Freitag, 13. März 2026

Leserille und Hans-Georg

"Leserille" für fast alles!

Letzte Woche Donnerstag verreckte auf einmal mein Verstärker von der Anlage. Wollte mir gerade eine LP zu Gemüte führen und dann ging nichts mehr. Was war durchgebrannt?
So war ich dann letzten Freitag sofort am Nachmittag bei Hans-Georg in der Leserille. Er hat in seinem Umfeld einen Techniker an der Hand, der früher mal ein eigenes Geschäft hatte und jetzt fröhlich als Rentner lebt. Der kann bestimmt mal reinschauen und ein Urteil fällen. 


Sehr lieb war von Hans-Georg, dass er mir gleich leihweise einen gebrauchten Verstärker mitgab. Ja, in der Leserille kann man auch preiswert Verstärker, Plattenspieler und auch Boxen kaufen. So bin Ich sofort fröhlich nach Hause gefahren und habe alles installiert. Die Musik kann ich jetzt wieder von LP, CD und Cassette genießen.  
neu installiert
Heute, am Freitag Nachmittag, war ich gegen 13 Uhr wieder vor Ort. Ein Geburtstagskind hatte leckeren Kuchen ausgegeben und so verlebten wir wieder einen schönen Nachmittag. Ich fand noch eine LP vom erst letztens verstorbenen Country Joe McDonald, einem Woodstock Veteran. 

Der "Techniker" war auch da und teilte mir mit, dass es sich nicht lohnt  den Verstärker zu reparieren. Vermutete Kosten von rund 100 €. Gebrauchte  Geräte von diesem Typ bekommt man bei ebay schon ab die 50 € aufwärts. Ich bin dankbar für die Hilfe und die Infos. 

So muss ich beim nächsten Male das Gerät  zum Verschrotten wieder mitnehmen und dann handelseinig werden mit HG, wegen dem Preis für den neuen "gebrauchten" Verstärker. 😃😍

Dienstag, 10. März 2026

Tommy DeCarlo, Sänger, ist verstorben

2024 aus wikipedia

Tommy DeCarlo ist tot

In meiner zuende gehenden Teenagerzeit war ich ein großer Fan der Musik von der amerikanischen Band Boston. Danach verlor ich das Wirken der Band mit seinen Musikern aus den Augen. Andere musikalische Interessen kamen bei mir auf und leider brachte die Band bis auf die 2 ersten Alben (1976-1978), danach nur noch  wenige Produktionen heraus. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, ob die Band jemals in Deutschland 🇩🇪 auf Tournee war.
Im Jahre 2007 wurde ich von der traurigen Nachricht aufgeschreckt, das der Sänger und Gitarrist Brad Delp, am 9. März 2007 Suizid begangen hatte. 
Sein Nachfolger wurde Tommy DeCarlo, der neben dem Gesang auch als Keyboarder mitwirkte. Heute kommt die Meldung heraus, dass Tommy auch an dem 9. März 26 verstorben ist. Er wurde nur 60 Jahre alt.
Im September 2025 wurde bei ihm ein Hirntumor diagnostiziert. Er starb jetzt genau 19 Jahre später, nach dem Tode von Brad Delp, in Charlotte/Nord Carolina. 
Im Jahre 2013 kam die letzte Produktion der Band heraus mit dem Titel "Life, Love & Hope". Hier bei uns habe ich das nicht mitbekommen.


Sonntag, 8. März 2026

Country Joe McDonald ist tot

Woodstock Legende Country Joe McDonald ist tot

Er starb am 7. März im Alter von 84 Jahren an der Parkinson-Krankheit in Berkeley. 

Anfangs war er als Demonstrant gegen den Vietnamkrieg aktiv und auf der Straße. Fast zeitgleich begann sein Aufstieg als Folksänger und Gitarrist. 1965 gründete er die Band "Country Joe and the Fish". 1967 war er beim Monterey Festival dabei. Es folgte später der Auftritt beim Woodstock Festival, der ihn bekannt machte. Erst pries er die Drogen an. Später wurde er aber ein Gegner der Drogen.

1969 Woodstock, (R) Bear Family
 Ein Song machte ihn berühmt. "I feel like I'm Fixin' to die Rag" kam auch auf dem Konzertmittschnitt von Woodstock 1970 heraus. Danach wurde die Band aufgelöst und er machte als Solokünstler weiter (1971).

In seiner Karriere brachte er rund 40 Alben heraus. Seine Musik spielte in Europa kaum eine Rolle. 

Politisch war er noch aktiv und setzte sich für die 🇻🇳 Vietnam Veteranen ein. Auch engagierte er sich im Umweltschutz - besonders für Wale.
Diesbezüglich ist der Song "Save the whales" von ihm genial.

Er hinterlässt seine Frau Kathy, mit der er 43 Jahre verheiratet war, und 5 Kinder.


Mathilda Wrede "Engel der Gefangenen"

Mathilda Wrede, geb. 8.3.1864

Der Neukirchener Kalender informiert mich heute über Mathilda Wrede - zwar kurzgehalten, aber zum Nachforschen sehr interessant.

Sie wurde in Vaasa geboren und verstarb am 25.12.1928 in Helsinki. Ihr Vater war Carl Gustav Wrede af Elimä und ihre Mutter hieß Sofia, die aber schon verstarb, als Mathilda 9 Monate alt war. Ihr Vater war Gouverneur in der Provinz Vaasa, mit deutschen Wurzeln. Mathilda wurde von den älteren Geschwistern und dem Kindermädchen erzogen.
Im Sommer stand noch ein zweites Haus in Osterbotten zur Verfügung. Adlig und sehr begütert. Finnland wurde damals von Schweden geprägt. Deswegen musste Mathilda erst noch finnisch lernen. Später gehörte das Land zu Russland und wurde erst im Dezember 1917 unabhängig. 
Das wichtige Datum für Mathilda war der Beginn des Jahres 1883. Sie fühlte sich müde, depressiv und matt. Kopfschmerzen plagten sie stark. In dieser Zeit besuchte sie aber Veranstaltungen des Schwedischen Missionsbundes. Der Laienprediger Carl Orest sprach in ihr Leben. Es kam zu einem geistlichen Erweckungserlebnis. Sie kam zum Glauben und mied seitdem die Zerstreuung und Tanzveranstaltungen. Sie las viel in der Bibel und die Gesundheit wurde besser. 
Auf dem Hof ihres Vaters arbeiteten zu der Zeit auch Gefangene. Sie kam mit einem ins Gespräch über den Glauben. Der Gefangene bat sie doch mit ins Gefängnis zu kommen und von JESUS zu reden. Ihr Vater erlaubte es ihr und mit einem Wächter an ihrer Seite ging sie als Missionarin ins Gefängnis. Später bekam sie gar die Erlaubnis in allen finnischen Gefängnissen predigen zu dürfen. 
Aber neben diesem Einsatz wollte sie auch die Bedingungen in den Gefängnissen verbessern helfen. Die medizinische Versorgung und Betreuung der Gefangenen war sehr schlecht. Es kam zu einem gesellschaftlichen Skandal als diese Informationen an die Öffentlichkeit kamen.
Als sie 23 Jahre alt war, schenkte der Vater ihr ein Haus, damit sie entlassenen Strafgefangene betreuen konnte.
Ab 1900 kippte die Stimmung ihr gegenüber in den Gefängnissen. Später folgte der Bürgerkrieg kurz nach der Unabhängigkeit. Die Oktoberrevolution in Russland 🇷🇺  ließ viele Menschen in Armut fallen. 
Ein Portrait von 1896

Viele Flüchtlinge kamen im "jungen" Finnland 🇫🇮 an und brauchten Hilfe. 

Über Ihr späteres Lehen habe ich nichts herausgefunden. 


Freitag, 6. März 2026

David Gilmour wird 80 Jahre

2024, aus wikipedia

David Gilmour feiert seinen 80. Geburtstag 


Heute wird der Gitarrist von Pink Floyd 80 Jahre alt. Alles Gute und weiterhin viel Kreativität. Letzteres wird ja durchaus schwierig in dem Alter. Offiziell gehen ja erfolgreiche Musiker nicht in Rente. Die Ausnahme bildet im Moment Fish, der auf einer einsamen Insel Schafe züchtet.

1967 stieß er zur Band. Bei dem Deputalbum war er nicht dabei.
Heute genießt er sein künstlerisches Dasein ohne Pink Floyd, da die jahrelangen Streitereien mit Roger Waters, Kraft und Nerven gekostet haben. Ja, und solo ist er ja auch erfolgreich mit seinem spährischen Girarrenspiel. Der eigentlich stille Gitarrist wurde in Cambridge geboren. Aber die Alben von Pink Floyd "Dark side of the Moon" (1973) und "Wish you were Here" (1975) sind ohne seine Gitarre nicht denk- und hörbar. 
Sein erstes Solowerk erschien 1978 mit dem schlichten Titel "David Gilmour". Bis jetzt sind 5 Soloprojekte erschienen. Die letzten drei Alben aus den Jahren 2006, 2015 und 2024 waren auch in Deutschland sehr erfolgreich. 2008 erschien ein Doppelalbum "live in Gdansk". 
Am 7. November 2003 wurde er in Buckingham mit dem CBE Orden geehrt. 

David Gilmour ist in zweiter Ehe verheiratet und hat 7 Kinder.

Das eclipsed Magazin schreibt  eine einseitige Story zu seinem Geburtstag. Die Ursprünge gehen zu zwei Bands bis 1965 zurück.

Mittwoch, 4. März 2026

Gertrud Dorothea Freiin von Massenbach, Missionarin

Gertrud D. Massenbach, verstorben 1975


Heute morgen stolpere ich über einen Namen von einer Frau, die in der christlichen Missionsgeschichte vermutlich viel bewegt hatte. Die Hinweise im weltlichen Netz sind aber sehr spärlich. 

Geboren wurde sie am 6.1.1883 auf Schloss Pine in Posen. Sie war das 6. von 10 Kindern des Freiherrn, Georg von Massenbach. Die Eltern starben schon, als sie erst 15 Jahre alt war.
Sie kam aus einer frommen Familie und auf dem Schloss wurden immer wieder Missionsfeste veranstaltet. Mit 19 Jahren, das war 1902, legte sie ihr Examen als Lehrerin ab. Ein paar Jahre arbeitete sie als Hauslehrerin. Danach meldete sie sich bei der SPM zum Missionsdienst an. Warum? Da ist nichts von ihrer inneren Haltung überliefert worden. Die SPM (Sudan Pioniermussion - heute EMO Evangeliumsgemeinschaft mittlerer Osten) sandte sie dann nach Assuan zu einer Missionsschule aus. Sie erteilte Mathematikunterricht und die Schulanfänger wurden in der arabischen Schrift unterrichtet.
Zum Beginn des ersten Weltkrieges musste sie 🇪🇬 Ägypten verlassen. Sie nutzte die Zeit in Deutschland 🇩🇪, um sprachwissenschaftlich sich in Kunuuzi Nubisch weiterzubilden. Die nubische Geschichte wurde ihr wichtig. Nach dem Kriegsende kehrte sie zurück. Ihre Arbeit wurde wieder praktisch. In den Häusern gab sie Handarbeitsunterricht. Durch die Erhöhung des Assaunstaudamms wurden viele Nubier zwangsumgesiedelt. Viel Elend, zumal die meisten Nubier Analphabeten waren. Mit dem Beginn des zweiten Weltkrieges musste GvM wieder Ägypten verlassen.  Sie kehrte nach Posen zurück und wurde Vikarin. Dann wurde sie von den Russen vertrieben und flüchtete bis nach Löhne in Westfalen, wo Familienmitglieder lebten. 1952 konnte sie noch einmal ausreisen. Aber manches war inzwischen erschwert. 1956 wurde nach vielen Unruhen der 🇸🇩 Sudan gegründet. Nubien war von Ägypten unabhängig geworden. 
Im Rückblick kann man sagen, das sie zusammen mit Samuel Ali Hiseen alle 4 Evangelien ins Kunuuzi Nubisch übersetzt hatte. 
Im Jahre 1964 zog sie ins Altersheim in Espelkamp. Da war sie bereits 81 Jahre alt. Am 5. März 1975 verstarb sie 92jährig. Selbst kurz vor ihrem Tode waren ihr noch sprachwissenschaftliche Arbeiten möglich. 
In Nubien nannte man sie "Sitte Masmas".
Sie brachte auch ein Büchlein mit dem Titel "Nubien unter dem Kreuz" heraus, das Dr. Roland Werner 1984 überarbeitet hatte. Leider ist das Buch vergriffen. 

Beziehungsstatus: Erledigt

Elena Uhlig und Fritz Karl in Hagen


Ab und an gehen meine Frau und ich schon mal ins Theater. Ernstere Stücke liegen mir nicht so - aber es gab schon Ausnahmen. Mir ist das Humorvolle wichtig. 

Über meine Schwester kam meine Frau Natascha auf die Idee Karten für den gestrigen Abend mit Elena Uhlig und Fritz Karl in Hagen zu besorgen. Was würde auf uns zukommen? Ich konnte das schlecht einschätzen. 
Aus mancher TV-Produktion sind mir beide Schauspieler bekannt und Fritz Karl ist durchaus ein  Favorit von mir, bei den vielen TV-Filmen, die ich schon gesehen habe. 

Beide Schauspieler sind seit rund 20 Jahren miteinander leiert und seit 2023 gar verheiratet. 
Bühnenbild











Der Saal der Stadthalle Hagen war komplett ausverkauft und die Frauen im Publikum in einer leichten Mehrheit. 


Elena Uhlig wirkte als die spontanere Persönlichkeit, wie im realen Leben. Fritz Karl kommt verhaltener rüber. Aber sehr schnell, schon in der Anfangssequenz, hatten sie das Publikum fest im Griff. 

Es wurde sehr viel gelacht bei dem Thema Ehe und Heirat und auch dem Zusammenleben. Wieviel Geschirr braucht man in der Ehe? Ein 48-teiliges?

Manchmal ging es etwas unter die so genannte Gürtellinie. Aber wer ist heute noch prüde?


Ein gelungener Abend mit Freude auf mehr!
Ende des Jahres gastieren beide noch einmal in Siegen mit einem neuen Stück zum Thema Beziehung: Feindliche Übernahme, so der Titel.

Dienstag, 3. März 2026

Biker Gottesdienst am 1.Mai 2026 in Köln-Ostheim

Biker Gottesdienst am 1. Mai 2026

Bereits zum dritte Male veranstaltet die Ev. Freikirche in Köln-Ostheim einen Gottesdienst für Biker und auch alle anderen Interessenten. Treffpunkt ab 13 Uhr auf dem Gelände der Freikirche. 

Erstmals gibt es auch eine Ausfahrt für Mopeds und Motorräder mit 125 cbm und weniger. 

Der Holy Rider MC und die CMA-Germany werden auch wieder Infostände vor Ort haben. 

Eine herzliche Einladung an alle Biker zum Treffen! ♡

Alle weiteren Infos entnehmt bitte dem Flyer. 

P.S. Andrew James wird auch wieder mit dabei sein.
 

Montag, 2. März 2026

John Hammond jr. starb mit 83 Jahren

John Hammond jr. - der Bluesmusiker ist tot

2008 aus wikipedia
Bereits am 28. Februar verstarb er im Alter von 83 Jahren. In den dt. Nachrichten- und Musikmagazinen ist noch nichts von seinem Tode bekanntgegeben worden. 

Er wurde am 13. November 1942 in New York City geboren. Mit vollem Namen heißt er John Paul Hammond. Sein Vater war der durchaus bekannte John H. Hammond, der ein Musikproduzent und Talentscout war.  Deswegen auch der Namenszusatz jr. bei ihm. Seit dem Beginn der 60er Jahre gehörte er zu den herausragenden Figuren im akustischen Country-Blues. Er war Sänger, Gitarrist und spielte die Harp.  Manche verehrten ihn gar als "weißen" Robert Johnson. Im Jahre 1963 erfolgte sein Debut auf Schallplatte. Über 30 Produktionen hat er selbst veröffentlicht. Sein letztes Album hieß "Rough and Tough" aus dem Jahre 2010. 
Selbst war er auch ein gern gesehener Gastmusiker bei vielen anderen Produktionen. Er musizierte mit Jimi Hendrix, Eric Clapton, Muddy Waters, Charlie Musselwhite, Tom Waits, John Lee Hooker, Dr. John, Bob Dylan und vielen anderen. 
1985 wurde er mit einem Grammy ausgezeichnet und im Jahre 2011 in die Blues Hall of Fame aufgenommen.

Samstag, 28. Februar 2026

Israel-Wochenende in der Gemeinde

Der Freitagabend und der ganze Samstag standen für ein Seminar zum Thema: ISRAEL, in der Gemeinde, zur Verfügung.

Ein wichtiges Thema für uns Christen, da unser RETTER JESUS CHRISTUS selbst Jude war. Paulus argumentiert in der Bibel, das wir Heidenchristen (die Christen aus den Heidenvölkern) in den Weinstock Israel eingepfropft wurden (Röm. 11, Verse 17-18). Ohne die Wurzel Israel-kein christlicher Glaube. Bettina H. Hakius vom efi (Evangeliumsdienst für Israel e.V) war als Referentin eingeladen worden. 


Am Freitagabend fand eine Schabbat-Feier statt, um über den jüdischen Brauchtum zu informieren. Wie begehen wir unseren Sonntag (Auferstehungstag des HERRN) ?
Am Samstagmorgen ging es z.B. um die unterschiedlichen Bünde (z.B.: Noahbund, Sinaibund) im AT, die GOTT mit seinem erwählten Volk, festgelegt hatte.
Was hat das mit uns Christen zu tun?

Ein spannendes Referat für uns Christen. Wir haben biblisch die Aufgabe das Volk der Juden zu segnen!


Am Nachmittag ging es um die Staatsgründung Israels 1948 und die damit aufkommenden Feindschaften der Muslime gegen dieses Land mit der jüdischen Bevölkerung. 

Auf einmal waren wir in der Tagespolitik angekommen. Der Iran unterstützt viele Terrorbewegungen, damit sie gegen Israel losschlagen können. Im frühen Morgengrauen haben die Armeen von Israel und den USA den Iran angegriffen und wichtige Orte in Teheran bombardiert. 


Donnerstag, 26. Februar 2026

Die Saisoneröffnung 2026

Es kann losgehen

Man fiebert ja förmlich dem besserwerdendem Wetter zum Ende des Winters entgegen. Vor ein paar Tagen hatte ich schon mal das Anspringen von meinem Moped motormäßig getestet. Die Batterie  hatte durchgehalten. Die letzte Tour war ja Mitte November gewesen. 

Am letzten Wochenende zeigte die Wettervorschau für Plettenberg zum Mittwoch und Donnerstag viel Sonne an. Temperaturen um die 15 Grad. Also sollten wir das auch wirklich ausnutzen. 

Die Batterie der Maschine von meiner Frau musste noch aufgeladen werden und so entwickelte sich alles in Richtung Donnerstag - heute. Gegen 11 Uhr war die Temperatur auf 12 Grad gestiegen (im Schatten). Also langsam alle Sachen zusammensuchen, Klamotten anziehen, Packtaschen bei der Honda meiner Frau installieren und ab zur nahen Tankstelle, um den Reifendruck zu prüfen. Gegen 12 Uhr sind wir dann in Richtung Werdohl gefahren. 
In Werdohl ging es durch Versevörde und Eveking. Dann kam links der Abzweig in Richtung Herscheid. Der LKW Verkehr war verschwunden und es wurde für uns angenehmer unterwegs zu sein. 
bei Stottmert



Currywurst

Bigge Grill



In Herscheid ging es weiter in Richtung Stottmert. Hier war gar kein Gegenverkehr mehr. Oben auf dem Kopf machten schon zwei Biker Pause. Wir konnten einen Blick auf die Versetalsperre erhaschen. Dann kamen wir auf die Verbindungsstraße, die von der Fürwiggetalsperre kam und es ging wieder in Richtung Herscheid. Kurz vorher aber rechts ab über die Nordhelle in Richtung Valbert. Auf der Nordhelle wurde es etwas kühler. Von Valbert aus ging es in Richtung Attendorn, dann aber rechts in Richtung Hunskinkel und die Listertalsperre. Tolle Ausblicke und weiterhin wenig Verkehr. Aber der Straßenbelag entlang der Listertalsperre ist schon kritisch geworden. In den letzten Jahren ist da kein Geld für den Straßenbau investiert worden. Ich bekam Schmerzen im Wirbelsäulenbereich. 

Am Schnütgenhof bogen wir rechts ab zum Biggegrill. Rund 30 Maschinen waren schon aufgestellt. Man wundert sich, woher die Leute um diese Zeit schon kommen. Das gute Wetter hat sie auf die Straße gebracht. 
to Home

Wir wollten uns erst nur einen Kaffee und einen Cappuccino holen, aber dann kam für jeden doch noch eine Currywurst mit Brötchen hinzu. Nach dem Essen am Stehtisch saßen wir später noch in der Sonne, als ein Tisch freiwurde. Ach, tat das gut. 

Nach rund 50 Minuten ging es weiter in Richtung Papiermühle, Windhausen auf der Höhe und dann durchs Oestertal in Richtung Plettenberg und Ohle. Gegen 14.30 Uhr waren wir wieder zu hause. Eine schöne Tour von 83 Km. Allerdings musste ich eine Tablette wegen den Schmerzen im Rücken und in der linken Hüfte einnehmen. Trotzdem möchte ich dankbar sein, dass wir noch gemeinsam mit dem Motorrad unterwegs sein können. 😊😊

Dienstag, 24. Februar 2026

Gemeindeversammlung der EFG Wiesenthal

Gemeindeversammlung in der EFG Wiesenthal

Seit Januar 2025 besuchen meine Frau und ich die Ev. Freikirchliche Gemeinde Wiesenthal, die im Plettenberger Ortsteil Kückelheim liegt. Durch meine Taufe im September 2025 bin ich automatisch Gemeindemitglied geworden. Bei dem Thema: Gemeindemitgliedschaft sind die Freikirchen unterschiedlich aufgestellt und geprägt worden. 
In den beiden Volkskirchen (Kath., wie ev.) ist man ja praktisch durch die Kindertaufe Mitglied geworden, ob man wollte oder nicht. Bestätigung fand das dann später in der  Kommunion bzw. Konfirmation.

unser Pastor
Im freikirchlichen Spektrum sind das ganz freiwillige Entscheidungen für den einzelnen Menschen. Voraussetzung ist eine persönliche Bekehrung zu JESUS CHRSTUS hin und eine gelebte Nachfolge.

In der Gemeinde Wiesenthal findet in der Regel einmal jährlich eine Gemeindeversammlung statt. Meistens im Frühjahr, da der Kassierer entlastet werden sollte, nach der erfolgten positiven Kassenprüfung. 

So war ich im Vorfeld des vergangenen Sonntagabend gespannt in welchem Rahmen die Gemeindeversammlung stattfinden wird. 

Nach Begrüßung und einer Andacht entlang dem Gemeindeprofil kam es zu einer längeren Gebetsgemeinschaft unter den Anwesenden. Das ist erst einmal ganz positiv. Man bekommt JESUS und seinen Willen in den Blick. 
Anschließend erklärte uns unsere Kassiererin die Finanzlage. Einnahmen und Ausgaben - wir finanzieren uns ja selbst und freiwillig. Auch da darf man dankbar staunen, wieviel Geld im Laufe eines Jahres zusammengelegt wurde. 
Das Zusammensein war entspannend und fröhlich. Welche besonderen Events sollen in diesem Jahr noch stattfinden? Gibt es dafür genügend Mitarbeiterschaft?
Nach 1,5 Stunden waren alle Punkte abgearbeitet. 

Montag, 23. Februar 2026

Der Musikpalast

Ich mit meiner Beute

Musikpalast in Flensburg

Am 21. Januar waren wir auf der Rückreise von der dänischen Nordseeküste. Für 5 Tage hatten wir meine Schwester und ihren Mann besucht, die dort 14 Tage Urlaub machten.

Meine Frau und ich hatten beschlossen uns einmal die Stadt Flensburg anzuschauen, die direkt an der Grenze zu Dänemark 🇩🇰 liegt. Wir wollten auch tanken, aber das war uns dann zu teuer und es folgte später.

Vielleicht hatten wir zwei Stunden Zeit um in Flensburg zu bummeln. Ein bißchen der Hafen mit den Segelbooten und dann in Richtung Fussgängerzone. Kurzes Mittagessen bei einem Inder.

Beim Querbummeln durch kleine  Seitengassen entdeckte auf einmal meine Frau diesen Secondhandladen für Vinyl. Ich nahm mir eine halbe Stunde Zeit zum wühlen. Erst mal muss man sich ja in so einem Laden zurechtfinden. Ich habe auch nichts bestimmtes gesucht. Aber ich bin trotzdem fündig geworden mit einer Aufnahme von dem finnischen Jazzgitarristen Jukka Tolonen, 1978 live at Montreux. Die LP sah optisch sehr gut aus und 10 € war okay.
Der Laden existiert schon länger, zur Freude hoffentlich vieler Vinylfans in Flensburg und Umgebung.

BRAVO Mädchen 1973

Mir geht es so im Älterwerden, dass auf einmal Dinge aus meiner Kindheit oder Pubertät in den Blick geraten. Einfach ein feststellen, wie ich damals gedacht oder gefühlt habe und was für mich wichtig war. 

BRAVO Mädchen 1973 - Ute Kittelberger

Vermutlich muss es das Jahr 1972 gewesen sein, als meine Mutter für mich und meine 2 Jahre jüngere Schwester, wöchentlich die BRAVO - führende Jugendzeitschrift damals - abonnierte. Ihre Motivation kannte ich nicht. Vermutlich hatten die Eltern zu wenig Zeit für uns. Beide gingen arbeiten und wir waren gerade im neuen Haus eingezogen. Zwei Jungs aus dem Ort verteilten wöchentlich die BRAVO.

Im Jahre 1973 veranstaltete die BRAVO eine Teenwahl für Jungs und Mädchen. Wie oft das stattgefunden hat, ist mir heute nicht mehr klar. Man konnte sich selbst bewerben. Das habe ich natürlich nicht getan. Da war ich zu schüchtern.

Die Woche und den Monat weiß ich nicht mehr, aber dann wurden in einer Art Passfoto 30-40 junge Mädchen im Teenageralter vorgestellt. Das war spannend für mich. Beim durchsehen der Fotos bin ich bei einem Mädchen hängengeblieben. Die hat mir spontan gut gefallen. Sie hieß Ute Kittelberger und kam aus Ludwigshafen.


Aus: BRAVO Archiv
Wenige Wochen später wurde sie zur Teenprinzessin in Deutschland gekürt. An das Prozedere kann ich mich nicht mehr erinnern. Im gleichen Jahr wurde sie gar noch World Teen Prinzessin.
In dem Jahr 1973 hat sie mich in vielen Artikeln in der BRAVO begleitet. 
Im nachhinein empfinde ich mein Leben als damaliger Teenager trotzdem als schnelllebig. Die BRAVO haben wir bis ca. 1976 gelesen. Für mich kam dann der Musik Express, den es heute auch nicht mehr gibt. 
Ute, hat dann Filme gedreht, die mich nicht interessierten (eine Art Heimatfilme) und war später mit Bernd Clüver u.a. verheiratet. 

Vor ein paar Wochen musste ich auf einmal an Sie denken. Warum ? Bei meinem Nachforschen, stellte ich fest, dass Ute bereits am 4.9.2021 verstorben war. Manches liest sich bei wikipedia über sie, wie eine Tragödie. Das tat mir leid. Sie starb mit 62 Jahren am plötzlichen Herztod.

Dienstag, 17. Februar 2026

Robert Duvall (95) ist tot

Robert Duvall ist am 15.02.2026 verstorben.

Der "Spiegel" titelte: Die Hollywoodlegende und Oscargewinner ist tot.

In der Tat, wenn ich die Liste seiner Filme durchgehe, dann staune ich; denn ich habe diesen Mann erst sehr spät entdeckt. 

Er wurde am 5. Januar 1931 in San Diego geboren. Robert Duvall verstarb im Alter von 95 Jahren am Montag auf seiner Ranch im Fauquier County in Virginia. Er war mittlerweile zum 4. Male verheiratet und hinterlässt keine Kinder. Viermal wurde er mit dem Golden Globe und einmal mit dem Oscar ausgezeichnet.
Selbst habe ich ihn in seinen Rollen mit Kevin Costner "Open Range-Weites Land"  (2006) und in dem TV Zweiteiler "Broken Trail" (2006) geschätzt. Der Zweiteiler erschien bei uns auf DVD. Bekannt war er mir noch aus "Der Marshall" (1969) mit John Wayne. 

Liste wichtiger Filme:
Wer die Nachtigall stört (1962 mit Gregory Peck)
Bullitt (1968 mit Steve McQueen)
Der Pate (1972)
Sinola (1972 mit Clint Eastwood)
Der Mann ohne Nerven (1975 mit Charles Bronson)
Der Adler ist gelandet (1976)
Der Pate II (1977)
Apokalypse Now (1979 mit Marlon Brando)
Tage des Donners (1990 mit Tom Cruise)
Falling Down (1993 mit Michael Douglas)
Geronimo-die Legende (1993)
Der scharlachrote Buchstabe (1995 mit Demi Moore)
Deep Impact (1998)
Crazy Heart (2009)

Im Jahre 2022 drehte er seinen letzten Film. In den Staaten sind auch viele Serien und TV Filme mit ihm erschienen. Er arbeitete auch als Drehbuch Autor, Regisseur und Produzent. 

Sonntag, 15. Februar 2026

Irena Sendler

Irena Sendler - Allee der Gerechten 

2007
Geboren wurde sie am 15. Februar 1910 in Warschau. Am selbigen Ort verstarb sie am 12. Mai 2008.

Im polnischen hieß sie: Irena Stanislawa Sendlerowa.


Beruflich war sie Sozialarbeiterin und Krankenschwester. 
Ab Oktober 1943, als die Deutschen Warschau besetzt hatten, unterstützte sie die Juden im Warschauer Ghetto. Vor allem wollte sie Kinder vor der Gestapo und SS retten. Am 20. Oktober 1943 wurde sie von der Gestapo verhaftet. Sie wurde schnell zum Tode verurteilt, dann aber noch gefoltert, um Hintergründe zu erfahren. Irena blieb standhaft und gab nichts preis. Auf dem Weg zur Hindrichtung wurde sie von einem Gestapomann niedergeschlagen. Er ließ sie liegen, denn vermutlich waren Bestechungsgelder geflossen über die Zegota (Codename für den "Rat zur Unterstützung von Juden" im besetzten Polen). Danach galt sie als tot. 

Sie wurde zwar 1917 getauft, aber der christliche Glaube war für sie nicht entscheidend. Als Kind hatte sie schon gelernt, dass man Ertrinkende, egal welcher Nationalität oder Religion, zu retten habe. Es ist verbürgt, dass sie mehr als 2500 Kinder aus dem Warschauer Ghetto gerettet hatte. 

Donnerstag, 12. Februar 2026

Robert Plant - Saving Grace

Robert Plant geht mit Würde dem Altwerden entgegen. Er muss keinem etwas mehr beweisen. In jungen Jahren war er der wilde Shouter von Led Zeppelin. Aber das ist seit den 90er Jahren vorbei.

In den Jahren 2007 und 2021 bringt er zwei Alben mit Alison Krauss heraus. Ungewöhnlich, da er im Folk und Bluegrass landet. Das erste Album wird mit 6 Grammys ausgezeichnet. Der Fan von ihm wundert sich und muss umdenken. Mir gefällt sein neuer Weg sehr gut. 

Er findet in Suzi Dian eine neue Gesangspartnerin und neue Musiker von der Insel, die sich Saving Grace nennen. Man trifft sich im Walisischen. 

Bei diesem Roots-Project aus den letzten 7 Jahren wurden viele alte Blues- und Folksongs durchgegangen. Robert Plant nennt dieses Album "ein Liederbuch der Verlorenen und Gefundenen".


Schlagzeuger Oli Jefferson, Gitarrist Tony Kelsey, Banjo- und Streicher Matt Worley und Cellist Barney Morse-Brown Proben mit Robert und Suzi. Sie treten sogar unangekündigt als Vorgruppe bei Fairport Convention auf. 

In der Tat - ein tolles Album. Im September 2025 wurde es veröffentlicht. Ich kam aber erst jetzt an eine erschwingliche Vinylversion heran. 

Ich höre jetzt das Album zum zweiten Male und bin wie elektrisiert. Wahnsinn. Den Song "Soul of the Man" kenne ich von dem Wim Wenders Film über den Blues. Eric Burdon hatte ihn auch veröffentlicht. "I never will Marry" ist eine Art Acapella Song mit einer Cellounterlegung. Ungewohnt - aber sehr schön.

Eigentlich gefallen alle Songs. Vielleicht kann man noch "Chevrolet", "Gospel Plough" und "As I roved out" hervorheben. Zehn tolle Songs und ich würde die Band gerne einmal auf einem Konzert in Deutschland 🇩🇪 erleben. 

Die Frage bleibt: Warum ist der Bison auf dem Cover?

Montag, 9. Februar 2026

Neue Mitarbeiter in der CMA-GERMANY

Aufnahme von neuen Membern im FeG Gottesdienst



Der gestrige Sonntag war für uns CMAler durchaus ein Freudentag. Schon gegen 9.30 Uhr trafen sich die ersten CMAler und Freunde im Foyer der FeG Siegen-Mitte. Der Gottesdienst begann aber erst um 10.30 Uhr. Ein Infotisch wurde noch aufgebaut, der die Arbeit der CMA darstellte.

Pünktlich begann der Gottesdienst mit einer Einleitung, wobei die Einleitende passend zum Hintergrund, ihre Lederjacke angezogen hatte. 😂
Nach dem Lobpreis kam die Predigt von der Pastorin Julia Bothe zur Situation von Jona im Bauch des Fisches. Gebet, Umkehr und Buße eines Mitarbeiters Gottes. Danach leitete sie gekonnt über zur Aufnahme der "neuen" Member. Axel und Uli aus der Leitung des Chapters, gaben persönliche Bibelworte, an Stefan und Tanja weiter. Danach berichteten die beiden Neuen, wie es zu ihrer Mitarbeit in der CMA kam und was JESUS, unser HERR, schon alles bewirkt hatte.

Daran anschließend kamen alle Member und Prospects aus dem Chapter "Jesus has risen" nach vorne und es kam zur Kuttenübergabe und zum segnenden Gebet.


(R) Karl Heinz Kasper








Nach dem Gottesdienst gab es noch einen längeren Stehkaffee mit vielen Gesprächen und Glückwünschen. 


Danach luden Stefan und Tanja zum Mittagessen ins Café ein, dass zur Gemeinde gehört. Wir hatten eine  gute Stimmung mit rund 35 Gästen.
Meet & Greet

Danke HERR JESUS. Du tust uns so gut.
 

(R) ein Foto von Karl Heinz Kasper

Donnerstag, 5. Februar 2026

Agatha von Catania, Märtyrerin

Kirche Sant' Agata  alla Fornace in Catania

Agatha von Catania, um 225 auf Sizilien geboren und um 250 n. Chr. in Catania verstorben!


Manche Quellen geben auch den 5.2.250 als Todestag an. Die katholische und orthodoxe Kirche gedenkt ihr an diesem Tage. Für beide Kirchen ist sie eine Heilige. Die Geschichtsschreibung ist stellenweise in dieser Zeit nicht so genau und ausführlich. Vieles beruht in beiden Kirchen auf der Legende. 
Sie lebt ihren christlichen Glauben aus und kommt aus wohlhabenden Haus. Der heidnische Stadthalter von Catania bittet um ihre Hand als Ehefrau. Sie lehnt ab, da sie mit Christus verheiratet ist und auch somit keinen Heiden ehelichen kann. Die Liebe schlägt um und es kommt  zur Gefangennahme und Folter. Die Aufzeichnungen gehen da auch nicht einheitlich einher. Aber ihr werden beide Brüste abgeschnitten und in der  Nacht soll ihr der Apostel Petrus erschienen sein, der sich um ihre Wunden gekümmert hatte. 
Sie stirbt später auf glühenden Kohlen.
Ein Jahr später bricht der Ätna aus und es kommt zu einem verheerenden Lavastrom. Die Einwohner von Catania gehen dem Lavastrom mit dem Schleier der Märtyrerin entgegen. Der Ätna verstummt. 

Ins Brauchtum hat es sogar eine Bauernregel über sie geschafft: "Sankt Agatha, die Gottesbraut, macht, das Schnee und Eis gern taut". 
In Catania und auch auf Malta gibt es zu ihrer Verehrung große Feste. 
Sie ist auch im nachhinein Schutzpatronin mancher Feuerwehr geworden. (Wegen dem Ätna und dem Lavastrom). 

Mittwoch, 4. Februar 2026

Black Plastic - Der Vinylladen in Dortmund




Black Plastic - Die schwarze Scheibe lebt

Am letzten Samstag brachte die Wochenendausgabe der "Süderländer" einen ganzseitigen Artikel mit dem Titel "Die schwarze Scheibe lebt". Valentin Grube erzählte von den Hintergründen des gegründeten Plattenladen in Dortmund. Ein inspirierender Artikel von Sascha-N Paschedag für mich.




Ich bin ja schon Rentner und so habe ich den heutigen Mittwoch genutzt, um einmal nach Dortmund zu fahren. Knappe 60 KM und seit dem in Lüdenscheid die Brücke auf der A 45 fertig ist, dauerte die Fahrt knappe 50 Minuten. 
Um 10.50 Uhr war ich vor Ort und fand direkt vor der Türe einen Parkplatz. Thank you Lord. Um 11 Uhr öffnete der Laden.
 
Außenfassade
Eine Sichtung vornehmen, um sich zu recht zu finden. Nach guten 20 Minuten hatte ich schon 6 Scheiben gefunden von meiner Liste. Wie in den guten alten Tagen der 70er Jahre, standen hier zwei Plattenspieler incl. Kopfhörer bereit, um in die Scheiben reinzuhören. 

Bei zwei Scheiben hörte ich dann ein missliches Knacken. Eine Scheibe wurde dann aussortiert. Diese sollte gar 25 € kosten. Eine weitere Scheibe wurde hinter dem Tresen für mich gereinigt. Keine Nassreinigung, aber der störende Staub war weg und die Platte gut hörbar. Eine Zeit lang habe ich mich dann noch mit Valentin Grube unterhalten. 

Für 52 € bekam ich 4 gebrauchte Scheiben (2x Steely Dan, 1x Steppenwolf -7., 1x eine Do-LP von Gregg Allman Tour 1974). Nach einer Stunde war mein Einkauf beendet. 


Also 2 bis 3x Jahr kann ich hier gerne hinfahren! Das lohnt sich. Neuware war auch vorhanden, aber bestelle ich gerne im Internet. 



Dienstag, 3. Februar 2026

Woher kommt mir Hilfe?

 

Woher kommt mir Hilfe?

Wirtschaftsweise, Wissenschaftler, Politiker und auch andere Intellektuelle sagen uns für 2026 in Deutschland ein schwieriges Jahr voraus, z.B. mit Umwälzungen aller Art. Panikmache ist da ein schlechter Ratgeber. Aber wir nehmen auch die Zuspitzungen in anderen Ländern, z.B. im Iran, wahr.

Es scheint so, dass der Mensch kaum in der Lage ist, große Konfliktherde zu stemmen oder abzubauen.

Woher kommt mir dann Hilfe?

Der Psalmbeter schreibt im Psalm 121:“ Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?“ (Vers 1)

Hier im Sauerland kann man sprichwörtlich auf Berge und Hügel schauen. Manche eigenen Sorgen können zu Bergen vor unseren Augen werden. Da bedarf es wirklich eines Blickwechsels, um von mir und den Umständen weg zu sehen. Hinzusehen auf jemanden, der alles im Blick und im Griff hat. Die eigenen Sorgen dort abgeben! (1. Petrus 5, Vers 7)

Der Psalm 121 ist ein Wallfahrtslied. Ich bin vielleicht nicht direkt ein Wallfahrer auf dem Weg nach Jerusalem, aber im biblischen Sinne bin ich ein Pilger im Glauben, der hier unterwegs ist, um einmal beim HERRN JESUS anzukommen.

Der Psalmbeter weiß, „Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat“ (Vers 2). Der Vater im Himmel mit seinem Sohn JESUS CHRISTUS hat alles in der Hand. Nur von dort kann Hilfe kommen. Darauf gilt es zu hoffen und zu vertrauen. Er kann…

Die Erfahrung lehrt, dass es dabei nicht um meine Wünsche gehen kann. Sein Wille soll zum Ziel kommen. Das ist manchmal schwer auszuhalten oder gar zu akzeptieren.

„Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele. Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“ (Verse 3-7)

Aber es gibt nichts Besseres, als auf unseren Retter und Heiland JESUS CHRISTUS zu hoffen und zu vertrauen. (Matthäus 6, Verse 25-34)!

Herzliche Grüße

Uli

Montag, 2. Februar 2026

Ursula von Münsterberg

Eine Nonne verlässt das Kloster 


Ursula von Münsterberg, geboren zwischen 1491 und 1499, gestorben am 2. Februar 1534. Über den möglichen Sterbeort gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie war Herzogin von Münsterberg und Gräfin von Glatz (Schlesien). Allerdings war sie nie in Schlesien gewesen. 

Um 1508/10 trat sie auf Wunsch ihrer Tante Sidoni von Böhmen ins Kloster der Magdalenerinnen in Freiberg ein. Das Ordensgelübte legte sie ab. Der aus Leipzig vertriebene Magister Andreas Bodenschatz war Prediger in dem Kloster geworden. Er war evangelisch reformatorisch gesinnt. Luthers Schriften wurde ins Kloster geschmuggelt. 

Am 6.10.1528 flohen Ursula von Münsterberg, sowie zwei weitere Nonnen aus dem Kloster nach Sachsen. Sie hatte vorher in 69 Artikeln begründet, warum sie das Kloster verlassen musste. Damals sind ja viele Frauen wegen fehlenden Besitz ins Kloster gegangen. Eine weitere Motivation war, dass man in den Gelübten sich das Heil miterarbeiten konnte. Das sah sie geistlich jetzt ganz anders.

Bis 1532 hat sie dann in Liegnitz gelebt, was auch so dokumentiert ist. Sie wurde zu einer ev. Schriftstellerin. Die Versorgung von ehemaligen Nonnen war damals sehr schwierig bis ungewiss. Es ist nicht überliefert, ob sie evtl. verheiratet war. 


Samstag, 31. Januar 2026

Johnny Rotten wird 70

Der Hauptpunker wird 70 Jahre alt


Johnny Rotten war sein Künstlername als es 1975 mit den Sex Pistols losging. Eigentlich heißt er John Lydon und wurde am 31.1.1956 in London geboren. 
Eigentlich konnte er auch nicht gut singen. Eher wütend schreien! Aber das reichte für die Abrechnung mit dem Establishment in Sachen Politik und Musik. Er trug damals z.B. ein T-shirt von Pink Floyd, das eingerissen war und er hatte eigenhändig "Hate" (Hass) draufgeschrieben. Grüne Haare zum Irokesenkamm getrimmt - sein Erkennungszeichen. Der Punk rechnete mit allem ab. Die Band existierte nur drei Jahre und brachte ein Album heraus. 
"Never mind the bollocks, here's the Sex Pistols" kam 1977 auf den Markt. P.S. Habe die Platte auch noch irgendwo stehen. Aber ich war nie ein Punker.
Sid Vicious, der Gitarrist, starb früh am Heroin. 1978 gründete John PIL (Public Image Ltd.), eine Post-Punk Band. Im Sommer ist er auf Tournee in Deutschland.
Von Gerard Way


Aber durch die Songs "Anarchy in the U.K." und "God save the queen" wurde er auch vom MI5 beobachtet. Es kam auch zu einigen Hausdurchsuchungen bei ihm. Er verließ später England in Richtung 🇺🇸 USA.

1977 heiratete er Nora Forster, die 2023 an Alzheimer verstarb. John pflegte sie bis zum Tode. 

Donnerstag, 29. Januar 2026

Aufnahme in die CMA-Germany

Leitungsdreigestirn

Prospectsaufnahme in die CMA


Am vergangen Wochenende hatten wir von unserem CMA Chapter "Jesus has risen" unser jährliches Treffen im BK-Freizeitheim Beienbach.
In den vergangenen Jahren haben wir durch Tod und anderer Priotätensetzung, Mitarbeiter verloren. 
Wie leistungsstark sind wir noch? So musste am Freitag bereits die Entscheidung getroffen werden, dass wir nur noch einen Mogo ab 2027 jährlich ausrichten werden. Wenden-Elben fällt dann leider weg. Mit 6 bis 8 Leuten lässt sich so eine Arbeit nicht stemmen. Zumal immer wegen Wochenendarbeit oder Krankheit Mitarbeiter ausfallen können.
Am Samstag Mittag durften wir zwei neue Prospects einführen, die seit rund 13 Monaten in unserem Umfeld als Freunde mit uns unterwegs waren.

Der nächste Schritt wird ihre Memberschaft sein. Aber bis dahin wird wieder rund ein Jahr der Bewährung für die beiden vergehen.

Aber die Freude und Dankbarkeit überwog bei uns allen. Am Sonntag feierten wir gemeinsam einen Gottesdienst mit Abendmahl, bevor es dann nach dem Packen, Aufräumen und dem Mittagessen, nach Hause ging.

 

Dienstag, 27. Januar 2026

Holocaust Gedenken in Plettenberg

Gedenken auf dem jüdischen Friedhof in Plettenberg


Offiziell um 15 Uhr begann die Gedenkfeier auf dem jüdischen Friedhof in Plettenberg. Vielleicht waren so zwischen 70 und 80 Personen vor Ort. 


Der "neue" Bürgermeister von Plettenberg, Ralf Beßler, hielt eine kurze Ansprache zum Gedenken an die 6 Millionen getöteten Juden durch Hitler Deutschland. 

Ralf Beßler

Stefanie Schilling (Christen an der Seite Israels) erinnerte an Textpassagen aus dem Propheten Jeremia. GOTT Jahwe wird einmal sein Volk wieder sammeln und nach Hause holen. 

Trotz vieler Pogrome gegen die Juden existiert der Staat Israel seit dem Ende des 2. Weltkrieges. 


Gemeinsam legten Beßler und Schilling noch ein Blumenbouquet an der Erinnerungsstele nieder. 
Stefanie Schilling 

"Nie wieder" - muss unsere Verpflichtung sein. Keine Menschenverachtung und Vernichtung. Danach kam es noch zu einer infoveranstaltung über Anne Frank im Ratssaal. 

Vor 20 Jahren wurde erstmals in Plettenberg auf dem jüdischen Friedhof dem Holocaust gedacht.