Mittwoch, 3. April 2019

45. Gemeindetage unter dem Wort

Es gibt ein Jubiläum bei den "Gemeindetagen unter dem Wort" in Lüdenscheid in der Christuskirche. Die 45. Veranstaltung dauert von Mittwoch bis zum Sonntag, den 7.4.19 an. An den Abenden beginnt die Veranstaltung um 19.30 h und am Sonntag um 10.00 h.

Heute Abend eröffnete der christliche Musiker Christian Loer mit seiner 3 Köpfigen Band den Abend. Als Redner des Abends war der BILD Zeitungsredakteur Daniel Böcking. Er war 2013 zum christlichen Glauben gekommen. Sein Thema lautete: "Ein Christ bei BILD? Um Himmels willen! Was passierte, als ich mich laut zum Glauben bekannte?" 





Christian Loer

Am Donnerstag referiert Christoph Morgner zum Thema: "Islam und Deutschland".

Freitag: Leo Bigger "Ehe und Familie in der heutigen Zeit".
Samstag: Michael Stahl "Bis die Fetzen fliegen - wohin mit Angst, Wut und Zorn?"
Sonntag: Matthies Jungermann "Radieschenfieber - Bibelgeschichten mit Biss".

 
Daniel Böcking

Gerhard Tersteegen

Heute vor 250 Jahren starb Gerhard Tersteegen, Christ,  Liederdichter, Mystiker, Pietist und Prediger und Autor.
Seine bekanntesten Lieder werden auch heute noch gerne gesungen - auch von mir. "Gott ist gegenwärtig, lasset uns anbeten" und "Ich bete an die Macht der Liebe" gehören zu seinem Fundus.
Tersteegen kam aus einem frommen Elternhaus mit noch weiteren 5 Brüdern und 2 Schwestern. Sein Vater war Kaufmann, starb aber bereits 1703, als Gerhard 6 Jahre alt war. Bei einem Schwager in Mülheim a.d. Ruhr machte er eine Ausbildung zum Kaufmann. Mit 16 Jahren kam er zum persönlichen Glauben an JESUS CHRISTUS (Erweckung) und zog sich relativ schnell aus dem Kaufmannsberuf zurück, da er befürchtete, dass dieser Beruf ihn zu sehr zerstreute. Er wollte mehr persönliche Stille in seinem Beruf erleben und wurde Leineweber und später Seidenbandweber. Er wurde Laienprediger im Pietismus, sah sich aber auch als Mystiker, da er die Schriften von Teresa von Avila übersetzte. Er predigte am Niederrhein und bis nach Holland. Er blieb unverheiratet und musste ab 1756 wegen seiner schlechter werdenden Gesundheit (Wassersucht) seine Tätigkeit als Prediger einschränken. Er starb friedlich am 3.4.1769 in Mülheim a.d. Ruhr. Am 25.11.1697 war er in Moers zur Welt gekommen.

Als Ergänzung möchte ich noch festhalten, dass Gerhard Tersteegen kein Freund und Mann der Landeskirche war. Die damalige Landeskirche war zu großen Teilen liberal und rationalistisch. Diese Kirche hatte gar auch ein zehnjähriges Predigtverbot in der Kirche über ihn verhängt, da er als fundamentalistisch galt.

Sonntag, 31. März 2019

ELC Ralley 2019

Vom 29.03. bis 31.03.19 fand die ELC Ralley (CMA European Leadership Conference) auf Schloss Buchenau in der Nähe von Bad Hersfeld statt. Es hatten sich viele Member/Mitarbeiter der Christian Motorcyclists Association (CMA) aus ganz Europa zu dem Treffen auf den Weg gemacht. (Fotos: Stephan Schwarz)


Eduard Graf von Pückler

Eduard Graf von Pückler (* 13. September 1853 in Rogau bei Breslau;  † 31. März 1924 in Schedlau, Oberschlesien) war ein deutscher Standesherr und einer der Begründer der „modernen Gemeinschafsbewegung“.
 
Er kam nach dem Studium der Rechte als Assessor nach Berlin. 1878 erlebte er ein persönliches Bekehrungserlebnis. Dort fand er zu Christus und engagierte sich vielfältig: Er gründete die Landeskirchliche Gemeinschaft St. Michael und den märkischen Brüderrat, war Vorsitzender der Deutschen Christlichen Studentenvereinigung, der Gnadauer Konferenz und seit 1897 auch des Gnadauer Verbandes. 1883 war er ein Mitbegründer des ersten CVJM in Berlin.
Sein Leben war bestimmt von einer großen Liebe zu Jesus und den Geschwistern. Er starb vor 95 Jahren.

Donnerstag, 28. März 2019

Kofi Burbridge verstorben

Kofi Burbridge ist mit nur 57 Jahren am 16. Februar 2019 in Atlanta/Georgia an seiner langen Herzkrankheit verstorben.
Kofi war u.a. Keyboarder bei der Allman Brothers Band, bei der Derek Trucks Band und seit vielen Jahren bei der Tedeschi Trucks Band, dort spielte er neben den Keyboards auch die Flöte. Er zählte zu den Gründungsmitgliedern der Tedeschi Trucks Band.
Die bluesnews berichtet in ihrer 97. Ausgabe vom Tod des Musikers, aber auch von der "neuen" Produktion der Band, an der er noch teilgenommen hatte. Auf der neuen Produktion "Signs" war er zusätzlich auch für die Streicherarrangements zuständig. 2017 hatte er einer Herzinfarkt erlitten und war hinterher auch an einem Aneurysmas operiert worden. Auf Tournee ging er wegen dem möglich Streß nicht mehr mit.

Dienstag, 26. März 2019

Roger Daltrey - My Generation

Fast unbemerkt von der musikalischen wie sonstigen Presse feierte Roger Daltrey am 1.3. seinen 75. Geburtstag.       
2018 wurde in der englischen Sprache seine Biografie unter dem Titel "Thanks a Lot, Mr. Kibbelwhite: My Life" veröffentlicht. Ein ungewöhnlicher Titel, aber nach dem Lesen der ersten beiden Kapitel erkennt man den Namen wieder. Er war der Rektor, von dem Roger von der Schule verwiesen wurde.
Kristian Lutze übersetzte die Biografie ins Deutsche. 2019 erschien sie im C.Bertelsmann Verlag. (978-3-570-10369-2) Bei uns heißt die Biografie einfach : Roger Daltrey - My Generation.

Ich habe die Musik der The WHO erst zum Ende meiner Pubertät entdeckt, hatte aber vorher schon ein großes Poster von ihm an der Wand. Seine Löwenmähne hatte mich auch sehr fasziniert.
Diese ersten beiden Kapitel beschäftigen sich mit seiner Kindheit und Pubertät. Er kam in den Kriegswirren zur Welt. Sein Vater diente in Frankreich in der englischen Armee gegen Deutschland. Bevor Roger das Licht der Welt erblickte, war man eher davon ausgegangen, dass seine Mutter hätte nie schwanger werden können. Sie litt vorher an Kinderlähmung und saß auch eine Zeitlang im Rollstuhl.
Was wären die ersten Jahre der Rockmusik ohne Roger Daltrey gewesen?

Freue mich aufs Weiterlesen...........

Sonntag, 24. März 2019

Oscar Romero

OSCAR ROMERO (15.8.1917 – 24.3.1980):
Er stammte aus einfachen Verhältnissen, war Pfarrer in San Miguel, später Erzbischof in San Salvador. Seine Ernennung war zunächst umstritten. Zwischen der Landbevölkerung und den Landbesitzern versuchte er zu vermitteln. Zu den Morden der „Todesschwadronen“ sagte er in seiner letzten Predigt: „Kein Soldat ist gezwungen, einem Befehl zu folgen, der gegen das Gesetz Gottes verstößt. Einem amoralischen Gesetz ist niemand unterworfen. Es ist an der Zeit, dass ihr euer Gewissen wiederentdeckt und es höher haltet als die Befehle der Sünde. Die Kirche, Verteidigerin der göttlichen Rechte und Gottes Gerechtigkeit, der Würde des Menschen und der Person, kann angesichts dieser großen Greuel nicht schweigen. Wir fordern die Regierung auf, die Nutzlosigkeit von Reformen anzuerkennen, die aus dem Blut des Volkes entstehen. Im Namen Gottes und im Namen dieses leidenden Volkes, dessen Klagen jeden Tag lauter zum Himmel steigen, ersuche ich euch, bitte ich euch, befehle ich euch im Namen Gottes: Hört auf mit der Repression!
 
Er wurde vor 39 Jahren von Soldaten in der Kirche ermordet. Die Katholische Kirche hat ihn selig und heilig gesprochen.  
 
Die so genannte Befreiungstheologie bekommt da eine falsche Schlagseite, wo Gewalt zur Durchsetzung der erklärten Ziele gebraucht wird. Einerseits formuliert Paulus im Römerbrief (Kap. 13, 1-7), dass wir der Obrigkeit gehorchen sollen - auch wenn sie Dinge tut, die gegen Gottes Gebote stehen. Die Problematik erlebte das Deutsche Volk im Dritten Reich als Fromme Menschen wie z.B. Bonhoeffer ein Attentat auf Hitler befürworteten. Sie wollten schlimmeres verhindern und nur bei einem Menschen zum Mörder werden.

John Wesley Powell

Mit links
Lake Powell 1994
Am 24. März 1834, heute vor 185 Jahren, wurde der amerikanische Forscher John Wesley Powell geboren. Seine Eltern waren überzeugte Christen, die sich auch politisch engagierten. Der Vater kämpfte für die Abschaffung der Sklaverei. John Wesley Powell trat in seine Fußstapfen und schlug sich im Bürgerkrieg auf die Seite der Nordstaaten, die gegen die Sklaverei kämpften. Im Kampf traf ihn ein Geschoss, und er verlor seinen rechten Arm. Doch er verzweifelte nicht. Nach dem Krieg wurde er zum „Pionier des Grand Canyon“. Er leitete eine drei Monate dauernde, zehnköpfige Expedition. In vier kleinen Booten ruderten die Mutigen als erste Weiße den Colorado-River hinunter, durchquerten unbekanntes Gebiet und entdeckten so das großartige Panorama des Grand Canyon. Der heutige Lake-Powell-Stausee erinnert an den einarmigen Forscher. Trotz seiner Behinderung hat sich Powell das Gottvertrauen nicht nehmen lassen.   (aus: Neukirchener Kalender vom 24.03.19)




Als ich 1994 im Urlaub am Grand Canyon und Lake Powell war, kannte ich leider die Hintergründe der Namensgebung dieses Stausees nicht. Aber es ist eine grandiose Landschaft.
Postcard 1994

Donnerstag, 21. März 2019

Schmetterlingsgarten Bendorf-Sayn

Blauer Morpho (von Außen)
 http://www.sayn.de/garten-der-schmetterlinge

Leopard Lacewing
Ich wußte nicht wo es auf unserer Tagestour hinging. Meine Frau hatte das Ziel zu ihrem Geburtstag ausgesucht. Dementsprechend fuhr sie dann auch los.
 
 
Es ging quer durch den Westerwald in Richtung Koblenz / Neuwied auf der B 414.
Graphium colonna ( "Schwarzer Schwertfalter") aus Afrika
Der Ort sagte mir gar nichts. Meine Frau war vor einigen Jahren einmal in einer Schmetterlingsscheune in Steinhude gewesen. Das hatte sie damals so fasziniert, dass wir diesmal den Schmetterlingsgarten in Bendorf-Sayn ansteuerten.
Wir hatten uns das Gelände etwas größer vorgestellt. Der Garten bestand aus 2 umgebauten (?) Gewächshäusern. Vielleicht nicht sehr groß, aber sehr liebevoll und stilvoll eingerichtet. Ein wenig schwülwarm war die Luft. Ist eigentlich auch logisch bei den tropischen Pflanzen, Schmetterlingen und Faltern.
Ein kleiner Teich mit Bachlauf war angelegt, in dem sich Koikarpfen und kleine Schildkröten tummelten.

Zwischendurch luden Sitzgelegenheiten dazu ein, die Schmetterlinge beim Fliegen zu beobachten. Genug Fotomotive gab es auch, bei all den tropischen und auch blühenden Pflanzen.
 
Eine Stunde Rundgang reicht auch aus, um vieles zu enddecken. Dann musste ich aber wieder ins Freie, wegen der schönen frischen Frühlingsluft.
 
Beim Eintritt kann man ein Kombiticket erwerben, bei dem es hinterher ins Schloss Sayn geht. (Ein paar 100 Meter entfernt).
Postmann (Edelfalter)
Weiße Baumnymphe

Dienstag, 19. März 2019

Freiheit für Nasrin Sotoudeh

Die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh ist zu 33 Jahren Haft und 148 Peitschenhieben verurteilt worden. Das berichtet ihr Ehemann Reza Khandan, ebenfalls Menschenrechtsaktivist. Nasrin Sotoudeh erkenne den Richterspruch nicht an. Als Protest habe sie einen Hungerstreik begonnen.
Eine erneute Verurteilung der prominenten iranischen Menschenrechtsanwältin und Frauenrechtlerin Nasrin Sotoudeh zu 33 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben wäre eine ungeheure Ungerechtigkeit. 
Jahrzehnte Gefängnis für friedliche Menschenrechtsarbeit
Bereits im September 2016 war sie in einem separaten Fall in ihrer Abwesenheit zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden, damit würde ihre gesamte Haftstrafe 38 Jahre betragen.
 
Sotoudeh hat sich stets gegen die Todesstrafe ausgesprochen und unter anderem auch Frauen verteidigt, die sich gegen den Zwang, sich zu verschleiern, wehrten.

Jenseits gesetzlicher Höchststrafe verurteilt
Nasrin Sotoudeh war am 13. Juni 2018 in ihrem Haus verhaftet worden. Diese Woche habe man sie darüber informiert, dass sie in insgesamt sieben Anklagepunkten zu 33 Jahren Gefängnis und 148 Schlägen verurteilt worden.
Zu den Vorwürfen gegen sie gehören "Anstiftung zu Korruption und Prostitution", "offenes sündhaftes Auftreten in der Öffentlichkeit ohne Kopftuch" und "Störung der öffentlichen Ordnung".
Während ihrer Verurteilung sei Artikel 134 des iranischen Strafgesetzbuches angewandt worden: Dieser erlaubt es den Richtern, nach eigenem Ermessen eine höhere Strafe als die gesetzlich vorgesehene Höchststrafe zu verhängen, wenn gegen eine Person mehr als drei Anklagen vorliegen.
In Sotoudehs Fall habe der Richter Mohammad Moghiseh für jede der sieben Anklagen die maximale gesetzliche Strafe angewendet sowie zusätzlich weitere vier Jahre Haft verhängt.
Eine Menschenrechtsverteidigerin wegen friedlicher Aktivitäten zu verurteilen, ist abscheulich genug. Dass der Richter im Fall Nasrin Sotoudeh seinen Ermessensspielraum genutzt hat, um sie länger als vorgesehen zu inhaftieren, verschlimmert die ungeheure Ungerechtigkeit ihrer Strafe.

 "Nasrin Sotoudeh muss sofort und bedingungslos freigelassen und diese skandalöse Verurteilung muss unverzüglich aufgehoben werden", Philip Luther, Direktor des Nahost- und Nordafrika-Programms bei Amnesty International



(aus: Amnesty.de)

In diesem Zusammenhang ist das Glückwunschtelegram von Präsident Steinmeier an den Iran, eine Farce.

Montag, 18. März 2019

Blood red viral black

Manchmal braucht es auch etwas Glück....
 
Habe am Wochenende Freunde besucht und der musikbegeisterte Kumpel drückte mir eine außergewöhnliche Do-LP, die aus zwei Do-LP Hüllen bestand, in die Hand. Hatte er doppelt, da dieses Exemplar auf Seite 3 einen leichten Kratzer über zwei Songs hatte.
The Alarm, mit frischen Songs aus dem Jahre 2017, als Do-LP in den Konzerthallen in Deutschland erhältlich gewesen. Mein Exemplar trägt die Nummer 182 von 200 Exemplaren.
Eine LP ist in einer rot bis rosa Farbe und die andere in schwarz gehalten, gemäß dem Titel der Produktion.

Im Netz findet man ganz spärliche Infos über diese Produktion. Ein Rezensent behauptet gar, das aus diesem Do-Album das neue Major-Album "Equals" erscheinen soll.
Die Band hatte ja gerade in den 80er Jahren, ähnlich der Band U2, große Erfolge zu verzeichnen. 1991 wurde die Band aufgelöst.
 
Der Hauptmusiker Mike Peters war inzwischen 3x an Krebs erkrankt und konnte immer wieder genesen. Seitdem engagiert er sich auch für die Krebshilfe.
Seit 2001 ist die Band wieder aktiv. Die Musik klingt stilistisch etwas wie die frühen U2. Mir gefällt es.
 
Band:
Mike Peters (vocals, acoustic- und electric Gitarre, E-Bow an der Gitarre); Smiley (drums, percussion, backgr. vocals); James Stevenson (bass, backgr. vocals); Jules Jones Peters (piano, backgr. vocals); George Williams (keyboards, Bass) 

Freitag, 15. März 2019

Ausgetrickst im Namen Jesu?

Ich habe vor ein paar Jahren hier im Blog schon einmal über Brigitta Wallner berichtet, die Bibeln nach Österreich geschmuggelt hatte, als die kath. Gegenreformation voll im Gange war. Dank des Neukirchener Kalenders vom 14.03.19 habe ich ein paar neue spannende Infos. Wie hätte ich mich damals verhalten?
 
In der evangelischen Kirche in Gosau gibt es eine große Gedenktafel. Sie erinnert an die "Glaubensheldin" Brigitta Wallner. Wer war sie? Sie wurde 1735 geboren (genaues Datum ist nicht bekannt). Wann sie zum Glauben an JESUS erweckt wurde, ist nicht bekannt. Dass sie für den evangelischen  Glauben an JESUS, für verbotene Gottesdienstbesuche in Nürnberg und für Bibelschmuggel dreimal eingesperrt wurde, ist glaubwürdig dokumentiert. Rund 180 Jahre war es in Österreich verboten, evangelisch zu sein.  Im Oktober 1781 erließ Kaiser Joseph II das Toleranzpatent und erlaubte den Evangelischen die private Religionsausübung. Dazu sollte man aufgeschrieben werden. Als am 26. Dezember 1781 dieses Patent in Gosau vorgelesen wurde, meldete sich zuerst niemand. Man vermutete eine Falle. Da trat Brigitta Wallner  vor und ließ sich aufschreiben. 1087 Personen meldeten sich nun, und die Kirchengemeinde Gosau war damit gegründet.   (Gustav Reingrabner)

P.S. Die Ramsau in Österreich ist bis heute die Gegend, in der die Evangelischen eine Mehrheit haben.

Niemals zurück

In Indien, Mitte des 19. Jahrhunderts, findet eine Familie zu Jesus. Die Menschen im Dorf toben: „Wenn ihr von diesem Glauben nicht lasst, werdet ihr umgebracht!“ Der Vater der Familie aber beginnt zu singen: „Ich bin entschieden, zu folgen Jesus. Niemals zurück, niemals zurück.“ Seine Kinder wurden umgebracht, auch seine Frau soll getötet werden. Der Mann singt erschüttert: „Ob niemand mit mir geht, doch will ich folgen. Niemals zurück, niemals zurück.“ Als auch er dann ermordet werden soll, singt er voller Glauben: „Die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir. Niemals zurück, niemals zurück.“ Die ganze Familie wurde an diesem Tag getötet. Später ruft der Dorfchef die Menschen zusammen. Er erklärt, dass er nun selbst Jesus nachfolgen will. Viele tun es wie er. Der treue Glaube der Familie hatte die Menschen überwältigt. Die Worte jenes tapferen Zeugen machte Sadhu Sundar Singh zu einem Lied, das viele bewegte.    (Quelle: Neukirchener Kalender 15.03.2019)
 
 
1. Ich bin entschieden zu folgen Jesus,
ich bin entschieden zu folgen Jesus,
ich bin entschieden zu folgen Jesus.
Niemals zurück, niemals zurück.

2. Ob niemand mit mir geht, doch will ich folgen,
ob niemand mit mir geht, doch will ich folgen,
ob niemand mit mir geht, doch will ich folgen,
Niemals zurück, niemals zurück.

3. Die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir,
die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir,
die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir.
Niemals zurück, niemals zurück.
 
 
 
 

Montag, 11. März 2019

Bundestrainer Löw

Man stelle sich einmal vor, der DfB wäre in der Vergangenheit mit seinen Weltmeister z. B. wie Beckenbauer, Müller und Hoeness (1974) oder Brehme, Matthäus und Völler (1990) so umgegangen, wie es jetzt gerade Bundestrainer Löw mit der bayr. Fraktion Müller, Hummels und Boateng tut.
Damals würdigte man im DfB das Engagement ihrer verdienten Nationalspieler. Matthäus spielte selbst mir 38 Jahren noch engagiert.
Jetzt schmeißt Löw Müller, Hummels und Boateng einfach raus. Er will einen diffusen Neuanfang wagen - so heißt es. Sicherlich hatten alle drei Spieler in dieser Saison Formschwankungen. Aber mich nervt einfach der schlechte Stil von Seiten der Herren Löw und Bierhoff. In der Industrie werden Führungskräfte oft auch wegen einer möglichen guten Menschenkenntnis und als einen guten vorstehenden Teamplayer eingestellt. Diese Qualifikation haben beide sicherlich nicht. Vielleicht will man durch den platzierten Neuanfang nur von den eigenen Schwächen und Fehleinschätzungen der Vergangenheit ablenken. Sicherlich waren die Spieler bei der WM in Russland schlecht motiviert. Aber warum hat das Löw nicht vorher gemerkt? Gute Krisenbewältigung ist nicht seine Stärke - aber er macht weiter so.
Nach Jahren fällt mir auf, dass es damals zur WM in Südafrika auch das Problem mit Spieler Ballack gab. Schnell war auch da dem Spieler die Schuld zugeschoben worden. Ich nehme das heute etwas anders wahr.
So werde ich in den nächsten Jahren erst einmal auf das Anschauen der Spiele einer DfB Auswahl verzichten. Die "neue" Spielergeneration kann leider nicht dafür.

Samstag, 9. März 2019

Keyboarder Ingo Bischof verstorben

Bereits am 26. Januar ist der deutsche Keyboarder Ingo Bischof im Alter von 68 Jahren verstorben. Über die Hintergünde ist nichts bekannt gegeben worden. Der 1951 in Berlin geborene Musiker gehörte 1971 zu den Gründungsmitgliedern von Karthago, anschließend spielte er von 1975 bis 2007 bei den Jazzrockern Kraan.  Daneben war er ein gefragter Sessionmusiker z.B. bei Guru-Guru, Reinhard Mey, Lake, Frank Diez und Gitte Haenning.
Immer noch ein Top Album im Krautrock

Sonntag, 3. März 2019

Messestand CMA auf der Motorradmesse

Standbesetzung CMA

Leider fehlt mir das Geld für eine Indian oder Harley
Immer wieder gerne bin ich seit 2011 auf der Motorradmesse in Dortmund zu Gast. In diesem Jahr wirklich als Gast, da ich mit meiner "neuen" Hüfte noch nicht einsatzfähig am Stand der CMA war. Aber im kommenden Jahr, so Gott will.....

Wieviel Schlafsäcke passen wohl an diese Sissybar?

Lemmy ist "in" in der Customszene

Vortrag mit Louis

Der Sonntag wird staatlicher Feiertag

In der ersten Christenheit wurde wie im Judentum der Sabbat gehalten, aber auch der erste Tag der Woche als "Herrentag" mit Gottesdiensten gefeiert. 321 (3.3.321) wurde durch ein Dekret Kaiser Konstantins der Sonntag zum staatlichen Ruhetag erklärt. Erst dadurch wurde das Ruhegebot auf den Sonntag angewendet. Christus als Licht der neuen Welt überstrahlte so auch den heidnischen Ursprung des "Sonnentages".     (Quelle: Neukirchener Kalender 2019)
 
Bei Forschern in der Kirchengeschichte ist es umstritten, ob Kaiser Konstantin wirklich Christ war.
 
Aber unter Konstantin wird eine Wende eingeleitet. Konstantinopel im Osten des Reiches wird neue Hauptstadt in Konkurrenz zum "alten" Rom und deren Gottheiten.
 
Am 3.3. 321 wird der Sonntag zum allgemein verbindlichen Feiertag erklärt. Die Arbeit der Richter. Beamten und Staatsleute soll ruhen. Die Soldaten sollen den Tag des Herrn feiern. Selbst die Heiden müssen an diesem Tag aufs Feld und ein auswendig gelerntes Gebet aufsagen: "Dich allein erkennen wir als Gott und König, Dich rufen wir als unseren Helfer an. Von Dir haben wir die Siege erlangt. Durch Dich die Feinde überwunden. Dir danken wir das Gute, daß wir bisher empfangen. Von Dir erhoffen wir das Zukünftige. Zu Dir flehen wir alle und bitten Dich: bewahre du uns unseren Kaiser Konstantin und seine Gott liebenden Söhne für lange Zeiten wohl erhalten und siegreich." (Quelle: 2000 Jahre Kirchengeschichte, Band I, Armin Sierszyn)

Samstag, 2. März 2019

Mogo Rudersdorf 2019

Aus einer guten Tradition heraus findet auch wieder im Jahr 2019 ein Motorrad Fahrer Gottesdienst in Wilnsdorf-Rudersdorf statt.
 
Veranstalter sind wieder die bewährten Teams vom Mogo-Team und der CMA-Germany.
 
Bitte vormerken und eine Herzliche Einladung zum 5.5.2019 nach Rudersdorf.

Freitag, 1. März 2019

Torwartlegende Sepp Maier wird 75

Josef Dieter "Sepp" Maier wird am 28.02.1944 in Metten (Niederbayern) geboren. Die Eltern, Josef und Maria Maier bekommen drei Buben in der Ehe geschenkt. Sepp ist der Mittlere von den Dreien.


Der Vater spielt Fußball als Hobby und die Mutter Handball. Schon früh entdecken sie die Fußballbegeisterung von Sepp. Er spielt in der B-Jugend des TSV Haar.  Eigentlich will er Stürmer sein und Tore schießen. Aber der Trainer stellt ihn irgendwann notgedrungen ins Tor. Sepp macht seine Sach gut und ab 1959 trainiert er sogar bei dem FC Bayern. 1962 wird er Vertragsspieler beim FC Bayern. 300 DM ist die monatliche Gage - aber damals arbeiten alle Spieler noch in ihrem erlernten Beruf. Oft harte 18 Stunden Tage. In der Saison 1963/64 wird er zum Stammtorhüter des FC Bayern. 1965 steigt der Verein in die erste Bundesliga auf. Dank dem Trio Maier, Beckenbauer und Müller beginnt eine erste außergewöhnliche Erfolgsserie, die für Maier persönlich bis 1979 anhält. Nach einem schwerer Autounfall ist er gut 1 1/2 Jahre vom Fußball weg. Die Karriere ist vorbei. Heute sagt er, dass Uli Hoeness ihm damals das Leben gerettet hat. Die Schwere der Verletzung war im ersten Krankenhaus nícht entdeckt worden und auf Druck von Uli Hoeness ist er in eine große Klinik verlegt worden. (Milzriss u.a.)
 
Spaßvogel Sepp Maier


Als Oliver Kahn zum FC Bayern als Torwart wechselt, holt Uli Hoeness den Sepp als Torwarttrainer zum FC Bayern. In der Tat wird aus dem Talent ein Diamant und Oliver Kahn wird 3x Welttorhüter. Das Fußballleben hört für Sepp Maier auf, als Oliver Kahn seine Karriere beendet.
 
Sepp Maier hat im Fußball alles gewonnen, was als Pokal zur Verfügung stand. Er hat den Aufstieg des FC Bayern mitgeprägt und ist Mensch geblieben. Ein Mensch mit viel Humor. Die "Katze von Anzing" wird 75 Jahre alt und ich selbst durfte tolle Paraden von ihm beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft erleben. Bemerkswert ist sein Sprung nach einer Ente im Bundesligaspiel gegen den Vfl Bochum. Dank Maier, Müller und Beckenbauer bin ich bis heute Fan des FC Bayern.
Einen herzlichen Glückwunsch und ein Dankeschön.....

Mittwoch, 27. Februar 2019

Das Buch vom König

In der jetzigen Tageslese der Heiligen Schrift (Bibel) beginnen wir im 1. Buch Samuel zu lesen. Zum besseren Verständnis habe ich mir viele theologische Bücher besorgt.
Passend hierzu eine "alte" Ausgabe aus dem Jahr 1959 - meinem Geburtsjahr. 1957 wurde dieser Kommentar von Karl Gutbrod zum ersten Mal im Calwer Verlag veröffentlicht. Ich habe die 2. Auflage des Buches. Der Calwer Verlag hatte erstmals in den 30. Jahren des letzten Jahrhunderts mit dieser Reihe "Die Botschaft des Alten Testaments" begonnen. Als Protest gegen die Deutschen Christen, die das Alte Testament (wegen der Juden) abschaffen wollten, wurde diese Reihe ins Leben gerufen. Natürlich sollten ja die Christen geprägt werden, die die Bibel im kompletten Umfang Ernst nahmen. Interessant auch die Titelfestlegung. Der Name "Das Buch vom König" macht durchaus Sinn. Das Volk Israel wollte damals, wie auch all ihre Nachbarvölker, einen sichtbaren König haben. Der Gott JAHWE hatte das bis dahin untersagt und Richter und Propheten zur Betreuung seines Volkes und der Weitergabe seines Willens eingesetzt.
Das Internet gibt nicht viel über den Verfasser des Kommentars her. Karl Gutbrod wurde am 20.03.1905 in Buea / Kamerun geboren. Er starb am 30.05.1983 in Metzingen. Er studierte Theologie in Tübingen 1922-1926; seine späteren Anstellungen: Vikar Pfullingen, Repetent am Evang. Theol. Stift in Tübingen; 3. Stadtpfarrer in Backnang 1932, Stiftskirche Stuttgart 1937; Theologischer Hilfsberichterstatter beim Evang. Oberkirchenrat 1945, Kirchenrat in Stuttgart 1946, Direktor des Evang. Pfarrseminars Stuttgart 1945, Leiter des Katechetischen Amtes der Evang. Landeskirche 1961-1971; im Ruhestand in Metzingen

Montag, 25. Februar 2019

Herr, weil mich festhält deine starke Hand...

1) Herr, weil mich festhält deine starke Hand, vertrau ich still.
Weil du voll Liebe, dich zu mir gewandt, vertrau ich still.
Du machst mich stark, du gibst mir frohen Mut,
ich preise dich, dein Wille, Herr, ist gut.
2) Herr, weil ich weiß, dass du mein Retter bist, vertrau ich still.
Weil du für mich das Lamm geworden bist, vertrau ich still.
Weil ich durch dich dem Tod entrissen ward,
präg tief in mich, Herr, deine Lammesart.
3) Herr, weil du jetzt für mich beim Vater flehst, vertrau ich still.
Weil du zu meiner Rechten helfend stehst, vertrau ich still.
Droht mir der Feind, so schau ich hin auf dich,
ein Bergungsort bist du, o Herr, für mich.
4) Ist auch die Zukunft meinem Blick verhüllt, vertrau ich still.
Seitdem ich weiß, dass sich dein Plan erfüllt, vertrau ich still.
Seh’ ich nicht mehr als nur den nächsten Schritt,
mir ist's genug! Mein Herr geht selber mit.

Text: Helga Winkel, Diakonisse (1957)
Melodie: Henry Charles Purday (1860)
 
Helga Winkel war Diakonisse im Mutterhaus in Aidlingen. Sie hat viele tröstliche und hoffnungsvolle Texte geschrieben, die stellenweise als Lieder herausgekommen sind. Auch in schwierigen Lebenphasen und Zeiten chronischer Krankheit fand sie Trost bei Gott.
 
Ich selbst habe dieses Lied viele Jahre sehr gerne gesungen. Eigentlich heute auch noch, aber in meiner jetzigen Gemeinde werden "alte" Lieder seltener gesungen. Die Strophe 4 hat mir auch viel Kraft und Geduld gekostet und oft ist mir das Vertrauen JESUS gegenüber nicht leichtgefallen. Aber es wäre wünschenswert das zu Lernen und bejahen zu können.

Was treibt Präsident Steinmeier an?

Was treibt unseren Präsidenten Steinmeier dazu dem IRAN zur 40. jährigen Machtergreifung der Ajatollahs zu Gratulieren? Ist das Political Correctness?
Auf der einen Seite kritisiert er in Deutschland die AfD und alle, die diese Partei gewählt haben. Da ist er klar gegen Rechtsradikale. Er unterstützt aber gleichzeitig auf Demos, die gegen die AfD gerichtet sind, Linksradikale Kräfte.
In Sachen Iran wissen wir, dass es sich hier um ein radikales Islamisches System, eine Diktatur handelt. Die Menschenrechtsverletzungen dort sprechen eine deutliche Sprache. Die Todesstrafe macht vor Religionswechslern, sonstigen Abweichlern und Homosexuellen keinen Halt. Frauen und Christen werden generell unterdrückt. Das Staatsziel des Iran heißt auch, Vernichtung des Staates Israel und damit aller Juden. (Adolf lässt grüßen)
Ich habe Glück gehabt, dass ich unseren deutschen Bundespräsidenten Steinmeier, nicht habe wählen müssen.
Ich schäme mich für ihn und seine Gesinnung. Leider präsentiert er Deutschland - aber nicht mich.

P.S. Sein Verhalten entsetzt mich, wenn ich persönlich Menschen kenne, die im Iran inhaftiert und gefoltert worden sind und die nach Deutschland geflüchtet sind.

Samstag, 23. Februar 2019

Motorräder Dortmund 2019

Die CMA-Germany ist auch wieder mit einem Stand vor Ort vertreten.

Halle 7 - Stand 753

Herzlich Willkommen zu einem Kaffee und Gespräch!!
Stand der CMA (Foto: Sv en)

Diokletianische Verfolgung (24.02.303)

Unter Kaiser Diokletian (Gaius Aurelius Valerius Diocletianus) kam es zu einer letzten grausamen Christenverfolgung im Römische Reich. Im Osten war die Verfolgung stärker als in dem westlichen Teil des Reiches. Es wurde ein Edikt erlassen, das die Zerstörung der Kirchen und die Verbrennung aller christlichen Schriften anordnete. Die Gottesdienste wurden verboten und die Christen für Rechtlos erklärt.
Andere Quellen nennen auch den 23.02.303 als Beginn der Verfolgung. Die Verfolgung reichte bis in das Jahr 311, obwohl Diokletian vorher als Kaiser abgedankt hatte. Keine Verfolgung vorher hatte soviele Opfer gefordert. Es waren wohl Tausende. Weil die Maßnahmen keinen "Erfolg" brachten, wurde die Verfolgung abgebrochen. Das Ende der Verfolgung brachte den Übergang zur Anerkennung des Christentums im Römischen Reich. Diokletian starb 312, andere Quellen nennen auch die Jahre 313 und 316.
Der Nachfolger von Diokletian war Galerius, der die Verfolgung abbrach. Am 30.04.311 soll offiziell die Verfolgung beendet worden sein.

Freitag, 22. Februar 2019

Keith Moon / Drummer

Wenn das Musikmagazin "Rolling Stone" die besten Musiker in den unterschiedlichsten Sparten waehlt, dann wird in der Rubrik Schlagzeuger/Drummer der Name Keith Moon unter den ersten zehn immer auftauchen. Im Moment wird er nach John Bonham (LedZeppelin) und vor Ginger Baker (Cream) auf Platz 2 geführt.
Keith starb bereits im Alter von 32 Jahren, am 7.9.1978. Als Todesgrund müsste ich eigentlich "das Leben" eintragen. Aber der Reihe nach.
Er wurde am 23.8.1946 geboren. Schon als Kind galt er nach dem heutigen Ausdruck als hyperaktiv. Er war spassig und unternehmungslustig. Schon früh war ihm klar, dass er einmal Drummer werden würde. 1964 hätte er bei den Rolling Stones beitreten können, meinte aber dann, dass er ja Geld verdienen müsste. Aber im selben Jahr wurde er Schlagzeuger bei der Band The WHO. Damals galten die aufstrebenden Beatles und Rolling Stones als talentierter, als es vermutlich die WHO waren. Aber bei den Auftritten von WHO gingen am Ende immer das Schlagzeug, die Gitarre und manch ein Verstärker zu Bruch. Die Auftritte waren gewaltig und oft genug zerstörerisch. Das galt zwar auch für den Gitarristen Pete Townshend, aber der hatte im Gegensatz zu Keith Moon sein Privatleben im Griff. Keith hing schon früh exzessiv an der Flasche, später kamen auch noch andere Mittel hinzu. Das Drama war vorgezeichnet. Es ist nicht überliefert wie viel Hotelzimmer er verwüstet hatte. Aber er wird in der Rockmusik vermutlich den Rekord halten. Mehrmals hatte er versucht von der Flasche wegzukommen. Aber keine Therapie gelang. Am Ende litt auch sein Schlagzeugspiel unter seinen Eskapaden. Er hatte ein grosses Talent und war spassig als Musiker, aber im wirklichen Leben als Selbstzerstörer auf der Überholspur unterwegs. Als Christ möchte ich festhalten, dass er irgendwie besessen gewesen sein könnte.
Er starb an einer Überdosis Beruhigungsmittel im Kampf gegen den Alkohol. Seine Urne ist anonym bestattet worden.

Mittwoch, 20. Februar 2019

Peter Rüchel verstorben

 
Bildergebnis für peter rüschelGerade die unter uns, die in den  70er und 80er Jahren Rockmusikmäßig musikalisch großgeworden sind, haben durch Peter Rüchel und seinen Rockpalast eine großartige Prägung erhalten.
Ich selbst habe vermutlich nicht alle Rockpalast Nächte erlebt, die gegen Mitternacht begannen und im TV, sowie in sehr guter Stereoqualität im WDR 2 übertragen worden sind. Manche gute Mitschnitte habe ich noch als Cassettenaufnahmen vorrätig.
Das Verdienst von Peter Rüchel war, dass er die Rockmusik als Event damals erstmals im TV präsentierte.
Anfang 1976 startete der WDR mit den wöchentlich erscheinenden halbstündigen Rockpalast Sendungen ein neues Jugendformat. In der Szene wurde die Sendung zum Geheimtip. Rüchel holte Albrecht Metzger („German Television proudly presents – Liebe Freunde, heute bei uns zu Gast live im Rockpalast: …“) und Alan Banks, die die neue Sendung langfristig präsentieren sollten. Am 23. 7.1977 startete die erste Rockpalast Nacht - live aus der Grugahalle in Essen. Die ersten Gäste waren Roger McGuinn´s Thunderbirds, Rory Gallagher und Little Feat. Acts folgten mit ZZ Top, Dickey Bett´s & the Great Southern, Grateful Dead, The Police, The Who, Mothers Finest, Ian Hunter.... Nach 10 Jahren wurde das Programm im Jahre 1986 eingestellt, da viel zu wenig Eintrittskarten für die Grugahalle verkauft worden waren.
In den letzten Jahren lebte Peter Rüchel mit seiner Familie in Leverkusen. Er starb am 20.2.19 nach langer schwerer Krankheit.

Montag, 18. Februar 2019

Biker Blutspende Finnentrop 2019

Braucht man nichts dazu zu sagen. Termin bitte vormerken!
Alle Infos sind auf dem Flyer.

Samstag, 16. Februar 2019

Gaspard de Coligny

Vor 500 Jahren wurde Gaspard de Coligny (16.2.1519 - 24.8.1572) geboren. Er war die "lebendige Personifizierung des französischen Protestantismus". Durch ihn erhielt die evangelische Bewegung Frankreichs ihre besondere politische Bedeutung. Unter seiner Führung fanden die Hugenotten den Mut zum bewaffneten Widerstand - aber auch ihren Untergang, der mit der Ermordung Colignys und etwa 20.000 Hugenotten in der "Bartholomäusnacht" (24.08.1572) begann.
 
Es ist sicherlich schwierig Entscheidungen von damals zu bewerten. Das NT lehrt uns  ("Wer das Schwert ergreift, wird durch das Schwert umkommen", Matthäus 26,52), aber auch die Kirchengeschichte, dass man mit der Waffe keine geistliche Wahrheit verteidigen kann. Im Blick auf Frankreich wurden damals entweder alle Hugenotten inhaftiert oder ermordet. Viele flohen in die Schweiz und nach Preußen.

Freitag, 15. Februar 2019

In the skies - Peter Green

Ich bin ja ein großer Fan der Bluesmusik, und da gefallen mir auch viele unterschiedliche Stile innerhalb des Genre. Gutes Gitarrenspiel, Bläsersätze, Harp, Akustische Gitarre im Countryblues und und und
 
Aber in den letzten Tagen habe ich darüber nachgedacht, wie ich an den Blues gekommen bin. Welcher vielleicht erste Künstler oder Produktion hatte mich erreicht?
 
Dank meiner Ordnung im Plattenregal fand ich schnell meine erste gekaufte Bluesscheibe. "In the skies" von Peter Green, die im Jahre 1979 erschienen war. Vermutlich wußte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal welcher "große" englische Musiker diese Platte herausgebracht hatte. Die Aufnahme lies sich damals in Deutschland sehr gut verkaufen. Als 2. Bluesscheibe kaufte ich mir dann das nachfolgende Exemplar "Little Dreamer" aus dem Jahre 1980.
 
Nachdem Peter Green sich von Fleetwood Mac verabschiedet hatte, da diese Band kommerziellere Wege gehen wollte, hatte Green Anfang der 70er Jahre ein Album herausgebracht. Danach war Stille bis in das Jahr 1979. Sicherlich wußte man um seine Drogenprobleme und Depressionen.
Bei dieser Produktion war er vermutlich immer noch nicht in bester Form, da die evtl. besser klingenden Gittarensolis von Snowy White beigesteuert worden sind. Peter Green hielt sich im Hintergrund. Mit Peter Bardens an den Keyboards hatte er einen weiteren sehr bekannten Musiker verpflichten können.
Aber um es abzukürzen: Das Album gefällt mir bis heute hervorragend!
 



  1. In The Skies (Peter Green/Jane Green) 3:52
  2. Slabo Day (Peter Green) 5:12
  3. A Fool No More (Peter Green) 7:46
  4. Tribal Dance (Peter Green) 4:29
  5. Seven Stars (Peter Green/Jane Green) 3:10
  6. Funky Chunk (Peter Green) 4:16
  7. Just For You (Peter Green/Jane Green) 4:39
  8. Proud Pinto (Peter Green) 3:42
  9. Apostle (Peter Green) 3:12
 

Valentinstag

Der Valentinstag - man möchte ja glauben, dass gerade die Geschenke- und Blumenindustrie diesen Tag erfunden hat, um den Verkauf anzukurbeln. Gerade in den letzten Jahren wird bei uns in Deutschland dieser Tag für alle Liebes- und Ehepaare  richtig angepriesen.
 
Schaut man in die Kirchengeschichte hinein, dann gab es einige so genannte Heilige, die Valentin hießen. Der Gedenktag des hl. Valentins wurde von Papst Gelasius im Jahre 469 auf den 14. Februar festgelegt.
 
In der vermutlich bekanntesten Geschichte, geht es um den  heiligen Valentin von Rom, der das Martyrium erlitt, weil er Soldaten traute, denen das Heiraten verboten war und Gottesdienste für Christen feierte, die vom Römischen Reich verfolgt wurden. Gemäß einer Legende heilte er während seiner Gefangenschaft die blinde Tochter seines Aufsehers und schrieb ihr vor seiner Hinrichtung zum Abschied einen Brief, der mit „Dein Valentin“ unterzeichnet war.  (Info aus Wikipedia)

Mittwoch, 13. Februar 2019

Das Kreuz im Feuersturm

Während der Lutangriffe auf Dresden wurde die Frauenkirche durch den wütenden Feuersturm so schwer beschädigt, dass sie am 15. Februar 1945 in sich zusammenstürzte. Das alte Turmkreuz fand man beim Wiederaufbau und stellte es später in der Frauenkirche auf.
Es sieht zwar mitgenommen aus, ging aber nicht zu Bruch.
So ist das: Trotz vieler Brände und Stürme bleibt die Botschaft vom Kreuz bestehen. Die zerstörte Beziehung des Menschen zu GOTT wird am Kreuz durch den Heiland JESUS wieder heil gemacht. Diese Tatsache wird niemand kaputt bekommen.
Kirchenfürsten haben das Kreuz missbraucht, indem sie die Frohe Botschaft vom Kreuz mit Gewalt ausbreiten  wollten. Nationalsozialisten wollten es vereinnahmen und nur einen arischen Jesus Christus unterm Hakenkreuz akzeptieren. Kommunisten wollten das Kreuz vernichten und sind selber untergegangen. Feige Bischöfe aus Deutschland versteckten ihr Bischofskreuz beim Besuch einer Moschee in Jerusalem, weil viele Muslime das Kreuz hassen. Humanisten spotten über das Kreuz, weil sie sich selber so gut fühlen, dass sie Vergebung nicht nötig haben.
Dennoch bleibt das Kreuz die ausgestreckte Hand Gottes, die jeder Mensch ergreifen kann. Die Bibel bringt es auf den Punkt, wo steht: "GOTT hat Frieden gestiftet, als JESUS am Kreuz sein Blut vergoss" (Kolosser 1,20 b).
Deshalb ist und bleibt das Kreuz das Zeichen  der Christen. Deshalb wird das Kreuz auch in Zukunft alle Feuerstürme überstehen.
 
(Lutz Scheufler aus IDEA 7/19)



Dienstag, 12. Februar 2019

Tommy - 50 Jahre Rockoper


Tommy – Die Rockoper der Band „The Who“ wird in diesem Jahr schon 50 Jahre alt. Mensch, wie die Zeit vergeht.

Diese erste vermutliche Art einer Oper im Rockbusiness hat bis heute viele Wege für andere Bands eröffnet, die Konzeptalben herausbringen, in denen es sich um einen gemeinsamen Handlungsstrang oder Thema handelt. Gerade im Anfang der 70er Jahre beginnenden so genannten Progressiv Rock werden oft Album füllende Themen herausgestellt. Siehe Bands wie z.B. „Dream Theater“, „IQ“, „Genesis“, „Spock´s Beard“, „Marillion“ oder „Transatlantic“. Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass das Album der Beatles „Sgt. Pepper....“ (1967) auch den Weg für „Tommy“ später bereitet hat.

In der Ausgabe „Rocks“ von 01/19 veröffentlichen die Journalisten Mark Blake und Daniel Böhm einen 10 Seitigen Bericht über das Erstehen dieses Albums – ein Monsteralbum.

Ab 1967 beginnt der Gitarrist Pete Townshend eine Geschichte zu entwickeln, die seine Mitstreiter und Kollegen der Band erst einmal kaltlassen. Die machen zu diesem Zeitpunkt oft Party. Erste musikalische Aufnahmen beginnen im September 1968. Das Konzept hat noch keinen Titel. Es wird deutlich das aber die Band die Songs ohne fremde musikalische Hilfe aufnehmen wollen. Pete spielt Keyboards und Klavier und John Entwistle (Bass) steuert verschiedene Blasinstrumente bei. Nicht perfekt – aber passend.

In der Geschichte geht es um den Jungen Tommy. Sein Vater, der Captain Walker wird im ersten Weltkrieg vermisst und für Tod erklärt. Seine Mutter hat inzwischen einen neuen Lebensgefährten. Jahre später kommt Walker zurück und ist erschüttert über seine Frau, die einen neuen Gefährten hat. Er tötet ihn und der Sohn (Tommy) muss alles mitansehen. Die Eltern drangsalieren Tommy, damit er das Geschehen vergessen soll. Es kommt zum Schock für Tommy, wobei er das Sprechen, Hören und Sehen vergisst. Er schottet sich in seiner kleinen Welt ab. Die Geschichte wird noch düsterer, als Tommy in Obhut seines Onkels gegeben wird. Dessen Sohn schikaniert und quält Tommy. Ja, er wird von ihm sogar sexuell missbraucht. Bei den Songs „Cousin Kevin“ und „Fiddle about“ wird es für Pete Townshend deutlich, dass er selbst als Jugendlicher missbraucht worden war. Später geht Tommy zu einer Prostituierten um durch deren Verabreichung von Drogen („Acid Queen“) gesund zu werden. Das misslingt total. Ein Arzt stellt die Diagnose, dass Tommy psychosomatische Probleme hat. Plötzlich erwachen Tommys Sinne wieder und Dank dieser wundersamen Heilung wird er als eine Art Guru verehrt. Vor seiner wundersamen Erweckung wird der blinde Tommy noch zum Flipper König („Pinball Wizard“).

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich Anfang der 70er Jahre ein Poster vom charismatischen Tommy (Roger Daltrey) an der Wand hatte.

1972 erscheint eine orchestrale Version des Stoffes und 1975 kommt ein Film heraus. 1993 kommt ein Musical heraus, dass auf dem Broadway seine Premiere hat.

Sonntag, 10. Februar 2019

Am Ende ist es wie am Anfang. Nur anders!

Mein Weg vom glücklichen Mönch zum glücklichen Ehemann


Jakobus Richter durften wir im Jahre 2016 auf einem Wochenende als guten Dozenten, kennenlernen. Als wir uns 2018 wiedertrafen, erzählte er von seiner geplanten Biografie, die am Ende des Jahres erscheinen sollte. Zusammen mit meiner Frau, waren wir sehr gespannt auf das Buch.
Seit ein paar Tagen liegt das Buch bei uns auf dem Nachtschrank und zum Einschlafen liest meine Frau ein paar Seiten daraus vor.
 
 
Jakobus Richter wurde am Ende des Krieges geboren in einer Familie, in der er noch 3 weitere Geschwister hatte.  Durch die Konfirmation machte er sich Gedanken über den christlichen Glauben. War das die Lebenskonsequenz für ihn? Zuhause wurde bei den Mahlzeiten gebetet und ein Leben konnte er sich ohne Gebet nicht vorstellen.
 
Er nahm seine Schattenseiten auch wahr, die in großer Wut enden konnten. Irgendwann war ihm klar, er wollte gerne als Mönch leben und GOTT damit näher sein. Also begab er sich auf den Weg zur Evangelischen Kommunität nach Gnadenthal.
 
So beschreibt er auch seinen weiteren Lebensweg als Mönch, mit all seinen Erfahrungen und Aufgaben. Er lebte und arbeitete in Israel und England und nach seinem Ausscheiden aus der Kommunität auch in Uganda. Zwischenzeitlich hütete er die Schafherde von Gnadenthal. Fast 65jährig ändert sich sein Lebensweg: von der Ehelosigkeit geht es in den Ehehafen. Zusammen mit seiner Frau arbeiten sie heute in der Eheseelsorge.
 
Wir schätzen Jakobus und seine Frau Annerose als gute und humorvolle Referenten sehr.
 
Glory World Medien 978-3-95578-351-8  (13 €)

Samstag, 9. Februar 2019

Uriah Heep - Living the Dream

1969 wurde eine Hard Rock Institution gegründet, nämlich die englische Band Uriah Heep.
Gerade in der jungen Hardrock Phase der 70er Jahre war diese Band Stilprägend mit Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin  und Black Sabbath. Hardrock mit ProgAnteile, dass war damals eine gute und gängige Mischung für den Erfolg. In den 80er Jahren wurde es dann stiller um die Band. Prägende Musiker wie David Byron (vocals) starben bereits 1976. Ken Hensley war prägend an den Keyboards und verließ die Band 1980. Lee Kerslake als Drummer war mit Unterbrechungen bis 2007 dabei. Einzig übrig geblieben ist der Gitarrist Mick Box bis heute. Bernie Shaw als Sänger ist bereits seit 1986 dabei.
Ich habe 1980 mit Conquest das letzte Album von der Band erstanden, dass aber auch schon nichtssagend und lasch mit dem Blick auf innovativem Hardrock war.

Jetzt bin ich über das Magazin "eclipsed" noch einmal auf die Band aufmerksam geworden. Das Album war in dem Magazin als Album des Monats im Dezember vorgestellt worden. Also machte ich mir die Mühe und hörte einmal bei Spotiyfy rein.
Es haute mich und riss mich vom Hocker, wenn ich das mal so ausdrücken möchte. Guter Hardrock mit einem guten Sänger und großen Keyboardphasen. Zwischendrin eine gute Gitarrenarbeit von Mick Box. Die 70er Jahre leben auf!!!


01 Grazed By Heaven  4:32
02 Living The Dream  5:34
03 Take Away My Soul   6:13
04 Knocking At My Door 4:59
05 Rocks In The Road   8:19
06 Waters Flowin'    4:28
07 It's All Been Said     6:01
08 Goodbye To Innocence  3:34
09 Falling Under Your Spell  3:25  
10 Dreams Of Yesteryear    5:25

Freitag, 8. Februar 2019

Aloisius - Soest

In Soest gibt es einige gute Lokalitäten. Vor ein paar Jahren haben wir dort das Brauhaus Zwiebel entdeckt.
 
Leider war diesmal an dem Freitag kein Platz mehr frei, als wir vor Ort waren. Aber im Komplex des Brauhauses gibt es noch ein weiteres Lokal - "Das Aloisius".
 
 
 
 
Das Lokal ist spezialisiert auf Steak- und Schnitzelgerichte. Aber es hat auch z.B. Käsespätzle im Angebot.
 
 
Meine Frau nahm die leckeren Käsespätzle und ich hatte ein Teufelsschnitzel mit grüner Sahne-Pfeffersauce. Allerdings war es nicht so scharf, wie erst der Name vermuten lies. Aber total lecker! Für die leckeren Fritten war Ketchup und Mayonnaise gratis auf dem Tisch.
 
 
Im Angebot sind auch einige Spezialbiere der eigenen Brauerei und Schnäpse.


Donnerstag, 7. Februar 2019

Rudi Assauer ist tot

Rudi Assauer, einer der letzten grossen Originale im deutschen Fussball, ist am 6.2.19 in Herten an den Folgen der Alzheimer Erkrankung gestorben.
Am 30.04.1944 wurde er geboren. Fussball war sein Leben. Selbst war er auch Fussballprofi gewesen in den Jahren von 1964 - 1976. Er spielte beim BVB und bei Werder Bremen. 
Dann beschloss er Manager bei seinem geliebten Verein Schalke 04 zu werden. Er erlebte zwei Amtszeiten von 1981 - 1986 und 1993 - 2006. Der Verein war damals am Boden und es drohte eine Insolvenz. Dank Rudi Assauer ging es aufwärts. 1997 hatte er mit dem Verein den größeren Erfolg. Schalke gewann den UEFA-Pokal. 2001 wähnte er sich für 4 Minuten als deutscher Fussballmeister, bevor der FC Bayern ihm die Schale wegnahm. Grosser Triumph und absolute Traurigkeit. Alles dicht bei einander. 2012 wurde ihm Frühjahr deutlich, dass er an Alzheimer erkrankt war.
(R) Imago



Das Original mit Markigen Sprüchen und der dicken Zigarre ist von uns gegangen !

Montag, 4. Februar 2019

Was ist glaubwürdig -

Die Bibel oder die Bibelkritik?

So der Titel eines Buches von Frau Prof. Dr. Eta Linnemann, das ich hier auf einem Wuehltisch in einem kleinen Buchladen entdeckte.

Erst einmal möchte ich ein paar Fakten zur Eta Linnemann weitergeben. Am 19.10.1926 wurde sie in Osnabrück geboren und verstarb am 9.5.2009 in Leer.
1948-1953 studierte sie in Marburg, Göttingen und Tübingen. Ihre Habilitation erfolgte im Februar 1970 in Marburg bei Rudolf Bultmann. Sie bekam einen Dr. Titel in Theologie und wurde später als Professorin an einen Lehrstuhl der EV. Kirche gerufen. In ihrer Arbeit hatte sie sich ganz der historisch-kritischen Theologie verschrieben. 
Sie beschreibt dann später ihr Bekehrungserlebnis zu Jesus Christus hin, dass im November 1977 stattgefunden hatte. Im Frühjahr 1978 sorgte sie für die Aufregung, als sie sich von der historisch-kritischen Methode lossagte. Sie bat darum, dass man ihre "alten" Schriften entsorgen sollte.

In diesem Buch beschreibt sie das Arbeiten und Argumentieren historischer Persönlichkeiten (z.B. Kant), die die Bibelkritik als Wissenschaft betrieben. Viele Argumente entlarvt sie als unseriös, falsch und als Luege.
Das Problem bis heute ist leider, dass diese Methode theologisch immer noch gelehrt wird und die Bibel mit ihren Aussagen als mystisch oder gar als Fälschung abgetan werden.
Christsein und Bibelkritik passen nicht zusammen. Aber vermutlich ist das auch noch nicht allen Christen, gerade hier im Westen, klar geworden.

ISBN 978-3-937965-86-4. (2012, 2. Auflage)