 3. Mai 2018

Söder tritt Kreuz-Debatte los

Der bayr. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte beschlossen, dass ab dem 1. Juni 2018 in allen staatlichen Behörden des Freistaates Bayern ein Kreuz hängen soll.
 
Kritik kommt von den Grünen, der SPD und der FDP - natürlich auch von der evangelischen Landeskirche, die ja keinen Muslim oder Atheisten verprellen will. Teile der CDU und auch die AfD begrüßen diese Entscheidung in Bayern.
 
In Deutschland haben schon Kaiser Wilhelm Bilder und Hakenkreuze an den Behördenwänden gehangen. In DDR Zeiten hing Hammer und Sichel oder Honecker an der Wand. In Kuba Fidel Castro und der Staat Israel käme nie auf die Idee sich der Menora zu schämen. Nur Deutschland schämt sich einmal mehr seiner Wurzel und dem mögölichen Ideal zum ehemaligen christlichen Abendland zu gehören.
 
Das Kreuz - das Zeichen für Gnade, Freiheit und Erlösung. Es ist zum CSU Wählen, aber das ist ja in NRW nicht möglich.

Prof. Helmuth Egelkraut

Der Bibelkenner und Bibelwissenschaftler Prof. Helmuth Egelkraut aus Unterweissach feierte am 2. Mai 2018 seinen 80. Geburtstag.
Ein bewegtes Leben liegt hinter ihm. Er war als Missionar in Papua-Neuguinea unterwegs, war Gemeindepfarrer und Dozent  am Missionsseminar Bad Liebenzell und an der ev. Missionsschule Unterweissach. Eine zeitlang war er auch als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent in den USA tätig gewesen. Dort erarbeitete er sich auch den Doktortitel in Theologie. 1987 wurde er Dozent an der Freien Hochschule für Mission in  Korntal. 1992 wurde er zum Dekan und Professor der Hochschule in Korntal ernannt. Dieses Amt bekleidete er bis 1998. Als Rentner übernahm er 2003 für 3,5 Jahre den Vorsitz (ehrenamtlich) des Süddeutschen Gemeinschaftsverbandes.
Er erforschte auch die Hintergründe der Geschichte der Liebenzeller Mission während der Nazi-Diktatur.
2003 als Dozent in Krelingen
 

Dankbar bin ich darüber, dass ich ihn habe als Dozent im GRZ Krelingen kennenlernen dürfen, im Rahmen der Kurzbibelschule. Der Prophet "Jeremia" war sein Steckenpferd. Ein sehr bewegender Unterricht mit ihm.
 
Alles Gute und Gottes reichen Segen für ihr weiteres Tun und ihre Familie.

Montag, 30. April 2018

Willie Nelson, der letzte Outlaw....

Willie Nelson, der letzte Outlaw wurde am 29.04.18  85 Jahre alt.

Zwei Tage vor seinem Geburtstag wurde seine neue Produktion mit dem Titel "Last Man Standing" veröffentlicht. Eigentlich muss er keinem etwas beweisen. Er kommt aus der traditionellen Countrymusik, hat aber immer mit Texten gegengebürstet. Er stand oft auf der Seite der Unterdrückten, wie z. B. der fast ausgerotteten, aber auch unterdrückten Indianernationen in den USA. Johnny Cash, Kris Kristofferson und Waylon Jennings gingen mit ihm mehr oder weniger in den selben Fußstapfen.
 
So blieb er bis heute in seinen Cowboystiefeln und schulterlangen Haaren, die er zu Zöpfen geflochten hatte, ein Hippie, der Werbung für Haschisch machte. Er blieb sich treu - ein Outlaw im American Way of life.

1. Mogo in Valbert 2018

Am 29.4.18 startete die Motorradsaison in Valbert am Haus Nordhelle. Zum typischen "Anlassen" fanden sich in diesem Jahr relativ wenig Motorradfahrer ein.


Lag es am Wetter, da einzelne kleine Schauer angekündigt worden waren? Oder lag es gar an der Nordhellensperrung für Motorräder?

Wir selbst sind über Schleichwege die Nordhelle umfahren.




Die Band "Full Flavour" spielte auf und erreichte auch viele Zuhörer.




Christian Hamm (Gemeindepädagoge, Diakon) begrüßte die Gäste. die nicht nur aus Bikern bestanden. Er hielt auch den Mogo. Die Verkündigung drehte sich um die Frage, wer reicht dir helfend und barmherzig seine Hand, wenn in deinem Leben das große Chaos und die blanke Not herrscht?
 
Von daher ist es schon wichtig, sich in den "guten" Zeiten nach dem lebendigen GOTT auszustrecken und nach ihm zu suchen.
 
Schicksalschläge können gnadenlos sein.


Zum Schluss des Treffens kam es aber auch noch zu einem Wolkenbruch - unsere Heimfahrt verlief aber trocken.

Samstag, 28. April 2018

24.04.1915

Im ersten Moment sagte mir dieses Datum überhaupt nichts. Mein morgendlicher Andachtskalender verwies darauf, dass an diesem Tag die Vernichtung des armenischen Volkes innerhalb des Osmanischen Reiches begann. Die jetzige Türkei ist aus dem Osmanischen Reich hervorgegangen.
 
 
Offiziell wehrt sich die Türkei bis heute, anzuerkennen, dass ihre politischen Vorläufer in Westeuropa den ersten Völkermord begangen haben. Das belastet staatliche Beziehungen zu Armenien und Westeuropa bis heute.
 
Als Teil des deutschen Volkes musste ich auch lernen mit unserer Vergangenheit umzugehen. Es ist sehr schmerzlich gewesen Gedenkstätten und KZs wie z.B. Bergen-Belsen zu besuchen. Verstehen kann ich das gar nicht. Aber historisch bleibt die Schuld bestehen und es stellt sich die Frage, wie gehe ich damit um? Was lerne ich für mich daraus?
 
Natürlich werde ich auch wütend, wenn man mich als Deutscher nur auf die 12 Jahre der Naziherrschaft ansprechen und abkanzeln würde.
 
Ich vermisse beim türkischen Volk, dass sie sich nicht mit ihrer Vergangenheit auseinander setzt. Beim Umgang mit den Kurden werde ich den Verdacht nicht los, dass man dieses Volk auch am liebsten loswerden möchte, anstatt fair mit einander zu lernen, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Samstag, 21. April 2018

Henrik Freischlader Band im Studio 19

Das STUDIO 19 war eigentlich der heutige Vorläufer des Jazz Club Lüdenscheid e.V. in den 60er Jahren. Jetzt ist das STUDIO 19 wieder im Eventlokal "Eigenart" eröffnet worden.
 
 
 
 
 
Das erste Konzerthighlight war die deutsche Henrik Freischlader Band.

Marco Zügner
In der deutschen Bluesszene ist Henrik Freischlader eine feste Größe - vermutlich sogar "die" Größe. Der Multiinstrumentalist, Labelinhaber und Produzent gastierte mit seiner Band im Studio 19.
 
 
 
Das Konzert war schnell ausverkauft und hätte vermutlich eher in einen größeren Rahmen gepasst - als in diesem relativ kleinen Kellerclub. In der  sehr interessanten Räumlichkeit musste bis kurz nach 21 h gewartet werden, bis der Gig begann.
 
 
 
 
 
 
 

Stilistisch sagten mir die ersten 4 - 5 Songs nicht zu. Aber der Blues ist so mannigfaltig, dass viele Variationen möglich sind.
 
Ab dem Song "Social Media" wurde es für mich relaxter und besser. Lange Gitarrenläufe wechselten mit Saxophonpassagen ab.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Musik von Henrik Freischlader bisher "Neuland" für mich ist. Also kannte ich keinen seiner Songs, aber dem werde ich jetzt nachträglich Abhilfe schaffen und mir CD´s und LP´s von ihm zulegen.

 
 
 

Henrik Freischlader


Besetzung:
Henrik Freischlader – Gitarre & Gesang
Moritz Meinschäfer – Schlagzeug
Roman Babik – Keyboards
Armin Alic – Bass
Marco Zügner – Saxophon

Gegen 23 h war das Topkonzert dann zu Ende und man durfte an die frische Luft strömen.

Eine besondere Note sei noch erwähnt: mich hat fasziniert wie Henrik die Songs für seine Band anzählte.....

Freitag, 20. April 2018

70 Jahre Israel

Es ist ein Wunder vor unseren Augen!

Gut 2000 Jahre war das Volk Israel in aller Welt zerstreut. Kein Heimatland und oft genug Verfolgung und Unterdrückung von Seiten der Herrscher in Europa. Die christlichen Kirchen habe oft genug mitgemacht bei dem Holocaust.
 
Bis heute wird auf den Osterfeuern ein Judas verbrannt, mit der Argumentation, dass er ja schließlich Christus verraten hätte.
 
Dann auf einmal - fast ganz plötzlich wird der Staat Israel 1948 ausgerufen. Dank dem britischen Mandat über das so genannte Palästina.
 
Die islamischen Länder sind da damals nicht mit einverstanden gewesen und eine Flüchtlingswelle des so genannten palästin. Volkes (Philister) setzt ein. Nicht weil Israel diese Menschen nicht haben wollten, sondern weil arabische Völker wie z.B. Jordanien, Ägypten, Libanon, Irak, Saudi-Arabien und Syrien ihnen den Krieg erklärt hatten. Fallende Bomben unterscheiden ja nicht zwischen dem verhassten Juden und dem "guten" Palästinenser. Der Krieg zieht sich gut ein Jahr hin. ISRAEL siegt fast völlig überraschend.
1967 kann ISRAEL im Sechs Tage Krieg sogar die Altstadt von Jerusalem erobern.
 
Aber bei diesen Begegnungen im Krieg zogen bis heute alle arabischen und islamischen Länder den Kürzeren. Hier merkt man, dass es GOTT Jahwe gibt und er wieder neu für sein Volk sorgt. Jahrtausend alte Prophetenworte gehen in Erfüllung. (P.S. Den Koran gab es da noch lange nicht).
 
Ich freue mich als Christ, dass ISRAEL ein Heimatland hat.

Montag, 16. April 2018

Mogo Johanniskreuz

Die CMA Germany veranstaltet am
12.05.2018 ab 11:00 Uhr
einen Motorrad Gottesdienst der besonderen Art.

Veranstaltungsort ist der deutschlandweit bekannte Biker Treffpunkt:
67705 Johanniskreuz (Parkplatz).

mit Livemusik und Kurzandacht,
Infostände der Polizei / Rettungsdienst / Harley Davidson

Auskunft per Mail: ingo@cma-germany.de


In der frohen Erwartung, dass an dem 12.5.18 motorradtaugliches Wetter ist, werden wir uns aus dem Sauerland kommend, auf den Weg machen. Über den Westerwald, dann entlang des Rhein zum Johannískreuz, dass etwas südlicher von Kaiserlautern liegt. Sind gespannt, da wir dort noch nie waren.

Freitag, 13. April 2018

Mogo an Himmelfahrt

An Christi Himmelfahrt veranstalten der HOLY RIDERS MC und die EKG Brüninghausen ihren
2. Motorradgottesdienst.



Ein herzliches Willkommen !

Donnerstag, 12. April 2018

Petrus Waldus

Der 12.04. ist im evangelischen Hintergrund der Gedenktag für Petrus Waldus, auch Valdus und Valdes. Die Geschichtsschreibung hat da wenig verlässliche Daten. Er muss um 1140 in Lyon geboren worden sein. Genauer muss er nach dem Jahr 1206 verstorben sein. Manche Daten gehen bis in das Jahr 1217 als Sterbejahr. Kirchengeschichtlich betrachtet gehört Petrus Waldus zu den Vorreformatoren, ähnlich einem Wycliff oder Hus.
Petrus Waldus war ein vermögender Kaufmann. Er ging regelmäßig in den kath. Gottesdienst, verstand aber nichts, da die Messe in Latein gehalten wurde. Im weiteren Bekanntenkreis hatte er einen Priester, dem er den Auftrag gab, die Bibel ins französische zu übersetzen. Er wollte als Laie in der Bibel lesen können und wollte die Bibel auch dem Volke zukommen lassen. Vermutlich hat ihm die Geschichte "vom reichen Jüngling" so intensiv angesprochen, das er seine Familie verlies und seinen Reichtum teilweise verschenkte. Ähnlich war es auch dem Franzikus ergangen, der später die Franzikaner gründete. Petrus predigte auf seinen Wanderungen und gewann schnell Anhänger seiner Erkenntnis hinzu. Christsein wurde jetzt durch das Lesen in der Bibel begründet. Anfangs ließ man ihn von der Kirchenseite gewähren, aber dann kam es doch zu Schwierigkeiten. Die Bischöfe und Priester durften nur die Schrift auslegen. Laien war es nicht erlaubt. 1229 verbietet ein Konzil das Lesen in der heiligen Schrift in der einheimischen Sprache. Nur die Vulgata war erlaubt. Auch die Priester durften ab 1234 nicht mehr in dieser Neuen Übersetzung lesen. Die einsetzende Inquisition verfolgte die neue Bewegung als Ketzer. Tausende starben auf Scheiterhaufen und in Kerkern. Viele flüchteten gar nach Böhmen, Bayern, Württemberg und Neapel (Italien).
Erst im 15. Jahrhundert schlossen sich die Mitglieder der Bewegung (Waldenserkirche) dem reformatorischen Prediger Buzer und Oekolompad an. (Calvinisten)

Montag, 9. April 2018

Pöngse übergibt ALT WERDOHL

Zigarettenpause in der Konzertpause
"Pöngse" Jürgen Krutzsch übergibt zum 1.4.18 seine Kneipe ALT WERDOHL an Markus Niggemann, der als neuer Wirt fungiert.
 
Die Kultkneipe geht bis in den Beginn der 70er Jahre zurück. Pöngse erbte die Kneipe von seinem Vater. Da er selbst auch Musiker und generell Musikbegeistert war, wurden ab 1986 die ersten Konzerte veranstaltet. Eine genaue Anzahl lässt sich nicht mehr ermitteln. Es müssen aber weit über 500 Acts gewesen sein.
 
 
Ich selbst habe in den letzten 10 Jahren einige gute Konzerte vor Ort erlebt.  So wollen wir hoffen, dass auch langfristig weiterhin gute Konzerte der Blues- und Rockszene veranstaltet werden.

Sonntag, 8. April 2018

Demo gegen die L 707 Sperrung

Die Sperrung der L 707 für Motorräder ab Karfreitag über die Nordhelle ist in den heimischen Medien im Moment in aller Munde.
 
 
Alle möglichen Kontrollen der Polizei in der Vergangenheit haben leider nicht geholfen, dass die Knieschleipferfraktion ihre Rennen auf der Nordhelle einstellte.  
 
 
Jetzt büßen alle Motorradfahrer für vielleicht 5 - 10 % der uneinsichtigen Fahrer. Gerechtigkeit ist natürlich etwas anderes.
 
Die Strecke wird ja gerade auch am Wochenende von vielen Motorradfahrern aus dem Ruhrgebiet oder den Niederlanden genutzt. Man stelle sich vor, die Hauptstrecke nach Winterberg würde geschlossen. Woher sollten dann für machen Hotelier oder Gaststätte die Einnahmen der Motorradfahrer kommen.  Aber der HSK Kreis scheint da entspannter voran zu gehen.







Der Bundesverband der Motorradfahrer e.V. strebt eine Klage an. Das wird vermutlich in dieser Saison das Verbot nicht mehr zurücknehmen.
 
 
Aber als erstes wurde eine Demofahrt am heutigen Sonntag von Lindlar aus organisiert. Im Rahmen des Oberbergischen Anlassens kam es zu dieser Demofahrt. Es kam danach  zu der Abschlusskundgebung am Wanderparkplatz unterhalb der Nordhelle. (Von Herscheid kommend)
Man hatte mit 500 - 600 Fahrern gerechnet. Aber Dank des Wetters, sollen gut und gerne rund 1800 Motorräder vor Ort gezählt worden sein. Ein erster Erfolg.
Aber dauerhaft kann man nur an die unverbesserliche Knieschleipferfraktion appellieren, dass sie sich offizielle Rennstrecken für ihr Hobby suchen sollten, auch wenn das Geld kosten wird.
 
Aber sonst werden alle Motorradfahrer in Verruf gebracht.  Und das Mopedfahren ist ja nun auch ein schönes und entspannendes Hobby.


Lighthouse No. 7


Vermutlich gibt es auch einen Leuchtturm mit diesem Namen. Aber bei "Lighthouse No. 7" handelt es sich um eine relativ "neue" Coversongformation aus dem Großraum Kleve.
 
Dankbar bin ich darüber, dass ich vor ca. 2 Jahren den Bassisten auf einem Motorradtreffen kennenlernen konnte. Jetzt kam es zu einem Konzert im Siegerland innerhalb der Motorradszene.
 
In der Tat bekam ich eine Gänsehaut wenn Sängerin und Gitarristin Dunja Übach zur Harp griff. Ich nenne nur 2 Songs von diesem Abend, die mein Herz höher schlagen ließen. "Heart of Gold" von Neil Young und "The River" vom Boss Bruce Springsteen.
 
Gerd und Dunja Übach
Dazu kamen Songs von Tom Petty, Traveling Wilburys,

CCR und Amy Macdonald.



Michael Liffers
Aus den Niederlanden kommt der Sänger Twan Blonk hinzu. Am Bass zupft Gerd Übach, der auch den Gesang ergänzt.

Der etatmäßige Drummer Christian Wimmer war verhindert. Es half ein Kollege von "Cross Tie Walker" aus.


Ein toller Abend in Sachen Folk, Rock und Blues ging zu Ende. Die 60er bis 80er Jahre habe es Songmäßig in sich, aber das ist vermutlich nur meinem Alter geschuldet.